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Kerbler geht

Mit 7. März hat Kerbler, ebenso wie Vorstandsmitglied Helmut Hardt, sein Vorstandsmandat zurückgelegt und wird, so die Hauptversammlung am 4. Juni zustimmt, den Vorsitz im Aufsichtsrat übernehmen. Neuer Vorstandsvorsitzender wurde der bisherige Conwert-Finanzvorstand Johann Kowar, neu in den Vorstand wurden Andreas Nittel und Alexander Zartl nominiert. Nittel wird für das Asset Management in österreich zuständig sein, Zartl übernimmt die internationalen Märkte.
Der Umsatz der Conwert ist im abgelaufenen Geschäftsjahr von 105 auf 265 Millionen Euro gestiegen, das Betriebsergebnis von 45,5 auf rund 104 Millionen. Das Immobilienvermögen liegt bei rund 1,7 Milliarden Euro. Für heuer rechnet Kowar mit einem Anstieg des Immobilienbestands um weitere 700 bis 800 Millionen, wobei besonders Deutschland forciert werden soll, während Länder wie die Slowakei nur untergeordnete Priorität haben, so Kowar. Das Eigenkapital des börsenotierten Unternehmens beträgt 858 Millionen Euro, eine Kapitalerhöhung im Ausmaß von rund 400 Millionen ist in Vorbereitung und wird laut Kowar in den nächsten Monaten zu erwarten sein.
Günter Kerbler, der vor seiner Zeit als Conwert-Vorstand mitunter durchwachsene Erfahrungen im Medien- und Gastronomiebereich gesammelt hat, will sich nach eigenen Angaben, neben seinen Aufsichtsratsjobs, um seine Getreidefelder in Rumänien und seinen Weinbau in Wien kümmern. An der Conwert hält er nach wie vor rund 3 Prozent der Aktien, der neue Vorstandsvorsitzende Kowar nach eigenen Angaben rund 1,2 Prozent. 50 Prozent der Aktien wird von institutionellen Anlegern gehalten, der Rest ist auf Kleinaktionäre verstreut.
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Himmel über St. Marx

Unter dem Arbeitstitel \"Marxbox“ versucht die Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft (WSE) das schon seit Jahren schlummernde Projekt endlich in die Gänge zu bekommen und gründete Anfang März mit dem Projektentwickler \"S+B Plan und Bau“ eine Projekterrichtungsgesellschaft. Mindestens fünf Geschoße hoch und rund 3500 Quadratmeter Nutzfläche soll das am nordwestlichen Rand des ehemaligen Schlachthofes gelegene Gebäude werden, erzählt Rudolf Mutz, Geschäftsführer der zur Wien Holding gehörenden WSE. Damit hat sich die S+B Plan und Bau nach dem gemeinsam mit dem Zentrum für Innovation und Technologie ZIT geplanten siebengeschoßigen Bürogebäude bereits das zweite Projekt am Standort St.Marx gesichert. Mutz hofft, dass die erforderlichen Genehmigungen bis Jahresende unter Dach und Fach sind, sodass spätestens im Frühjahr 2008 mit der Realisierung begonnen werden und eineinhalb Jahre später abgeschlossen werden kann. Die Hälfte der Fläche ist für Labors reserviert, die die WSE auf Risiko, also ohne Vorverwertung baut. Denn, so Mutz: \"In der Biobranche kann niemand sagen, wie viele Flächen er in ein paar Jahren tatsächlich braucht.“ Die geschätzten Errichtungskosten von 8,5 Millionen seien nur ein Richtwert, so Mutz, da der Entwurf überarbeitet werden muss. Das ursprünglich unter dem Namen \"Skybox“ firmierende Projekt des Architekturbüros Petrovic & Partner (PPA Architekten) sieht einen mehrteiligen Baukörper vor. Das Erdgeschoß nähert sich im nördlichen Teil des Grundstücks als eingeschoßiger transparenter Baukörper an das denkmalgeschützte Stiertor an, das in den Entwurf integriert wird. Im südlichen Teil - zum T- Center orientiert - wird das Erdgeschoß auf Stützen aufgelöst.
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Anlagen aus der Ferne steuern

