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Buntes Großprojekt

Mit sechzehn verschiedenen Enterprise-Resource-Planning (ERP)-Systemen wurden die Prozesse in der weltweiten Gruppe des Anlagenbauers Andritz bisher betrieben. Ein gefundenes Fressen für den SAP-Berater CNT, der mit einer gemeinsam mit Andritz entwickelten neuen Lösung nun dessen Geschäftsaktivitäten effektiver und flexibler gestaltet möchte. \"Das Spannende daran ist, dass wir es nicht nur mit isolierten SAP-Bereichen zu tun haben, sondern die gesamte Integration bis hin zum Dokumentenmanagement begleiten\", spricht CNT-Geschäftsführer Andreas Dörner von einem der größten SAP-Projekte der letzten Zeit in österreich. Der heimische Standort des Weltkonzerns muss freilich noch warten: Nach Finnland, Deutschland, China, USA und Dänemark wird erst 2008 österreich mit dem MySAP-Andritz-Template \"ASAP\" erschlossen. Bis 2010 wird das neue System dann an 30 unterschiedlichen Standorten mit insgesamt 3000 Usern eingeführt sein.

Zugriff in Echtzeit. Die neue ERP-Lösung ermöglicht es, IT-Ressourcen innerhalb der Gruppe zentral zu nutzen (Global Resource Sharing) und so die Kosten für den Support gering zu halten. So hilft künftig ein Customer-Competence-Center, Support-Anfragen effizient zu bearbeiten. Zudem muss in Zukunft statt mehreren heterogenen nur noch ein einziges System gewartet werden. Diese Gesamtlösung umfasst außerdem den Bestandteil \"SAP Document Management System\" mit zentralem Zugriff auf sämtliche Engineering-Dokumente und technische Dokumentationen ebenso wie die Benutzeroberfläche \"SAP Easy Document Management System\". Beide Komponenten sollen die tägliche Arbeit bei der Beschaffung oder etwa der Serviceabwicklung vereinfachen. Im Einkauf, in der Buchhaltung oder im Controlling sind die Abläufe damit weitgehend harmonisiert. Dies trägt nicht nur zur Automatisierung des Geschäftsbetriebs im Konzern bei, sondern verbessert auch die übersicht über die Finanzen und das Reporting, auch im Hinblick auf weitere Neuakquisitionen. Damit reduzieren sich für das Unternehmen künftig Risiken und Kosten, die Unternehmensstruktur wird anpassungsfähiger.

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Hoffnung auf Marktplatz

Für all jene Mobile-Content-Provider, denen aufgrund ihrer geringen Größe bislang die Gesprächsgrundlage mit den Netzbetreibern gefehlt hat, bietet nun das Onlineportal TheContentMarket.com selbst gestaltbare Shop-Oberflächen. Die Zielgruppe der Mannschaft um Initiator Christian Lutz: zehntausende Provider - vom Hobby-Fotografen, über den Spielentwickler bis hin zum kleinen Fußballklub, der seinen 500 Fans Exklusivmaterial zum Handydownload bereitstellen möchte. \"Abseits der Top-20-Prozent an Premium-Content-Providern gibt es ein riesiges Potenzial für usererzeugten Content, dies wird eindrucksvoll vom Erfolg der Social-Network-Plattformen wie MySpace.com oder Flickr.com belegt\", meint Content-Profi Lutz, der bereits vor Jahren mit seiner Onlineplattform sms.at für kräftige Gewinne in der Szene gesorgt hatte. Lutz, der mit der übernahme von ucp morgen durch die amerikanische Qpass als neuer Europachef fungieren sollte, ist nun wieder auf ein E-Commerce-Portal fokussiert. \"Das Europageschäft war nach der Integration nicht mehr tagesfüllend\", berichtet er. Dafür ließ Qpass die TheContentMarket-Plattfom komplett in österreich entwickeln. \"Die große Masse an Privatusern und kleinen Firmen braucht so ein effizientes Vertriebsmodell, um ihren eigenen Content anbieten und vertreiben zu können. Damit der mobile Content Markt sein volles Potenzial erreichen kann, müssen die Vertriebswerkzeuge für ein breites Publikum ausgerichtet sein.“

Die Plattform erlaubt die kostenlose Einrichtung der Shops und des Angebots, lediglich bei erfolgreichen Downloads wird ein Unkostenbeitrag von zwölf Euro einbehalten. Zur Anmeldung wird eine Kreditkarte benötigt, die zur Identifikation bei Copyright-Fragen Fragen dient und über die Zusatzleistungen wie SMS-Kampagnen abgerechnet werden können.

