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Förderprogramm gefordert

\"Investitionen in moderne Informations- und Kommunikationstechnologie sind ein zentraler Wettbewerbsfaktor. Es ist deshalb alarmierend, dass österreich in den letzten Jahren in allen einschlägigen Rankings nur mehr im Mittelfeld zu finden ist. Mitverantwortlich dafür sind die geringen IKT-Investitionen der Klein- und Mittelbetriebe. Wenn wir die Chance auf höheres Wirtschaftswachstum, mehr Arbeitsplätze und mehr Wohlstand nicht verspielen wollen, brauchen wir speziell für KMU ein Förderprogramm, das Anreize schafft, in IKT zu investieren. Dadurch kann ein wichtiger Beitrag zur Erreichung des Regierungsziels geleistet werden, unser Land in Sachen Informations- und Kommunikationstechnologien weltweit unter die Top-Drei-Nationen zu bringen“, erklärt TA-Vorstand Rudolf Fischer, diesmal in der Rolle des Präsidenten der Interessensplattform ICT Austria.

Laut Studien-Projektleiter Andreas Kreutzer, Geschäftsführer der Kreutzer Fischer & Partner Consulting GmbH, wächst der Markt für IKT-Ausgaben in österreich seit 2002 im Durchschnitt nur um 1,6 Prozent pro Jahr. Unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen jährlichen Inflationsrate von 1,7 Prozent liegt das \"Wachstum“ somit real bei minus 0,1 Prozent. Besonders schmerzen dabei die mangelnden IKT-Investitionen österreichischer KMU. Diese Defizite bei den IKT-Ausgaben schmälern die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und wirken sich mittelfristig negativ auf die Entwicklung der österreichischen Volkswirtschaft aus.

österreich ist auch im Vergleich der IKT-Ausgaben im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt mit 2,7 Prozent nicht mehr in einer Spitzenposition. In der internationalen Praxis hat sich laut Kreutzer dazu folgende \"goldene Regel“ herausgebildet: \"Das Mindestmaß an IKT-Investitionen soll bei 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes liegen. Gibt eine Volkswirtschaft mehr als 3 Prozent aus, ergeben sich für ihre Entwicklung exponentielle positive Auswirkungen. Liegt das Ausgabevolumen unter 3 Prozent, sind die Auswirkungen degressiv.“

KMU-Offensive 2008. Als wirkungsvollstes Modell wurde im Rahmen der Studie ein Förderprogramm in Form eines Steuerfreibetrags in der Höhe von 20 Prozent bzw. eine Steuerprämie von 9 Prozent für zusätzliche IKT-Ausgaben identifiziert. Basis für die Förderung ist der Investitionszuwachs des abgelaufenen Jahres im Vergleich zum Durchschnitt der drei vorangegangenen Jahre. Gefördert werden sollen nicht nur abschreibfähige Investitionen, sondern auch der laufende Aufwand. Um den speziellen Charakter einer KMU-Förderung zu unterstreichen, soll die Förderung mit 60.000 Euro pro Unternehmen und Jahr gedeckelt werden. Im Rahmen des Programms soll es auch möglich sein, betriebliche Ausgaben für Weiterbildung im IKT-Bereich mit einem 20-prozentigen Bildungsfreibetrag steuerlich zu fördern.

\"Die Korrelation zwischen IKT-Investitionen und Wirtschaftswachstum ist eindeutig und der Multiplikatoreffekt des KMU-Förderprogramms ist durchschlagend“, zeigte sich Fischer abschließend Richtung Politik überzeugt: \"Die Förderung bewegt zusätzliche IKT-Ausgaben in der Höhe von rund 550 Mio. Euro, das entspricht einem Zuwachs von fast 8 Prozent. Dadurch werden 4.400 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und 71 Mio. Euro mehr an Kaufkraft erzeugt.“ Die dafür benötigte Förderungs-Finanzierung betrage rund 41 Mio. Euro, wovon mehr als 85 Prozent zielgenau in Unternehmen mit weniger als 250 Arbeitnehmern gehen.

