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Handy für Einsteiger

Das schwarz glänzende Motorola W375 ist mit 88 Gramm ein Leichtgewicht, welches sich einfach und bequem bedienen lässt und deshalb vor allem für Einsteiger bestens geeignet sein soll. Geschlossen passt es dank kompakten Design in jede Tasche, geöffnet präsentiert es eine klar strukturierte Tastatur und ein großes TFT-Farbdisplay.
Features wie zum Beispiel die Kalender- und Alarmfunktion geben jederzeit einen überblick wichtiger Termine und erleichtern so den Arbeitsalltag. Daten oder Bilder können per USB-Kabel schnell mit dem PC synchronisiert werden.

Jede Menge Freizeitspaß
Auch in der Freizeit ist das Motorola W375 ein guter Begleiter. So lassen sich mit der Digitalkamera mit 4-fach Zoom spannende Augenblicke festhalten und per MMS verschicken. Das integrierte UKW-Radio sorgt per Lautsprecher oder Stereo-Headset für abwechslungsreichen Sound unterwegs. Durch den integrierten Lautsprecher können aber auch Telefonmeetings bequem und in bester Audioqualität geführt werden.

Das schwarze Motorola W375 kommt voraussichtlich Ende November für ungefähr 125 Euro in den Handel.

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Fünf Fotos pro Minute

Der neue HP Tintenstrahldrucker ist aber auch beim Ausdruck von Textdokumenten auf Zack: Nach einer Minute liegen bis zu 32 Seiten in Schwarzweiß und 31 Seiten in Farbe im Ausgabefach. Optional lassen sich darüber hinaus auch CD- und DVD-Labels bedrucken.
Die integrierte HP Auto Sense Technologie erkennt automatisch Sorte und Format des Papiers und passt die Druckoptionen für ein optimales Ergebnis entsprechend an.
Eine Seitenfertigstellungs-Funktion soll dafür sorgen, dass jedes angefangene Dokument oder Foto auch mit ausreichend Tinte zu Ende gedruckt wird. Den Anwendern steht eine breite Palette an Formaten zur Auswahl, von Fotos mit oder ohne Rand in der klassischen Größe 10 x 15 Zentimeter bis hin zu Panoramabildern 21,5 x 6,1 Zentimeter. Fotodrucke auf dem HP Advanced Fotopapier sind außerdem wasserabweisend und wischfest.

Benutzerfreundliche Handhabung
Das Bedienfeld des HP Photosmart D6160 ist mit seinen fünf Tasten sehr übersichtlich. So kann auch der Einsteiger Fotos via HP Photosmart Express einfach und ohne Umwege weiterleiten, speichern und drucken. Für die ideale Bildbearbeitung sind im Lieferumfang neben der HP Photosmart Essential und Premier Software auch die innovativen HP Real Life Technologies enthalten. So können rote Augen automatisch korrigiert und weitere Bilddetails optimiert werden. Es geht aber auch ganz ohne PC: Der HP Photosmart D6160 Drucker liefert Fotos via integrierter Hi-Speed USB 2.0 Verbindung schnell und direkt von PictBridge-fähigen Kameras. Optional lässt sich der Fotodrucker mit einem Bluetooth Adapter zur kabellosen übertragung von Daten ausrüsten.

Der HP Photosmart D6160 ist ab sofort zum Preis von 99 Euro im Fachhandel erhältlich.

