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Technologie im Umbruch

Obwohl schon in den vergangenen drei Jahren sehr viel über die Digitale Signatur geschrieben und berichtet wurde, ist es nicht gelungen, der Digitalen Signatur zum Durchbruch zu verhelfen. Die ehrgeizigen Ziele ver­schiedenster Initiatoren wurden sowohl bei privaten Anwendern als auch im Unternehmensbereich nicht einmal ansatz­weise erreicht. Hauptursächlich für den sehr zögerlichen Start der Digitalen Signatur waren vor allem folgende Faktoren: zu techniklastige, teilweise irreführende und in jedem Fall mangelnde Information vor allem darüber, welchen Nutzen die Digitale Signatur den Anwendern bietet. Bis vor kurzem wurde keine ganzheitliche Signaturlösung angeboten; Interessenten wurden von Website zu Website, von Down­load zu Download gelotst. Zu guter Letzt konzentrierten sich die Marketingstrategien fälschlicherweise zunächst auf die Konsumenten, obwohl die Unternehmen - vom KMU bis zum Großbetrieb - weit mehr Nutzen aus der Digitalen Signatur ziehen und weit schneller von deren Einsatz profitieren können.

Tatsächlich spricht­ vieles dafür, dass die Digitale Signatur in den nächsten Monaten den Durch­bruch schafft und zunehmend Einzug in österreichs Unternehmen hält. Die stichhaltigsten Argumente dafür bieten nun stetig zunehmende Einsatz- und Nutzungsmöglichkeiten für die Digitale Signatur, die es dem Unternehmen ermöglichen, die Sicherheit im Datenverkehr zu optimieren, Zeit zu sparen und Kosten zu reduzieren. Zu den vorteilhaftesten und wichtigsten Anwendungen der Digitalen Signatur zählen aktuell: »e-codify« - womit E-Mails und andere Dateien signiert und/oder verschlüsselt werden können. Besonders im Business gehört es zunehmend zum »guten Ton«, sich im Onlinedatenverkehr eindeutig als Urheber einer Nachricht zu auszuweisen und bedeutende Nachrichten zu verschlüsseln, um damit nur autorisierten Personen den Zugriff darauf zu ermöglichen.

Die Digitale Signatur macht weiters E-Banking sicherer und bequemer: Nicht nur, dass dank eines externen Kartenlesegerätes und der Signaturkarte das aktuell sicherste System für E-Banking (gegen Phishing) eingesetzt wird; es können auch alle Transaktionen mit dem persönlichen PIN signiert und ausgeführt werden; das lästige Handling mit TANs und TAN-Listen gehört der Vergangenheit an.

Die österreichische Verwaltung - ob Bund, Länder, Gemeinden, Finanzbehörde oder Sozialversicherungen und Kammern - erweitert permanent das Angebot für die Erledigung von Amtsgeschäften via Internet. Mit der Digitalen Signatur wird E-Government einfach, sicher und schnell.

Immer mehr Unternehmen praktizieren E-Billing, versenden also ihre Rechnungen nicht mehr in Papierform per Post sondern digital per E-Mail und sparen damit Zeit und Geld! Aber Vorsicht: Elektronisch versandte Rechnungen sind seit Jahresbeginn 2006 nur mehr dann vorsteuerabzugsberechtigt, wenn diese mit einer Digitalen Signatur versehen sind (ausgen. Faxrechnungen - Fristverlängerung bis 31.12.2006).

Im täglichen Business gibt es Situationen, wo es heißt, schnell zu entscheiden - und schnell zu handeln. Mit der Digitalen Signatur können Verträge, Erklärungen, Urkunden, Anträge oder ähnliches digital unterschrieben und sicher per E-Mail (e-codify) versandt werden. Wird dabei die sichere Digitale Signatur eingesetzt, so ist die so geleistete Unterschrift zivilrecht­lich der eigenhändigen Unterschrift gleich­zusetzen. Natürlich bietet die Digitale Signatur noch mehr Möglichkeiten und weitere Vorteile. Informationen dazu finden Sie online unter www.digisign.at.

