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Verschraubung für Wellschläuche

Das Wellrohr wird in den Verschraubungskörper gesteckt - fertig ist die Verbindung. Zum Lösen der Verbindung wird der gelbe Sicherheitsöffner über das Wellrohr geschoben, bis der Schlauch leicht aus der Verschraubung heraus gleitet. Durch diese öffnungsmethode können die Verschraubungen sehr eng gesetzt werden, da kein seitlicher Zugang zu Klammern oder Hebeln erforderlich ist.
Die hochwertige und sichere Verbindung hält hohe Auszugskräfte aus, ist auf verschiedene Wellrohrprofile montierbar, hat standardmäßig IP65 und ist in den Farben schwarz und grau sowie mit metrischem und PG-Gewinde erhältlich. Sie besteht aus halogenfreiem Polyamid PA6 und ist zu 100% recyclebar. Sie ist UL- und CSA gelistet, erfüllt Brandklasse V0 nach UL94 und ist im Temperaturbereich -40 bis +110°C einsetzbar.
Für Anwendungen mit permanenter Bewegung des Schlauches sind die Verschraubungen auch mit Messinggewinde lieferbar. 45°- und 90°-Winkel sowie Flanschversionen runden das Lieferprogramm ab. Selbstverständlich liefert GOGATEC dazu auch Kabelschutz-Schläuche für jede Anwendung.
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Eine Nummer größer

Nach Blech und Applikationen folgen nun die Prozesse. In diesen kurzen Worten könnte man die Entwicklung des Outsourcingmarktes zusammenfassen. Ging es in den ersten Jahren mit der übernahme der IT-Infrastruktur um die Beschleunigung der Prozesse beim Outsourcingkunden, wurden die Prozesse dann mit Phase zwei, der Auslagerung der Applikationsschicht, bereits optimiert. Anwendungsbereiche wie etwa SAP-Betriebswirtschaftssoftware wurden mit dem Support und Service durch den IT-Dienstleister auf neue, bessere Beine gestellt. Mit der vorläufig letzten, serviceintensivsten Phase beschränkt sich die Auslagerung nun aber nicht mehr nur auf Teilfunktionen. Business-Process-Outsourcing (BPO) erfasst den ganzen, komplexen Geschäftsprozess. Aus Beschleunigung und Optimierung wird nun die Komplettübernahme des Kundenprozesses. Dennoch ist BPO kein Allheilmittel, wissen die IT-Dienstleister. »Kosteneinsparungen sind von der Dynamik des Geschäfts des Kunden abhängig«, sagt Gerald Rehling, Vice President IT & BPO für die Region CEE bei T-Systems. Dennoch: »Der Outsourcingmarkt bleibt Wachstumstreiber im österreichischen IKT-Geschäft«, bekennt sich T-Systems-Boss Rudolf Kemler zur Jagd auf potenzielle Outsourcingkundschaft. »Unternehmen, die bisher alle Stufen der Wertschöpfung abdecken, werden künftig zunehmend Leistungen, die nicht zum ureigenen Kerngeschäft gehören, spezialisierten Dienstleistern überlassen«, ist er überzeugt.

Dennoch geben sich die IT-Dienstleis­ter in der Kommunikation nach außen mitunter auch vorsichtig. »Outsourcing ist kein Geschäft von der Stange - es ist eine Vertrauenssache«, beschreibt Kemler, der seit kurzem die Konzernschwes­ter T-Mobile österreich mit Document Management Services beglückt. Der Mobilfunker verlagert das Management seiner monatlich 650.000 Rechnungen und Mahnungen zu T-Systems. Der IKT-Dienstleister übernimmt Druck, Versand und Archivierung der Dokumente. Für T-Mobile bedeutet die Verlagerung eine Reduktion der Prozess- sowie Portokosten und einen verbesserten Kundenservice. »Outsourcing ist die Chance, dem raschen und dynamischen Technologiewandel folgen zu können. Als Outsourcing-Dienstleister sind wir immer auf dem letzten Stand der Technik und verfügen in jedem Fachgebiet über eigene Expertenteams, die sich permanent weiterbilden, was aufgrund der zunehmenden Komplexität für viele Unternehmen selbst nur mehr schwer zu bewerkstelligen ist«, sagt Kemler.

