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Grüne fordern Schleuderverbot

Die Stadtwerke planen einen Rückschritt ins Energiezeitalter“, sagt der Wiener Grün-Gemeinderat Christoph Chorherr. Gemeint ist damit der Ausbau des Gaskraftwerkes Simmering dessen Leistung von 430 Megawatt auf 800 MW erhöht werden soll. \"Beim Biomasse-Kraftwerk wird viel Wirbel gemacht, über fast 400 MW Gas wird kaum geredet“, meint Chorherr. Er fürchtet eine Erhöhung der Abhängikeit von Gas und des CO2-Ausstosses. Was ihn besonders ärgert: \"Innovatives Bauen ist in Wien kein Thema“. Chorherr fordert deshalb einen Fachbeirat für Energieeffizienz, vergleichbar mit dem Gestaltungsbeirat, der darauf achtet, dass Energiefresser nicht gebaut werden. Zudem fordert Chorherr die zuständigen Stadträte Schicker (Planung) und Faymann (Bauordnung) Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Zuwachs beim Stromverbrauch stoppen. Großen Handlungsbedarf sieht Chorherr bei Bürogebäuden, die mit hohen Kühllasten enorme Stromfresser seien.
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Lauwarmer Grossofen

Es zählt zu unseren Grundprinzipien, unseren Kunden größtmögliche Kostensicherheit bieten zu können«, erklärte Roland Pumberger, Bereichssprecher für Fernwärme im Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmen (FGW) im Oktober des Vorjahres. »Fernwärme ist kostensicher«, wurde damals als Losung ausgegeben. Was vielfach stimmt, verursacht bei den Bewohnern der Osttiroler Stadt Lienz nur Kopfschütteln. Ihnen flatterte im Dezember 2005 eine üble Botschaft ins Haus. Die Stadtwärme Produktions- und Vertriebs GmbH, an der die Tiwag und die Steirische Gas Wärme zu je 48 Prozent beteiligt sind, erhöhte ihre Wärmepreise zu Jahresbeginn um gut 13 Prozent. Haushalte, die mit einem - dem Konsumentenschutzgesetz widersprechenden - Vertrag angeschlossen sind, mussten im Oktober 2005 rückwirkend für das ganze Jahr eine Erhöhung um fast neun Prozent hinnehmen.
Die Stadtwärme führte u. a. den deutlich gestiegenen Heizölpreis als Ursache für die Teuerung an. Zwar wird in Lienz in Spitzenzeiten öl verheizt, die Grundlast wird aber mit Hackschnitzeln abgedeckt. Mit der Bindung an den Verbraucherpreisindex für Beheizung und Beleuchtung ist die Biofernwärme trotzdem nicht unerheblich von der Entwicklung am Strom-, öl- und Gasmarkt abhängig. Und genau das macht dem Unternehmen neben den gestiegenen Brennstoffkosten auch zu schaffen, wie Hermann Unsinn, Geschäftsführer der Stadtwärme erklärt. »Der Biomassepreis liegt heute zwanzig bis 25 Prozent über jenem des Vorjahres«, beklagt er. Bei manchen Produkten habe es sogar eine Steigerung um vierzig Prozent gegeben. »Die Bauern wissen genau, wie sich das Rohöl in Rotterdam entwickelt und fahren mit dem Holzpreis hinauf«, meint ein Vertreter der Stadt Lienz. Er selbst heize mit öl und findet, dass die 13 Prozent »gar nix« seien und nur deshalb zustandegekommen wären, weil man vergessen habe, im Jahr davor die Preise anzupassen.
2001, als das »größte Biomasse-Fernheizkraftwerk mit der größten Solaranlage Tirols« feierlich in Betrieb ging und mit dem Energy Globe Austria für das interessanteste ökologische Energieprojekt prämiert wurde, war die Welt noch in Ordnung. Durch die damals inszenierte Liberalisierung des Strommarktes waren die Strompreise vergleichsweise niedrig und der Index rührte sich trotz der gestiegenen öl- und Gaspreise nicht vom Fleck. Von 2001 auf 2002 war sogar das Gegenteil der Fall. Der Grund: Strom ist im Index mit 46 Prozent deutlich übergewichtet, öl und Gas sind mit 13 Prozent vergleichsweise gering vertreten. Seit sich die Stromversorger wieder einig sind und die Großhandelspreise für Strom auch aufgrund der noch mehr erhöhten Gas- und ölpreise deutlich angezogen haben, ist das ganz anders. Die Stadt Lienz, selbst mit vier Prozent an der Stadtwärme beteiligt, wollte ihren Bürgern was Gutes tun und drängte auf die Bindung an den Index. Daran gestoßen hat sich in den Jahren der Preisstabilität niemand. Die jetzigen Erhöhungen sind hingegen ein gefundenes Fressen für die örtliche FPö, die ein bisschen Theaterdonner macht. Wiewohl auch Geschäftsführer Unsinn zugibt: »Der Index bildet nicht ab, was wir brauchen.«
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EVN gibt Biogas

