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Neuer WLAN-Player für MP3s

TerraTec hat seinen kabellosen Audioplayer NOXON überarbeitet und stellt den \"NOXON 2 audio\" vor. Hatte die erste Version noch durch einen recht niedrigen Preis von unter 100 Euro auf sich aufmerksam gemacht, soll der NOXON 2 nun 199 Euro kosten. Der \"NOXON 2 audio\" steckt in einem metallisch-silbernen Gehäuse, das mit dem Vorgänger wenig zu tun hat, das Display leuchtet blau. Ein integrierter USB-2.0-Host erlaubt es, mobile MP3-Player oder USB-Festplatten direkt an den Player anzuschließen, von denen dieser dann Musik abspielen kann. Voraussetzung ist ein WLAN-Netzwerk (idealerweise ein Router mit Wireless Access Point), ein Breitband Internet Zugang sowie ein aktives Boxensystem oder die Stereoanlage.

Das Konzept ist einfach: Per Ad-Hoc-Verbindung ans Notebook oder über WLAN-Router bindet sich der NOXON 2 audio in das kabellose Netzwerk ein. Der NOXON 2 audio spielt die Audioformate MP3 und WMA mit bis zu 320kBit/s ab. Der Audioplayer ist für 54MBit-Netzwerke ausgelegt und kann laut Hersteller auch in 11MBit-Netzwerken betrieben werden, wobei die externe Antenne für eine gute Signalqualität sorgt. Zusätzlich ist die Wiedergabe geschützter Musikinhalte via Microsoft DRM10 möglich. Die Unterstützung von WEP oder WPA-Verschlüsselung sichert den Transport der Daten vom Sender zum Empfänger ab.

Internet-Radio ohne PC
Noch einfacher ist es, sich in eine der unendlich vielen, meist werbefreien und spezialisierten Radiostationen im Internet einzuklinken. Dazu muss der eigene Rechner nicht mal laufen, der NOXON 2 audio soll sich - einen Access Point vorausgesetzt - selbstständig mit dem Netz verbinden könnwn. über die mitgelieferte Fernbedienung lassen sich die Sender problemlos wechseln, auch die gewohnte Sortierung nach Genres oder Sprachen zeigt der WLAN-Audioplayer an.

Der NOXON 2 audio ist ab Mitte Dezember in österreich für 199 Euro erhältlich.

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Neue Skyline für Macao

Das \"Grand Lisboa\" soll ein in seiner Art einzigartiges Entertainment-Center und Casino werden. Der Auftraggeber, die Sociedade de Turismo e Diversoes de Macao, und die Architekten Dennis Lau & Ng Chun Man planten ein Gebäude, das schon in der Planungsphase erahnen lässt, dass es ab Ende 2006 die Skyline Macaos maßgeblich prägen wird. Besonders beeindrucken soll die Fassade, die mit Hilfe von österreichischem Know-how das Casino zu einem neuen Wahrzeichen Macaos machen soll.

\"Wir sind besonders stolz, dass wir im Rahmen einer internationalen Ausschreibung mit dem Projektmanagement und der Fassadenkonstruktion des \"Grand Lisboa\" auf Macao beauftragt worden sind\", zeigte sich Helmut Konhäusner, Geschäftsführer für Finanzen und Personal erfreut über das 55-Millionen-Euro-Projekt.
Insgesamt wird der Gebäudekomplex aus einem 4-geschossigen Spielcasino und einem Hotel mit 44 Stockwerkenbestehen. Mit einer Höhe von 225 Metern wird das \"Grand Lisboa\" das höchste Gebäude Macaos.

\"Das Unterhaltungszentrum wurde in Form eines 103 Meter langen und 54 Meter hohen liegenden Eies entworfen. Das Ei steht in Fernost als Symbol für Spielglückund Reichtum\", erklärte Thomas Fruhmann, Geschäftsführer für Technik und Vertrieb der Facade Innovations Konhäusner Group.
Auf der gesamten Oberfläche von 8.055 m2 wird ein LED-Lichtsystem mit 4-färbigen Pixels installiert, wodurch die komplette Schale des Eies in einen überdimensionalen Bildschirm verwandelt und mit Videoanimationen bespielt werden kann. Um das gesamte Gebäude und im Eingangsbereich werden bis zu 20 Meter hohe, zu Bögen stilisierte, Lotusblättern errichtet. Die Lotusblüte, ebenfalls ein Symbol des Glücks, beschreibt auch die Form des Hotelturms bis auf 225 Meter.
Die Fassade des \"Grand Lisboa\" soll zwischen April und Oktober 2006 errichtet werden.

