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Wiener Mischung

In Wien-Stadlau soll bis Jahresende die Flächenwidmung für einen 40.000 m2 großen Stadtteil unter dem Namen \"Star 22\" abgeschlossen sein, in dem bis 2010 Wohnbauten mit 90.000 m2 Brutto-Geschoßfläche, ein Studentenheim und ein neuer Standort für die Müllabfuhr realisiert werden sollen. Und im Bereich zwischen der Wiener Messe und dem neu entwickelten Areal beim Praterstadion läuft ein städtebaulicher Wettbewerb für eine gemischte Bebauung mit Schwerpunkt Büros, erzählte Brigitte Jilka, für die Immobilienentwicklung zuständige Geschäftsführerin der Wien Holding, am Rande der Bilanzpräsentation des im Besitz der Stadt Wien befindlichen Mischkonzerns.
Die Holding will dabei verstärkt auf Public Private Partnership-Projekte setzen, wie etwa beim Projekt Oberlaa Neu, wo sie mit der Vamed an der Besitz- und Betriebsgesellschaft beteiligt ist. Auch der Airo-Tower der Kovats-Gruppe wird in das Gesamtkonzept integriert. Ende Juli wird der laufende Architekturwettbewerb für ein Hotel samt Wellnessbereich abgeschlossen. In Hütteldorf wiederum plant die Holding gemeinsam mit dem gemeinnützigen Bauträger Gewog/Neue Heimat unter dem Namen \"Promis\" ein gemischtes Gewerbe- und Wohnprojekt.
Der Immobilienbereich ist mit 129 Millionen der umsatzstärkste Geschäftsbereich der Holding, die mit 59 Unternehmen aus allen möglichen Branchen im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 284 Millionen Euro machte - vom Immobilienmanagement, Wohnbau über Logistik bis zum Kulturmanagement. Die Wiener öVP wirft der Wien Holding vor, den Konzerngewinn von 700.000 Euro nur durch Auflösung von Rücklagen möglich gemacht zu haben. Das EGT nach Steuern sei mit 4,1 Millionen rückläufig, meint Wirtschaftssprecher Fritz Aichinger.
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Ergonomie für unterwegs

Flexibilität, Mobilität und das moderne Arbeitsleben zeigen nun ihre Schattenseite - AnwenderInnen, die immer und überall arbeiten wollten und mussten haben zu einer großen Verbreitung von Notebooks geführt. Die mobilen Geräte erfreuten sich derartiger Beliebtheit, dass man sich anschickte auch gleich die Desktop-PCs zu verdrängen. Doch damit startete eine ergonomische Katastrophe wie US-Wissenschaftler melden.

\"Kein Ersatz\"
So meldet Alan Hedge, Direktor des Labors für Ergonomie der Cornell Universität, dass sich immer mehr Büroangestellte mit Laptops die eigene Gesundheit ruinieren würden. Dabei geht es ausnahmsweise einmal nicht um Elektrosmog und heiße Geräte, sondern um Haltungsschäden, die aus dem täglichen Gebrauch des Notebooks als Desktop-Ersatz resultieren. \"Laptops waren niemals dazu gedacht, Desktop-Rechner zu ersetzen\", so Hedge. \"Die Grundidee war Mobilität und nicht der tägliche Gebrauch 52 Wochen im Jahr. Ein Blick auf das Design reicht aus um dies zu erkennen\".

Krankheitsfälle
Da aber immer mehr Angestellte andauernd auf Laptops arbeiten, würde sich auch die Anzahl der Krankenstände, die aufgrund der Haltungsschäden genommen werden, steigen. Dies belegen US-Statistiken in Zusammenhang mit Computer-bezogener Problemen. Für den Notebook-Gebrauch gibt es allerdings keine eigenen Zahlen - in den Statistiken werden auch Krankheiten aus einer schlechten Sitzposition am Arbeitsplatz mit eingerechnet.