Soeben hat das Land Niederösterreich das Füllhorn für Biogas wieder geöffnet und für drei Biogasanlagen knapp 500.000 Euro an Förderung ausgeschüttet. Rundum spriessen die Projekte divverser Betrieber, darunter aucchg eine Kelag-Tochter aus dem Boden. Die EVN hat dem Treiben bislang ziemlich tatenlos zugeschaut. Dass der niederösterreichische Energeiversorger aber den Einstieg in das Geschäft mit Biogas plant ist bekannt und wurde von EVN-Chef Burkhard Hofer auch mehrmals bestätigt. Nun sickern erstmals Informationen durch wo die EVN Standorte plant. Wie Insider berichtet stehen Biogasanlagen in Bruck an der Leitha, Orth an der Donau und Hohenau an der March auf dem Speisezettel des Versorgers, wobei als erstes Bruck mit Partnern realisiert werden soll. In Hohenau könnte eine Anlage aller Voraussicht nach auf dem Gelände der ehemaligen Agrana-Zuckerfabrik entstehen. Die EVN mag die Standort-Gerüchte derzeit nicht kommentieren bestätigt aber, dass man konkrete Biogas-Pläne hat. Anders als die ziemlich konsequent auf den Markt drängenden ökostromproduzenten will die EVN aber das Biogas Veredeln und für Gastankstellen aufbereiten oder ins bestehende Erdgasnetz einspeisen.
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W700i: Das goldene Musikhandy

Das W700i ist weltweit das achte Walkman Mobiltelefon von Sony Ericsson und das Siebte in Europa. Wie bei allen Sony Ericsson Walkman Mobiltelefonen besteht auch beim W700i die Möglichkeit, die Speicherkapazität zu erweitern. Es wird standardmäßig mit einem Memory Stick PRO Duo mit 256 MB ausgeliefert und bietet damit Platz zum Speichern von sechs CDs - mit dem optional erhältlichen Memory Stick PRO Duo mit 2 GB gar zum Speichern von 47 CDs. So ist auch auf den längsten Reisen für ausreichend Unterhaltung gesorgt.

Im Lieferumfang inbegriffen ist ein hochwertiges Headset. Dank Standard-Steckverbindung kann aber auch jeder andere Kopfhörer benutzt werden. Für das W700i ist zudem eine große Auswahl an Plug-in-Musikzubehör verfügbar: Von den kleinen, tragbaren Lautsprechern MPS-60 über Autoeinbausysteme bis hin zum Home Audio System MDS-70. Die gesamte Software sowie alle Kabeln für das Rippen der CDs auf den PC und die übertragung auf das Handy sind ebenfalls im Lieferumfang enthalten und sollen für ein einfaches Musik-Management sorgen.

Das W700i wird im 2. Quartal 2006 weltweit in der Farbe Titanium Gold auf den Markt kommen. Die Farbvariante Smooth White wird in einigen Märkten erhältlich sein. Der empfohlene Verkaufspreis für österreich beträgt 399 Euro.