Das Kommunikationssystem Sinaut Micro basiert auf der Micro-Steuerung Simatic S7-200 sowie dem GSM/GPRS-Modem MD720-3 und OPC-Server Sinaut Micro SC. Mit bis zu 256 Steuerungen pro Server sollen sich mehrere tausend Außenstationen per Funk mit einer zentralen Leitstation verbinden lassen.
In bisherigen Systemen erfolgte der Zugriff von zentraler Leitwarte auf Remote- Stationen über GSM-Modem. Dazu musste der Betreiber entweder eine teure Standleitung einrichten oder eine per Zeittakt abgerechnete Punkt-zu-Punkt-Verbindung mit dem Nachteil oft langer Verbindungsaufbauzeiten. Als Erweiterung des GSM-Standards bietet GPRS eine deutlich höhere Datengeschwindigkeit und hält die Verbindung zudem \"online“. Das ist auch günstiger als ein Standardtelefonanschluss. Die Siemens-Lösung verwendet zur Maschine-zu-Maschine-Kommunikation das VPN-Tunnelverfahren als technischen Kniff. Damit können Zentrale und Remote-Stationen im eigenen Netzwerk in beide Richtungen sicher Daten austauschen. Damit kann etwa das Instandhaltungspersonal im Bereitschaftsdienst von zu Hause aus per Internet über die Leitstelle Diagnosen mit den über GPRS verbundenen Außenstationen ausführen und auch steuernd eingreifen.
Die neuen Telecontrol-Systeme eignen sich laut Siemens für vielfältige drahtlos angebundene Anwendungen: von Bergbau, Kläranlagen, Wasseraufbereitung, Erdöl- und Gaspipelines, Pumpstationen und Verkehrsleittechnik über \"intelligente\" Reklametafeln, Wetterstationen, Leuchttürme, Fahrkarten- oder Geldautomaten bis zu dezentraler Energieerzeugung- und -verteilung bei Windkraft, Photovoltaik und Fernwärme.
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Kritik am Europäischen Patentamt

\"Das Europäische Patentamt verliert seine Kernaufgabe aus den Augen und beschäftigt sich auf Kosten seiner Mitgliedstaaten zunehmend mit seinen inneren Befindlichkeiten\", so Rödler, der auf den besonderen Stellenwert von zügig erteilten und qualitativ einwandfreien Patenten als Innovationsmotor sowie die Bedeutung eines effizienten Europäischen Patentamtes für den Wirtschafts- und Innovationsraum Europa hinwies.

Eine Patenterteilung durch das Europäische Patentamt dauert durchschnittlich fünf Jahre; von den insgesamt 6.000 Bediensteten des auf einem internationalen Vertrag beruhenden Europäischen Patentamtes mit Sitz in München sind rund 4.000 Patentprüfer im eigentlichen Kerngeschäft tätig. Der Europäischen Patentorganisation gehören 31 Mitgliedstaaten an, darunter auch Nicht-EU-Mitglieder wie die Schweiz und die Türkei.
Im Hinblick auf das laut Rödler steuerverschonte monatliche Anfangsgehalt eines Patentprüfers beim Europäischen Patentamt von rund 5.000 Euro wird \"die Diskrepanz zwischen Gehaltsniveau und Output zunehmend unverständlicher\", zumal ein vergleichbarer Patentprüfer beim österreichischen Patentamt für dieselbe Arbeit nur rund ein Drittel dieser Gage auf seinem Gehaltskonto vorfindet, diese jedoch in der halben Zeit erledigt. \"Während wir in österreich an einer leistungsgerechten Besoldung interessiert sind, wünsche ich mir von München eine besoldungsgerechte Leistung, überweisen wir doch jährlich rund 19 Millionen Euro als österreichischen Beitrag.\" Die Verwendung dieser Mittel könne aufgrund der Rechtslage weder vom österreichischen noch vom Europäischen Rechnungshof auf Effizienz und Sparsamkeit überprüft werden.
\"Während die bis 2004 rückwirkende Gehaltserhöhung für die Bediensteten des Europäischen Patentamtes unnötigerweise gleich doppelt beschlossen wird, scheint für die überfälligen Zukunftsfragen alle Zeit der Welt zu bestehen: die allgemein als wesentlich und vordringlich beurteilte Grundsatzdebatte über die Wirkungsweise der Europäischen Patentorganisation und ihrer Einrichtungen (\"governance\") soll überhaupt erst 2008 beginnen\", drückte Rödler sein Missfallen über die verfehlten Schwerpunktsetzungen aus.

