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“Nicht im eigenen Saft schmoren”

Report: Herr Limbeck, wenn Sie auf die erste ITnT im Jahr 2005 rückblicken und dies mit 2006 vergleichen. Was hat sich geändert, was erwarten Sie sich?
Matthias Limbeck: Wir hatten im letzten Jahr eine spannende Premiere, da die Branche eine weitere Messe neben der exponet gefordert hatte. Das Duell mit der exponet ist schlussendlich klar für uns ausgegangen: Die exponet gibt es nicht mehr und wir gehen bereits in die zweite Runde. Die ITnT hat nun 280 Aussteller an Bord. 2005 waren es noch 200 gewesen - damit können wir einen Zuwachs von 40 Prozent verzeichnen, wenngleich wir natürlich noch weiteres Potenzial sehen. Halle A am Wiener Messegelände ist bis auf den letzten Platz gefüllt und ich bin zuversichtlich, diesmal 15.000 Besucher zu erreichen. Im letzten Jahr hatten wir 13.000 Besucher. Unsere Erwartungen hatten sich erfüllt.

Ihr Wunschziel, auf 15.000 Besucher zu kommen, erscheint sehr konservativ.
Ja, es ist eine konservative Schätzung, aber ich habe aus den Fehlern meiner Jugendjahre gelernt. Damals wollte ich stets zu hoch hinaus und wurde dann auf den Boden der Tatsachen geholt.

Wie ist denn allgemein die Stimmung in der Branche? Die Wirtschaftsprognosen waren ja im vorigen Jahr bereits grundlegend positiv. Wird sich dies 2006 verstärken?
Es herrscht diesmal eine berechtigte positive Grundstimmung. Der Markt wächst zwar weiter nur bescheiden, aber mit steten Wachstumsraten. Aus folgendem Grund: In den letzten Jahren wurden viele Investments zurückgehalten, die nun Nachholbedarf generieren. Es wird wieder Geld in die Hand genommen. Ein Indiz dafür sehen wir bei unseren Ausstellern. Viele haben im Vorfeld der ITnT selbst eigene Promotionaktivitäten gesetzt - dies ist immer ein gutes Zeichen.

Die angepeilten Roadshows in die Regionen sind im letzten Jahr gescheitert. Was, glauben Sie, kann diesmal erreicht werden?Wir sind dazu kräftig am Akquirieren und haben mit Linz und Graz heuer zwei Standorte, an denen Regionalveranstaltungen der ITnT stattfinden werden. Es stimmt, die Regionaltouren hatten 2005 nicht so funktioniert. Nun erwarten wir uns nun aber, gut einige hundert Besucher für jeweils Linz und Graz gewinnen zu können. Das Konzept dazu ist klar definiert: die eintägigen Veranstaltungen halten die Kosten für die Aussteller im Rahmen und ermöglichen das konzentrierte Generieren von Leads.

Beinahe zyklisch ändert sich die Bewertung mancher Unternehmen zur Bedeutung von Branchenmessen vs. Hausmessen. In den letzten Jahren hatten Konzerne wieder vermehrt auf eigene Roadshows gesetzt. Ist der Untergang der großen, offenen Branchenmesse vorprogrammiert?
Ich kann niemandes Unternehmensphilosophie vorschreiben, aber so viel ist fix: Eigenveranstaltungen kosten eine Menge Geld. Hier muss ich abwägen, mit welchen Investitionshöhen wie viele Leads tatsächlich generiert werden. Zuletzt haben einige namhafte US-Konzerne vermehrt Ausstellungen für den eigenen Kundenkreis veranstaltet. Die Kosten dazu sollten aber nicht absolut, sondern stets in Relation zu den erreichten Geschäftskontakten gesehen werden. Die Unternehmen schmoren in ihren Roadshows doch nur im eigenen Saft. Bei der ITnT bieten wir nicht 15.000 bestehende, sondern 15.000 Neukunden.

