Fliesentrends 2011
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Im stilvollen Ambiente des Schloss Grafenegg präsentierten auf Einladung des Baustoffhändlers Quester 25 Aussteller aktuelle Fliesentrends sowie neue Verarbeitungsmaterialien, Werkzeuge und Pflegemittel.
Für einiges Aufsehen sorgte auch diesmal die italienische Keramikmanufaktur Iris Ceramica. Die neue Active-Serie präsentierte sich mit selbstreinigender Oberfläche und damit desinfizierender Wirkung. Die Serie Rays ist dazu ausersehen, mit ihren bunten schimmernden Farben besondere Akzente zu setzen.
Villeroy und Boch orientiert sich dagegen an internationalen Trends und hat für seine neuen Kollektionen vier Hauptlinien entwickelt: helle Rauminszenierungen, urbane Wohnwelten, avantgardistische Raumkonzepte und luxuriöse Einrichtungskonzepte.
Mit sehr unterschiedlichen Serien kam der italienische Hersteller Imola nach Grafenegg. Die Serie Vogue setzt auf Einfachheit, Eleganz und Farbkontraste, die Serie Marlin auf leuchtende Farben mit Blumenschmuck, geometrischen Strukturen und Mosaiken als Dekoration. Ein unmittelbarer Kontrast dazu ist die Serie Orotona, die sich durch Nüchternheit, dezente Wirkung und kaum angedeutete Dekorationen auszeichnet.
Auch für den Anwender gab es Neuheiten, von neuen Universalfugen, die Fliesenlegern das Leben erleichtern sollen, über tragbare Fliesenschneidmaschinen bis hin zu aktueller Planungssoftware.
Gemeinsam mit der TU Wien hat Wienerberger das Online-Informationstool e4-Energieberater entwickelt. Dabei handelt es sich um eine Planungshilfe zur Überprüfung und Optimierung von Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit eines Wohnbauprojektes. Der e4-Energieberater liefert eine übersichtliche Auswertung der ungefähren Errichtungskosten, der jährlichen Energiekosten inklusive einer Hochrechnung auf 30 Jahre, der verbrauchten Energiemenge, des Strom- sowie des Heizwärmebedarfs. Darüber hinaus werden der CO2-Fußabdruck sowie der Primärenergiebedarf des Ziegelhausmodells angegeben. »Nicht jeder Häuselbauer hat die Zeit oder Ressourcen, sich Expertenwissen anzueignen. Mit dem e4-Energieberater geben wir einen Überblick über die wichtigsten Parameter beim Hausbau und zeigen, wie man ein umweltfreundliches und gleichzeitig leistbares Haus bauen kann«, erklärt Christian Weinhapl, Geschäftsführer der Wienerberger Ziegelindustrie GmbH.
Ein Sitzmöbel aus
Rechtzeitig zum Beginn der Wintersaison wurde im Ötztal eine der architektonisch spektakulärsten und modernsten Seilbahnen Österreichs in Betrieb genommen. Die Gaislachkoglbahn besteht aus einer normalen Einseilumlaufbahn, die von der Talstation zur Mittelstation führt. Von dort aus geht es mit einer Dreiseilumlaufbahn, die aus zwei Tragseilen und einem Zugseil besteht, weiter zur Bergstation auf 3.040 Meter Meereshöhe. Alle drei Stationsgebäude bestehen aus einer harmonisch geschwungenen Gebäudeform, deren Inneres ein Stahlskelett bildet und über das sich eine transparente, reißfeste Kunststofffolie spannt. Für die komplexe Montage des Stahlverkleidungsskeletts der Mittelstation zeichnete das Kran- und Schwerlastunternehmen Prangl verantwortlich. Bewältigt wurde der Einsatz mithilfe eines Liebherr-Mobilkrans. Dabei musste der LTM 1095-5.1 Stahlteile mit Einzelgewichten von bis zu elf Tonnen heben. Nicht viel weniger herausfordernd war die Anreise des Krans über eine schmale Bergstraße auf eine Seehöhe von über 2.000 Metern. Dass es dabei auch noch zu schneien begann, machte die Sache nicht leichter. Dank perfekter Zusammenarbeit aller beteiligten Firmen konnte die neue Seilbahnstation aber pünktlich dem Publikumsverkehr übergeben werden.
Eben erst wurde der PC160LC-8 vorgestellt, schon folgt mit dem PC228USLC-8 der nächste Hydraulikbagger der 8-Serie von Komatsu. Durch die sehr kurzen Schwenkradien ist der neue Bagger vor allem für Einsätze auf engstem Raum, besonders in bebauten Gebieten, im Straßenbau, Holzumschlag oder auf Abbruchbaustellen geeignet. Großer Wert wurde von Komatsu auf den Verbrauch gelegt. Neben einem Niederemissionsmotor, der schon bei geringen Drehzahlen hohe Leistung verspricht, trägt auch eine innovative Hydraulikpumpensteuerung zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs bei, indem sie automatisch die Motordrehzahl an die jeweils erforderliche Pumpenleistung anpasst. Läuft der Motor für mehr als fünf Minuten im Leerlauf, wird der Fahrer durch die Leerlaufwarnung auf unnötigen Kraftstoffverbrauch hingewiesen.