Riesenpotenzial. Das Geschäft mit dem Verlagern und Transformieren ganzer Geschäftsprozesse kommt freilich gerade erst aus den Kinderschuhen heraus. Zumindest außerhalb der Automobilbranche. Bei Mercedes und Co sind langfristige und partnerschaftliche Beziehungen schon längst Realität. Gefördert wurde die BPO-Entwicklung im Automotivebereich in den vergangenen Jahren durch den immer höheren Anteil von Elektronikkomponenten im Automobilbau. Viele Entwicklungen sind keine herstellerspezifischen Themen, sondern werden in adaptierter Form von jedem Hersteller eingesetzt. Für den einzelnen Autokonzern würde es wirtschaftlich wenig Sinn machen, jeden Bestandteil in Eigenregie zu entwickeln. Durch den Zugriff auf spezialisierte Hardware- und Softwareentwicklungsunternehmen werden nicht nur die Kos­ten verringert, sondern es wird gleichzeitig auch die Marktreife der Produkte beschleunigt. Was VW und Audi recht ist, kann auch anderen Wirtschaftszweigen genügen. »Outsourcing ist und bleibt ein Mega­trend für alle Wirtschaftszweige und die öffentliche Verwaltung«, heißt es in der Branche. Immer mehr Unternehmen werden in Zukunft nur noch die Aufgaben selbst erledigen, die sie nicht günstiger einkaufen können.

Trendwende. »Prozesskosten, die als sogenannter Overhead nicht zum Kerngeschäft gerechnet werden, gelten heute vor allem bei großen Unternehmen als größte brachliegende Produktivitätsreserve«, beschreibt Kemler die derzeit zu beobachtende Trendwende. »Vorstände durchforsten ihre Betriebe nach Tätigkeiten, die spezialisierte Dienstleister effizienter und kostengünstiger erledigen können. In dieser Ebene wird nicht über Informationstechnologie alleine geredet, sondern wie man ein Prozessproblem lösen oder einen Prozess optimieren kann.« Bei T-Mobile ist man mit dem neuen Partner mehr als glücklich: »Vom Ende der Rechnungsperiode bis zum Versand der Rechnungen vergehen bei T-Mobile gerade einmal drei bis vier Tage. Dies ist nicht sehr viel Zeit, wenn man bedenkt, welche Prozesse hier inbegriffen sind«, beschreibt T-Mobile-Manager Bernhard Albrecht - er verantwortet die Endkundenabrechungen. »Wir sehen nun die Stabilisierung dieses komplexen Prozesses mit seinen Bereichen wie Papiereinkauf, Druckkosten, Porto und Versand.« Zwar könne auch er mit einer Druckerei über Servicekonditionen und Papierkosten verhandeln, »doch ist das nicht meine Kernkompetenz«.

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Drahtloser Ausbau

»Abertausende zufriedene Kunden und die sehr positive Entwicklung bestärken uns darin, diesen kundenorientierten Weg konsequent weiterzuverfolgen«, spricht Sales & Marketing Manager Daniela Tiller von einem Umsatzwachstum in den letzten Monaten im zweistelligen Prozentbereich. Einen wesentlichen Schwerpunkt im Produktsortiment sehen die Gmünder derzeit im Ausbau der Bereiche Drahtloskommunikation sowie Displaytechnologie. Zur Auswahl stehen die neuesten Wireless-Technologien von Kapazundern wie Siemens, Telegesis und MultiTech.

\"Entwickler können damit aus dem RS-Produktportfolio alles beziehen, was sie zum Aufbau einer kompletten Lösung für eine Aufgabe der drahtlosen Kommunikation oder für die Darstellung von Werten und Zuständen auf einem Display benötigen“, heißt es folgerichtig in Gmünd. Gibt es Branchenzweige, in denen für heuer ein überdurchschnittliches Wachstum erwartet wird? \"Wir schätzen die Marktsituation allgemein durchwegs positiv ein“, so Tiller. Die Kunden würden die gesamte Bereite des gebotenen Sortiments nutzen. Im Katalog finden sich über 250.000 Produkte von mehr als 1000 Herstellern.

