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Webby Awards vergeben.

Die Organisatoren, die International Academy of Digital Arts & Sciences, zeichnete in San Francisco inhaltlich und technisch hervorstechende Webseiten in über 30 Kategorien aus. Die Preise in den Kategorien Activism bis Weird wurden von unterschiedlichen Jurys vergeben. Zum einen ein 350-köpfiges Mitgliederteam, in dem etwa auch David Bowie (der von E-Business wirklich etwas versteht) vertreten ist. Zum anderen die Internetbenützer selbst - jeder konnte seine Favorites für den People’s Voice Award nennen.

Die Haudegen unter den Preisträgern waren wieder einmal Amazon.com und Google.com, das zum zweiten Mal hintereinander in der Kategorie Best Practices ausgezeichnet wurde. Und Seiten wie The Osbournes auf MTV.com (Kategorie TV), sowie BBC Radio 4 (Radio) und Yahoo! Finance (Finance).

Nicht-amerikanische Webseiten waren unter anderem die musikalischen Kanadier von Looplabs.com sowie der australische Lonely Planet Online im Bereich Travel.

Gegenüber früheren Preisverleihungen verloren die sechsten Webby Awards an Glanz und Glamour - auch hier schlugen konjunkturbedingte Faktoren zu. Kleiner aber dennoch fein, war das Motto der diesjährigen Veranstaltung. Und der traditionellen Five-Word-Speeches. Der diesjährige, inoffizielle Gewinner: "Our stock is rising", Amazon.com.

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Verbund wächst weiter

Von einer "guten Geschäftsentwicklung" im ersten Quartal 2002 berichtet der Verbund. Die Umsatzerlöse sind gegenbüer dem Vorjahr um 45,6 Prozent auf 607,7 Millionen Euro gestiegen. Das operative Ergebnis konnte um 7,8 Prozent auf 83,6 Millionen Euro gesteigert werden. Der Verbund führt dies auf drei Gründe zurück: Erstens sei durch die positive Preisentwicklung an den internationalen Strombörsen sei das Handelsgeschäft gewachsen. Zweitens habe der Verbund mehr Strom an Weiterverteiler in Deutschland und Italien verkauft. Drittens habe auch das Inlandsgeschäft zugenommen, namentlich um 18,9 Millionen Euro, ein Plus von 11,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Wermutstropfen in der Konzernbilanz ist das Finanzergebnis, das um rund drei Viertel (- 74,9 Prozent) eingebrochen ist. Als Grund dafür gibt der Verbund die "negative Entwicklung auf den internationalen Finanzmärkten" an. Allerdings habe sich die Liquidität des Unternehmens verbessert. Der operative Cashflow sei um 9,6 Millionen Euro (+ 12,8 Prozent) auf 84,7 Prozent gewachsen.
Als strategische Perspektive sehe der Verbund nun die in Ausarbeitung befindliche österreichische Stromlösung, die spätestens ab 1. Jänner 2003 operativ sein soll, heißt es in einer Aussendung.

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Größter Windpark soll vor Sylt entstehen

Eine Investorengruppe um die Projekt GmbH, die Projekt ökovest GmbH und die Overspeed GmbH will vor der Nordseeinsel Sylt den größten Windpark der Welt errichten. Das Projekt mit dem Namen "Sandbank24" soll 1100 Quadratkilometer umfassen, die Fläche der Städte Hamburg, Oldenburg und Bremen zusammengenommen. Zur Finanzierung wurde ein Venture-Capital-Fonds aufgelegt, der 14,5 Millionen Euro einbringen soll. Die Projekt ökovest GmbH besitzt Rechte zur Errichtung von Windparks in Polen und in Brasilien. In Polen will ökovest eine Anlage mit 700 Megawatt bauen. In Brasilien sollen in Kürze Verträge über mehrere Standorte unterzeichnet werden, an denen Windkraftanlagen mit insgesamt 60 Megawatt projektiert sind.
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LNG-Tanker als flexible Pipelines

Die Nachfrage steigt: Seit 1990 ist der Handel mit verflüssigtem Erdgas (Liquefied Natural Gas, LNG) von 52 Millionen Tonnen auf 82 Millionen Tonnen gestiegen. Stefan Judisch, Chef der RWE Trading, erläutert den Hintergrund: "LNG ist in den letzten zehn Jahren um rund 35 Prozent billiger geworden." Andererseits könnten die für den Transport geeigneten Tankschiffe zunehmend auch kurzfristig gechartert werden. Der Tanker werden zur "flexiblen Pipeline, die ich immer da hin dirigiere, wo ich grade den besten Preis erziele." Judisch geht davon aus, dass sich deshalb innerhalb der kommenden zehn Jahre ein weltweit einheitlicher Gaspreis entwickeln wird. In diesem Zusammenhang würden auch Handelsdrehscheiben für Erdgas (Gashubs) an Bedeutung gewinnen, so der Chef des italienischen Energieriesen ENI, Gian Maria Gros-Pietro, zum Report: "Wenn es uns gelingt, LNG noch ein wenig billiger zu Gashubs wie Zeebrugge zu bringen, steigert das die Attraktivität des Marktes enorm. Dann ist auch der immer wieder diskutierte vom ölpreis unabhängige Gaspreis möglich. Denn im Gasgeschäft verkaufen wir ja hauptsächlich die Transportleistung und erst in zweiter Linie die Energie." Michael Mohnhaupt, Gasexperte von Accenture, hält überlegungen wie diese für durchaus zielführend. Seien LNG-Tankerkapazitäten früher durch Langfristverträge nach Art der Take-or-Pay-Vereinbarungen auf Jahre bis Jahrzehnte blockiert gewesen, gebe es jetzt immer mehr "Spotmarkttanker". Diese könnte auf etwa ein Jahr gechartert werden. Das erhöhe die Flexibilität der Händler. Die Nutzung von Preisunterschieden werde weltweit möglich: "Was sich an der US-Gasdrehscheibe Henry Hub abspielt, kann dann durchaus seine Auswirkungen auf den europäischen Markt haben."
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Telekom Austria kappt Cybertron