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Kult(ur)-Bar

Wohin geht ein Opernliebhaber, wenn die gewünschte Vorstellung restlos ausverkauft ist? Eine Möglichkeit wäre das La Divina. Die moderne Champagner-Bar überträgt täglich live aus dem Wiener Opernhaus. Nimmt man dann auch noch Platz in der eigens nachgestellten Opernloge, wird man der ausverkauften Vorstellung bestimmt nicht mehr nachtrauern.
Ins Leben gerufen wurde das Kulturprojekt La Divina aus Verehrung Maria Callas’, des Bel Canto und des Wiener Opernhauses. Besonders originell ist die Bar in Form eines Geigenklangkörpers.
Das La Divina ist aber mehr als nur ein Trostpflaster für ausgefallene Opernabende. Geschäftsführer Roman Brunner betont die gemütliche Atmosphäre: »Ein Freund geht zu einem Freund.«
Das musikalische Programm bietet für jeden etwas: montags Klavierklänge aus dem Flügel, freitags und samstags Jazz mit DJ-Line-up. Klassische Sänger runden die akustische Untermalung gelungen ab.
Wer also Anhänger von klassischer Musik ist und exklusiven Schaumwein gern im stilvollen Ambiente trinkt, ist im La Divina richtig.

Info: La Divina, Hanuschgasse 3,1010 Wien
www.ladivina.at

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Entspannt

Das in Rekordzeit errichtete Umspannwerk Sarasdorf (Nö) ermöglicht die Einspeisung von Windenergie in das Hochspannungsnetz. \"Es freut uns sehr, dass das neue Umspannwerk mit der Einspeisemöglichkeit der im Brucker Becken und im Weinviertel erzeugten Windkraft einen frischen Wind in das österreichische Hochspannungsnetz und damit auch zu den Verbrauchszentren in ganz österreich bringt“, sind sich die Vorstandsdirektoren der Verbund-Austrian Power Grid AG (APG)- Heinz Kaupa und Thomas Karall - sowie der EVN AG - Peter Layr einig. Der Netzbereich der Region war ursprünglich für die Anspeisung und die Versorgung der umliegenden Windkraftwerke konzipiert, die Steigerung der Windleistung auf über 500 Megawatt erforderte eine Anpassung der Infrastruktur“, erklärte Layr. Im Osten österreichs werden mehr als 90 Prozent der heimischen Windkraft produziert. \"Durch die Inbetriebnahme von Sarasdorf kann jetzt die im Osten erzeugt Windenergie über das 380-kV-Netz des Verbund auch für die Verbraucherzentren im Süden österreichs nutzbar gemacht werden“, betonte Kaupa die überregionale Bedeutung des Projekts.
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Gebeuteltes Netz

Dem Festnetzbereich der Telekom Austria geht es schlecht. Mobilfunktarife im unteren Cent-Bereich und der Shootingstar Breitbandmodem, der das Breitbandwachstum von Null auf Hundert in den Mobilfunk emigrieren ließ, ziehen der TA reihenweise die Breitbandkunden ab. Nach ernüchternden Vorstandssitzungen und hängenden Köpfen in der Zentrale in der Lassallestraße hat sich der Telco nun endlich bewegt. Mobilfunk-Erfolgsmann Hannes Ametsreiter, als neuer Marketing- und Strategieboss von Konzernboss Boris Nemsic an Bord geholt, wusste die TA-Säulen zu verbinden und lancierte ein Killerbundle für das Fest-, Mobilnetz und Breitband. Am Tapet ist nun eine Positionierung als umfassender Anbieter, in dessen Kielwasser das Sorgenkind Festnetz nun leicht mitgezogen werden könnte. Die neue Rolle hat Potenzial, wie bereits die hohen Kundenzuwächse in den letzten Wochen zeigten. In der Branche spricht man von mehr als 6.000 Kunden täglich, die dem Mitbewerb nun in Richtung TA entfleuchen.

