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Babylon & IT

Von Alfred Bankhamer

Von der babylonischen Sprachverwirrung, die bekanntlich im Chaos endete, können Planer und Baufirmen, die in Projektgemeinschaften arbeiten, ein trauriges Lied singen: Kommunikationsprobleme mit CAD-Programmen und anderern Bausoftwareprogrammen. Ihre liebe Müh haben aber besonders Gebäudeverwalter und Facility Manager, die versuchen, den CAD-Plänen Gebäudeinformationen für ihre FM-Software zu entlocken.

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e-card Visionen

\"Die e-card wird in einigen Jahren wesentlich mehr leisten als bisher“, ist Siemens Vorstand Franz Geiger überzeugt. \"Ziel ist es, alle wesentlichen Gesundheitsinstitutionen in die e-card einzubinden. Die e-card Systemarchitektur soll darüber hinaus zum Schlüssel für den elektronischen Gesundheitsakt ausgebaut werden.“
Zentrales Thema der nächsten Monate ist das e-Rezept. Es soll dem Arzt des Vertrauens Einblick in die Medikamentenhistorie des Patienten ermöglichen und systematische Wechselwirkungen zwischen Medikamenten vermeiden helfen. Bei Siemens rechnet man mit einer endgültigen Ablösung des Papierrezepts noch im nächsten Jahr, spätestens 2008 soll die e-Rezept-Integration der Krankenanstalten erfolgen.
Mittelfristig stehen die e-überweisung und die e-Zuweisung am Plan. Den überblick für die PatientInnen über persönliche Versicherungs- und Gesundheitsdaten soll künftig ein Online-Portal bieten, das alle benötigten Informationen und Dokumente enthält. Darüber hinaus könnten Arbeitgeber in Zukunft ihre Mitarbeiter einfach orts- und zeitunabhängig IT-gestützt zur Sozialversicherung an- und abmelden.
Geigers Visionen gehen aber noch weiter. Er denkt an die Einführung einer e-card mit biometrischer Kennung, die Vernetzung von Allergie-, Impf- und Blutspendedatenbanken oder die Hinterlegung und zentrale Abrufbarkeit von Notfalldaten.
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Orientierung nach unten

Am Anfang einer ordentlichen Speicherlösung steht oft der Totalausfall. Systemabstürze stellen nicht nur für den Anwender ein großes ärgernis dar. Es ist schon schlimm genug, wenn änderungen, die kurz vor einem Ausfall in Word- oder Excel-Dokumenten vorgenommen wurden, nach einem Computercrash für immer verloren sind. Für IT-Administratoren und die Geschäftsleitung zieht ein Absturz einen großen zeitlichen Aufwand und oft schwer wiegenden finanziellen Verlust mit sich.Das Erstellen regelmäßiger Backups gehört in Unternehmen fast jeder Größe zu einem wichtigen Bestandteil der IT-Strategie. Wie oft und umfassend die Datensicherung vorgenommen wird, variiert hierbei natürlich beträchtlich: Eine Großbank mit 30.000 Angestellten sichert ihre Daten nach anderen Regeln als ein Bauunternehmen mit zwanzig Mitarbeitern. Laut einer Studie von Dynamic Markets sichern über sechzig Prozent aller Firmen mindestens einmal wöchentlich ihre Daten, rund fünfzig Prozent tun dies sogar täglich. Doch reicht dies? Für kleinere Firmen mag es unter Umständen ausreichend sein, wenn sie Daten wiederherstellen können, die am Vortag gesichert wurden. Für einen mittelständischen Betrieb kann allerdings der Verlust von Daten, die innerhalb einer Stunde erstellt oder geändert wurden, zu enormen Umsatzeinbußen und sogar zur Nichteinhaltung gesetzlicher Richtlinien führen.

