Sparform Multifunktion
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Report (+): Wieviele Unternehmen sind im so genannten E-Commerce beheimatet, haben Ihre Geschäftsbasis dort? Bei wie vielen Firmen schätzungsweise ist E-Commerce ein Teil der Vertriebs- und Verkaufsstrategie geworden?
Anna Maria Hochhauser: An die 3.200 Handelsunternehmen haben Onlineshops und sind im Interneteinzelhandel im engeren Sinn tätig. Das sind knapp 8 Prozent aller Einzelhandelsunternehmen. Davon sind rund 500 Unternehmen reine Internethändler, machen dort also 100 Prozent ihres Umsatzes. Etwa 2.550 Online-Shops werden von Unternehmen des so genannten stationären Einzelhandels betrieben. Außerdem haben rund 150 Versandhandelsunternehmen im Internet einen zusätzlichen Vertriebskanal erschlossen. Obwohl der traditionelle Versandhandel die geringste Zahl an Online-Shops im Interneteinzelhandel hat, entfallen auf ihn rund 45 Prozent des Interneteinzelhandelsvolumens.
Zudem gibt es im Großhandel und in der Sachgütererzeugung grob geschätzt rund 500 - 800 Onlineshops, über die auch regelmäßig Endverbraucher beliefert werden. Auch im Tourismus und für die Industrie ist das Internet ein nicht zu vernachlässigender Vertriebskanal geworden.
Was ist die Motivation von Unternehmen, aktiv in Internet aufzutreten? Welche neuen Möglichkeiten haben sich als besonders förderlich erwiesen?
Das Internet bietet schlicht und einfach unzählige neue Vertriebs- und Werbemöglichkeiten. Wobei die Kunst darin besteht, die interaktiven Möglichkeiten des Mediums Internet in die Kernkompetenz des eigenen Unternehmens einzubinden. Wie das funktioniert, hat zum Beispiel die Firma Edelwiser, die Ski erzeugt, erfolgreich demonstriert. Das Erfolgsgeheimnis: Der Kunde kann die Skioberfläche individuell gestalten, wobei der personalisierte Gestaltungsprozess über das Internet mit einem \"interactive SkiDesigner“ abgewickelt wird. Dafür wurde Edelwiser mit dem österreichischen Multimedia & e-Business Staatspreis 2007 ausgezeichnet.
Was lässt sich Jahre nach dem Platzen der Dot-com-Blase - die hierzulande ohnehin nicht besonders aufgebläht war - für E-Business in österreich sagen? Sind Unternehmen mit Schwerpunkt im E-Commerce besser oder schlechter als der Mitbewerb in der alten, analogen Welt aufgestellt?
Natürlich sind Unternehmen, die die Möglichkeiten des E-Business für ihre Zwecke nutzen, besser aufgestellt. Wobei in der heutigen Wirtschaftswelt ein Auseinanderdividieren von E-Business und klassischem analogen Business nicht sinnvoll ist. Nicht \"entweder oder“ sondern \"sowohl, als auch“ muss die Devise lauten. Oder anders gesagt: Die Möglichkeiten des Internet müssen genützt werden, um die Kernkompetenzen und Stärken des eigenen Unternehmens innovativ weiterzuentwickeln und zu präsentieren.
Der Einsatz von IT ist zudem ein wichtiges Instrument der Unternehmensreorganisation, etwa um Prozesse zu beschleunigen. Das zeigen auch meine Erfahrungen innerhalb der WKö. Last but not least: Was mitunter noch nicht ausreichend erkannt wurde ist, dass IT Chef- und Chefinnensache sein muss. Diesem Thema und den damit verbundenen Herausforderungen werden wir auch den heurigen E-Day widmen, der am 6. März in Wien stattfindet.
Welche Fehler werden von Unternehmern beim Gang ins Onlinegeschäft gemacht? Wo steuert man oft an Erwartungen vorbei?
