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Allroundmodell für alle Lebenslagen

Die µ 780 mit ihrem silberfarbenen oder schwarzen Metallgehäuse ist nicht nur elegant, sondern auch leistungsstark und widerstandsfähig. Das wetterfeste Modell wird sogar mit einem unerwarteten Regenschauer fertig. Für eine kreative Vielseitigkeit bei der Wahl des Bildausschnitts sorgt das 5fach-Zoomobjektiv (entspricht 36 - 180 mm). Damit auch bei großer Brennweite scharfe und überzeugende Ergebnisse gelingen, verfügt die Kamera über Dual Image Stabilization. Sie schützt - durch die Kombination von einem mechanischen Bildstabilisator und hohen ISO-Werten - gleich doppelt vor Verwacklungsunschärfen, die durch unruhige Kameraführung oder sich schnell bewegende Motive entstehen können. Darüber hinaus ist dieses Allroundmodell mit 7,1 Megapixeln ausgestattet.

In the shadow
Die Schattenaufhellung (Shadow Adjustment Technologie) verbessert die Belichtung von Aufnahmen mit dunklen Bereichen. Hierbei kommt ein Prozessor zum Einsatz, der ähnlich dem menschlichen Auge funktioniert. Dunkle Bereiche, zum Beispiel Schatten unter einem Baum, werden erkannt und aufgehellt. Dieser Prozessor bewirkt zudem eine höhere Geschwindigkeit bei der internen Datenverarbeitung, ein geringeres Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten sowie einen geringeren Stromverbrauch.

Für Nachtschwärmer
Aber auch das Fotografieren im Dunkeln soll mit der µ 780 kein Problem sein. Durch die integrierte BrightCapture Technologie ist die Wahl des Bildausschnitts selbst bei wenig Licht ganz einfach: das 6,4 Zentimeter große HyperCrystal LCD ist deutlich heller. Zusätzlich wird der ISO-Wert bei voller Auflösung in den Motivprogrammen auf 1600 erhöht. Aufnahmen, die unter ungünstigen Lichtverhältnissen gemacht wurden, sind dadurch deutlich heller und klarer. Diese bewährte Technologie steht sowohl bei verschiedenen Aufnahmeprogrammen als auch im Videomodus (30 Bilder pro Sekunde) zur Verfügung. Für zusätzlichen Komfort bei der Bedienung der Kamera im Dunkeln sorgen beleuchtete Funktionstasten.

Einfache Handhabung
20 Aufnahmeprogramme, darunter Kerzenlicht, vorhandenes Licht und diverse Unterwassermodi, bieten kreativen Spielraum. 25 Sprachen stehen kameraseitig für die Menüanzeige zur Auswahl. Zur Sicherung der Bilder und Videos ist die µ 780 mit einem internen Speicher sowie einem Kartenfach für xD-Picture Cards ausgestattet.
Für einen schnellen und einfachen Transfer der Bilddaten auf Computer oder Drucker steht ein USB 2.0 High Speed Port (bis zu 480 Mbit/s) zur Verfügung.

Hauptmerkmale:
• 7,1 Megapixel
• Wetterfestes Metallgehäuse in schwarz oder silber
• Schattenaufhellung
• 5fach-Zoomobjektiv
• 2,5-Zoll-LCD mit 230.000 Pixel
• Dual Image Stabilization: mechanischer Bildstabilisator + hohe ISO-Werte
• BrightCapture Technologie - auch im Videomodus (30 Bilder pro Sekunde)
• 20 Aufnahmeprogramme (inkl. Porträt, Sport, Nachtaufnahme)
• Interner Speicher plus Kartenfach für xD-Picture Cards
• Hi-Speed USB 2.0
• Mehrsprachiges Menü mit 25 Sprachen
• Beleuchtete Tasten
• Software Olympus Master, Lithium-Ionen-Akku LI-42B sowie Ladegerät LI-40C im Lieferumfang
• Erhältlich ab Ende April um 329 Euro

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Notebook für Einsteiger

Mobile Computing muss auch im Einstiegsbereich durch Leistung überzeugen und einen Desktop-PC ersetzen können. Maxdata will mit dem ECO 4510 IW, der über den neuesten Intel Core 2 Duo Prozessor verfügt, ein Beispiel dafür geben. Durch den höheren Bustakt von 667 MHz soll der Datendurchsatz spürbar gesteigert werden. ähnliches gilt für die Festplatte, die per Serial-ATA-Schnittstelle angebunden ist. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu vier Stunden steht das Notebook für Mobilität und Zuverlässigkeit und arbeitet dabei äußerst Strom sparend und effizient.