Der Hintergrund für diesen Coup ist dramatisch. Erstmals in der jungen Geschichte des Breitbands hat die Telekom heuer ein Sinken der Zahl der Breitbandkunden hinnehmen müssen. Im zweiten Quartal 2007 wurde der Rückgang im DSL-Bereich noch mit Kundenzuwächsen durch die Akquisition des Businessproviders eTel mit seinen rund 25.000 DSL-Kunden kompensiert. Im dritten Quartal half auch das nichts mehr. Netto hatte man knapp 2.000 DSL-Kunden verloren - selbst wenn man das Kundenkontingent der Alternativen hinzuzählt, das durch den eTel-Kauf einverleibt worden war. Das vierte Quartal gilt wiederum als gerettet. Der zarte Beginn des Schulterschlusses zwischen den Sparten ist ein Muss. Man hatte sich aber zu lange dagegen gewehrt.

Wer aber geglaubt hat, das relativ hohe Preisniveau im Breitband könnte mit diesem Vorstoß nun endlich gesenkt werden, wurde eines Besseren belehrt. Die Antworten der größten Mitbewerber auf den TA-Tarif waren in puncto Preis und Leistung ebenso zahnlos wie der Incumbent. Sprich: Für wenig Preis gibt es nun auch bei UPC und Tele2 wenig Leistung. Die Untergrenze bei den monatlichen Kosten eines potenten Breitbandanschlusses, wie er für die Zukunft eines Wirtschaftsstandortes würdig ist, liegt damit in österreich weiterhin bei 40 bis 50 Euro. Aber auch hier wird der Mobilfunk wieder die Rolle des Bulldozers übernehmen.

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Sicherheit im Plastikguss

Report: Sehen Sie den Einzug von Kartensystemen und Lesegeräten in naher Zukunft auch in die Haushalte? Eines der großen Einsatzgebiete könnten ja E-Mail-Lösungen werden, die aufgrund der Spamflut lediglich noch authentifizierte und signierte E-Mails verschicken und annehmen.
Uwe Harasko: Der Massenmarkt wird in den Jahren 2008 bis 2010 starten, da in diesem Zeitraum in nahezu allen europäischen Staaten Personalausweise, ID-Cards, zu Chipkarten aufgerüstet werden. Belgien, Schweden, Estland, Finnland und österreich haben bereits begonnen. Deutschland folgt 2009. Der Rollout der Karten wird aber nicht ruckzuck, sondern über die Dauer von gut zehn Jahren passieren. In den nächsten zwei bis drei Jahren wird unser Chipkartengeschäft daher auf die Bereiche Business-to-Buiness und auch Business-to-Government konzentriert bleiben. Gesetzliche Regelungen, wie etwa der HIPAA-Act in den USA, helfen dem Branchenwachstum natürlich. Der Act sieht vor, dass personenbezogene Patientendaten in den Krankenhäusern bestmöglich geschützt werden müssen - etwa indem kein Rechner unbeaufsichtigt und für nicht autorisierte Nutzer offen in einem Krankenhausbetrieb laufen darf. Viele US-Krankenhäuser rüsten die PCs daher derzeit auf biometrische beziehungsweise chipkartenbasierte Zugangslösungen um. Und Firmen in Europa, die an einer US-Börse gelistet sind, müssen aufgrund des Sarbanes Oxley Act ebenfalls die Sicherheit ihrer Daten und Prozesse gewährleisten. Aus diesem Grund arbeiten wir als Hersteller mit Herstellern im Bereich Dokumentensicherheit eng zusammen. Für die sichere Ablage in einem Dokumentenmanagementsystem eignet sich nun mal die elektronische Signatur auf dem Trägermedium Chipkarte am besten.

Wie haben sich die Absatzzahlen dazu in den letzten Jahren und Monaten entwickelt?
Cherry hat sowohl Chip- als auch Magnetkarten im Produktportfolio. Wenn wir uns im Bereich elektronische Signatur auf Chipkarten beschränken, begann die Entwicklung und Produktion 1994 mit der deutschen Krankenversichertenkarte. Das erste Produkt bei Cherry war eine Tastatur mit integriertem Chipkartenlesegerät. In den Folgejahren wurden bei Cherry weitere Spezialtastaturen, etwa für den Einsatz in französischen Krankenhäusern, entwickelt. Das erste richtig anspruchsvolle Gesundheitskartenprojekt war dann in den Neunzigern in Slowenien. Damals wurde in Slowenien bereits eine Lösung in einer Dimension installiert, der 2006 österreich gefolgt ist und Deutschland 2009 bekommen soll. Anfang des neuen Jahrtausends war Cherry bei einem Jahresabsatz von 100.000 Lesegeräten angelangt. Heute arbeiten wir daran, dieser Zahl eine weitere Null anzufügen.

