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Die andere Seite der Steinzeit

\"Das Leben ist kein ruhiger Fluss«, sagte mal ein Philosoph. Das merkt man, wenn man die Diätideen der letzten Jahre beobachtet. Karl Lagerfeld machte eine Eiweißdiät, zuvor waren Kohlehydrate in (diese sind jetzt derart ver­pönt, dass man meinen möchte, sie seien pures Gift), in letzter Zeit sind die Zeitungsspalten voll mit der »Steinzeitdiät«. Wenn man bedenkt, dass die Lebenserwartung damals nicht sonderlich hoch war, steigt Skepsis auf im Nervensystem. Und - was haben denn die Menschen damals wirklich gegessen?
Da das Transportwesen noch in den Kinderschuhen steckte - sofern man überhaupt Schuhe trug -, muss man annehmen, dass das gegessen wurde, was vor Ort vorhanden war. Das waren bei den Vormenschen in Afrika Insekten, Eier, Früchte, Kräuter und Samen, wie im Buch »Rekorde der Urzeit« nachzu­lesen ist. Das war vor vier Millionen Jahren. Das erste Wildbret verzehrten vor zwei Millionen Jahren dann unsere Vorfahren in Ostasien. Den ersten Braten roch man dann wieder in Afrika, dort experimentierten die Menschen nämlich schon mit auf natürliche Weise entstandenem Feuer. Auf die Möglichkeit von Fischmahlzeiten kam man erstaunlicherweise erst vor maximal 35.000 Jahren, als die Innovation von Angeln und Harpunen zu greifen begann. Noch jünger ist die Möglichkeit des Körndlessens: Erst vor 11.500 Jahren, so fand der Autor heraus, experimentiert man in Palästina mit dieser Möglichkeit.
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Unwillige Bauherren

Dass es mit der Architekturqualität im ländlichen Raum oft nicht zum Besten bestellt ist, hat sich bereits bis zur EU-Kommission nach Brüssel durchgesprochen. Daher finanziert sie im Rahmen der Interreg-III-A-Initiative seit drei Jahren das Programm »Neues Bauen in den Alpen«, das versucht, öffentlichen und privaten Bauherren die Vorteile guter Planung näher zu bringen. Mithilfe dieses Programms, das Ende dieses Jahres zu Ende geht, bekommen Bauherren oder Gemeinden, die kein Geld für Gestaltungswettbewerbe ausgeben wollen oder können, Unterstützung bei der Auslobung kleiner Wettbewerbe. Finanziert werden diese Wettbewerbe mit 250.000 Euro aus dem Budget des Interreg-Programms, 180.000 Euro kommen vom Land Kärnten und 70.000 Euro bringt das Kärntner Haus der Architektur als Arbeitsleistung ein. Für Dietmar Müller, Geschäftsführer des Hauses der Architektur und Vorsitzender der Ortsbildpflegekommission, die die Projekte beurteilt, ist das Programm ein Beweis dafür, dass Verbesserungen der architektonischen Qualität auch mit geringen finanziellen Mitteln erreichbar sind.
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REI Reisinger

Der Salzburger Baustoff- und Baumarkt REI Reisinger ist neu im Kreis der insgesamt 37 Gesellschafter von Hagebau Österreich. REI Reisinger beschäftigt 30 Mitarbeiter und kann in den Bereichen Baustoffhandel, Baumarkt und Renovierung einen Umsatz von 4,6 Millionen Euro verzeichnen.
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Intraoperative Bildgebung

Rund ein Viertel der Bevölkerung leidet unter Rückenschmerzen. Vor allem unter Belastung treten die Leiden verstärkt zu Tage. Die Diagnostik dieser Belastungsschmerzen ist schwierig, denn oft gilt: Ohne Belastung kein Schmerz. Herkömmliche Bildgebungsverfahren sind dieser Aufgabe in der Regel nicht gewachsen. Mit dem O-arm hat Medtronic ein mobiles und flexibles Röntgengerät entwickelt, das sich dieser Herausforderung stellt. Der O-arm stellt eine Plattform für eine große Bandbreite von Anwendungen dar. Die Patienten können sowohl in liegender, sitzender oder stehender Position gelagert werden, auch Scans unter Belastung sind möglich. Die kompakte Bauweise und die mobile Ausrichtung des O-arm erlaubt zudem den direkten Einsatz während einer Operation. Mit der Sterilität gibt es keine Probleme, alle Bewegungen finden innerhalb der patentierten teleskopischen Gantry statt. Die Strahlenbelastung ist laut Medtronic äußerst gering. Sie soll bei rund vier Prozent eines herkömmlichen Computertomographen betragen, Umbaumaßnahmen des OPs seien daher nicht nötig.
Was der O-arm liefert sind zweidimensionale und dreidimesionale Bilder. Für eine aus knapp 400 Bildern zusammengesetzte 3D-Aufnahme benötigt der O-arm rund eine halbe Minute. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass das Gerät vom operierenden Arzt selbst bedient wird, die zusätzliche Anwesenheit eines Radiologen ist nicht erforderlich. ärzte, die bereits mit O-arm bekanntschaft geschlossen haben, attestieren ihm durchaus das Potenzial, die Organisation und den Ablauf von Operationen verändern und erleichtern zu können.
Vorreiter im Einsatz dieses intraoperativen Bildgebungsgeräts sind die USA. Bereits sieben O-arm-Geräte sind in den Vereinigten Staaten im Einsatz. Der erste europäische O-arm wird demnächst im hessischen Gießen seinen Dienst antreten. Auch in österreich ist die Nachfrage groß. Wie man aus Branchenkreisen hört, zeigen vor allem die großen Kliniken in Wien, Linz und Graz verstärktes Interesse.

Link: www.medtronic.at

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