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Spannungsgeladen

Es handelt sich dabei laut Aussendung um den größten Wachstumsschritt in der Geschichte des Unternehmens. Finanziert werden mit dem frischen Geld Windkraftprojekte in Tschechien und Ungarn sowie Kleinwasserkraftwerke in österreich. Erfreulich ist aus der Sicht des Managements auch, dass die Baumarktkette Obi seit kurzem größter Stromkunde des Unternehmens ist. Weniger erbaulich sind die Dinge, die sich hinter den Kulissen des ökostromanbieters abspielen. Soeben ist der bisherige Aufsichtsratschef Peter Draxler zurückgetreten. Er wollte dem alleinigen Geschäftsführer Ulfert Höhne einen zweiten Vorstand zu Seite stellen. Nachdem dieses Vorhaben scheiterte und der Aufsichtsrat Höhne das Vertrauen aussprach, zog Draxler die Konsequenz. Mit ihm gehen zwei weitere Mitglieder des Aufsichtsrates. Der Grund für die personellen Turbolenzen liegt wohl in den Zahlen des Jahres 2005 begründet. Statt einem geplanten Plus von 100.000 Euro blieb ein Minus von 68.000 Euro in der Bilanz übrig. Die Integration der Firma ökoplan hat der oekostrom AG viel Geld gekostet. Trotz einer Halbierung beim Umsatz blieb die ökoplan ein Verlustbringer. Dazu kam, dass die Entwicklung des Strommarktes die der oekostrom AG das Ergebnis \"etwas verhagelte“, wie Höhne es ausdrückt. Er steht nachwie vor zur ökoplan und sieht im Aufbau des Geschäftsbereiches Energiedienstleistungen \"jedenfalls ein wirtschaftlich äußerst sinnvoller Schritt“. Sein Optimismus ist im Segment Contracting für öffentliche Auftraggeber begründet. Genau damit ist die ökoplan aber gescheitert, weil sich prognostizierten Eineinsparungen nicht eingestellt hatten. Höhne sieht die oekoplan nach erfolgter Re-Organisation bestens für diesen Markt positioniert. An einen Gewinn der oekostrom AG ist 2006 trotzdem nicht zu denken. Höhne erklärt das mit Aufwendungen für Windparks in Ungarn, mageren Winderträgen, Anlaufsverlusten aus Biogas-Anlagen sowie der Umstellung des Stromeinkaufs. Dass die sieben Aufsichtsräte heuer wegen \"außergewöhnlich hoher Beanspruchung“ 2006 mit je 8000 Euro entlohnt werden sei nur nebenbei erwähnt. Dabei ist den Aktionären dieser Punkt besonders sauer aufgestoßen. 60 Prozent des stimmberechtigten Kapiatals enthielt sich bei diesem Tagesordnungspunkt der Stimme, was nicht gerade für rauschende Zustimmung spricht. Höhne ist jedenfalls zuversichtlich und ein zweiter Vorstand wird demnächst auch bestellt. \"Im Jahr 2007, wenn vorbereitete Projekte ans Netz gehen und die teuren Wachstumsschritte verdaut sind, wird unsere Bilanz wieder schöne Gewinne ausweisen“, erklärt er.
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Strabag im Tunnelloch

Sollte der Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner eine Liste von Unwörtern führen ist neben Nordautobahn mit Erstfeld vermutlich auch eines aus der Schweiz dabei. Zwei mal wurde das gleichnamige Tunnelbaulos von der AlpTransit Gotthard AG bereits an die Arge Murer-Strabag vergeben. Zweimal legte die Arge Marti Beschwerde ein und zweimal gab die eidgenössische Rekurskommission für das öffentliche Beschaffungswesen der Beschwerde Recht. Sie hat den Vergabeentscheid zuletzt am 11. September aufgehoben und zur Neubeurteilung an die AlpTransit Gotthard AG zurückgewiesen. Die Strabag legte zuletzt ein um 0,6 Prozent günstigeres Angebot. Dass es dadurch beim Bau des Gotthard-Basistunnels zu weiteren zeitlichen Verzögerungen und Mehrkosten in noch nicht bekanntem Ausmass kommt ist fix. Im August wurden die Kosten der Verzögerung mit 3,5 Millionen Franken beziffert - pro Monat. Ob die Rekurskommission noch einmal in der Sache entscheidet ist nicht gesagt. Sie löst sich mit Ende des Jahres auf, das Verfahren würde dann am Bundesverwaltungsgericht fortgesetzt. Kenner der Schweizer Bauszene halten es für wahrscheinlicher, dass vorher entschieden wird und Marti zum Zug kommt. Marti beschäftigt überwiegend Schweizer, die Strabag hat sich hingegen durch den Import von österreichischen Tunnelbauern nicht gerade beliebt gemacht. Paul Balmer, Mitglied der Geschäftsleitung der Marti AG hat zudem mit der Entlassung hunderter Arbeitnehmer gedroht.
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Architektur oder Energie

