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Mit und ohne Kupfer

Der Netzwerkspezialist silex technology bringt mit dem USB-Deviceserver \"SX-2000WG“ eine WLAN-fähige Basis für USB-taugliche Drucker, Scanner, Memory Sticks, MP3-Player und Digitalkameras. Das Gerät kann wahlweise auch in einem LAN eingebunden werden. Funkend werden die WLAN-Standards 802.11b und 802.11g unterstützt.

Der Deviceserver kann durch Anschluss an einen USB-Hub bis zu 14 USB-Geräte ins Netzwerk einbinden. Nach der Installation ist es allen Netzwerkteilnehmern möglich, sich sämtliche eingebundene Ressourcen zu teilen. Ein Benutzer verbindet sich mit einem der Geräte und kann von seinem Arbeitsplatz aus so darauf zugreifen, als sei es lokal angeschlossen.

WLAN-Sicherheit wird bei silex technology groß geschrieben. Der SX-2000WG unterstützt die WPA (AES und TKIP)-Verschlüsselung. Er bietet darüber hinaus eine IP-Adressfilterfunktion, mit der bestimmte Netzwerkteilnehmer eingebunden oder auch ausgeschlossen werden können.

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Deregulierung schafft Anreize

In mehreren Ländern weltweit wird derzeit darüberdiskutiert, den Umfang der staatlichen Regulierung zu reduzieren. Dies gilt insbesondere für Investitionen in neue Infrastruktur. Vorreiter sind hier die USA, wo die Verpflichtungen der lokalen Ex-Monopolisten zur Bereitstellung von Infrastrukturleistungen an Wettbewerber weitgehend aufgehoben wurden. Deregulierung im Telekommunikationssektor führt zu mehr Investitionen undInnovationen und letztlich zu mehr Wirtschaftswachstum. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Analyse der Unternehmensberatung Arthur D. Little.

Die positiven gesamtwirtschaftlichen Effekte vonInvestitionen in Informations- und Kommunikationstechnik sind bei Volkswirten und internationalen Institutionen wie der OECD unbestritten, so ADL. \"In einigen Ländern, wie zum Beispiel in den USA und in Hongkong, wurden bereits umfangreiche Maßnahmen zur Deregulierung umgesetzt, wobei die USA eine klare Vorreiterrolle einnehmen. Hier wurden neue Glasfasernetze der früheren Monopolisten komplett von regulatorischen Maßnahmen befreit. Verpflichtungen zur Bereitstellung von (Kupfer-)Infrastruktur an Wettbewerber wurden ebenfalls deutlich verringert. Dieamerikanische Regulierungsbehörde FCC (Federal Communications Commission) reagierte damit nicht zuletzt auf die rapide gefallenen Investitionen in Festnetzinfrastruktur, die befürchten ließen, dass die USA beim Thema Breitbandlangfristig hinter anderen Ländern zurückbleiben und somit an internationaler Wettbewerbsfähigkeit einbüßen würden\", heißt es ind de rStudie

\"Investitionen in Hochgeschwindigkeitsnetze sind mit hohen Risiken behaftet, da die entsprechenden Geschäftsmodelle erst im Entstehen sind\", erklärt Karim Taga, Managing Director und Telekommunikationsexperte von Arthur D. Little. \"Werden Unternehmen gezwungen, Wettbewerbern von Beginn an Zugang zu diesen neuen Netzen einzuräumen, können sie dadurch keine Wettbewerbsvorteile erzielen und die notwendigen Pioniergewinne nicht realisieren. Die entsprechend schlechtere Relation zwischen Chance und Risiko führt dazu, dass solcheInvestitionen gar nicht oder nur in vermindertem Umfang und mit zeitlicher Verzögerung getätigt werden, was sich nachteilig auf den Telekommunikationssektor und letztlich die Gesamtwirtschaft auswirkt.\"

In den USA gibt es laut der Analyse von Arthur D. Little einen direkten Zusammenhang zwischen der Entscheidung der FCC zur Deregulierung und massiven Investitionsankündigungen der großen Festnetzbetreiber. Die Investitionen in neue, innovative Technologien und leistungsfähigere Infrastruktur würden über entsprechende Multiplikatoreffekte letztlich mehr gesamtwirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung schaffen. Mehrere Untersuchungen zeigen diesen Zusammenhang für die USA auf und errechnen deutliche positive gesamtwirtschaftliche Effekte aufgrund der Deregulierungsmaßnahmen.