W700i - Merkmale auf einen Blick
• Walkman Player, unterstützt MP3, AAC
• Musik-Modus bei ausgeschalteten Telefonfunktionen
• 256 MB Memory Stick PRO Duo optional erweiterbar auf bis zu 2 GB
• Bis zu 30 Stunden Musikzeit
• UKW-Radio mit RDS
• Music DJ
• Lautsprecher
• Video-Streaming
• 2D und 3D-Gaming
• 2-Megapixel-Kamera mit 4-fach Digital-Zoom
• 1,8” TFT-Display, 176 x 220 Pixel und 262.000 Farben
• Horizontale Kamera-Menüführung
• LED-Fotolicht
• Videoaufnahme (3GPP, MPEG-4)
• Bluetooth 2.0
• USB-2.0-Massenspeicher (USB-Kabel im Lieferumfang enthalten)
• Infrarot
• Modem
• PC-Synchronisation

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Neuer Flachmann

Ein ultraflaches UMTS-Handy: Nur 13 Millimeter Stärke, reduziertes Design und Metallelemente auf der Rückseite des Gehäuses - mit diesem Modell will BenQ Mobile neue Meilensteine im Handydesign setzen.

Mit der schnellen UMTS-Verbindung sollen Musik, Videos und Daten als Download oder Streaming rasch auf das Handy kommen. Für mobilen Video- und Musikgenuss sorgt der integrierte Mediaplayer (unterstützt MP3, AAC, AAC+, AMR, WMA) mit dem mitgelieferten Stereo-Headset. Für Video-Telefonate ist das S81 mit einer zweiten Kamera (VGA) oberhalb des großen 2-Zoll-TFT-Bildschirms (262.144 Farben, 176 x 220 Pixel) ausgestattet. Im Freisprechmodus telefoniert man dann mit Freunden und Geschäftspartnern von Angesicht zu Angesicht.

Integrierte Digitalkamera mit 10-fach-Zoom
Für spontane Schnappschüsse hat der UMTS-Allrounder eine integrierte 1,3- Megapixel-Kamera mit 10-fachem Digitalzoom, LED-Fotolicht und separatem Auslöser. Zum Nachbearbeiten der Aufnahmen ist ein Foto-Editor an Bord. Besondere Augenblicke lassen sich mit dem eingebauten Camcorder sogar in bewegten Bildern festhalten. Reicht der interne Telefonspeicher (30 MB) für alle Daten, Bilder und Filme nicht aus, ist die Speicherkapazität des Handys mit externen Speicherkarten (Micro SD) auf bis zu 1 GB erweiterbar. Dank der eingebauten Organizer-Funktionalität hat man wichtige Informationen unterwegs stets griffbereit. Um stets aktuell zu bleiben, wird das Handy einfach mit dem PC synchronisiert. Aktuelle Termine, Adressdaten, persönliche Notizen und auch die neuesten E-Mails lassen sich so unterwegs jederzeit abrufen und bearbeiten.

Das S81 von BenQ Mobile kommt in Q2/2006 in der Farbvariante Schwarz/Silber im höheren Preissegment auf den Markt.

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Hinter den Kulissen

Ein Rundgang durch die Hofburg zeigt: Die EU-Ratspräsidentschaft ist nicht nur das, was die Delegierten vor Ort oder die Bürger via TV zu sehen bekommen. Dass hinter der barocken Fassade, dem vielen Glanz und Glamour jede Menge Arbeit steckt weiß Projektleiter Peter Leskovar von Siemens Business Services. Als Generalunternehmen für die technische Betreuung der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft zeichnet Siemens Business Services für alle technischen Belange verantwortlich: Darunter fallen die Errichtung des Akkreditierungssystems, die Zugangskontrollen, Dolmetschsysteme, Beschallung- und Videosysteme ebenso wie die Einrichtung von Arbeitsplätzen mit Telefon-, Fax- und Internet-Zugängen sowie die Strom- und Notstromversorgung. Alleine in den ersten drei Monaten wurden so 16.000 Akkreditierungen ausgestellt, 250 PCs und 180 Drucker installiert sowie 74.000 Meter Kabel verlegt. Dabei steht der größte Einzelevent noch bevor: Der Europa-, Lateinamerika-, Karibik-Gipfel, zu dem rund 3.500 Delegierte und 1.200 Journalisten erwartet werden. Alleine bei dieser Veranstaltung sollen 500 Telefone, 220 PCs, 125 Drucker, 120 Faxgeräte und 43 Kopierer gleichzeitig eingesetzt werden.

