Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Turbulenzen bei der SEG

SEG raus, CEE rein. Die SEG Immo AG lädt am 20. Juni zur Hauptversammlung (HV), das Kürzel SEG soll dabei durch CEE, ist gleich Ostfantasie, ersetzt werden. Das bewegte Management um die Vorstandsvorsitzende Silvia Wustinger-Renzeder versucht, mit dieser SEG-Tilgung in der AG den gleichnamigen Bauträger SEG aus dem Ungemach der AG herauszuhalten. Zugleich dient die Umbenennung der Zukunft, die aller Voraussicht nach von anderen Akteuren bestimmt wird. Bekanntlich hat die Eco Business Immobilien AG mittlerweile ihren Willen erklärt, die SEG AG um vier Euro pro Aktie zu übernehmen.
Read more...

Die Lady des Ostens

Als Erich Hampel, Vorstandsvorsitzender der Bank Austria Creditanstalt, den vorläufigen Jahresabschluss 2004 präsentierte, hatte er gut schmunzeln. Ein Rekordgewinn von 836 Millionen Euro vor Steuern ist ein gutes Ruhekissen, wenngleich Hampel nicht ans Ausrasten denkt: Für heuer wird eine Milliarde Euro angepeilt. Von solchen Höhenflügen kann die angeschlagene Konzernmutter Hypo Vereinsbank nur träumen. Zum dritten Mal in Folge verzeichnete die HVB einen Riesenverlust, diesmal 2,3 Milliarden Euro. Bis zu 2400 Jobs stehen nun in Deutschland auf der Abschussliste, 2007 soll sich das Sparprogramm erstmals im Ergebnis bemerkbar machen.
Read more...

Manager des Monats

Boris Nemsic, 48, langjähriger Chef des größten Mobilfunkers mobilkom austria, hat es vorläufig geschafft. Im Mai löste der Mann mit dem Markenzeichen Dreitagebart seinen Boss und Mentor Heinz Sundt an der Spitze der Telekom-Gruppe ab. Der in Sarajewo geborene bosnische Kroate mit Großmutter aus Wien machte zunächst einen Abschluss zum Diplomingenieur der Elektrotechnik an der TU Sarajevo. 1990 promovierte er an der TU Wien, bis zu seinem Eintritt bei der mobilkom leitete er Technikabteilungen bei Ascom und Bosch. 1997 wechselte Nemsic als Netzplaner zur mobilkom. Damaliger Boss: Heinz Sundt. Dieser machte den Kroaten dann auch 1998 zum Geschäftsführer der kroatischen Tochter VIPnet. 2000 folgte Nemsic seinem Ziehvater als Generaldirektor der mobilkom und fungierte seitdem als Cash-Lieferant für Oberboss Sundt. Intern brachen mit den erfolgreichen Expansionen der Mobilfunksparte in den Osten verhalten Machtkämpfe in der TA-Zentrale aus. Kronprinz Nemsic mobilkom wurde als Primadonna bezeichnet, die der trägen Festnetzsparte die Show stiehlt. Die alte Fehde soll nun mit der Vollintegration der Festnetz- und Mobilprodukte vorüber sein - so lautet zumindest der Plan. Boris Nemsic bleibt dabei weiter im Rampenlicht und Ausnahmemanager. Sind doch einer aktuellen Studie des Wiener Zentrums für soziale Innovation Zuwanderer in Topjobs in österreich ausgesprochen selten. Am deutlichsten zeige sich die Diskrepanz zwischen Qualifikation und beruflichen Anforderungen bei Zuwanderern aus Ex-Jugoslawien, so die Studienmacher. Doch Prinzen fallen generell etwas aus der Rolle.
Read more...

E-Rechnung bei Hutchison

Hutchison rühmt sich, seinen Kunden in der mobilen Telekommunikationstechnik stets die neuesten Innovationen zu bieten. Nun soll auch der Bereich Service innovativer werden: Aus diesem Grunde entschied sich das Unternehmen, in österreich seine Rechnungen ab sofort elektronisch zur Verfügung zu stellen. Das System wird von der EBPP GmbH, einer Tochterfirma der Raiffeisen Informatik, zur Verfügung gestellt und ermöglicht einen Sofort-Einstieg in die neue Welt des elektronischen Rechnungsverkehrs.