Exponenzielles Wachstum. Unternehmen stehen vor einer großen Herausforderung. HP-Storage-Leiter Peter Schön zufolge ist das Wachstum der Terabytewelten »enorm«: Rund achtzig Prozent Steigerung verzeichnen die Datenvolumina in den Unternehmen jährlich. Die Storageindustrie freuen diese Rekordzahlen naturgemäß - wenn auch die Umsätze aufgrund sinkender Hardwarepreise und dem harten Wettbewerb mittlerweile nur noch einstellig wachsen. Für Schön und seine Kollegen ist kein Unternehmen wie das andere, Firmengrößen alleine würden kaum etwas über den Speicherbedarf in der IT aussagen. »So kann etwa ein Architekturbüro oder eine Zahnarztpraxis aufgrund zahlreicher archivierter Scans und Fotos bereits über den Storagebedarf eines Mittelständlers verfügen«, brauchen Unternehmen in Speicherangelegenheiten schnell den Maßschneider. Bei der Art der Datenablage und Archivierung haben die Unternehmen in der Regel ebenfalls Beratungsbedarf. Daten, die für immer und ewig ins Archivnirwana verschwinden, müssen nicht auf den gleichen hochperformanten Disk-Arrays liegen, die etwa die Mailboxen im laufenden Betrieb sichern.»Auch Mittelständler müssen Datenhandling heute auf einem Niveau betreiben, das bisher größeren Organisationen vorbehalten war. Dies gilt etwa für Branchen wie Webdienstleister mit Streaming-Angeboten oder die Medizinbranche, in der das Archivieren von Bild- und Analysedaten neue Aufgaben stellt«, nimmt Richard Hackl, Manager IBM Storage, neue Zielgruppen ins Visier. Neue Lösungen wie etwa »System Storage DS4700 Express« sollen die Unternehmen unterstützen, mehr Transaktionen mit weniger Speicherinfrastruktur als bisher zu bewältigen. Möglich wird dies, indem schneller Datenzugang, schnelleres Backup und schnelleres Kopieren, Spiegeln und Wiederherstellen von Daten realisiert werden. Das neue System ist IBM zufolge für mittelständische Unternehmen ausgelegt - der Listenpreis beginnt bei knapp unter 20.000 Dollar.

John Ryden, Geschäftsführer Hitachi Data Systems (HDS), sieht Storage ebenfalls in einer Schlüsselrolle für Unternehmenswachstum. HDS versucht seit einem Jahr, sich dem Mittelstand in österreich zu nähern und Lösungen aus dem Enterprisebereich auch speicherhungrigen kleineren Unternehmen zu verkaufen. Die Firmen selbst sind kostenbewusster geworden, drehen jeden Cent um, bevor in Neuinvestitionen gebuttert wird. »Früher hatte man die alten Lösungen einfach mit dem neuesten Storagemodell ersetzt«, erinnert sich Ryden. Heute wird mit intelligenteren Systemen auch die alte Speicherlandschaft weiter benutzt. »Zumindest so lange, bis in Neues investiert wird«, meint der Hitachi-Chef. Die Mittelstandsoffensive ist etwas in der schwerfälligen Unternehmenslandschaft stecken geblieben. »Es ist zu früh, um etwas über den Markt sagen zu können. Wir haben aber erwartet, dass es dauern wird«, ist HDS noch mit Hausaufgaben beschäftigt, wie sie sagen.