Basierend auf der Intel Centrino Duo Mobiltechnologie ist das ECO 4510 IW die richtige Alternative für kleine und mittelgroße Unternehmen und Privatanwender, die nach einem eleganten Notebook mit leistungsstarken Prozessoren, kompletter Wireless Konnektivität (WLAN-Standards 802.11 a/b/g) und einem 15,4-Zoll-TFT-Glare-Display suchen. Weiteres attraktives Features ist der ExpressCard54-Erweiterungsschacht oder das Widescreen-Display. Mit einer Auflösungen von 1280 x 800 Pixel sollen sich selbst kleine Icons gut erkennen lassen, ohne grobpixelig zu wirken. Darüber hinaus spielt das helle und kontrastreiche Display seine Stärken laut Hersteller bei Tabellenkalkulationen, grafischen Programmen und DVDs voll aus. Für die Darstellung ist der Intel 945 GM Chipsatz zuständig, der bis zu 128 MB vom Hauptspeicher adressieren kann.

Key-Features
• Intel Core 2 Duo T5500 Prozessor
• Original Microsoft Windows XP Home
• 15,4-Zoll WXGA Glare-Display (1280 x 800)
• 2 x 512 MB DDR2 RAM
• Intel Media Accelerator 950 Grafik bis zu 128 MB
• 80 GB S-ATA Festplatte
• DVD +/- RW Dual Layer Laufwerk
• Intel High Definition Audio System
• Akkulaufzeiten: 4 Stunden
• WLAN 802.11 a/b/g
• Preis: 1.099 Euro (ab sofort)

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Für ein scharfes Bilderlebnis

Mirai ist eine innovative Marke auf dem digitalen Home-Entertainment-Markt, deren Produkte sich durch neueste Technologie, modernes Design und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnen. Japanische Technologie und taiwanesische Kosteneffektivität kommen hier zum Einsatz. Mit dem DTL-642E500 bringt das Unternehmen seinen ersten 42-Zöller auf dem Markt. Der Monitor entspricht den heutigen hohen HDTV-Anforderungen und ist damit optimal für die Zukunft gerüstet. Er verfügt über ein Kontrastverhältnis von 1200:1 das eine tiefe Farbsättigung und Schwarz als Vollton (True Black) ermöglichen soll. Darüber hinaus wartet der in zeitlosem silber-schwarzem Design gehaltene TV mit Features der Extraklasse auf. Zwei HDMI-Anschlüsse garantieren eine unverfälschte Signalübertragung von HD-Recordern, Spielkonsolen oder digitalen Receivern. Die PIP-Funktion ermöglicht dem Endverbraucher auf mehreren Kanälen gleichzeitig zu schauen. Der TV verfügt des Weiteren über eine Reaktionszeit von 6.5 ms und einen horizontalen Blickwinkel von 176°. In Kürze wird zusätzlich ein Modell mit einem integrierten DVB-T Tuner erhältlich sein.
Der DTL-642E500 ist im qualifiziertem Fachhandel zum Preis von 1.599 Euro erhältlich.
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Hohes Risiko, hohe Rendite

