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Musik für die Hemdtasche

Der MP-450 spielt neben Musik auch Videos und Bilder ab. Außerdem besitzt der Player ein FM-Radio und kann mit dem eingebauten Mikrofon Sprache aufzeichnen. Per automatischen Suchlauf stellt sich der Player immer auf den bestmöglichen Stereo-Sender im Empfangsgebiet ein. Bis zu 40 Stationen lassen sich manuell oder automatisch speichern. über den Text-Viewer kann der Nutzer E-Books lesen und mithilfe der Bookmarking-Funktion Lesezeichen in Hörbüchern setzen und das vorinstallierte Game \"Tetris“ vertreibt Langeweile.

Handhabung:
Die Bedienung des MP-450 erfolgt einfach über die grafische Benutzeroberfläche. Die unterschiedlichen Funktionen, wie Audio, Video, Radio, Image, Text, Games, Record und Settings, werden mit Bildsymbolen auf dem 2-Zoll großen Display visuell dargestellt. Mit der Menütaste sowie mit den Forward- und Backward-Buttons kann der User kinderleicht den Inhalt des Players durchstöbern und die gewünschte Funktion wählen.

Features:
- Abmessungen: 70 x 43 x 11,5 Millimeter
- Gewicht: 40 Gramm
- 2-Zoll TFT LCD mit 262.000 Farben
- USB 2.0 Interface
- Unterstützt MP3, WMA, JPG, AVI, Image Viewer, Bookmarking und Text Viewer
- ID3 Tag/Lyrics Support/DRM 9 Support
- FM Radio und -aufnahme
- Sprachaufnahmefunktion
- A-B Repeat
- 8 Modes User Equalizer
- \"Tretris“ vorinstalliert
- Benutzerführung in 19 Sprachen
- Preise:
1 GB: 89 Euro
2 GB: 109 Euro
4 GB: 149 Euro

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Umbau genutzt

Von Daniel AJ Sokolov

Kunden von T-Mobile und tele.ring werden schon im März auch mit EDGE online gehen können. Diese Weiterentwicklung von GPRS ermöglicht kürzere Latenzzeiten und größere Bandbreiten. Die theoretisch vorgesehenen 473,6 kbit/s werden aber nicht erreicht, der 2004 von T-Mobile Ungarn aufgestellte Weltrekord liegt bei 235,6 kbit/s. Realistisch sind 120 bis 160 kbit/s, die Signalqualität ist dabei ein wesentlicher Faktor. Mit der 3G-Technologie HSDPA kann EDGE jedenfalls nicht mithalten.

Im Unterschied zur mobilkom austria, die EDGE nur außerhalb der UMTS-Abdeckung einsetzt, plant T-Mobile einen großflächigeren EDGE-Einsatz. Im März sollen sowohl EDGE als auch HSDPA jeweils rund 75 Prozent der Bevölkerung erreichen, sodass im gesamten T-Mobile-Netz zumindest eine der beiden Technologien verfügbar sein wird. HSDPA - ab Jahresmitte mit HSUPA - soll noch auf über 80 Prozent erweitert werden.

Viele Jahre hatte der nach Bonn wechselnde CTO Günther Ottendorfer EDGE eine Absage erteilt. Doch im Zuge der Zusammenlegung des T-Mobile Netzes mit dem tele.ring-Festnetz und Teilen des tele.ring-Mobilfunknetzes wurde das T-Mobile-Netz modernisiert. Die notwendigen Softwareupdates ermöglichen zu relativ niedrigen Kosten nicht nur schnelleres GPRS (Coding Schemes 3 und 4), sondern auch EDGE.

Auch international kombinieren erstaunlich viele Netzbetreiber HSDPA mit EDGE. One plant keinen Einsatz von EDGE und strebt bis Ende 2008 90 Prozent HSDPA-Versorgung an.

