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Tongebende Aufsteiger

Christian Weinhapl, Geschäftsführer der Wienerberger Ziegelindustrie GmbH österreich wird ab April zusätzlich zu seinen bestehenden Aufgaben - in den Vorstand der Wienerberger Estland - für den Bereich Marketing / Verkauf berufen. Das Unternehmen ist für die Wienerberger Aktivitäten in den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen in den Produktgruppen Hintermauer-, Vormauer-, und Dachziegel verantwortlich.Im Hinblick auf die zeitlich reduzierte Verfügbarkeit von Weinhapl wird Gerhard Staudinger , bisher für Marketing verantwortlich zusätzlich die Verkaufs- und Marketingleitung österreich übernehmen. Dazu gehört auch die Führung der Vertriebsmannschaft - mit Unterstützung durch die Regionalleiter Johann Herold und Niklaus Deutsch. Staudinger wird daneben weiterhin für die strategische Ausrichtung des Projektes \"MassivWerthaus Wienerberger“ verantwortlich sein. Thomas Mühl wird hinkünftig noch stärker das ganzheitliche Projektmanagement übernehmen.
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Wechsel bei Alcatel-Lucent

Alcatels bisheriger Vertriebsvorstand Harald Himmer, 42, leitet mit 1. April gemeinsam mit den Vorständen Ferdinand Burischek, Finanzen, und Oliver Schmerold, zuständig für den Bereich Services, Alcatel-Lucent in österreich. Himmer trat 1992 in das Unternehmen ein und war Key Account Manager sowie Leiter Market Research und Customer Development. 1998 wurde der Absolvent der Wirtschaftsuniversität Wien zum Leiter der Carrier Internetworking Division sowie der Terrestrial Networks und Wireless Transmission Division der Alcatel Austria bestellt. 2001 erfolgt die Ernennung zum Vice President für Key Account Development im Europa-Headquarter der Alcatel Carrier Internetworking Divison. Seit März 2002 war Mag. Himmer für Marketing & Vertrieb der Alcatel Austria AG zuständig.

Der bisherige Konzernchef Franz Hofbauer begann seine Karriere im Konzern im Jahre 1973 (damals noch ITT) als Financial Analyst von ITT Europe, mit Sitz in Brüssel. Im Jahre 1981 wurde der Absolvent der Wirtschaftsuniversität Wien zum Finanzvorstand von ITT Austria, mit Sitz in Wien, bestellt. Zusätzlich zu dieser Funktion leitete er in den folgenden Jahren die Geschäftsbereiche Transport Automation Division, Mobile Network Division und Voice Network Division. Im Mai 2003 übernahm Hofbauer die Position des Generaldirektors von Alcatel Austria. In die ära Hofbauer fallen erfolgreiche Großprojekte mit öBB, Tele.ring, One und der Ausbau der Marktführerschaft im Festnetzbereich.

\"Die globale Technologie- und Serviceführerschaft, verbunden mit starker lokaler Präsenz, machen Alcatel-Lucent zum ersten Ansprechpartner für innovative Telekombetreiber und Unternehmen“, definiert Himmer die Position des Unternehmens. Der zweifache Familienvater und sportbegeisterte Manager wird die erfolgreiche Unternehmenspolitik in österreich fortführen und hat sich zum Ziel gesetzt, die Marktführerschaft von Alcatel-Lucent Austria weiter auszubauen.

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Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Schlittschuhlaufen im Winter, Schwimmen im Sommer im Sommer, Blumen pflücken im Frühling oder im Laub herumblödeln im Herbst: mit den Sims kannst Du jetzt das ganze Jahr über, der Jahreszeit angemessene Abenteuer erleben. Kuschelige Winterabende mit der Familie, aufregende Frühlingsgefühle im Frühjahr, ein spannender Sommer mit der Clique sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten. Die Jahreszeiten haben auch Einfluss auf die Beziehungen, Stimmungen, Wünsche und ängste der Sims.