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Wegbereiter aus der Telefonanlage

Das Unternehmen Competence Call Center (CCC) wurde 1998 in Wien gegründet und bietet Call-Center-Dienstleistungen mit mittlerweile über 1000 Mitarbeitern an international verteilten Standorten. Alleineigentümer Thomas Kloibhofer setzt auf die lokale Servicierung seiner Kunden und schwört jeglichen Nearshoring-Tendenzen (Servicierung von Anrufern aus dem benachbarten Ausland heraus) des Mitbewerbs ab. Jüngst wurde das Inhouse-Call-Center der Fluglinie SkyEurope in Bratislava übernommen, um die länderspezifische Wachstumsstrategie zu unterstreichen. Einer der Fokussierungen Kloibhofers ist die Telekommunikationsbranche. Für tele.ring und T-Mobile etwa werden per Overflow-Management täglich mehrere tausend Serviceline-Anrufe übernommen und serviciert.

Report: Um die Konsolidierung der Call-Center-Branche ist es in den letzten Monaten wieder ruhig geworden. Beginnt nun eine Phase der übernahme von Inhouse-Call-Centern, wie Sie es gerade mit SkyEurope vorgezeigt haben?
Thomas Kloibhofer: Nein, die Marktbereinigung unter den Call-Center-Betreibern in österreich ist noch nicht zu Ende. Derzeit gibt es fünf bis sechs größere Player, von denen sicherlich noch mindestens einer durch Konkurs oder einer Zusammenführung vom Markt verschwinden wird. Es gibt auch einige kleinere und mittelständische Call-Center-Betreiber, die sich auf bestimmte Bereiche und Kunden spezialisiert haben - auch dort findet ein Wandel statt. Viele kleinere Call-Center sind verschwunden, da sie zu sehr von einzelnen Kunden abhängig waren. Dies war die Zeit der Glücksritter, die eigentlich keine Ahnung vom Markt hatten. Heute haben wir wesentlich etabliertere Player, die mit fundiertem Know-how agieren und über eine gesunde Kundenbasis verfügen. Die schlimme Zeit der Glücksritter ist zum Glück vorbei.

Zwingt der große Preisdruck die Call-Center-Betreiber in die Knie?
Der Preisdruck ist wohl das einzige, was in unserer Branche wieder nachgeben hat. Vor zwei bis drei Jahren war der Markt hier noch wesentlich kompetetiver. Heute stehen die Call-Center an einem Punkt, an dem es preislich nicht mehr tiefer geht. Man hat in Deutschland, Schweiz und österreich nun ein Preisniveau gefunden, bei der lokal keine Reduktion mehr möglich ist. Allenfalls könnte noch mit Near- oder Offshoring-Konzepten unterboten werden. Ich kenne aber niemanden in österreich, der dies positiv gemeistert hätte. Manch Unternehmen spricht zwar von Riesenerfolgen, die man mit Verlagerungen ins Ausland erzielt hätte. Wie erfolgreich solche Bestrebungen wirklich sind, kann ich nicht beurteilen und sie sind auch nicht Teil unserer Geschäftsstrategie. Ich habe aber den Eindruck, dass einige in der Call-Center-Branche glauben, Rückenwind bei Offshoring zu haben. Bei international tätigen Technologieunternehmen wie etwa Microsoft ist es kein Problem, ein Call-Center im Ausland zu haben. Bei Kunden wie die Wirtschaftskammer oder auch Finanzdienstleister kann es sich dagegen ein Call-Center aus Imagegründen nicht erlauben, seine Dienstleistungen aus dem Ausland zu erbringen.