Die Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) wirbt um Projektfinanzierungen in Russland. Der Immobilienmarkt sei dort ein boomender, wenn auch ein nach wie vor semi-transparenter, meint Reinhard Madlencnik, seit Herbst 2006 neuer Immobilien-Geschäftsbereichsleiter. Der Nachfolger von Bruno Ettenauer, nunmehr Vorstand der CA Immo AG, empfiehlt Investoren und Bauträgern deshalb dringend, sich lokale Partner für ihre Projekte zu suchen. Denn, so Madlencnik: \"Der Markt ist noch sehr abgeschottet, man braucht ein politisches Netzwerk, um die erforderlichen Genehmigungen zu bekommen.“ Ob das auch eine Frage des berühmten Kuverts ist, mit dessen Hilfe Genehmigungen leichter und schneller zu bekommen sind, davon will der Immobilienleiter nichts gehört haben. Man müsse aber, weist Madlencnik hin, eine angebotene Liegenschaft in Russland, mehr als anderswo, einer genauen rechtlichen und technischen Prüfung unterziehen und vor allem dürfe man nicht jeden Preis akzeptieren. Zur Absicherung des hohen politischen Risikos - im \"Real Estate Transparency Index“ von Jones Lang LaSalle liegt Russland auf Platz 35 - müsse mit Mehrkosten von rund 1,5 Prozent gerechnet werden. Diesem hohen politischen Risiko stünden dafür zwar bereits stark gefallene, aber oft noch zweistellige Renditen gegenüber, ergänzt Karla Schestauber, BA-CA-Analystin für Immobilienmärkte. Vor allem Moskau ist ein für Developer heißes Pflaster: Rund um den Kreml würden Mieten von 1300 Dollar pro Quadratmeter und Jahr erzielt, in den umliegenden Gegenden immerhin noch zwischen 500 und 1000. Hohe Nachfrage besteht laut Madlencnik nach Logistikimmobilien, wo der Leerstand derzeit nur ein Prozent beträgt. Für Investoren bestehen mehrere Risken, so das Resümee der BA-CA-Analysten: stark fallende Mieten sowie, neben der rechtlichen Unsicherheit, das Qualitätsproblem: aufgrund hoher Nachfrage ist das schnelle und billige Errichten der Gebäude noch wichtiger als Kriterien wie Nachhaltigkeit oder Energieeffizienz. Auch auf eine im Vergleich zu anderen Ländern hohe Eigenkapitalquote müsse sich ein potenzieller Investor einstellen, meint Reinhard Madlencnik.
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Citroen wird vielseitig

Auch die Franzosen haben - spät, aber doch - bemerkt, dass sich mit sportlichen Geländelimousinen anscheinend ordentlich Geld verdienen lässt. Wie der Peugeot 4007 basiert auch der C-Crosser der zweiten PSA-Konzernmarke Citroen auf der Plattform des Mitsubishi Outlander, bewahrt aber dank akzentuierter Formensprache seine Eigenständigkeit. Die dominante Platzierung des Citroen Doppelwinkels und die eigenwillige Form der Scheinwerfer lassen keinen Zweifel an der Familienzugehörigkeit des C-Crossers aufkommen. Als SUV outet sich der C-Crosser abseits seines marktschreierischen Namens mit seinen lang gestreckten Proportionen (4,64 m Länge, 1,81 m Breite und 1,73 m Höhe mit Dachreling) und seinem üppigen Platzangebot. Bis zu sieben Personen finden im Inneren Platz, zwei davon auf der dritten Sitzreihe, die sich vollständig im Fahrzeugboden versenken lässt. Absoluter Blickfang ist neben dem dominanten Markenlogo der vergitterte Kühlerschlund im unteren Teil der Schürze.
Zur Markteinführung wird der C-Crosser mit einem neuen 2,2-Liter-HDi- Dieselmotor mit 156 PS und Sechsgang-Schaltgetriebe angeboten. Entsprechend den aktuellen Streckenbedingungen kann der Fahrer zwischen Allradantrieb, Vorderantrieb und Betrieb mit Differentialsperre wählen.
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Läuft und läuft und läuft...

2005 zog VW die Reißleine und stellte die Produktion ein. Weil die Käufer aber vermehrt auf den Verbrauch Wert legen, brauchte VW eine Alternative. Diese heißt BlueMotion, ist nach dem Polo nun auch als Passat erhältlich und soll der von der VW-Führungsriege so sehnsüchtig herbei gewünschte Beweis sein, dass \"moderne Dieselmotoren im gemischten Fahrbetrieb jedes aktuelle Hybrid-Angebot in den Schatten stellen“.
Mit einem Durchschnittsverbrauch von 5,1 Litern - laut Volkswagen für Jedermann im Praxistest erreichbar - zählt der Passat BlueMotion tatsächlich zu den genügsamsten Vertretern seiner Art. 1350 Kilometer sollen mit einer Tankfüllung möglich sein. Dabei soll die Sparsamkeit aber nicht zu Lasten der Agilität gehen, immerhin erreicht der Passat eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h. Im Herzen des sparsamen Mittelklassewagens schlägt ein 105 PS starker TDI-Motor mit serienmäßigem Dieselpartikelfilter. Mit Informationen über die Preisgestaltung will sich Volkswagen bis April Zeit lassen.
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Sportlerherz lacht