Die in den USA beobachteten Zusammenhänge zwischen gesteigerten Investitionen im Telekommunikationssektor und positiven wirtschaftlichen Effekten würden grundsätzlich auch für österreich gelten. \"Allerdings geht die Deregulierung in den USA viel weiter als der derzeit in österreich diskutierte Ansatz. Die dortige Deregulierung betrifft nicht nur die Zugangsregelungen für neue Glasfasernetze, sondern auch die auf Kupfer basierende Breitbandinfrastruktur\", so Taga. In österreich stehen dieVerpflichtungen zur Bereitstellung des Zugangs zum Kupferkabel durch die Telekom Austria hingegen nicht zur Disposition.

In österreich besteht ähnlich wie in den USA ein ausgeprägter Wettbewerb zwischen Kabel-TV und DSL. Hier stehen 2005 einer Penetration von 20 Prozent der Haushalte mit DSL eine Penetration von 13 Prozent mit Kabel gegenüber. Weiters betrugder Zuwachs von mobilen Breitbandanschlüssen ca. ein Drittel des gesamten Breitbandwachstums.

Vor diesem Hintergrund ist der weitergehende Netzausbau für Festnetzbetreiber mit Glasfaser im Anschlussbereich umso risikoreicher, da auf der einen Seite bereits starker Wettbewerb mit den Kabelnetzbetreibern und Mobile Broadband Anbieternherrscht, auf der anderen Seite der Roll-out mit sehr hohen Investitionen verbunden ist. Eine Vorabregulierung der Highspeed-Anschlüsse würde folglich bedeuten, dass diese hohen Investitionen in keine Alleinstellungsmerkmale mit neuen innovativen Produkten umgewandelt werden können.

Der Wettbewerb zwischen verschiedenen Technologieplattformen in österreich kann sich ADL zufolge nur durch Investitionen in neue Infrastrukturen weiterentwickeln; eine De- bzw. Nichtregulierung neuer, zusätzlicher Infrastruktur kann hierdurch zusätzliche Investitionsanreize schaffen. Letztendlich würden neue Technologien innovative Dienste begünstigen und erweitern damit die Auswahlmöglichkeiten für den Konsumenten. Zusätzlich führt die zunehmende Konvergenz zwischen Festnetz-, TV Kabel-, und Mobilfunkmärkten zu einer Intensivierung des Wettbewerbs und die Marktmacht einzelner Anbieter wird eingeschränkt, weil der Kunde zunehmend zwischen verschiedenen Zugangstechnologien wählen kann. \"Mittelfristig sehen wir keine negativenAuswirkungen durch die Nichtregulierung von neuen Breitbandnetzen für alternative Netzbetreiber in österreich\", so Taga. \"Das Instrumentarium des Wettbewerbsrechts steht ja weiterhin zur Verfügung, um die Ausnutzung einermarktbeherrschenden Stellung zu unterbinden.\"

Eine De- bzw. Nichtregulierung neuer Infrastruktur werde \"aller Voraussicht nach\" auch in österreich zusätzliche Investitionen freisetzen und positive gesamtwirtschaftliche Effekte nach sich ziehen. Dies sei für österreich von hoher Bedeutung, daösterreich laut einer Berechnung der OECD mit 0,35 Prozent an ITK-Investitionen am BIP-Wachstum das Schlusslicht der untersuchten Länder ist.

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Neue Konzentrationen

Die deutsche E-Wirtschaft wird von den vier Konzernen RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW beherrscht. Die Bundesnetzagentur hatte sich dafür ausgesprochen, dass durch eine Konsolidierung der kleineren Versorger ein Gegengewicht zu den vier großen Konzernen geschafft werden soll. Jetzt gibt es erste Outings: Die Regionalversorger MVV Energie und Gelsenwasser wollen durch Zukäufe und Kooperationen ihre Stellung auf dem deutschen Energiemarkt ausbauen. »In den nächsten Jahren wird es eine weitere Privatisierungswelle bei den Stadtwerken geben«, erklärt der Vorstandsvorsitzende von MVV, Rudolf Schulten.Das Mannheimer Unternehmen will dabei eine führende Rolle einnehmen. Interesse an übernahmen meldete auch der Gas- und Wasserversorger Gelsenwasser an. »Wir wollen uns besonders im Bereich Wasserversorgung an Stadtwerken beteiligen«, sagte Vorstandschef Manfred Scholle. Die börsennotierte MVV Energie AG ist nach der übernahme der Stadtwerke Kiel und Offenbach zu einem der größten Stromkonzerne Deutschlands aufgestiegen. Mit einer Kapitalerhöhung will sich das Unternehmen weitere 150 Mio. Euro beschaffen und hätte dann rund eine halbe Milliarde Euro für Zukäufe in der Kasse. »Damit könnten wir drei größere Stadtwerke kaufen«, sagte Schulten. Einen Rückgang der Energiepreise in Deutschland versprechen die expansionshungrigen Player nicht. »Derzeit ist nicht mit einer Entspannung zu rechnen«, sagte Gelsenwasser-Chef Scholle. Die Strom- und Gaspreise sind in den vergangenen Monaten auf Rekordhöhe gestiegen und sollen weiter klettern.
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Reale Steigerungen