Hauptproblem
Aus Sicht der ärzte ist das Hauptproblem für die Gesundheit der AnwenderInnen die geringe Entfernung von Monitor und Tastatur auf einem Notebook. Dadurch können UserInnen sich entweder nur gekrümmt vor dem Notebook positionieren oder müssten den Monitor auf Augenhöhe stellen, was wiederum zu Verspannungen in der Arm- und Schultermuskulatur führen kann. Ebenfalls überbeansprucht seien die Handgelenke, die auf einer viel zu kleinen Tastatur sehr verdreht werden müssen, so die Experten. Für Abhilfe können Peripherie-Geräte sorgen - etwa eine externe Tastatur oder auch ein eigenen Zusatzmonitor.

ärzte empfehlen männlichen Anwendern zudem dringend für eine zusätzliche Isolationsschicht zwischen sich und dem Laptop zu sorgen, wenn das Gerät auf dem Schoß platziert wird, sonst droht die Gefahr von Unfruchtbarkeit. Wer dann allerdings all diese Zusatzgeräte in einer Schulter- oder Notebook-Tasche mit sich herumtragen muss, riskiert am Ende dann doch wieder Haltungsschäden und Beschwerden - ein Teufelskreis.

Tipps für Notebook-User
Besonders unterwegs neigt man dazu nicht allzu sehr auf Haltung und Ergonomie zu achten. Doch besonders bei der Arbeit am Notebook kann es zu Belastungen für die Wirbelsäule kommen!

- Für eine gesunde Haltung beim Arbeiten hat 3M die Notebook-Plattform entwickelt. Die höhenverstellbare Plattform sorgt für eine neutrale Position der Handgelenke und hebt den Bildschirm auf eine angenehme Sichthöhe. Mit Clips für die Kabel, gelgefüllter Handgelenksauflage und 3M Präzisions-Mausfläche ist die Notebook-Plattform die universelle Lösung für Notebook-Anwender.

- Für Notebook-Anwendungen im Home-Office bietet der Notebook-Ständer von 3M die optimale Lösung. Der LCD Bildschirm kann leicht auf ergonomische Höhe gebracht werden.Mit den Befestigungsplatten für PC-Zubehör sowie der Fixierung für einen Konzepthalter DH445 haben Sie alles griffbereit!

- Größerer Monitor und eigene Tastatur erleichtern das Arbeiten am Notebook.

- Dockingstation, an der Monitor, Keyboard und Maus angeschlossen werden können. Damit sind Haltungsprobleme Geschichte. Am besten vorab beim Kauf checken, ob eine Dockingstation beim Notebook dabei ist.

- Sichtschutzfilter
Beim Arbeiten am Computer ist man oft nicht unbeobachtet! Fremde können einfach auf den Bildschirm blicken und sich so Informationen beschaffen, die eigentlich vertraulich sind. So genannte Sichtschutzfilter für Notebooks, LCD-Bildschirme und herkömmliche Monitore garantieren kompletten Sichtschutz! Umstehende Personen sehen von der Seite nur einen schwarzen Bildschirm. Ideal sind diese Filter für stark frequentierte Bereiche, zum Beispiel in Banken, Ordinationen und Spitälern. überall, wo persönliche Daten am Computer gespeichert sind.

- Falls die Augen brennen:
Start/Einstellungen/Systemsteuerung/Anzeige/einstellungen,erweitert. Dort die Schriftgröße auf 125 % oder 120 DPI einstellen. Unter Anzeige/Darstellung/Effekte auf Rolleffekt/Cleartype umstellen. Dadurch wird die Schrift größer und fett dargestellt.

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Voller Sound per Funkverbindung

Mit dem neuen FM-Sender TuneCast II kannst Du Deine Lieblingsmusik auf Deinem iPod, PDA, MP3-, CD- oder Kassetten-Player oder Laptop über einen beliebigen UKW-Stereoempfänger anhören. Man braucht den TuneCast II nur in die Kopfhörerbuchse des iPods, PDA, MP3- CD- oder Kassetten-Players zu stecken oder an PC oder Laptop anzuschließen.
Dann muss man das Autoradio oder einen anderen Empfänger auf eine beliebige freie UKW-Frequenz einstellen, und schon kannst Du die Musik auf Deinem iPod hören - ohne Kabel und mit vollem Sound.