Auf der Suche nach einer unvernünftigen, weil vor Kraft nur so strotzende Mittelklasse-Limousine, wurde man bislang vor allem in Deutschland fündig. Der M3 von BMW, der RS4 von Audi oder die AMG-Teile von Mercedes ließen das Herz jedes Luxus liebenden Sportfetischisten höher schlagen. Ab Anfang 2008 gesellt sich mit dem Lexus IS-F ein Kandidat aus Fernost in den illustren Kreis. Ein Fünfliter V8-Motor mit 420 PS und Achtstufenautomatik soll der deutschen Konkurrenz das Fürchten lehren. Den Spurt von 0 auf 100 km/h soll der bislang sportlichste Lexus in weniger als fünf Sekunden absolvieren, die Schaltzeiten beim manuellen Hochschalten per Lenkradpaddel unter einer Zehntel Sekunde liegen. Die Negativbeschleunigung besorgen Brembo-Bremsen mit Sechskolbensätteln vorn und Zweikolbensätteln hinten. Große Lufteinlässe, ein aerodynamisches Design und vier Auspuffrohre vermitteln auf den ersten Blick, dass im IS-F ein Sportlerherz schlägt. Im Innenraum sorgen Aluminium-Blenden und speziell für die F-Version designte Oberflächen für ein sportliches Ambiente. Speziell geformte Sportsitze sollen auch bei einer hohen Querbeschleunigung komfortablen und sicheren Halt bieten.
Zusätzlich zum klassischen IS gibt’s eine öl-Temperaturanzeige und ein Schaltdisplay. Der Preis für den Lexus IS-F wurde auf der Detroit Motor Show mit 50.000 Dollar beziffert
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Zwischen Prinz Charles und Ozzy Osbourne

Von Claudia Bräuer

Jochen Eickholt, Präsident und Vorsitzender der Geschäftsführung der Siemensgesellschaft »Home and Office Communication Devices«, stellte sich anlässlich eines Pressetages in München die brennende Frage »Wer kauft unsere Produkte?«. Kundenverständnis ist deshalb bei Siemens sehr wichtig, da es große Unterschiede zwischen den Kulturen und Ländern gibt. »Ein verheirateter britischer Mann, der 1948 geboren wurde, zwei Kinder hat, berühmt und erfolgreich ist und sowohl Hunde als auch die Alpen liebt, kann sowohl Prinz Charles als auch Ozzy Osbourne sein«, weiß Eickholt. Und wo sind die Unterschiede größer als bei diesen beiden? Jeder kann Kunde sein, auf dessen Bedürfnisse Siemens eingehen will. Und der Kunde ist König. In manchen Fällen stimmt es sogar.

Smarte Apparate. Zurück zu Siemens SHC: In den nächsten Jahren will das Unternehmen noch mehr Produkte und zusätzlichen Service anbieten. Das hängt natürlich auch von der schnellen Veränderung des Marktes ab. Laut Siemens SHC wird das Interesse an Schnurlostelefonen auch im Jahr 2010 groß sein, auch wenn die Nachfrage zurückgeht. Der Markt für Breitbandprodukte wird vor allem im Highendbereich um 0,6 Prozent steigen. Ein weiterer Trend ist die personalisierte Kommunikation: Individuen stehen im Vordergrund. Aber auch die Vermehrung von Heimnetzwerken wird in Zukunft ein Thema sein. Die Zeiten, in denen ein Telefon ausreichte, gehören endgültig der Vergangenheit an. Siemens SHC will mit den Gigaset-Produkten den Kundenbedürfnissen gerecht werden. So hat das Unternehmen in München das nach eigenem Bekunden weltweit erste DECT-Telefon mit verschlüsselter Sprachübertragung angekündigt: das Gigaset SL965. Das Gerät soll die gleiche Sprachqualität bieten, wie man sie von herkömmlichen schnurlosen Telefonen gewohnt sei. Verschlüsselt werde mit verschiedenen aktuellen Verschlüsselungsstandards, unter anderem einer 3072-Bit-Public-Key-Generation. Für 2007 ist auch ein neues Telefonkonzept geplant: VoIP, Videotelefonie, Messaging, Multimedia und Internetservices in einem Gerät. Leichte und intuitive Ausstattung, auch für Nicht-PC-User, sollen das Gerät auszeichnen. »Unser Ziel ist es, der führende Anbieter für Heimkommunikation zu werden und so eine weltweite Marktpräsenz zu haben«, gibt Eickholt seinen Mitarbeitern nun vor.