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Officeoffensive

Führende Immobilienmakler wie CB Richard Ellis prognostizieren mit 280.000 bis 300.000 Quadratmetern ein Rekordergebnis in der Vermietung. Verbunden damit sinkt aufgrund der deutlichen Zurückhaltung von Projektentwicklern die Leerstandsrate, die zwischen sechs und 6,5 Prozent liegt. Bernhard Stolberg, Geschäftsführer von Interpool, warnt: »Aufgrund der geringen Bautätigkeit sind erste Engpässe im Jahr 2006 nicht mehr auszuschließen.« Das Niveau der durchschnittlichen Nettomonatsmiete liegt laut Interpool stabil bei 11,6 Euro pro Quadratmeter. Im Topsegment liegen die Mieten bei 21 bis 22 Euro, womit Wien in etwa gleich liegt mit Berlin und Brüssel. Zum Vergleich: In München liegen die Spitzenmieten bei 30, in Mailand bei 38 Euro und London ist seit vielen Jahren der absolute Hochpreisstandort, wo bis zu 105 Euro bezahlt werden. In Osteuropa ist Moskau mit 40 Euro Spitzenmiete der teuerste Standort. In Warschau, Budapest und Prag liegen die Mieten im Topsegment bei rund 20 Euro.

Während in anderen Städten die Mieten von teils heftigen Auf- und Abbewegungen gekennzeichnet sind, widersetzt sich die Stadt an der Donau diesen Trends. Wien verfügt über 9,2 Millionen Quadratmeter Fläche, in Budapest und Prag sind es je 1,8 Millionen, in Warschau 2,4 Millionen. Trotzdem weisen diese Büromärkte doppelt so hohe Leerstandsraten aus wie Wien. In Wien sind sechs bis sieben Prozent Rendite zu erreichen. In Budapest, Warschau und Prag liegen die Renditen nur geringfügig darüber. »Das Risiko, dort zu investieren, ist aber ungleich höher«, erklärt dazu der Vorstandssprecher der Wiener Eco Business Immobilien AG, Friedrich Scheck. In den Wiener Büroimmobilienmarkt wurden 2004 1,4 Milliarden Euro investiert, in Prag gerade ein Zehntel davon. »Die Wertentwicklung von Bürogebäuden ist stark abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung einer Region«, betont Scheck und gibt zu bedenken, dass es bei der derzeitigen Kaufkraftentwicklung in Osteuropa noch einige Jahrzehnte dauern wird, bis der Anschluss an die EU gefunden werden kann.

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Rieder pusht fibreC

Ich hätte nie geglaubt, Beton nach Neuseeland zu exportieren«, sagt der Unternehmensgründer Wolfgang Rieder anlässlich einer 6,7 Millionen Euro teuren Werkseröffnung im bayrischen Kolbermoor. Das mehrfach patentierte Produkt fibreC besteht im Wesentlichen aus Glasfaser und Beton, die in eine Matrix gegossen werden. Dadurch entsteht ein 13 Millimeter starke, leichte und biegefeste Flachplatte. Sie kann auch in geometrischen Formen und verschiedenen Farben hergestellt werden.
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»Es ist spannender geworden«

Report: Wie hat sich das abgelaufene Geschäftsjahr für die Consultingbranche entwickelt?
Gerald Aster: Dies ist relativ einfach zu sagen: Projekte passieren nun wieder. Unsere Kunden - sie sind durchwegs aus dem Großkundenbereich - investieren wieder.

Wie hat sich aus Ihrer Sicht der Beratungsmarkt zuletzt verändert?
Der Unterschied ist nun, dass wir schon sehr früh in die Kundenprojekte involviert sind. Die Investitionsangst ist zwar gewichen, doch sind auch die Planungsphasen länger geworden. Uns kommt zugute, dass nun dezidiert qualitativ hochwertige Leistung gefragt ist. Da wir selbst kein Lösungsintegrator sind, haben wir das Privileg, die Rentabilität von Auslagerungen oder Inhouse-Lösungen neutral betrachten zu können.
Insgesamt ist das Beratungsgeschäft spannender geworden. Die Anforderung beschränken sich nun nicht mehr auf etwa den Bau eines Netzwerkes, sondern betreffen die Unternehmensprozesse selbst. Auf Vorstandsebene beginnt man sich nun zu interessieren, ob sich bestimmte Vorgangsweisen rechnen oder andere Technologien besser wären. Wichtig ist aber stets, dass der Kunde bei Veränderungen auch wirklich mitmachen will. Oft wird bei Projekten zwar alles Nötige offen gelegt, trotzdem scheitern diese mitunter dann. Als Berater braucht man ganz klar einen aktiv mitarbeitenden Kunden.