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Bei Gongschlag Teamplay

(+) plus: Das Familienunternehmen Kapsch erscheint sowohl in der heimischen IT-Szene als auch in den angrenzenden Nachbarländern als große Ausnahme. Wie lautet die Strategie, diese Position abzusichern?
Kari Kapsch: Zuerst würde ich nicht unbedingt behaupten, dass wir die große Ausnahme sind. Kapsch ist in der Telekommunikation in den beiden Bereichen, CarrierCom und BusinessCom, Systemintegrator - wir müssen uns also mit den jeweiligen lokalen Dienstleistern vergleichen. Internationale Unternehmen kommen hier mit wenigen Ausnahmen, wie etwa NextiraOne, nur vereinzelt vor. Herausragend aber sind sicherlich unsere Performance und unser derzeitiges Wachstum. Ein Grund dafür sind die Eigentümer der Kapsch Gruppe, die im eigenen Haus unternehmerisch agieren. Dadurch haben unsere Mitarbeiter einen wesentlich höheren Motivationsgrad als dies bei anderen Unternehmen üblich ist. Für unsere Leute macht es einen großen Unterschied, direkt mit den Eigentümern am Wohl des Unternehmens arbeiten zu können. Nebenbei haben wir aufgrund dieser Eigentümerstruktur auch die Möglichkeit, mal ein, zwei Jahre in Segmente ohne große Gewinngarantien zu investieren - ohne gleich irgendwelche Aktienkurse dadurch zu gefährden. Freilich wird auch bei uns ein Börsengang angedacht. Allerdings nicht mit der gesamten Gruppe, sondern mit Kapsch TrafficCom. In diesem Bereich kann ein Börsegang eine interessante Perspektive bringen. Dort ist das Geschäft auch anders: Kapsch­ ist Entwickler und Systeminhaber der Mautlösungen, denen nun ein Weltmarkt offen liegt. Mit den Erfolgsgeschichten der Mautsysteme in österreich und Tschechien, wo TrafficCom mit Partnern auch eine eigene Betreibergesellschaft gegründet hat, sind ganz andere Hebel möglich.

(+) plus: Die schlimme Zeit des Absturzes der Technologiebranche an den Börsen hat die gesamte Branche in Mitleidenschaft gezogen. Doch sind aus dieser Krise auch viele gestärkt herausgegangen. Wie hat Kapsch diese Phase überstanden?
Kari Kapsch: Wir hatten noch vor dieser Bereinigungsphase in der nunmehr vierten Generation zwei Familienstämme im Unternehmen, die sich - wie es oft in Familienunternehmen passiert - irgendwann nicht einmal mehr über die Farbe am Garagentor einigen konnten. In einer großen Eigentümerbereinigung schufen wir dann aber die notwendige Basis für die kommenden schwierigen Jahre: Die andere Familienhälfte wurde ausgekauft. Dies ermöglichte wesentlich raschere Entscheidungen. Damit hat es innerhalb des Vorstandsteams - mein Bruder Georg, Franz Semmernegg und ich - eine solch gute Zusammenarbeit gegeben, dass vieles bewältigt werden konnte. Auch wir wurden beginnend mit 2001 mit schwierigen Jahren der Herausforderung konfrontiert: Wir stellten die gesamte Gesellschaft auf den Kopf und kreierten neue Strukturen mit den drei Holdingtöchtern CarrierCom, BusinessCom und TrafficCom. Damals wurden Unternehmensteile auch abgegeben: Wir beendeten viele Aktivitäten im Fertigungsbereich, mussten dramatisch Personal reduzieren und bereinigten die Verwaltung. Der Vorstand hat akkordiert gearbeitet, im Team gut funktioniert und hat dadurch die Mitarbeiter stets mitreißen können. Wir haben das Glück gehabt, dass uns dies gelang.

(+) plus: Welche Lehren haben Sie aus dieser Phase gezogen?
Kari Kapsch: Dass man auch in guten Zeiten nie vergessen sollte, auf die Kostenstrukturen in Unternehmen zu achten. Das ist ein Fehler, den wir allesamt machen: In Moment des Wachstums und des Gewinns ist man mit dem Aufbau unnötiger Strukturen viel lockerer. Wenn es aber eng wird, ist es erstaunlich, mit wie wenig Ressourcen ein Unternehmen auskommen kann. Manchmal hatten Unternehmensprozesse nach der Belegschaftsreduktion sogar besser funktioniert.Es war schon eine verrückte Zeit: Zum Höhepunkt der Goldgräberstimmung sind Fachkräfte völlig überbezahlt mit oft doppelt so hohen Gehälter abgeworben worden. Man musste als Unternehmer richtiggehend Sorge um seine gute Mannschaft haben. Die­se Jahre sind bekanntlich vorbei. Und die vormals Abgeworbenen sitzen mitunter wieder bei ihren alten Arbeitgebern - zu realistischen Konditionen.