Vor diesem Hintergrund und unter Hinweis auf die vom österreichischen Patentamt geplante Innovationsschutz-Offensive, in deren Mittelpunkt eine Gebührenentlastung für junge Patente heimischer KMU und noch raschere und straffere Verfahren zur Patenterteilung in österreich stehen, zeigte sich Rödler zuversichtlich, dass die Attraktivität eines in österreich eingeleiteten Patentverfahrens weiter steigen werde.

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\"3 in 1\" Powerline - Adapter

Das Netzwerk aus der Steckdose: Die Vernetzung von Computern via Stromnetz ist im Trend. Die innovative Powerline-Technologie für kleinere Büros und Privathaushalte ist preiswert und zuverlässig. Neuste Produkte ermöglichen zudem ein kabelloses Netzwerk. Powerline-Geräte, wie der neue «3 in 1» Adapter von ARP DATACON sind netzwerkfähig und mutieren die Strom-Steckdose zur vollwertigen DSL- und Ethernet-Schnittstelle, so dass über einen einzigen Adapter mehrere Computer mit RJ45 Kabel und/oder drahtlos an das Netzwerk angeschlossen werden können. Die Technologie erlaubt übertragungsraten von theoretisch bis zu 85 Mbps und funktioniert bei optimalen Verhältnissen bis zu einer Distanz von ca. 300 Metern. Auch Audio- und Videodaten lassen sich problemlos übertragen. Der «3 in 1» ist ein Powerline-Adapter, der zusätzlich mit einem 4xRJ45 Port ausgestattet ist und somit als 10/100 Mpbs Ethernet-Switch funktioniert. Damit lassen sich beliebige Geräte im Netzwerk verbinden und Ressourcen wie Drucker, Datenspeicher (NAS) oder externe Laufwerke von allen PCs direkt nutzen. Die Daten im Netzwerk werden via TCP/IP übermittelt. Der «3 in 1» Powerline-Adapter dient zudem als Wireless Access Point. Die Daten werden mit 54 Mbps kabellos vom Powerline-Adapter an den Computer übermittelt (IEE802.3/802.3u/802.11b/g). Um eine sichere Datenübermittlung zu gewährleisten, wird mit dem Gerät eine 56bit-Verschlüsselungssoftware mitgeliefert. Erhältlich ist der «3 in 1» Adpater mit integriertem 4-Port Switch und Accesspoint ab 114 Euro. Für die Installation eines Powerline-Netzwerkes werden mindestens zwei Adapter benötigt.
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DVB-T in der Hosentasche

Fernsehen wann man will und wo man will: Mit seinem integrierten TV-Tuner und der PVR-Software (PVR = Persönlicher Videorecorder) ermöglicht es der PCTV DVB-T Flash Stick, auf jedem PC sofort digitales Fernsehen zu empfangen und aufzuzeichnen - und das zuhause, am Arbeitsplatz oder bei Freunden, ohne dass dazu Software installiert werden muss. Um mit dem Fernsehen zu beginnen, steckt der Anwender den PCTV DVB-T Flash Stick einfach in den USB 2.0 Port seines PCs. Nach Abschluss der automatischen Kanalsuche ist der Stick an jedem PC sofort einsatzbereit.