Platzhirsch EMC, berühmt-berüchtigt für sein kräftiges Auftreten bei den Großunternehmen, ist eigenen Einschätzungen zufolge bereits seit drei Jahren auch am KMU-Markt erfolgreich unterwegs. Einstiegslösungen liegen im vierstelligen Eurobereich. Das Geschäft läuft derzeit gut, mehr als vierzig Prozent Umsatzwachstum im Vorjahr lassen Country Manager Martin Rajsp sagen: »Es geht uns sehr gut.« Die Orientierung an Lösungen und Produkten nach unten würde bestens greifen, so Rajsp. »Mit unseren Bestandskunden alleine hätten wir nicht so wachsen können.« Dennoch ortet auch er noch große Herausforderungen für sein Unternehmen. Besonders die Positionierung als Top-Anbieter kann in diesem Fall stören: »Neun von zehn Firmen sehen uns noch immer als reinen Rechenzentrumsspezialisten und nehmen uns unseren KMU-Fokus nicht ab.« Die Kundengruppe fern der Konzernwelt ist aber auch für Rajsp nicht immer leicht zu verstehen. »Kürzlich hat ein IT-Leiter einer vom Jahrhunderthochwasser heimgesuchten oberösterreichischen Firma gemeint, jetzt hätte er 99 Jahre wieder Ruhe und könne auf eine Backuplösung gerne verzichten.«

Bei der periodischen Wiederentdeckung des Mittelstandes durch die großen Storageplayer kommt aber auch so manches Kopfschütteln auf. »HDS, EMC und die anderen halten Tafeln hoch, wo zwar KMU drauf steht, aber nie drinnen ist«, kritisiert Erwin Zawadil, Geschäftsführer des Storagedistributors Advanced Storage Concepts (Astco). So manch große Marketingabteilung in den USA würde den Mittelstand in österreich mit gleichen Maßstäben wie am Heimmarkt messen, so Zawadil. Die österreich-Niederlassungen der EMCs, HPs und IBMs würden dann stets vor vollendete Tatsachen, sprich Verkaufsziele gestellt werden. »Die US-Strategien eigenen sich nicht für die bunte Eurowelt«, hat Zawadil über manch Interview in Branchenheften schon heftig gelacht. In den Presseaussendungen und Pressekonferenzen der Großen würden vollmundige Versprechungen gemacht werden, die stets aber Kleingedrucktes enthielten. »Was macht es für einen Sinn, wenn ich zwar meine alten Geräte einer neuen Storagelösung weiterverwenden kann, wenn ich dafür das Top-Modell einer teuren Marke kaufen muss?« Zwar gäbe es auch preislich attraktive Einstiegslösungen der großen Hersteller. Nur mit einem Haken, meint Zawadil: »Dort sind dann wieder nur die eigenen Festplatten zugelassen, die gleich mal das Dreifache günstiger Alternativen kosten.« Er rät Unternehmen, sich in Storagefragen grundsätzlich von Systemhäusern beraten zu lassen. »Die sind auf einer Augenhöhe mit den KMU und wissen, wie das Geschäft läuft.«

Trends am Markt. Die Trends bei jenen KMU, die also wirklich KMU sind, sind laut Experten nun folgende: Ab acht Servern sollten Betriebe eine Serverkonsolidierung überlegen. Mittels Virtualisierungsengines wie etwa VMware lässt sich die kleine physische Serverfarm problemlos halbieren. Die gleiche Taktik kann im Storagebereich angewendet werden. Open-Systems-Lösungen helfen den Betrieben zudem, nicht bei einem bestimmten Vendor gefangen zu sein. Und auch die totgesagten Bandspeichersysteme leben noch. Galten Tapes bisweilen als veraltet und überholt, vertritt so mancher Hersteller den Ansatz, dass nur die richtige Auswahl und Mischung aus beiden Systemen Unternehmen ein kosteneffizientes Speichermanagement ermöglichen kann. Beide Wege haben ihre Vorteile: Plattenspeicher sind schnell beschrieben, können einfach gemanagt werden und bieten höhere Kapazitäten. In punkto Sicherheit und Kosten jedoch können sie nicht mit Bandspeichersystemen mithalten, die auch relativ leicht in den Firmensafe bewegt werden können. Denn so schnell die Plattenspeicher mit Daten beschrieben sind, so einfach und schnell können diese Daten auch wieder überschrieben und damit gelöscht werden.