Die s Real vermittelte im Jahr 2005 gemeinsam mit ihren Partnern Liegenschaften im Wert von 368,5 Millionen Euro. Damit einher geht eine Steigerung der Betriebsleistung um knapp 15 Prozent auf 17,7 Millionen Euro. Dass auch 2006 ein gutes Jahr wird, davon sind die drei Vorstände Michael Molnar, Erwin Bernhard und Michael Pisecky (von links nach rechts) überzeugt. Es gäbe eine konstant gute Nachfrage nach Miethäusern, relativ gute Kauflaune für Eigennutzung und und Investitionslust von Anlegern. Pisecky glaubt, dass viele Makler die kommenden Jahre nicht überleben werden. »In drei Jahren werden fünf Anbieter etwa fünfzig Prozent des Marktes beherrschen«, meint er. Derzeit würden die fünf Top-Player zwischen zwanzig und 25 Prozent des Marktes bedienen. s Real selbst reklamiert davon im Segment Wohnen zehn Prozent für sich. »Neuanfänger werden auf Franchisebasis starten und altgediente Makler haben ein Nachfolgeproblem«, so Pisecky.
Ganz ungelegen käme das den Maklern nicht, sie wollen daran arbeiten, den Berufszugang zu erschweren. »Wir fordern eine verpflichtende Vermögensschadensversicherung, die den Kunden Sicherheit gibt und im Falle eines Schadens einspringt.«
Etwas krause Ansichten vertreten die Bank-Makler auch, was das Imageproblem ihrer Berufsgruppe betrifft. »Das Image ist deshalb schlecht, weil der Anteil von Maklern in der Vermittlung insgesamt noch gering ist«, meint Pisecky.
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Vereinte Wasserspender

Trinkwasser ist ein wertvolles Gut. Weil viel kostbares Wasser den Kanal runter geht, hat sich eine Allianz zum Ziel gesetzt, hierzulande die Regenwassernutzung zu forcieren. Friedlich vereint unter dem Kürzel IGRW, das für »Interessengemeinschaft Regenwassernutzung« steht, werben die Hersteller von Kunststoff- und Betontanks für das Auffangen des flüchtigen Elements. Um die Nutzung und Etablierung ihrer Systeme voranzutreiben, haben die Initiatoren der IG eine Website eingerichtet. Dort lassen sich die Einsatzbereiche, Technologien und Förderrichtlinien für gesammeltes Regenwasser online abrufen. Organisatorisch angesiedelt ist die IG beim Geschäftsführer des Verbandes österreichischer Beton- und Fertigteilwerke Gernot Brandweiner. Info:
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Forscherin des Monats Jänner

Gabriele Fruhmann hat an der TU-Graz den Studienzweig Mechatronik im Maschinenbau absolviert und arbeitet derzeit bei der Firma Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG & Co KG in Graz im Bereich der Mehrkörpersimulation von Fahrzeugen. Dabei befasst sie sich mit der Funktionsweise und der mathematischen Beschreibung von einzelnen Fahrzeugbauteilen und deren Darstellung in unterschiedlichen Programmen für die Simulationen in einem Gesamtfahrzeug. Die Simulationsergebnisse dienen Konzeptvergleichen, Unterstützung von Messungen sowie der Absicherung der Entwicklungsarbeit bei der Fahrzeugentwicklung.

Im Rahmen ihrer Arbeit betreut sie auch Diplomarbeiten, die von der Firma Magna Steyr Fahrzeugtechnik ausgeschrieben werden.
Herzlichen Grlückwunsch!

Alle bisherigen Preisträgerinnen finden Sie unter www.femtech.at

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Fokus auf E-Health

Der Gesundheitsbereich hat sich für T-Systems Austria als einer der klaren \"Wachstumsmotoren“ herauskristallisiert. Zahlreiche internationale Projekte wurden bislang schon von österreich aus relaisiert. Manfred Kösner, 44, zeichnet ab Jänner 2006 als neuer Leiter des Competence Center Health verantwortlich und steigt damit zum Mitglied der Geschäftsleitung von T-Systems in österreich auf.