Automatische Ein-/Ausschaltfunktion
Eine manuelle Bedienung des Ein-/Ausschalters ist nicht erforderlich, da der TuneCast II automatisch eingeschaltet wird, sobald ein Audiosignal erkannt wird. Wenn 60 Sekunden lang kein Signal erkannt wird, schaltet sich der TuneCast II aus. Dadurch wird Batteriestrom gespart und die Bedienung vereinfacht.Der TuneCast II verfügt zudem über vier programmierbare Speicherplätze, so dass eine störungsfreie Frequenz eingestellt kann, egal man gerade ist.

Merkmale:
• Sendet auf UKW-Kanälen im Bereich 88,1 MHz-107,9 MHz
• Speichert bis zu vier UKW-Frequenzen
• Automatische Ein- und Ausschaltung
• Batteriestandsanzeige
• DC-Kabel für Betrieb ohne Batterie im Lieferumfang enthalten - funktioniert nur in Kombination mit dem Reisenetzkabel für 3G iPod von Belkin
• Reichweite: 3-9 Meter (bei Entfernungen von drei Metern oder weniger ist das Signal am stärksten und Störungen werden auf ein Minimum reduziert)
• Zwei AAA-Batterien (Mikrozellen) sind enthalten, damit Sie überall Ihre Musik hören können
• Frequenzbereich: 50 Hz bis 15 Khz

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Rockstar zugesperrt

Von Daniel AJ Sokolov

Die rund 100 Mitarbeiter des Spieleentwicklers Rockstar Vienna wurden Donnerstag Früh nicht mehr zu ihren Arbeitsplätzen vorgelassen. Wie bisherige Mitarbeiter auf ihren privaten Websites berichten, ist die Wiener Take2-Tochter überraschend zugesperrt worden. So berichtet etwa Leander Schock, bislang 3D-Spezialist bei Rockstar Vienna, von ausgetauschten Schlössern, gestrengen Sicherheitsleuten und einem Meeting mit Managern in Begleitung von Bodyguards und Anwälten.

Wenige Stunden vor der Maßnahme hatte Take2 online ein Investor Meeting anlässlich der heute in Los Angeles zu Ende gehenden Spielemesse E3 abgehalten. Das Unternehmen hat bislang weder die Presse noch die US-Börsenaufsicht SEC über die Schließung der Niederlassung informiert.

Rockstar Vienna war 1993 als neo Software gegründet worden. Zu den bekannteren Titeln zählten Der Clou! (1994 für Amiga, später auch MS-DOS) und Die Völker (1998). 2001 erwarb Take2 das Unternehmen. Das in Wien entwickelte Spiel Max Payne Xbox wurde zum Nummer 1 Hit in den USA. Anfang 2003 wurde neo in Rockstar Vienna umgetauft. Es folgten zwei Produktionen aus der Grand Theft Auto-Serie für die Xbox sowie eine Max-Payne-Fortsetzung für Xbox und PS2. Nach rockstarvienna.com wurde Freitag Vormittag auch die Site neo.at vom Netz genommen.

Nach den Schwierigkeiten von JoWood und dem dort erfolgten Personalabbau (von 206 Mitarbeitern Ende 2004 auf 54 Ende September 2005) war Rockstar Vienna der größte österreichische Spieleentwickler.

Links:
www.take2games.com
Leander Schock
www.jowood.com

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Dünn, dünner am dünnsten

Laut Korea Times wird das ultradünne GSM-Telefon trotz seiner rekordverdächtigen Maße einen MP3-Player sowie eine Zwei-Megapixel-Kamera an Board haben. Zur Funktionsausstattung gehören außerdem eine integrierte Video-Aufnahmemöglichkeit sowie Bluetooth-Unterstützung. Mit dem internationalen Launch trägt Samsung dem Trend nach immer dünneren und leichteren mobilen Geräten Rechnung, die gleichzeitig eine ähnlich umfangreiche Ausstattung vorweisen können wie herkömmliche größere Modelle. Offiziell soll das SGH-X820 bei der diesjährigen europäischen ExpoComm 2006. Angaben zum Preis wollte Samsung allerdings noch keine machen.

Bei Branchenkonkurrent Motorola, der mit dem Erfolg seines dünnen Klapphandys RAZR V3 maßgeblich an der derzeitigen Entwicklung beteiligt ist, sieht man die Jagd auf den Millimeterrekord gelassen.