Die Telekom begründete die Maßnahme damit, dass "Cybertron keine ausreichende Besicherung der Forderungen erbringen konnte".

Cybertron dagegen wies darauf hin, dass die Telekom ihrerseits die Vorauszahlung sämtlicher laufender Kosten zur Aufrechterhaltung der Leitungen abgelehnt hatte und bezeichnete das Vorgehen der TA als "vorsätzlich". Durch diesen Schritt und die "daraus resultierenden Konsequenzen", prüfe Cybertron die Möglichkeit, Gläubigerschutz in Anspruch nehmen zu müssen, heißt es weiter. Somit wird ein Insolvenzantrag ins Auge gefasst.

Die Telekom, die bereits vor wenigen Tagen kurzfristig die von Cybertron angemieteten Leitungen stillgelegt hatte, will "den Notbetrieb bis morgen, 26.6. aufrecht erhalten und danach Cybertron endgültig vom TA-Netz trennen". Cybertron hat nach eigenen Angaben Verhandlungen mit anderen Telekomanbietern aufgenommen, um das unmittelbare Versorgungsproblem der eigenen Kunden zu lösen. Neben Cybertron-Kunden, die Call-by-Call und Carrier-Pre-Select Dienste nutzen, seien insbesondere Cybertron-Festnetzkunden betroffen, die keine Möglichkeit haben, kurzfristig einen anderen Anbieter zu wählen.

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Auf der Suche nach Ertrag

Der österreichische Immobilienentwickler UBM hat im Jahr 2001 einen Rückgang von 62 Prozent zu verzeichnen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) verringerte sich von 8,3 Millionen Euro im Jahr 2000 um 5,16 Millionen Euro auf 3,14 Millionen 2001.
Zurückzuführen sei das auf den in der Bilanz 2000 wirksamen Erlös von 70 Millionen US-Dollars für den Verkauf des Warsaw Towers, so UBM-Vorstandsdirektor Heribert Smolé. Die Lage am österreichischen, aber auch am mittel- und osteuropäischen Büromarkt sieht Vorstandssprecher Karl Bier dramatisch: "Im zweiten Halbjahr 2001 ist die Nachfrage gegen Null gegangen. Mit einer Erholung rechne ich nicht vor 2003.“

Folge der Entwicklung am österreichischen Markt: Der von der UBM errichtete Florido Tower steht nach wie vor zu zwei Dritteln leer, wie Bier zugibt. Die Zusage des Bayernfonds für eine übernahme der Immobilie ist an eine Vollvermietung per Mitte 2003 gebunden.

Um den Abschwung abzumindern, will die Porr-Tochter das Engagement in Hotelprojekte verstärken, weil dort, nach einer Vorlaufzeit von zwei bis vier Jahren, langfristige Erträge garantiert seien, so Bier. Zusätzlich zu Tschechien, Polen und zuletzt Frankreich plant die UBM, in Kroatien, Slowenien und Italien tätig zu werden. Die bayrische Hauptstadt München sei als Markt für hochpreisige Wohnungen interessant, zeigt Bier auch Interesse am Wohnungsbau.
In der tschechischen Hauptstadt Prag hat die UBM gerade eine Anlage mit 220 Wohnungen fertiggestellt, angeschlossen daran wird "Le Palais“, ein Prager Schmuckstück aus der vorletzten Jahrhundertwende, zu einem Hotel umgebaut. Die Prager "Andel-City“, ein UBM-Projekt mit 15.000 Quadratmetern Büroflächen, zwölf Kinosälen und einem Designerhotel für das österreichische Verkehrsbüro, ist ebenfalls gerade im Entstehen. (rk)

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Holz schlägt Stahl

1:0 für den Baustoff Holz im Match um die Salzburg Arena. Obwohl das Dachtragwerk der Halle laut Ausschreibung als Stahlkonstruktion ausgeführt werden sollte, werden nun Holzbinder das Veranstaltungszentrum neben der Salzburger Messe überspannen.
Dass mit der Wiesner-Hager Baugruppe ein Holzbauunternehmen der Stahlbranche den Auftrag vor der Nase weggeschnappt hat, sei vergaberechtlich in Ordnung, meint Günter Maierhofer, Geschäftsführer der im Eigentum des Raiffeisenverbands stehenden SAB-Finanz, die die 118 Meter lange und 90 Meter breite elliptische Veranstaltungshalle errichtet.

