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Hot Spot für öBB

In weniger als einer Woche haben Besitzer von Labtops oder PDAs, die mit einer Wireless-Card ausgestattet sind, am Wiener Westbahnhof Internetzugang. Es ist dies das erste Pilotprojekt der Wiener Firma funknetz.at in Koooperation mit den öBB (österreichische Bundesbahnen).

Die Vorgangsweise: Der User öffnet den Browser, identifiziert sich mit Benutzerkennung und Passwort und wird daraufhin freigeschalten. Der Probelauf am Westbahnhof soll zwei Monate lang gratis laufen. Danach plant die öBB weitere Bahnhöfe mittels Hot Spot Technologie aus dem Hause Funknetz.at auszustatten.

Neben dem Großkunden öBB bastelt Funknetz an Hot Spots für weitere Standorte wie etwa Golfplätze, Shopping Center und öffentliche Plätze. Die genauen Locations dieser Hot Spots können im Internet abgerufen werden.

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Wiener Zeitung: Details zur Stromlösung

Erste Details über die österreichische Stromlösung (Energy Austria) bringt die "Wiener Zeitung". Nach ursprünglichem Plan hätten diese am 2. Juli offiziell bekannt gegeben worden. Dieser wurde jedoch geändert, als neuer Termin für die Vorstellung der Energy Austria gilt der 5. Juli. Fix ist allerdings auch das noch nicht. Aus dem Wirtschaftsministerium verlautete, der Präsentationstermin müsse erst noch fixiert werden. Wie Josef Heizinger, Geschäftsführer der Linz AG, gegenüber dem Report erklärte, sei die Verzögerung "marginal. Man muss uns schon zugestehen, dass wir ein paar Tage länger brauchen."

Laut Wiener Zeitung sind die Verhandlungen mittlerweile so gut wie agbeschlossen. Offen sind noch Fragen der Postenbesetzung. Die gemeinsame Handelsgesellschaft der neuen Partner Verbund und EnergieAllianz soll als AG geführt werden. Dies entspricht laut Wiener Zeitung einem Wunsch des Verbunds. Im Gegenzu wurde der EnergieAllianz zugestanden, die Vertriebsgesellschaft für den Großkundenbereich als GmbH zu führen.
Friktionsfrei seien die Gespräche jedoch nicht verlaufen, so die Wiener Zeitung. Auch innerhalb der EnergieAllianz habe es ordentlich gescheppert, weil sich die EnergieAG Oberösterreich gegenüber der burgenländischen Bewag unterrepräsentiert fühlte. Verärgert gewesen sei auch der zweite oberösterreichische Allianzpartner, die Linz AG. Dieser wurde erst nach unverblümter Urgenz ein Sitz im Energy-Austria-Verhandlungsteam zugestanden. Linz-AG-Geschäftsführer Heizinger, der diesen Sitz inne hat, bestätigt gegenüber dem Report: "Das hat uns nicht sehr gefreut. Und das haben wir auch klar gesagt." Mittlerweile sei aber alles Wonne und Grießschmarrn.

Auch nach dem Abschluss der Verhandlungen über die Energy Austria bleiben indessen noch etliche Fragen zu klären. Nach wie vor ist etwa offen, ob und in welcher Höhe der Verbund Abgeltungen für seine noch nicht amortisierten Wasserkraftwerke, vor allem das Kraftwerk Wien-Freudenau, bekommt. Das zuständige Wirtschaftsministerium hatte in den vergangenen Monaten wiederholt darauf hingewiesen, in dieser Frage restriktiv vorgehen zu wollen. Unklar ist auch die Position der steirischen Energieholding EStAG. Sie ist offziell nicht an der Energy Austria interessiert, besitzt aber einen Minderheitsanteil an der Steweag-Steg, an der der Verbund die Mehrheit hält.