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Es kann nur einen Layer geben

Die Vision der zentralen Datenspeicher, die jegliche Unternehmensinformation an einem einzigen Punkt speichern, ist gnadenlos gescheitert. Den Excel-Kühlschrank, der die Sales-Sheets der letzten sieben Jahre schonend aufbewahrt, gibt es nicht. In manchem Großunternehmen hat sich die Applikationsvielfalt rein in den Bereichen Administration, Verkauf und Human Resources in den letzten Jahren auf hundert bis 150 unterschiedliche Programme verzehnfacht - mit ein Grund, warum der Business-Intelligence-Markt vor allem in gesättigten Märkten stark wächst. »Heute hat bereits jede einzelne Abteilung in den Unternehmen eigene Performance- und Forecasting-Tools«, möchte Dominik Hertzog, EMEA-Manager MicroStrategy, wieder übersicht in die Datenlandschaft der datengebeutelten Betriebe bringen. Mithilfe einer neuen Generation sogenannter dynamischer Dashboards auf der MicroStrategy-Plattform soll der Zugang zu den unterschiedlichsten Unternehmensdaten über die Dateninseln hinaus erleichtert und die Entscheidungsfindung optimiert werden.

Seit 1989 bereitet der amerikanische Spezialist Geschäftsdaten in verwertbare und nutzbringende Erkenntnisse auf. Seit Oktober letzten Jahres ist man auch in Wien mit eigener Geschäftsstelle vertreten. Mit Ex-Nortel-Geschäftsführer Peter Frisch wurde aus der hiesigen IT-Prominenz ein fähiger Kopf für den Teamaufbau in österreich gefunden. Bis Ende 2007 soll die heimische MicroStrategy-Truppe auf zehn Mann gewachsen sein. MicroStrategy hat freilich seit Jahren schon Kunden in .at - OeNB, Brau Union, Palmers, Stiefelkönig, dm und Austrian zählen dazu. In den nächsten Monaten sollen durch die Direktansprache weitere hinzukommen, »wir eröffnen aber kein reines Verkaufsbüro, sondern wollen Rundumservice bieten«, stellt Frisch in Aussicht.

Schneller als der Markt. Der Business-Intelligence-Markt wächst derzeit schneller als alle anderen IT-Bereiche, MicroStrategy sei mit zwanzig Prozent Zuwächsen das darin noch einmal am flottesten wachsende Unternehmen, rechnet Hertzog vor. Man sieht sich in einer klaren Favoritenrolle und nehme die Pole-Position am Markt vor Mitbewerbern wie Cognos oder Business Objects ein. Während diese sich noch in »ära zwei«, der Business Intelligence überlappender Datenbanken und Dateninseln, bewegen würden, sei MicroStrategy bereits in Phase drei angekommen: der Standardisierung mittels Enterprise BI. Man ist mit den Kunden mitgewachsen, die ebenso den Schritt weg vom Fachabteilungsdenken geschafft haben. Wenn auch eine Portion Glück dabei war, wie man bei MicroStrategy zugibt - nämlich früh erkannt zu haben, dass die bestehenden Werkzeuge nicht ausreichen. Und noch ein Umstand ist für die erfolgreiche Migration des Datenmanagements auf den Enterprise Layer nötig: General Manager in den Unternehmen, die das Thema BI auch verstehen. »Aufgrund der Verständigungsprobleme zwischen den unterschiedlichen Abteilungen in den Unternehmen, die den Geschäftserfolg minderten, haben die Unternehmen einen internen Lernprozess durchgemacht«, so Peter Frisch. Im Klartext: Hatte Abteilung eins von Umsatz gesprochen, bedeutete dies nicht unbedingt jene Zahl, die Abteilung zwei als Umsatz vorrechnete. »Die Fachabteilungen streiten oft lange über Zahlenmaterial«, sieht er viele, viele Applikationen in den Betrieben, deren Daten erst ganzheitlich begriffen werden müssen.

