Arme Urheber
- Published in Archiv
- Written by Redaktion_Report
- Be the first to comment!
Zu einem \"informellen\" Treffen im Rahmen der CeBIT hatten sich die für Telekommunikation zuständigen Minister der 27 EU-Mitgliedsstaaten nach Hannover begeben. Berichtet wurde von einer Einigung - doch was EU-Kommissarin Viviane Reding anschließend in einer ultrakurzen Pressekonferenz berichtete, ließ mehr Fragen offen, als beantwortet wurden.
Roaming soll billiger werden, und das schnell - soweit die politischer Ebene. Inzwischen eine No-Na-Frage, auch wenn manche Netzbetreiber noch immer Lobbyisten zum Heulen und Zähneklappern nach Brüssel schicken. Gleichzeitig preisen sie sich als \"sowieso billig\" an - und dürften damit aus Brüsseler Perspektive gar nicht einmal ganz falsch liegen. Denn 50 Cent pro Minute für aktive Roaminggespräche ins Heimatland sind laut Reding der derzeit kleinste gemeinsame Nenner. Zuzüglich Umsatzsteuer, versteht sich. Reding wünscht zwar eine niedrigere Grenze, und auch das EU-Parlament fordert 42 Cent, aber was wirklich beschlossen wird, ist offen. Denn die Vorschriften müssen auch noch durch den Rat der Europäischen Union, wie der Ministerrat offiziell heißt. Bei passiven Gesprächen ist von 25, 15 oder \"weniger\" Cent netto pro Minute die Rede.
Die Taktung bei der Abrechnung ist für die tatsächlichen Kosten wesentlich. Zu diesbezüglichen Vorschriften gibt es noch keine äußerungen. Sollte die Norm nicht streng formuliert werden, wären Umgehungen durch lange Taktzyklen einfach. Strittig ist auch noch die wesentliche Frage, ob es ein Opt-In- oder Opt-Out-System werden soll. Muss der Konsument sich aktiv um die dann vorgeschriebenen Tarife bemühen? Oder muss er aktiv werden, wenn er seinen bisherigen Tarif behalten möchte? Schließlich gibt es in manchen Ländern auch Roamingpakete mit Freiminuten oder Preispläne, in denen ein Pauschalpreis pro Gespräch anstatt eines Minutentarifes zur Anwendung gelangt.
Unklar ist außerdem, wie die Regulierung am Großhandelsmarkt umgesetzt werden soll. Wenn die Vorleistungspreise zu hoch sind, würden viele Netzbetreiber einfach auf Roaming verzichten, anstatt Verluste in Kauf zu nehmen und einen Wucherer zu subventionieren. Ziemlich sicher ist nur, dass die Tarife für Datenroaming vorerst bleiben dürfen, wo sie sind: in unendlichen Höhen, wo noch nie ein Taschenrechner gewesen ist.
Noch in diesem Halbjahr möchte Reding den Rechtssetzungsprozess abschließen - ob sich das ausgeht, ist offen. Das Europäische Parlament ist ebenso damit zu befassen, wie der Rat der Europäischen Union (Ministerrat) - und dann nicht bloß informell. Unsicher ist auch, ob die neue Regelung, wie immer sie aussehen mag, sofort mit 1. Juli in Kraft treten kann, oder erst im Herbst, wenn die Urlaubssaison vorbei ist. Vielen Konsumenten, insbesondere aus EU-Ländern mit niedrigen Inlandstarifen, dürfte es egal sein. Denn ob sie jenseits der Grenze das Hundertfache oder das Sechzigfache bezahlen sollen, macht für sie dann auch keinen wirklichen Unterschied.
Die 3. Generation bildet den Nachfolger SpeedCam Visario g2, die mit einem Bildformat von 1.536 x 1.024 Pixel bei einer Aufnahmefrequenz von 1.000 Bildern pro Sekunde aufwartet. In reduzierter Auflösung sind Geschwindigkeiten bis zu 10.000 Bildern/Sekunde möglich. Zusätzlich bieten zahlreiche Features wie die Batterieoption, integrierte Flashspeicher bis zu 8 GB, Video-Output und zwei verschiedenen Anschlussfelder viel Flexibilität.
Um Sicherheit der anderen Art ging es aber ebenfalls bei der Diskussion - nämlich um den Standsicherheitsnachweis, den Planer von Dachaufbauten neuerdings liefern müssen, wenn die Masse, die durch den Aufbau eingebracht wird, 300 Kilogramm pro Quadratmeter übersteigt. Hauptkritikpunkt des anwesenden Statikers Peter Bauer war, dass der Eurocode, der laut EU erst 2010 eingeführt werden muss, der aber in Wien bereits Gültigkeit hat, einen rechnerischen Nachweis etwa von besserem Mörtel nicht erlaubt. Dieses Instrumentarium fehle, kritisierte der Statiker.