Entdecke neue Talente, wie zum Beispiel die Gartenarbeit oder das Angeln. Ernte das ganze Jahr über Gemüse und Obst oder fange frischen Fisch, um ihn anschließend zu grillen, und sei stets auf der Hut vor unerwarteten überraschungen!

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Leicht massiv

\"Leichtbau ist Massivbau“, erklärt Professor Karsten Tichelmann vom Institut für Trocken- und Leichtbau Darmstadt anlässlich der Präsentation einer Studie, die im Auftrag der Interessensgemeinschaft Bau Genial erstellt wurde. \"Wir wollen dem Leichtbau ein Profil geben und Vorurteile aus der Welt schaffen“, betont Peter Leditznig, Sprecher von Bau Genial und Geschäftführer für Marketing und Vertrieb bei Rigips Austria. Gut 20 Seiten umfasst die Kurzfassung der gut 200-seitigen Analyse an der neben Tichelmann auch die TU-Experten Wolfgang Winter, Adolf Merl und Margit Pfeiffer-Rudy mitgewirkt haben. \"Ziel ist es Unwissenheit aus der Welt zu schaffen“, meint Winter. Etwa die Hälfte der Analyse widmet sich den bauphysikalischen Eigenschaften von Leichtbauweisen. \"Das Leichtbauimage ist aus technischer Sicht nicht zutreffend, der Leichtbau verfügt über einen sehr guten Wärmeschutz, eine überdurchschnittliche Luftdichtheit und guten bis sehr guten Schallschutz“, betont er und begründet diese Ansage mehrfach.

Schlank und dicht

Die Wärmedämmung erfolge im Leichtbau in der Regel integrativ, die Dämmung ist Teil der tragenden Konstuktion, beim Massivbau hingegen wird zusätzlich gedämmt, was zwangsläufig zu größeren Bauteildicken führe, so Tichelmann. Beim Passivhausstandard ergeben sich für den Leichtbau um bis zu 45 Prozent schlankere Wände. Dies bringe nutzbaren Flächengewinn. Dazu komme, dass weniger Massenbewegungen geringeren Energieverbrauch nach sich ziehe. \"Energie ist durch leichtes Bauen ersetzbar“, bringt Tichelmann seine Sicht auf den Punkt. Was den sommerlichen Wärmeschutz betrifft sei es ein Irrglaube, dass Masse allein reiche. \"Die Untersuchungen zeigen, dass die Vermeidung sommerlicher überwärmung nur bedingt mit der Speicherfähigkeit der Bauteile gleichgesetzt werden kann“, so die Anlayse. Intelligent geschichtete Bauteile in Leichtbauweise würden belegen, dass vergleichbare Klimastabilitäten wie im Massivbau möglich sind. \"Neu entwicklete Produkte, wie die Latentwärmespeicherplatte entspricht mit einer Stärke von zwei Zentimetern der Speicherfähigkeit von 24 Zentimeter Beton“, betont der Experte. Der Einsatz dieser Latentwärmespeichermaterialien sei im hochwertigen Leichtbau bereits möglich. Derzeit seien mehrere vergleichbare Produkte in Entwicklung,wenn diese in großen Mengen genehmigt und produziert werden würden sie kostengünstiger. Auch die Argumentation, dass der Leichtbau ein Problem mit dem Schallschutz hätte lässt Tichelmann nicht gelten. \"Der Schallschutz hängt nicht mit der Dicke von Bauteilen zusammen, sagt er. Zuletzt habe man Konstruktionen getestet bei denen