\"Wenn Techniker nicht weiter wissen, schreiben sie ab.“ Mit Sarkasmus umschreibt Christian Pöhn, Leiter des Bauphysiklabors der Versuchs- und Forschungsanstalt der Stadt Wien, die Entstehungsgeschichte der \"Energy Performance Building Directive“ (EPBD) in österreich. Die Berechnungsmethode der Gesamtenergieeffizienz für Gebäude wurde zumindest im Bereich Warmwassewärmebedarf mit minimalen änderungen von der deutschen Norm übernommen. Was unter der Annahme, dass sich Deutsche und österreicher gleich oft duschen, nicht weiter bedenklich ist. Auch, dass österreich bei der Umsetzung der EPBD, die Grundlage für den Energieausweis, mit dem neu errichtete und sanierte Gebäude zertifiziert werden sollen, säumig ist und dafür von der EU-Kommission vor den Europäischen Gerichtshof gezerrt wird, scheint nicht weiter schlimm. Denn österreich ist damit nicht alleine: Keiner der 25 EU-Staaten habe die Richtlinie vollständig umgesetzt, berichtete Pöhn anlässlich eines vom Dämmstoffhersteller Isover veranstalteten Symposiums, das sich der Frage widmete, ob die Architektur die Energiekrise lösen kann.
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Starke Wirkung

Auslober war die Wiener Messe Besitz GmbH (MBG), deren Direktor Rudolf Mutz ein attraktives Umfeld für das Messezentrum schaffen will. Die Jury begründete ihren Entscheid für das Siegerprojekt unter anderem mit der interessanten Reaktion der Volumina auf den Verlauf der U-Bahn-Trasse, der hohen Qualität der Freiräume und der Herausarbeitung eines frei zugänglichen Grünraums auf dem gesamten Gelände. Im Juryentscheid wird außerdem die hohe architektonische Qualität der Entwürfe der einzelnen Baukörper mit starker synergetischer Wirkung auf den Komplex des neuen Messezentrums gewürdigt. Insgesamt wird darüber hinaus der hohe Grad an Umsetzbarkeit hervorgehoben. Silja Tillner ist mit der überdachung des Urban-Loritz-Platzes bekannt geworden, Regina Freimüller-Söllinger arbeitet aktuell an der Gestaltung des Stadion-Centers in Wien.
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Neuzugang bei eTel

eTel Austria AG ernannte Ilias Liakopoulos zum Chief Technology Officer (CTO). In dieser Position wird der erfahrene Branchenexperte als Mitglied der Geschäftsleitung die Führung und Verantwortung für den gesamten technischen Bereich von österreichs führendem Full-Service-Business-Provider übernehmen.

\"Wir freuen uns, dass wir mit Ilias Liakopoulos einen Pionier der ITK-Technologien in der Position des CTO bei eTel Austria AG wieder nach österreich zurückholen konnten,“ so eTel-Chef Achim Kaspar über Liakopoulos, der nach seinem technischen Studium an der TU Wien verantwortungsvolle Positionen bei österreichischen Telekomprovidern durchlief, bevor er zuletzt als technischer Direktor des führenden griechischen Providers Vivodi tätig war, \"vorrangiges Ziel unseres neuen CTO ist die technologisch-strategische Entwicklung neuer ambitionierter Produkte und Projekte.“