Welche Trends werden aus Ihrer Sicht die nächsten zwölf Monate bestimmen?
Die Art, wie Projekte abgewickelt werden, wird auch in naher Zukunft zuerst von ihrer Wirtschaftlichkeit abhängen - der Frage, ob sich die Investitionen auch rechnen. Das Rennen um die besten und neuesten Technologien wird weiterhin in den Hintergrund treten. Kein Kunde ist traurig, wenn er nicht die neueste Technik braucht.
Ich sehe auch kein spezifisches Thema technischer Natur, das nun unmittelbar kommen wird. Doch werden sich die Unternehmen zunehmend mit verschiedenen Betreibervarianten beschäftigen. Solche Managed Services werden aber keineswegs Standarddienstleistungen sein, sondern eine starke Customization aufweisen.

Wie groß ist der Preiskampf am Consultingmarkt?
Zwischen den reinen Beratern gibt es eigentlich keinen solchen Kampf, doch passiert dieser bei Standardprodukten sehr wohl. Wenn aber eine gewisse Vertrauensebene erreicht werden kann, ist der Preis wieder nebensächlich.

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Viele gute Ratschlage

Die Auftragsbücher werden wieder gezückt, die Taschenrechner poliert. Die Beraterszene sieht eine sanfte Aufbruchsstimmung in der Wirtschaft und steht den Unternehmen bei ihren lange zurückgehaltenen, nun ausgeführten Investitionen zur Seite. »Das Jahr 2005 war für Capgemini ein sehr erfolgreiches Jahr. Viele unserer Kunden haben mehr für Consultingdienstleistungen ausgegeben als in den Jahren davor. Ob sich die Investitionsangst tatsächlich nachhaltig gelegt hat, wird sich aber erst in den nächsten Jahren zeigen. Für uns ist jedenfalls ganz deutlich ein Aufwärtstrend erkennbar«, berichtet Vice President Bernd Bugelnig, Capgemini Consulting. Auch Branchenkenner Gerald Aster, Geschäftsführer Devoteam OSIconsult, sieht die Beraterumsätze steigen: »Die Tagessätze sind im Jahr 2005 um acht Prozent gewachsen.«

Einer jener Gründe, warum die Beratungsunternehmen und integrierten IT-Dienstleister so zuversichtlich sind, ist schlichtweg die neue Mündigkeit der Kunden. Diese schreiben nun nicht mehr simple Netzwerkprojekte aus, sondern fordern die Berater aufs äußerste - im positiven Sinne. »Wir haben mit zunehmend komplexen Anforderungen zu tun«, so Aster. Dadurch würden die Projekte insgesamt interessanter werden - für alle Beteiligten.

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Neue Geschäftsführung

\"Meine wichtigste Aufgabe ist die Zusammenarbeit der eigenständigen Business Units zu optimieren und für attraktive Angebote und innovative Produkte zu nutzen. Und damit auch unseren Auftritt in der öffentlichkeit zu stärken.\" kommentiert die neue Geschäftsführerin bei Avnet Technology Solutions, Judith Ecker, ihre Ziele. \"Unsere Kunden erhalten nicht einfach bestimmte Marken, sondern rundum passende Lösungen.\"

Ecker verfügt über langjährige und vielfältige Erfahrungen im Computer-Markt. Ihre Karriere begann 1989 bei Rein Elektronik/Raab Karcher, wo sie 1993 als Produktmanagerin die Verantwortung für den Storage-Bereich übernahm. In den folgenden Jahren formierte sie aus einer One-Woman-Show eine Abteilung mit zwölf Mitarbeitern mit einem Schwerpunkt auf Osteuropa.

Nach der übernahme des Unternehmens durch Hayward Computer Peripherie im Jahr 1997 führte sie die Abteilung - bekannt als TradeDesk - als Business Unit Manager weiter und übernahm die Verantwortung für das Festplatten-Geschäft in Europa. Die bald folgende nächste übernahme durch Avnet im Jahr 2000 brachte zusätzliche Aufgaben. Seit 2003 ist sie als Regional Sales Director der Computing Components verantwortlich für Deutschland, österreich und Osteuropa.

Gerhard Hundt, Senior Vice-President der Avnet Visual + Data Solutions Europe, behält seine Funktion als zweiter Geschäftsführer in österreich.