(+) plus: Die Branche ist stets in Bewegung - welchen Wandel hat die IT-Dienstleis­tungstochter Kapsch BusinessCom in den letzten Jahren erfahren?
Kari Kapsch: Früher, vor der Zusammenführung der beiden Systemhäuser Kapsch und Schrack, war die reine Sprachkommunikation in beiden Unternehmen extrem dominant und generierte um die Jahrtausendwende gut neunzig Prozent der Umsätze. Mittlerweile ist die Situation anders: Wir haben nun einen Sprachanteil in der Größenordnung von rund fünfzig Prozent. Die andere Hälfte ist aus den neuen Bereichen hinzugekommen. Darin enthalten sind der Infrastrukturbereich, das Datengeschäft und die IT. Bei der KBC wurde vor zwei Jahren eine Erweiterung des gesamten Leistungsportfolios in die komplette IT-Welt definiert, an der wir derzeit intensiv arbeiten. Damit meinen wir auch die Erweiterung des Unternehmens durch Akquisitionen. Im Jahr 2002 wurde nach der Zusammenführung mit Schrack BusinessCom auch das Businesskundengeschäft der Ericsson AG österreich übernommen. 2003 ging es dann mit der übernahme des Netzwerkintegrators CS Communications weiter. Ein Jahr später wurde der in Verkabelungen, Serverraum­überwachung und Zutrittskontrollen starke Spezialist ADS gekauft. 2005 akquirierten wir zwei österreichische IT-Companies - techcom und Systrex - gefolgt von Getronics im Vorjahr. Dieser letzte Kauf betraf nicht nur österreich sondern auch das Geschäft in der Slowakei, Tschechien und Polen.

(+) plus: Die Getronics-übernahme war bei weitem der größte Brocken für Kapsch BusinessCom. Wie weit ist die Integration fortgeschritten?
Kari Kapsch: Nachdem wir den Vertrag mit Ende Juni 2006 unterschrieben hatten, rechneten alle Beteiligten mit dem üblichen maximalen Zeitraum bis zur kartellrechtlichen Genehmigung. Mitnichten - wir hielten bereits sechs Wochen später die Genehmigung in Händen, hatten uns aber zum Glück bereits die Köpfe zum detaillierten Ablauf der Integration zerbrochen. Mit Gongschlag 18. August wurden dann ohne weitere Diskussion das gesamte Inventar und Kundenaufträge in das Geschäft der Kapsch Business­Com in öster­reich übernommen. Die Integration der Mitarbeiter ist ebenfalls nach wenigen Wochen abgeschlossen gewesen, so dass wir im September die gesamte Integration in öster­reich gemeistert hatten. 250 Getronics-Mitarbeiter wurden gesamt übernommen, davon knapp neunzig in österreich. Auch bei den übernahmen außerhalb österreichs sind wir gerade dabei, die Getronics-Gesellschaften zu fusionieren.

(+) plus: Wie haben die Getronics-Kunden auf diesen Kauf reagiert? Ist es zu Vertragsauflösungen gekommen?
Kari Kapsch: Kunden wechseln bekanntlich dann, wenn sie unzufrieden sind. Getronics hat bislang ebenso wie Kapsch eine gute Dienstleistung geboten. Daran ändert sich auch mit der Zusammenführung nichts - im Gegenteil: Es kann sogar noch besser werden. Wir haben bis dato keinen Kunden verloren. Darüber hinaus ist die Mannschaft voll motiviert, mitsamt den Schlüsselkräften. Wir waren bereits die Nummer eins im Sprachbereich und sind nun mit den Getronics-Assets als größter Cisco-Partner die Nummer eins im LAN-Bereich.

(+) plus: Was bedeutet dies für den Umsatz der BusinessCom?
Kapsch: Getronics hatte in den letzten Jahren schwankende Jahresergebnisse, im Schnitt 30 bis 35 Millionen Euro. Diese Summe können Sie auf das Ergebnis der KBC addieren. In der Kapsch Gruppe haben wir uns vor zwei Jahren zum Ziel gesetzt, uns innerhalb von fünf Jahren zu verdoppeln. Auf Kapsch BusinessCom umgerechnet bedeutet dies, dass wir nach Plan in den nächsten vier Geschäftsjahren auf 200 Millionen Euro Jahresumsatz kommen sollen. Im zweiten Umsetzungsjahr dieser Strategie sind wir nun von 100 auf 140 Mio. gewachsen. Wir schaffen also die lineare Steigerung, die wir uns selbst vorgegeben haben. Der rasante Aufbau dieses Volumens aber auch des Know-how für erweiterte Geschäftsaktivitäten ist mit diesen Akquisitionen möglich, von denen weitere folgen werden.