Manfred Kasper ist Geschäftsführer des Signaturexperten Digisign und Veran­stalter einer derzeit in österreich tourenden Roadshow zum Thema Digitale Signatur - der »Signatur-Show«.

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Japanisch Bauen

\"Ich bin überzeugt, dass so wie bei den Autos auch bei Häusern die Qualität zählt“, sagt Osamu Ito, General Manager des Fertighausunternehmens Toyota Homes. Er war kürzlich Ehrengast des hochkarätigen Bauevents zu dem das Fachmagazin Bau- und Immobilien-Report ins Wiener Rathaus geladen hat.

Toyota Homes hat im Vorjahr 4.600 Eigenheime errichtet, die zu 85 Prozent in der Fabrik vorgefertig werden. Weil Erdbebensicherheit in Japan das Thema schlechthin ist, besteht das Grundgerüst der Häuser aus Stahl. Ein Haus besteht aus mehreren Modulen, die auf der Baustelle miteinander verschraubt werden. Innerhalb von sechs Stunden ist das Haus regendicht, danach folgen die Fertigstellungsarbeiten, die spätestens nach 40 Tagen abgeschlossen sind. Hier sieht Ito noch erheblichen Verbesserungsbedarf, sein Ziel ist es die Arbeiten auf der Baustelle auf 10 Tage zu konzentrieren. \"Die Arbeiter müssen sich besser organisieren“, meint er. Die tatsächliche Arbeitszeit sei relativ gering, viel Zeit vergehe mit dem Suchen von Werkzeug und Material. Dies könne man durch eine geringe Zahl von Bauteilen und deren leichtere Handhabarkeit reduzieren. Es sei jedoch ein Irrglaube, dass man Häuser komplett in der Fabrik fertigen könne. Was sehr wohl möglich sei ist die ideale Vorbereitung des Bauplatzes, was auch gemacht werde.

Im Werk selbst ist der Einsatz von Schweiß-Robotern für Toyota eine Selbstverständlichkeit. \"Wichtiger als die Roboter ist aber unsere grundsätzliche Denkweise“, betont Ito. Es werden jeweils nur jene Teile gefertigt, die tatsächlich für das vom Kunden bestellte Haus benötigt werden, es wird nichts auf Lager produziert. Ein System, das Fehler nicht verzeiht, weshalb jeder Arbeiter in der Fertiigung aufgerufen ist beim Entdecken eines Qualitätsmangels die Produktion zu stoppen. Es sei zum Beispiel unverantwortlich mögliche Schwächen im Grundgerüst zu umgehen, wenn danach Wandverkleidung und Böden montiert werden. \"Fehler auszubessern ist zeitintensiv und teuer“, meint der Manager. Die Wände bestehen aus Beton, Gipskarton und Holz, bei den Böden wählen 60 Prozent der Kunden Parkett.

Die Planung für die Häuser erledigen die Verkäufer, meist in Kombination mit dem Grundstück. Die \"Verkaufsplaner“ können aus insgesamt 28 grundlegenden Arten von Modulen wählen und das Gebäude konzipieren. \"Kein Haus gleicht deshalb einem anderen“, sagt Ito und dennoch gibt offen zu, dass die architektonische Freiheit das große Problem der Häuser sei. Dafür habe man sich in der Nachbetreuung etwas überlegt. Ein Monat nach der Fertigstellung werden etwaige Nacharbeiten ausgeführt. Danach kommt nach einem Jahr, nach fünf Jahren, nach zehn Jahren erneut ein Techniker zum \"Service“, der sich langfristig auch im Umsatz bemerkbar machen wird. Was die Grundausstattung betrifft sind Fußbodenheizung und Aircondition im japanischen Neubau Standard. Für ein Einfamilienhaus mit einer Fläche von 130 Quadratmetern verrechnet Toyota in etwas 140.000 Euro.