Wie begegnen Sie dem Medium Internet, das die Präsentation der Unternehmen nach außen, wie es die Grundidee der Messen ist, vorwegnimmt?
Das Internet ist sicherlich ein sehr geeignetes Mittel, um Unternehmen und Produkte darzustellen. Doch haben wir bei Branchenmessen stets eine Präsentation des gesamten Marktes, aus der sich der Besucher die für ihn ideale Lösung herausfiltern kann. Auf Messen, an denen Unternehmen ihre Best-Practice-Anwendungen vor Ort präsentieren können, werden Leeds in sehr kurzer Zeit ermöglicht. Das Internet ist ein wunderbar komplementäres Medium, etwa für die Ergänzung des eigenen Marketingmixes mit E-Mail-Marketing. Wir selbst haben in diesem Bereich mit Datensätzen unserer Zielgruppe - etwa Messebesuchern, die ihre E-Mail-Adresse angeben - hervorragende Response-Raten von 15 bis 20 Prozent. Dies ist etwas, das mit einem klassischen Verteiler bei weitem nicht erreichbar ist. Wir profitieren also selbst von diesem Medium, unter anderem auch beim Ticketverkauf über das Netz.Wenn es aber bei einem angebotenen Produkt nicht um Commodities wie Bohnen oder Schweinehälften handelt, die genauso gut über Terminbörsen verschifft werden können, ist ein Face-to-Face-Kontakt einfach unerlässlich. Das Geschäft ist hier ein anderes: in IT-Dienstleistungen sind nun mal Menschen involviert, hier ist der Gesichtskontakt für den Geschäftserfolg unbedingt erforderlich.

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Rudi und die großen Pläne

Seit fünf Jahren ist er in Amt und Würden: Rudolf, oder wie er sich neuerdings nennen lässt, Rudi Schicker, Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr in der Wiener SPö-Regierung. Angetreten voller Ambitionen und Tatkraft, wurden für beide Ressorts jede Menge Konzepte und Masterpläne produziert und präsentiert. Um einige ist es eher still geworden: Vom großen Wurf, den Donaukanal zwischen der Spittelau und Erdberg in einem Public-Private-Partnership-Modell zu einer multifunktionalen Erlebnismeile umzumodeln, sind einige punktuelle Projekte übrig geblieben. Sein Projekt Gratis City Bike erlitt bei seinem ersten Anlauf einen veritablen Bauchfleck, das nunmehr funktionierende System nennt Schicker weiter \"gratis\
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Für schnelle Resultate im Home Office

Der Laserdrucker ist ein elektronischer Drucker zur Produktion digitaler Ausdrucke und wurde erstmals 1971 von Gary Starkweather bei Xerox PARC konstruiert. Er gehört im Gegensatz zu Nadel- oder Tintenstrahldruckern zu den so genannten Seitendruckern und druckt somit immer eine komplette Seite auf einmal. Laserdrucker sind in der Qualität bei reinem Textausdruck (bei Farblaserdruckern auch farbigem Text) sowie bei Geschäftsgrafiken unerreicht. Lediglich einige Tintenstrahldrucker erreichen eine ähnliche Kantenschärfe und auf Spezialpapier eine vergleichbare Schwärzentiefe.

Mit dem neuen LBP3300 präsentiert Canon einen weiteren schwarz-weiß Drucker der Laser Shot-Serie und ergänzt die bereits vorhandenen LBP2900 und LBP3000. Der neue Laserdrucker im zweifärbigen Gehäuse ist sehr kompakt und soll somit ideal für den Einsatz im kleinen Büro oder im Home Office sein. Er verfügt über eine integrierte Duplexeinheit für doppelseitigen Druck. Dies ermöglicht eine Reduktion des Papierverbrauchs und damit der laufenden Betriebskosten.

Der Laser Shot LBP3300 soll Druckgeschwindigkeiten von 21 Seiten pro Minute erreichen und die erste Seite nach ca. 9 Sekunden ausgeben können. Das Gerät erreicht laut Hersteller eine hochgerechnete Druckauflösung von bis zu 2.400 x 600 dpi. Eine Netzwerkkarte ist optional als Zubehör erhältlich.