Wie weit sind Sie davon noch entfernt?
Wir haben bereits ein gutes Stück geschafft und rechnen damit, bis 2010 die Millionengrenze überschritten zu haben. Der Markt hat sich natürlich entsprechend weiterentwickelt, die Produkte sind vielfältiger geworden. Neben den bekannten Tastaturen mit Kartenleser führt Cherry nun auch Stand-alone-Geräte. Für überraschung in der Fachwelt sorge sicherlich auch der Zuschlag des US-Verteidigungsministeriums für eine Viertelmillion Lesegeräte für die Navy und die Air Force. Jeder zivile und militärische Angestellte des Ministeriums hat dort nun eine so genannte \"Common Access Card\", kurz \"CA Card\", mit der er sich im Netzwerk authentifizieren muss. Mit Benutzername und Passwort allein bleibt den Benutzern bereits der Zugang zu den Servern verwehrt. Nötig ist jenes Zertifikat, dass die CA Card bereithält. Innerhalb der NATO gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Partnerstaaten Projekte, in denen Public-Key-Infrastruktur-Technologie zur Benutzerauthentifikation, elektronischen Signatur und Datenverschlüsselung genutzt wird.

Welche Zielgruppe bzw. welche Kunden setzen auf eine Tastatur dieser Art?
Behörden, Militär, Banken und Versicherungen sowie das Gesundheitswesen. In Wien gibt es dazu mit unserem Partner Siemens ein schönes Referenzprojekt in einem Krankenhaus. Dort werden mit der Lösung nicht nur die Rechner gesichert, über die gleiche Nutzerdatenbank wird auch der Zugang zu Laborräumen geregelt. Die Verknüpfung von physical und logical access ist auch die Schlagrichtung in der gesamten Branche. Gebäudesicherheit wird nicht mehr von der Netzwerksicherheit getrennt bleiben können. Es geht um ganzheitliche Betrachtung, um Sicherheit aus einem Guss.

Welche Branchen- und Produkttrends erwarten Sie für die nächsten Jahre?
Tastatur, Maus und Stand-alone-Lesegeräte in den unterschiedlichsten Ausprägungen wird es weiterhin geben. Auf Schnittstellenebene werden Express-Card-Reader endgültig die PCMCIA-Schnittstelle ablösen. Als wesentlicher Trend im Endkundenmarkt werden wir aber einen Preisverfall bei diesen Geräten erleben. Wie auch bei Lesegeräten für Speicherkarten wird trotzdem Qualität abhängig vom Einsatzzweck entscheidend sein. Nutzt der User den Kartenleser vielleicht ein oder zweimal pro Woche fürs Onlinebanking, sind Usability und Gerätequalität nicht so wichtig. Bei der professionellen Nutzung dagegen, mit 30 oder 40 Einsätzen am Tag, steht der Preis eines Lesegeräts nicht mehr an allererster Stelle einer Kaufentscheidung. Dort ist dann essenziell, dass die Geräte etwas größer und schwerer sind und vernünftig am Tisch stehen, damit der Benutzer seine Karte mit einer Hand stecken und ziehen kann.

Die Entwicklung im Kartenlesebereich passierte nicht von heute auf morgen, aber stetig. Die Hersteller werden in den nächsten zwölf Monaten sicherlich keine großen Umsatzsprünge mit Kartenlesegeräten machen. Ab 2010, 2012 aber - mit dem flächendeckenden Rollout entsprechender Chipkarten - geht es dann so richtig los.