Chancen mit dieser Art des Hausbaus in Europa zu reüsieren sieht Ito nicht. \"Wir haben keine dahingehenden Pläne, unsere Häuser müssen Erdbeben und Taifunen standhalten und unser Hauptabsatzgebiet sind die warmen Regionen Japans. Was sehr wohl denkbar sei ist eine Ausdehnung auf mehrgeschossige Bauten. \"Bis zu vier Stockwerken ist es ohne Probleme möglich“, ist Ito überzeugt. Vorerst gelte es jedoch das Ziel von fünf Prozent des Einfamilienhausmarktes zu erzielen. Derzeit liege man bei einem Prozent. Am Markt insgesamt tätig sind rund 70 Anbieter, einer davon ist mit einem Marktanteil von vier Prozent Marktführer.

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Eigene Gesetze

Der Konferenzveranstalter Business Circle ist im letzten Geschäftsjahr von Juli 2005 bis Juni 2006 um 28 Prozent gewachsen. Mit 35 Mitarbeitern veranstaltet Business Circle jährlich über 500 Konferenzen und Seminare mit 1000 Referenten für mehr als 8000 Teilnehmer. Dabei wähnt man sich auf schwierigem Pflaster: Das Marktumfeld ist durch einen harten Verdrängungswettbewerb sowie eine in den letzten Jahren spürbare Marktbereinigung charakterisiert. \"Der bloße Erwerb von Fachwissen genügt den Konferenz-Teilnehmern schon längst nicht mehr“, heißt es bei Business Circle. Sämtliche Veranstaltungsformate werden von Jahr zu Jahr kompakter, intensiver und anspruchsvoller und müssen auch den gestiegenen Ansprüchen für Networking standhalten.

Auch Conex-Geschäftsführer Michael Ghezzo sieht sich ständigen Dumpingversuchen des Mitbewerbs ausgesetzt. Aus diesem Grund funktioniere auch die IT-Schiene der BC-Tochter auf anderem Niveau. \"Hier sind die Konditionen für Teilnahmen aufgrund der extremen Wettbewerbs wesentlich günstiger“, will man sich nicht das Geschäft bei Business Circle verwässern.

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T-Mobile ist glücklich

Da lag das Gold noch auf der Straße: 1996 kommunizierten gerade einmal 100.000 österreicher mobil, das Potenzial war noch unerkannt - und himmelschreiend hoch. Zehn Jahre später sind es bereits 8,8 Mio. Menschen, die mobil telefonieren, Internet surfen und E-Mails mobil abrufen. In dieser Zeit ist T-Mobile groß geworden und feierte nun einen runden Geburtstag. Heute ist die magenta Truppe rund um Geschäftsführer Georg Pölzl 3,1 Mio. Kunden schwer und will weiterhin mit der jüngst akquirierten Marke tele.ring eine Zwei-Wege-Strategie fahren. Der Grund: One (mit yesss) und die mobilkom (bob) tun dies ebenfalls, die Diskontfilialen sind derzeit hoch im Kurs. Auch tele.ring-Marketingdirektor Thomas Wedl kann sich \"nicht mehr vorstellen, mit nur mehr einer einzigen Marke am Markt erfolgreich zu sein“, sieht das Thema für tele.ring-Kunden aber nicht im Vordergrund. Umfragen hätten ergeben, dass lediglich jedem fünften tele.ring-Kunden der neue Eigentümer T-Mobile bewusst sei - ebenso wenig wüssten die Konsumenten über die geschwisterlichen Verhältnisse bei Billa/Merkur Bescheid. Und: Negativberichte über mögliche Unstimmigkeiten der tele.ring-Leute im T-Center möchte Wedl jederzeit abwehren können. \"Unzufriedene Mitarbeiter gibt es überall. Wenn aber die Leute sehen, dass das Unternehmen erfolgreich ist - dann ist jeder glücklich.“ Als besonders erfolgreich hatte sich zuletzt zwar ein Tarif der Konkurrenz, Ones \"4 zu 0“, erwiesen. Diesem hätte man nun aber mit dem Tarif \"ätsch!“ den Kampf angesagt, so Wedl. Die aggressive 4-zu-0-Attacke hat auch tele.ring weh getan.\"Allerdings haben wir nie 1000 Kunden pro Tag verloren“, dementiert der Marketing-Director eine Meldung des Report.
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Ausgezeichnet

Comnet hat von Cisco Systems, dem weltgrößten Hersteller von IT-Infrastrukturtechnologie, die Auszeichnung \"Channel Customer Satisfaction Excellence\" erhalten. Diese Anerkennung resultiert aus umfangreichen Aktivitäten zum weiteren Ausbau der Kundenzufriedenheit, die von Cisco objektiv evaluiert wurde. Bereits im Vorjahr konnten die Klosterneuburger diese Auszeichnung entgegennehmen.