Brennbar und nachhaltig

Zum heiß umstrittenen Thema Brandschutz gibt Tichelmann zu bedenken, dass der Brandschutz von vielen Faktoren abhänge. \"Entscheidend für die Nutzer von Gebäudene sind der Rauchabzug und die Fluchtmöglichkeit und nicht was mit dem Gebäude in einer Stunde passiert“, sagt er. Umgekehrt sei es ein Nutzen, dass Holz brennt, da sich die Bauteile nach der Nutzung thermisch verwerten lassen. \"Wir bauen nicht für die Ewigkeit, sondern für die Zukunft“, meint dazu der TU-Professor Winter. Aus Wiener Altbauten würden pro Jahr etwa 40.000 Kubikmeter Holz herausgerissen. Etwa zwei Dritel davon würden in die Spanplattenindustrie gehen, der Rest wird in Italien zu hochwertigem Mobilar verarbeitet. \"Der Baum ist ein Photovoltaikspeicher, wenn wir ihn nicht nutzen geht Energie verloren“, plädiert Winter für mehr Holzbau. Sechs bis sieben Geschosse in Holz-Skelettbauweise seien technsich überhaupt kein Problem, so Winter. Er sieht auch für weitspannende Holzdecken noch großes Potential. \"Der Leichtbau wird in Zukunft viel von anderen Produktionsgattungen lernen, etwa dem Bau von Fahrzeugen und der Möbelbauindustrie“, glaubt Winter.

Nicht automatisch genial

Derzeit liege der Leichtbau von den Rohbaukosten in etwa gleichauf mit dem Massivbau. Die bewegten Massen jedoch differenzieren stark: \"400 m² Nutzfläche in Vollziegel wiegen 600 Tonnen, in Holz lediglich 160 bis 260 Tonnen“, rechnet Winter vor und resümiert: Die Massenströme an Baumaterialien können durch den Einsatz von Holzleichtbauweisen um bis zu 50 Prozent reduziert werden“. Die Weiterentwicklung der Bauweise an sich, so Winter weiter, habe dazu geführt, dass die technsiche Lebensdauer und die Gesamtnutzungsdauer von Häusern in Leichtbauweise dem entsprechen wie man sie von Massivbauten kennt.

Im Fall eines Erdbebens würden Gebäude mit weniger Masse im Inneren besser standhalten, so Tichelmann. Entscheidend für eine verstärkte Etablierung des Leichtbaus werden die Qualität der Bauten sein. Der Vorfertigung komme dabei eine wichtige Rolle zu. \"Leichtigkeit ist nicht automatisch genial, schwer ist nicht automatisch ungenial. Schlank zu bauen muss das Ziel sein, nicht nur leicht“, so Winter, der zuletzt auch für die Massivbauer Versöhnliches hinzufügt: \"Unsere Bautradition lebt von der Verbindung organischer und mineralischer Baustoffe“.

BauGenial

BauGenial ist das zarte Gegenstück zu BauMassiv. Die Gruppe hat sich 2005 konstituiert, ihre Mitglieder sind Heraklith, Knauf, Lafarge Gips, Rigips, Rockwool, Isover, Ursa und Xella. Die Mitglieder repräsentieren einen Umsatz von 430 Millionen Euro und beschäftigen 1.150 Mitarbeiter.Den Vorsitz hat derzeit Gottfried Lobmaier, Verkaufsleiter österreich, Xella Trockenbau-Systeme. Der Leichtbau ist hierzulande im Segment Fertighaus mit rund einem Drittel Marktanteil eine fixe Größe. Im mehrgeschossigen Wohnbau sieht die bisherige Bilanz mit aktuell rund zwei Prozent eher bescheiden aus. Nachdem die Kosten des Wohnbaus zunehmend in den Fokus rücken rechnen sich die Vertreter von BauGenial gute Chancen aus ihren Marktanteil zu steigern. Nicht zuletzt durch die Vorfertigung sollte eine Verkürzung der Bauzeit und eine schnellere Nutzung möglich sein was sich letztlich in der kürzeren Vorfinanzierungsdauer mit 3 bis 5 Prozent auswirken soll.

