ORF: Entscheidung vertagt
- Published in Archiv
- Written by Redaktion_Report
- Be the first to comment!
Die innovativsten Unternehmen
Nach dem dritten Platz im Jahr 2005 hat die steirische AVL List im letzten Jahr kräftig zugelegt und liegt jetzt unangefochten an der Spitze. 94 Patente heimste der Vorzeigebetrieb aus der Automobilzulieferindustrie ein. Mit Respektabstand folgen Siemens und der oberösterreichische Schweißtechnik-Spezialist Fronius. Vorjahressieger Vöest ist weit abgeschlagen, selbst eine fusionierte Vöest-Böhler käme derzeit nur auf Rang sechs.
Nicht nur in österreich, auch international betrachtet war 2006 ein gutes Jahr für Patentschützer. 145.300 Patentanmeldungen verzeichnete die World Intellectual Property Organisation WIPO in Genf. An der Spitze stehen die USA, Japan, Deutschland, Südkorea und Frankreich. Bereits mehr als ein Viertel aller Anmeldungen kommt aus Nordost-Asien. Bei den Unternehmen führt wie im Jahr zuvor Philips vor Matsushita, Siemens, Nokia und Bosch. österreich findet sich in beiden Auflistungen nur unter \"ferner liefen\".
Trotz der bescheidenen 815 heimischen Anträge auf ein internationales Patent sieht Rödler österreich im Bereich Forschung und Entwicklung gut aufgestellt. \"Mehr als die Hälfte der Unternehmen sind im Bereich Innovation aktiv.\" Das ist auch nötig, wenn die Wirtschaft einen kräftigen Wachstumsschub hinlegen soll. Laut einer WIFO-Studie zeigt sich, dass zwei Drittel des Wirtschaftswachstums auf technische Neuerungen zurückgehen. Praktisch ausgedrückt: Ohne Forschung und Entwicklung wäre das Wachstum der vergangenen Jahre zwar konstant gewesen, dafür aber unter einem Prozent gelegen.
Wo die hellen Köpfe sitzen
Im Bundesländerranking liegt Oberösterreich wie schon im Vorjahr an der Spitze. Auf den Plätzen folgen Wien und die Steiermark. Setzt man die Erfindungsanmeldung in Relation zur Einwohnerzahl, zeigen sich interessante änderungen im Ranking. Die kreativsten Köpfe sitzen nach wie vor in Oberösterreich, dann folgt schon die Steiermark und - für viele überraschend - Vorarlberg auf Platz drei. Die Bundeshauptstadt wird in dieser Statistik auf Platz vier durchgereicht. Gänzlich unberührt von der Erhebungsmethode zeigt sich das Burgenland, das in beiden Fällen die rote Laterne trägt.
Xerox Pro Solution ist der Größte monobranded Partner von Xerox, eine eigenständige GmbH, die für Xerox den Vertrieb im Großraum Wien betreut. Das betrifft Key Accounts, das sind sowohl Großkunden als auch ausgewählte, so genannte Namenskunden. Xerox Pro Solution vertreibt die komplette Office-Palette vom Tischgerät bis zum Stockwerkskopierer, aber auch Produktionsmaschinen. \"Wir haben eine perfekte Logistik, wir haben kompetente, dedizierte Mitarbeiter eingestellt, mit Walter Pravida einen Kenner der Xerox-Szene im Team und ein Service-Umfeld geschaffen, das den Titel \"Best Practice“ verdient\", unterstreicht Thomas Witting, österreich Chef von Tech Data, seine Entschlossenheit, den Marktanteil durch perfekte Betreuung nicht nur zu behalten, sondern diesen weiter auszubauen.
Das Umsatzwachstum geht einher mit Mitarbeiterwachstum, deshalb übersiedelte SolveDirect vor wenigen Wochen in ein neues Headquarter in Wien. Der kreisförmige Grundriss des Büros in einem architekturgeschichtlich interessanten Gebäude hat durchaus Symbol-Charakter. \"Die SolveDirect Plattform ist offen für Servicelieferanten und Servicekunden aus allen Branchen, egal mit welchen Systemen sie arbeiten, wir bringen sie zusammen\", erklärt Marcus Oppitz, CTO von SolveDirect. Jüngstes Beispiel: Zur Service Prozess Optimierung wurde bei Sony DADC innerhalb weniger Wochen von IBM österreich und SolveDirect die on demand Helpdesk Lösung \"ServiceDesk SD²\" implementiert. Pro Monat werden nun mehrere tausend interne und externe Calls in drei verschiedenen Support Organisationen rasch und effizient abgewickelt.