Möglich wurde der Materialwechsel, weil in der Ausschreibung freie Alternativangebote zugelassen waren. In der Kalkulationsabteilung von Wiesner-Hager gibt man unumwunden zu, öfter Stahlbauausschreibungen zu benutzen, um damit an lukrative Holz-Aufträge zu kommen. "Wir schlagen zum Kampfpreis zehn bis fünfzehn Prozent dazu und bieten alternativ dazu in Holz an. So versuchen wir, die Ausschreibung umzudrehen. Hätten wir den Auftrag in Stahl bekommen, hätten wir schön geschaut“, zeigt sich Felix Edinger, Leiter der Kalkulationsabteilung, offen. Wiesner-Hager erhält für die Dachkonstruktion 1,35 Millionen Euro, das beste Angebot in Stahl lag bei 1,55 Millionen.

Möglichen Einsprüchen der übergangenen Stahlbauer sieht Maierhofer gelassen entgegen: "Es war eine öffentliche Ausschreibung nach ö-Norm A 2050. Wir haben das rechtlich geprüft!“ Am 3. Juni erfolgte der Spatenstich für das 29 Millionen-Euro-Projekt, das im Oktober 2003 fertig sein soll. In der Mehrzweckhalle mit 180.000 Kubikmeter Rauminhalt sollen Sport-, Messe- und Kulturveranstaltungen stattfinden.

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Materna Hungária KFT gegründet

Materna Hungária KFT wird sich zunächst auf den Vertrieb von Telekomlösungen der Business Unit Communications konzentrieren. Schwerpunkt liegt dabei auf Messaging-Lösungen wie Premium SMS, Festnetz-SMS und MMS. Materna-österreich-Chef Klaus Schmid und Imre Kováts, Regionsleiter für Ungarn, leiten die Geschicke der neuen Niederlassung in Ungarn.

Das von Materna in Wien ausgehende Vertriebsengagement in Richtung Südosteuropa wird mit diesem lokalen Investment in einen festen Standort deutlich unterstrichen. Unter dem Namen Anny Way bietet Materna auch in Ungarn schwerpunktmäßig integrierte Mehrwertdienste im Bereich Mobilkommunikation an. Insbesondere mobile Mehrwertdienste in Form von Festnetz-SMS, Premium SMS und Multimedia Messaging Service (MMS) sollen dort verstärkt vermarktet werden.

Im MMS-Markt tritt Materna mit einem umfassenden Komplettangebot an: MMS Client, MMS Center und MMS Applikationen ermöglichen Netzbetreiber, sowohl Hard- als auch Software-Elemente aus einer Hand zu beziehen. Vor Ort setzt Materna auf Partnerschaften mit der Netforum KFT und mit der lokalen Niederlassung der Kapsch AG.

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Customer IT Solution bei RIZ IT neu besetzt

Pfneiszl, der auch Herausgeber einiger wissenschafltichen Publikationen ist, konnte bereits umfangreiche Erfahrung in der IT-Branche gewinnen. Nach dem Abschluss in Betriebsinformatik startete Pfneiszl als Projektleiter in der Netway AG, übernahm die Leitung der Abteilung Business Analysis und leitete die Division Solutions, wo er für den Aufbau der Abteilung und die Realisierung von E-Business-Projekten verantwortlich war. Im Jänner 2002 wechselte er zur UTA Telekom AG und leitete dort bis März die Abteilung New Business.

Die RIZ-IT-Abteilung Customer IT Solutions arbeitet mit den Schwerpunkten CRM. SAP, Lotus Notes und Web Solutions. Aufgaben, denen Pfneiszl offen entgegen treten will. "Mein Ziel ist es, die positiven Aspekte der klassischen IT und New Economy zu einer optimalen Symbiose zu vereinen";.

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Allianz für WLAN-Roaming

Die Mitglieder der Organisation streben unter anderem einheitliche Standards für die Identifizierung von Teilnehmern, für die Abrechnung von Leistungen und für die Zugriffssteuerung sowie einheitliche technische Grundlagen an. Auch sollen alle Anbieter einen Mindeststandard bei den Services erfüllen. Mit einheitlichen Roaming-Standards könnte WLAN zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz zu UMTS werden.

WISPs, die die Mindesanforderungen erfüllen, können sich von pass-one zertifizieren lassen. Damit will die Organisation eine barrier-freies Roaming zwischen den unterschiedlichen Netzen sicherstellen. Anbieter, die der Vereinigung als Mitglieder beitreten, müssen einen Jahresbeitrag von 10.750 Euro leisten. Das erste Exekutiv-Komitee wird aus Vertretern des kanadischen WISP FatPort, der US-Anbieter Point Networks und Wayport, Tele2 aus Schweden sowie des französischen Unternehmens Wificom.

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