Mit einer Länge von stolzen 57 Kilometern und den schwierigen geologischen Rahmenbedingungen zählt der Gotthard-Basistunnel in der Schweiz zu den großen bergmännischen Pionierleistungen. Im Endausbau wird der zweiröhrige Gotthard-Tunnel der längste Eisenbahntunnel der Welt sein. Mit allen Quer- und Verbindungsstollen werden insgesamt 153,5 km Tunnelstrecke angelegt. So umfasst etwa das 7,4 Kilometer lange Baulos Erstfeld neben den beiden Hauptröhren auch zwei 400 Meter lange Verzweigungsbauwerke. Die Errichtung erfolgt im Sprengvortrieb und anschließender Ortbetonauskleidung. Erschwerend kommt hinzu, dass die beiden Verzweigungsbauwerke durch eine signifikante Querschnittsänderung von 5,72 m Breite und 7,92 m Höhe im ersten Betonierabschnitt auf 17,65 m Breite und 10,40 m Höhe im letzten Betonierabschnitt gekennzeichnet sind. Bei der Ausführung der Innenschale steht ein vollhydraulischer und flexibel anpassbarer Doka-Tunnelschalwagen im Dauereinsatz. Der muss in jedem der insgesamt 37 Betonierabschnitte «verkleinert» und so dem jeweils neuen Querschnitt angepasst werden. Um dabei der Vorgabe des Auftraggebers nach kurzen Taktzeiten, einfachen Ein- und Ausschalvorgängen sowie einem wirtschaftlich optimierten Baufortschritt gerecht zu werden, haben die Doka-Tunnelspezialisten einen vollhydraulischen Tunnelschalwagen geplant, der bis ins letzte Detail auf die projektspezifischen Erfordernisse abgestimmt und trotzdem zu über 75 Prozent aus mietfähigen Systemkomponenten aufgebaut ist.
Neben Komatsu präsentiert auch
In der Regel assoziieren wir mit dieser Aussage Telefonhotlines. Aber es gibt weit mehr Verbindungen, die uns im Alltag begleiten. Brücken und Tunnel vernetzen Flussufer, Stadtteile und Lebensräume. DI Georg Kolik ist Leiter des Fachbereiches Brückenbau und Straßentunnel bei der MA 29 und mit diesen Verkehrslösungen in Wien bestens vertraut.
Die herausragende Bedeutung des Projekts Hauptbahnhof schlägt sich auch in der Architektur nieder. Vor allem das spektakuläre Rautendach über den Bahnsteigen dürfte bei den Reisenden einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Im Jahr 2010 ist am Areal des neuen Wiener Hauptbahnhofs viel passiert. Der Südbahnhof wurde abgerissen, neue Zufahrten errichtet und mit den Rohbauarbeiten begonnen. Dazu wurde ein Besucherzentrum eröffnet, das sich trotz Kritik größter Beliebtheit erfreut und ein gelungenes Beispiel für eine moderne Kommunikationsstrategie bei Großprojekten ist.
Der Holzbau könnte ein unerwartetes Comeback im mehrgeschoßigen Wohnbau feiern. Zumindest wenn es nach den Vorstellungen von Griffner und Rhomberg geht.
Weil es sich in den angrenzenden CEE-Ländern bereits bewährt hat, soll die Semmelrock Ebenseer Baustoffindustrie ab 1.1.2011 auch für Österreich den Exklusivvertrieb von Terca-Pflasterklinker von Wienerberger übernehmen. Preis- und Konditionsgestaltung, Marketing und Logistik für das Produktsegment Terca Pflasterklinker wird ausschließlich von SEB und über die SEB-Standorte durchgeführt. Die Produktion des gesamten Klinker-Sortiments im Werk Rotenturm und der Vertrieb von Terca Fassadenklinker verbleiben wie bisher im Verantwortungsbereich von Wienerberger.
Standesgemäß bei Tafelspitz im Plachutta ging das erste Treffen des österreichischen Executive Boards des Urban Land Institutes über die Bühne. Das gemeinsame Ziel der hochkarätigen Runde, der unter anderem Signa-Chef Réné Benko und CA-Immo-Vorstand Bruno Ettenauer angehören, ist »die Vernetzung und stärkere Zusammenarbeit von Branchenleadern sowie der Wissenstransfer in Bezug auf die nachhaltige Entwicklung und Nutzung von urbanen Lebens- und Wirtschaftsräumen«.
Karin Weinrother verstärkt das Führungsteam von Energiecomfort. Sie übernimmt die Leitung der Bereiche Marketing und Kommunikation. Zuletzt war Weinrother bei Nokia Siemens Networks für die Kommunikationsagenden in zwölf Ländern verantwortlich. Weinrother studierte Betriebswirtschaft an der WU Wien mit den Schwerpunkten Marketing und Personalwirtschaft.