Was sind die Treiber für die Marktentwicklung im Call-Center-Bereich?
Global gesehen geht derzeit sehr positive Marktenwicklung mit der Entwicklung unserer Gesellschaft einher. Je höher das gesellschaftliche Niveau und je weiter ein Markt entwickelt ist, desto mehr wird auf Individualkommunikation gesetzt. In solchen Märkten gibt es ein ausgeprägtes Kommunikationsbedürfnis und den Drang nach Information. Und hier ist das Medium Telefon immer noch am schnellsten, um die First-Contact-Solution-Rate der Branche zu beeinflussen. Zum anderen sind die Unternehmen gezwungen, ihre Headcounts zu reduzieren - der Faktor Umsatz pro Mitarbeiter hat bekanntlich stetig zu steigen. Die sozial verträglichste Lösung ist dann, dass das Inhouse-Call-Center und dessen Mannschaft vollständig von einem Call-Center-Betreiber übernommen werden. Bei der jüngsten übernahme des SkyEurope-Call-Centers etwa haben alle Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz behalten. Dadurch bleibt uns auch wertvolles Know-how erhalten, immerhin werden am Standort Bratislava monatlich 100.000 Anrufe abgewickelt. CCC hatte in den acht Jahren seit seiner Gründung rund 40 Millionen Kundenkontakte und wir sehen es als Aufgabe uns noch weiter zu steigern. Je besser Call-Center sind, desto eher wird dieser Berufsstand aufgewertet.

Eine übernahme eines Inhouse-Call-Centers findet normalerweise aus der Möglichkeit der Konsolidierung der Mitarbeiterzahl heraus statt. Wenn Sie keinen einzigen Beschäftigten einsparen wollen - was hat sie dann zur übernahme des SkyEurope-Betriebes bewogen?
Man darf diese Akquisition nicht nur projektspezifisch betrachten. Unser Ziel ist nicht mit dem Kunden SkyEurope alleine Profit zu machen, sondern mit diesem Erwerb einen Fuß in den slowakischen Markt zu setzen. Es ist ein strategischer Schritt in diese Region. Wir haben dort nun einen Standort mit 80 Mitarbeitern, die in Summe acht verschiedene Sprachen beherrschen. Diese Multilingualität ist für uns freilich eine zusätzliche Herausforderung, die richtigen Leute auch zur richtigen Zeit parat zu haben. Die Telekommunikations- und Tourismusbranche - wir haben die meisten Verträge in diesen Bereichen - ist ein internationales Geschäft, bei dem uns unsere neuen Mitarbeiter nun wertvolle Dienste leisten können. Schon SkyEurope selbst hat etwa Leute aus Polen nach Bratislava geholt. Diese Mitarbeiter sind grundsätzlich sehr offen, auch an anderen Orten in Europa wie etwa Berlin zu arbeiten.
Der Deal mit SkyEurope hat darüber hinaus natürlich auch für den Kunden großen Nutzen. Das Unternehmen kann sich nun wieder auf seine Kernkompetenz konzentrieren. Und wir werden in Kürze der Fluglinie und ihren Kunden einen besseren Service bieten, als dies SkyEurope selbst je geschafft hätte. Dazu wurde eine fünfjährige Exklusivpartnerschaft vereinbart.

Was hat sich in den letzten Jahren aus ihrer Sicht in ihrer Branche verändert? Ist das Geschäft aufgrund von Content-Management-Strukturen und Datamining komplizierter und schwieriger geworden?
Im Gegenteil - es wurde einfacher. Die Antriebsfeder für neue Entwicklungen in Unternehmen, insbesonders in der Telekommunikationsbranche, ist nun das Call-Center als pulsierende Einheit. Erst mit dem Betrieb von Call-Centers, die Unternehmens- und Kundeninformationen zusammenfassen, sind derartige Themen aufgekommen. Wir sind Triebfeder für viele Neuerungen. Vor 15 Jahren haben auch die Telefonanlagenhersteller noch geglaubt, sie könnten uns vorschreiben, wie ein Call-Center zu funktionieren hat. Dies hat sich wesentlich geändert. Und gerade in hoch entwickelten Ländern wird der Stellenwert der Call-Center weiter steigen. Wir sind zu einem Vorzeigemodell für eine neue Gesellschaft geworden. Mit unseren Dienstleistungen, 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche, werden alte Strukturen aufgebrochen. Die Call-Center sind dabei so etwas wie das Fundament einer flexibleren Gesellschaft, Wegbereiter einer neuen Arbeitswelt. Bei uns können sich die Mitarbeiter nach Möglichkeit selbst aussuchen, wann und wie viele sie arbeiten wollen. Wenn ich einen Blick in die Zukunft wagen darf: Im Jahr 2100 werden die großen Firmen dieser Welt nicht eine Voest Alpine oder General Motors sein, sondern aus dem Dienstleistungssektor kommen.

