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Kulthandy im Slider-Design

Als das Motorola RAZR im Jahr 2004 auf den Markt kam galt das 13,9 Millimeter breite Handy als das schlankste Modell der Welt und ging mittlerweile über 50 Millionen Mal über den Ladentisch. Nun gibt es das beliebte Telefon auch im Slider-Format. Dabei lässt sich das Display samt den wichtigsten Navigationstasten einfach nach oben schieben, und gibt die vom RAZR bekannte, edle und seidig glänzende Metalltastatur frei.

Features, die Freude machen
Mit Abmessungen von 45,5 x 105,5 x 16 Millimetern ist es zwar nicht genauso dünn wie das RAZR, es bietet aber zahlreiche technischen Features:
So sorgt die 2 Megapixel-Kamera für Bilder in bester Auflösung, die auf dem Display mit 262.144 Farben dargestellt werden. Mit dem integrierten Kameralicht werden Foto-Fans auch von schlechten Lichtverhältnissen nicht mehr abgeschreckt. Mit 20 MB Speicher, die per MicroSD Karte auf bis zu 1 GB vergrößert werden können, ist Platz genug für alle Bilder oder Musik. über das Stereo-Bluetooth-Profil A2DP kann die Lieblingsmusik des MP3-Players drahtlos auf Stereo-Kopfhörer übertragen werden. Die Lieblingslieder kommen per USB 2.0 oder Bluetooth auf das Motorola-Handy, worüber sich auch Kontakte und Kalenderdaten bequem abgleichen lassen. Das MOTORIZR unterstützt zudem EDGE für schnelle Datentransfers. Bis zu 225 Stunden bleibt das Slider-Handy im Standbymodus, 200 Minuten lang kann telefoniert werden.

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Leben mit der Umkehr

Damit sollte Scheinfirmen das Handwerk gelegt werden, die die Mehrwertsteuer zwar in Rechnung stellen und kassieren, dann aber untertauchen und sie nicht an das Finanzamt abführen. Keine wesentlichen änderungen für die Bauwirtschaft sieht dadurch Michael Steibl, Geschäftsführer der Vereinigung industrieller Bauunternehmen. Denn für die Baubranche gilt diese Regelung, wonach ein Generalunternehmer die Umsatzsteuer nicht an seine Auftragnehmer bezahlt, sondern diese selbst abführen muss, bereits seit vier Jahren. Hätte die EU dem Ansuchen der beiden Finanzminister zugestimmt, dann wären, neben allen anderen nicht-bauspezifischen Leistungen, auch Materiallieferungen über 10.000 Euro der Reverse-Charge unterlegen. Dass sich Generalunternehmer über einen zwischengeschalteten Auftragnehmer, der nur Material liefert, die Umsatzsteuer für dieses Unternehmen sparen können, sei zwar richtig, aber \"extrem kompliziert“, meint Steibl.

Grundsätzlich habe die Bauwirtschaft, die anfänglich mit der Reverse-Charge unglücklich war, damit leben gelernt. Auch deshalb, weil damit die \"Schwindelfirmen“, die früher die erhaltene Mehrwertsteuer nicht abgeführt haben, zumindest diesen 20-prozentigen Vorteil nun nicht mehr hätten, so Steibl. Ausständig sei allerdings noch die Entscheidung, wie, etwa im Fall der Insolvenz eines Generalunternehmers, die Abgrenzung zwischen einer Bauleistung und einer Nicht-Bauleistung gefunden werden kann.

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Anfassen erlaubt

Verschmiertes Display, fettige Abdrücke am schwarzen Gehäuse: dieses Problem kennt wohl jeder, der in Besitz eines Handys mit Hochglanz-Optik ist. Doch damit ist jetzt Schluss. Das neue E71 von BenQ Siemens soll dank innovativer Antihaftbeschichtung (in der Farbe \"Dark Silver\") immerwährenden Glanz bieten. Egal wie oft man dieses Handy berührt, die hochglänzende Metallic-Oberfläche bleibt laut Hersteller stets strahlend schön.