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Mercur für Bender MedSystems

Das prämierte Produkt ist ein multianalytisches Nachweissystem für Adipositas. Das Produkt beruht auf der von Bender MedSystems entwickelten FlowCytomix Technologie, welche es möglich macht, simultan bis zu 20 verschiedene Analyten in einer Patientenprobe, z.B. Serum zu bestimmen. Bender MedSystems wendet hierfür das Reaktionsprinzip des Immunoassays, d.h. den hoch spezifischen Nachweis mit jeweils einem AK Paar, an. Die quantitative Analyse des komplexen Ansatzes erfolgt mit Hilfe eines Durchflusszytometers.

Hintergrund
Es hat sich gezeigt, dass der Nachweis eines einzelnen Parameters nur sehr eingeschränkte Aussagekraft hat, im speziellen bei so komplexen Krankheitsbildern wie Adipositas, deshalb erlaubt nur die gleichzeitige Messung einer Reihe von repräsentativen Markermolekülen die Basis für eine profunde Diagnose und folgende Therapie. Adipositas- die übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper, betrifft alle Bevölkerungsschichten und alle Altersgruppen, der Prozentsatz an adipösen Menschen beträgt mehr als 15 Prozent, Tendenz stark steigend. Besonders die Therapie und sekundäre Folgewirkungen von Adipositas verursachen erhebliche Kosten für das Gesundheitssystem, da gravierende gesundheitliche Risken direkt mit Adipositas assoziiert sind, so z.B. Hypertonie, Diabetes II, Herzerkrankungen, Schlaganfall, erhöhte Mortalität, orthopädische und psychosoziale Komplikationen.
Mit Hilfe des von Bender MedSystems entwickelten Panels zum Nachweis von Adipositas kann die Stoffwechselstörung gezielt analysiert werden und eine gerichtete pharmakologische Intervention durchgeführt werden; das Monitoring der gewählten Therapie ist auf molekularer Ebene möglich. Darüber hinaus können weitere Marker für assoziierte Risken, z.B. kardiovaskuläre Markerproteine mitbestimmt werden und so eine ganzheitliche Diagnose erstellt werden. Weiters bietet das Adipositas Marker Panel ein Instrument für die pharmazeutische Forschung für die Entwicklung neuer Therapeutika und das Studium derer Wirkweise.

über Bender MedSystems
Der Unternehmensgegenstand von Bender MedSystems GmbH ist die Entwicklung, Produktion und der weltweite Vertrieb von biomedizinischen Forschungsreagenzien und -diagnostika. Das Konzept besteht darin, innovative Nebenprodukte wie sie im Zuge einzelner biomedizinischer oder pharmazeutischer Forschungsprojekte an Universitäten oder in der Industrie in Form von Forschungsreagenzien und -diagnostika anfallen, Wissenschaftlern auf der ganzen Welt möglichst rasch als kommerziell verfügbare Produkte zugänglich zu machen. Dadurch wird der internationale Austausch sowie die Weitergabe von Know-how und der wissenschaftliche Fortschritt gewinnbringend gefördert.

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Chef-Rochaden

Der Sommer bringt Frische in die Vorstandsebenen führender Baufirmen. Karl Steinmayr löst bei der Habau Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H. mit Sitz in Perg (Oö) den bisherigen kaufmännischen Geschäftsführers Hans Handl ab. Er hat das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, so eine Mitteilung der Habau. Steinmayr war zuletzt bei der Spedition Augustin und zuvor im Vorstand der Alpine Mayreder in Salzburg. Steinmayrs Spezialgebiete sind Finanzen, Controlling und Recht.Einen Abgang vermeldet auch die Alpine Bau GmbH. Karl Weidlinger verlässt mit Jahresende den Salzburger Bauriesen, ihm rückt Karl Gruber nach. Gruber ist 26 Jahre bei der Alpine und leitete zuletzt die Alpine Niederlassung Oö sowie die Division Internationaler Hochbau.
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Airports im Wandel der Zeit