Das Competence Center Health von T-Systems greift auf über 20 Jahre Software-Entwicklungs-Know-how und Branchenwissen im Krankenhausbereich zurück. Manfred Kösner gilt als E-Health Experte in österreich mit langjähriger Projekterfahrung im Aufbau und Implementieren von integrierten Krankenhaus Informationssystemen. 1981 startete er seine berufliche Karriere als Programmierer bei der EDV GesmbH, wo er 1992 die Leitung der Software-Entwicklungsmannschaft für Krankenhauslösungen übernahm. 1994 wurde der Gesundheitsbereich der EDV GesmbH in ein gemeinsames Joint Venture debis Systemhaus EDVg - einem Vorgängerunternehmen von T-Systems Austria - eingebracht. 2003 übernimmt Manfred Kösner bei T-Systems Austria die Gesamtverantwortung aller Projekte im Gesundheitsbereich mit Schwerpunkt auf Internationalisierung.

In seiner Position berichtet er direkt an Georg Obermeier, Mitglied der Geschäftsführung von T-Systems Austria. Obermeier wird durch seine Einbettung in der internationalen T-Systems Organisation die Internationalisierungsstrategie des Healthcare Bereiches konsequent weiterverfolgen.

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Brauchtums pfleger

Das neue Jahr bringt keine überraschungen. Der Rechnungshof-Endbericht zur Geschäftsgebahrung der größten Estag-Tochter Steweag-Steg GmbH bestätigt im Wesentlichen die zuletzt im April 2005 diskutierten Missstände. Die Abtretung der eigenen Kraftwerke an die Verbundgesellschaft, die Südpolverträge und deren Interpretation sind der Steweag nicht gut bekommen. Pro Jahr hat die Estag-Tochter nach Schätzung des Rechnungshofes mehrere Millionen Euro mehr für den vom Verbund gelieferten Strom bezahlt. Das ergab sich laut Rechnungshof aus den Verteuerungen an den Strommärkten seit Beginn der Liberalisierung und der nachgiebigen Haltung des damaligen Estag-Vorstandes, der dem Druck der Verbund-Manager nicht gewachsen war. Des Weiteren trat im Zuge der RH-Prüfung der Umstand zutage, dass die Estag-Kleinkunden jene Verluste abdecken mussten, die der Versorger mit sogenannten Größtkunden realisierte. Bis 2003, so der RH-Bericht, deckten die »Stromerlöse bei den Größtkunden nicht einmal die Strombezugskosten«. Das heißt, den Haushalts- und Gewerbekunden wurde in ihren Tarifen nicht nur die vom Eigentümer erwünschte Dividende eingepreist, sondern auch noch ein Zugeld für die Versorgung der Größtkunden. Diese bezogen bei der Steweag damals 36 Prozent des insgesamt verkauften Stroms. 2003 setzte ein Umdenken ein, das letztlich dazu führen soll, das auch die Größtkunden einen Deckungsbeitrag liefern sollten. Weil die Industrie hart verhandelt, glaubt der RH nicht daran, dass die Estag unter Einrechnung der Vertriebskosten mit Größtkunden heuer einen positiven Deckungsbeitrag einfahren wird. Dem widerspricht das Unternehmen, die Restrukturierung im Großkundenvertrieb und »die seit Jahren bestehende Fokussierung auf die Profitabilität« würden dafür sorgen, dass am Ende ein positives Ergebnis erzielt werden kann. Ganz und gar nicht positiv bewertet der Rechnungshof die Einkaufspolitik der Steweag, die sich an mehreren steirischen Netzbetreibern beteiligte. In den Jahren 2003 und 2004 wurden alleine für die Neubewertung dieser Beteiligungen 24 Millionen aus der Bilanz genommen. Da alle diese Beteiligungen positive Ergebnisse lieferten, hat der RH nur eine Erklärung für die Abwertung: Die Kaufpreise der Vergangenheit lagen weit über dem eigentlichen Wert der Netzbetreiber. Die Stewag-Steg begründet die Abwertung mit den vom Regulator verordneten Netztarifsenkungen, die in den Firmen ein geschmälertes Ertragspotenzial mit sich gebracht hätten. Ein weiters vom RH bemängelter Punkt belegt, wie lange frühere Entscheidungsträger Entwicklungen laufen ließen. Mit Anfang 2004 wurden die Preise für Heizungsstrom kräftig angehoben. Dies bedeutete für Kunden der früheren STEG eine Erhöhung von weit über hundert Prozent, Kunden der Stewag mussten etwa dreißig Prozent mehr für die warme Stube zahlen. Doch selbst mit den radikalen Erhöhungen konnten die Einstandskosten nur knapp gedeckt werden. Der Grund: Eingeführt wurde der Billigstrom für Heizungen in den Achtzigerjahren, um die geringen Stromabsatzmengen in den Nachtstunden zu erhöhen. In der Zeit danach hat sich die Welt des Stromverbrauchs gewandelt, die Kosten erhöhten sich deutlich. Darauf reagiert hat beim Versorger - aus welchen Gründen auch immer - niemand, weshalb der Heizungsstromverkauf über längere Zeit hinweg beim Versorger Geld vernichtet hat.
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Fleißige Salzburger