Wer meint, eine einzige Investition reiche aus, um weltweiten Geschäftserfolg zu haben, liegt mit Sicherheit falsch. Die eigene Unternehmenswebsite sollte so behandelt und betreut werden wie eine Filiale. Dazu gehören etwa die Festlegung einer persönlichen Zuständigkeit oder etwa ein eigenes Budgets dafür. Und: So wie eine Filiale immer wieder neu ausgestattet wird, sollte auch die Firmenhomepage regelmäßig generalüberholt werden.
Sicherheitskonzepte wie die digitale Signatur oder andere Authentifizierungsplattformen könnten dem E-Business einen neuen Schub verleihen. Woran scheitert der schnelle Rollout und die breite Umsetzung von tauglichen Sicherheitsmerkmalen wie die elektronische Unterschrift? Brauchen die Konsumenten und die Unternehmen die Absicherung mit der Signatur überhaupt?
Sicherheit ist und bleibt ein zentrales Thema, um das E-Business noch weiter anzukurbeln. Das Problem ist: Die Nutzer sind einfache Authentifizierungsmethoden gewohnt und oft nicht bereit, sich umzustellen. Früher haben ein bis zwei Passwörter gereicht, heute muss man sich eine Fülle von unterschiedlichen Codes merken. Die Einrichtung eines Passwort-Safes auf der digitalen Signatur wäre in diesem Zusammenhang eine gangbare Lösung. Die Benutzer müssten sich dann für sämtliche Onlinegeschäfte nur noch ein einziges Passwort merken. Das würde dem E-Business zusätzlich Auftrieb verleihen.
Die NGIN Lösung basiert auf der jNetX Convergent Service-Delivery Plattform. Sie verwendet einen JAIN Server als Service Realisierungs-Plattform für die Entwicklung und den Betrieb von NGIN Services. Mit dieser Technologie konnte Kapsch CarrierCom bereits eine Reihe an NGIN Services wie ein Online Vergebührungssystem und ein Number Translation Service für die mobilkom austria group implementieren. Darüber hinaus stellte das Unternehmen alle notwendigen Dienstleistungen für die erfolgreiche Implementierung weiterer Services zur Verfügung. Die mobilkom austria group kennt die Markteinführungszeit- und Kostenvorteile, die die Implementierung einer Standard Serviceumgebung für alle operativen mobilkom Gesellschaften bringt. Deshalb ist mobilkom austria group in Besitz ihrer eigenen NGIN Services und setzt diese bereits bei mobilkom austria und Mobiltel in Bulgarien ein.
\"Der Fokus von Vip mobile liegt ganz klar darauf, unseren Kunden das beste Service und Preis-Leistungsverhältnis zu garantieren. Deshalb ist es für uns entscheidend, alle Synergien innerhalb der Gruppe zu nutzen. So können wir die Qualität von mobilkom austria auf unseren sehr kompetitiven Markt bringen\", erklärte Darko Parun, CTO Vip mobile. \"Vip mobile ist der dritte Betreiber, der die NGIN Strategie der mobilkom austria group einsetzt. Durch das Know-how der Gruppe war es möglich, die NGIN Lösung nach bereits drei Monaten zur Abwicklung des Kunden-Traffic zu verwenden. Innerhalb dieser Zeit konnten sogar die notwendigen Adaptierungen für die lokalen Marktbedürfnisse durchgeführt werden\", beschreibt Parun.
\"Kapsch CarrierCom freut sich, die mobilkom austria group bei ihrer Expansion zu unterstützen. Wir bieten Lösungen, die auf diese Strategie optimal abgestimmt sind: Durch die rasche Einsatzmöglichkeit, die problemlose Integration in verschiedenen Core-Infrastrukturen und die Weiterverwendung von bewährten Technologien. Die Wahl von jNetX ist uns daher leicht gefallen. Denn mobilkom austria hat JAIN SLEE als beste konvergente SS7 und SIP Technologie gewählt, um ihrer Philosophie ‚Entwickle einmal und verwende es oft‘ treu zu bleiben\", erklärt Thomas Schöpf, Vorstand von Kapsch CarrierCom.