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Drei ist Drei ist Drei

Wir haben Mobilität neu definiert«, blickt Hutchison-Chef Berthold Thoma auf die vergangenen drei Jahre seit Markteintritt zurück. Leistungsfähige Handsets und völlig neue Tarife seien Erfolgsfaktor des UMTS-Mobilfunkers gewesen. Drei kann seine Geburtstagstorte mit dem stattlichsten Mobilfunk-ARPU (Average Revenue per User) österreichs garnieren: 54 Euro. Dennoch werden die UMTS-Dienste kaum gewürdigt. Lediglich drei Prozent des Umsatzes werden bislang mit Videotelefonie erzielt. Dass die One-Diskonttochter yesss bereit mehr Kunden als Drei hat, will Thoma nicht gelten lassen: Entscheidend sei nicht die Kundenzahl, sondern der Umsatz. Drei-Kunden hätten den sechsfachen Umsatz eines yesss-Nutzers. Für den Ausbau des UMTS-Netzes sollen in den nächsten zehn Jahren Investitionen von 300 Mio. Euro aufgewendet werden.
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Wunsch nach Biometrie

Fast 70 Prozent der Verbraucher sprechen sich weltweit für Biometrie-Technologien zur Personenidentifizierung aus, falls diese von vertrauenswürdigen Organisationen wie Banken, Behörden, Regierungen oder Gesundheitsorganisationen betreut werden. Dies ergab eine aktuelle Verbraucherstudie, die der IT-Dienstleister Unisys veröffentlicht hat.

Insgesamt 66 Prozent der Befragten, so die Studie, favorisieren Biometrie-Lösungen wie die digitale Erkennung des Fingerabdrucks oder der Sprache gegenüber anderen Methoden wie der Smartcard oder dem Sicherheitstoken (Chiplösungen, die einen einmal gültigen Code generieren), um Betrug und Identitätsdiebstahl zu bekämpfen. Damit zeigt die Studie einen leichten Anstieg zu den Ergebnissen einer anderen Studie, die Unisys im September 2005 durchgeführt hat. Damals hätten 61 Prozent der Befragten die Biometrie als ideale Methode favorisiert, um sich gegen Betrug und Identitätsdiebstahl zu schützen.

Die Studie wurde im Auftrag von Unisys vom US-Marktforscher Ponemon erstellt, das sich auf die Themen Datenschutz und Sicherheit spezialisiert hat. Weitere zentrale Ergebnisse zum Thema Biometrie sind:

  • 82 Prozent der Befragten nannten die Bedienerfreundlichkeit als wichtigsten Grund für die Biometrie, weil man sich kein separates Passwort oder andere Login-Daten merken muss. über drei Viertel der Verbraucher gaben an, dass für sie die Geschwindigkeit der Personenidentifizierung der Hauptgrund für den Einsatz von Biometrie ist.
  • Verbraucher aus Nordamerika befürworten am häufigsten den Einsatz von Biometrie (71 Prozent), gefolgt von Europa (69 Prozent) und Asien-Pazifik-Raum (68 Prozent). Am wenigsten Befürworter der Biometrie gibt es in Lateinamerika (58 Prozent).
  • Die Spracherkennung ist die beliebteste Methode für die Personenidentifizierung (32 Prozent), gefolgt von der Erkennung über Fingerabdruck (27 Prozent), Gesichtskontur (20 Prozent), Handgeometrie (12 Prozent) und Augeniris (10 Prozent). \"Wahrscheinlich spiegelt dieses Ergebnis die Tatsache wider, dass die Befragten die biometrische Erkennung der Stimme und des Fingerabdrucks am besten kennen\", vermutet Unisys.
  • Die Gesichtserkennung wird von Nordamerikanern am wenigsten gewünscht (10 Prozent). In Europa sind es 27 Prozent, in Asien-Pazifik 23 Prozent und in Lateinamerika 20 Prozent.Von jenen Befragten, die biometrische Lösungen zur Personenidentifizierung ablehnen, gaben fast drei Viertel (74 Prozent) an, dass sie Misstrauen gegenüber dieser Technologie hegen. Als zweithäufigsten Grund nannten 62 Prozent der Befragten, dass sie nicht-biometrische Methoden wie Smartcards oder Sicherheitstoken bevorzugen.
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Erschreckende Ergebnisse