Salzburger sind keine PC-Muffel: 70,1 Prozent gaben an, im vergangenen Jahr einen PC genutzt zu haben. Damit liegt das Bundesland deutlich an der Spitze aller Bundesländer und über dem österreich-Schnitt von 66 Prozent. Im Gegenzug ist in Salzburg österreichweit der Anteil der Menschen, die noch nie einen Computer benutzt haben, mit 25,7 Prozent am geringsten. Bei der Internet-Nutzung sind die Zahlen ähnlich. \"Wir leben in einer Dienstleistungsgesellschaft, die sich die Technik bei Kommunikation und Information zunutze macht. Das Land bietet mit dem Ausbau der Breitbandinfrastruktur, einer attraktiven Landeshomepage und dem Salzburger Bildungsnetz die entsprechende Hardware\", kommentiert Landeshauptfrau Gabi Burgstaller zu den von der Statistik Austria herausgegebenen Ergebnissen über den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in Haushalten 2005.

Deutlich gesteigert hat der Studie zufolge das Internet-Nutzungsverhalten, wenn es um Informationen öffentlicher Stellen geht: In den letzten drei Monaten vor dem Befragungszeitpunkt haben 53 Prozent der Internetnutzer im Alter von 16 bis 74 Jahren das Internet für den Kontakt mit öffentlichen Stellen verwendet, im Vorjahr waren es nur 41 Prozent gewesen. Zurückhaltender sind Salzburger beim Einkaufen über das Internet, hier liegen Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol vorne.

Auch die Landeshomepage www.salzburg.gv.at könne sich im Bergleich der öffentlichen Webauftritte sehen lassen. Sie wurde kürzlich mit sechs weiteren Websites - Wien.at, AMS (www.ams.or.at), Help.gv.at, Bundesministerium für Finanzen (www.bmf.gv.at), österreichische Sozialversicherung (www.sozialversicherung.at) und die Ediktsdatei im Justizministerium (www.edikte.justiz.gv.at) - von der auf Nutzungsverhalten spezialisierten Firma USECON verglichen und landete in der Gesamtbewertung mit 64,8 Prozentpunkten auf dem zweiten Platz (bester Wert 65 Prozent, schlechtester 52,4).

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Energische Kontraktionen

von Alfred Bankhamer

Themen wie Energiesparen, Energieeffizienz und Energie-Contracting sind Kinder der ölkrise der Achtzigerjahre. Besonders bei den klein- und mittelständischen Unternehmen wurde diesem Thema wenig Beachtung geschenkt. Während der Bund vor ein paar Jahren begonnen hatte, meist völlig veraltete Gebäude zumindest energetisch mittels kostenneutralem Einspar-Contracting auf den jüngsten Stand zu bringen, konnte der private Sektor nicht so recht überzeugt werden. Manchmal wurden zwar mittels Anlagen-Contracting die hohen Investitionskosten für neue Heizzentralen umgangen. In den letzten Jahrzehnten ließen sich aber nur ein paar Industriebetriebe zu größeren Contracting-Modellen überreden. Der Leiterplattenhersteller AMS hatte etwa damals mit der Steirischen Gas-Wärme ein größeres Energie-Contracting-Modell ausgehandelt. Wegen betriebsinterner Auslastungsüberlegungen wurde der Energiebereich aber nach einem Jahr wieder übernommen. Nach einigen Jahren Pause steigt die Nachfrage nach energieeffizienten Maßnahmen wieder. Im Vorjahr hat die Gas und Wärme eine Biomasse-Wärmekopplungsanlage um 20,4 Millionen Euro für die Mayer-Melnhof Holz GmbH hochgefahren. 37 GWh geförderter Biostrom und rund 120 GWh Wärme werden aus den rund 360.000 Schüttraummetern Holzrinde pro Jahr gewonnen.

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