Flughäfen werden zu Oasen des wirtschaftlichen Wachstums. Nicht nur in den boomenden Märkten Asiens und Osteuropa, sondern auch in den klassischen Industrienationen, lautet die zentrale Aussage einer Studie der Managementberatung A.T. Kearney. Während die Geschäftsfelder Aviation und Handling von deutlichen Umsatzeinbrüchen gekennzeichnet sind, lässt sich im Non-Aviation Bereich richtig Geld verdienen. Das Fliegen wird zur Nebensache. Die Flughäfen werden im Idealfall zu kompletten Erlebniswelten, bieten deutlich mehr als Duty-Free-Shops und Gastronomie. \"Urheber und Treiber dieser Entwicklung ist der anspruchsvolle Konsument“, sagt Stefan Höffinger, Vice President A.T.Kearney österreich. Während der Passagier lange Zeit lediglich als Durchlaufposten, den es abzufertigen galt, gesehen wurde, tragen die Flughäfen dem geänderten Selbstverständnis der Passagiere als anspruchsvolle Kunden langsam Rechnung. Die Folge ist eine deutliche Schwerpunktverlagerung hin zu Non-Aviation. Business-Parks und Shopping-Malls sind die Pflicht, Entertainmentparks und Wellness-Oasen die Kür. \"Führende Flughäfen optimieren ihr \"Non-Aviation\"-Geschäft entlang der Stresskurve von Passagieren“, erklärt Höffinger. In Phasen höchster Anspannung, etwa beim Check-In, haben Kauf- und Freizeitangebote wenig Sinn. Sobald die Stresskurve abflacht ist der Passagier empfänglich für Konsum. \"Idealerweise sind die entsprechenden Shops und Angebote so angeordnet, dass der Weg der Fluggäste automatisch hindurch führt.“ Dieses Free-Flow-Konzept erlaubt nicht nur die größte Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten an Flächenvorgaben, sondern laut A.T.Kearney auch Umsatzsteigerungen von bis zu 25 Prozent.
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Under construction

Das Architekturzentrum Wien (AzW) hat eine neue Dependance: Im ehemaligen Prodomo Haus in Wien-Fünfhaus ist das \"Architekturzentrum West“ untergebracht. Die von den Architekten Dietrich/Untertrifaller angemieteten Räumlichkeiten sollen als \"Schaufenster für österreichische Architektur“ dienen und Wien als Standort im internationalen Diskurs positionieren, meinte AzW-Leiter Dietmar Steiner bei der Eröffnung des Az West. Geplant sind vier Ausstellungen pro Jahr, die vorwiegend jungen Akteuren eine Plattform bieten sollen. Gestartet wird am 18. April, bis dahin sind die Räumlichkeiten eine Baustelle. \"Under construction“ sind laut Steiner auch die Beziehungen zum Bund. Nach \"sechs Jahren Gesprächsverweigerung“ der ehemaligen Kulturministerin sei er sich sicher, dass das AzW mit der neuen Ministerin eine gute Basis finden werde, um die leidige Frage der Bundessubventionen zu klären, so seine Hoffnung auf eine Million Euro zusätzlicher Mittel. Aber auch die Stadt Wien hat ihre Subventionen seit 2004 sukzessive reduziert, wie AzW-Geschäftsführerin Karin Lux beklagte. \"Langfristig ist ein Betrieb so nicht machbar“, meinte Lux im Hinblick auf die steigende Zahl von Nachlässen und Archiven, die es zu verwalten gelte. Trotz Budgetknappheit denkt die AzW-Leitung aber an weitere Räumlichkeiten: Derzeit befinde sich die Stadt Wien in Verhandlung mit den Besitzern der so genannten Josef Frank-Villa in Hietzing, wo ein Architekturmuseum eingerichtet werden soll.
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öffentliches Facility Management