Eine kürzlich durchgeführte Untersuchung von Compuware macht deutlich, dass europäische Unternehmen den Qualitätsaspekt bei der Applikationsentwicklung vernachlässigen. 78,3 Prozent der Unternehmen unterlassen es, eine formale Qualitätssicherungs(QS)-Methode durchgängig einzusetzen. Es verwundert daher nicht, so Compuware, dass nahezu die Hälfte dieser Unternehmen (49 Prozent) keine Qualitätsmanagement-Methode wie CMM oder Six Sigma in ihren Entwicklungsprozessen einsetzen, um damit die kontinuierliche Qualitätsverbesserung voranzutreiben.

Der negative Einfluss eines vernachlässigten Qualitätsmanagements zeige sich in weit verbreiteter Inkonsistenz: 44,5 Prozent der Unternehmen gaben an, dass Qualitätsmanagement lediglich auf der Abteilungsebene stattfindet und dass unterschiedliche Methoden dafür eingesetzt werden. Lediglich vier Prozent der Befragten geben an, eine umfassende Qualtity-Governance implementiert zu haben und dadurch messbar bessere Geschäftsergebnisse zu erzielen. 70 Prozent betreiben hingegen eine Qualitätssicherung die lediglich die Risiken schlechter Qualität verringern soll.

\"Misserfolge bei Projekten sind enorm kostspielig für Unternehmen. Branchenanalysten schätzen, dass 50 Prozent der IT-Projekte ihre Ziele verfehlen. In den meisten Fällen liegt die Ursache in der von Beginn an mangelhaften Qualität. Eine Qualitätsverbesserung ist unerlässlich für die Vermeidung von einschneidenden Ausfällen und Einkommensverlusten. Die Untersuchung jedoch belegt, dass das Qualitätsmanagement nicht oben auf der Agenda steht, ja nicht einmal auf dem Radarschirm der Unternehmen auftaucht. Hier übersehen Unternehmen den entscheidenden Faktor und entwickeln mühevoll Applikationen, die Geschäftsanforderungen unterstützen und nicht behindern sollen. Es ist ein Teufelskreis, der bei vielen Unternehmen zu Einkommensverlusten führt. Doch solange Qualität nicht als Schlüsselfaktor für den Erfolg erkannt wird, sind Unternehmen in diesem Teufelskreis gefangen\", erklärt Kurt Aigner, Senior Consultant Compuware Austria.

\"Innerhalb einer effektiven Qualitätssicherung werden Risiken erkannt und festgelegt. Zu diesem Zweck benötigt man Informationen aus der IT, den Fachabteilungen und von den Anwendern. Oft agieren Entwicklungsteams als isolierte Einheiten und erhalten daher nicht die benötigten Informationen, damit sie Risiken genau erkennen können. Als Ergebnis sehen wir ständig, wie Unternehmen Millionen von Euro auf Entwicklungsprojekte verschwenden, die am Ende erfolglos sind.\"

Die Untersuchung belegt außerdem, dass der Qualitätsaspekt in den europäischen Unternehmen nicht so ernst genommen wird, wie es erforderlich wäre. Fast ein Viertel (23,9 Prozent) der befragten Unternehmen gab an, dass ihr QS-Team nicht aus geschulten und erfahrenen Mitarbeitern besteht. Weitere 30,5 Prozent verfügen zwar über erfahrene und gut geschulte Mitarbeiter, haben jedoch keinen Vollzeit-Teamleiter. Ein erschreckendes Ergebnis ist, dass so viele QS-Teams ins Schwimmen geraten, weil 42,4 Prozent der Teams keine historischen Daten speichern, die ihre Softwarequalität verbessern könnten. Zusätzliche 12% gaben an, dass sie die Daten speichern, aber nicht bewerten. Nur 14,1 Prozent der Unternehmen gaben an, dass sie einen formalen Plan zur Verbesserung der Applikationsqualität besitzen, kontinuierlich Post-Deployment-Analysen durchführen und auf deren Ergebnisse reagieren.