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Go-Software düpiert Konkurrenz

Von Daniel A.J. Sokolov

Zum dritten Mal in Folge hat die nordkoreanische Go-Software KCC Igo die japanische \"Gifu Challenge\" gewonnen. Das Turnier ist der größte jährliche Wettbewerb für Computer, die das asiatische Brettspiel Go spielen, und gilt als Weltmeisterschaft.

Natürlich prahlte die nordkoreanische Nachrichtenagentur mit den Siegen über die Konkurrenz. Sie erklärte den Erfolg zu einem \"klaren Indikator für den auf dem Gebiet der Entwicklung der künstlichen Intelligenz erzielten Fortschritt\", der \"auffallend die schnelle Entwicklung ultra-moderner Wissenschaft und Technologie in der Demokratischen Volksrepublik Korea\" demonstriere. Die Propaganda stellte damit nicht nur ihren Buzzword-Schatz unter Beweis, sondern auch ihre Ignoranz der Etikette des Spiels: Protzen mit Siegen und Herabwürdigung von Gegnern gilt unter Go-Spielern als Fauxpas.

Dennoch ist der aktuelle Erfolgslauf des stalinistischen Landes beeindruckend. Auch wenn es 1998 im Rahmen des FOST Cup, der Vorgängerveranstaltung der Gifu Challenge, nie aufgeklärte Plagiats-Vorwürfe gegen das damals noch Silver Igo genannte KCC Igo gab. Hatte KCC Igo beim Turniersieg 2003 zwei und 2004 noch eine Niederlage zu verzeichnen, ging das Programm heuer zum ersten Mal ungeschlagen aus dem Bewerb hervor.

Computer scheitern am Go-Spiel. Das wahrscheinlich über 4000 Jahre alte, in China erfundene Brettspiel hat deutlich einfachere Regeln als etwa Schach. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, hat es sich lange der \"Computerisierung\" widersetzt. Bis heute können selbst durchschnittliche Go-Spieler die stärksten Computergegner besiegen. Starke Programme können zwar streckenweise gut spielen, machen aber in fast jedem Spiel einige katastrophale Züge. Eine Eigenschaft, die KCC Igo bei der Weltmeisterschaft Ende Oktober nicht aufgewiesen hat.

über die Ursachen für den geringen Erfolg künstlicher Intelligenz sind sich die Experten nicht ganz einig. Teil des Problems ist sicher die Größe des Spielfeldes (19x19 gegenüber 8x8 bei Schach) und die damit verbundene enorme Zahl möglicher Spielverläufe. Die geschätzte Menge möglicher Go-Partien ist höher, als die geschätzte Zahl an Teilchen im beobachtbaren Universum. Daran scheitern die Berechnungen des voraussichtlich sinnvollsten Spielzugs. Es gibt nicht einmal ein Go-Programm, dass das gesamte Spielfeld überblicken und bewerten könnte. Die Auswertung einer Region des \"goban\" genannten Spielbretts muss reichen - dies sei eine Stärke KCC Igo, ist aus Japan zu hören. Während bei Schach jeder Figur ein ungefährer Wert zugeordnet werden kann (Bauer 1 Punkt, Turm 5 Punkte, König unendlich viele Punkte, etc.), ist das bei Go unmöglich. Jeder der \"go-ishi\" genannten Steine kann, je nach Lage und erwarteter Entwicklung, wertlos bis unersetzbar sein. Bei Schach hingegen ändert sich die Figurenwertigkeit nur in Extremsituationen. Komplexer wird die Angelegenheit nicht zuletzt dadurch, dass ein Go-Spieler auch passen darf, er also nicht unbedingt einen neuen Stein setzen muss.

Der Rechenkraft der Hardware wird gegenüber den Fähigkeiten der Software untergeordnete Bedeutung beigemessen. Entsprechend gibt es bei den Wettbewerben keine Regeln über die Art der eingesetzten Hardware. KCC Igo lief zwar auf einem System mit zwei Opteron 2,2 GHz CPU und 1 GByte Arbeitsspeicher - tatsächlich nutzte das nordkoreanische Programm aber nur eine der beiden CPUs.

Für Japan brachte die Gifu Challenge 2005 ein ernüchterndes Ergebnis. Obwohl 11 der 18 teilnehmenden Go-Programme japanischer Provenienz sind, reichte es gerade zum fünften Platz. Der aus dem wenig geliebten Nachbarland Nordkorea stammende Starter siegte deutlich: Zum dritten Mal in Folge und erstmals ungeschlagen. Vizeweltmeister wurde diesmal der Sieger der Jahre 1998 und 2002 \"The Many Faces of Go\" hinter dem der US-Amerikaner David Fotland steht - in seiner Software stecken gar 23 Jahre Entwicklungszeit. Das Programm wird auch kommerziell vertrieben, eine Variante für ein 9x9-Schnittpunkte kleines Brett ist als kostenloser Download verfügbar. Auf den Stockerlplatz schaffte es das freie GNU Go.

