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Archiv (11315)

Angebot der Kleineren

\"Die Kunden eingesessener Großkonzerne bekommen heute keine Individuallösungen mehr geboten“, sagt Georg Chytil, Geschäftsführer der jungen Netzwerkfirma next layer. Chytil, im Nebenerwerb Präsident der Branchenvereinigung Internet Service Providers Austria (ISPA) kann auf eine turbulente Karriere in Managementfunktionen bei KPNQwest, EUnet und Tiscali zurückblicken. Mir der Gründung von next layer im Vorjahr setzt er mit kleinerer Firmengröße auf speziellere Kundenbetreugung. Bedarf für Expertenwissen rund um Multiplexing, Netzwerkmanagement und Bedarfsanalysen bei den Unternehmen gibt es offensichtlich genug. Der kleine Dienstleister stellt jeden Monat neue Mitarbeiter ein.
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T-Mobile konsolidiert

Allen Unkenrufen zum Trotz: T-Mobile Austria und tele.ring wachsen endgültig zusammen - das betrifft auch die Netze der beiden Unternehmen, die nun konsolidiert werden müssen. Ein technisch und organisatorisch aufwändiges Projekt, das derzeit umgesetzt wird. Bis Mitte 2007 soll aus zwei Netzen eines werden, so der Masterplan bei T-Mobile.

Als potenter Consultant unterstützt der IKT-Dienstleister Benmark, allen voran dessen neuer österreichgeschäftsführer Gerald Haidl. Haidl kennt den Homogenisierungskandidaten wie seine Westentasche. Schließlich war er langjähriger IT-Leiter bei den Speckjägern. Zuletzt wurde Haidl von HP angeheuert, um dem unterbesetzten Telcogeschäft neues Leben einzuhauchen. Bei Benmark schätzt er eigenen Aussagen zufolge das herstellerunabhängige Auftreten und hat sich so ganz allgemein dem Kampf gegen veraltete, monolithische IT-Systeme bei den Telcos verschrieben.

Kein leichtes Unterfangen bei Unternehmensgrößen wie am Rennweg. Dort gilt es nun, nicht nur das Simplicity-Konzept in alle Netzbereiche auszurollen, sondern möglichst das Beste aus beiden Welten zu bewahren. Benmark mit Sitz der Zentrale in München wächst derzeit rasant. Heuer wird die Vier-Mio-Euro-Umsatzgrenze überschritten werden. Eine Verdoppelung gegenüber 2005.

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Im Osten viel Neues

Der Telekom Austria mächtige Erdefunkstelle in Aflenz ist der ganze Stolz der Carriersparte. Nun wurde wieder ein Kunde für die Satellitentechniker an Land gezogen. Genauer gesagt: erweitert. Die Geschäftsabteilung \"radioMAX“ des Billa-Konzerns REWE ist seit 1994 mit einem Filialradio für die Merkur- und Bipa-Märkte on Air. Die TA ist seit Beginn technischer Partner der Broadcast-Lösung - und damit für die Verteilung von digitalen Signalen von einem Sender zu vielen Empfängern verantwortlich. Durch die steigende Bedeutung der zentral- und osteuropäischen Märkte für REWE Group Austria wurde das Konzept des Einkaufsradios auf die Billa-Filialen in den CEE-Staaten Tschechien, Slowakei, Kroatien, Bulgarien, Rumänien und der Ukraine ausgeweitet.

Mittlerweile werden knapp 260 Eurobilla-Filialen über eine Satellitenschaltung mit eigenen, in der jeweiligen Landessprache abgehaltenen Programmen versorgt. Die Filialen in österreich werden aufgrund des vorhandenen Infrastruktur per ADSL angebunden. Hierzulande erreichen die TA und REWE laut Statistik 1,1 Mio. Kunden pro Tag.

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Bestes Archiv

Hitachis Lösung \"Content Archive Platform\" unterstützt nun die revisionssichere Archivierung von strukturierten und unstrukturierten Daten aus verschiedensten Quellsystemen. Die neue Hitachi-Platform unterstützt offene Standards und Schnittstellen, ist bis 300 Terabyte skalierbar und gewährleistet eine Datenintegrität und -Sicherheit, wie sie bislang nur in Speichersystemen der Enterpriseklasse verfügbar waren. Partnerschaften mit führenden IT-Herstellern sollen für die Interoperabilität der Lösungen sorgen - proprietäre Systeme und Archivierungsinseln gehören damit der Vergangenheit an. Technologieanalysten bewerten die Hitachi Content Archive Platform als \"richtungweisendes Produkt“ im Bereich der digitalen Datenspeicherung.

