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BIG-Bau-PR

Die Chefs der Bundesimmobiliengesellschaft BIG haben von ihren neuen Büros in der Hinteren Zollamtsstraße 1 einen neuen überblick. Urania und Donaukanal zu Füßen, tröstet am Frühabend ein imposanter Sonnenuntergang über den anstrengender Bürotag hinweg. Man blickt westwärts, dorthin, wo im Moment kräftig gebaut wird, wie die BIG mitteilt. Bis 2010 werden 170 Millionen Euro in Neubauten und Generalsanierungen investiert. Weitere 55 Millionen fließen in Instandhaltungen, so das Unternehmen. Größtes Einzelbauprojekt mit gut zwanzig Millionen Euro stellt das Mechatronikgebäude auf dem Gelände der Kepler-Uni dar. Baustart dafür ist im Frühjahr 2007. Oberösterreich ist somit Kernbauland der BIG. Dass Oberösterreich auch im laufenden Wahlkampf ein nicht unbedeutendes Schwergewicht ist, sei nur nebenbei erwähnt. Die Büros der Chefs selbst sind übrigens transparent und modern.
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Architektur- Biennale 2006

16 Städte in vier Kontinenten - von Tokio und Mexiko City über Caracas, Schanghai, Mumbai, Los Angeles und New York bis zu Berlin, London, Istanbul und Barcelona - sind auf der heurigen Architektur-Biennale in Venedig zu sehen. Das Ziel der 10. internationalen Architektur-Ausstellung ist es, eine Debatte über die Zukunft der urbanen Gesellschaft anzuregen, was angesichts der Tatsache, dass heute bereits mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten lebt, nicht unwesentlich erscheint. Gestaltet wurde die Ausstellung vom Briten Richard Burdett, der in der Corderie dell’Arsenale auf einer Länge von 300 Metern in der Ausstellung »Cities, architecture and society« Fotos von Skylines, Ballungsräumen, von Häusern, Baracken und Menschen sowie Zahlen, Bilder, Charts und Texte präsentiert -was ihm den Vorwurf eingebracht hat, zu theorielastig zu sein. Mehr als fünfzig Länder nehmen an dieser Ausstellung teil. Zwei Workshops und eine Konferenz werden sich mit den zentralen Themen städtischer Verwaltung, der Mobilität sowie des Berufsbilds Architektur befassen.
10. September bis 19. November geöffnet, täglich 10-18 Uhr.
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Schlechte Leistung kostet Geld

Langsame IT-Applikationen verärgern sowohl Mitarbeiter als auch Kunden - bei ersteren leidet die Produktivität und Arbeitsmoral, bei Kunden wird die Treue zum Unternehmen beeinträchtigt. Zu diesem Ergebnis kommt die Symantec-Studie auf Basis einer im Juli durchgeführten Befragung des Marktforschungsinstituts Applied Research. Typische Zeichen für Leistungsminderungen von Firmenapplikationen sind eine träge Reaktion auf Nutzerbefehle, lange Verzögerungen bei Transaktionen oder Geschäftsprozessen sowie sich langsam aufbauende Webseiten. Diesem Problem kann vor allem mit effektiven Application Performance Management Systemen (APM) begegnet werden.

Von den 200 für die Studie befragten Endverbrauchern gaben 93 Prozent an, regelmäßig online einzukaufen. Von ihnen sagten 86 Prozent, dass häufige Verzögerungen bei ihren Transaktionen in den Bereichen Online-Einkauf, Reise und Bankgeschäfte ihre Treue gegenüber einem Anbieter beeinträchtigten. Zudem wiesen 18 Prozent der Befragten darauf hin, langsame Online-Applikationen veranlassten sie, zu einem Wettbewerber zu wechseln oder die Transaktion abzubrechen.

Die für die Studie befragten IT-Fachkräfte sind sich durchaus bewusst darüber, dass sich die Leistung und Verfügbarkeit, beispielsweise von E-Commerce-Applikationen, direkt auf die vom Kunden gemachten Erfahrungen auswirken. Nach den Ergebnissen der Studie verwenden IT-Mitarbeiter in Unternehmen 24 Prozent ihrer Zeit auf die Bearbeitung von Leistungsverzögerungen von Applikationen und 76 Prozent der befragten IT-Manager räumten ein, dass ständige Verzögerungen die Treue der Kunden zu ihrem Unternehmen beeinträchtigen würden.