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Erweiterte Kompetenzen

Claudia Bräuer

»Wir können heute über eine erfreuliche Erfolgsstory berichten.« Mit diesen Worten leitete Siemens-Chefin Brigitte Ederer Ende Februar die Pressekonferenz zur erweiterten Verantwortung für Siemens österreich ein. Fünf Weltkapazitäten schließen sich zusammen und ein österreicher, nämlich Rolf Unterberger, verantwortet als Bereichsvorstand von »Siemens IT Solutions and Services« von Wien aus das weltweite Geschäft. »Wir steigen damit von der Regionalliga auf in die Championsleague«, freut sich Ederer über die erfolgreiche Know-how-Bündelung. IT Solutions and Services bietet branchenspezifische IT-Lösungen und Outsourcing und unterstützt andere Konzernbereiche mit Software- und IT-Expertise. Fünf IT- und Softwarehäuser gehen in dem Bereich mit 43.000 Mitarbeitern und rund fünf Milliarden Euro Umsatz auf: Siemens Business Services (SBS), die Programm- und Systementwicklung PSE von Siemens österreich, Business Innovation Center (BIC, Schweiz), Development Innovation and Projects (DIP, Griechenland) sowie Siemens Information Systems Ltd. (SISL, Indien). Durch die Zusammenführung der Bereiche entstehen aus einer Hand neue Möglichkeiten mit denen die Siemens-Produkte und -Systeme besser in die Geschäftsprozesse und IT-Landschaften der Kunden integriert werden können. »Jeder konzentriert sich auf das, was er kann - wir bringen unser Wissen zusammen«, erläutert Unterberger. Siemens IT Solutions and Services wird das bestehende Outsourcing- und IT-Lösungsgeschäft mit externen Kunden, das insgesamt rund sechzig Prozent des Bereichsumsatzes ausmacht, weiterführen. Weiters kümmert sich der Bereich um den weltweiten Betrieb der Siemens-IT. Und schließlich ist auch hier die Softwareentwicklung für die Produkte und Systeme anderer Siemenssparten zu Hause.

Erfahrung aus österreich. Die Programm- und Systementwicklung PSE wurde 1961 in Wien gegründet und entwickelte sich zur Softwareschmiede mit weltweit etwa 7000 Spezialisten, darunter 3000 allein in österreich. »Die PSE ist seit vielen Jahren ein wesentlicher Erfolgsmotor von Siemens österreich, auch wenn sich die Welt von PSE durch den Wegfall der Telekommunikation schlagartig geändert hat. Dieses einmalige Know-how können wir nun aber global einbringen«, so Ederer. Der bisherige PSE-Leiter Rolf Unterberger verantwortet in seiner Position als Vorstandsmitglied der IT Solutions and Services auch das Geschäft in CEE.

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Werkzeugkiste Googlezon

»Die Netzbetreiber waren bisher zu arrogant, wirklich neue Wege zu gehen. Nun stehen sie abseits der Content- und Servicewelt alleine da«, beobachtet Thomas Magedanz, Informatikprofessor an der TU Berlin. »Im Gegensatz zur Aufstellung als netzunabhängiger Dienstanbieter beziehungsweise einer klaren Partnerstrategieentwicklung mit etablierten Internetplayern versuchen die Netzbetreiber, eher konservativ den Wettbewerb im Zugangsnetzbereich auszukämpfen«, kritisiert Magedanz anlässlich der Branchenveranstaltung »HP Communication Talks« in Wien die mangelnde Fantasie der Branche. Statt wirkliche Innovationen zum erneuerten Marktauftritt durchzuschalten, würden sich die Provider lediglich auf Netzzugangsverbreiterung und Dienstvereinheitlichung - etwa mittels Fixed-Mobile-Convergence oder Triple-Play-Modellen - konzentrieren.