\"Wir sind mit dieser Lösung unserem Mitbewerb voraus“, kommentiert HDS-österreichchef John Ryden. Plattformnutzer können damit auch nachvollziehen, welche Dateien zu welchem Zeitpunkt verändert oder gelöscht worden sind. Für die nächsten Jahre prognostiziert Ryden weiter starkes Wachstum der Services- und Softwarebereiche am Storagemarkt, während die reine Hardwareschiene weiter zurückgedrängt werden wird.

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Fokus auf die Bundesländer

Der jüngste Eigentümerwechsel bei NextiraOne, hat nicht nur ein neues Engagement eines Private-Equity-Unternehmens (das Europageschäft ging von Platinum Equity im Mai zu ABN AMRO Capital France) gebracht sondern auch den Fokus des IT-Dienstleisters auf Europa gelegt. Das Geschäft in Nordamerika wurde abgegeben, in der alten Welt ist NextiraOne nun weiterhin in 16 europäischen Ländern vertreten. österreich-Chefin Margarete Schramböck ist mit dem Eigentümerwechsel gemeinsam mit neun anderen Country-Managern nun auch real am Europageschäft beteiligt. Mit einem Minderheitsanteil wohlweislich - länderübergreifend generierte der IT-Dienstleister zuletzt einen Umsatz von 1,2 Mrd. Euro. Schramböck sieht sich damit in einem \"sicheren Flaggschiff für mindestens die nächsten drei Jahre“. Möge links und rechts auf Teufel komm raus konsolidiert werden - NextiraOne setze auf organisches Wachstum. Dieses soll nun verstärkt in den Bundesländern passieren. Statt eines budgetfressenden Auftritts auf der nächsten IT’n’T will die Managerin die Marketinggelder lieber österreichweit verteilen. 50 Prozent des Geschäfts werden bereits außerhalb Wiens lukriert, künftig soll die Waage noch stärker in Richtung der Bundesländer zeigen.

Dass es der Branche zunehmend wieder besser ginge, kann auch Schramböck grundsätzlich bestätigen, allerdings mit Abstrichen: \"der Preisverfall ist enorm. Die sinkenden Margen im Hard- und Softwarebereich müssen mit Services ersetzt werden.“ Also konzentriert sich das Gros der derzeit 320 Mitarbeiter in österreich auf Prozessberatung. Die Consulting-Services reichen bis zum Bodyshopping, wenn etwa IT-Kräfte Kunden zum Aufbau eines Geschäfts bereitgestellt werden. Selbst ist man gut aufgestellt, so die Managerin: \"Wir sind groß genug für Großkonzerne und klein genug für den Mittelstand“. Die Mitarbeiter in den Bundesländern seien ein hervorragendes Vis-a-vis für die Unternehmenskunden. Diese befinden sich für NextiraOne in Reichweiten zwischen zehn und 14000 Arbeitsplätzen. Für den globale aufgestellten Personaldienstleister Adecco etwa, wurde jüngst die gesamte IT-Landschaft erneuert und IP-fähig gemacht.

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Hilfe im Alltag

In Wohnheimen für Menschen mit speziellen Bedürfnissen ist es an der Tagesordnung, dass die Bewohner vom Betreuungspersonal unbemerkt in Situationen kommen, in denen sie auf fremde Hilfe angewiesen sind. Personen können stürzen, es kann zu Auseinandersetzungen kommen oder die Anlage unerlaubt verlassen werden. Mit einem wirksamen Gebäudeautomationssystem wäre es möglich rasch zu helfen, das Personal zu entlasten und Kosten einzusparen, sagen Peter Palensky und Gerhard Pratl von der TU Wien.
Sie wollen Gebäude mit einer Vielzahl von Sensoren, die Informationen wie Druck, Geruch, Bewegungen und Lichtquellen aufnehmen, intelligent machen. Aus den gesammelten Informationen soll das System Rückschlüsse ziehen und daraus die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Situationen errechnen können. Damit wäre die Maschine in der Lage \"die Normalität\" einer Situation abzuschätzen. Tritt ein abnormaler Zustand ein, reagiert das System. Um ein Mindestmaß an Privatsphäre zu gewährleisten, wird auf den Einsatz von Kameras und überwachungsmonitoren verzichtet. Die Gebäude sollen automatisch und unabhängig von Menschen reagieren und ungewöhnliche Verhaltensmuster selbstständig erkennen.
Die nötige Finanzierung für das Projekt erhoffen sich die beiden Nachwuchsforscher vom 7. EU-Rahmenprogramm für Forschung, Technologische Entwicklung und Demonstration.
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Expertin des Monats November

Monika Schönerklee beschreibt sich selbst als sehr neugierig, wissbegierig und konsequent. Maßnahmen, die Frauen in der Technik fördern, steht sie positiv gegenüber, allerdings hat sie ein Problem mit so genannten \"Quotenfrauen\". Das habe eine negativen Beigeschmack. Wichtig sei es \"Frauen so weit zu unterstützen, dass sie die notwendigen Kompetenzen erreichen, um Chancen auf gute Positionen zu haben und somit der Frauenanteil in Führungspositionen erhöht wird\". In ihrem Fall ist dies gelungen.