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Initiative für Voice-over-WiFi

Der Netzwerkausrüster Cisco setzt sich gemeinsam mit dem Chiphersteller Intel, sowie Nokia und dem BlackBerry-Erfinder Research in Motion für drahtlose Netze (WLAN) für die Sprachübertragung in Unternehmen ein. Verschiedene Funktionen aus dem so genannten \"Cisco Compatible-Extensions-Programm\" sollen die Konvergenz von Voice-over-IP und Wireless-LAN zu \"Voice-over-WiFi\" Realität werden zu lassen.

Die Zusammenarbeit mit Partnern wie Intel und Nokia soll für mehr Sicherheit bei Voice-over-WiFi-Gesprächen sorgen sowie besseres Roaming auf Campus-Umgebungen und erweiterte Managementfunktionen ermöglichen, mit denen etwa Sendefrequenz-Interferenzen entdeckt und abgeschwächt werden können. Zu den neuesten Compatible-Extensions-Entwicklungen gehören Verbesserungen bei der Lebensdauer von Batterien in Endgeräten, Anruf-Priorisierung für optimale Sprachqualität und eine Analyse verschiedener Parameter um eine hohe Sprachqualität sicherzustellen.

Rasant steigend. Der Markt für die drahtlose Sprachübertragung ist neu, wächst aber rasant. Laut Tom Libretto, Director of Marketing for Mobility Solutions, geht Nokia davon aus, dass von den 914 Millionen Mobiltelefonen, die das Unternehmen in 2006 verkaufen will, rund 100 Millionen intelligente Dual-Mode-Phones sind, die auch im WLAN eingesetzt werden können. Das Unternehmen erwartet in den kommenden Jahren ein Wachstum von 20 bis 30 Prozent in diesem Segment, da Unternehmen mit der Technologie ihre Kommunikationssysteme konsolidieren können. Bei Intel sieht man laut Brian Tucker, Marketing Manager Mobile Digital Office Group, Mobilität verstärkt als Priorität auf der Technologie-Agenda von Unternehmen aller Größen. Daher unterstützt Intel mit seinen Centrino-Chips die drahtlosen Sprachfunktionen von Cisco, sodass Kunden ihre Laptops für WiFi-Kommunikation einsetzen können.

Unified Vision. Der Grundstein für die drahtlose übertragung von Sprache ist bei Cisco eine \"Unified Wireless Network (UWN)\". Das UWN ist für die Sprachübertragung optimiert und darauf ausgelegt, eine Vielzahl von Endgeräten zu unterstützen. UWN basiert auf einer skalierbaren Architektur, die Installationen unterstützt, wie sie für Kunden mit mobilen Sprachanwendungen üblich sind. Darüber hinaus sollen Funktionen wie Quality-of-Service, schnelles und sicheres Roaming sowie ein breites Portfolio von Access-Points das UWN fit für die Sprachübertragung machen.

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Viel Potenzial, kaum Lösungen

Mobile Unternehmenslösungen haben eine Entwicklungsstufe erreicht, von der Unternehmen in erheblichem Ausmaß profitieren können. Neben Kostenersparnissen und gesteigerter Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit zeigt sich vor allem ein deutlicher Anstieg der Flexibilität des Unternehmens. Dies sind die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie von Arthur D. Little und Ericsson. Die Studie wurde in Belgien, Deutschland, den Niederlanden, österreich und der Schweiz durchgeführt und beschreibt den Entwicklungsstand und die Perspektiven von mobilen Lösungen. Stand der Dinge heute: Trotz guter Prognosen haben nur wenige Unternehmen bereits mobile Lösungen im Einsatz.

Voraussetzungen gegeben. ADL-Geschäftsführer Karim Taga sieht den Mobile-Business-Markt trotz hoher Wachstumsraten von jährlich 19 Prozent bis 22 Prozent (gemessen am mobilen Datenverkehrsumsatz in Unternehmen, Zeitraum 2005 bis 2009)) noch immer in einem frühen Entwicklungsstadium. Immerhin aber seien die Voraussetzungen für den Branchenerfolg gegeben: österreich hat weltweit das fortgeschrittenste HSDPA-Netz. \"70 Prozent Abdeckung gibt es in keinem anderen Land\", bekräftigt Taga. Zudem ist die mobile Nutzung von Daten so günstig wie nie: Neben kostenattraktiven Endgeräten ist der Preis pro Megabyte in den letzten Jahren von anfänglich etwa fünf Euro mittlerweile auf wenige Cent gesunken. Und: Es gäbe bei den Unternehmen ein wachsendes Bedürfnis, in den Kommunikationsnetzen flexibler zu werden.