Datentöpfe. Die MicroStrategy-Plattform in ihrer jüngsten Release 8.1 beinhaltet eine Reihe von Visualisierungswerkzeugen, zum Teil auf Flash-Basis, die so manchen Infohaufen vorstandstauglich aufbereiten können. Dies sieht nicht nur gut aus (die Daten selbst werden dadurch nicht besser), sondern hilft, Entscheidungen besser und schneller zu treffen - so der BI-Gedanke. »Business Intelligence - das ist so etwas wie eine Kommunikation zwischen Fachabteilung und IT«, preisen die Microstrategen. »Es gibt bestimmt irgendjemanden in einem Unternehmen, der diese Daten brauchen würde. Er weiß aber meist nicht, dass es sie gibt.« Und noch eine Bauernregel: Business Intelligence ist, Daten allen verfügbar zu machen.

Sorgt man sich bei MicroStrategy ob der BI-Avancen des Softwareriesen SAP, der mit einem eigenen »Business Information Warehouse« in den Markt stößt? Nein, sagt Herzog. »Es wird eine Zeit geben, wo BI-Tools bei SAP gut genug für unseren Markt sind. Derzeit ist SAP aber klar applikationszentriert aufgestellt.« Noch ist SAP einer dieser Datentöpfe.

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Mut, sich selbst in Frage zu stellen

Report: Beinahe wöchentlich ist von neuen Bedrohungen in der IT zu hören. Welche zentralen Themen bestimmen die Sicherheitsanforderungen bei den Unternehmen und das Geschäft der IT-Dienstleister?
Wolfgang Monghy: Der Securitymarkt ist von unterschiedlichsten Trends geprägt. Erstens ist man nie zu hundert Prozent abgesichert - eine solche Sicherheit ist gar nicht möglich. Dann ist für die Unternehmen und Dienstleister die Herstellerunabhängigkeit bei Securityprodukten wesentlich größer als in anderen Bereichen der IT. Drittens ist die Zeit der Viagra-Spams und Hobbyhacker eindeutig vorbei: Wir haben es nicht mehr mit Studenten und PC-Freaks, sondern mit professionellen Verbrecherbanden zu tun - die wollen Geld verdienen.
Thomas Hillmann: In den ersten Jahren wusste die Polizei noch nicht einmal, wie sie mit Leuten umgehen sollte, die Botschaften auf gehackten Websites hinterlassen hatten. Da drehte sich die Diskussion noch darum, ob so etwas als Hausfriedensbruch galt. Seitdem hat sich einiges geändert: Es gibt die Präzedenzfälle, Vergehen werden nun streng geahndet. Was das IT-Dienstleistungsgeschäft betrifft, sind im Bereich Security die Soft- und Hardwareprodukte eher im Hintergrund. Wenn wir hier schon von Produkten sprechen wollen, dann sind dies stets jene Strategiepakete, die es in den Unternehmen umzusetzen gilt. In solchen Projekten haben Beratung, Know-how, Ideenfindung und Ist-Analysen gut neunzig Prozent Anteil. Comnet unterscheidet sich von den reinen Beratern, indem wir auch die restlichen zehn Prozent Implementierung begleitend bis zum Ende gehen. Wenngleich von einem Schlusspunkt in Securityprojekten eigentlich nicht die Rede sein kann: Beratung, Dienstleistung und Umsetzung müssen stets auf die Entwicklungen des Marktes und des Klienten reagieren.
Wolfgang Monghy: In Sachen IT-Security gibt es keine Standardlösung. Während es in vielen anderen Bereichen der EDV Referenzen en masse gibt, ist hier unter Millionen Lösungen nicht eine einzige kopierbar. Deshalb braucht es auch eine intensive, intime Beziehung zu einem Dienstleister, hier zu optimalen Ergebnissen zu kommen.
Thomas Hillmann: Eine unserer wesentlichen Aufgaben ist das Optimieren der Lösungen von der Stange. Hier geht es nicht nur um das Implementieren selbst, sondern um das Anpassen an die spezifischen Bedürfnisse eines Unternehmens. Und es geht es um viel Theorie, Beratung und Vorarbeit. Die meisten Unternehmen wissen ja nicht einmal, wo sich Sicherheitslücken in der IT befinden oder haben bestenfalls ein subjektives Gefühl, was dem Unternehmen Downtime überhaupt kostet. An dieser Stelle ist meist zuerst eine schmerzhafte Ist-Analyse notwendig und eine Definition der Risiken und Kosten von Ausfallszeiten: Das Thema der Verfügbarkeit der IT fällt ja ebenfalls in den Bereich Security.
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