Auch die eigenen Mitarbeiter leiden laut der Symantec-Studie unter Leistungseinbußen bei Applikationen, da die Produktivität eines Unternehmens und die Arbeitsmoral der Mitarbeiter beeinträchtigt werden. Von den befragten Anwendern in Unternehmen sagten 86 Prozent, ständige Verzögerungen minderten ihre Arbeitsmoral. Darüber hinaus sagten 93 Prozent der Nutzer in Unternehmen, dass Leistungsprobleme ihre Produktivität beeinträchtigten.

Web-Applikationen unverzichtbar. Für viele Unternehmen sind webbasierte Unternehmensapplikationen inzwischen unverzichtbar geworden, um den täglichen Geschäftsbetrieb mit Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern abzuwickeln. Dazu zählen vor allem Anwendungen zur Durchführung geschäftskritischer Prozesse etwa in Finanzen und Rechnungswesen, Personal und Lagerwirtschaft. Diese Applikationen stellen die Kerninfrastruktur dar, die zur Automatisierung von Online-Transaktionen bei Banken, Online-Shops und bei Reiseveranstaltern eingesetzt wird.

\"Leistungsverzögerungen bei Applikationen kosten nicht nur Umsatz, sondern untergraben auch weitere, für das Geschäft außerordentlich wichtige Werte wie Kundenzufriedenheit und Markentreue”, erläutert Hermann Wedlich, Senior Manager Solution Marketing bei Symantec: \"Kunden stellen hohe Erwartungen an Firmenapplikationen. Dazu gehört vor allem, dass sie schnelle und konstante Leistung bringen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit von Performance Management-Lösungen, die auf Engpässe hinweisen, die Leistung von Applikationen verbessern und die Effizienz erhöhen”.

Symantec empfiehlt Unternehmen, beim Application Performance Management proaktiv und durchgängig, also über alle Applikationsebenen hinweg, vorzugehen. So können Probleme erkannt und abgestellt werden, bevor sie den Nutzer der Applikation beeinträchtigen. Mit Lösungen wie beispielsweise Symantec i3 erhalten Unternehmen umfassende Performance Management-Tools, die es IT-Managern ermöglichen, Leistungsverzögerungen entlang des gesamten Transaktionspfads der Applikation zu verfolgen.

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Wiederholungs sendung

Wie der Vater, so der Sohn: »Lugners und der versuchte außergerichtliche Ausgleich«, lautet die wenig schmeichelhafte Stellungnahme des Alpenländischen Kreditorenverbandes (AKV) vom 31. August. Darin stellt der AKV die Vermutung an, dass Richard Lugners Sohn Siegfried Andreas als Geschäftsführer der Ing. Lugner Bau GmbH in die Fußstapfen des Vaters tritt. »Zahlungen werden trotz mehrfacher Mahnungen und Interventionen nicht geleistet, Lieferanten werden immer wieder vertröstet«, so der AKV. Zugleich würde jenes Beratungsunternehmen, das schon 2003 für Lugner sen. einen hinterfragungswürdigen außergerichtlichen Ausgleich angeboten hat, Gläubigern mit dem Verweis auf die »finanzwirtschaftliche Situation des Unternehmens« den Aufkauf der offenen Forderungen anbieten. Entgegenkommen erwarten die Lugners schon, die angebotene Quote entspricht einem Viertel der offenen Forderung. Beim AKV hat man 2003 daraufhin Konkursantrag gegen Baumeister Lugner eingebracht und erreicht, dass viele der Forderungen zu hundert Prozent bezahlt wurde. Das ist jetzt wieder geschehen. »Per 30.8.2006 wurde im Namen betroffener Gläubiger der Konkursantrag gegen die Ing. Lugner Bau GmbH, Gablenzgasse 11, 1150 Wien, FN 236031f, gestellt«, so der AKV. Süffisanter Nachsatz: »Abzuwarten bleibt, welche Bank diesmal medienwirksam den rettenden Engel spielen will.« Dem AKV ist zudem aufgefallen, dass Ende Jänner die Firma Lugner Renovierungen GmbH gegründet wurde, deren Alleingesellschafter der ältere Sohn Richard Alexander Lugner ist. Auch darin erkennen die Gläubigerschützer eine Parallele zum väterlichen Vorbild. Andreas und Alexander Lugner betreiben seit 2002 die Firma Lugner Construction GmbH in Kroatien.
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Alle unter einem Dach