Kapazität und Ergiebigkeit
Der LBP3300 besitzt standardmäßig eine USB 2.0 Hi-Speed Schnittstelle. Um auch große Druckaufträge ohne Unterbrechung zu erledigen, verfügt der LBP3300 über eine Kapazität von bis zu 500 Blatt in Verbindung mit der optional erhältlichen Papierkassette für bis zu 250 Blatt.
Die Standard-Toner-Cartridge soll eine Reichweite von 2500 Seiten erlauben. Darüber hinaus bietet Canon eine Tonereinheit mit einer Kapazität für 6000 Seiten an. Der Canon Laser Shot LBP3300 ist ab März erhältlich und soll 299 Euro kosten.

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Zusatzgebühr gefallen

Von Daniel AJ Sokolov

Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) hat den Bescheid der Telekom-Control-Kommission (TKK) über die Einführung einer Payphone Access Charge als rechtswidrig erkannt und aufgehoben. Die Vervielfachung der Kosten für Gespräche von Telefonzellen zu 0800-Nummern wird damit rückgängig gemacht, die Calling-Card-Branche ist gerettet.

Die Gebührenexplosion bei Telefonzellen drohte, wie berichtet, Calling Cards den Garaus zu machen. Zusätzlich zum Originierungsentgelt (0,71 bis 1,28 Cent) billigte die TKK im August 2005 der Telekom Austria 10,58 Cent zu. Diese Kosten könnten viele soziale Dienste nicht tragen, Calling Card Anbieter wären auf Dauer konkurrenzunfähig. Doch wie bereits im Februar 2004 hat der VwGH auch diesmal der Einführung einer Payphone Access Charge eine Abfuhr erteilt.

Die Regulierungsbehörde hatte eine änderung der Rechtslage als Rechtfertigung für die neue Gebühr ins Treffen geführt. \"Die von der belangten Behörde angenommene änderung der Rechtslage im Hinblick auf den Zusammenschaltungsbegriff (...) lässt sich nicht nachvollziehen\", heißt es dazu im aktuellen Erkenntnis des VwGH. Zudem sei die Bereitstellung der Telefonzellen keine Annexleistung der Zusammenschaltung, welche nach TKG \"zwischen Betreibern öffentlicher Netze\" erfolgt. Vielmehr handle es sich um eine Leistung gegenüber Endkunden. Daher können die Netzbetreiber nicht zur Zahlung verpflichtet werden. Der Gerichtshof kritisiert auch, dass die Behörde zwar die Kosten der Telefonzellen ermitteln lies, sich für den Grad der Kostendeckung durch Einnahmen aus kostenpflichtigen Gespräche nicht interessierte.

Der Verband Alternativer Telekom-Netzbetreiber (VAT) freut sich über den Erfolg, fordert aber Schadenersatz: \"Unser Anliegen war es, durch übergangsregelungen solange zuwarten zu können, bis der Rechtsstreit um die PAC endgültig entschieden ist. Dem wurde jedoch von der Regulierungsbehörde nicht entsprochen. Für die alternativen Anbieter stellt sich nun die Frage entsprechender Schadenersatzforderungen im Zuge der Amtshaftung für die getätigten Investitionen in Billingsysteme\", erklärt VAT-Präsident Achim Kaspar. Von der Telekom gibt es bisher keine Stellungnahme.

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\"LAmour Collection\" I

Das günstigste Handy der \"LAmour Collection\" ist mit einer VGA-Kamera und einem Radio ausgestattet und kann MP3-Klingeltöne abspielen. Das 105 x 45 x 18 Millimeter kleine und 92 Gramm leichte Handy kommt als Triband-Handy auf den Markt, kann also auch in weiten Teilen der USA genutzt werden. Dabei versucht es mit einer ansprechenden Akkuleistung zu überzeugen. Immerhin vier Stunden kann ununterbrochen telefoniert werden, die Bereitschaftszeit liegt nach Herstellerangaben bei bis zu 14 Tagen.

