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Archiv (11315)

Die Lehre aus der Krise

Sie sind einsame Rufer in der Wüste: Während die Zahnräder im Finanzsystem weiterlaufen, als hätte es nie eine Krise gegeben, warnen Wirtschaftsprofessoren mit teils abstrusen, teils provokanten Thesen vor einem erneuten Crash. Zwischen Absurdität und Hardcore-Liberalismus – Wirtschaftswissenschaften am Scheidepunkt.

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Starker Sound

Ein schwarz glänzendes Gehäuse und ein Touchpad sind nur einige der besonderen Eigenschaften der HDD Juke Box. 80 GB Speicherplatz machen es den Usern möglich ungefähr 60 Filme, 2000 Musikdateien oder mehrere Millionen Bilder auf der Festplatte zu speichern, die jederzeit abgerufen werden können. Es besteht auch die Möglichkeit Musikdateien von CDs im MP3- Format auf den HDD Drive zu laden. Eine weitere Funktion ist das Radio Time Shift, die die Abrufung von versäumten Live Shows möglich macht.

Diese HDD Jukebox, ausgestattet mit zwei Lautsprechern und einem Subwoofer, ermöglicht durch eine Virtual Sound Effect- Funktion einen mehr als 200 Watt starken Sound. Der Virtual Sound Effekt \"VSM Virtual Sound Matrix“ - ein erzielter, virtueller Surround Sound - macht auch die 5.1ch Leistung möglich.
Preis: 549 Euro.

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Airportcity St. Petersburg

Die Joint-Venture-Gesellschaft OAO AVIELEN AG der Immobilieninvestoren Warimpex, CA Immo und UBM konnte die weitere Finanzierung für die gemeinsame Immobilienentwicklung eines Crowne Plaza Hotels sowie moderner Bürogebäude in der Airportcity St. Petersburg sichern.
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Stark abgekühlt

Nach der Krise liegt Rumänien wirtschaftlich immer noch am Boden. Besonders hart hat es die Baubranche getroffen. Zahlreiche Großprojekte liegen auf Eis. Das Zukunftspotenzial ist aber ungebrochen, denn die marode Infrastruktur bietet der Bauwirtschaft gute Wachstumschancen. Mit dabei sind auch österreichische Unternehmen. Von Bernd Affenzeller, Ploiesti/Rumänien.

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Managerin des Jahres

Marie-Hélène Magenschab erhält die Auszeichnung für \"die erfolgreiche Geschäftsentwicklung und die Verdienste um die Wirtschaftsregion Kroatien\". Verliehen wird die Auszeichnung vom Kroatischen Verband von Managern und Unternehmern (HUM-CROMA), der sich für die Entwicklung der kroatischen Wirtschaft einsetzt. Bereits Anfang November wurde Magenschab vom renommierten kroatischen Wirtschaftsmagazin \"Lider\" an die dritte Stelle der 300 wichtigsten Geschäftsfrauen in Kroatien gereiht.
Für Magenschab, die seit mittlerweile fast fünf Jahren in Kroatien tätig ist, sieht in der Auszeichnung \"einen weiteren Anreiz, gemeinsam mit meinem Team die Produkte und Lösungen von Vipnet noch besser auf die Bedürfnisse und Erwartungen der kroatischen HandyuserInnen auszurichten\".

Persönlicher Background
Magenschab ist seit 1. März 2005 Generaldirektorin bei Vipnet. Ihre Karriere bei mobilkom austria begann 1996 im Bereich Marktforschung und führte sie 1999 nach Kroatien, um im Team von Boris Nemsic den neuen Mobilfunkbetreiber Vipnet aufzubauen. 2003 kehrte sie als Leiterin des Bereichs \"International Market Affairs\" nach österreich zurück, wo sie unter anderem für den Abschluss des Partnership Agreements zwischen mobilkom austria und Vodafone verantwortlich war. Nach kurzer Tätigkeit als selbstständige Consulterin für Central und Eastern Europe übernahm sie im März 2005 die Führung von Vipnet. Seitdem konnte das Unternehmen durch einen umfassenden Marken-Relaunch und neue konvergente Lösungen seine Position als Innovationsführer auf dem kroatischen Mobilfunkmarkt stärken.