Die vienna-tec nimmt für sich in Anspruch, über das innovativste Fachmessekonzept des Jahres zu verfügen. Das klingt unbescheiden, hat aber einen plausiblen Grund. Erstmals werden die sechs eigenständig geführten Fachmessen \"automation austria“, \"energy-tec“, \"ie industrieelektronik“, \"intertool“, \"Messtechnik“ und \"Schweißen/Join-Ex“ unter einer Dachmarke vereint. Das macht Sinn und schafft Synergiepotenziale, ist Johann Jungreithmair, CEO Reed Exhibitions Messe Wien, überzeugt. \"In der Zusammenführung der sechs Themen sehen wir ein großes Effizienz- und Synergiepotenzial sowohl für Aussteller als auch für die Fachbesucher.“
Den Firmen scheint das neue Konzept zu gefallen. 640 Direktaussteller aus zwölf Nationen mit zusätzlich rund 1.000 vertretenen Firmen werden ihre Innovationen und Dienstleistungsangebote zeigen. Auch auf Besucherseite ist der Stand der Voranmeldungen und angemeldeten Gruppenreisen aus dem In- und Ausland laut Jungreithmair sehr erfreulich. Wolfgang Morrenth, Bereichsleiter Siemens Automation & Drives, ist überzeugt, dass sich die vienna-tec etablieren wird. \"Was früher auf verschiedenen Teilmessen aufgeteilt war, findet sich nun unter einem Dach wieder. Die einzelnen Bereiche werden enger zusammenrücken.“ Cross-selling ist das zentrale Schlagwort. Für Wolfgang Keiner, Geschäftsführer bei Festo österreich, bringt das neue Messekonzept den Vorteil mit sich, auch \"auf potenzielle Kunden zu treffen, die bislang nicht zur Kernzielgruppe gehörten“.

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iPod nano im neuen Design

Gleichzeitig mit dem winzigen iPod Shuffle präsentierte Apple den neuen iPod nano, der nach eigenen Angaben der beliebteste Digital Music Player der Welt ist. Die zweite Generation des iPod nano ist noch kompakter als das Original und besitzt ein helleres Display, das sich perfekt zum Betrachten von Album Art und bis zu 25.000 Fotos eignet. Intuitive neue Features wie Search und Quick Scroll erleichtern es dem Musikfan bestimmte Songs zu finden. Der iPod nano arbeitet mit iTunes 7 und dem Online Musikdienst iTunes Store (www.apple.com/at/itunes) zusammen, der mehr als 3 Millionen Songs im Angebot hat.

Der neue iPod nano unterstützt jetzt die lückenlose Wiedergabe, um Alben genau so zu hören wie sie gedacht sind. Er verfügt außerdem über die zum Patent angemeldete Auto-Sync-Technologie von Apple, mit der sich die gesamte Musiksammlung, Fotos oder Podcasts automatisch übertragen und aktuell halten lassen, wenn der iPod nano über USB 2.0 an einen Mac oder Windows-Computer angeschlossen wird. Die zweite Generation des iPod nano hat eine Batterielaufzeit von bis zu 24 Stunden und ist laut Hersteller in der Wiedergabe völlig erschütterungsfrei.

Die neuen Modelle sind ab sofort weltweit erhältlich. Alle iPod nano werden mit weiterentwickelten Ohrhörern, die perfekten Tragekomfort, Passform und Soundqualität bieten sollen und einem USB 2.0-Kabel ausgeliefert.
Preise:
2 GB: 149 Euro (Silver)
4 GB: 199 Euro (Silver, Pink, Green und Blue)
8 GB: 249 Euro (Black)

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Blöd verkauft

Man hat sich zusammengesetzt, gedroht, diskutiert und schlussendlich Unabwendbares beschlossen. Auf EU-Ebene ebenso wie im hiesigen Konsumentenschutz gehen die Volksvertreter für faire Mobiltelefoniepreise auf die Barrikaden. Die Konsumenten sollen nicht mehr frech abgezockt werden, tönt es aus Brüssel und Wien. Europaweit sind die teuren Roamingtarife für Gespräche ins Ausland nun akut von einer zentralisierten Regulierung bedroht. National werden den Mobilfunkern neue Tarife abverlangt, die eine transparente, sekundengenaue Abrechung der Gespräche erlauben.

