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Mobil gemacht

Mobilität ist auch in der täglichen Arbeit von Beamten des Finanzministeriums zu einer unverzichtbaren Anforderung geworden. Insbesondere für Betriebsprüfer, Steuerfahnder oder Zöllner muss unabhängig vom Büroarbeitsplatz Gelegenheit bestehen, Fachanwendungen zu nutzen, auf zentrale Daten zugreifen oder externe Daten übermitteln zu können.

Neben der Erneuerung der bestehenden Hardware war die Erhöhung der Mobilität ein wesentliches Kriterium, da viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in übergreifenden Projektteams arbeiten und Telearbeit möglich sein muss. Die Bedarfserhebung ergab 9.000 Notebooks für sämtliche Dienststellen des Bundesministeriums für Finanzen (Finanzämter, Zollämter, Großbetriebsprüfungen, Finanzprokuratur und die BMF-Zentrale).Das Verhältnis von PCs zu Notebooks betrug vor Projektbeginn 75 zu 25 Prozent und soll sich bei Projektende umgekehrt darstellen. Die Ausstattung mit Standardsoftware und Fachanwendungen erfolgt über das Netz. Das Projekt wurde, wie in der Bundesverwaltung üblich, von der Bundesbeschaffungs-GmbH ausgeschrieben, wobei besondere Anforderungen an die Bildschirmauflösung, die Mobilität der Geräte und die zeitgerechte Auslieferung gestellt wurden. PC-WARE bekam auf Grund des besten Preis-Leistungsverhältnisses den Zuschlag.

\"Die Abwicklung des Projektes erfordert von PC-WARE ein hohes Maß an Flexibilität. Selbstverständlich muss die Verfügbarkeit der Geräte einschließlich Zubehör gewährleistet sein. Darüber hinaus können sämtliche Geräte nur nach rechtzeitiger Ankündigung und nur genau zwischen 8 und 16 Uhr ausgeliefert werden. PC-WARE konnte diese Anforderung zur Zufriedenheit aller erfüllen\" freut sich Marcus Dekan, Managing Director PC-WARE Austria & SEE.

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Fehlendes Angebot

Mit einer Vermietungsleistung von rund 340.000 Quadratmeter werde der Wiener Büromarkt im Jahr 2007 weiter wachsen, prognostizieren die beiden Immobilienmakler und -beobachter NAI Otto und CPB Immobilientreuhand. Gering werde hingegen der Zuwachs an neu errichteten Büroflächen ausfallen. Otto prognostiziert für heuer ein Wachstum von rund 220.000 Quadratmetern, 190.000 Quadratmeter sind es bei der CPB. Der Leerstand werde sich stabil bei rund sechs Prozent oder knapp darunter halten. Das vor allem deshalb, weil Firmen aufgrund optimierter Flächenaufteilungen weniger Quadratmeter benötigen und alte Standorte erneut auf den Markt kommen. Die größten Vermietungen bisher betrafen die OMV, die 40.000 m2 im Objekt Viertel Zwei übernahm. Die Nachfrage nach Büroflächen, die bereits das dritte Jahr anhält und das Angebot übersteigt, mache den Wiener Immobilienmarkt zu einem Verkäufermarkt mit Spitzenrenditen von 5,4 Prozent, so die CPB. Otto ortet bei Nachfrage und Vermietung eine Fortsetzung der Internationalisierung auf Investorenseite. Im vergangenen Jahr seien mit Transaktionen Umsätze von mehr als zwei Milliarden Euro generiert worden. Die Durchschnittsmiete liege weiterhin stabil bei 11,70 Euro.
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Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Eine international durchgeführte Studie des Beratungsunternehmen KPMG und Economist Intelligence Unit (EIU) zeigt, dass sich Unternehmen der strategischen Bedeutung von Risikomanagement immer bewusster werden. Risikomanagement könnte somit zu einem Schlüsselkriterium für die Bewertung der Unternehmensleistung avancieren. Soviel zur guten Nachricht - die schlechte Nachricht ist, dass die Umsetzung eines effizienten Risikomanagements sehr schleppend von statten geht. Den Hauptgrund dafür sehen 22 Prozent der Unternehmen im fehlenden Risikobewusstsein. Als weitere Gründe - 17 Prozent - werden Ressourcenknappheit und unzureichendes Verständnis für unternehmerische Risiken angegeben. Einig sind sich Befragten über die Notwendigkeit der Ausbreitung einer Risikokultur. \"Die Abwägung des Risikos sollte Teil jeder Unternehmensentscheidung sein,“ so Gert Weidinger, Geschäftsführer der KPMG in Linz. Umso wichtiger also, dass die Wichtigkeit von Risikofrüherkennung nicht nur erkannt wird, sondern dass Unternehmen bewusst mehr in Risikomanagemt investieren. über 80 Prozent der befragten Unternehmen erwarten sich auch einen solchen Investitionsanstieg. Enterprise Risk Management wird bereits bei einem knappen Drittel der Unternehmen eingesetzt, 42 Prozent glauben, dass dies in den nächsten drei Jahren passieren wird. Der Weg ist noch lang: Die Unternehmen wissen über die Wichtigkeit des Risikomanagements Bescheid, nicht aber über das Ausmaß der Risiken. Auffallend ist, dass dieser Sachverhalt den Befragen klar ist, ihren Kollegen aber anscheinend nicht. Wer weiß also nun über welche Risiken Bescheid?
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tele.ring-Team übernimmt One