Günstiger als 1998
Das Gesamtvolumen der Generalunternehmerschaft beträgt laut Leskovar rund sieben Millionen Euro. Damit ist die heurige Präsidentschaft von technischer Seite sogar günstiger als die von 1998, obwohl es damals deutlich weniger Mitgliedsstaaten gab. Die Gründe sieht Leskovar in einem deutlichen Preisverfall einzelner Geräte sowie der Tatsache, dass österreich 1998 noch deutlich mehr Aufwand betrieben hat als heuer. Zudem habe man aus Fehlern gelernt: Das Pressezentrum war 1998 noch doppelt so groß als heuer und das bei deutlich weniger Journalisten.

Für Siemens Business Services ist es bereits die dritte betreute Präsidentschaft, nach österreich 1998 und Belgien 2001. \"Diese Erfahrung bieten wir auch anderen Ländern, die die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen, an\", sagt Albert Felbauer, Geschäftsführer von Siemens Business Services.

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„Interregnum ist endlich vorbei“

Der Erwerb von Inode ermöglicht dem Kabelnetzbetreiber UPC das bisherige Ausbaugebiet sowie sein Portfolio massiv auszudehnen. Inode ist nun 100-Prozent-Tochter, der gemeinsame Jahresumsatz für das Jahr 2005 betrug mehr als 315 Millionen Euro. Gerald Schwanzer ist neuer Chief Operating Officer bei Inode, sein UPC-Kollege Roland Türke neuer Chief Technical Officer. UPC-Chef Thomas Hintze bleibt im Hintergrund, Schwanzer und Türke übernehmen operativ das Ruder bei \"den Guten\" - wie sich Inode gerne in der Vergangenheit genannt hat.

Report: Aus welchem Grund hat UPC den Internetprovider Inode übernommen? Um das klassische Kabelgeschäft TV auch außerhalb der Kabelnetze zu pushen oder den in den eigenen Netzen begrenzten Breitbandzugang österreichweit auszudehnen?
Gerald Schwanzer: Beides.

Wie geht es nun mit der Marke Inode und den Businesskunden bei Inode weiter?
Gerald Schwanzer: Einer unserer Schwerpunkte ist es, die Marke Inode besonders für den Businessbereich zu erhalten. Dort arbeiten wir auch weiterhin daran, Innovationsführer zu bleiben. Inode war etwa der erste Provider, der Voice-over-IP über XDSL breit gestartet hatte. Der Hauptfokus bei Inode werden weiterhin die kleinen und mittleren Betriebe bleiben, doch wollen wir ebenso jetzt in das Top-500-Segment hineinwachsen.
Roland Türke: Mit den neuen Möglichkeiten, Synergien zwischen den Angeboten von Inode und UPC zu nützen, wird Know-how der Inode ins Kabelgeschäft fließen - ebenso wie umgekehrt. UPC bietet für Inode zahlreiche, vermaschte Internetanbindungen quer durch Europa, hat ein eigenes Netz in den USA und Backboneleitungen bis nach Japan. Die Erweiterung geht bis hin zur Servicequalität, die wir für die Inodekunden nun verbessern können.
Gerald Schwanzer: Inode war bisher ein rein österreichisches Unternehmen und nahezu ausschließlich in österreich aufgestellt. UPC dagegen ist auch in Resteuropa und besonders im Osten stark im B2B-Segment vertreten - etwa in Ländern wie Ungarn und Rumänien. Mit dem europaweiten B2B-Netzwerk der Layer eins bis drei - also bis auf IP-Ebene hinunter - haben wir gute Voraussetzungen dies mit dem Inode-Portfolio zu verknüpfen. Inode setzt hier dann am Applikationslevel an - mit Services wie MPLS, Serverhousing- und hosting, VPN oder ganz neuen Dienstleistungen wie etwa aus dem Storagebereich.