Die stetig sinkenden Minutenpreise am Mobilfunkmarkt haben sich als besonders heimtückische Zuckerl gezeigt. Je günstiger der In-alle-Netze-Einheitstarif, desto größer wurden die abgerechneten Intervalle. Den Gipfel haben dann jene Betreiber abgeschossen, die die Konsumenten zwar mit Diskonttarifen auf sich aufmerksam machen, dann aber gleich mal mindestens 90 Sekunden Gesprächsdauer abrechnen - auch wenn der Anrufer nach einer Sekunde wieder auflegt (weil etwa nur eine Mobilbox abgehoben hat, und wer will sich schon mit Mobilboxen unterhalten - niemand, wirklich niemand!).

Was wurmt sind nicht die gewinngetriebenen Produkte der Anbieter, die verständlicherweise bei jedem klar denkenden Unternehmen gefordert sind. Es ist vielmehr die Botschaft, den Kunden für blöd verkaufen zu können. Zuletzt gesehen bei Tele2UTA und nun bei Tarifsenkungen bei Priority und Inode: dort wird per Aussendung an die Kunden Lust auf ab sofort günstigeres Telefonieren vorgeschrieben. Eine Lust, die dem Bestandskunden wieder vergeht, wenn er das Kleingedruckte zu Taktungsumstellungen liest.

Aufruf an alle Telekommunikationsunternehmen: verkauft uns, was ihr für nötig haltet. Aber verkauft uns nicht für blöd! Gleiches gilt übrigens auch für andere Branchen: den Lebensmittelhandel, die Unterhaltungsindustrie und die einschlägigen Ansichten jüngerer Teilnehmer am Zeitungsmarkt.

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Infrastruktur Report

österreich konnte seine Spitzenposition im Bereich Infrastruktur in den vergangenen Jahren halten. In Europa setzt sich das Land, gemeinsam mit Deutschland und Frankreich, weiter vom Durchschnitt ab. Um auch in Zukunft in diesem Spitzenfeld vertreten zu sein, muss kontinuierlich investiert und die österreichische Infrastruktur quantitativ und qualitativ ausgebaut werden. Das sind die zentralen Ergebnisse des ersten \"Future Business Austria Infrastrukturreports 06/07\", der heute in Wien vorgestellt wurde. Die Studie umfasst die Bereiche IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien), Verkehr (Straße, Schiene, Luft- und Schifffahrt), Energie (Strom und Gas) und Post.

\"Der Infrastrukturreport durchleuchtet erstmals den Status der österreichischen Infrastruktur in ihrer Gesamtheit. Wir zeigen Stärken, Schwächen sowie Verbesserungspotenziale der heimischen Infrastruktur auf und stellen deren Position im internationalen Vergleich dar\", erklärt David Ungar-Klein, der die Studie mit Unterstützung des Meinungsforschungsinstituts OGM und der Strategieberatung Roland Berger Strategy Consultants herausgegeben hat.

In der IT top. Vor allem im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien liegt österreich deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Der Vorsprung wird aber kontinuierlich kleiner: \"Die anderen europäischen Länder investieren massiv in den Ausbau ihrer IKT-Infrastruktur, während in österreich das Wachstumspotenzial geringer wird\", erklärt Roland Falb, Managing Partner im Wiener Büro von Roland Berger. Trotz dieses insgesamt guten Ergebnisses sehen aber laut OGM-Umfrage 55 Prozent der heimischen Manager noch große Ausbaupotenziale. \"Vor allem der verstärkte Infrastrukturausbau im ländlichen Raum, steuerliche Anreize zum IKT-Ausbau für Unternehmen und eine stärkere Integration von modernen Informationstechnologien in die Bildungspolitik stehen auf der Wunschliste der Führungskräfte ganz oben\", so OGM-Studienautor Peter Hajek.