Unter der Annahme, dass die multimediale Killerapplikation der Zukunft das Internet selbst mit all seinen Anwendungen ist, rücken aufgrund der »All-IP-fication« und des stärkeren Wettbewerbs die Zugangsnetze in der Wertschöpfungskette immer mehr in den Hintergrund. »Seamless Services stehen heute für die Tatsache, dass Endkunden dem Dienstanbieter gehören und nicht mehr dem Netzbetreiber«, führt der Professor aus. Magedanz weiß wovon er spricht. In Berlin bekleidet er einen Lehrstuhl für Next Generation Networks (NGNs) und forscht gemeinsam mit unterschiedlichsten Unternehmen an der Zukunft der Telekommunikation. Den Begriff Telekommunikation wird es dem Experten zufolge aber nicht mehr lange geben, die klassischen Netzausrüs­ter würden jetzt schon an ihre Grenzen stoßen. Der aktuelle Hype um das Web 2.0, Suchmaschinen und Online-Communitys dokumentieren diesen Trend und zeigen, dass Massendienste durch eine Vielzahl von Nischendiensten und individuellen Inhalten verdrängt werden. Magedanz sieht einen einzigen Ausweg für die margengeprüften Telcos: die Welt der Serviceplattformen. Die Zukunft der IKT-Welt ortet der Forscher zweigeteilt: »NetCos« bieten als reine Bitpipe-Provider, also Infrastrukturbesitzer, Toolkits wie ein IP Multimedia Subsystem (IMS) den »ServiceCos«, den Diensteanbietern, an. Der Telcoprofessor im Wordrap:

  • Triple-, Quadruple-Play: Sind im eigentlichen Sinne keine Innovation. Kennzeichnen einen Verdrängungswettbewerb, der völlig ohne neue Dienste auskommt.
  • IP Multimedia Subsystem: Letzter Versuch der Telcos, sich der Internetwelt zu stellen. Ein Multivitamin: Es geht um Multimediales, Multiparties, Multihandling. Hat in der Mobilwelt angefangen, dann haben es die Festnetzbetreiber entdeckt. Mittlerweile liebäugeln sogar schon die Kabelprovider damit. IMS ist das dynamische Erstellen von Inhalten in einem individuellen Kontext.
  • IMS light: Die Hintertür, falls IMS aufgrund mangelnder Begeisterung oder unausgereifter Endgeräte ein Reinfall war. Durch den derzeit schrittweisen Aufbau der IMS-Architektur auch im Retourgang finanzierbar.
  • Applikationen statt Voice: Die gute, goldende Minute wird nicht mehr lange so golden sein. Konzepte wie »Click-to-SMS«, »Click-to-MMS« oder »Click-to-Anything« könnten die Ablöse der goldenen Minute sein. »See what I see« ist eine weitere denkbare Applikation.
  • Innovation: Wahre Innovation findet sich nur beim Web 2.0. Die Versionsnummer ist zwar Marketinghype, aber auch eine Bewegung des offenen WWWs. Alles ist vernetzt: So ist etwa Google Maps in jede andere Website oder Applikation integrierbar.
  • Content: Content wird immer »King« sein. Die Nachrichten der Zukunft müssen nicht mehr von den großen Nachrichtenanstalten generiert werden, sondern kommen asynchron von den Usern. Es wird davon in Zukunft zu viel geben. Der Content wird alle erschlagen.
  • Next Generation Network: In manchen Vortragspräsentationen ist dieser Begriff schwarz hinterlegt. Es ist die Farbe des Friedhofes, weil alle Betreiber dahin marschieren müssen.
  • Fixed Mobile Convergence: Produkte, die im Bundle de facto die Einnahmen der Betreiber sinken lassen.
  • Marktkonsolidierung: Jeden Tag werden tausend Firmen mit der einen oder anderen Geschäftsidee gegründet. Ein bis zwei davon bleiben auch übrig und werden von den Großen gekauft. Damit bleiben auch die Großkonzerne nicht stehen und werden stärker.
  • Internet: Während viele neue Dienste an Endgeräten oder Software scheitern, geht es im Internet effizienter zu: Automatische Updates, Downloadservices und Plug-in-Politik zeigen den Telcos vor, wie man es machen sollte.
  • IP-Telefonie: Verschiedenste Inseln, British Telecom hat mit einer eigenen, frühen IP-Voice-Lösung erfolgreich Mitbewerber wie Skype aus UK verbannt.
  • Gratis: An vielen Hotspots ist der Internetzugang bereits kostenlos - wo bleibt da noch der Wert für den Anbieter? Es sind die Applikationen. Die User sind doch nur an Applikationen interessiert.
  • Online-Communitys: über sie finden die Unternehmen direkt zum Markt - egal wie speziell die Themen sind. Communitys gibt es für alle: für Jogger, Religiöse, Weight Watchers oder Haustierbesitzer. Diese Gruppen sind sehr agil: Sie bauen sich auf, tun sich zusammen, stürzen wieder ein. Es könnte so viele Communitys geben, das kann sich ein Mensch gar nicht vorstellen.
  • Netzbetreiber: Müssen sich Gedanken machen, was sie überhaupt wollen. Drei verschiedene sind bekannt: Jene, die alles selbst machen wollen, repräsentieren die alte Denkweise. Netzbetreiber, die nur Connectivity bereitstellen, sind die neuen »NetCos«. Betreiber, die Partnerschaften mit Virtual-Network-Operators eingehen, folgen der Idee des programmierbaren Internets.
  • Businessmodell: Es ist doch überlegenswert: Warum sollte Content, der gekauft worden ist, nicht wiederverkauft werden können? Das Haustierportal in Deutschland wird von Chappi-Werbung finanziert.
  • Peer-to-peer-Netze: Selbstorganisierend. Funktionieren ohne große Planung. Brauchen kein Atomkraftwerk, um ein Rechenzentrum zu betreiben. Werden von Telcos als Bedrohung gesehen, könnten aber der Schlüssel zum Zugang in Netze des Mitbewerbs sein. Wie? So: P2P-Client unter den eigenen Kunden verbreiten, um auch in Konkurrenznetzen unterwegs zu sein.
  • örtliche Infrastruktur: Ist für die Großen völlig wurst. Schließlich ist Google eine globale Marke.
  • Social Networks: Ermöglichen »Marketing for free«, da die eigenen Freunde ein ähnliches Konsumverhalten wie der Nutzer haben. Hier ist Marketing wirklich zielgerichtet.
  • HP: Wird nicht mehr nur Drucker herstellen, sondern auch Bilderrahmen. Das Enkerl wird seiner Oma dann die Fotos übers P2P-Netz direkt in den Rahmen senden.
  • Googlezon: Zukunftsvision, bei der Google den Konkurrenten Microsoft als Bösewicht abgelöst hat und zusammen mit Amazon eine totalitäre Informationsdiktatur installiert.
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Glanz für Druck