Für die Love.at User wird es aufgrund des Eigentümerwechsels zu keinen änderungen kommen, auch der Webauftritt wird unverändert übernommen. \"Der Schwerpunkt bei Love.at wird auch in Zukunft zum einen auf der besonders für Online-Partnerbörsen so wichtigen Seriosität liegen“, führt Grün aus, \"und zum anderen werden die User durch die neuen Internet-Technologien und die Konvergenz mit mobiler Nutzung profitieren können.“ Gerade in dieser Kombination sieht Grün auch den unumstrittenen USP von Love.at. Aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Internet-Business bringt sie für die Weiterentwicklung des Portals die besten Voraussetzungen mit. Grün abschließend: \"Mein Ziel ist es, den Love.at Usern auf seriöse Art und Weise und mit den technologisch modernsten Features einfach, bequem und unterhaltsam die Möglichkeit zu bieten, die/den passenden Partner/in zu finden!“
Für Stefan Tweraser, den Bereichsleiter von Telekom Austria für Marketing Retail gibt es einige Gründe für den Verkauf von Love.at: Die Services auf dem Portal aon.at (z.B. WebLife oder MusicDownload) sind für die Internet-Kunden die \"Werkzeuge\" für ein aktives \"Online-Leben\". Der Schwerpunkt der Telekom Austria Online-Aktivitäten liegt vor allem darin, Innovationen aus dem WWW an die Anforderungen der österreichischen Internet-User anzupassen und für die aon-Kundencommunity nutzbar zu machen. Im Zuge dieser Konzentration auf Kernaufgaben am Portal aon.at hat Telekom Austria evaluiert, dass Online-Dating diese Innovationsziele nicht mehr in vollem Umfang unterstützt. Die Fortführung der Online-Singelbörse durch die ehemalige Telekom Austria Managerin Raffaela Grün sieht Tweraser als die bestmögliche Lösung.
Love.at verzeichnet zurzeit mehr als 560.000 registrierte User und über 16 Millionen Page Impressions pro Monat. Das Alter der meisten User liegt zwischen 25 und 40 Jahren. Rund ein Drittel der User sind auf der Suche nach einer fixen Beziehung, gefolgt von der Suche nach einem Freizeitpartner bzw. einer E-Mail-Freundschaft. Seit Mai 2006 kann man Love.at auch mobil auf dem Handy nutzen.
Die beiden Modelle in modischem olivgrün-braun vereinen Komfort und Robustheit, und eignen sich für alle Laptops bis 15,4 Zoll. Optimal vor Nässe und Stößen schützen das strapazierfähige, wasserundurchlässige Leinenmaterial, die integrierte DropShield-Technologie sowie das ausgereifte SnugFit-System.
Es kann einem angst und bange werden, wenn man die aktuellen Reportagen des vor allem bundesdeutschen Boulevards zum Thema Internet verfolgt: überall im Internet lauern böse Kinderporno-Päderasten, verrohende \"Killerspiele“, die Amokläufer produzieren, islamistische und sonstige Terroristen, wahnsinnige Bombenbastler, Kreditkartenbetrüger, Spammer und Virenprogrammierer, die, so wird angedeutet, die gesamte vernetzte Welt an den Rand des endgültigen Crashs drängen. Kurzum: Es sieht fast so aus, als wäre das Internet die Büchse der Pandora, aus der unzählige Gefahren ungehindert in die Kinder- und Wohnzimmer der unbedarften User strömen.
Zugegeben: Die Geschwindigkeit, in der sich seit dem Siegeszug der weltweiten Vernetzung im letzten Jahrzehnt die Dinge verändern, hat erstaunliche Ausmaße angenommen; ein Ende der Veränderungsspirale ist nicht in Sicht. Die Binsenweisheit, dass nach der agrikulturellen und industriellen Revolution gerade jetzt die dritte große gesellschaftliche Umwälzung der Menschheitsgeschichte, die Informationsrevolution, im Gange ist, ist für all jene kein Trost, die keinen Zugang zu den neuen technischen Welten finden oder ohnehin der Ansicht sind, dass früher alles besser war. Und da diese Modernisierungsverweigerer (oder -verlierer) ihre Informationen über die neuen Technologien hauptsächlich aus den klassischen Medien beziehen, kann einen die Angst und Abneigung vor all dem Neuen eigentlich nicht verwundern. Vor allem weil einige der eifrigen Warner ihre eigenen Interessen verfolgen.