Strategien der öffentlichen Hand in Facility Management und Immobilienwirtschaft« waren Thema der Ende Jänner abgehaltenen FM-Gespräche an der Fachhochschule Kufstein. Experten aus österreich, Deutschland, Ungarn und der Schweiz referierten und diskutierten vor über 170 Teilnehmern. »Die öffentliche Hand hat einen wesentlichen Immobilienbestand, aber nur sehr begrenzte finanzielle Ressourcen«, meinte Thomas Madritsch, Leiter des Studienganges Facility Management & Immobilienwirtschaft an der FH. »Der öffentliche Bereich hat aber den Nutzen von Facility Management erkannt und beginnt jetzt auch, die Dinge nach und nach umzusetzen«, so Madritsch. So gehe die Stadt Wien mit der Gründung der Magistratsabteilung 34, Bau und Gebäudemanagement, einen neuen Weg. Josef Neumayr und Klaus Zimmel, Leiter der MA 34, berichteten, dass diese Dienststelle derzeit drei Millionen Quadratmeter Fläche in 1800 Objekten betreut. »Der Weg zu professionellem Facility Management für Gemeinden ist lang, aber es führt keiner daran vorbei«, meinte auch Robert Hink, Generalsekretär des Gemeindebundes österreich.
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Teures Sturmtief

Knapp 8000 Anrufe, mehr als 200 E-Mails innerhalb von 38 Stunden und einen Schaden von 7,8 Millionen Euro bescherte der Orkan »Kyrill« der Energie AG Oberösterreich. Der Sturm richtete die schwersten Verwüstungen an der Strominfrastruktur seit dem Zweiten Weltkrieg an. Oberösterreich war mit Abstand am schwersten betroffen. Umstürzende Bäume und Orkanböen führten in der Nacht vom 19. auf den 20. Jänner an fast 1200 Stellen im 29.000 km langen Stromnetz des Versorgers zu Leitungsunterbrechungen. Hauptbetroffen waren Mittelspannungsleitungen (30.000 Volt) und Niederspannungsleitungen (400 Volt). In Summe waren 145.500 Kunden von Stromausfällen betroffen. »Die zerstörerische Wirkung von Kyrill resultiert vor allem aus einer Kombination von Windstärken bis 170 km/h, der Zeitdauer des Orkans mit mehr als fünf Stunden und der großen betroffenen Fläche vom oberen Mühlviertel bis ins steirische Salzkammergut«, so das Resümee des technischen Vorstandes der Energie AG, Werner Steinecker. Dennoch konnten die Folgen für die Bevölkerung vergleichsweise gering gehalten werden. Möglich wurde dies durch ein konzernübergreifend funktionierendes Krisen- und Notfallmanagement und den bedingungslosen Einsatz von mehr als 600 Netztechnikern, Netzmonteuren und Organisationspersonal, so die Energie AG. Nach wie vor werden einige Versorgungsgebiete mit großen Notstromaggregaten versorgt. Die Arbeiten bis zum vollständigen Wiederaufbau des Stromnetzes werden noch mehrere Monate dauern. Insgesamt 75 Kilometer Niederspannungsleitungen und dreißig Kilometer Mittelspannungsleitungen werden in Form von unterirdischen Kabeln neu errichtet. Damit müssen im Baubudget des Netzes von rund fünfzig Millionen Euro andere Projekte nach hinten verschoben werden.
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No Kangaroos

Es war im Jänner 2003, als sich zwei ambitionierte Studenten der TU Graz, Jakob Trentini und David Ram, den Traum vieler pubertierender Möchtegern-Schumis erfüllten. Sie gründeten ihren eigen Rennstall - das TU Graz Racing Team. Gestartet wird in der Formula Student, einer Weltmeisterschaft für Nachwuchsingenieure bei der sich mehr als 4000 Studenten und 270 universitäre Teams Jahr für Jahr in England, Deutschland, Italien, Japan, Nordamerika, Südamerika und Australien heiße Rennen liefern.
Initialzündung für das Engagement war ein Auslandssemester, in dessen Verlauf David Ram erstmals mit der Formula Student in Berührung kam. Wieder zurück in Graz zeigte Ram - ganz im Widerspruch zum landläufigen Klischee des faulen Studenten - Initiative und gründete gemeinsam mit Jakob Trentini das TU Graz Racing Team. Mittlerweile zählt das Team mehr als 40 Köpfe, in erster Linie junge Männer aber auch sechs junge Frauen sind im Team vertreten. Sie entwickeln, konstruieren und fertigen den Rennboliden TANKIA (There Are No Kangaroos In Austria) - unentgeltlich, dafür aber mit viel Enthusiasmus. Während viele andere Teams unter der Leitung von Uniprofessoren stehen, verzichtet das Racing Team der TU Graz auf diese akademische Unterstützung. Entscheidungsträger sind die Studenten - von der Planung über Konstruktion bis hin zum Marketing. Unterstützung gibt’s von den Sponsoren, die Letztverantwortung liegt aber in studentischen Händen.

