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Solarenergie weiterhin Pionierleistung

Innsbruck. Eine Photovoltaikanlage mit Doppelnutzen wurde dieser Tage von der Elektroinstallationsfirma Fiegl " Spielberger an ihrer Zentrale präsentiert. Die Shadow-Voltaik-Anlage mit 240 Quadratmeter Ertragsfläche, 300 Stück Solarmodulen und einem Jahresertrag von 7000 Kilowattstunden spiegelt Enthusiasmus und Pioniergeist der beteiligten Firmen wieder.

Architektonisch und wirtschaftlich betrachtet ist sie verbesserungsbedürftig. Während im Nachbarbundesland Vorarlberg die Einspeiseverordnung bei Anlagen bis zu 20 Kilowatt einen Tarif von 72,67 Cent pro Kilowattstunde vorsieht, wird die Förderung von Solarenergie in Tirol nicht ganz so groß geschrieben. Mit 35,88 Cent pro Kilowattstunde ist Tirol im Schlussfeld der österreichischen Förderungspolitik. Durch 50.000 Euro Investitionszuschuss für die Anlage wollen die Innsbrucker Kommunalbetriebe wenigstens aus der Landespolitik ausscheren.

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UMTS: Plus 70 Euro pro Kunde

Geht es nach dem britischen Mobilfunker, dann wird der typische Handy-User der Zukunft bereit sein, künftig mehr als das Doppelte für seine Mobilfunkrechnung zu bezahlen. Diese Erfahrungen habe man mit dem UMTS-Testnetz "Manx“ auf der Isle of Man gemacht. So werde ein typischer Privatkunde künftig rund 70 Euro mehr berappen als heute.

Konzernchef Peter Erskine ist sich sicher: "Mobile Datendienste werden bis zum Ende dieses Jahrzehnts 50 Prozent aller Erlöse ausmachen.“ Bis 2005 soll das Daten-Geschäft bei MMO2 rund 25 Prozent der Erlöse bringen. Derzeit liege der Anteil noch bei knapp über zwölf Prozent.

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PCs verursachen Müllberg

Allein in der Europäischen Union seien demnach 1998 sechs Millionen Tonnen Elektronikmüll angefallen. Dieser wachse nach Schätzungen um bis zu fünf Prozent im Jahr. Nicht besser schaut es laut Worldwatch-Institute in den Vereinigten Staaten aus. In den USA seien 1997 rund 2,9 Millionen Tonnen Elektronikmüll auf Abfallhalden gelandet. In den nächsten Jahren werde es voraussichtlich vier Mal so viel sein.

Harsche Kritik wird an der Chipindustrie geübt: die Halbleiterindustrie sei so chemikalienintensiv wie keine andere. In einer Fabrik kämen bis zu 1.000 verschiedene Chemikalien zum Einsatz, wodurch in Santa Clara im Silicon Valley bereits mehr Giftmülldeponien als in jeder anderen Region der USA entstanden seien.

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Statistik: Manager hadern mit Börsen

- Laut Gartner Dataquest ist die Zahl der Mobilfunkanschlüsse in Westeuropa im ersten Quartal dieses Jahres um marginale 1,3 Prozent gestiegen. Zu Beginn 2001 hatte das Wachstum noch 6,5 Prozent betragen. Durchschnittlich haben 75,2 Prozent der Westeuropäer ein angemeldetes Handy. Anfang 2001 lag die Penetration noch bei 67 Prozent. Im Gesamtjahr 2001 ist das Wachstum bei Mobilfunkanschlüssen auf 19,5 von ursprünglich 57,4 Prozent zurückgegangen.

- PriceWaterhouseCoopers (PwC) will herausgefunden haben, dass die Telcos gegenüber Investoren und Analysten Informationsmuffel seien. Oft würden die kommunizierten Inhalte nicht über Pflichtveröffentlichungen hinausgehen. Möglicherweise liegt es daran, dass sich die Unternehmenslenker an den Börsen missverstanden fühlen, denn über drei Viertel der Führungskräfte weltweit sind der Meinung, die Kapitalmärkte würden die Aktien ihrer Firmen unterbewerten.