Herr Bert Weingarten etwa, Vorstand der deutschen Firma Pan Amp, ist ein gern gesehener Gast, wenn es um \"Informationsbereitstellung“ für Beiträge der deutschen öffentlich-rechtlichen Sender geht. Egal, ob die Rede von den aktuell wieder heftig diskutierten \"Killerspielen“, von Bombenbauanleitungen oder sonstigen Gefahren im bösen Internet ist, Weingarten wird gerne als Experte herangezogen - und schockiert wunschgemäß das Publikum: Die kriminellen Inhalte des Internet würden die legalen zahlenmäßig bereits übertreffen, jeden Monat würde angeblich die stolze Zahl von 4000 neuen Bombenbastel-Anleitungen allein in deutscher Sprache online dazukommen und Computerspiele, die Weingarten \"Folter- und Vergewaltigungssimulationen“ nennt, würden die \"kulturelle Harmonie in Europa“ unterwandern. Der Mann weiß, wovon er spricht: Immerhin bietet zufälligerweise seine Firma Pan Amp justament passende Internetfiltersoftware an, die allerdings nicht auf den Schutz der Internetnutzer oder der Infrastruktur setzt, sondern auf ihre überwachung und Kontrolle durch höhere Instanzen wie Firmen, Netzbetreiber oder auch den Staat. Da kommt es ganz gelegen, dass der Experte Weingarten durch seine objektiven Wortspenden die großteils uninformierten und gutgläubigen Zuschauer mit seinen Horrorstorys \"wachrütteln“ kann - und die Antworten, die angeboten werden, lauten, ganz im internationalen Trend, mehr überwachung und Regulierung und dafür weniger persönliche Freiheit und Demokratie.
Klar: So, wie Regenschirmverkäufer sintflutartige Orkanstürme herbeipredigen, warnt ja etwa auch Virenschutzhersteller Eugene Kaspersky regelmäßig vor drohenden Virenschwemmen. Das schadet nichts, dient der Allgemeinheit und nebenbei seinem Geschäft. Es muss allerdings bezweifelt werden, dass die marktschreierische und Auflagen garantierende Zeichnung des Internets als apokalyptische Weltuntergangsmaschine der Gesellschaft tatsächlich Nutzen bringt. Im Gegenteil wird derartige Panikmache viele eher davon abhalten, sich mit den Realitäten und Chancen unserer digitalisierten Welt zu beschäftigen. Die Angst vor dem Neuen, sie ist so alt wie der Mensch selbst. Vielleicht sollte man als Gegengift den Bestseller von Steven Berlin Johnson verschreiben: In \"Everything Bad is Good for You“ argumentiert der Amerikaner, dass uns die neuen Medien mehr fordern und deshalb im Endeffekt flexibler und schlauer machen würden. Der Weg zurück ist jedenfalls keine Alternative.
| www.stevenberlinjohnson.com www.elementarteile.de www.panamp.de www.kaspersky.com |
über die Hälfte (56 Prozent) der Befragten gaben an, dass sie heute noch Mainframe Systeme in ihrem Unternehmen einsetzen. Dabei sind diese Altsysteme teilweise älter als ihre Anwender, die sie bedienen. Sie haben ein durchschnittliches Alter von 21 Jahren. Das älteste System verrichtet seit 51 Jahren seine Dienste in dem befragten Unternehmen.
Des Weiteren geht aus der Studie hervor, dass die Mainframe-Technologie auch in naher Zukunft nicht verschwinden wird. Die Mehrheit der befragten Verantwortlichen (58 Prozent) gaben an, dass sie bisher keine Migrationpläne realisiert haben, da ihnen diese zu risikoreich erschienen. Fast ein Drittel (29 Prozent) sagten aus, dass sie bereits Migrationsprojekte durchgeführt haben, allerdings haben acht Prozent eingestanden, dass diese fehlgeschlagen sind.
Eine der Ursachen dafür ist, dass Mainframe-Systeme oftmals die vertraulichsten und damit die kritischsten Daten des Unternehmens enthalten und noch immer eine konstante, zuverlässige Performance liefern. Diese hochkomplexen Systeme sind oftmals in die gesamte IT-Architektur des Unternehmens verwoben. Die Studie fand heraus, dass Migration nicht immer die beste Option für Organisationen und Unternehmen ist. Stattdessen suchen Unternehmen nach neuen Wegen, wie die Daten ihrer Altsysteme bestmöglich zu nutzen sind und zum Beispiel einer SOA zur Verfügung gestellt werden können.