Für akustisches Vergnügen sorgen der eingebaute MP3-Player sowie das FM-Stereoradio. Schließt man das schlanke Design-Handy mit dem Musik-Kabel an die Stereoanlage an, wird das E71 zur coolen Musikbox. Ein Steckplatz für wechselbare Micro-SD-Karten ermöglicht ausreichend Speicherplatz für viele Stunden Musik und jede Menge Fotos. Die können mit der integrierten 1,3-Megapixelkamera mit 5-fachem Zoom geschossen werden und auf dem 2 Zoll großen QVGA-Display mit 262.000 Farben werden. Dank EDGE (abhängig vom Netzbetreiber) kommen Daten blitzschnell aufs Handy und Multimediales wandert über die SyncStation ebenso schnell vom PC aufs Mobiltelefon. Besonders praktisch: Dabei wird gleichzeitig der Handyakku aufgeladen.

Das BenQ-Siemens E71 ist in den Farben \"Dark Silver\" und \"Onyx Black\" zu einem Preis von 249 Euro ab September 2006 erhältlich.

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Mobiles Skypen ohne PC

Der Skype Hype nimmt kein Ende und dank der neuen WiFi Phones wird das mobile \"skypen“ nun Wirklichkeit: ab jetzt können Verbraucher auch ohne Computer weltweit Skype-Gespräche führen, entweder mit anderen Skype-Nutzern kostenlos oder mit herkömmlichen Festnetz- und Mobiltelefonen zu sehr niedrigen Gebühren. Die Skype-User können nun ihre Skype-Kontakte überall hin mitnehmen und sehen, wer für ein Gespräch erreichbar ist.
Die benutzerfreundlichen Geräte werden mit allen Installationen geliefert, die für die Verbindung mit Skype über private, geschäftliche oder freie öffentliche WiFi-Hotspots ohne Browser-Authentifizierung benötigt werden.

Einfache Handhabung
Mit der vorinstallierten Skype-Software und einer intuitiven Schnittstelle sollen die Skype WiFi Phones genauso benutzerfreundlich sein wie die Nutzung von Skype vom Computer aus. Die Telefone sind leicht einzurichten und bieten eine automatische Synchronisierung mit dem Skype-Benutzerkonto und den Skype-Kontakten. Die Geräte unterstützen allgemein übliche WiFi-Verschlüsselungsprotokolle, darunter WEP, WPA und WPA2 mit PSK-Unterstützung.

Die Skype-Software ermöglicht Internet-Telefonie mit folgenden WiFi Phones:
· Belkin WiFi Phone für Skype (F1PP000GN-SK),
· Edge-Core WiFi Phone für Skype (WM4201),
· NETGEAR WiFi Phone für Skype (SPH101) und
· SMC Wi-Fi Phone für Skype (WSKP100).

Diese Geräte werden im 3. Quartal 2006 im Skype-Shop unter skype.com/store erhältlich sein.

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Sport und Musik

Jogger, Biker und Skater aufgepasst: Die neuen Kopfhörer von Sennheiser bieten allen Sportlern Abwechslung und Beat. Egal ob kalt oder warm, nass oder trocken - die Sport-Linie ist gegen alle Arten der Witterung unempfindlich und soll zudem noch außerdem komfortabel sitzen. Denn genau das sind die wichtigsten Anforderungen, die Sportler an ihre Kopfhörern stellen.. Bei den sechs unterschiedlichen Modellen, die alle in frischen Grün und Weiß designt sind, hat man allerdings die Qual der Wahl.

MX 70/MX 70 VC - für den richtigen Beat beim Laufen
Die Stereo-Ohrhörer MX 70 Sport und MX 70 VC Sport sollen vor allem für Jogger ideal sein: Die Höreroberflächen sind magnetisch, so dass sich diese Modelle um den Hals clippen lassen. Beim Modell MX 70 VC Sport hat der Sportfreund zusätzlich einen im Kabel integrierten Lautstärkeregler, auf den sich die Hörer ebenfalls aufclippen lassen.
Die Ohrhörer werden komplett mit Aufbewahrungs-Case und Verlängerungseinheit für das asymmetrische Kabel geliefert. So kann der Player auf unterschiedlicher Höhe getragen werden, wobei ein praktischer Kabelclip das Anschlusskabel an der Kleidung fixiert. Ohradapter passen den Hörer optimal an den Gehörgang an.
Preis:
MX 70 Sport 34,90 Euro
MX 70 VC Sport 39,90 Euro