Standard-Kamera - mehr nicht
Weniger überzeugend ist die integrierte Kamera. Sie arbeitet nur im VGA-Standard, kann also Fotos mit einer maximalen Auflösung von 640 x 480 Pixeln schießen. Auch Videoaufnahmen sind möglich, allerdings in einer noch schlechteren Auflösung von 128 x 96 Pixeln. Zur Betrachtung der Aufnahmen steht ein vergleichsweise kleines Display zur Verfügung: 128 x 160 Bildpunkte reißen heutzutage wohl niemanden mehr vom Hocker. Der kleine Bildschirm erlaubt die Darstellung von 65.536 Farben.

Außerdem mit an Bord: ein E-Mail-Client, ein Stereo-FM-Radio und eine integrierte Freisprecheinrichtung. Außerdem kann - sofern im Netz verfügbar - auf die Walkie-Talkie-Funktion Push-To-Talk zurückgegriffen werden. Bluetooth und Infrarot-Schnittstelle sucht der Nutzer hingegen vergeblich. Zugriff auf das Internet ist über GPRS der Klasse 10 möglich.

Für Trendbewusste
Materialien, Grafiken und die Farbpalette sorgen dafür, dass sich dieses Mobiltelefon von der Menge abhebt. Trendbewusste User werden die Mischung aus Mustern und Oberflächenmaterial zu schätzen wissen, die das Nokia 7360 bietet und die durch elegante Zubehör-Produkte, wie Trageriemen und Taschen, perfekt ergänzt werden. Das Nokia 7360 steht ebenfalls in den beiden Farbvarianten der \"LAmour Collection“ zur Verfügung - einem Kaffeebraun und einem warmen Bernsteinton. Zu jedem Modell gibt es passende eigene Grafiken, Bildschirmschoner und Zubehör-Produkte.

Günstiger Preis
Der empfohlene Verkaufspreis des Nokia 7360 Mobiltelefons ohne Steuern und Mobilfunkvertrag liegt bei ca. 200 Euro. Das Nokia 7360 wird voraussichtlich im ersten Quartal 2006 zur Verfügung stehen.

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Handy im schlanken Design

Es ist kompakt, nur 110 Gramm schwer, präsentiert sich in klassisch-elegantem Design und bietet umfassende Funktionen. Das Nokia 6233 ist das neueste Nokia Mobiltelefon auf Basis der neuen Series 40-Plattform (3rd Edition). Damit soll gewährleistet sein, dass der Zugang zu UMTS-Diensten und -Anwendungen einfach und intuitiv ist. Neben der Unterstützung für aktuellste Mitteilungs- und Browser-Funktionen sowie Musik- und Video-Standards bietet das Nokia 6233 ein QVGA-Farbdisplay mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln. Die aktive Ausgangsanzeige ermöglicht direkten Zugang zu den bevorzugt genutzten Anwendungen und Funktionen.
Damit der Nutzer keinen Termin verpasst und das Kontaktverzeichnis stets aktuell ist, unterstützt das Nokia 6233 SyncML-Technik zum angeblich mühelosen Synchronisieren von Kalendereinträgen, Kontaktdaten oder Aufgabenlisten. Bluetooth ermöglicht schnelle und einfache übertragung von Daten und kabellose Verbindungen.

Für Multimedia-Spaß
Neben neuesten Funktionen zur Unterstützung der Kommunikation im Beruf bietet das Nokia 6233 aber auch Spaß und Unterhaltung. Es unterstützt beispielsweise spannende neue UMTS-Dienste wie Streaming von multimedialen Inhalten wie Audio- oder Videoclips. Der User kann außerdem unterwegs große Dateien schnell herunter- oder hochladen, wie zum Beispiel herunterladbare Spiele, Videos oder MP3- bzw. AAC-Klingeltöne. Musik-Fans haben die Möglichkeit, Standard-Kopfhörer anzuschließen und jederzeit unterwegs ihre Lieblingsalben zu hören, denn das Nokia 6233 Mobiltelefon bietet mit Unterstützung für Hot-Swap-fähige microSD-Speicherkarten bis zu 2 GB Speicherplatz. Ein Radio mit Visual Radio-Client und die integrierten Stereo-Lautsprecher mit Unterstützung für 3D-Sound-Effekte runden das Audio-Angebot ab.

