Vierfach natureplus
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Einfache Installation
Die Türsprechstelle Gigaset HC450 wird an vorhandene, zweiadrige Kabel, beispielsweise anstelle des Klingelknopfs, angeschlossen. Alle gängigen elektrischen Türöffner können ebenfalls mit dem System verbunden werden. An die Gigaset-Telefonbasis wird die Türsprechstelle wie ein zusätzliches Mobilteil angemeldet: Ein Knopf wird an der Basis gedrückt, ein zweiter an der Türsprechstelle. Der Funkstandard DECT soll für eine sichere und stabile Verbindung zu allen Schnurlostelefonen im Haus sorgen.
Ausgestattet mit zwei separaten Klingelknöpfen bietet das Gigaset HC450 die Möglichkeit, die verknüpften Mobilteile separat zu konfigurieren. Wird beispielsweise der obere Klingelknopf \"Büro“ gedrückt, läutet nur das Mobilteil im Büro, mit der zweiten Klingeltaste \"Privat“ werden hingegen alle anderen Gigaset Mobilteile gerufen. Der zweite Klingelknopf kann auch wahlweise als Schalter für das Eingangslicht genutzt werden. Die Konfiguration erfolgt mühelos direkt über das Menü eines geeigneten Gigaset-Telefons.
Preis: ca. 300 Euro
Kompatibel zu: die Gigaset SL550, SL560, S450, E450, S440, S645 sowie alle entsprechenden ISDN- und Anrufbeantwortervarianten.
Nach einer Generalsanierung des Verbandes verlangt unterdessen Kurt Perchtold, Chef der Firma Perchtold Trockenbau. »Der Verband braucht einen Vorstand, der bei den Mitgliedern besser ankommt - keine Wiener Connection«, findet Perchtold. Er hätte auch gleich einen Vorschlag präsent: den Knauf-Chef Otto Ordelt. Dieser könne mit vielen Trockenbauern sehr gut und würde auch mehrere Firmen dazu bringen, dem Verband beizutreten. Des Weiteren glaubt Perchtold, dass ein Präsident aus der Industrie mehr bewirken könnte.
Einige Jahre zuvor tickte die Welt noch anderes. Als 1997 in Japan über das Kiotoprotokoll debattiert wurde, flimmerten in den USA alle vier Minuten Werbespots über die TV-Schirme, die kräftig Stimmung gegen das von öl- und Automobilkonzernen und Industrieverbänden ungeliebte Vertragswerk machten. Dahinter stand die Global Climate Coalition, eine Pressure-Group, die Millionen Dollar für Kampagnen gegen jegliche Form der Treibhausgasreduktion springen ließ, bis sie 2002 aufgelöst wurde. Seit kurzem zeichnet sich in den USA, dem größten Treibhausgasproduzenten der Welt, eine deutliche Trendwende ab. Erstmals fordern große US-Industriekonzerne die Bush-Regierung auf, mehr gegen die Treibhausgase und die Klimaerwärmung zu unternehmen. Vorarbeit zum Klimaschutz hatten zuvor einige US-Bundesstaaten wie etwa Kalifornien unter Gouverneur Arnold Schwarzenegger geleistet. Seitdem Hollywoodstars sich energiesparend geben, greift das Thema langsam um sich. Kleinere Autos sind in Mode und der frühere Präsidentschaftskandidat Al Gore macht mit der Oscar-prämierten Dokumentation »Eine unbequeme Wahrheit«, in der dramatisch die Gefahren des weltweiten Klimawandels massenpublikumsgerecht dargestellt werden, Furore.
Genau das hat sich Helmut Schick, Obmann des WNF und Vortragender an mehreren Bauakademien, zum Ziel gesetzt. »Wenn wir in der Lage wären, die Entscheidungskriterien in Werte umzumodeln, könnten wir abschätzen, was ein Bau in zwanzig Jahren wert ist«, meint er. Nachhaltigkeit wird nur dann durchsetzbar werden, wenn sie auch positiv in die Bewertung der Immobilien einfließt.
Der Zugang, den Schick dazu wählt, sind Public-Private-Partnership-Konstrukte, also Gebäude, die von Privaten für öffentliche Nutzer errichtet und betrieben werden. »Da sind die Betriebs- und Erneuerungskosten auf 25 Jahre mit einkalkuliert«, erklärt Schick. Der größte Einfluss auf die Nachhaltigkeit sei in der Planung zu erzielen, so der FM-Consulter. Er schlägt deshalb vor, dass bei Wettbewerben künftig eine dynamische Gebäudesimulation verpflichtend beigefügt werden müsse. Als weiteres für die Nachhaltigkeit wichtiges Kriterium meint Schick das Energiecontracting identifiziert zu haben. Gemeint ist damit etwa die Nutzung vorhandener Abwärme zur Kühlung, wie sie in manchen Vorzeigeprojekten mittels Absorptionskältemaschinen bereits praktiziert wird.
Einen dritten wichtigen Punkt sieht Schick in der Vergabe. Den Zuschlag sollte jener Bieter kriegen, der die geringsten Lebenszykluskosten ausweist. Schicks Idee dazu: Die Errichter sollten langfristig an die Wartung gebunden werden. Der Einsatz von Billigkomponenten würde dadurch reduziert, da die spätere Wartung bzw. der Austausch Mehrkosten verursachen. »Das alles ist Zukunftsmusik, Nachhaltigkeit entsteht aber nur dann, wenn Facility Management zur Leitfunktion beim Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden wird«, ist Schick überzeugt. Er hat federführend daran mitgearbeitet, die Bauherrnfibel von Delta mit Kriterien der Nachhaltigkeit zu ergänzen. Herausgekommen ist ein zwanzigseitiges Heft, das etwa Anregungen für alternative Ausschreibungen für Energie und Qualitätshinweise enthält.