Dafür bringt Liakopoulos, 39, aus seinen vorhergehenden Tätigkeiten einen enormen Erfahrungsschatz mit. Große technologische Herausforderungen und erfolgreiche Umsetzungen begleiteten ihn von Anfang an. So war Ilias Liakopoulos schon während seines Studiums an der TU Wien als Applikationsentwickler am Umweltbundesamt tätig, und danach als Consultant bei DEC verantwortlich für den Aufbau von Servern und Applikationen im SMZ Ost (Spital der Stadt Wien). 1994 bis 1997 war er als Network & Systems Engineer bei iT Austria (der ehemaligen Spardat Datenservices) u.a. für Telebanking Server und den Aufbau von TCP/IP Netzen verantwortlich. 1998 war er als Projektleiter bei \"UTAOnline“ für die Planung und Inbetriebnahme des IP Netzwerks befasst und somit für die technischen Voraussetzungen des Eintritts der UTA in den österreichischen ISP-Markt zuständig. Er durchlief eine Reihe von technischen Leitungsfunktionen der UTA, zuletzt war er Leiter Internet & Data Services (IDS) und verantwortlich für Planung, Implementierung, Engineering und Betrieb sämtlicher Internet- und Daten-Services. 2005 ging er als Director IT & Network Development zu Griechenlands führendem alternativen Provider Vivodi Telecom, wo er erneut für die technologisch-strategischen Entwicklungen und Umsetzungen verantwortlich zeichnete, u.a. für den Aufbau einer SIP basierenden Softswitch Plattform, mit der Vivodi als erster Provider in Griechenland Video, Voice und Daten über eine gemeinsame DSL-Kundenanschlussleitung anbieten konnte.

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Nikon Neuheiten II

Die L6 ist wie die L5 ebenfalls eine Kamera im Einsteiger-Segment und bietet neben einer einfachen Bedienung auch eine 6-Megapixel-Bildqualität. Mit einem Brennweitenbereich von 38 bis 116 mm und ermöglicht sie laut Hersteller detail- und farbgenaue Bilder bei Nahaufnahmen wie bei einem großen Landschaftspanorama.Durch die hohe Empfindlichkeit (bis ISO 800) kann auch bei weniger Umgebungslicht mit kürzeren Verschlusszeiten gearbeitet werden.

Kreative Bildgestaltung
Die L6 bietet 15 verschiedene Motivprogramme, die auf unterschiedliche Aufnahmesituationen angepasst sind. Der User muss nur ein Motivprogramm auswählen, und die Kamera nimmt automatisch die Einstellungen für ein optimales Ergebnis vor. Vier der insgesamt 15 praktischen Motivprogramme enthalten zudem einen Motivassistenten für eine noch bessere Bildgestaltung.Ebenso wie die L5 verfügt auch die L6 über drei Funktionen für die kamerainterne Bildoptimierung:
- Porträt-Autofokus (Gesichtererkennung und Scharfstellung)
- Erweiterte Rote-Augen-Korrektur (gegen Rote-Augen-Effekt)
- D-Lighting-Funktion (hellt unterbelichtete Bilder oder dunkle Partien auf).

Bei Verwendung der im Lieferumfang enthaltenen Energizer-Lithium-Batterien (Mignon, Typ AA) können mit der COOLPIX L6 unglaubliche 1.000 Aufnahmen gemacht werden. Preis: 249 Euro