Die Rennen
An den Rennwochenenden geht es um mehr, als nur schnell im Kreis zu fahren. Die Bewerbe sind sieben Disziplinen aufgeteilt, vier dynamische und drei statische. Beim dynamischen Teil bewerten hochrangige Juroren aus der Automobilindustrie und der Formel 1 die technische Leistungsfähigkeit des Boliden, beim statischen Teil geht es um die Teamleistung im Hinblick auf Innovation, Kreativität und ressourcenschonende Fertigung.

Erwartungen für 2007
Heuer startet das TU Graz Racing Team in seine vierte volle Saison. Nach der erfolgreichen Saison 2006 mit zwei zweiten und einem ersten Platz, hängen die Trauben für 2007 hoch. \"Wir wollen uns weiter verbessern“, sagt Marketingleiterin Mirna Dokic, \"und natürlich nicht schlechter abschneiden als 2006.“ Schließlich gilt es, die hohen Erwartungen als bestes europäisches Team zu bestätigen. Noch ist der heurige Wagen, der TANKIA07, nicht fertig, am Computer lassen sich aber bereits erste Eindrücke gewinnen. Neben einer extremen Leicht- und Modulbauweise soll die Motorleistung optimiert und das Handling verbessert werden. Zudem soll der Bekanntheitsgrad des Teams weiter gesteigert werden - auch in übersee. Erstmals will man in diesem Jahr auch bei Bewerben außerhalb Europas antreten. Zusätzlich zu den Rennen in England, Italien und Deutschland will man auch in den USA und Australien an den Start gehen. Das kostet natürlich Geld. Das Budget in der Höhe von 50.000 Euro wird ausschließlich durch Sponsoren gedeckt. Zu den wichtigsten zählen AVL List, Magna Steyr, Sun Microsystems, Red Bull, Carbotech, Pankl Racing Systems und Iveco. Es gibt vier verschiedene Sponsorpakete, Bronze, Silber, Gold und Platin, die sich nach dem Wert des Sponsorings und der Gegenleistung des Teams unterscheiden. \"Wir sind ständig darum bemüht, neue Partner für unser Team zu gewinnen“, sagt Dokic. Jüngstes Mitglied im Sponsorenpool ist DPS Software GmbH. \"Mich hat das Projekt von Anfang an fasziniert“, sagt DPS-Geschäftsführer Nikola Neskovic. \"Den Studenten ist es gelungen von null weg ein erfolgreiches Team auf die Beine zu stellen. Da hilft man gerne.“ Neben der finanziellen Unterstützung stellt DPS auch sein Know-how zur Verfügung. \"DPS unterstützt uns beim Umstieg von Catia auf Solid Works, von dem wir uns einige Vorteile bei der Konstruktion unserer Rennautos erwarten. Unsere Teammitglieder werden bei DPS in Wien geschult und können dadurch die Bedienung von Solid Works von Grund auf erlernen“, erklärt Dokic, die davon überzeugt ist, dass sowohl das TU Graz Racing Team als auch DPS österreich von dieser Zusammenarbeit profitieren werden.

History:
Die Formula Student ist die europäische Antwort auf die amerikanische Formula SAE (Society of Automotive Engineering), die seit 1976 in den USA stattfindet. Die stetig steigende Popularität in den USA wird durch den Einstieg der \"Big Three“ - Ford, General Motors, Chrysler - als Sponsoren im Jahr 1986 dokumentiert. Im Jahr 1991 wurde der Team-Captain des Siegerteams direkt im Anschluss an den Wettbewerb von Indy-Car-Rennteam Chip Ganassi Racing unter Vertrag genommen. 1997 nimmt das erste europäische Team an der Formula SAE teil, ein Jahr darauf wird mit dem ersten Rennen in Europa die Formula Student geboren. 2003 nehmen erstmals auch zwei österreichische Teams an der Veranstaltung teil. Neben dem Racing Team der TU Graz ist mit Joanneum Racing Graz ein weiteres Team aus der Steiermark im Einsatz. Sie stellen bis heute den einzigen österreichischen Beitrag zur Formula Student und unterstreichen den Ruf der Steiermark als Automotive-Hochburg österreichs.

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