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Symposium Drehmomente.2007

Planungsgenauigkeit, Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit. Das sind im Sport ebenso wie in der Produktion wesentliche Faktoren auf dem Weg zum Erfolg. Auf dem Symposium Drehmomente.2007 plaudert der 6-fache Rallye Staatsmeister Raphael Sperrer über seine Erfahrungen bei der legendären Wüstenrallye \"Lissabon - Dakar 2007\". Die Veranstalter, Profactor, Pro Active Beratungs- und Trainings GmbH und Automobil-Cluster Oberösterreich, haben Gastredner Sperrer nicht zufällig gewählt. Sie verweisen auf die Parallen von Sport und Produktion. \"Die Eigenschaften die Sport im Rolle spielen, kommen auch in der Produktion zur Geltung\", sind die Veranstalter überzeugt. \"Steigender Wettbewerbsdruck in dynamischen Marktfeldern erfordert ganzheitliche Produktionssysteme, die der Vielschichtigkeit moderner Fertigungsstrukturen gerecht werden.\"

Benchmark: Von den Besten lernen
Unternehmen für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess und zur Leistungs- und Produktivitätssteigerung anhand konkreter und erfolgreich umgesetzter Produktionskonzepte sensibilisieren, so lautet die Mission von Drehmomente.2007. Im Rahmen des Symposiums berichten hochkarätige Referenten u.a. von BMW Motoren, der MAN Nutzfahrzeuge österreich AG, Trumpf Maschinen Austria und NTCE Nissan England über ihre individuellen Erfolgsstories.

Details zur Veranstaltung finden Sie unter Veranstaltungen auf der Website www.profactor.at

Termin:
Dienstag, 15. Mai 2007, 9:00 - 17:30 Uhr
Museum Arbeitswelt, Steyr

Anmeldung:
Daniela Zeininger, Pro Active Beratungs- u. Trainings GmbH
d.zeiningerqpro-active.at
www.pro-active.at

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Nur ein Fingerzeig

Forscher der Universität Bonn haben Computern beigebracht, auf Handbewegungen zu reagieren. Handtracking nennen die Entwickler ihr Verfahren. Dabei verfolgen drei Kameras die Stellung der Finger, ein Rechner setzt die Bewegungen in Steuerbefehle um. Damit lässt sich auch ein virtuelles Flugzeug durch die Alpen manövrieren. Eine lässige Drehung aus dem Handgelenk, schon kippt der Horizont zur Seite, ein Fingerzeig zum Boden, schon nickt die Flugzeugnase gen Erdboden. Während man in der Regel für die Echtzeiterkennung farbliche Markierung auf den Fingern oder einen Datenhandschuh braucht, verzichten die Bonner Forscher auf jegliche externen Hilfmittel.Die Rechenarbeit übernimmt eine handelsübliche High-End-Grafikkarte. Auch wenn es danach aussieht, aber zum Spielen ist diese 3D-Steuerung nicht primär gedacht. Schon eher für den medizinischen Einsatz, etwa in der Computertomographie.
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Glasklare Steigerungen

Im Vorjahr wurden demnach knapp 100.000 Fensterflügel mehr abgesetzt als 2005. Insgesamt waren es rund. 2,6 Mio. Stück. Der Markt profitiert von der durch die hohen Energiepreise bedingten thermischen Sanierung. Während die Nachfrage im Neubau nach wie vor noch leicht rückläufig ist, boomt der Sanierungsmarkt mit einem Plus von 5,4 Prozent. Diese Entwicklung soll sich zumindest bis 2009 fortsetzen. In den nächsten Jahren ist auch aus dem Neubau mit starken Impulsen zu rechnen, wenn die steigenden Bewilligungszahlen erst voll durchschlagen.Umsatzmäßig legt der heimische Markt um 8,5% zu und erreicht ein Volumen von knapp 629 Mio.Euro. Der Industrie gelang es auch leichte Preissteigerungen je nach Materialart zwischen 0,6% (Holzfenster) und 6,3% (Holz/Alu-Fenster) weiterzugeben. Am stärksten profitierten Kunststoff- und Holz/Alu-Fenster von der erhöhten Nachfrage. Der mengemäßige Anteil von Kunststofffenstern liegt bei nahezu 60 Prozent. Rund 18 Prozent entfallen auf Holz/Alu-Fenster, gefolgt von Holzfenstern. Mit 16,4% Prozent. Etwa 51 Prozent der Fenster werden im Direktvertrieb abgesetzt, Tendenz steigend.