Trotz Herstellerunabhängigkeit kooperiert Comnet eng mit renommierten Hardwareherstellern wie etwa Cisco Systems. So hat das Unternehmen neben den für die Silber-Partnerschaft erforderlichen Zertifizierungen weiterführende Spezialisierungen wie VPN Security sowie Wireless LAN erworben und wurde kürzlich als Silber Partner des Jahres 2006 ausgezeichnet. Die enorme technische Kompetenz bildet gepaart mit den hervorragenden Soft-skills, die für die neueste Auszeichnung verantwortlich sind, die Basis für den Unternehmenserfolg.

Bereits im Jahr 2000 wurde das Unternehmen als \"Cisco Premier Partner of the year\" ausgezeichnet, darauf folgte 2001 die Anerkennung der \"Best Year-over-Year Performance\". Ebenfalls im Jahr 2001 wurde Comnet zum Cisco Silver Certified Partner ernannt. \"Wir sind aufgrund unseres technischen Know-hows in der Lage, alle unternehmenskritischen Sektoren einer IT- Netzwerkinfrastruktur bei Mittel- und Großbetrieben abdecken und servicieren zu können“, sagt Andreas Bergler, Geschäftsführer von Comnet. \"Ein IT-Projekt ist aus unserer Sicht aber nur dann erfolgreich abgeschlossen, wenn sowohl die technische Lösung funktioniert und gleichzeitig auch die Kundenzufriedenheit hoch ist. Da es auch bei IT-Projekten im Grunde um Menschen geht, die durch das richtige Equipment in die Lage versetzt werden sollen, Aufgaben schneller, besser und sicherer zu erledigen, widmen wir uns dem Faktor Mensch bei all unseren Aktivitäten sehr ausgiebig“, so Bergler weiter.

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\"Kein Alleingang der Politik“

Die Definition der Gesellschaft, in der wir leben, verfügt neuerdings über eine äußerst bescheidene Halbwertszeit. So hat der Wiener Philosoph Konrad Paul Liessmann treffend angemerkt, dass er bereits in vielen Gesellschaften gelebt hat - im Spätkapitalismus, im Atomzeitalter, in der postindustriellen Gesellschaft und in der Informationsgesellschaft. Aktuell - so der Common Sense bei Politik, Wissenschaft und Wirtschaft - leben wir in der Wissensgesellschaft. Das heißt nichts anderes als dass das intellektuelle Kapital die zentrale Ressource darstellt. Für eine effektive Standortpolitik bedeutet dies Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie eine Stärkung der Innovationskraft. Wien will sich dieser Herausforderung stellen und verpasst sich eine neue Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie. \"Diese neue Initiative ist kein Alleingang der Politik“, erklärt Wirtschafts- und Finanzstadtrat Vizebürgermeister Sepp Rieder. Es handle sich vielmehr um ein Bündnis aus Wirtschaft, Wissenschaft und Stadt Wien. Bis Ende 2007 soll der Strategieplan \"viennovation 2015“ erstellt werden. Ziel ist es, Wien verstärkt als zentraleuropäische Forschungs- und Wissenschaftshauptstadt zu etablieren. Die Forschungsquote soll auf vier Prozent, die Beschäftigtenanzahl im Bereich Forschung und Entwicklung um 25 Prozent gesteigert werden. Zudem soll sich die Akademikerquote auf 20 Prozent steigern und die Zahl der in Forschung und Entwicklung tätigen Unternehmen ebenso verdoppeln wie der Frauenanteil in der betrieblichen Forschung. \"Die Ziele sind ehrgeizig, aber an ihnen wollen wir gemessen werden“, sagt Rieder.
Wissenschaft und Wirtschaft zeigen sich erfreut bis begeistert. Wirtschaftskammer-Präsidentin Brigitte Jank spricht von einer \"sensationellen Initiative“, der Präsident der Industriellenvereinigung Wien Albert Hochleitner erhofft sich \"neue Produkte, Arbeitsplätze und eine Sicherung des Wohlstands“ und Christoph Badelt, Vorsitzender der österreichischen Rektorenkonferenz, versichert die Kooperation der Universitäten. Selbst die Wiener Opposition scheint auf Kurs. Norbert Walter, Landesgeschäftsführer der öVP Wien, begrüßt die Initiative, kritisiert lediglich ihr verspätetes Zustandekommen. Walter verweist auf Oberösterreich, wo bereits im Jahr 1998 das \"Strategische Programm Oö 2000+\" erarbeitet wurde. Dem hält Rieder entgegen, dass \"Wien seit 1997 in einer einzigartigen Technologieoffensive rund 400 Millionen Euro in Technologieprojekte investiert hat“.