Das Nokia 6233 Mobiltelefon bietet in GSM-Netzen mehr als vier Stunden Sprechzeit (3 Stunden in UMTS-Netzen) und mehr als zwei Wochen Stand-by-Zeit. Das Handy wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2006 erhältlich sein und ohne Steuern und Mobilfunkvertrag ungefähr 325 Euro kosten.

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Kabellose Freiheit per Bluetooth

Mit dem Bluetooth-Headset H700 präsentiert Motorola die derzeit wohl diskreteste Lösung für kabellose Kommunikation. Denn es ist rund 30 Prozent kleiner als seine Vorgänger und mit nur 14 Gramm das leichteste Motorola-Bluetooth-Headset aller Zeiten.

Weniger Gewicht, mehr Leistung
Motorola hat am neuen Headset allerdings nicht nur abgespeckt. In puncto Audioqualität und Bedienbarkeit will Motorola deutlich zugelegt haben. Während der sechs Stunden Sprechzeit soll das Headset durch eine hervorragende Audio-Leistungen überzeugen. Durch die Rausch- und Echounterdrückung werden nervige Nebengeräusche wie Verkehrslärm oder Hundegebell verringert.

Sogar Telefonate aus dem Zug, live von der Skipiste oder dem Großraumbüro sollen für beide Gesprächspartner auf ein angenehmes Level gebracht werden. Angeblich kann sich der Anrufer bis zu zehn Meter von seinem Handy entfernen können, ohne das die Verbindung gekappt wird.

Einfaches Handling
Ein- und ausgeschaltet wird das H700 via RapidConnect-Technologie: Nachdem das Headset mit einem Bluetooth-Handy der Klassen 1.1 oder 1.2 verbunden wurde, genügt es, das kleine Mikrofon auszuklappen, um das Gerät kommunikationsbereit zu machen. Das Annehmen und Beenden von Gesprächen wickelt der Multifunktionsknopf am Headset ab. Zudem lässt sich die Lautstärke bequem am Headset regeln. Wird das Mikro eingeklappt, schaltet sich das H700 automatisch ab. Im Standby-Modus bleibt es bis zu 130 Stunden wach.

\"Die kompromisslose Verschmelzung aus Technik und Design\" wie Motorola selbst von dem Headset schwärmt, ist ab sofort für 99 Euro zu haben.

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Ein Löwe auf drei Rädern

Die Frontpartie des 20Cup gibt einen Ausblick auf den 2006 kommenden Peugeot 207, den Nachfolger des erfolgreichen 206. Zudem sieht der 20Cup von vorne aus wie ein richtiges Auto. Das ändert sich schlagartig, wenn man den Blick über die Seitenpartie und das einspurige Heck streifen lässt. Bei Peugeot argumentiert man das gewöhnungsbedürftige Design mit dem \"Ausdruck eines innovativen, dynamischen Spaßkonzepts“ und der \"Verkörperung einer neuen Sportlichkeit von Peugeot“. Dennoch kann man sich des Eindrucks nicht erwehren als würde mit dem 20Cup etwas nicht stimmen, als hätten die Designer zwei Dinge, die nicht zusammengehören, gewaltsam vereint.
Hat man sich nach der ersten Ablehnung aber an den Anblick des 20Cup gewöhnt, bemerkt man nicht nur den technologischen Sinn, der hinter der Konstruktion steht, auch das Design weiß auf den zweiten Blick mehr und mehr zu gefallen. Die Konstruktion ist schnittig, aerodynamisch und auf etwas seltsame Weise doch in sich stimmig. Den 20 Cup könnte damit ein ähnliches Schicksal ereilen wie dem New Beetle, der bei seiner Präsentation auch auf wenig Gegenliebe gestoßen ist, aber schon nach kurzer Zeit als Beispiel hoher Designkunst betrachtet wurde.
Soviel zum Thema Design, wesentlich weniger kontrovers gestaltet sich der technologische Teil des 20Cup: In dem zweisitzigen, getrennten Cockpit sitzt man direkt über der Straße. Durch die geringe Bauhöhe und den quer eingebauten Frontmotor ist es den Franzosen gelungen, den Schwerpunkt maximal abzusenken und viel Gewicht auf die Vorderachse zu bringen. Die fast gänzlich entlastete Einarm-Hinterachsschwinge dient lediglich der Führung des Fahrzeugs. Durch diese betomung der Vorderachse soll ein effizientes Fahrverhalten garantiert sein. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem 170 PS Motor mit einem maximalen Drehmoment von 240 Newtonmeter. Eine mehr als ordentliche Motorisierung, bedenkt man, dass der 20Cup lediglich schlanke 500 Kilogramm auf die Waage bringt.
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Starke Sprache