Mit Stichtag 2. Oktober hat der Mobilfunker One offiziell neue Eigentümer bekommen. Der Finanzinvestor Mid Europa Partners übernimmt 65 Prozent und die France Telecom-Tochter Orange 35 Prozent der Anteile am drittgrößten österreichischen Mobilfunkbetreiber. Die EU-Kommission hatte zuvor die übernahme wie erwartet ohne Auflagen genehmigt. »Damit sind die langjährigen Spekulationen um die Eigentümerstruktur von One beendet«, heißt es dort. Mit dem Shareholderwechsel verändert sich auch die Geschäftsführung von One. Wie bereits angekündigt wurde, wird Michael Krammer neuer CEO. Er übernimmt die Position von seinem Vorgänger Jørgen Bang-Jensen, der zehn Jahre an der Spitze des drittgrößten österreichischen Mobilfunkbetreibers stand (und damit längst dienender Mobilfunkchef in österreich war).

Auch Krammer ist einer der erfahrensten Mobilfunkmanager des Landes. Der 47-jährige Niederösterreicher war zuletzt CEO des deutschen Mobilfunkbetreibers E-Plus und davor als Geschäftsführer maßgeblich für die Entwicklung von tele.ring verantwortlich. Neben seiner CEO-Funktion wird Krammer interimistisch auch für die Marketing- und Vertriebsagenden von One verantwortlich sein, die bisher Michael Fried unterstellt waren. Für die Position des CFO holte Krammer seinen langjährigen Kollegen Christian Fuchs. Der 43-jährige Wiener übernimmt die Position von seinem Vorgänger Holger Püchert. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Finanzwesen der Tengelmanngruppe in österreich begleitete auch Fuchs die tele.ring-Geschicke in leitenden Finanzpositionen. Nach einjähriger Tätigkeit als CFO von E-Plus kehrt er nun nach österreich zurück. Neben seiner Funktion als CFO wird Fuchs bis zur Bestellung eines neuen technischen Geschäftsführers die Agenden des bisherigen CTO Peter Pedersen übernehmen. Zu Redaktionsschluss ist Interna zufolge der künftige CTO Elmar Grasser. Der ehemalige Technikleiter tele.rings lässt sich eben von seinen Pflichten bei E-Plus entbinden.