- Integral befragte im Auftrag von one 1000 österreicher zum Thema "Urlaub mit dem Handy": über 80 Prozent der Vertragskunden planen, bei ihrer Urlaubsreise ihr Handy mit zu nehmen. Hauptgründe dafür seien die Erreichbarkeit, der Kontakt zu Familie und Freunden und - vor allem bei Jugendlichen - das Versenden von SMS. Bei den Wertkartenkunden sind es 47 Prozent, die ihr Mobiltelefon mit auf die Reise nehmen, die ihr Mobiltelefon mit auf die Reise nehmen.

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T-Mobile: Alte Liebe rostet nicht

In allen 152 Hartlauer-Geschäften prangt ab nun das Magenta-T, angeboten wird laut T-Mobile die gesamte Produktpalette. Die Rückkehr nach dem Abschied im Streit - unter anderem ging es um Konditionen und die angebliche Bevorzugung der Mitbewerber - begründet T-Mobile Austria-CMO Friedrich Radinger mit Vertriebsbedürfnissen: "Der Markenwechsel zu T-Mobile und die damit verbundene Möglichkeit, unseren Kunden viele neue Produkte anbieten zu können, erfordert einen flächendeckenden Vertrieb. Dabei stellen die Hartlauer-Filialen eine sehr gute Ergänzung unserer bestehenden Vertriebskanäle dar."

Und auch Robert Hartlauer gibt sich ganz versöhnlich: "Ab sofort ist unser Angebotsportfolio im Bereich der Telekommunikation wieder vollständig."

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TV mit Digitalspeicher

Das Versandhaus Quelle bringt eine Weltpremiere: Ende des Monats können Kunden für 999 Euro ein TV-Gerät erstehen, mit dem bis zu 50 Stunden Fernsehprogramm aufgenommen werden können. Möglich macht dies ein 40 Gigabyte großer Speicher, hergestellt wird der von der Quelle-Eigenmarke "Universum“.

Außerdem verfügt das Gerät über die integrierte elektronische Programmzeitschrift "tvtv“. Sie zeigt für fünf Tage in voraus das gesamte TV-Programm und ermöglicht das direkte Programmieren einer Aufzeichnung.

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Kelag funkt mit Tetra

Während Frequentis auf das Adonis-Projekt des Innenministeriums wegen zahlreicher Klagen wartet, ist ein anderer Auftrag heute erfolgreich über die Bühne gegangen. 30 Basisstationen für internen digitalen Bündelfunk nahm das Kärntner Energieversorgungsunternehmen Kelag heute in Betrieb. Das bisher eingesetzte analoge Funksystem befand sich am Ende seiner Lebensdauer, daher suchte die Kelag nach einer hochverfügbaren Alternative, die dem technologischen Trend entsprechen sollte. Ein Anliegen, das die Kelag mit vielen anderen Einsatz- und Betriebsfunkern teilt, die dringend der neuen digitalen Funktechnologie bedürfen. "Die Zeit drängt", wie der Adonis-Projektleiter im Innenministerium, Manfred Blaha, wiederholt betont. Was im Klartext bedeutet: Sollte sich das Adonis-Projekt zu lange verzögern, ist die österreichweite Lösung gestorben. Und damit auch ein Riesenauftrag für Frequentis, die beim Bieterkonsortium Mastertalk im selben Boot sitzen. Frequentis wird beim Adonis-Projekt für die Vernetzung der Leitzentralen sorgen.
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Servermarkt schrumpft weiter

Dem Marktforschungsinstitut IDC zufolge ist der Umsatz im europäischen Servermarkt um 22,5 Prozent im ersten Quartal 2002 zurückgegangen. Der Umsatz schrumpfte um 900 Millionen US-Dollar von 4 Milliarden US-Dollar im Q1 2001 auf 3,1 Milliarden US-Dollar, und entwickelte sich damit schlechter als im Rest der Welt. Global betrachtet ist der Markt im Q1 2002 um 15 Prozent geschrumpft.

Marktführer mit 32,3 Prozent Anteil bleibt Sun, gefolgt von HP (26,1 Prozent), IBM (18 Prozent) und Compaq (10 Prozent). Der Umsatz bei UNIX-Systemen fiel um 21,9 Prozent auf 1,4 Milliarden US-Dollar.