Konica Minolta präsentierte bei der diesjährigen Dataprint auf 261 m² Ausstellungsfläche die gesamte Breite der bizhub-Drucksysteme für den professionellen Digitaldruck. Im Zentrum des Messeauftritts steht dabei das besonders erfolgreiche Drucksystem bizhub PRO C6500, das im September des Vorjahres österreichpremiere feierte. Nach nur einem halben Jahr Marktpräsenz kann der für den hochvolumigen Produktionsdruck konzipierte bizhub PRO C6500 auf intensives und positives Marktecho verweisen: Bereits über 37 Produktionssysteme wurden in österreich bestellt bzw. vertrieben. Das Drucksystem glänzt durch sein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis, die modulare Aufbauweise und den Simitri HD Toner, der in diesem Gerät - einzigartig im Produktionsdruckbereich - Verwendung findet.

Die jahrelange Erfahrung im Druckbereich, die kontinuierliche Suche nach neuen Lösungen, die Kunden echten Mehrwert bieten können sowie umfassende Marktanalysen leiteten Konica Minolta bei der Entwicklung des professionellen Drucksystems. Mit hoher Druck- und Farbqualität, hoher Geschwindigkeit, umfangreicher Medienvielfalt und flexibler Endverarbeitungsmöglichkeiten bei hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis stellt der bizhub PRO C6500 für viele Unternehmen ein interessantes Angebot dar. Neben Hausdruckereien von Großunternehmen wie etwa Bene Büromöbel, Oesterreichische Nationalbank, Reed Exhibitions oder auch Schindler Aufzüge haben sich auch viele Druckereien wie Ertl-Druck in Wien oder auch die Druckerei Egger in Imst/Tirol für das schnellste und leistungsfähigste Drucksystem am Markt, das im nur fünfstelligen Euro-Bereich angesiedelt ist, entschieden.