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Wartungsfreie Servomotoren

Am Stand von Bernecker und Rainer wurden unter anderem die Servomotoren der Baureihe 8LSA ins rechte Licht gerückt. Die kompakten Motoren sollen in Verbindung mit dem ACOPOS Antriebssystem für Höchstleistung bei Dynamik, Genauigkeit und Betriebssicherheit sorgen. Durch den Einsatz von 19-Bit-Gebern in der Standardausführung verspricht Bernecker und Rainer gleichförmige Bewegungen und exakte Positionierungen. Für höhere Ansprüche stehen zudem Geber mit 25 Bit zur Verfügung. Beide Varianten sind auch als Multiturngeber erhältlich. Damit entfallen lästige Referenzierfahrten bzw. zusätzliche Sensoren wie Referenzschalter.
Der Temperaturhaushalt des Motors wird mithilfe von zwei unabhängig arbeitenden Systemen überwacht. Zum einen befindet sich ein linearer Temperaturfühler in der Wicklung des Motors. Dieser meldet die Temperatur auf ein Grad genau an den übergeordneten Wechselrichter. Ein zweites im Wechselrichter integriertes Temperaturmodell errechnet aus den verschiedenen Prozessdaten eine gedachte Motortemperatur. Das Besondere an den 8LSA Servomotoren sind die im Geber enthaltenen mechanischen und elektrischen Daten. Sobald der Geber mit dem Servoverstärker verbunden und die Versorgung der Elektronik eingeschaltet wird, findet eine automatische Identifikation des Motors statt. Der Motor sendet seine Nominal- und Grenzwerte an den Servoverstärker. Daraus ermittelt dieser selbstständig die für den sicheren Betrieb des Motors notwendigen Stromgrenzwerte und Regelparameter.
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Austria Bau unter neuer Führung

Der niederösterreichische Bauunternehmer, Baumeister Ing. Martin Zagler ist neuer Vorsitzender des Firmenrates der Austria Bau. Er folgt Herrn Baumeister Anton Larcher (Tirol) nach, welcher nach sechs Jahren erfolgreicher Leitung, die Funktion in jüngere Hände legt.
Die Austria Bau, eine Kooperation von derzeit sechs Landesgesellschaften, welche sich über ganz österreich, ausgenommen dem Burgenland, erstreckt. Dieses österreichweite Netzwerk umfasst 170 Bauunternehmen mit in Summe 9.000 Mitarbeiter und stellt so die größte Kooperation österreichs dar. Die Plattform koordiniert und fördert den Austausch von Know-How, organisiert den Einkauf von Investitions und Verbrauchsgüter, bietet branchenspezifisch einzigartige Versicherungslösungen an und erbringt eine Reihe weiterer Leistungen, um die Konkurrenzfähigkeit der Mitgliedsbetriebe zu stärken.
Martin Zagler: \"Ich freue mich auf die neue Herausforderung und ebenso, dass uns Anton Larcher weiterhin im Firmenrat unterstützt! Ich möchte gemeinsam mit dem Team die Schlagkraft unserer Organisation stärken und das Leistungsspektrum unseres Netzwerkes ausbauen. So sollen Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Mitglieder weiter gefördert werden.“
Baumeister Martin Zagler ist Inhaber des Bauunternehmens artbau Zagler GmbH mit Niederlassungen in Tresdorf bei Korneuburg (Nö) und in Wien, dessen Firmengeschichte bis ins Jahr 1947 zurückreicht. Weiters ist er Innungsmeister Stellvertreter in Wien.
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Nutzen, den sich jeder wünscht

MESONIC Business Software, der Spezialist für internationale ERP- und CRM-Software, gibt nach dreijähriger intensiver Entwicklungsarbeit den Enterprise WINLine Application Server zum Einsatz bei ERP- und CRM-Anwendern frei. Bei diesem System handelt es sich um einen technologischen Quantensprung im Bereich komplexer ERP-/CRM-Systeme.

Basierend auf LoadBalancing Technologie wurde ein Servermodul geschaffen, das zusätzlich zu den MESONIC ERP-/CRM-Lösungen auf einem Server installiert wird. Auf der Workstation der Anwender erfolgt mit einem JavaClient der Zugriff auf alle MESONIC-Programme.