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Die Rache der Fläche

Wenn große Sprücheklopfer zu Schweigern werden, gibt es ein Problem. Gegenwärtig sind es die Manager von in österreich tätigen Baumarktketten, denen es die Sprache verschlagen hat. Bei Hornbach und Bauhaus etwa wird man für Auskünfte über den Geschäftsverlauf und die Zukunft prompt an die deutschen Zentralen verwiesen. Ein Quäntchen restriktiver ist Hellweg. »Wir geben keine Auskünfte dazu - weder in österreich noch Deutschland«, erklärt der Geschäftsführer der sieben österreichischen Hellweg-Filialen Stefan Pölk.
»Ich verbiete Ihnen, dass Sie etwas schreiben«, erinnert der Geschäftsführer der Raiffeisen-Ware-Austria-(RWA)-Baustoffsparte Peregrin Lackner unsensibel an vergangene Zeiten. Das, obwohl er gar nicht viel zu sagen hat.
Die offiziellen Zahlen sprechen für sich: Die RWA büßte 2001 in den Bereichen Baustoff, Baumarkt und Garten im Vergleich zum Jahr 2000 33 Millionen Euro Umsatz auf nunmehr 231 Millionen ein. »Wir hatten im ersten Quartal einen Durchhänger«, erklärte der Hornbach-Konzernchef Albrecht Hornbach dieser Tage in Frankfurt. Der Vorsteuergewinn ist um zwölf Prozent auf 26,5 Millionen Euro eingebrochen. Die Gründe dafür seien der Preiskampf und die Anlaufkosten der Expansion.
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österreichische Stromlösung steht

Die Details der österreichischen Stromlösung (öSL) stehen, teilte Wirtschaftsminister Martin Bartenstein heute mit. Nun könnten die erforderlichen Schritte zur kartellrechtlichen Prüfung der Kooperation zwischen dem Verbund und der EnergieAllianz eingeleitet werden, sagte Bartenstein. Parallel zum Kartellverfahren müssen die Genehmigungen der zuständigen Organe der betroffenen Energieversorgungsunternehmen (EVU) eingeholt werden. Als Termin für den operativen Start der öSL hatte Bartenstein schon bei der Präsentation des Konsortialvertrages am 6. Juli den 1. Jänner 2003 genannt. Der Minister sagte, es handle sich um die "beste Lösung für die österreichischen Stromkunden."
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Austria Ferngas: Ausweg gesucht

Was tun mit der Austria Ferngas (AFG)? Diese Frage wird derzeit in der österreichischen Gaswirtschaft diskutiert. Die AFG war bisher gemeinsam mit der OMV für die Erdgasimporte sowie für Speicher- und Ausgleichsenergiemanagement zuständig. Jobs, die nach ihrem als vorläufig als "NewCo" bezeichneten Zusammengehen mit Wiengas, EVN und Oberösterreichischer Ferngas einerseits und dem Beschluss der Novelle zum Gaswirtschaftsgesetz (GWG2) auch die OMV als Importeur und Regelzonenführer allein erledigen könnte. Wilhelm Koutny, Gasstratege der Wiener Stadtwerke und deren Vertreter in der AFG: "Zuerst müssen die Marktregeln stehen, damit wir wissen, wie wir die Ausgleichsenergie und die Speicher managen. Danach sehen wir, ob für die AFG noch Platz ist."
Auch im Wirtschaftsministerium sind die überlegungen zur Zukunft der AFG offenbar noch nicht allzu ausgereift. "Mich dürfen Sie da nicht fragen. Ich habe nie verstanden, wozu man die AFG gebraucht hat", so ein Berater Minister Martin Bartensteins, der lieber ungenannt bleibt.
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Planspiele für Kioto