Neue Finishing-Option Leimbinder verfügbar. Für Anwender des Drucksystems sind neben einer hohen und professionellen Druckqualität und dem Preis-Leistungsverhältnis häufig die vielfältigen Möglichkeiten der Endverarbeitung wesentlich. Der Leimbinder, der nun auch optional für den bizhub PRO C6500 erhältlich ist, ist sehr einfach zu bedienen und glänzt durch einen im Vergleich zu alternativen Angeboten extrem niedrigen Buchpreis. Bücher mit einer Rückenstärke von bis zu 3 cm können nun problemlos geleimt werden, wobei auch die Umschläge extra gedruckt oder auch separat zugeschossen werden können. Auch die Einbindung von A3-Papierformaten in Z-Faltung erfolgt problemlos. Das Verleimen des Buches (book-on-demand Finishing) erfolgt ohne jeden Geschwindigkeitsverlust beim Drucken. Bevor das fertige Buch ausgegeben wird, erfolgt der Zuschnitt des geleimten Buches. Somit erhält das hochwertige und auf Wunsch vollfarbig gedruckte Buch seinen letzten Schliff. Die Produktion von professionellen hochwertigen Broschüren erhalte mit dem Leim Binder von Konica Minolta markt- und konkurrenzfähige Serienreife.

Ein besonderes Glanzstück des Drucksystems ist der neue Polymerisationstoner Simitri HD (high definition), so der Hersteller. Als weltweit einziger Hersteller bietet Konica Minolta diese hochwertige Tonertechnologie im bizhub PRO C6500 nun auch im Produktionsbereich an. Die Vorteile des Toners liegen in dessen Verarbeitung: Das übliche zermahlen eines herkömmlichen Toners führt zu unterschiedlichen Größe und Form der Toner-Partikel und somit auch durch ein ungenaues Druckbild. Der Polymertoner wird durch ein chemisches Verfahren hergestellt, das die Herstellung von Partikeln in einheitlicher Form und Größe erlaubt. Die gleichförmigen Tonerpartikel können genauer auftragen werden, somit werden neben exakteren Konturen bei Texten und Grafiken und realistisch wirkenden Farbübergängen wesentliche Einsparungen beim Tonerverbrauch erzielt. Auch der Stromverbrauch des Drucksystems sinkt, da der Polymertoner bei geringeren Temperaturen fixiert wird.

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Geehrte Sparer

Im Rahmen der Welser Energiesparmesse wurden die Teilnehmer am europäischen Stromsparprogramm »Motor Challenge« ausgezeichnet. Vertreter von Alpenmilch Salzburg, Obersteirische Molkerei, Leoganger Bergbahnen, Landfrisch Molkerei, Naintscher Mineralwerke und (als Programmunterstützer) sattler energie consulting kamen zur Urkundenverleihung in die Messestadt.
Mit der Teilnahme an der »Motor Challenge« verpflichten sich die genannten Betriebe zur Umsetzung ambitionierter Energiesparaktionspläne. Diese beinhalten insbesondere Maßnahmen zur Stromeinsparung in Druckluft- und anderen Motorsystemen. Genau in diesem Bereich sind hohe Einsparungen bei geringen Amortisationszeiten erzielbar. In den jeweiligen Bereichen lassen sich Einsparungen beim Stromverbrauch von rund zwanzig Prozent erreichen. Beispiele für Maßnahmen sind der Kompressorentausch und Einsatz von automatisierten Steuerungen.
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Werbung, schizophren