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Haustechnik expansiv

Nun wurde mit dem Tiroler Sanitärgroßhändler Josef Hofmann eine Markt- und Einkaufskooperation geschlossen. Der zukünftige Marktauftritt geschieht unter der Bezeichnung »SHT Hofmann - Kooperationspartner der SHT«. Durch den neuen Standort in Tirol verfügt die SHT eigenen Angaben zufolge über eine flächendeckende Präsenz in Gesamtösterreich. Josef Hofmann beschäftigt bei einem Jahresumsatz von 2,5 Mio. Euro zwölf Mitarbeiter. Mittelfristig ist der Ausbau der Verkaufsaktivitäten in Tirol geplant. Dazu gehört auch die Errichtung eines Bäderzentrums. Die SHT ist eine Tochter der börsenotierten Frauenthal Holding und erreichte im Jahr 2005 mit gut 600 Mitarbeitern in österreich einen Jahresumsatz von rund 196 Millionen Euro.
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Zeit für Investitionen

Wie Umdasch-Vorstandsvorsitzender Reinhold Süßenbacher bei der Bilanzpräsentation des Konzerns zeigte, ist dabei der Auslandsanteil des Schalungsherstellers, der sich neben der Produktion zunehmend auf die Dienstleistungsbereiche Planung, Vermietung und Reparatur von Schalungssystemen konzentriert, mittlerweile auf 90 Prozent gestiegen. In österreich sei der Absatz ebenfalls gestiegen, so Süßenbacher.
Der heimische Umsatz lag im Vorjahr mit 10 Prozent oder rund 55,6 Millionen allerdings um 10 Millionen unter dem Inlandsumsatz des Jahres 2004, der 14 Prozent von 469 Millionen ausmachte. Die Zuwächse stammen vor allem aus den neuen EU-Ländern, dem Nahen Osten und den USA. Insgesamt ist die Doka mit mehr als 100 Niederlassungen in über 60 Ländern vertreten. Weiße Flecken auf der Umdasch-Landkarte sind unter anderem Kanada und die nordafrikanischen Maghreb-Staaten. Das zweite Standbein, die Umdasch Shopfitting Group, konnte vor allem in Großbritannien, Irland, Russland und der Golfregion zulegen und den Vorjahresumsatz um 21 Millionen auf 168 Millionen steigern. Gestiegen ist auch das Gesamtkapital der Umdasch-Gruppe von 517 Millionen im Jahr 2001 auf 669 Millionen 2004 und 747 Millionen im Vorjahr, wobei der Eigenkapitalanteil jeweils zwischen 45 und 48 Prozent konstant geblieben ist.
Mit den Worten \"Wir sind so gut aufgestellt, dass es Zeit ist, in die Werke und die Produktionserweiterung zu investieren“ präsentierte Süßenbacher außerdem das von den Baufirmen Strabag, Porr und Alpine Mayreder ausgeführte Projekt eines neuen Kunden- und Schulungszentrums mit Bürogebäude, das 2007 am Stammsitz Amstetten fertig gestellt wird und mehr als 20 Millionen Euro kosten soll. In Summe will Süßenbacher heuer 98 Millionen Euro investieren.
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Offene Fragen

Bauland ist ein rares Gut: Fast siebzig Prozent der österreicher träumen nach wie vor den Traum vom freistehenden Einfamilienhaus. Die Folgen: Zersiedelung, höherer Bedarf an Infrastruktur und damit verbunden größere finanzielle Belastungen für die öffentliche Hand. Eine Antwort auf notwendig werdende Umwidmungen von immer mehr Grünraum in Bauland könnte »neuen Wohnraum im Bestand schaffen« heißen, wie das Team Bautänzer mit seiner Studie »Baulandgewinn ohne Erweiterung« vor zwei Jahren festgestellt hat. Das vorhandene Potenzial an Wohnraum könne durch Umnutzung und Nachverdichtung besser genutzt werden, weil einerseits rund ein Drittel der Grundstücke leer steht und andererseits die mögliche Bebauungsdichte oft nicht ausgenutzt wird. Zusätzliches Potenzial für Verdichtung bietet der Strukturwandel im Tourismus: Neunzig Prozent der in Wohnhäusern untergebrachten Fremdenzimmer stehen heute leer und könnten adaptiert werden.
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Richtig angasen