MXL 70 VC - mit zusätzlicher Trageschlaufe
Der MXL 70 VC Sport wartet mit einem zusätzlichen Extra auf: einem Lanyard (Trageschlaufe) mit Lautstärkeregler und einer kleinen, abnehmbaren Schlaufe, die den mobilen Player sicher am Umhängeband hält. Für Sportfans, die den Player doch lieber in der Tasche unterbringen wollen, liegt ein Verlängerungskabel bei.
Preis: 49,90 Euro

MX75 - mit innovativen Haltesystem
Der Ohrhörer MX 75 Sport, komplett mit Case und Kabelclip, garantiert durch sein innovatives, zum Patent angemeldetes \"Twist-to-fit\"-System einen optimalen Sitz beim Sport. Ein kleiner \"Stopper\", in die Ohrmuschel gedreht, sorgt dafür, dass der Hörer beim Sport auch im Ohr bleibt. Gummipolster in verschiedenen Größen garantieren laut Hersteller optimalen Sitz und Komfort. Auch der Hörer selbst kann durch Ohradapter in drei Größen dem Gehörgang optimal angepasst werden.
Preis: 49,90 Euro

PMX 70 - für unbeschwertes Bewegen
Für Fans von Nackenbügel-Hörern ist der PMX 70 Sport das ideale Modell. Er garantiert einwandfreien Klang sowie unbekümmertes und freies Bewegen des Sportler durch ein vertikales Wandlersystem, einseitige Kabelführung und einem praktischen Kabelclip.
Preis: 59,90 Euro

LX 70 - das wohl ungewöhnlichste Modell
Flexibilität ist das Markenzeichen des vollkommen neuartigen LX 70 Sport \"Flex-Kopfhörers\" von Sennheiser. Hier ersetzt ein dünner, flexibler Kunststoffschlauch mit Metallkern den Kopfhörerbügel. Das Leichtgewicht mit Patentanmeldung hat eine einseitige Kabelanbindung und wird komplett mit Ohradaptern, Kabelclip und Case geliefert.
Preis: 39,90 Euro

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Auf der Suche nach Abenteuern

Die Online-Auktionsplattform eBay ist seit vier Jahren in österreich mit eigenem Auftreten tätig. Alberto Sanz ist seit Februar dieses Jahres Geschäftsführer der Dependance im Alpenland und setzt auf eine Kooperation mit dem UMTS-Provider Hutchison. \"Wir suchen nun neue Abenteuer\", will Sanz die österreicher mit eigens gestrickten WAP-Applikation zum mobilen Bieten und Versteigern bringen. In anderen, größeren Ländern kann an Auktionen bereits per SMS teilgenommen werden. 70 Prozent der eBay-Nutzer in Europa hätten im letzten Monat mindestens zwei Auktionen verpasst, stellte man in einer Umfrage fest. Diese Lücken sollen nun mit dem nahtlos umgesetzten \"Look-and-feel-Surfgefühl\" der eBay-Oberfläche am Handy gestopft werden. Drei sei jene technologisch affine Marke, die auch die höchste Webaffinität aufweisen könne, streut Sanz dem Partner Rosen.

Für Drei-Chef Berthold Thoma ermöglicht die Marketing- und Vertriebskooperation mit eBay einen \"praktischen, Weg begleitenden Service\" für seine Mobilfunkkunden. Auch die Möglichkeit des Preisvergleichs am Handy sei attraktiv, berichtet Thoma aus dem eigenen Privatleben. Er selbst ist vor wenigen Tagen umgezogen, für die neue Wohnung wurde ein Kühlschrank auf eBay ersteigert. Thoma schätzt, dass es Ende des Jahres insgesamt eine Millionen UMTS-Kunden in österreich geben wird. Ein Viertel davon \"wird bald mobil shoppen\". Auch in Sachen Branding wähnt sich der Drei-Geschäftsführer im Trend und erwartet noch weitere Kooperationen mit großen Markennamen. So werde noch in diesem Jahr auch die Option geboten werden, mit Hutchison-Handys den Internettelefonieservice Skype nutzen zu können. Auch mit eBay hat man noch einiges vor: Künftig soll auch hierzulande das Bieten per SMS oder MMS möglich sein. Sogar als Vertriebsplattform für den Mobilfunker soll eBay genutzt werden.