Die Angelegenheit wird teuer: Um das Kiotoziel zu erreichen, muss die Republik österreich jährlich zwei bis 4,3 Milliarden Euro ausgeben, rechnet das Institut für Energie und Umwelt (IEU) in seiner neuesten Studie vor. Denn unter Berücksichtigung der wahrscheinlichsten Entwicklung müssen nicht zehn, sondern 17 Millionen Tonnen CO2-äquivalent pro Jahr eingespart werden. Das heißt: Um den in Kioto vereinbarten Wert zu erreichen, muss der österreichweite Ausstoß an Treibhausgasen bis 2010 nicht um 13 Prozent, unter das Niveau von 1990 gedrückt werden, sondern um 17 Prozent.
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Alle für einen

"Unsere Produkte konkurrieren nicht miteinander", sagt EMC-Manager Martin Rajsp zur Kooperation von Cisco, EMC und Microsoft. Man wolle nicht gemeinsam Kunden oder Projekte aquirieren, betont er, sondern lediglich Querverbindungen herstellen. Wann immer beispielsweise ein Kunde Storagelösungen bei EMC kauft, wird er auch auf Softwareprodukte von Microsoft oder Ciscos Netzinfrastruktur-Lösungen hingewiesen.

Zu diesem Zweck findet vierteljährlich ein Informationsaustausch zwischen den drei Partnern statt. Während das erste Mal über das Thema Security beraten wurde, fand diese Woche im Tech Gate Vienna die Vortragsreihe "Initiative Mobilität" statt, in der über Mobilität der Daten im Storage-Bereich von EMC, die von Cisco mit wireless LAN ausgestatteten "Hot Spots" in Hotels und Flughäfen und die jüngsten Mobile Device-Lösungen Microsofts informiert wurde. Die gemeinsame Initiative, die bisher übrigens ausschließlich in österreich statt findet, verlaufe sehr erfolgreich, so Rajsp.

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österreichische Banken entwickeln e-Payment Standard

Die Weiterentwicklung des e-payment standard liegt bei der bankenübergreifenden Studiengesellschaft für Zusammenarbeit im Zahlungsverkehr (STUZZA).

Mit dem neuen Standard steht eine gemeinsame Schnittstelle zur Verfügung, der Online Payment (BA-CA-Gruppe), Direct Pay (BAWAG/PSK), netpay (Erste Bank/Sparkassengruppe) und ELBA-payment (Raiffeisen Bankengruppe) für den Shopbetreiber gleichermaßen zugänglich macht. Der Implementierungs-Aufwand seitens des Verkäufers sei minimal.

Die Funktion: Ein Kunde besucht die Website eines Internethändlers und entscheidet sich für ein Produkt aus dem Shop. Dann wählt er mittels Button das EPS-fähige Online-Zahlungssystem seiner Hausbank aus. Jetzt hat der Kunde das gewohnte Bild seines Internetbankingsystems vor sich. Durch Eingabe der PIN (persönliche Identifikationsnummer) erscheint die bereits vorausgefüllte überweisungsmaske. Der Käufer unterschreibt mit seiner Transaktionsnummer (TAN), die Bank prüft die Daten und Käufer sowie Verkäufer erhalten die Transaktionsbestätigung. Damit gelangt der Kunde in das sein Online Banking-System der Bank, wo er sich mittels Verfügernummer und PIN legitimiert. Mittels TAN wird die vorausgefüllte überweisung vom Kunden freigegeben. Die Bank prüft die Daten, Händler und Käufer werden von der getätigten Transaktion verständigt.

Laut Austrian Internet Monitor (AIM) betreiben derzeit bereits über 800.000 österreicher Internetbanking. Entscheidet sich nun ein Internet-Shopbetreiber auch für die Akzeptanzden Einsatz des neuen e-payment standard (eps), so kann er diesen seinen Kunden ein ausgesprochen kostengünstiges, vertrautes und sicheres Online-Zahlungssystem anbieten.