»Wir stürzen uns jetzt einmal hinein«, sagt Helmut Miksits, Obmann des Fachverbandes Gas Wärme, Chef der Wien Energie Gasnetz Gmbh. Gemeint ist der Ausbau des Erdgas-Tankstellennetzes. An seiner Seite Sigi Kämmerer, Kommunikationschef der Salzburg AG, der taktvoll verhalten die Pläne seines Unternehmens präsentiert. Und die sind ambitioniert. Die Salzburg AG hat Kooperationen mit den Tankstellenbetreibern Agip, IQ und Doppler fixiert. Ziel ist es, bis 2010 österreichweit insgesamt 200 Erdgaszapfsäulen zu bauen. Agip verfügt in österreich über rund 180 Tankstellen. Der Diskonter IQ gehört der Julius Stiglechner GmbH und betreibt 58 Tankstellen, hauptsächlich im Westen österreichs. Doppler betreibt etwa hundert Tankstellen, viele davon in Oö. Pro Standort fallen für die Zapfsäule samt Verdichter bis zu 250.000 Euro an Investitionen an. Diese werden von der Salzburg AG übernommen, im Gegenzug verpflichten sich die Tankstellenbetreiber zur Abnahme des Erdgases. Und das wird vermutlich von der E.on-Ruhrgas-Tochterfirma Terragas GmbH kommen, an der die Salzburg AG eine 24,9-Prozent-Beteiligung hält. Man darf getrost vermuten, dass der deutsche Riese auch einen Beitrag zum zumindest vierzig Millionen Euro umfassenden Ausbauinvestment leistet. Amortisieren sollt sich die Investition, so Kämmerer, je nach Standort in sieben bis zwölf Jahren.

Vergleichsweise harmlos klingen die Pläne der Wien Energie Gasnetz. Sie konzentriert sich auf den urbanen Raum und nimmt noch im Juni drei neue Tankstellen in Betrieb. Die Besonderheit: Partner ist IQ und nicht wie bisher die OMV. Rund ein Dutzend weiterer Zapfsäulen haben das Prädikat »mögliche Standorte«. Derzeit sind österreichweit 29 öffentliche Tankstellen in Betrieb, was bei 700 zugelassenen Gasfahrzeuge null Wartezeit garantiert. Um die vergleichsweise umweltfreundlichen und kostengünstigen Autos zu pushen, wünscht sich der Fachverband entsprechende Rahmenbedingungen. Schweden habe seine Erdgasautozahl innerhalb von vier Jahren durch Begünstigungen wie etwa Gratisparkplätze in Stockholm von 700 auf 8400 gepusht. In Deutschland ist die Kaufrate deutlich angestiegen, seit dort Steuerbegünstigung garantiert ist. Das wünscht sich Miksits auch hierzulande, zudem könnten durch Ermäßigungen bei der Kfz-Steuer und Kaufförderungen Anreize geschaffen werden.

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Mehr E-Sicherheit

Wien ist mit der kürzlich in Betrieb genommenen 400-Kilovolt-Leitung im Umspannwerk Nord in der Jedleseer Straße an zwei Punkten an das europäische Strom-Hochspannungsnetz angebunden. »Der Wirtschaftsraum Wien wie auch der private Strombedarf wachsen und damit die Anforderungen an die Infrastruktur. Mit der neuen 400-kV-Nordeinspeisung übernehmen wir einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Stromversorgung Wiens und des niederösterreichischen Umlandes«, erklärte Finanz- und Wirtschaftslandesrat Sepp Rieder. Aus diesem Grund wurden von Wien Energie rund siebzig Millionen Euro in diese Modernisierung der Infrastruktur investiert. Es ist damit das größte Leitungsprojekt in der Geschichte von Wien Energie. Das nach elf Jahren Planung und vier Jahren Bauzeit realisierte Projekt umfasst eine Länge von 14,3 Kilometer, auf der Tausende Tonnen Kabel und Leiterseile verlegt und gespannt wurden.
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Nicht schon wieder Tempo 160