Selbstverständlich stehen sämtliche Funktionalitäten der ERP-/CRM-Lösungen von MESONIC auch in diesem System in vollem Umfang zur Verfügung: Ob Rechnungs- oder Buchungserfassung, Lagermengenkontrolle, Bilanzerstellung, Kundenkontaktpflege, Terminvereinbarungen oder Erstellung von Produktionsstücklisten - all dies ist mit Enterprise WINLine möglich, ohne dass die eigentlichen Programme auf der Workstation des Anwenders liegen. Mit weltweitemZugang: Ob im Internetcafe von Shanghai, im Hotelzimmer in New York, auf der Zugspitze oder im eigenen Garten. Sie benötigen lediglich einen Internetzugang, sonst nichts. Freiheit, die sich jeder Anwender wünscht.

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Auffällig unauffällig

In der Natur wird die Anpassung an die natürliche Umgebung »Mimikry« genannt. Ein gutes Beispiel ist das Chamäleon, das seine Farbe je nach Umgebung verändert. Bei Industrieanlagen ist eine Veränderung natürlich nicht notwendig, trotzdem ist hinsichtlich der Gestaltung der Fassade größtmögliche Sensibilität gefragt. Das gilt auch für den zunehmenden Gebrauch von Holz-Mehrschichtplatten als Fassadenbekleidung: Verantwortlich für das Vergrauen von Holz ist der Abbau des Lignins durch die UV-Strahlung. Den weiteren Abbau übernimmt dann der Regen Er wäscht auch die letzten Spuren des Lignins aus dem Holz und was übrig bleibt, ist das graue Zellulosegerüst, das dem Holz seine eigentliche Festigkeit gibt. Ein ideales Medium für die optimale Anpassung großflächiger Fassaden an die natürliche Umgebung ist DANSKE Greywood, eine Holzschutzlasur der neuesten Generation von Synthesa. Sie nimmt den Prozess der natürlichen Vergrauung vorweg und verleiht der Holzoberfläche damit eine zeitlose Ursprünglichkeit. Die sensibel abgestuften Grautöne wurden dem natürlich vergrauten Holz nachempfunden und finden sich auch in der Natur allerorts wieder. Zur Verfügung stehen so trendige Farbtöne wie »Toskana«, »Forrest«, »Outback«, »Island«, »Nordic« oder »Tyrol«. DANSKE Greywood ist Teil des Lasurenprogramms »Natürlich inspiriert - Beschichtungen für die Holzarchitektur«. Eine mit vielen Farbbeispielen versehene Broschüre kann unter www.synthesa.at angefordert werden.
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Trafoooo!

In Zusammenarbeit mit dem Grazer Design-Studio Hilgarth haben sich die Pichlerwerke als Tochterunternehmen der Energie Steiermark in den letzten Jahren intensiv der Designentwicklung bei Elektrizitätsanlagen gewidmet. Ergebnis dieser Arbeit ist eine neuartige Trafo-Station mit der Bezeichnung »E-Cube«, die im oststeirischen Albersdorf seit mehr als einem Jahr im praktischen Einsatz steht. Und das zur vollsten Zufriedenheit der Verantwortlichen der Pichlerwerke. »Die Kabelverteilschränke können mit Zusatznutzen für Kunden ausgestattet werden, beispielsweise im Siedlungsbau als Außenbeleuchtung oder bei Einfamilienhäusern als Briefkasten oder Zeitungsbehälter«, erklärt Gerhard Groier, Geschäftsführer der Pichlerwerke Stromversorgungsgesellschaft.
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»Schreiben Erfolgsstory weiter«

Report: Fast stolze vier Prozent betrug das blaugelbe Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr. Wird Niederösterreich dieses Jahr wieder mit einer so guten Bilanz aufwarten können?
Sonja Zwazl: Ich bin absolut zuversichtlich, dass wir diese Erfolgsstory weiter schreiben. Unser Wirtschaftswachstum ist derzeit ausgezeichnet, mit 3,8 Prozent liegen wir deutlich über dem Bundesschnitt.