Innovation über alles
\"Durch die e-Rechnung ist es uns nun möglich, den Zahlungsverkehr von der Rechnungslegung bis zum Zahlungseingang vollständig elektronisch abzuwickeln und somit einen innovativen Kundenservice anzubieten“, zeigt sich 3CEO Bertold Thoma vom neuen Angebot begeistert. \"Wir lösen damit die Papierrechnung und den Erlagschein ab. Die e-Rechnung bringt uns und unseren Kunden nicht nur Zeit- und Kostenvorteile sowie eine Arbeitserleichterung. Auch zahlreiche Fehlerquellen, etwa Tippfehler, können vermieden werden. Das daraus resultierende Einsparungspotential kommt in weiterer Folge unseren Kunden zugute.“
Andrea Coss, Head of Customer Finance, bestätigt die Akzeptanz des neuen Zahlungsprozesses bei den 3Kunden: \"Unsere Kunden nehmen den neuen Service gerne in Anspruch. Durch die benutzerfreundliche Menüführung ist der Rechnungsbezahlungsvorgang einfach zu handhaben. Eine Entlastung unseres 3Serviceteams ist eingetreten.“

So funktionierts
Die von 3 gestellten Rechnungen werden verschlüsselt an die EBPP GmbH übertragen. Der 3Kunde wird daraufhin über e-mail informiert, dass in \"e-Rechnung“ ein neues Dokument zur Ansicht und Bezahlung vorliegt. Die Rechnungen werden direkt an das jeweilige Internet Banking Portal des Kunden geschickt. Die Bezahlung erfolgt wie üblich mittels TAN.Die Rechnung kann also per Mausklick bezahlt, beeinsprucht oder abgelehnt werden.

Read more...

Gas an Börse

Die Strombörse wolle durch neue Produkte eine breitere regionale Ausrichtung und neue Serviceleistungen für Dritte expandieren. Im Herbst wird die EEX mit dem Handel von Erdgas beginnen und so die derzeit auf Strom, CO2-Emissionsrechte und Kohle fokussierte Produktpalette ergänzen.
Read more...

Wenn Blinde wieder sehen können

Die Schwierigkeiten der neuen Technologie liegen laut Robert Greenberg, dem Präsident vom Hersteller Second Sight, darin, dass der Chip eine hermetische Abdichtung gegenüber den Flüssigkeiten im Auge benötige und die derzeit existierenden Chips darum relativ groß seien. \"Es ist als ob man einen Fernseher ins Meer wirft und dann erwartet, dass er funktioniert. Bisher ist man so vorgegangen, dass man den Chip in ein sperriges und großes Gehäuse eingebaut hat\", erklärt Greenberg. Doch nun ist es den Forschern gelungen einen so genannten \"Ultrananocrystalline Diamond Film\" (UNCD) zu entwickeln, der sich durch seine garantierte Sicherheit, Langlebigkeit, Temperaturresistenz, elektronische Isolierung und seine extreme Härte auszeichnet. Der UNCD-Film sei die erste Umhüllung, die alle wichtigen Kriterien für die Ummantellung des Implantats aufweist, erklärt der Erfinder des Schutzfilms, Xingcheng Xiao vom Argonne National Laboratory in Illinois.

Diamanten-Körner
Die kleinen Diamanten-Körner, die den Film überziehen, haben die Größe von rund einem Fünfmillionstel eines Millimeters und bestehen aus einer Mixtur von Methan, Argon und Wasserstoff, welche sich auf der fünf Quadratmillimeter großen Fläche des Chips mit rund 400 Grad Celsius bewegt. Derzeit wurde das Implantat bereits an Hasen erprobt und auch nach sechs Monaten konnte keine Abwehrreaktion festgestellt werden.

Funktionsweise
Grundsätzlich funktioniert ein Retinal-Implanta wie ein Bypass, der die kranken Zellen umgeht und elektronisch die gesunden Zellen stimuliert. Die Patienten \"sehen\", indem sie Brillengläser tragen, in die eine winzige Kamera installiert ist. Diese sendet via Funk ein digitalisiertes Bild an das Implantat. Durch die Entwicklung des neuen Chips wollen die Forscher bisherige, oft sehr komplizierte und große Apparate vereinfachen und in nur einer einzigen Einheit in dem Augenchip vereinen. Die Forscher rechnen mit der Entwicklung praktikabler Geräte für Menschen in einigen Jahren.

Read more...

Vorsorge für Politik

»Es wird zu Crashs kommen. Wir arbeiten jetzt intensiv daran, der Politik Instrumente zu reichen, um dies in Zukunft zu vermeiden«, erklärt Alfons Metzger, Immobilienbewerter und Präsident des Institutes für Immobilienbewertung und Bewertungsstandards. Die Bewertung von Immobilien in Europa würde vielfach zu leger gehandhabt. Er kritisiert, dass es nach wie vor Usus sei, dass sich Banken reihenweise Bewertungsexperten heranbilden, die letztlich die eigenen Projekte bewerten. Es gäbe immer noch geradezu wahnwitzige Gutachten, die Gebäuden in wenigen Worten einen Wert von mehreren hundert Millionen Euro zuschreiben, so Metzger. Mit der überwälzung der Pensionsvorsorge auf Private sei dies auch ein politisches Problem. Viele Pensionsfonds seien in Immobilien investiert. Kommt es zu Abwertungen, gehen im schlimmsten Fall Teile der Pensionsbeiträge einer ganzen Generation verloren.
Read more...