Wie ist der Trend der integrierten Authentifizierungstechnologien bei den Endgeräten - in PCs und Notebooks?
Kontaktbehaftete Chipkarten und auch Kontaktlos-Chipkarten - die neuen Reisepässe können ja bereits kontaktlos ausgelesen werden - werden vermutlich nicht nebeneinander, sonder miteinander existieren. Neue Personalausweise und ID-Cards werden sowohl einen kontaktbehafteten als auch einen kontaktlosen Teil haben. Kontaktbehaftete Chipkartenleser gibt es bereits in vielen Businessnotebooks. Consumernotebooks werden sicherlich noch folgen. Es gab bereits einen nicht besonders erfolgreichen Versuch eines großen europäischen Herstellers, Chipkartenlesegeräte direkt ins Gehäuse des Desktop-PCs zu stecken. Hier hat sich aber die Tastatur als besserer Ort des Lesegeräts bestätigt. Die Tastatur befindet sich stets direkt vor dem User. Sie ist nicht zu übersehen.

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Handyshop Billa

Die REWE Gruppe offeriert Privatkunden ab 2008 in all ihren Merkur-, Billa- und Bipa-Filialen ein Sortiment der meisten österreichischen Netzbetreiber - von Mobilfunk über Festnetz bis Breitband. REWE-Vorstand Franz Hensel möchte mit den Serviceständen in den Geschäften die Nahversorgungsidee erweitern. Als Drehscheibe zu den Providern und Management der Servicekräfte fungiert Friedrich Radinger, Geschäftsführer Top-Link. \"Wir kommen damit direkt zum Kunden\", ist der ehemalige max.mobil-Chef überzeugt.

“aber hallo“ startet in allen Merkur-Märkten im Jänner. In einem zweiten Schritt werden innerhalb des ersten Halbjahres 2008 alle Billa und Bipa-Filialen dazukommen. Das Angebot der Netzbetreiber mobilkom, T-Mobile/tele.ring, One, Hutchison, Telekom Asutria und Tele2 soll sich damit im Endausbau auf rund 1.650 Filialen stützen können. Mit dem Betreiber UPC führe man noch Gespräche, so Radinger. Die Verkausstände mit eigenem Brand werden in den Märkten je nach räumlicherGegebenheit zu Shop-in-Shop-Systemen zusammengefasst und an hoch frequentierten Standorten in Kassennähe platziert. Eine \"flexible Personalorganisation\" soll die \"bedarfsgerechte Einsatzsteuerung der Fachkräfte\" ermöglichen, so Koordinator Friedrich Radinger. Durch die Integration des aber hallo-Produktportfolios in das Warenwirtschaftssystem der Retailstores können die Handys an den Kassen bezahlt werden. An kleineren Standorten, die keine persönlich anwesende Verkaufskraft rechtfertigen würden, darf vom \"aber hallo\"-Pult aus ein Call Center für Beratung und Kundenservice angerufen werden.

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Mehr als nur Virenschutz

Die Attacken werden immer zielgerichteter und hinterhältiger. Die Gefahr kommt aber nicht allein von außen. Fast 50 Prozent aller Datenverluste sind auf Benutzerfehler zurückzuführen. Wenn sich Mitarbeiter beispielsweise mit unzureichend gesicherten Notebooks ans Netzwerk anmelden, wird Raum für Netzangriffe,Viren und Würmer geboten. Ein Ansatz, alle Endgeräte sicher in die IT-Infrastruktur einzubinden, ist \"Network Access Control\". Dahinter verbirgt sich ein Satz von Regeln, denen alle Geräte - die so genannten Endpoints - folgen müssen, um Zugang zum Unternehmensnetzwerk zu erhalten. Dazu gehört etwa die Bedingung, dass eine Firewall und ein Virenscanner installiert und auf dem neuesten Stand sein müssen und wichtige Daten und die Kommunikation verschlüsselt werden. Erfüllt ein Endgerät die geforderten Bedingungen, spricht man von \"Endpoint Compliance\". Nur in diesem Fall können mit dem Gerät alle verfügbaren Netzwerkfunktionen, wie Zugriff auf E-Mails, das Intranet oder geschäftsrelevante Dokumente, genutzt werden. Dieser Zustand soll unabhängig davon erreicht werden, ob geschäftskritische Daten auf einem Server, einem Desktop-PC oder einem mobilen Endgerät gespeichert sind. Denn Sicherheitsrisiken wachsen auch aufgrund der Mobilität der Mitarbeiter.