Monika Schönerklee studierte 1987-1993 Kulturtechnik und Wasserwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien. Berufsbegleitend absolvierte sie als postgraduale Ausbildung den MSc-Lehrgang \"Communication and Management Development\" an der Donauuniversität Krems, den sie im Jahr 2003 mit einem Master-Degree abschloss.
Ihre Haupttätigkeit im Geschäftsfeld \"Wasser\" der ARC sind die Leitung und Durchführung von nationalen und internationalen Forschungsprojekten im Bereich des integrierten Wassermanagements. Ihre Forschungsarbeiten weisen großteils einen sehr interdisziplinären Charakter auf und beinhalten Kooperationen mit verschiedensten Fachdisziplinen, um den Anforderungen einer integrierten Bewirtschaftung von Wasserressourcen Rechnung zu tragen, heißt es bei FEMtech.

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Vom iPod auf die Stereoanlage

Der iPod erobert das Wohnzimmer: Der neue TuneCommand AV ermöglicht dem iPod-Fan seinen Player nun auch per Cinch-, S-Video- oder 3,5 mm-Klinkensteckern an die Stereoanlage im Wohnzimmer anzuschließen.
Ist der TuneCommand AV mit dem Fernseher verbunden, lassen sich heruntergeladene Videos und Bilder, die sich auf dem iPod befinden, dort anschauen. Die Dockingstation des TuneCommand AV versorgt dabei den iPod mit Strom und lädt ihn gleichzeitig auf.

Dank der mitgelieferten Fernbedienung kann der Nutzer innerhalb des gesamten Hauses bequem auf den iPod video, photo und nano zugreifen. Die Fernbedienung, welche eine Reichweite von bis zu 40 Metern garantiert, verfügt über acht Hauptfunktionen: Wiedergabe/Pause, nächster/vorheriger Titel, Lautstärke +/-, Zufallauswahl sowie Wiederholung. Auch dazwischen liegende Wände stellen kein Hindernis dar. Als besondere Beigabe gibt es eine Halterung, mit der man die Fernbedienung am Gürtel oder um den Hals tragen kann.

TuneCommand AV ist ab sofort zu einem Preis von Euro 99 Euro im Fachhandel erhältlich.

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Verwertungsakt

\"Es können sich ja auch bestehende Geschäftsführer wieder bewerben“, meinte der Präsident der österreichischen Energieagentur Umweltminister Josef Pröll anlässlich der Bekanntgabe der Ausschreibung für den Chefsessel der Agentur. Nun ein paar Monate und einige Hearings später wurde der bisherige Chef Fritz Unterpertinger wiederbestellt. Was Kenner der Szene nicht wirklich überrascht. Der frühere Sektionschef der Sektion für strategische Umweltplanung hatte zwar ein Rückkehrrecht ins Ministerium, seine Sektion allerdings wurde schon 2001 aufgelöst. Ob Ausschreibung und Hearing eine Farce waren, können nur jene beurteilen, die sich dem Procedere unterworfen haben. Was die bisherige Bilanz Unterpertingers betrifft, gibt es viele kritische Stimmen in der Branche. Faktum ist, dass der Jurist die Agentur personell verdoppelt hat und einige angesehene Fachleute das Weite gesucht haben. Dass österreich in der Verwertung von Energie große Sprünge macht ist kein Geheimnis - der Verbrauch steigt weiterhin an.
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Für preisbewusste Anwender

Mehr Platz am Schreibtisch bringen die neuen Modelle von AOC da sie erstens über einen sehr schmalen Rahmen, in elegantem Silber/Anthrazit, verfügen und zweitens optional über die VESA 100 Schnittstelle einfach an jeder Wand befestigt werden können.Mit einem Kontrast von 700:1 und einer Helligkeit von 300 cd/m2 sollen die TFT-Monitore auch in einer hellen Umgebung eine ideale und klare Bilddarstellung bieten. Dank einer Reaktionszeit von 8 ms und der augenschonenden Anti-Glare Beschichtung sind die vor allem für Office-Anwendungen geeignet.
Zu den weiteren Highlights zählen der 24-pin DVI-D Connector, interne 2x1 W Lautsprecher sowie ein niedriger Energieverbrauch.

Die neue Design-Linie von AOC ist ab sofort in österreich erhältlich.
Preise:
177VK - 229 Euro
197VK - 299 Euro

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