\"Es gibt am Markt eine große Zahl an Services Delivery Technologien. Das sorgt klarerweise für leichte Verwirrung. Vip mobile ist ein weiteres, klares Signal für die jNetX Technologie in der mobilkom austria group. Wir sehen diesen Trend bei vielen weltweit tätigen Unternehmensgruppen. Diese Testimonials zeigen, dass es die jNetX Technologie Betreibern ermöglicht, sich zu differenzieren, innovative Services schneller anzubieten und kosteneffizienter zu arbeiten\", sagt Dave Cardell, EMEA General Manager bei jNetX.
Ein starker Rücken für starke Mitarbeiter. Gesunde Mitarbeiter arbeiten schneller, effizienter, sind seltener krank und haben mehr Spaß an der Arbeit. Doch wie hält man sich am Arbeitsplatz ohne zu großen Aufwand oder überflüssige Bemerkungen der Kollegen fit? Wurde früher eine stets aufrechte Sitzhaltung empfohlen, ist nach heutigen Erkenntnissen erwiesen, dass gelegentliche Haltungswechsel günstiger sind. Jede Bewegung beim Sitzen fördert den Stoffwechsel der Bandscheiben und beugt Beschwerden in diesem Bereich vor. Bewegung vermeidet außerdem einseitige Fehlhaltungen und Verspannungen. Sich nach einer Weile aufrechten Sitzens auf seinem Bürostuhl zu \"lümmeln“, entlastet die Bandscheiben. Auch Räkeln, Strecken und zwischendurch Aufstehen sollten in den Sitzalltag einfließen. Für den Büroarbeitsstuhl ist zu beachten, dass die Rückenlehne bis zu den Schulterblättern reicht und sich in ihrem Neigungswinkel der Haltung des Benutzers anpassen kann. Wichtig ist auch eine höhenverstellbare Sitzfläche mit Tiefenfederung, die das Körpergewicht beim Hinsetzen abfedert.
übungen, die das Leben leichter machen. Mit acht einfachen übungen kann sich jeder Büroarbeiter am Schreibtisch körperlich und geistig fit halten:
übung 1
Die Basis für ein im wahrsten Sinne des Wortes entspanntes Arbeiten bildet auch die richtige Umgebung. Toshibas Antwort auf die steigende Nachfrage nach ergonomischen Notebookhalterungen heißt Universal Notebook Stand. Der silberfarbene Notebook Stand lässt sich im Handumdrehen bis zu einer Höhe von 10.3 cm verstellen und bis zu 25 Grad drehen. Er kann für alle Notebooks mit einer Größe bis zu maximal 20.3 x 43.2 x 38.1 cm und bis zu 5.5 kg Gewicht genutzt werden. Im Idealfall sollte das Notebook so angebracht werden, dass die oberste lesbare Zeile des Bildschirms nicht über dem horizontalen Blickwinkel des Anwenders liegt.
Weiteres nützliches Zubehör gegen starre Haltung und daraus resultierende Verspannungen sind separate Tastaturen und Mäuse, die sich optimal auf dem Arbeitstisch verteilen lassen. So sollte sich eine externe Tastatur optimal in einer Greifentfernung von ca. 40 cm befinden. Mäuse sollte man abwechselnd rechts oder links von der Tastatur positionieren - so wird eine einseitige Belastung vermieden und für Entspannung gesorgt.
Mit dem Notebook unterwegs. Wer mit seinem Notebook viel unterwegs ist, sollte das Gerät in der richtigen Tasche unterbringen. Wird der Rücken einseitig belastet, sind hartnäckige Verspannungen die Folge. Die beste Lösung für den Rücken ist die Wahl eines Rucksacks. Gepolsterte und verstellbare Schulterriemen sind hier ein absolutes Muss. Auch auf das Gewicht muss geachtet werden.