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"Unabhängiger Berufungssenat"

Zuerst den Markt entwickeln, dann die Regulierung abschaffen - aber nicht umgekehrt: Der Verband alternativer Telekomnetzbetreiber (VAT) untermauert erneut die Forderung, die vorbeugende Wettbewerbsaufsicht beizubehalten "bis der ehemalige Monopolist eine entsprechende Größe der Alternativen zugelassen hat". Gleichzeitig soll missbräuchliches Verhalten wirksam pönalisiert werden, nämlich durch Gewinnabschöpfung. Die derzeitigen Strafausmaße seien doch "eine Einladung zu Missbrauch und nicht eine Abschreckung von Missbrauch", so VAT-Vizeobmann Romed Karré am Freitag in einer Pressekonferenz.

Der Alternativenverband machte auch Vorschläge für die Einrichtung der bisher fehlenden zweiten Instanz und schlägt hierzu einen per Verfassungsbestimmung zu etablierenden unabhängigen Berufungssenat aus drei Mitgliedern beim BMVIT vor. Solcherart sollen Missbrauchsverfahren binnen sechs Wochen geklärt werden.

Die Telekom-Control-Kommission stellt sich VAT-Obmann Jørgen Bang-Jensen künftig als fünfköpfiges Organ vor, das aus einem Richter (Vorsitz) und vier hauptberuflichen Fachleuten zusammengestellt sein und mit 4/5-Mehrheit entscheiden können sollte (bisher: 3/3-Einstimmigkeit). Bis zum Inkrafttreten des neuen Gesetzes sollten sinnvollerweise sowohl die Mandate der Kommissions-Mitglieder als auch des Regulierungsbehördenleiters Heinz Otruba die sämtlich im Oktober auslaufen verlängert werden.

VAT-Geschäftfsführer Lothar Roitner appelliert wenige Tage vor der Vorstellung des neuen TKG-Gesetzesentwurfs durch Minister Mathias Reichhold, das Gesetz jedenfalls noch heuer zu verabschieden, um den Sektor nicht durch allfälligen Neuwahlvorzug in Gefahr zu bringen.

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Game over für Gerhard Schmid

Zuvor hatte Schmid seine Abberufung in einer Erklärung mitgeteilt. Der Wechsel müsste nun zu einem übernahmeangebot führen, hieß es in der Erklärung Schmids. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) werde sich in den nächsten Tagen mit dem Vorgang beschäftigen müssen, erklärte Schmid.

Auf der Aufsichtsratsitzung seien "alle Fragen zur Zufriedenheit von France Telecom" gelöst worden, sagte Aufsichtsratsmitglied Eric Bouvier, der im Kontrollgremium France Telecom vertritt. Angaben zum übernahmeangebot machte das französische Staatsunternehmen zunächst nicht.

In einem monatelang dauernden Streit hatte die MobilCom-Großaktionärin France Telecom die Entmachtung des Firmengründers gefordert. Bei einer ersten Abstimmung des Aufsichtsrats Anfang Juni war die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit für den Antrag auf Ablösung Schmids nicht zu Stande gekommen.

Beim Streit mit France Telecom, die 28,5 Prozent der MobilCom-Anteile hält und das Unternehmen komplett übernehmen will, ging es vor allem um die Umschuldung eines Kredits über 4,7 Mrd. Euro. Der französische Konzern machte die Restrukturierung des Ende Juli fälligen Darlehens schließlich vom vollständigen Rückzug Schmids und dem Verkauf seiner Anteile abhängig. Strittig war bis zuletzt der Preis, den Schmid für das gemeinsam mit seiner Frau gehaltene Aktienpaket über 49,9 Prozent der MobilCom-Anteilsscheine erhalten soll. Er selbst fordert 22 Euro je Aktie, France Telecom hat angeblich zuletzt lediglich zehn Euro geboten.

Nach dem übernahmegesetz muss ein Angebot mindestens dem Durchschnittskurs der zurückliegenden drei Monate entsprechen. Medienberichten zufolge liegt dieser Wert zwischen 15 bis 16 Euro. Zum endgültigen Zerwürfnis zwischen Schmid und France Telecom war es in der vergangenen Woche gekommen, als der frühere Staatskonzern die Kooperation mit dem Mobilfunkunternehmen aufgekündigt hatte.

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