Optimistisch sehen Experten die gestiegene Nachfrage nach Blade-Servern in Großbritannien, das für den europäischen Markt eine Vorreiterrolle hinsichtlich Konjunkturerholung sein könnte. Blade-Server werden die Zukunft des weltweiten Servermarktes entscheidend mitbestimmen - sie revolutionieren Servermanagement und -clustering.

Für das zweite Quartal erwartet IDC ein globales Wachstum im Serversektor von 14,5 Prozent - ein Wert der vor kurzem erst korrigiert wurde, da die Märkte in den USA und Japan mehr Zeit als angenommen zur wirtschaftlichen Erholung benötigen.

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Haider neuer Eurelectric-Chef

Verbundchef Hans Haider ist der neue Präsident der EURELECTRIC, des europäischen Interessenverbandes der Elektrizitätswirtschaft. Haider wurde am 23. Juni einstimmig gewählt und ist der erste österreicher in dieser Funktion. Seit vergangenem Jahr war er EURELECTRIC-Vizepräsident. In einer Aussendung des Verbunds nannte Haider als Prioritäten seiner Präsidentschaft "die Schaffung fairer, europaweit gültiger Rahmenbedingungen für die Elektrizitätswirtschaft im liberalisierten Markt, die Fragestellungen, die sich aus der Erweiterung der EU ergeben sowie die langfristige Sicherung der Energieversorgung Europas".

EURELCTRIC mit Sitz in Brüssel vertritt die Interessen der europäischen E-Wirtschaft gegenüber den EU-Institutionen. Der Verband entstand in seiner heutigen Form 1999, eine der Vorgängerorganisationen, die UNIPEDE, wurde bereits 1925 gegründet.

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Angriff aus dem Pool

Michael Heiden, Chef von Raiffeisen Ware Wasserkraft, nimmt"s gelassen: "Die wahre Goldgrube ist unser Strompool für die Landwirte nicht. Aber für Raiffeisen war es einfach ideologisch wichtig, den Pool zu machen. Die Bauern sind ja deren ureigenste Klientel." Für diese hatte die Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern im Sommer vergangenen Jahres einen offenen Strompool gegründet. Dabei entscheiden die potenziellen Mitglieder erst, ob sie beitreten, wenn der Stromversorger für den Pool bereits ermittelt wurde und dessen Preise und sonstige Konditionen bekannt sind. Operativ wurde dieser im Herbst 2001. Seither sind 2000 der 150.000 österreichischen Agronomen beigetreten, ob nur oder immerhin, gilt als Ansichtssache. Wobei manchen Mitgliedern ihr Beitritt in dieser Form vielleicht gar nicht bewusst war. Denn Heiden zufolge bekommt jeder Landwirt, der seinen Strom bei Raiffeisen Ware Wasserkraft kauft, die Konditionen, die der Pool bietet und wird automatisch zu dessen Mitgliedern gezählt. Kein Problem, befindet Heiden: "Es wissen alle Landwirte, dass es den Pool gibt und dass sie von uns alle die selben Konditionen bekommen." Pool oder nicht Pool sei da mehr oder weniger eine Formalität. Zwar habe der Pool seiner Firma, einer Tochter von Raiffeisen Ware Austria und Verbund, in kommerzieller Hinsicht wenig gebracht. Für die Landwirte habe er aber doch einiges für bewegt. Denn im Vorfeld der vollständigen öffnung des Strommarktes am 1. Oktober 2001 hätten die Landwirtschaftskammern in den neun Bundesländern mit den dortigen Energieversorgern (EVU)Gespräche geführt, um bessere Konditionen für ihre Schäflein zu erreichen. Ergebnis: Nüsse. "Die Tarife passen eh", habe der Tenor der durchwegs abschlägigen Antworten gelautet. Heiden: "Die Reaktion der Landwirtschaftskammern war dann der Pool. Und auf einmal waren etliche EVU bereit, über ihre angeblich so guten Preise nochmals nachzudenken." Auch wer dem Pool nicht beigetreten sei, habe so letztlich profitiert.
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