Fehlende Strategie
Was bislang gefehlt hat war eine klare Innovationsstrategie. Dies soll sich nun ändern. \"In Zukunft geht es darum, Wiens Initiativen zu verstärken, sie in ihrer Wirkung noch weiter zu fokussieren und Forschungseinrichtungen und Unternehmen zu noch mehr Qualität und Dynamik zu befähigen“, sagt Rieder. Aus diesem Grund werde sich die Wiener Forschungs-, Technologie und Innovationsstrategie auf vier Aufgaben konzentrieren. Der Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft soll intensiviert und die Forschungsinfrastruktur modernisiert werden. Zudem sollen die Humanressourcen gefördert werden, um hoch qualifizierte Arbeitskräfte an den Standort Wien zu binden und eine Internationalisierung der Wiener Forschungs- und Technologieprojekte betrieben werden.
Entlang dieser vier Kernorientierungen sollen die in Wien ansässigen Forschungseinrichtungen und Unternehmen durch gezielte Maßnahmen unterstützt werden. Die Hauptrollen spielen die vier komplementären Förderinstrumente das ZIT - Zentrum für Innovation und Technologie, der WWTF - Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds, die departure wirtschaft, kunst und kultur gmbh die Förderfonds der Stadt Wien. Getreu dem Motto \"Stärken stärken“ richten sich diese Förderinstrumente an die in Wien bereits vorhandenen Kompetenzfelder (siehe Kasten). Gießkannenprinzip gibt es keines, es herrscht das Prinzip des Wettbewerbs vor.

Wiener Stärkefelder
Wien ist österreichs wichtigster Forschungs- und Innovationsstandort: 31 Prozent der österreichischen Forschungseinheiten sind in Wien beheimatet und knapp 43 Prozent aller in der Forschung Beschäftigten arbeiten in der Bundeshauptstadt. Wien hat das Lissabon-Ziel mit seiner Forschungsquote von 3,1 Prozent bereits überschritten und liegt mit 43 Prozent der in österreich getätigten F&E-Aufwendungen (2,2 Milliarden Euro) weit über dem österreichischen Durchschnitt.
Wien verfügt vor allem über vier forschungs- und innovationsintensive Stärkefelder: Mit 140 Unternehmen und 3.800 Forschenden hat sich Wien zu einem relevanten europäischen Standort für Life Sciences entwickelt. Im IKT-Bereich gibt es 8.000 Firmen mit mehr als 70.000 Beschäftigten. Im Automotive-Sektor spielt Wien mit einem Netzwerk von 120 Firmen in der Vienna Region eine wichtige Rolle in der Region Centrope und hat sich im weltweiten Wettbewerb bereits zur fünftwichtigsten Region in der Autoproduktion entwickelt. Mit einem Beschäftigungswachstum von sechs Prozent setzen auch die über 18.000 Firmen der Wiener Creative Industries Jahr für Jahr ein kräftiges Zeichen.