Ihre persönliche Stärken- und Schwächenanalyse Niederösterreichs?
Bei der Verkehrsinfrastruktur besteht noch Aufholbedarf, aber nicht mehr lange. Denn überall im Land wird gebaut, da geht was weiter. Bei der Kommunikationsinfrastruktur sind wir ja schon bestens aufgestellt - Breitbandverbindungen gibt es überall im Lande.Die Stärken? Heute redet keiner mehr von uns als »armer Nachbar im Osten«. Trotz aller Probleme, die mit der 414 km langen Grenze zu den Erweiterungsländern verbunden waren und zum Teil noch immer sind, haben die niederösterreichischen Betriebe ihre Chancen hervorragend genützt. Der Export in die osteuropäischen Nachbarländer boomt - er hat sich in den letzten zehn Jahren nahezu vervierfacht.

Welchen Anteil haben aus Ihrer Sicht die Klein- und Mittelbetriebe am niederösterreichischen Erfolgsweg?
über 95 Prozent unserer Wirtschaftskammermitglieder sind diesem Sektor zuzuzählen, das beantwortet alles. Damit will ich aber keineswegs sagen, dass Großbetriebe bei uns bedeutungslos wären. Ganz im Gegenteil! Wir haben viele hervorragende Industriebetriebe, die in ihrem Marktsegment Weltmarktführer sind. Bei Groß- und Kleinbetrieben ist es wie bei kommunizierenden Gefäßen, sie müssen immer übereinstimmen. Der Großbetrieb braucht seine Zulieferer in der Region und umgekehrt könnten diese ohne ihren Leitbetrieb nicht existieren.

Damit Niederösterreichs Wirtschaftsmotor auf Hochtouren läuft, ist es auch wichtig, dass neue Unternehmen gegründet werden. Was macht da die Wirtschaftskammer Niederösterreich?
In Sachen Gründung sind wir die erste Adresse. Jeder, der in Niederösterreich ein Unternehmen gründet, tritt mit der Wirtschaftskammer in Kontakt. Neun von zehn Gründern nehmen unsere Beratung in Anspruch. In jedem Bezirk gibt es unser Gründerservice. Das Angebot reicht von der Erst- bis zur Spezialberatung, von der WIFI-Gründerakademie bis zu Plattformen fürs Networking.
Mit der sogenannten überlebensquote liegen wir in Niederösterreich weit über dem Bundesdurchschnitt. über zwei Drittel der Jungunternehmer sind nach fünf Jahren noch am Markt tätig. Was mich besonders freut: Wir haben auch den höchs­ten Frauenanteil bei den Gründern.

Was tut die WKNö sonst noch, um ihren Mitgliedern das Unternehmerleben zu erleichtern?
Gemeinsam mit dem Land haben wir ein dichtes Netz an Technologie- und Innovations-Beratungsstellenstellen aufgebaut. Diese Technologie- und Innovationspartner (TIPs) stehen vor allem Klein- und Mittelbetrieben mit Rat und Tat zur Seite. Unser WIFI, das mit Abstand größte Weiterbildungsinstitut des Landes, gibt es in jedem Viertel. Ebenso die Berufsinformationszentren, wo sich jeder Jugendliche auf seine beruflichen Fähigkeiten und Neigungen abtesten lassen kann. Dazu gibt es Serviceeinrichtungen für nahezu alle unternehmensrelevanten Belange. Und mit der Initiative NAFES fördern Land und Wirtschaftskammer gemeinsam den Einkauf in Ortszentren.

Was erwarten Sie für Ihr Bundesland für die Zukunft, wo sehen Sie die größten Herausforderungen?
Der Wirtschaftsstandort Niederöster­reich gewinnt als »Tor zum Osten« ständig an Bedeutung. Viele Unternehmer und Manager schätzen es, hier zu leben und von ihrer Haustüre aus die neuen Märkte zu erschließen.
Aber: Wie sichern wir die Energieversorgung, wie bewältigen wir den Facharbeitermangel und wie lösen wir die anstehenden Bildungsfragen vor dem Hintergrund immer internationaler werdender Märkte? Das sind die Fragen, auf die wir nicht nur in Niederösterreich eine Antwort finden müssen.n

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