Zwar geht auch Gorbachs Projekt in die richtige Richtung, es ist ihm aber nicht gelungen, das auch nur annähernd zu kommunizieren. Gleichsam gegen Windmühlen ankämpfend hat er immer wieder versucht, jedem, der es hören wollte, klarzumachen, dass es eben nicht um eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit geht, sondern vielmehr um eine flexible Anpassung der Geschwindigkeit an äußere Einflüsse. Das ist der Punkt: Mithilfe der Verkehrstelematik soll einerseits die Verkehrssicherheit erhöht werden und andererseits der Verkehrsfluss optimiert werden. In zehn bis 15 Jahren wird auf den Hauptverkehrsadern ein regelrechtes Kommunikationswirrwarr herrschen. Die Fahrzeuge werden untereinander kommunizieren, Variable Message Center werden verkehrsrelevante Informationen wie Stau- und Unfallwarnungen ebenso an Fahrer und Fahrzeug weitergeben wie strategische Informationen zur gewählten Route. Für den Fahrer der Zukunft bedeutet das deutlich weniger Handlungsfreiheiten, denn das System beruht nicht nur auf freundlicher Bereitstellung von Information. Ignoriert der Fahrer die eingehenden Informationen, wird er einfach übergangen und das Fahrzeug reagiert entsprechend der Verkehrssituation.
Noch ist es aber nicht so weit. Noch müssen wir uns mit einem Projekt zur Flexibilisierung von Geschwindigkeiten zufrieden geben. Ein Projekt, das auch ohne die zusätzliche Ausweitung der Höchstgeschwindigkeit seine Berechtigung gehabt hätte. Die flexible Anpassung der Geschwindigkeit auf 80, 100 oder eben 130 - je nach Verkehrs- und Wettersituation -hätte sicher eine deutlich höhere Zustimmung erhalten. Im Mittelpunkt des Interesses wäre der Mehrwert für den Verkehrsteilnehmer gestanden - und nicht der Geschwindigkeitsrausch des Herrn Vizekanzlers.
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Fliegen in der Röhre

In Holzkirchen bei München lässt das Fraunhofer-Institut für Bauphysik ein neues Fluglabor entstehen, das Raumklima, Luftqualität und Akustik für Flüge bis zu 13.000 Metern Höhe simulieren kann.
Herzstück dieser Flight Test Facility ist das Vorderteil eines Airbus 310 in einer dreißig Meter langen Niederdruckkammer. Mithilfe von drei Hochleistungsvakuumpumpen kann der Druck in der Kammer auf bis zu 150 Hektopascal abgesenkt werden. Das entspricht einer Flughöhe von 13.000 Metern. Auch Luftfeuchtigkeit und Temperatur in der Kabine können entsprechend den Bedingungen während eines Fluges eingestellt werden. Neben Probanden aus Fleisch und Blut ist auch ein »Dressmann« an Bord. Dieser Dummy ist mit Sensoren ausgestattet, die kleinste Temperaturveränderungen an der Oberfläche messen. Sie sollen registrieren, ob es zu warm oder zu kalt ist oder ob es zieht. Als Ergebnis soll ein genaues Abbild des Klimas in der Kabine während des gesamten Fluges entstehen.
Das Fluglabor soll eine unabhängige Testeinrichtung werden, das Herstellern, Fluglinien und Forschungseinrichtungen offen steht, um das Reisen und Arbeiten an Bord künftig angenehmer und effizienter zu gestalten.
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