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Ausgeliefert

Für Pellets-Hysterie gibt es absolut keinen Grund«, meint der Genol-Chef Reinhard Wolf. Es sei schlichtweg falsch, von einer Versorgungskrise zu sprechen. Wenn überhaupt, gäbe es regionale Transportengpässe, so Wolf in der Zeitschrift ökoenergie. Zugleich appelliert der Genol-Chef jedoch an die Pelletsindustrie, verantwortungsbewusst mit dem heimischen Markt umzugehen. Hintergrund ist der Umstand, dass in Italien bei weitem mehr für die Holzwürstln bezahlt wird als in österreich. Jede Tonne, die um gutes Geld in den Süden verfrachtet wird, schmälert die Verfügbarkeit und hebt das Preisniveau im Inland. Was bitter ist für jene Eigenheimbesitzer, die enorme Summen in Pelletsheizkessel investiert haben und nun auch bei Brennstoff lichterloh brennen. Der Durchschnittspreis pro Tonne liegt bei etwa 260 Euro, 210 wären gesund, meinen Insider. In Frankreich, wo die Branche gerade enorm wächst, kostet die Tonne wohlfeile 170 Euro. »Die Preise sind gekoppelt an die Verfügbarkeit von Pellets und nicht an den ölpreis«, betont der Geschäftsführer des Lobbyingvereins Pro Pellets, Christian Rakos. Er ortet bereits sinkende Preise, da in bestimmten Regionen bereits flächendeckend eingelagert sei und die Nachfrage wegbricht. Noch nicht der Fall sei das in Ober- und Niederösterreich, so Rakos. Falsch sei es jedenfalls, der Pelletsindustrie nachzusagen, dass sie große Mengen Pellets per Schiff nach Holland verfrachtet, um sie dort in kalorischen Kraftwerken zu verfeuern. »Das war letztes Jahr, heuer geht der Großteil des Exports nach Italien«, erklärt Rakos, was den Hausbesitzern, die sich die nicht ganz wartungsfreie Technik in den Keller gestellt haben, wenig Trost sein wird.

Ab 2007 wird österreich noch ein wenig mehr Pellets exportieren. Zwei neue Anlagen sind in Errichtung, weitere Betreiber stocken ihre Kapazitäten auf. Gegenwärtig werden rund 500.000 Tonnen im Inland produziert und weniger als 300.000 Tonnen verheizt. Die jährliche Zuwachsrate beträgt derzeit etwa vierzig Prozent. Genol-Boss Wolf meint, dass dieser Boom noch einige Jahre anhalten wird.

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Wende-Apell

Fünfzehn Organisationen fordern eine Energiewende. Bis 2050 sollen Strom, Wärme und Treibstoffe zu 100 Prozent aus umweltfreundlichen Quellen gedeckt werden und österreich soll bei seiner Energieversorgung weitgehend vom Ausland unabhängig sein, so der Apell. Dadurch soll der CO2-Ausstoß von acht auf zwei Tonnen pro Kopf gesenkt werden.

»Klimaschutz kann nur durch den Umstieg auf ökostrom und verbesserte Nutzung der Energieeffizienz geschehen«, so Markus Niedermaier vom WWF. Auch Romana Bräuer vom Klimabündnis fordert, dass »Wärmedämmung für Gebäude und Althaussanierung absolute Priorität haben ». In den letzten Jahren gab es nach Ansicht der Umweltschutzorganisationen \"große Rückschritte in der Energiepolitik“. Der Anteil erneuerbarer Energien sei von 23,2 im Jahr 2000 auf 21,5 Prozent im Jahr 2004 gesunken. »Durch die ökostromnovelle im Mai 2006 kam es zu einer drastischen Einschränkung beim Ausbau an ökostromanlagen«, kritisiert Stefan Hantsch, Geschäftsführer der IG Windkraft. Beim Klimaschutz gehöre österreich in Europa bereits zu den Schlusslichtern mit 30 Prozent Abstand zum Kyoto-Ziel. Die 15 Organisationen fordern deshalb die sofortige Energiewende. »Den Wahlversprechen müssen jetzt Taten folgen«, appelliert Greenpeace-Energieexperte Erwin Mayer an die Bundesregierung, denn »österreich trifft die Klimaerwärmung stärker als viele andere Länder«, betont Fritz Binder-Krieglstein, Vorstandsmitglied von Eurosolar. Auch Silva Herrmann von GLOBAL 2000 warnt: »Durch den steigenden Stromverbrauch wird immer mehr gefährlicher Atom- und dreckiger Kohlestrom nach österreich importiert.«

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