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Im Test: Teac MP-150

Pop in der U-Bahn, Klassik in der Bücherei, Techno beim Joggen - mit einem MP3-Player hat man überall eine musikalische Begleitung. Viele Geräte sind kleiner als eine Zigarettenschachtel und lassen sich auch durch Erschütterungen kaum aus der Ruhe bringen, wie auch der MP-150 von Teac.

Ausstattung:
Strom erhält der Player über eine AAA-Batterie. Mit dabei sind Diktiergerät- und Line-Aufnahmefunktionen. Als Besonderheit lassen sich alle beiden, mitgelieferten Ohrhörer am Player gleichzeitig nutzen. Was zwar eine nette Idee ist, jedoch in den meisten Fällen nicht wirklich notwendig.

Handhabung:
Die Musikstücke können ganz einfach und flott vom PC auf den Player gezogen werden. Man kann gleich loslegen und erspart sich das Installieren von Software.
Das Display ist mit 7 x 28 Millimetern allerdings sehr klein und Menüs waren in Verbindung mit der ungleichmäßigen Hintergrundbeleuchtung nur schlecht zu erkennen. Die Tastenbelegung war ebenfalls recht gewöhnungsbedürftig.

Klang:
Obwohl der Player über fünf verschiedene Equalizer-Modes (Jazz, Klassic, Rock, Pop, Normal) verfügt, lässt der Sound zu wünschen übrig. Die Frequenzbereiche gibt der Player recht schwach wieder. In der Praxis macht sich das durch gelangweilt klingende Musik bemerkbar. Die Ohrhörer machten zwar die verminderten Bassverstärkung wett, jedoch klangen sie dumpf und hölzern.

Technische Daten:
• MP3/WMA/WMA DRM
• LCD mit blauer Hintergrundbeleuchtung
• 5 Modes User Equalizer (Jazz, Klassic, Rock, Pop, Normal)
• Bis zu acht Stunden Spielzeit mit einer AAA-Batterie
• Digital Voice Recording
• Line-In Recording
• 5 Equalizervoreinstellungen
• 2 Ohrhöhrerbuchsen
• Bis zu 8 Stunden Wiedergabezeit mit 1 AAA-Batterie
• Abmessungen: 71,5 x 27,5 x 20 Millimeter
• Gewicht: 35 Gramm
• Datenübertragung per USB 2.0

Fazit:
Dieser Player ist zwar günstig, bietet dafür aber recht wenig. Er hat ein zu kleines, schlecht lesbares Display und auch der Klang war nicht besonders gut und Extras gibt es kaum. Als Besonderheit hat Teac dem Player zwei Kopfhörerbuchsen und zwei Kopfhörer spendiert. Als Einstiegs- oder Zweitplayer für sportliche Aktivitäten ist er aber dank seiner Größe und seinem geringem Gewicht durchaus geeignet. Preise:
MP-150 mit 256 MB etwa 50 Euro
MP-150 mit 512 MB etwa 70 Euro
MP-150 mit 1 GB etwa 100 Euro

Plus/Minus:
+ Plug and Play
+ zwei Kopfhörerbuchsen
+ Gewicht
- Sound

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Theater um das Theater

Mit 10 zu 1 Stimmen hat sich eine Jury unter dem Vorsitz des Vorarlberger Architekten Karl Baumschlager für das vom Land Oberösterreich ausgeschriebene \"Theater am Volksgarten\" des Londoner Architekten Terry Pawson entschieden. Das rund 143 Millionen Euro teure Projekt hat die Juroren vor allem durch seine städtebaulichen Aspekte und die Machbarkeit überzeugt. Das auf dem zweiten Platz gelandete Projekt der österreichischen Architekten Klaus Duda und Erik Testor hätte rund 152 Millionen Euro gekostet.