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Konservativer Bruderkrieg

Bei den öBB stellt sich bisweilen schon so etwas wie Galgenhumor ein. »Wir produzieren unser eigenes Kabarett. Jeden Tag steht ein neues Stück am Spielplan«, sagt ein Mitarbeiter in der Zentrale. Ein anderer verwendet »Showdown« als Kürzel für Aufsichtsratssitzungen. Und davon gab es zuletzt viele. Denkwürdig ist die Sitzung von Anfang Dezember, in der Alfred Zimmermann mit sofortiger Wirkung freigesetzt wurde. Hauptgrund für die sofortige Abberufung des Infrastruktur Bau-Vorstandes war die kuriose Anschaffung eines chinesischen Waggonröntgenscanners, über die der Report Plus bereits im Sommer berichtete (»öBB als Terror-Forscher«). Schaltete die Bundesbahn bei der Beantwortung der damaligen Report-Anfrage noch den Nebelwerfer und die Dementimaschinerie ein, setzt man jetzt auf Transparenz. »Das Gerät hat keine Betriebsbewilligung und kein Einsatzszenario«, sagt Pressesprecher Jörg Wollmann trocken. Eigentlich hätte der Scanner bereits im Oktober geliefert werden sollen, was damit jetzt tatsächlich geschehen wird, ist noch unklar. Die öBB brauchen den Scanner nicht, das Innenministerium als potenzieller Abnehmer will ihn nicht, da durch die stationäre Bauart ein sinnvoller mobiler Einsatz ausgeschlossen ist. Terroristen, die wissen, dass der Röntgenscanner in Wels steht, würden um Wels wohl einen großen Bogen machen. Jetzt knobeln die Juristen, ob sich der chinesische Lieferant NucTech zu einer Rücknahme des Deals erweichen lässt. Das derzeit wahrscheinlichste Szenario: Der Scanner wird zwar bezahlt, bleibt aber trotzdem in China. Billiger wird das Gerät, das offiziell als »Forschungsprojekt zum Schutz der Bürger und kritischer Infrastruktur« erworben wurde, nicht.Statt der ehemals veranschlagten 3,5 Millionen Euro bewegen sich die Schätzungen mittlerweile in Richtung fünf Millionen. Aber vielleicht wird das Investment für die öBB auch gar nicht so teuer. Der Scanner wird vom 7. Rahmenforschungsprogramm der EU und dem nationalen Forschungsprogramm KIRAS mitfinanziert, sofern die­se Stellen noch nicht die Lust am Engagement verloren haben. Dass der Scanner just während einer Regierungsvisite von Infrastrukturminister Hubert Gorbach vom FP-nahen und mittlerweile ebenfalls geschassten Ex-öBB-Manager Alexius Vogel erworben wurde, hat zum Thema Forschungsförderung einen gewissen Konnex, der aber auch reiner Zufall sein kann. Vogels private Firma Risk Assessment International GmbH (RAI) liefert auch »Services for European Research« und hat ihr diesbezügliches Know-how beispielsweise 2004 vorgestellt. Just im Jahr der Scanner-Anschaffung referierte die RAI über Aspekte der Forschungsprojekte im Rahmen des »6th European Framework« auf einem SANACE-Symposion in Brünn. Aber Forschungs- und Förderungsspezialisten sind nur ein Problem von öBB-Boss Martin Huber. Während beim Infight um die Ablöse der roten Personenverkehrschefin Hermine Goldmann die parteipolitischen Grenzen noch klar waren, verschwimmen sie jetzt.
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Die Psychologie der Geldanlage

Von Angela Heissenberger

Die Börse ist ein seltsames Spiel. In Wellenbewegungen gleiten die Aktienwerte auf und ab, aber was nun eigentlich eine Aktie in windige Höhen klettern oder eine andere tief ins Tal stürzen lässt, ist nicht immer leicht nachvollziehbar. Die bloße Ankündigung, man denke über eine mögliche Fusion von OMV und Verbund nach, löste massive Kursverluste aus. Der BAWAG-Crash verursachte dagegen an der Wiener Börse nicht einmal ein leises Plätschern.
Schuld sind natürlich die Anleger: Sie studieren eifrig Unterlagen, sammeln Informationen, lassen sich beraten - und kaufen oder verkaufen dann. So weit die Theorie. In der Praxis fängt ein Anleger ein Gerücht auf, testet unter Kollegen dessen Wahrheitsgehalt (»Hast du schon gehört ...«) und verbreitet es dadurch gleich weiter, konsultiert den Bankanalysten seines Vertrauens, dieser hat von der Sache ebenfalls bereits Wind bekommen (Schneeballeffekt) und womöglich sein persönliches Portfolio entsprechend justiert, kann also ruhigen Gewissens zu diesem Schritt raten. Von vermeintlichem Insiderwissen getragen, trifft der Durchschnittsanleger seine Entscheidungen nach dem Motto: Wenn es alle machen, wird’s nicht so falsch sein. Und genau das ist der Fehler.

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