Aufholbedarf im Breitbandbereich. Weniger gut sieht die Situation im Breitbandbereich aus: Einige internationale Technologie-Indizes deuten darauf hin, dass österreich hinter andere Länder zurückfällt. So belegt österreich im ICT-Index des Global Competitiveness Report 2005-2006 Rang 18 (2004-05: Rang 19) und hinkt noch immer dem 13. Rang aus dem Jahr 2003/04 hinterher. Deshalb sehen auch 59 Prozent der österreichischen Manager Verbesserungspotenziale auf Grund von unzureichenden Investitionen in Breitband. \"Als Folge befürchten 30 Prozent der Führungskräfte, dass der Wirtschaftsstandort österreich zurückbleibt beziehungsweise unattraktiv wird. Jeweils 16 Prozent der Befragten glauben, dass dadurch der Technologiefortschritt gehemmt wird und aus Kommunikationsproblemen Zeit-, Geld- und Effizienzverluste resultieren\", zitiert Hajek die Ergebnisse seiner Befragung.

Als Verbesserungsvorschlag für den Bereich Breitband wünschen sich 41 Prozent der Manager mehr Preistransparenz, ein gutes Drittel den gezielten Aufbau von Anwenderwissen und 29 Prozent fordern mehr staatliche Förderung für kleine und mittlere Unternehmen bzw. für Haushalte.

Energie über dem internationalen Benchmark. österreich zählt zu den Vorreitern der Energieliberalisierung in Europa. Die öffnung des Strom- und Gasmarktes bringt den heimischen Unternehmen und Endkunden jährlich Einsparungen von insgesamt etwa 1,3 Milliarden Euro. Es wünschen sich jedoch laut OGM-Umfrage 62 Prozent der Topmanager mehr Preistransparenz und damit eine bessere Vergleichbarkeit der Anbieter. Ein weiterer Verbesserungsvorschlag, vorgebracht von 14 Prozent der Befragten, ist die Reduzierung möglicher Energieausfälle. \"Dem gegenüber steht der von uns herangezogene Key Performance Indicator (KPI), der die Ausfallzeit pro Anschluss pro Jahr misst. Hier unterbietet österreich die Werte aller Vergleichsländer und erzielt die volle Punktezahl von 100\", sagt Roland Berger-Partner Falb.

Privatisierung wirkt sich positiv aus. Die Post ist der Infrastrukturbereich, der im Vergleich zum Vorjahr die stärkste Verbesserung aufweist. Sie schaffte in der OGM-Befragung mit zwölf Prozentpunkten Unterschied den Sprung von \"unterdurchschnittlich\" auf \"überdurchschnittlich\". Diese positive Entwicklung zeigen auch der Global Competitiveness Report (GCR) sowie der von Roland Berger herangezogene KPI, hier tritt die Verbesserung jeweils noch klarer zutage. Erklären lässt sich diese Dynamik wohl durch die Tatsache, dass österreichs Postunternehmen unter den ersten in Europa sind, die über die Börse privatisiert wurden.

Imageproblem für österreichs Schiene. Auffallend bei der Verkehrsinfrastruktur ist die Divergenz in der Beurteilung des Bereichs Schiene in österreich: \"Die von uns befragten Manager geben der heimischen Schiene mit einem Negativsaldo von minus 28 Prozent im internationalen Vergleich eine denkbar schlechte Note. Dem gegenüber steht der GCR, der ihr auf Basis von Hard Facts eine überdurchschnittliche Position attestiert. Das lässt auf ein Imageproblem der österreichischen Schiene schließen\", erklärt Studienautor Hajek.

Verbesserungspotenzial von 10 Mrd. Euro. österreichs Infrastruktur zeigt sich also insgesamt relativ wettbewerbsfähig, birgt jedoch erhebliches Verbesserungspotenzial in sich. So gaben heimische Manager in der diesjährigen OGM-Befragung an, die Produktivität ihrer Unternehmen um vier Prozent steigern zu können, wenn die Infrastruktur dem internationalen Benchmark entsprechend ausgebaut wäre. \"Auf rund zehn Milliarden Euro beläuft sich der Verlust - und damit das Verbesserungspotenzial. Initiativen wie Future Business Austria dienen dazu, dieses Potenzial zu diskutieren und die Entwicklung geeigneter Maßnahmen zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes österreich anzustoßen\", meint Ungar-Klein abschließend.