Dem Auktionsanbieter geht es mittlerweile aber nicht nur noch um \"sachliche, unspannende Transaktionsabhandlungen\", die nun auch mobil genutzt werden. Alberto Sanz sieht auch ein Riesenpotenzial im Networking für die User, \"Auf eBay bilden sich Communities mit gemeinsamen Interessen zum Informationsaustausch.\" Dies wiederum gilt als Hebel für künftige Services der Mobilfunkanbieter.

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Auf Nummer sicher gehen

Der Diebstahl eines Notebooks bedeutet nicht nur einen materiellen Verlust, sondern auch den Verlust wertvoller Daten und zusätzlich viele Unannehmlichkeiten. Deshalb sollte man neben der Software auch immer an die physische Sicherung der Notebooks denken, wie zum Beispiel die verbesserten MicroSaver-Schlösser von Kensington. Sie sind mit jeder Art von Hardware kompatibel, die über einen Kensington Security-Slot verfügt. Dazu zählen Projektoren und TFT-Monitore genauso wie 99 Prozent aller Notebooks. Zudem bietet Kensington eine unbeschränkte Austauschgarantie auf die neuen Sicherheitsprodukte.

MicroSaver Notebook Lock
Das manipulationssichere MicroSaver Notebookschloss ersetzt den bisherigen MicroSaver und ist nun 20 Prozent stärker. Zusätzlich hat er einen gehärteten Kern und eine Karbonummantelung. Außerdem wurde die Sicherheit am übergang vom Schloss zum Kabel verbessert.
Preis: 55 Euro

MicroSaver Twin Notebook Lock
Das ebenfalls manipulationssichere MicroSaver Twin Notebook Lock verfügt über die selben Eigenschaften wie der MicroSaver, außerdem ein 2,20 Meter langes Kabel und zwei Schlösser. Hierbei ist das zweite Schloss am Kabel verschiebbar und sorgt für einen optimalen Abstand zwischen den Geräten.
Preis: 75 Euro.

MicroSaver DS Notebook Lock
Das MicroSaver DS Notebookschloss sollen das Notebook mit seinem 1,80 Meter langen und 4,5 Millimeter dicken gehärteten Stahlkabel mit geflochtener Edelstahlummantelung optimal vor Diebstahl schützen. Zusätzlich hat das Schloss einen praktischen Riemen für eine kompakte Aufbewahrung und Transport.
Preis: 65 Euro.

MicroSaver Combination Lock
Das MicroSaver Kombinationsschloss ist die schlüssellose Version der Diebstahlsicherung, die in den Kensington-Steckplatz passt. Der individuellen Code lässt sich am vierrädrigen Kombinationsschloss aus über 10.000 Zahlenkombinationen mithilfe eines Geldstückes einstellen. Das 1,80 Meter lange Stahlkabel und der patentierte T-Kupplungsmechanismus schließt das Hardware-Gerät gut an.
Preis: 40 Euro.

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Innovativ und kreativ

Noch bis 29. September 2006 können innovative und kreative Ingenieurleistungen, die den Baustoff Beton und seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten nutzen, für den Ingenieurpreis der österreichischen Beton- und Zementindustrie eingereicht werden. Der Ingenieurpreis, der zum vierten Mal durch die Vereinigung der österreichischen Zementindustrie (VöZ) und dem Verband österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VöB) vergeben wird, trägt das Motto \"Technologieschaufenster für Bauen in Beton\". Zur Teilnahme berechtigt sind bundesweit befugte PlanerInnen. Eingereicht werden können Projekte im In- und Ausland, die sich seit 2004 in Projektierung, Planung und Ausführung befinden, sowie in diesem Zeitraum fertig gestellte Projekte im In- und Ausland.
Infos: www.zement.at
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Schwarzbuch Telekabel