Viele Anreize, kein gestiegener Verkauf. In der Studie wurden in einem so genannten Lead-User-Ansatz Referenzprojekte in Unternehmen, die mobile Lösungen im Einsatz haben, als Analysemethode gewählt. In österreich wurden etwa Wien Energie und die Oberösterreichische Gesundheits- und Spitals-AG (gespag) auf mobile Besonderheiten untersucht. In Wien zeichnet sich der Energieversorger mit einer Parkschein- und Taxikostenlösung aus, die eine Einbindung in die SAP-Verwaltung erfahren hat. Die gespag wiederum ermöglicht mittels einer konvergenten Voice-Lösung nahtlosen Mobilfunk- und DECT-Verkehr im Haus.

Die Vorteile, die Unternehmen derzeit aus mobilen Lösungen holen können, sind ADL zufolge vielfältig. Stehen an erster Stelle Produktivitätssteigerungen und Kostenreduktionen, sehen Unternehmen weiters Verbesserungen in der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit. Gestiegene Verkaufzahlen dagegen hat noch niemand aus einer mobilen Anwendung ableiten können.

Potenzial. 10,4 Prozent - so hoch war 2005 die Mobilfunkpenetration unter Mitarbeitern mit Unternehmensanbindung. \"Nochmal zehn Prozent davon haben ein Endgerät, das mehr als nur Firmenhandy ist\", sieht Taga ein Riesenpotenzial für die Mobilbranche in österreich. Im Studienvergleich stehen die österreicher relativ schlecht da. Alle anderen beobachteten Länder haben (bei unterschiedlich ausgeprägten Mobilfunkmärkten) stets höhere Mobilfunkpenetrationen in den Firmen: Belgien (11,7 Prozent), Deutschland (16,4 Prozent), Niederlande (16,1 Prozent), Schweiz (18,7 Prozent). Für Taga ist einer der Gründe für die schleppende Durchsetzung mit der mobilen Gerätschaft die geforderte überzeugungskraft, die Integratoren gegenüber ihren Kunden leisten müssen. \"Es müssen stets drei Stellen in den Unternehmen überzeugt werden: Einkauf, IT-Abteilung und die jeweiligen Busines-Unit-Leiter. Dies macht die Zusage von Projekten sehr schwierig\", klagt Taga. Aus diesem Grund stünden Anlaufphasen von sechs bis zwölf Monaten an der Tagesordnung. \"Zudem wissen viele nicht, ob sich eine Mobillösung auf die Umsätze auswirken wird\", so der Experte weiter.

Auch für Frederic Boone, Head of Ericsson Enterprise CEE, ist der Goldrausch vorbei. \"Ende der 90ern war es noch um vieles leichter, mobile Unternehmenslösungen einzuführen. Damals galt dies noch als nice to have\", meint er. Nun gelte es, die Unternehmen, die oft keine übersicht mehr über ihre Kommunikationswege haben, wieder für die auf den Geschäftsbedarf abgestimmten Lösungen zu begeistern. Doch gerade in einer KMU-Landschaft wie in österreich sieht Ericsson großes Potenzial. \"Heute haben meist kleinere Unternehmen einen größeren Anteil an Mobillösungen als die Großkonzerne\", beobachtet Ericsson-Geschäftsführer Peter Zehetner. Aber auch die Kleinen müssen sich dazu mit einem relativ komplexen Themenpool auseinandersetzen: \"Je nach anvisierter Lösung sind Unternehmen mit einer hohen Integrationskomplexität konfrontiert, da nur selten ein Anbieter die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt und somit alle erforderlichen Integrationsaufgaben erfüllen kann\", beobachtet Taga vermehrt Partnerschaften in diesem Bereich.

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