USA: Neue TV-Technologien noch unrentabel

Die Deadline für die Umstellung von analoges auf Digital-TV in den USA bis zum 31. Dezember 2006 ist nach Einschätzung der führenden Medienkonzerne Walt Disney, NBC Universal, News Corp. und Time Warner zu früh angesetzt. Zu diesem Schluss kamen Vertreter dieser Unternehmen bei der in San Francisco zu Ende gegangenen Konferenz der National Cable & Telecommunications Association (NCTA). Als Grund wurde die kostenaufwändige Umstellung auf digitale Aufnahmetechnik angeführt.

Der Mauskonzern Disney hat für die Umstellung laut eigenen Angaben bereits 100 Millionen Dollar, NBC Universal sogar über 200 Millionen Dollar ausgegeben. Ungewiss ist indes die Zukunft digitaler Videorekorder (DVR). Die Konsumenten werden ohne Zweifel ihren Gefallen an den neuen Möglichkeiten dieses technischen Wundergeräts finden. Das sieht die Medien- und Werbeindustrie natürlich anders, kann der Konsument mit DVR doch Werbung einfach umgehen. \"Wir werden DVRs nicht leiden können, aber wir sollten uns lieber darauf einstellen damit zu leben und davon zu profitieren\", meint Peter Chernin, Vorsitzender von News Corp. NBC-Mitarbeiter Bob Wright hingegen ist sich gar nicht so sicher ob die Ausblendung von Werbung mit DVR erlaubt sein wird.

Besprochen wurde auch die Rolle aktueller und zukünftiger Technologien im Fernsehbusiness. über den bedeutenden Einfluss neuer Technologien waren sich die Medienexperten ebenso einig wie darüber, dass der derzeitige Goldesel noch immer die DVD sei. High Definition TV (HDTV) könnte von entscheidender Bedeutung für die Bekämpfung der Verbreitung illegaler Kopien sein. HDTV bietet nicht nur eine bessere Bildqualität, sondern erschwert auch das Kopieren von Fernsehinhalten und deren Verbreitung über das Internet.

Read more...

Neue Stadtentwickler

Sie folgen Thomas Jakoubek nach, der als Geschäftsführer zurücktritt. Mutz ist bereits seit 2001 Direktor der Messe- und Betriebs GesmbH, die ebenso im Besitz der WSE steht wie die für Planung und Entwicklung des ehemaligen Schlachthofs in Erdberg zuständige Immobilienentwicklung St. Marx Gmbh und die für die Entwicklung der Muthgasse zuständige Gesellschaft, die Mutz und Herwei nun ebenfalls leiten.
Geschäftsführerin der Wien Holding ist, neben dem seit 2002 tätigen Peter Hanke, seit Oktober 2004 Brigitte Jilka, die ehemalige Leiterin der für Stadtplanung zuständigen Magistratsabteilung 18. Deren Leitung hat ihr ehemaliger Stellvertreter Karl Glotter inne. Der zurückgetretene Geschäftsführer Thomas Jakoubek bleibt Vorstand der auf der Donauplatte tätigen WED sowie der zur Bank Austria-Privatstiftung gehörenden Immobilien Holding und deren Tochter BAI.
Read more...

Strategiespiele

Abfall wird immer mehr zur Ressource«, erklärt der Chef der oberösterreichischen Energie AG Leo Windtner anlässlich der Halbjahresbilanzkonferenz. Der Konzern ist neben der Energieerzeugung und -verteilung ziemlich dick im Geschäft mit Müll und Entsorgung. Ein Drittel des Umsatzes von den für das laufende Jahr prognostizierten 1,065 Milliarden Euro stammt aus Aktivitäten abseits von Strom und Wärme. Was die Zukunft der Energie AG betrifft, ist Windtner nach dem Ausstieg aus der Energie Allianz für alles offen. Denkbar sei sowohl ein Gang an die Börse oder der Einsteig eines Finanzinvestors. Eilig hat es der Manager nicht: »Zwei bis drei Jahre Standalone sind denkbar«, sagt er. Auf Dauer würde diese Lösung aber in einem »Dahinwurschteln« enden, wie Windtner es ausdrückt. Derzeit prüfe man alle vorhandenen Optionen, darunter auch die Kooperation mit der Tiwag, simultan. Eine Entscheidung über ein Zusammengehen mit den Tirolern sollte noch vor dem Sommer fallen. Neben den Strategiespielen um Partner wird der Konzern gegenwärtig total umgebaut. Windtner präferiert eine Holdingstruktur, auch um »die Ziffern zu pushen«. Das sei aufgrund des raschen Wachstums der Gruppe erforderlich. Derzeit sei man dabei, den Aktionsradius auf die Ukraine und Rumänien auszudehnen.
Read more...
Subscribe to this RSS feed