Symantec will nun Sicherheitsrisken mit einer umfassenden Kombination von Virenschutz, Antispyware, Intrusion Prevention, Desktop-Firewall und Network Access Control minimieren. Eine Anschaffung dieser Vielzahl von Lösungen ist oft teuer, das Management komplex und zeitaufwändig. Die All-in-One-Lösung \"Symantec Endpoint Protection 11.0\" soll beides optimieren - Kosten und Usability - und bündelt nun die unterschiedlichen Sicherheitstechnologien zu einer Single-Agent-Lösung mit zentraler Management-Konsole.

\"Von Virenschutz alleine zu reden, passt nicht mehr\", weiß Michael Hoos, Director Presales Consulting, EMEA Central, Symantec. Man hat sich gründlich Zeit für die neue Release gelassen. Zwei Jahre Arbeit an Version 11.0 optimierten auch den Ressourcenbedarf der Applikation. Die Endpoint Protection benötigt nur noch 21 MB Hauptspeicher auf den Clients - ein Riesensprung, betrachtet man den Speicherhunger vorangegangener Security-Suiten. \"Das ist eine Größe, die richtig Spaß macht\", weiß Hoos auch aus persönlicher Erfahrung.

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Europa verliert an Boden

Das Produktivitätswachstum in der Europäischen Union folgt einer bedenklichen Kurve. Betrug das Wachstum im Zeitraum 1981 bis 1995 noch ordentliche zwei Prozent, waren es in den darauf folgenden fünf Jahren nur noch 1,5 Prozent. Dieser Trend setzte sich von 2000 bis 2005 fort. Heute hat sich das Wachstum bei einem Prozent eingependelt. Ganz anders stellt sich die Situation in den USA dar. Dort hat sich das Wachstum von 1,25 Prozent zu Beginn der 80er Jahre auf heute 2,5 Prozent beschleunigt. Die Folge ist ein Auseinanderklaffen des statistischen Lebensstandards dies- und jenseits des Atlantiks. Gemessen am Pro-Kopf-BIP ist der Lebensstandard in den USA um ein Drittel höher als in der EU. Das Pro-Kopf-Einkommen der Amerikaner liegt 44 Prozent über dem OECD-Durchschnitt. Dennoch warnt der Europaabgeordnete Harald Ettl vor voreiligen Schlüssen. \"Die verbesserte Einkommensstatistiken der USA, die ohne Zweifel bestehen, hat an den Problemen der working poor, die ebenfalls ohne Zweifel bestehen, weder in der Frage der Gesundheitsvorsorge, noch in der Krankenversicherung oder der allgemeinen Verarmung etwas zu ändern vermocht.“ Zudem werde sich die Hypothekarkrise des letzten Sommers erst im nächsten Jahr voll auswirken.
Trotz der unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten des vorliegenden Zahlenmaterials, die Tatsache des rückläufigen Produktivitätswachstums in der Union bleibt bestehen. Das will die Kommission ändern - unter anderem mit dem Aufbau von Wissen und einer Stärkung der Wettbewerbskräfte.
Während die USA fast drei Prozent ihres BIP in Forschung und Entwicklung und über sieben Prozent in Bildung investieren, sind es in der EU nur knapp zwei Prozent für F&E und 5,5 Prozent in Bildung. Simulationsrechnungen haben gezeigt, dass eine Steigerung der F&E-Intensität von 1,8 Prozent des BIP im Jahr 2005 auf die erwarteten 2,6 Prozent des BIP im Jahr 2010 sowohl das BIP- wie auch das Produktivitätswachstum jährlich um 0,2 Prozentpunkt erhöhen würden. Berücksichtigt man auch die positiven grenzüberschreitenden Effekte, könnte die Wirkung laut Kommission doppelt so hoch sein.
Auch die von der EU geplante Stärkung des Wettbewerbs durch einen uneingeschränkten Binnenmarkt soll die Produktivität ankurbeln. \"Dadurch werden Firmen in stärkerem Maße dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt, Skalenerträge ermöglicht und der Transfer von Technologie und Management-Know-how über die Grenzen hinweg erleichtert“, heißt es im Wirtschaftsbericht. Modellrechnungen lassen auf einen Positiveffekt auf das BIP von fast 1,5 Prozent schließen, der sich aus einem Beschäftigungszuwachs um ein Prozent und einem Anstieg der Produktivität um 0,5 Prozent zusammensetzt.
Einige der Kommissionsvorschläge wurden von einzelner Ländern bereits angekündigt oder befinden sich in der Umsetzungsphase. \"Der für den Gesamterfolg erforderliche Einstellungswandel sowohl auf mitgliedsstaatlicher wie auch auf europäischer Ebene muss aber weiter gehen“, so die Kommission.
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Rasende Studenten