überproportinal gewachsen ist der Fenster- und Türenhersteller Josko aus Oö. Dort gelang es 2006 den Umsatz um 11 Prozent auf 82 Millionen Euro zu heben und 70 neue Mitarbeiter aufzunehmen. \"2006 war geprägt von Extremen. Dem zähen Start nach dem Rekordwinter folgte ein ,Run’, wie wir ihn seit vielen Jahren nicht mehr erlebt haben. Unsere hochdämmenden Energiesparprodukte sind mitunter die wichtigsten Gewerke am Bau, um Energie zu sparen und das Klima zu schützen\", so Vertriebs-Gschäftsführer Karl Wagner. Auch 2007 verspricht ein sehr gutes Jahr zu werden, so Wagner.

2007 werden mahr als sieben Millionen Euro in die Standorte Kopfing und Andorf sowie in die Marktexpansion fließen. \"Wir werden heuer in ein Biomassekraftwerk investieren, um ein Drittel unseres Strombedarfs aus eigenen Holzabfällen zu decken und die Versorgungssicherheit zu erhöhen\", sagt der Produktions-Chef Herwig Scheuringer:

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Flächenfieber

\"österreich ist nicht mehr das Tor zum Osten, Immobilien-Anlegern ist das egal“, sagt Christian Aplienz, Leiter der Investment-Sparte bei DTZ österreich. Dennoch bleibe der Standort als Sitz für internationale Unternehmen attraktiv, betont seine Kollegin Beata Gogl. Sie leitet die Sparte Büro- und Industrieimmobilien und erwartet ab 2010 eine eher schwierige Marktsituation bei Büros. Zwischen 2007 und 2010 würden in Wien etwa eine Million Quadratmeter Neuflächen geschaffen, deren Verwertung ansteht. Berücksichtige man, dass noch einige Bürotürme mit erheblichem Leerstand vorhanden sind, könnte der Markt die zusätzlichen Flächen nicht verkraften, so Gogl. \"Die Produktion zieht an, das Vermietungsvolumen ist stabil bis leicht sinkend“, erklärt die Expertin. Keine Gültigkeit hat dies für die Wiener City. Dort seien größere zusammenhängende Flächen absolute Mangelware und heißt begehrt. Finanzdienstleister und Wirtschaftsberater ziehe es in die Stadt, so Gogl.

Bis der absehbare Büro-Schweinebauch Realität wird möchte der österreich-Chef von DTZ Matthäus Jiszda kräftig wachsen. Ziel ist es in den nächsten drei Jahren in die Top 3 der Immobilien-Liga zu kommen. Großes Potenatial sieht er neben den Sparten Investment und Bewertung vor allem in den Kerngeschäftsfeldern Büro und Industrie. Neben Wien sollten künftig auch verstärkt die Märkte Linz, Wels, Bratislava und Westungarn bearbeitet werden. Entscheidend in der Beratung sei für DTZ-Kunden vor allem die Unabhängigkeit und das internationale Netzwerk. Jiszda geht davon aus, dass der Maklemarkt sich zunehmend konsolidieren werde. Neben den speziell in österreich sehr präsenten Banken-Maklern würde jene bestehen bleiben, die über ein globales Netzwerk verfügen, so der Manager.

Was den Immobilien-Investitionsstandort östererich betrifft gab es ab 2005 einen Bruch in der Entwicklung. Bis dahin waren deutsche Anleger die größten Investoren, seither sind es die österreicher selbst, was auf die Etablierung der Immo AG´s zurückzuführen sei. \"Wien ist so wie Warschau, Prag und Budapest ein Verkäufermarkt, alle Investoren suchen massiv“, beschreibt Aplienz die Marktlage. 2006 wurden in etwa zwei Milliarden Euro in den Markt investiert. Neu sei, dass Ausländer auch in den Bundesländern kaufen, so Aplienz. So erwarb der australische Investor Rubicon zwei ärztezentren in Innsbruck und Salzbrug. Noch im Frühling werde ein weiterer Deal mit zwei Büro-Großimmobilien (Wien und Salzburg) an einen Australier abgewicklet werden. Wohnimmobilien seien hingegen für Ausländer aufgrund der komplexen Mietrechtsagenden ein rotes Tuch.

