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Mag. Bernd Affenzeller

Mag. Bernd Affenzeller

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Marode Straßen

Mit Ausnahme der Autobahnen und Schnellstraßen ist das heimische Straßennetz in keinem guten Zustand. Seit der Umwandlung der Zweckzuschüsse des Bundes in Ertragsanteile fehlt das Geld für dringend nötige Investitionen. Experten fordern deshalb alternative Finanzierungsquellen und vor allem eine Effizienzsteigerung in der Straßenerhaltung. Modelle liegen am Tisch, darunter der Vorschlag, Gemeinden zu Erhaltungsverbänden zusammenzuschließen.

Baubeginn für Österreichs einziges Steinwolle-Dämmstoffwerk

Isobasalt errichtet Österreichs einziges Steinwolle-Dämmstoffwerk. Die Investition eines zweistelligen Millionenbetrages schafft in Großwilfersdorf mittelfristig 50 Arbeitsplätze.

Die Isobasalt GmbH startet in Großwilfersdorf (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) mit der Errichtung eines Steinwolle-Dämmstoffwerkes, das plangemäß im 2. Quartal 2017 in Betrieb gehen soll und pro Jahr rund 250.000 Kubikmeter Steinwolle-Dämmstoff produzieren wird. Am Standort wird ein zweistelliger Euro-Millionenbetrag investiert, mittelfristig werden 50 Arbeitsplätze geschaffen. Nachdem ein international tätiger Mineralwolle-Hersteller sein Werk in Stockerau im November 2015 stillgelegt hat, entsteht in Großwilfersdorf nunmehr Österreichs einziges Mineralwolle-Werk. Der Dämmstoff Steinwolle selbst ist hervorragend für Wärme- und Kältedämmung sowie Schall- und Brandschutz geeignet und wird in vielzähligen Variationen und Anwendungen besonders im Hochbau eingesetzt.

Umweltschonendes Verfahren durch innovative Schmelztechnologie
Das bereits seit 2003 im Einsatz befindliche Isobasalt-Verfahren unterscheidet sich von internationalen Anbietern durch die innovative Schmelztechnologie. Dabei wird Basalt- und Dolomitschotter geschmolzen und im Anschluss zerfasert. Dieses Verfahren verfügt - im Vergleich zu herkömmlichen Produktionsmethoden - über einen deutlich höheren Wirkungsgrad. Die Isobasalt-Steinwolle-Fasern weisen zudem eine höhere Elastizität auf und sind stärker belastbar. Der Faserteppich wird durch Verdichtung zu Matten oder Platten verarbeitet und endgefertigt. "Durch den Einsatz von Strom anstelle von Kohle im Produktionsprozess ist unser Dämmstoff besonders umweltfreundlich", so Geschäftsführer Victor Bartashov. "Der vulkanische Rohstoff Basalt kommt in der Steiermark reichlich vor. Dadurch werden die Transportwege gering gehalten". Die Steinwolle-Platten werden bis zu 400 Millimeter dick mehrlagig in verschiedener Dichte hergestellt. Isobasalt-Dämmstoffplatten sind vom Gewicht her leichter und stabiler als herkömmliche Steinwolle-Platten.

Österreichischer Dämmstoffpionier steht Pate
Hinter der Isobasalt GmbH steht, neben dem Metallphysiker Victor Bartashov, die Austrotherm GmbH, Österreichs Dämmstoffpionier, Marktführer bei Polystyrol-Dämmstoffen wie XPS und EPS in Österreich. "Mit der Beteiligung an der Isobasalt GmbH wird die Austrotherm Gruppe in der Lage sein, ein umfassendes Dämmstoff-Sortiment anzubieten. Isobasalt wird als selbstständiges Unternehmen am Markt agieren," so Austrotherm- und Isobasalt-Geschäftsführer Gerald Prinzhorn.

Isobasalt neuer Vertriebspartner für Isolith Dämmstoffe
Die Isobasalt GmbH übernahm bereits zu Jahresbeginn 2016 den Österreich-Vertrieb von Isolith Leichtbauplatten der M. Hattinger Ges.m.b.H. Unter der Leitung von Komm.Rat. Ing. Franz Böhs stellen BM Ing. Thomas Fröschl und Ing. Klaus Strimitzer ihre langjährige Vertriebserfahrung in den Dienst der Holzwolle-Leichtbauplatten aus Straßwalchen.

»Ehe wir BIM vorschreiben, muss es weiter verbreitet sein«

Im Interview mit dem Bau & Immobilien Report spricht Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft BIG und der Austrian Real Estate ARE, über konkrete Auswirkungen des neuen Vergaberechts, erklärt, warum die BIG bei BIM noch zurückhaltend ist und was es mit dem Holistic Building Program auf sich hat.

Serie Sicherheit Teil 2: Zankapfel Brandschutz

Geht es um das Thema Brandschutz, geraten sich die Leicht- und Massivbaulobbys regelmäßig in die Haare. Die Überarbeitung der OIB Richtlinie 2 hat nur weiteres Öl ins Feuer gegossen. Unabhängige Experten sind sich über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Bauweise weitgehend einig. Außerhalb der Expertenkreise noch weitgehend unbekannt: Passivhäuser stellen im Brandfall eine echte Gefahr für Leib und Leben dar.

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