“Plug-and-Watch-and-Record”
Mit dem Flash Stick kann man aber nicht nur fernsehen, sondern digitales TV (DVB-T) auch zeitversetzt genießen und live aufzeichnen. Die Aufnahme kann direkt oder zeitprogrammiert erfolgen.
Alle Aufzeichnungen lassen sich direkt im on-board Speicher des Sticks wahlweise im MPEG-2 oder im Platz sparenden DivX-Format ablegen. Auf diese Weise können Aufzeichnungen ganz einfach von einem PC zum anderen transportiert werden. Zusätzlich sind auch Aufzeichnungen im MPEG-1/2 or DivX-Format auf der Festplatte des PCs möglich. Der PCTV Flash Stick unterstützt weiterhin direkte DVD-Aufzeichnungen.

Für maximale Portabilität und einfache Nutzung an verschiedenen PCs werden Electronic Programme Guide (EPG) und alle Kanaleinstellungen im on-board Speicher des PCTV DVB-T Flash Stick aufbewahrt. Der Lieferumfang des Gerätes umfasst eine Mini-Fernbedienung und eine Kleinantenne. Dank IEC Standard-Antenneneingang lässt sich der Stick auch an eine externe Antenne anschließen.

Der Pinnacle PCTV DVB-T Flash Stick wird ab Mitte März über die Pinnacle Systems Website (www.pinnaclesys.com) und bei größeren Einzelhändlern zu einem Preis von 99 Euro erhältlich sein.

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TGW stattet Hella aus

Der Automobilzulieferer Hella entwickelt und fertigt Komponenten und Systeme der Lichttechnik und Elektronik für die Automobilindustrie und zählt zu den weltweit 50 größten Automobilzulieferern. Für den Elektronik-Produktionsstandort in Recklinghausen beauftragte Hella die TGW Transportgeräte GmbH aus Wels mit der Neugestaltung der Lager- und Transportlogistik als wesentlichen Bestandteil einer neuen Logistikstrategie.
Ein 4-gassiges AKL für 30.000 Behälterstellplätze in doppeltiefer Lagerstruktur bildet dabei das Herzstück der neuen Anlage. Vier TGW-Regalbediengeräte des Typs Mustang HS werden in der Lage sein, stündlich mehr als 400 Ein- und Auslagerungen zu generieren. Eine Behälterförderanlage verbindet dabei in zwei Ebenen unterschiedliche Hallenbereiche und realisiert mit intelligenten Arbeitsplatzgestaltungen effiziente und ergonomisch ansprechende Abläufe im Wareneingang, in der Produktionsversorgung und im Versand. Mehrere S7-Steuerungen sowie ein Materialflussrechner mit direkter Kopplung auf das Hella-SAP sind Basis für stimmige Abläufe und flexibel fahrbare Strategien.
Die Hochlaufphase mit beginnendem Echtbetrieb ist für September 2007 geplant.
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Mobile Kontrolle

Fünf Fraunhofer-Institute haben sich zusammengeschlossen und das mobile Telemonitoring-System senSAVE entwickelt. Als Operationsfeld dient die überwachung von Bluthochdruckpatienten. Ziel des Projekts ist die Erfassung von erforderlichen Vitalparametern und die zielgruppenspezifische Aufbereitung über benutzerfreundlich gestaltete Schnittstellen.
Die Datenerfassung erfolgt mobil und ist somit nicht auf einen bestimmten Ort oder Zeitraum beschränkt. Die zum Teil in die Kleidung des Patienten integrierte Sensorik Sensorhemd ist über ein kleines mobiles Bediengerät kabellos mit dem Gesamtsystem verbunden. Das Gerät ist auch das Bedienelement für den Patienten und informiert auf jedem handelsüblichen MDA über die aktuellen Gesundheitswerte. Großer Wert wurde auf eine für die Patienten verständliche Informationsdarstellung und Benutzerführung gelegt.
Der senSAVE ist Andreas Lorenz vom Fraunhofer FIT nicht nur für Bluthochdruckpatienten geeignet. Die Ergebnisse seien auch auf den Fitnessbereich übertragbar. \"Das System ist offen gestaltet und erlaubt daher die Integration nahezu beliebiger Sensorik\", erklärt Lorenz. Die übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Anwendungsbereiche sei ein zentraler Punkt bei der Entwicklung gewesen.
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Product Innovation of the Year