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Nikon Neuheiten IV

Beide Modelle verfügen über die Porträt-AF-Taste, mit der man auf drei Funktionen für die kamerainterne Bildoptimierung - auch unter schwierigen Bedingungen - zugreifen kann:
- Porträt-Autofokus (erkennt automatisch Gesichter im Bild stellt diese scharf)
- Erweiterte Rote-Augen-Korrektur (korrigiert automatisch den Rote-Augen-Effekt)
- D-Lighting-Funktion (hellt unterbelichtete Bilder oder zu dunkle Partien auf)
Wie auch die anderen Modelle bieten die beiden letzten Kameras der vorgestellten COOLPIX-Familie ebenfalls 15 Motivprogramme zur optimalen Bildgestaltung in den jeweiligen Aufnahmesituationen.

COOLPIX S9
Das Herzstück der COOLPIX S9 ist der 1/2,5-Zoll-CCD-Bildsensor mit einer Auflösung von 6,1 Megapixel, mit dem die Kamera laut Hersteller Farben naturgetreu erfasst und winzige Details gestochen scharf wiedergibt. Dank der \"90-Grad-Optik“ fährt das Objektiv auch bei Verwendung des 3fachen Zooms nicht aus dem flachen Kameragehäuse heraus.
Die S9 bietet zusätzlich praktische Funktionen, wie beispielsweise eine Zeitraumeinbelichtung, die im Bild anzeigt, wie viele Tage ein wichtiges Ereignis zurückliegt bzw. wie viele Tage noch bis zu dem Ereignis vergehen werden, sowie eine Zeitzonenfunktion, mit der Heimatzeitzone und Reisezeitzone festgelegt werden können. Dadurch wird das Sortieren der Bilder nach einer Reise erleichtert.Eine weitere Funktion, soll den Spaßfaktor beim Fotografieren erhöhen: mit der Stop-Motion-Funktion kann der Benutzer ganz einfach seine eigenen animierten Stop-Motion-Filmsequenzen erstellen. Dazu macht er eine Aufnahme des Motivs, das er animieren möchte, bewegt das Motiv und nimmt es dann erneut auf usw.

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Musik-Player für P!nk-Fans

Für Fans der Sängerin P!nk kommt nun ein besonderes Stück in den Handel: Ein pinkfarbener MP3- und Movie-Player (optional auch in Schwarz erhältlich) mit silber-glänzender Rückseite wo die Unterschrift der Sängerin P!nk eingraviert wurde. Der Mini-Player besitzt einen Movie-Player zum Abspielen von Videos, ein integriertes Stereo-FM-Radio, eine Ordner-Navigation, ID3-Tag-Anzeige und ein integriertes Diktiergerät. Er bietet mit seinem 2 Gigabyte-Flashspeicher Platz für bis zu 500 Songs, welche die Nutzer 10 Stunden ohne Pause genießen können.

Schicke Extras
Der i.Beat p!nk besitzt ein flaches Touchpad, das über die leuchtenden Sensortasten einfach und schnell bedient werden kann. Neben der Unterschrift auf der Rückseite sind im Player für die Fans einige Bilder der Sängerin P!nk gespeichert. Diese können mit dem integrierten Bildbetrachter oder via Diashow-Funktion über das TFT-Display, das 65.000 Farben bietet, angeschaut werden. Der neue MP3-Player unterstützt neben den herkömmlichen MP3-, WMA- oder WAV-Dateien auch das zum Abspielen von im Internet gekauften Songs oft notwendige WMA-DRM (Digital Rights Management)-9-Format. Der superschmale MP3-Player mit den Maßen 37 x 80 x 9 Millimeter wiegt mit Akku nur 33 Gramm. über eine USB-Schnittstelle kann der Li-Polymer Akku geladen werden.

Zusätzlich verfügt das kleine Mini-Player noch über eine Shuffle-Funktion, mit der die Titel zufällig ausgewählt und abgespielt werden können. Eine Resume-Funktion lässt den i.Beat p!nk nach dem erneuten Einschalten genau dort ansetzen, wo er vorher unterbrochen wurde. Mit i.Beat p!nk können die Nutzer sogar direkt vom Radio WAV-Dateien aufnehmen.
Der MP3-Player ist ab Ende November zu einem Preis von 99 Euro (1 GB) und 129,99 Euro (2 GB) erhältlich. Im Lieferumfang sind Sennheiser Kopfhörer, ein USB 2.0-Kabel, Magix MP3 Maker SE, eine Software-/Treiber-CD und eine Bedienungsanleitung inbegriffen.