Wie hat sich das Anruferverhalten in den letzten Jahren geändert? Sind die Konsumenten aus Ihrer Sicht mündiger geworden?
Die Branche hat sich enorm gewandelt, der Betrieb eines Call-Centers ist heute kein Beamten-Business mehr, sondern erfordert fast ebenso wie im Börsengeschäft ständige Bereitschaft. Heute ist das Anruferverhalten kaum noch vorhersagbar. Konnte man vor drei, vier Jahren im Telekommunikationsgeschäft etwa noch davon ausgehen, dass es in den Tagen um Weihnachten zu erhöhten Anrufspitzen kommt, ist dieses klassische Anruferaufkommen passé. Heute kann jeder mit seinem Handy umgehen - die Bedienung und die Menüführung an den Geräten sind besser geworden. Die Call-Center müssen nun umso schneller und wendiger sein, um jeglichen Verkehrsspitzen effizient begegnen zu können.

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Neuer Regional Manager

Der IT-Security-Anbieter McAfee hat Jörg Kurowski zum Regional Director für die Marktregion DACH ernannt. Der 46-Jährige trat seine Position bei McAfee zum 3. Juli an. Jörg Kurowski zeichnet in seiner neuen Funktion für alle operativen und strategischen Vertriebsaktivitäten in Deutschland, österreich und Schweiz verantwortlich. Im Rahmen seiner bisherigen beruflichen Laufbahn konnte er sich umfassende Erfahrung im Management großer Vertriebsteams aneignen.

Vor seinem Wechsel zu McAfee war Kurowski Sales Director bei 3Dconnexion. Die Tochtergesellschaft von Logitech ist der führende Hersteller von professionellen 3D-Eingabegeräten. Von 2001 bis 2003 leitete Jörg Kurowski als Regional Director erfolgreich den Vertrieb und das Marketing in DACH bei ADIC, spezialisiert auf Storage-Lösungen. Von 1992 bis 2001 bekleidete er bei der Autodesk GmbH verschiedene Vertriebspositionen und hatte dort zuletzt als Territory Sales Manager die Gesamtverantwortung für den Vertrieb in der DACH-Region.

\"Wir freuen uns, dass wir Jörg Kurowski für diese wichtige Position gewinnen konnten. Die DACH-Region ist einer unserer größten und anspruchsvollsten Märkte und maßgeblich entscheidend für den Erfolg der gesamten EMEA-Region. Mit Jörg Kurowski können wir auf die Performance eines Profis bauen.\" sagt Elva Pearson, McAfee VicePresident Northern Europe.

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Gesunde Geschäfte

Für den Krankenanstaltenverbund bedeutet das, seine zahlreichen Neu- und Umbauprojekte an Totalunternehmer vergeben zu können. Der Neubau des KH Nord löst beim KAV heftige Verkaufsaktivitäten aus, für die eigens eine Verwertungsgesellschaft gegründet wird.