Der Kabelnetzbetreiber UPC Telekabel gilt als visionär. Zum Jahreswechsel schluckten die österreicher den aufstrebenden Internetprovider Inode um erkleckliche 93,9 Mio. Euro, der Deal galt als weltweit erste Akquisition eines Internet-Service-Providers (ISP) durch ein Kabelunternehmen. Auch politisch mischt UPC-Chef Thomas Hintze gerne mit. In Graz erwies sich der Wiener als der bessere »Governor« und löste den in Ungnade gefallenen Arnold Schwarzenegger als Namensgeber für das Liebenau-Stadion ab. Das Namensrecht »UPC Arena« lassen sich die Kabler nun jährlich 100.000 Euro kosten. Die Grazer gingen diesmal freilich auf Nummer sicher und ließen die Sponsoringpartnerschaft für eine Laufzeit von mindestens zehn Jahren festschreiben. Das Selbstverständnis von Graz als »Menschenrechtsstadt« war wiederhergestellt und UPC kann seine Vormachtstellung im Kabelnetzbereich nicht nur im Grazer Ballungsraum weiter einzementieren.

Langjähriger Herausforderer. Die Erweiterung des TV-, Internet- und Telefoniegeschäfts tut für UPC freilich Not. Im Europavergleich sind die Telekabler zwar strategisch vorne mit dabei, in Sachen Penetration dümpelt man aber knapp außerhalb des letzten Drittels. Während in den Beneluxländern und der Schweiz mit Durchdringungsraten jenseits der neunzig Prozent paradiesische Zustände für Kabelnetzbetreiber herrschen, kommt die Branche in österreich - in Summe sind dies vor allem UPC plus kleine Lokalhirsche in den Bundesländern - der Lobbyingorganisation »European Cable Communications Association (ECCA)« zufolge derzeit auf gerade einmal 38 Prozent. Die Mannschaft um Thomas Hintze ist dennoch Schwergewicht: In den Ballungsräumen ist man großer Gegenpol zum Breitbandgeschäft des Incumbent Telekom Austria. »In vielen Ländern sind die Kabelnetzbetreiber die einzigen Herausforderer am Markt«, unterstreicht UPC-Stratege und ECCA-Vizepräsident Manuel Kohnstamm die Rolle der Kabler. »Die Cable Companies haben für Rieseninvestitionen in Europa gesorgt«, so Kohnstamm.

Für Roland Türke, Technikchef bei UPC und neues Mitglied der Inode-Geschäftsführung, hat das Hybrid-Coaxnetz (Glasfaserleitungen im Backbone, Coax-Verbindungen auf den letzten Metern zu den Haushalten) längst den Status eines schmerzhaften Herausforderers für die Telekom. Access ist nicht mehr das Pro-blem, nun braucht es Anwendungen, die die potenten Leitungen benützen. Anfang des Jahres wurden am Gaudenzdorfer Gürtel in Wien Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbps zu den Endkunden hin ausprobiert. Wie schnell das ist? »Damit können Sie in nur einer Minute den Inhalt einer ganzen CD-ROM kopieren«, beschreibt Türke plakativ.

Eingeführt haben Hintzes Produktmanager nun auch preisaggressive Telefonietarife. Innerhalb des Telekabelnetzes telefonieren die Kunde jetzt gratis. Und zwischen der Mutter Liberty Global in Amsterdam und dem Standort in Wien spricht man nicht mehr via Voice-over-IP, sondern »Voice over Broadband«. Die Kunden sollen von den technischen Umwälzungen nichts merken, es darf weiter mit dem analogen Telefonapparat telefoniert werden. Und eine weitere Technologie könnte den neu dazu gewonnen Inodekunden bald das angestammte Fernsehvergnügen UPCs in Haus bringen: IPTV. Das Know-how dazu wurde bereits von Inode aufgebaut. Insidern zufolge würden Hintze und Inode-Geschäftsführer Gerald Schwanzer am liebsten sofort mit IPTV loslegen. Allein die Finanzierung dazu muss noch abgesegnet werden. Ende Juni wurde den Eigentümern aus Amsterdam dazu eine Testinstallation in Wien vorgeführt. Offiziell hält man sich noch bedeckt. »Dass den Aufsichtsräten die Installation wirklich vorgeführt wurde, kann ich nicht bestätigen«, wiegelt UPC-Sprecherin Doris Lenhardt ab. Lediglich die Quartalssitzung der internationalen Chefetage wäre im Vorführraum abgehalten worden. Hier geht es zum Teil 2.

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