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Gesund am Arbeitsplatz

Arbeitsmedizinische Studien sind eine Fundgrube an guten Ratschlägen, die leider nicht selten an der Arbeitsrealität scheitern. Dauerhaftes Sitzen, einseitige Bewegungen eine eingeschränkte Sitzhaltung sollen vermieden werden. Jede Möglichkeit zu mehr Bewegung sollte hingegen genutzt werden. Ein schwieriges Unterfangen, wenn man hauptsächlich am Bildschirm arbeitet. Einfacher werden soll es durch den Einsatz eines Sitz-Steh-Tisches. Der von ARP Datacon entwickelte Arbeitsplatz soll die Wirbelsäule entlastet, das Herz-Kreislauf-System aktiviert und einer Muskelinaktivität vorgebeugt werden.

Die Aluminiumkonstruktion lässt sich in der Höhe elektrisch und stufenlos von 655 bis 1305 Millimeter verstellen. Wie ein Tischlift fährt der Sitz-Steh-Tisch innerhalb von 17 Sekunden auf die gewünschte Höhe. Die Holztischplatte hat eine Abmessung von 160 x 80 Zentimeter.
Erhältlich ist der gesunde Arbeitsplatz um 490 Euro.

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Was österreichs IT-Manager...

Studie 1: überzeugungsarbeit von den IT-Leitern gefordert. Der Markforscher IDC beschreibt in seiner aktuellen Studie die Stimmungslage der IT Branche österreichs. 208 IT-Leiter informieren über Ausgaben und Budget, den Einsatz von IT-Technologien sowie den firmeninternen Aufbau der EDV-Infrastruktur.

\"Sicherheit, Outsourcing, VoIP und Open Source zählen zu Top-Themen in den IT Abteilungen“, betont IDC-Analyst Rainer Kaltenbrunner. Die EDV-Leiter beurteilen die Wirtschaftslage für die nächsten 12 Monate innerhalb der IT Branche mit 2,43 im Schulnotensystem. Budgetkürzungen, stärker Wettbewerb und die Gewährleistung der Kundenzufriedenheit sind die größten Herausforderungen für österreichs Unternehmer.

IT-Leiter sind spendabel. Das Ausgabenverhalten der IT Abteilungen entwickelt sich positiv. 36,4 Prozent der IT-Manager gehen von höheren Ausgaben aus, das ist eine erwartete Steigerung von 13,4 Prozent im Vergleich zum letzen Jahr. Rund 60 Prozent der befragten KMUs verfügen über ein IT-Budget bis maximal 70.000 Euro, bei 31 Prozent der Großunternehmen liegt mehr als eine Million Euro im Budgettopf. Das Geld wird in den nächsten zwölf Monaten vor allem in die Bereiche Server Konsolidierung, Email Archiving, VoIP und Mobile Services fließen, so IDC.

Führungskräfte als Bremser. Rund 45 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass sie im letzten Jahr mit mehr als 1000 versuchten und vereitelten Attacken (Viren, Hackings, Trojaner, Würmer) zu kämpfen hatten. \"überzeugungsarbeit müssen IT Leiter vor allem in der Führungsetage leisten, da Chefs die Relevanz von Sicherheitslösungen unterschätzen und im KMU Bereich nur knappe IT Budgets genehmigen“, fasst Kaltenbrunner die Studienergebnisse zum Thema Security zusammen.

Outsourcing hoch im Kurs. Outsourcing-Dienstleistungen werden von rund 65 Prozent der Betriebe in Anspruch genommen. KMUs \"outsourcen“ besonders gerne, da sie dadurch einen 20Prozentigen Gewinn innerhalb der Gesamt IT-Kosten erzielen. Meistens werden einzelne Geschäftsbereiche an externe Anbieter ausgelagert (selektives Outsourcing), Business Process Outsourcing gilt als heißes Zukunftsthema, findet derzeit aber nur geringe Akzeptanz.

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