Ich geb’s zu: Ich bin nicht allein. Selbst wenn ich allein bin. Ein bisschen hatte ich mich ja schon dran gewöhnt: Als Ein-Mann-Unternehmen muss man aus schierer Professionalität streng zwischen den Bereichen seines Unternehmens trennen, was bei handfesten Ich-AGs im schlimmsten Fall in multiplen Persönlichkeiten mündet. Diese Hürde habe ich zum Glück umschifft, da ich als Betriebsrat mit mir als Chef vor längerer Zeit einen, sagen wir mal, Pakt geschlossen habe, der verhindert, dass ich als ausgebeuteter Arbeitnehmer meiner selbst die Barrikaden stürme und mich als Boss zum Teufel jage. Im Vertrauen: Ich als Chef hab mir als Gewerkschafter zähneknirschend eine All-inclusive-Woche in Südspanien zukommen lassen, und jetzt ist Ruhe. Nein, mit meiner hausgemachten Schizophrenie komme ich - pardon: wir - inzwischen recht gut zurecht. Was mir in letzter Zeit mehr Sorgen bereitet, ist die Werbung.
Denn immer, wenn ich in letzter Zeit zum Beispiel lustlos an einer Leberkässemmel kaue, taucht wie aus dem Nichts ein schräger Typ mit weißem Rollkragenpulli und Sakko auf und flüstert mir was ins Ohr. Mal ehrlich, der Typ behauptet zwar, er ist mein Hausverstand - aber ist das ein Grund, mir jedesmal altkluges Gewäsch ins Ohr zu sabbeln, wenn ich am überlegen bin, ob ich nicht doch lieber das superbillige Pils aus Nordpolen im Diskonter nehmen sollte? Richtig schräg wurde es erst, als ich bemerkte, dass derselbe Typ anscheinend überall ist und bei jedem Einkäufer sein unheilvolles Werk verrichtet - und eins kann ich Ihnen sagen, es ist ein schockierender Anblick, im Supermarkt bei jedem einzelnen Kunden diese unheimliche, hagere Gestalt in vielfacher Ausführung zu beobachten, wie sie, einem aufhockenden Vampyr gleich, leise und beharrlich in die unschuldigen Gehörgänge all jener nuschelt, die zufällig mal aus Spaß nicht das hochwertigste Produkt aus dem Augenwinkel angeblinzelt haben. Teufelswerk! Als ich allerdings, lauthals »Weiche, Satanas!« brüllend, durch den Supermarkt quer über die Gemüseabteilung stürzte und, ein aufgerissenes Päckchen Bad Ischler Spezialsalz schwingend, nach altem Brauch die dämonische Höllenbrut vertreiben wollte, wurde ich trotz aller Erklärungsversuche hochkant rausgeschmissen. Seitdem tue ich mein Bestes, den gruseligen »Hausverstand«, so gut es geht, zu ignorieren. Wär ja noch schöner!
Ein bisschen weniger lästig, aber ebenso bedenklich, ist die penetrante Stimme in meinem Ohr, wenn ich, den hinterfotzigen Hausverstand ignorierend, beim Fast-Food-Restaurant meiner Wahl um Futter anstehe. Mein Geschmack sei sie, so behauptet die Stimme frech und unignorierbar direkt in meinem Schädel. Der Gipfel an Unverfrorenheit, wo kommt der den plötzlich her? Bitte, jeder, der mich kennt, weiß, dass ich noch nie Geschmack hatte, also kann es sich auch bei dieser Einflüsterung nur um werbungsbedingte Aufforderung zur Persönlichkeitsspaltung handeln - ein infames Komplott der multinationalen Gehirnwäscher, um ihre Opfer gefügig zu machen! Ich wird mich beschweren, jawoll, dass das nicht erlaubt ist, das sagt mir ja schon mein Hausverst … oh-oh.
Meine Freundin hat’s auch schon erwischt. Egal, ob sie ihren Urlaub buchen will, die Wohnung wechselt oder ein Auto kaufen möchte: Ständig lungert da ein abgeleckter Anzugtyp mit zugeschwollenen Augen bei ihr rum, der klugscheißerisch behauptet, er sei ihre Bank und gehöre »zur Familie«. Na, Sie können sich ja denken, was ich davon gehalten habe, als sie’s mir erzählt hat. Offen gestanden muss ich aber sagen, dass ich dran denke, auch zu ihrer Bank zu wechseln. Denn egal, wie lästig ihr Westentaschenyuppie auch sein mag, immer, wenn mir meine Bank in Gestalt von haarigen Möbelpackern erscheint, wird mir angst und bang um meine wertvolleren Einrichtungsgegenstände. Dass ich die kaufen soll, hat mir übrigens ein fünf Zentimeter großer Brite geraten, der immer drängelt, ich soll mit meiner Bankomatkarte einkaufen. Mit einem Wort: Ich bin nicht allein. Zumindest nicht, bis ich einen anständigen Exorzisten gefunden habe.
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Vielseitiger 19-Zöller

Im Juli 2006 stellte Maxdata mit dem Belinea 1970 S1 in SilverBlackStyle ein professionelles 19-Zoll-Display vor, das vielseitig einsetzbar und durch seine flexiblen Einstellmöglichkeiten individuell anpassbar ist. Nun wird Produktfamilie um einen weiteren Monitor erweitert. Auch der Belinea 1970 G1 richtet sich an Anwender, die gute Qualität schätzen, aber nicht allzu viel dafür ausgeben möchten.