Das Musiktheater Linz hat eine lange Geschichte: 1992 hatten öVP, SPö und FPö einen Neubau im Berg, ein Projekt von Architekt Otto Häuselmayer, beschlossen. Im Jahr 2000 wurde dieses Projekt in einer Volksabstimmung abgelehnt, 2001 kippte der Linzer Gemeinderat ein weiteres Projekt am Jahrmarktgelände von Urfahr. Dass der nun gekürte Entwurf bis zum Jahr 2009, wenn Linz \"Europäische Kulturhauptstadt\" ist, fertig gestellt sein wird, gilt als unmöglich. Denn die Planungs- und Behördenverfahren würden mindestens eineinhalb Jahre dauern, beschlossen werden soll das Projekt im Mai, so Landeshauptmann Josef Pühringer.

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Gestörte Harmonie

&bdquoWir schließen weiterhin niemanden aus, die Gespräche sind nicht abgeschlossen&ldquo, meint Ernst Eichinger, Pressesprecher der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), in Richtung Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten. Gemeint sind damit die Gespräche zwischen BIG und Bundeskammer über die Gestaltung von bundesweit einheitlichen Wettbewerbrichtlinien für die zahlreichen Projekte der Immobiliengesellschaft im öffentlichen Hochbau. Die auf Einladung der BIG stattgefundenen Gespräche mit der Bundeskammer waren wegen eines Einspruchs der Länderkammer für Wien, Niederösterreich und Burgenland zum Erliegen gekommen, wie aus gut informierter Quelle zu erfahren war - was deren Berater Walter Chramosta als »grotesk« bezeichnet. »Das Gegenteil ist der Fall, wir arbeiten an einem Projekt«, so Chramosta.
Hintergrund für den Stillstand ist einmal mehr die Rivalität zwischen der Wiener Länderkammer, die darauf pocht, knapp die Hälfte aller in österreich tätigen Ziviltechniker zu vertreten, und der Bundeskammer als Ansprechpartner für das Wirtschaftsministerium, dem auch die BIG unterstellt ist. &bdquoDas ist ein Entgegenkommen der BIG, die weiter an einheitlichen Auslobungsunterlagen interessiert ist&ldquo, so Eichinger über die Harmonisierungsbestrebungen.
Ebenfalls zum Stillstand gekommen ist unterdessen das &bdquoWeißbuch Architektur&ldquo, mit dem die BIG ihre Haltung zum Vergabesystem darlegen will. Offizieller Grund laut Pressesprecher Eichinger: Zeitmangel wegen der Re-Integration der BIG Services in die BIG, inoffiziell wird der Einspruch der Vergaberechtsexperten im Unternehmen dafür genannt.

Zu Dissonanzen zwischen öffentlichen Auftraggebern und der Architektenkammer kommt es aber nicht nur auf Bundes- sondern auch auf Landesebene. Exemplarisch zeigt das ein Vorfall auf, der sich rund um den von der Stadtentwicklungsdirektion Linz ausgelobten Wettbewerb für die Erweiterung des Ars Electronica Centers abspielt: Weil das Modell für den Beitrag um einige Minuten zu spät abgegeben wurde, wurden die deutschen Architekten Ilse und Ullrich Königs aus dem Verfahren ausgeschieden. Die Stadtdirektion beruft sich dabei auf das Bundesvergabegesetz, das für die Ausschreibung von Dienstleistungen dieselben strengen Regeln aufstellt wie für die Ausschreibung von Bauleistungen. &bdquoWie sind auch nicht glücklich damit&ldquo, meint dazu Michael Merighi, Assistent des Linzer Stadtentwicklungsdirektors Gunter Amesberger. Dass die von der Kammer verfasste Wettbewerbsordnung für Architekten (WOA) Fragen wie diese lockerer sieht, für die öffentliche Hand aber nicht verbindlich ist, öffnet ein Spannungsfeld, das Amesberger gerne gelöst hätte - durch eine gemeinsam mit der Kammer erarbeiteten, Vergabegesetz und WOA berücksichtigenden Wettbewerbsgrundlage. &bdquoWir haben aber die Rückmeldung, dass die Kammer weiter nichts tun wird, sondern auf der WOA besteht&ldquo, so Merighi. &bdquoUnsere Juristen haben das fertig ausgearbeitet&ldquo, spielt er den Ball der Kammer zu. Ob die ihn aufnimmt, bleibt abzuwarten.

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