Gegründet im Jahre 2002, hat das TU Graz Racing Team soeben sein fünfjähriges Jubiläum gefeiert und kann auf vier besonders erfolgreiche Saisonen mit seinem Rennwagen “Tankia” zurückblicken. Der Tankia wird jedes Jahr innerhalb von sieben Monaten konstruiert und gefertigt, um bei den Bewerben in England, Deutschland, Italien und seit letztem Jahr auch in den USA teilzunehmen. Mit mehreren Top Platzierungen in der letzten Saison gehört das TU Graz Racing Team zu einem der Besten in der Formula Student.
Auch heuer wird der Tankia zum größten Teil aus Carbonfasermaterialien bestehen, um eine größtmögliche Gewichtsersparung zu erreichen. Durch sein geringes Gewicht von nur 180 KG und einer Leistung von 102 PS, beschleunigt der Tankia innerhalb von 3,4 Sekunden von 0-100 Km/h. Neben dieser enormen Beschleunigung besticht der Rennwagen auch durch sein ästhetisches und funktionelles Design, wofür er schon mit zahlreichen Awards belohnt wurde.
Nach der Einschulung in das 3D CAD System SolidWorks durch Spezialisten der Firma DPS ist im Augenblick das TU Graz Racing Team mit der Konstruktion des neuen Tankia2008 beschäftigt und wird Ende April den neuen Boliden präsentieren. Danach wird das Team nach einer zweimonatigen Testphase mit dem Tankia wieder an Bewerben der Formula Student teilnehmen.
Weitere Informationen unter www.racing.tugraz.at
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Management vereinfacht

Dell OpenManage 5.3 reduziert den IT-Administrationsaufwand drastisch: Die neue Management-Lösung von Dell adressiert insbesondere die Energie- und thermischen Anforderungen von Rechenzentren. Dafür bieten der OpenManage Server Administrator und der OpenManage IT Assistant Standard-basierende überwachungs- und Benachrichtigungs-Tools. Sie stellen Administratoren wichtige Informationen zur Verfügung, mit denen sie die Server-Auslastung optimieren und Energieverbrauch und -Kosten reduzieren können.

Im Unterschied zu Lösungen anderer Anbieter ist OpenManage kostenfrei erhältlich: Wichtige Features wie die überwachung von Energie und virtuellen Maschinen sind standardmäßig in OpenManage enthalten. Zudem reduziert die OpenManage-Systemmanagement-Suite die Anzahl der Konsolen, die für den Einsatz und Updates von Dell-Servern benötigt werden, von drei auf eine.

Die neuen Features von OpenManage 5.3

  • Das branchenweit erste Inline-Firmware-Update-Feature reduziert die Updatezeit um bis zu 99 Prozent; dabei lässt sich neue Firmware erstmals im laufenden Betrieb aufspielen
  • Reduzierung der Management-Konsolen um zwei Drittel über integrierte User und Command Line Interfaces
  • Neue Features wie Script Generator und Custom Update Policies, die Aufwand und Kosten von Inbetriebnahme und Updates reduzieren
  • Sichere Online-Updates innerhalb der Firmen-Firewall.

Darüber hinaus erweitert Dell sein \"OpenManage Certified Partner“-Programm, mit dem Unternehmen Kosten und Komplexität beim Management heterogener IT-Infrastruktur reduzieren. Allein im vergangenen Jahr hat Dell sechs Systemmanagement-Anbieter an Bord geholt, darunter Altiris, BMC Software, Dorado Software, LANDesk, Microsoft und Novell.
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