Mit einer Reaktionszeit von nur 5 Millisekunden soll das Display für eine schlierenfreie Darstellung bewegter Bilder sorgen - ideal für Video-Animationen oder Spiele. Der hohe Kontrastwert von 800:1 steht für eine brillante Bildperformance. In Kombination mit den integrierten Lautsprechern und einem DVI-Anschluss ist der Bildschirm bei allen Multimedia-Bereichen einsetzbar. Die kurze Reaktionszeit und die integrierten Lautsprecher runden die Ausstattung ab.

Der Belinea 1970 G1 eignet sich mit seinen zahlreichen Features für eine Vielzahl von Anwendungen. Das Display ist um 115 Millimeter höhenverstellbar und bietet damit höchsten ergonomischen Komfort. Durch die integrierte Pivot-Funktion kann der Anwender sein Display um 90 Grad drehen - sowohl das klassische Querformat als auch hochformatige Darstellungen auf dem Bildschirm sind möglich. Optimal ist dies vor allem beim Betrachten von Internetseiten. Aber auch bei der Textverarbeitung hat sich diese Funktion bewährt, da dank Pivot eine ganze DIN-A4-Seite auf dem Bildschirm sichtbar ist.

Technische Daten:
- 19 Zoll (sichtbare Bildschirmdiagonale 48,26 cm)
- TN+Film-Panel
- 5 ms Reaktionszeit
- 300 cd/m² Helligkeit
- 1280 x 1024 Auflösung
- 800:1 Kontrast
- Anschluss: analog + digital (DVI-D)
- 160°/160° Betrachtungswinkel (CR > 10:1)
- Höhenverstellung, 90° drehbar, schwenkbar
- integrierte Lautsprecher
- 3 Jahre Garantie inkl. Panel und Backlight
- Preis: 349 Euro

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Erfolgreiche Innovationen I

\"Ich habe mich sofort daran erinnert, dass wir schon Anfang der 90er Jahre in diese Richtung aktiv waren“, sagt Böhme und begann auf eigene Faust zu recherchieren. Rasch kam er zu dem Schluss, dass der Autor mit seinem Artikel richtig lag. \"Mit Harnstoffzusätzen kann der Kraftstoffverbrauch um fünf Prozent gesenkt werden. Wenn man weiß, dass bei Frachtunternehmen 30 Prozent der Total Cost of Ownership auf die Treibstoffe entfallen, hat man ein gutes Argument.“ Mit diesen Argumenten gewappnet machte sich Böhme auf zum Vorstand und empfahl, das Harnstoffprojekt im operativen Geschäft zu implementieren. Unter dem Namen \"AdBlue“ wurde das Projekt trotz heftiger Widerstände auf Schiene gebracht. \"Viele unserer Manager waren alles andere als überzeugt von dem Projekt.“
Im März 2003 wurde im bayrischen Dingolfing unter enormen medialem Echo die erste AdBlue-Tankstelle für Nutzfahrzeuge errichtet. \"Mittlerweile haben es alle“, sagt Böhme stolz. \"Unser Vorteil war, dass wir die ersten waren.“ Damit hätte sich die OMV als Innovator positionieren können. Zudem wurde durch das Projekt laut Böhme der Zugang zur Autoindustrie deutlich verbessert und die Akquisition von Neukunden erleichtert. Auch der Zeitpunkt war günstig. \"Die AdBlue-Offensive fiel zeitlich mit unserer übernahme der Bayernoil zusammen. Damit konnten wir auch in Deutschland zeigen, dass die OMV mehr tut als nur die Tankstellen grün anzumalen“, sagt Böhme.
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