Go
Ziel des Spiels ist, durch Setzen der eigenen Steine ein möglichst großes Territorium freier Schnittpunkte zu umschließen. Gegnerische Steine kann man durch Umringen mit eigenen Steinen schlagen. Ansonsten verlässt ein gesetzter Stein seinen Platz nicht mehr. Ist man der Meinung, seine Situation nicht verbessern zu können, passt man und verzichtet auf seinen Zug. Passen beide Spieler hintereinander, ist die Partie zu Ende.

Eine interaktive Einführung in das Go-Spiel gibt es auch den Go-Server KGS Dort kann man auch online gegen Go-Spieler unterschiedlicher Spielstärken, sowie gegen verschiedene Versionen der GNU Go Software antreten.

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Shopping für Beamte

\"Professioneller Einkauf heißt nicht nur, beste Preise zu erzielen, sondern auch, die Prozesse zu vereinfachen“, eröffnet Andreas Nemec, Geschäftsführer der Bundesbeschaffungsgesellschaft BBG nun einen elektronischen Shop für die Ministerien. Das Motto: Je effizienter der Einkauf funktioniert, desto mehr Steuergeld wird gespart. Die Beamten können mit der von IBM umgesetzten E-Procurement-Lösung ab Jänner vom Klopapier bis zum ärmelschoner im java-basierten \"e-shop\" was das Herz begehrt bestellen. Die bisherigen Einkaufsprozesse wurden dabei genauest berücksichtigt: alle internen Bestellabläufe und Genehmigungen werden rechtlich korrekt abgebildet.

Die BBG jubelte bereits in der Testphase: Schon im Feldversuch liefen Waren im Wert von 20 Millionen Euro über den e-Shop, 2007 sollen es bereits 50 Millionen Euro sein. Den Vorwurf einer nun noch stärker zentralisierten, monopolisierenden Einkaufspolitik lässt Nemec nicht gelten. Das System berücksicht Nemec zufolge besonders kleine und mittlere Unternehmen in der Lieferantenlandschaft. Beim Bestellvorgang dienen dabei ortsbezogene Filter (etwa die Postleitzahl), die dann auf regionale Lieferanten fokussieren.

\"Die ganze Komplexität der unterschiedlichen Lieferanten, Produktgruppen, Rahmenverträge und Beschaffungsprozesse wird dem Benutzer abgenommen, er bekommt eine einfache und intuitive Oberfläche\", weist IBM-General Ernst Nonhoff auf den nach den Kosteneinsparungen weiteren großen Vorteil hin. Für die Beamten wird es einfacher. Eine Studie der Wirtschaftsuniversität im Auftrag der BBG ermittelte, dass eine Bestellung im e-Shop nicht einmal ein Drittel der Zeit erfordert, die für den Umgang mit Formular und Katalogheft benötigt wird. Zusätzlich zum Fixabnehmer Bund will die BBG nun auch Länder und Gemeinden vermehrt als Kunden gewinnen.

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Turbo fürs Gasauto

Die Dieselfraktion schätzt unser Potenzial noch weit höher ein als wir selbst, die haben echt Angst«, weiß Gerhard Kunit, Gasauto-Experte der Wien Gasnetz GmbH. Dabei sind die Einschätzungen der Wien Energie zum Thema Erdgasautos selbst schon nicht ohne. Innerhalb von vier Jahren soll sich der Bestand an Gasfahrzeugen in österreich von derzeit 1029 (Feb. 2007) auf 50.000 bis Ende 2010 erhöhen. Helmut Miksits, Geschäftsführer der Wien Energie, glaubt nicht, dass die Prognosen überzogen sind. Das Beispiel Schwedens habe gezeigt, was möglich sei, wenn der politische Wille gegeben ist. Im aktuellen Regierungsprogramm sei eine Forcierung von erdgasbetriebenen Kraftfahrzeugen vorgesehen, erklärt er. Eine explizite Förderung der Gasautos verlangt Miksits nicht. »Die Fahrzeuge rechnen sich auch so«, meint er und stützt sich dabei auf Zahlen des eigenen Unternehmens. Die Wien Energie hat selbst 140 Autos in Betrieb, die bislang rund 700.000 Kilometer zurückgelegt haben. Bis 2010 sollen 430 Fahrzeuge mit Erdgas betrieben werden. Kostenpunkt: rund 4,5 Millionen Euro.
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