Wirtschaftkammer begrüßt Förderabsichten. \"Faktum ist, dass eine funktionierende Infrastruktur auf allen Ebenen für Wirtschaft eminent wichtig ist\

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Verbund mit Rochade

\"Die öVP wird nicht den Fehler begehen, den die SPö seinerzeit begangen hat“, meint ein Insider der Stromwirtschaft. Seine These: um sich für die Zukunft ausreichend Gewicht im Verbund-Vorstand zu sichern könnte noch kurz vor der Wahl ein vierter Vorstandssitz installiert werden. Nun ist genau das der Fall, wie der Verbund mitteilt. Zugleich wird spekuliert, dass der Vorstandsvorsitzende Hans Haider sich mit dem Verweis auf unternehmensstrategische Notwendigkeit nicht wie geplant in den Ruhestand zurückzieht. Darauf gibt es in der Aussendung ebenfalls einen Hinweis. Eine Vertragsverlängerung bis 2008 sei denkbar. Als potentielle Anwärterin für den vierten Vorstandsjob wird die öVP-Abgeordnete Gabriele Baumgartner-Gabitzer gehandelt. Sie ist als Generalsekretärin des VEö (Verband österreichischer E-Werke) eine Kennerin des Energiegeschäfts und, was auch zählen dürfte, eine Vertraute von Bundeskanzler Schüssel. Baumgartner-Gabitzer könnten im Fall des Zustandekommens einer öVP-geführten Koalition aber auch höhere Weihen zukommen. Als Wirtschaftsministerin könnte sie Martin Bartenstein ablösen, der dem Vernehmen nach des Wirtschaftsressorts überdrüssig ist und gerne in die Rolle von Karl-Heiz Grasser schlüpfen würde. Diesem werden seit längerem Avancen zum edlen Bankgeschäft nachgesagt. Weiters im Gespräch für den Vorstandsposten im Verbund ist Günther Ofner, der zuletzt im Auftrag der Energieversorger das Telekomunternehmen UTA verkauft hat und im Moment als Vorstand der Burgenland Holding fungiert und zugleich für die EVN in Mazedonien im Einsatz ist. Er hätte erstens Vorstandserfahrung und könnte auch über Auslandserfahrung verweisen. Diese machte er bereits Anfang der 90-er Jahre als stellvertretender Leiter des Auslandsbüros der Verbundgesellschaft. Danach war Ofner rund zehn Jahre Bewag-Vorstandsmitglied und weiß somit ziemlich genau was im Strombusiness läuft. Ebenfalls im Gespräch ist der frühere Vizebürgermeister von Salzburg Karl Gollegger. Er begann seine Stromkarriere als Vorstand der Tauernkraftwerke AG und fungiert derzeit als Chef der Verbund APS GmbH, die mit ihren Preisen diversen Landesenergieversorgern das Leben schwer macht. Auch Gollegger verfügt über die im Verbund dringend gebrauchte Auslandserfahrung. Vor seiner Bestellung zum Chef der APS war Gollegger Vorstandsmitglied der Verbund-Italia.Sollte die öVP aus wahltaktischen Gründen darauf verzichten sich dem Vorwurf des Postenschachers auszusetzen, ist freilich auch ein ganz anderer Verbund-Vorstand denkbar. Gelingt es Gusenbauers SPö eine Regierung zu bilden, könnte der dem roten Lager zugeordnete Christian Kern zu Vorstandsweihen kommen. Regiert künftig Schwarz mit Rot oder Rot mit Schwarz wären vier Vorstände auch einfacher zu teilen wie drei.
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So klein, und schon ein Music Player

Mit der Zufallsfunktion von Apple ausgestattet ist spielt der iPod shuffle die Songs in einer zufälligen Reihenfolge ab. Mit dem Klick eines Schalters lassen sich die Songs aber auch in ihrer ursprünglichen Reihenfolge abspielen, etwa um ein neues Album zu hören. Die Batterielaufzeit des neuen iPod shuffle beträgt bis zu 12 Stunden.

Der iPod shuffle wird über das mitgelieferte Dock mit dem Mac oder PC verbunden. Die innovative Autofill-Funktion von iTunes befüllt ihn mit der maximal möglichen Anzahl an Songs aus der Musiksammlung.
Der kleine Player wird weltweit ab Oktober für 79 Euro erhältlich sein. Ohrhörer und ein iPod shuffle Dock sind im Lieferumfang enthalten. Er verfügt über 1 GB Flash-Speicher mit Platz für bis zu 240 Songs und ist jetzt mit 79 Euro inkl. MwSt. noch erschwinglicher.

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