\"Eine der letzten Bausünden“ in Graz soll mit Sanierung und Umbau der Zentrale des Kaufhauses Kastner \" öhler beseitigt werden, hoffen die Vorstände des Grazer Traditionsunternehmens nach Abschluss des Architekturwettbewerbs, aus dem das spanische Team Fuensanta Nieto/ Enrique Sobejano als Sieger hervorging. Auf dem Dach des umgebauten Hauses soll ein Restaurant mit Dachterrassen als glas- und stahlblechverkleidete Stahlkonstruktion entstehen, die den Blick rund um die Altstadt ermöglicht. Die unregelmäßige Dachstruktur mit seinen unterschiedlichen Höhen soll laut Projektbeschreibung die historische Entwicklung des Gebäudes mit seinen Brüchen widerspiegeln. Für die Jury bringt das Projekt eine attraktive und stimmige Raumqualität und ergänzt die Substanz der Altstadt auf eindrückliche Weise. Ebenfalls voll des Lobes über das Projekt sind Altstadtkommission, Bundesdenkmalamt und Grazer Stadtplanung. Kritik kommt hingegen vom steirischen Landeskonservator Friedrich Bouvier, der sich vor der \"sehr starken Sprache“ der Dachlandschaft fürchtet, sowie von Wilfried Lipp, dem Präsidenten des Vereins Icomos österreich, der ankündigte, das \"über Gebühr beanspruchte“ Ausbauvolumen in einem Bericht an die Unesco festzuhalten. Beim Wettbewerbsorganisator, dem Grazer Büro Architektur Consult, geht man davon aus, dass Kastner \" öhler das Projekt auch realisieren wollen. Baubeginn werde aber kaum vor 2007 sein, so Projektverantwortlicher Bernd Eder.
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Forscherin des Monats Dezember

Angela Sessitsch studierte Bio- und Lebensmittelchemie an der TU in Graz, und begann ihre Forschungsarbeiten in den FAO/IAEA Agricultural and Biotechnology Laboratories. Nach Beendigung ihrer Dissertation an der Universität Wageningen in den Niederlanden erhielt sie ein APART Stipendium, das es ihr ermöglichte eine Arbeitsgruppe in der ARC Seibersdorf research GmbH aufzubauen und sich an der Universität für Bodenkultur zu habilitieren. Seit 2004 leitet sie in der der ARC-sr das Geschäftsfeld Bioresources. Angela Sessitsch und ihre Arbeitsgruppe untersuchen mikrobielle Gesellschaften im Boden und in der Pflanze, um deren Diversität, Funktionen und Beeinflussung durch die Umwelt aufzuklären. Ebenso werden anwendungsrelevante Aspekte wie Bodensanierung, Pflanzenschutz und Lebensmittelsicherheit untersucht.

Angela Sessitsch ist duch Lehrveranstaltungen sowie durch die Betreuung von StudentInnen, die in ihrer Arbeitsgruppe eine Diplomarbeit oder Dissertation durchführen, in die Lehre an der Universität für Bodenkultur eingebunden.

Herzlichen Glückwunsch!

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