Der Beschluss des Wiener Gemeinderats vom 28. Juni 2005 stößt an Grenzen.“ Mit dieser lapidaren Feststellung spricht der Wiener Vizebürgermeister Sepp Rieder all jenen Hohn, die bisher geglaubt haben, die Stadt Wien meinte es mit der Umsetzung des so genannten \"Wettbewerbsleitfadens“ tatsächlich ernst. Laut einstimmigem Beschluss des Gemeinderats vom Jahr 2004 sollten faire, transparente und nachvollziehbare Vergabeverfahren nicht nur für die Stadt, sondern auch für deren ausgegliederte Unternehmen und solche, an denen Wien mehrheitlich beteiligt ist, garantiert werden. Nach einer Anfrage der Wiener Grünen kam nun Ende Mai die kalte Dusche der Stadtregierung: Rechtsgutachten der Magistratsdirektion würden ihm bescheinigen, dass es der Verwaltung offen stehe, \"im Rahmen eines de facto rechtsform-ungebundenen Beschlusses“ Wünsche an diese Unternehmen zu äußern - der Wettbewerbsleitfaden sei aber unverbindlich und lediglich eine Willensbekundung, so Rieder in der Anfragebeantwortung. \"Vor diesem öffentlich-rechtlichen Hintergrund und dem Gesellschaftsrecht besteht jedoch ein unüberwindbares Spannungsverhältnis“, so Rieder weiter - mit anderen Worten: der Beschluss ist auf Wienerisch \"für die Würscht“. Zur Frage, welche Stellen des Wiener Magistrats mit der Vorbereitung und Umsetzung des Leitfadens befasst seien, meinte Rieder, dass sich dieser - nochmals - \"unverbindliche Wettbewerbsleitfaden“ nur auf \"Teilsegmente des Geschäftsbetriebes von Gesellschaften, nämlich die Tätigkeit von Architekten mit einfacheren Werkerbringungen“ beziehe. Was das heißt, darauf muss sich jeder selbst einen Reim machen.

Die in Politikkreisen sehr beliebte Kunst der Nicht-Beantwortung von Fragen - Rieder reduzierte in seiner Antwort zehn Fragen auf zwei - setzt sich bei den anderen Adressaten der grünen Anfrage fort: Vizebürgermeisterin Grete Laska schloss sich Rieders Ausführungen an, Planungsstadtrat Rudi Schicker, der für alles zuständig ist, was mit Architektur zu tun hat, teilte mit, dass kein ausgegliedertes Unternehmen der Stadt Wien zu seinem Ressort gehöre. Und Bürgermeister Häupl antwortete gleich gar nicht - ebenso wenig wie Gesundheitsstadträtin Renate Brauner.

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Verstärkung für RS Components

Seit Anfang Mai 2006 verstärkt Martin Schmidsberger das Team des B2B-Technikversandhauses RS Components. Als Repräsentant für das Gebiet Steiermark und Kärnten liegt seine Aufgabe in der Information und Beratung über das umfassende Angebot an technischen Qualitätsprodukten bei RS. Das technische Rüstzeug erhielt Schmidsberger in der HTBLA für Elektrotechnik in Pinkafeld, die er erfolgreich absolvierte.

Außerdem kommt dem neuen Mann bei RS seine mehrjährige Erfahrung sowohl im technischen als auch im kaufmännischen Bereich zu Gute. Bei seinen vielfältigen Tätigkeiten erarbeitete sich Schmidsberger ein umfassendes Wissen, das ihn als Berater auszeichnet.

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Ausgebaut

Die a+d GmbH mit Sitz in Perchtoldsdorf bei Wien bezog im \"Zentrum Hernau“ in der Stadt Salzburg ihr neues Domizil. Um die Wartungsaufträge noch schneller erledigen zu können, soll ein zusätzlicher Techniker das Team vor Ort verstärken. \"Das neue Büro bietet nicht nur unseren Mitarbeitern mehr Platz, der neue Standort ist auch für unsere Kunden wesentlich leichter zu erreichen als unsere alte Filiale in der Alpenstraße,“ schildert Thomas Brandner, der Verkaufsleiter der Salzburger a+d-Niederlassung.

Das neue Office erstreckt sich über eine Fläche von 224 Quadratmetern und beherbergt neben dem Verkauf auch die technische Mannschaft, die demnächst um einen weiteren IT-Spezialisten aufgestockt werden soll. \"So sind wir imstande, die Wartungsaufträge in der Region Salzburg noch schneller und effizienter zu erledigen,“ erläutert Brandner.