Neue Ansätze und fortschrittliche Technologien bieten Attachmate zufolge heute die Möglichkeit, die zuverlässigen Mainframe-Technologien beizubehalten und gleichzeitig zum Beispiel Green-Screen-Interfaces einzusetzen. Diese lassen eine Bearbeitung der Daten des Mainframe-Systems mit einer benutzerfreundlichen grafischen Oberfläche zu. Darüber hinaus kann die zugrunde liegende Funktionalität in einzelne Module herunter gebrochen und orchestriert mit anderen Applikationen über moderne, intuitive Composite-Web-Interfaces zur Verfügung gestellt werden.
Telefonieren auf allen Kanälen
Integriertes Wireless LAN (WLAN) macht den HP iPAQ 514 VoIP-fähig. Die Akkuleistung ermöglicht eine Sprechzeit von bis zu 6,5 Stunden. Eine VoIP-basierte Lösung reduziert die Kosten sowie den Aufwand für Management und Wartung, die eine reguläre Telefonanlage benötigen würde. Unternehmen, die auf gewohnte Telekommunikationslösungen setzen, garantiert der HP iPAQ 514 mit Quadband-GSM-Technologie, GPRS, EDGE und Bluetooth schnelle Mobilfunk- und Datenverbindungen.
Sicher managen
Der Voice Messenger unterstützt die Geräte-Verwaltung Over-the-Air (OTA). Damit soll sich das Management der Smartphones für IT-Administratoren deutlich vereinfachen lassen. Die Einsatzfähigkeit der Geräte ist dabei nicht beeinträchtigt - der Anwender spürt die Auswirkungen eines Updates an der verbesserten Funktionalität.
Sicherheit ist oberste Priorität: Daten defekter oder verloren gegangener Geräte können per Fernwartung gelöscht werden. Der Voice Messenger kann zudem \"durch die Luft\" konfiguriert, repariert und mit den neuesten Updates versorgt werden.
Dank des neuen Betriebssystem Microsoft Windows Mobile 6.0 lässt sich vor allem Outlook noch komfortabler nutzen: E-Mails werden im HTML- Format angezeigt und Nutzer können dank der neuen Suchfunktion Kontakte komfortabel und schnell finden. Kalender, Kontakte und Aufgabenlisten werden dank der integrierten E-Mail-Push-Lösung kontinuierlich mit den Outlook-Daten im Büro abgeglichen.
Der HP iPAQ 514 Voice Messenger ist in österreich voraussichtlich ab Juni bei ausgewählten Fachhändlern erhältlich und kostet zwischen 299 und 349 Euro.
\"Die Wiederauferstehung von HP war 2006 das bemerkenswerteste Ereignis in der PC-Industrie\", zitiert DigiTimes den iSuppli-Analysten Matthew Wilkins. Angesichts des Stühlerückens in der Management-Ebene von Dell - seit Jänner lenkt Gründer und Ex-CEO Michael Dell wieder die Konzerngeschicke - werde HP auch im laufenden Jahr weiter zulegen, prognostiziert der Experte.
Dell kämpft dagegen derzeit mit den Folgen der Notebook-Rückruf-Aktion des vergangenen Jahres sowie mangelnder Kundenzufriedenheit. Im Schlussquartal 2006 sank der Umsatz des Unternehmens um 4,7 Prozent auf 14,4 Mrd. Dollar (10,95 Mrd. Euro). Der Nettogewinn schrumpfte von einer Mrd. auf 637 Mio. Dollar.
Das Rennen um den dritten Platz konnte der chinesische Computer-Riese Lenovo für sich entscheiden. Mit 16,6 Mio. verkauften PCs (plus 19,1 Prozent) sicherte sich der Konzern einen Marktanteil von sieben Prozent. Allerdings sieht sich Lenovo steigender Konkurrenz durch den Rivalen Acer ausgesetzt. Acer steigerte seine PC-Verkäufe gegenüber dem Vorjahr um 36,9 Prozent auf 13,2 Millionen und könnte damit fast doppelt so schnell zulegen wie Lenovo. Mit einem Marktanteil von 5,5 Prozent musste sich Acer aber trotz der Aufholjagd vorerst mit dem vierten Rang begnügen.
Analysten halten aber in absehbarer Zeit den Sprung auf Rang drei für möglich. Acer selbst hat dieses Ziel bereits für das laufende Geschäftsjahr ausgegeben. Den fünften Rang auf dem PC-Markt 2006 nimmt derweil Fujitsu-Siemens mit 8,3 Mio. verkauftenComputern und einem Marktanteil von 3,5 Prozent ein.