Der Preis würdigt viele Standards, die zenOn im Laufe der Zeit gesetzt hat. Zum Beispiel die mit Version 3.5 eingeführte Redundanz. Seither können in Systemen mit zenOn Daten nicht mehr verloren gehen. Oder Version 5, die als erstes System ein 100% kompatibles SCADA für alle Windows Plattformen von Windows CE-PDA und Terminal bis zu XP-Workstationen zur Verfügung stellte. Besonders hervorgehoben wird zenOn 6.20, das neue Standards im Engineering setzt. Es erlaubt mehreren Benutzern, parallel an einem Projekt zu arbeiten und damit die Engineering-Zeit zu reduzieren. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt liegt auf der Usability.
\"Die Spezialität von zenOn ist seine immanente Benutzerfreundlichkeit. Abgesehen davon ist zenOn ein äußerst offenes und kompatibles System, wodurch es sich sehr einfach in vorhandene Infrastruktur integrieren lässt“, erklärt Frost \" Sullivan Analyst Karthikeyan Balasubramaniyam. Die kontinuierliche Weiterentwicklung von zenOn habe das Vertrauen der Kunden und die Nachfrage auf dem wettbewerbsstarken europäischen Markt gestärkt.
Frost \" Sullivan versteht zenOn auch als Produkt, das COPA-DATAs Kompetenz und Erfahrung in der Automatisierungstechnik zeigt. zenOn beweist Flexibilität, zuverlässige Leistung und stellt zahlreiche Features mit Zusatznutzen zur Verfügung. In Anerkennung der Innovationen und der Ausrichtung auf durchgängige Lösungen hat Frost \" Sullivan der österreichischen COPA-DATA seinen \"Preis für Produktinnovation für Automatisierungs- und Steuerungslösungen 2007“ verliehen.
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Neuer FOPI-Präsident

Den Schwerpunkt seiner Präsidentschaft sieht Christoph Sauermann, Geschäftsführer von Wyeth österreich, im verstärkten Dialog zwischen Industrie und Politik. \"Wir stehen vor der großen Aufgabe, eine neue Balance zwischen Solidarität einerseits sowie Eigenverantwortung und Selbstbestimmung der Versicherten andererseits herzustellen.“ Er fordert eine sozial flankierte Stärkung marktwirtschaftlicher Strukturen, um die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems zu steigern. Durch mehr Transparenz und Kostenwahrheit will Sauermann die Versorgungsqualität für Patienten erhöhen. \"Im Arzneimittelbereich war die Politik der letzten Jahre zu einseitig auf Kostendämpfung konzentriert, anstatt die Versorgung der Patienten zu verbessern.“ Nicht der medizinische Fortschritt, sondern Finanzierungsprobleme hätten die öffentliche Diskussion dominiert. \"Aus Sicht der Krankenkassen und bei kurzfristiger Perspektive verursachen innovative Medikamente in erster Linie Kosten“, sagt Sauermann. Vorteile wie kürzere Behandlungsdauer, weniger Krankenstände oder die raschere Rückkehr ins aktive Berufsleben seien weniger offensichtlich. Davon würden aber andere Bereiche des Versicherungssystems maßgeblich profitieren. \"Wer für die effiziente Verwendung von Ressourcen eintritt, muss diese Sichtweise beim Einsatz von innovativen Arzneimitteln stärker berücksichtigen.“
Die von Gesundheitsministerin Kdolsky angedachte Finanzierung aus einer Handist deshalb aus Sicht des FOPI-Präsidenten der Schlüssel zu einer nachhaltigen Gesundheitsreform und werde von der Industrie unterstützt.
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