Einen Umbruch erwartet DTZ im Segment der Industrieimmobilien. Verbunden mit dem Trend zum Outsourcing steige der Bedarf an Logistik und Lagerflächen, so Peter de Leeuw, der für diese Sparte verantwortlich ist. \"Spediteure, die einen Auftrag für drei Jahre haben können nicht selbst Bauen, wie es in der Vergangenheit in österreichs Handels- und Industriebereich üblich war“, erklärt er. Mit den großen Logistikmärkten Osteuropas könne sich österreich dennoch nicht messen, da der Anteil des Transits mit rund 12 Prozent eher gering sei. Abgesehen von der Brenner-Route sei hierzulande keine wirkliche Transport-Achse vorhanden, so de Leeuw. Dennoch würden derzeit mit 17.000 m² in Maria Lanzendorf und 8.000 m² in Schwechat zwei Logistiikplätze für den freien Markt geschaffen die zum Teil auch Flächen ersetzen, die durch die Absiedelungen an den Wiener Bahnhöfen verlorengehen.

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Ein Stern geht auf

Die Wien Holding hat Ende Februar die \"Star 22 Entwicklungsgesellschaft“ gegründet. Nicht mehr dabei ist die Credo Real Estate AG, die sich, wie berichtet, aus dem gemeinsamen Projekt zurückgezogen hat.
Weiter an Bord bei Star 22 bleibt jedoch Erwin Krause, der sich von Credo getrennt hat. Krause hatte sich 2003 mit der Constantia Privatbank zusammengeschlossen, die die Führung des damals noch unter dem Namen Zwerenz \" Krause AG firmierenden Immobilienunternehmens übernahm.
Geschäftsführer der \"Star 22 Entwicklungsgesellschaft“ sind Stephan Barasits, Leiter des Immobilienmanagements der Wien Holding, sowie Rainer Holzer vom Wiener Wirtschaftsförderungsfonds, der das Projekt mitfinanziert. \"Star 22“ steht für Stadtrandsiedlung im 22. Bezirk. Auf dem ehemaligen Waagner-Biro-Areal soll das bestehende Bürogebäude revitalisiert werden, die neue Zentrale der MA 48, eine große Wohnanlage und ein Pflegeheim der Caritas entstehen.
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Alles wird kleiner

Eine viel versprechende Technologie zur Massenfertigung dieser Kleinstkomponenten ist der Mikrospritzguss. Der hat derzeit allerdings noch mit einem nicht unerheblichen Makel zu kämpfen: Es fehlt die Technologie, um die Gussformen mit engen Toleranzen produzieren zu können. Mit dieser Thematik beschäftigt sich das von der Europäischen Union geförderte Projekt Launch-Micro. Ziel ist es, Prototypen für industrielle Anwendungen zu entwickeln, die eine hochpräzise Anfertigung von Mikrobauteilen bei hohen Geschwindigkeiten ermöglichen. Zu den Schwerpunkten der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten gehören unter anderem luftgelagerte Führungssysteme, Positioniersysteme mit Auflösungen im Nanometerbereich, Online-Prozessüberwachung für die Bearbeitung von Hochleistungswerkstoffen.
Am Laser Zentrum Hannover wird ein laserbasierter Herstellungsprozess von Mikrogussformen entwickelt. Dafür wird zur Zeit gemeinsam mit zwei weiteren deutschen Firmen eine vollautomatische Ultrakurzpulslaser-Mikrobearbeitungsmaschine entwickelt und qualifiziert, um eine maximale Qualität bis in den Submikrometerbereich zu gewährleisten.
Das erklärte Ziel von Launch-Micro ist die deutliche Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Werkzeug- und Komponentenhersteller im Bereich der Mikroproduktion. Unter den 30 Partnern befinden sich auch die fünf österreichische Unternehmen Anger, Fuso, Profactor, Akustik-Design und Westcam.
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