\"Im Falle eines Falles,“ so berichtet a+d-Geschäftsführer Ing. Peter Abrahamczik stolz, \"können unsere Techniker innerhalb von spätestens zwei Stunden am Ort des Geschehens sein, ganz gleich, in welch abgeschiedener Region er liegt.“ Eine Herausforderung, der sich vor allem das Salzburger Team in den alpinen Gebieten immer wieder zu stellen hätte.

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Der Preis des Erfolges

Urlaubszeit ist Reflexionszeit. Reflexionszeiten sollte es zwar öfter geben - am besten tagtäglich - aber das spielt es in der beruflichen Praxis meist nicht. In den meisten Fällen setzt sie dann ein, wenn der Betroffene außergewöhnlich viel Zeit dazu hat. Und das ist dann sehr oft erst im Krankenhaus - oder gar im Rollstuhl. Manche Menschen wiederum haben das »Glück«, dass eine Erkrankung im Bekannten- oder Familienkreis die Reflexionsphase früher einsetzen lässt. Und manchmal passiert es, dass Betroffene nach der Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit selber im medizinischen Bereich tätig werden. Und weil der Mensch am liebsten von realen Geschichten lernt, erzählen wir dem Leser gerne drei reale Geschichten. Die vierte haben wir konstruiert - sie entspricht trotzdem der alltäglichen Realität.
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Ausfälle verhindern

Die ungewollten Stromdurchgänge werden durch Generatoren mit aktiver Rotorwicklung hervorgerufen, die einen Hang zur Produktion von Streuströmen haben. Diese Ströme führen zu Elektroerosion und können letztlich zum Versagen der Lager und zum Ausfall des Generators führen. Geschädigt werden nicht nur Wälzkörper und Laufbahnen der Lagerringe, sondern auch der Schmierstoff, was sich nachteilig auf die Lagerlebensdauer auswirkt.
Der Kugellagerspezialist SKF hat sich dem Problem angenommen und ein Sortiment von Hybridlagern entwickelt, die einen schädigenden Stromdurchgang vermeiden sollen. Es handelt sich dabei um Rillenkugellager mit herkömmlichen Lagerringen aus Wälzlagerstahl und Kugeln aus einer hochfesten Siliziumnitridkeramik. Das Siliziumnitrid ist nicht leitend und kann somit den unerwünschten Stromdurchgang verhindern. Auf diese Weise soll auch die Elektroerosion zwischen Kugeln und Ringen, wie sie bei normalen Stallagern vorkommen kann, vermieden werden. Zudem sollen die Lager weniger empfindlich gegenüber Verunreinigungen sein, da Siliziumnitrid wesentlich härter als Wälzlagerstahl ist und so kleinere Unebenheiten in den Laufbahnen ausgleichen kann.
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Best of both worlds

Der klassische Nagel ist eines der ältesten, einfachsten und am meisten bewährten Verbindungselemente. Ideal für die schnelle Fixierung von Bauelementen aus Holz und anderen Werkstoffen hat der Nagel aber eine gewichtige Konkurrentin: Die Schraube, deren Gewinde einen besseren Halt verspricht und sich zudem zerstörungsfrei versetzen und entfernen lässt. Der größte Nachteil der Schraube ist der deutlich höhere Arbeitsaufwand. Ideal wäre deshalb ein Multitalent, das die Vorteile beider Verbindungstechniken ohne Abstriche an Verarbeitungsfreundlichkeit und Ergebnissicherheit verbinden kann. Nun scheint diese Eier legende Wollmilchsau der Verbindungstechnik endlich gefunden zu sein. Der Suki-Nail ist eine Kombination der Handlingvorteile eines klassischen Nagels und der Auszugswerte einer Schraube.
Der neue Suki-Nail kann genau so einfach und schnell wie ein Nagel in das Bauelement eingeschlagen werden. Im Unterschied zum einfachen Nagel soll der Suki-Nail die Werkstücke aber ebenso fest wie eine Schraube verbinden. Und als Draufgabe ist der Suki-Nail genauso einfach wie eine Schraube durch Herausdrehen wieder zu entfernen. Und zwar ohne dass Beschädigungen an der Materialoberfläche entstehen.
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