Um die SolveDirect Plattform noch weiter zu verbessern, werden laufend zusätzliche Optimierungen im Bereich der Datenbank- und Application-Server umgesetzt, wie z.B. zusätzliche Serverkapazitäten bei zeitgesteuerten Abfragen, Einsatz von Simulations-Programmen, Datenbank-Optimierung, Erstellung eines Datenbank-Containerkonzeptes (Kunden/Mandanten Datenbanken). Diese Maßnahmen bringen den SolveDirect Anwendern - zusammen mit den neuen Releasefunktionen - bessere Performance und Usability.
LISA ist modular aufgebaut und in der offenen Programmiersprache PHP 5 geschrieben.Wesentliches Lösungsfeature ist die Möglichkeit, den Hauptserver von Netzwerken mit einer Firewall abzuriegeln. Zudem erlaubt die Applikation ausschließlich authentifizierten Benutzern den Zugang zum Internet. \"Das Ziel von LISA ist es, die Verwaltung möglichst einfach und kostengünstig zu halten“, erklärt Projektleiter Mitteregger. \"Systeme unter Linux sind meist als Kommandozeilenprogramme bekannt und daher schwer zu administrieren. Wir haben die Steuerung von LISA im Click-Click-Go-Stil gehalten. Der Windows-ähnliche Stil des webbasierten Administrationstools sichert die einfache Bedienung von LISA“, erläutert Mitteregger.
Der laufende Betrieb im Kolpinghaus Klagenfurt Ost hat den Frieden unter den Netzwerknutzern jedenfalls wieder hergestellt. Nun sucht man nach Wirtschaftspartnern, die eine weitere Entwicklung und den Vertrieb unterstützen. \"LISA ist für kleinere und mittlere Firmen empfehlenswert, in denen die Internetzugänge mit unterschiedlichen Prioritäten oder Berechtigungen erforderlich sind“, führen die beiden Entwickler aus. Die Kapazitäten des Administrationstools gehen weit über die übliche Nutzerzahl in einem Schülerheim hinaus, so Berger.
Traditionell existieren in Industrieumgebungen zwei voneinander unabhängige Netzwerke: Eines für die IT und eines für die Produktion. Bei einer einfachen Verbindung beider Netze für eine zentrale überwachung, ohne jedoch in zusätzlichen Schutz zu investieren, werden auch die Gefahren für die gesamte Umgebung erhöht. Netzwerksicherheit bedeutet also weit mehr als die reine Absicherung von PCs, Druckern und Voice-Phones oder Industrieanlagen. Für eine Bündelung des Informationsflusses müssen alle Geräte den hohen Anforderungen genügen.
Die I-Series von Enterasys unterstützt die Automationsindustrie nun mit einem ganzheitlich gehärteten Switch, der bewährte Netzwerksicherheit in die Produktionsumgebungen überträgt und für den Einsatz selbst in außergewöhnlichen Gebieten gerüstet ist. So sind beispielsweise auch höhere Temperaturen kein Problem. In diesen eher untypischen Switch-Umgebungen ist der Betrieb durch die ständige Gleichstromversorgung und die Konvektionskühlung möglich. Die I-Series ist einzigartig im Bereich der gehärteten Gehäuse, da viele relevanten Elemente wie das einzigartige Rollback-Verfahren - es erlaubt den Anwendern die Kontrolle des spezifischen Verhaltens des Netzwerks - bereits integriert sind.
Doch neben den technischen Spezifikationen und der Qualität ist auch die Optik ein wichtiges Verkaufsargument bei LC-Displays: Der V7 R19W11 präsentiert sich in dezentem Silber-Schwarz und passt somit ideal in moderne Wohn- und Arbeitszimmer.
Preis: 198 Euro
\"Das Thema, wie ich mit Monitoring- und Analysewerkzeugen Business Intelligence in die Daten bringe, kennen die Unternehmen seit Jahrzehnten. Neu ist nun die direkte Integration der Modellierungs- und Planungswerkzeuge aus dem Business-Performance-Management\", so der Hyperion-Manager. Heißt: Das klassische Reporting wird nun mit der Modellierung künftiger Geschäftsszenarien verheiratet. ERP in der nächsten Generation hat dann die Kombination aus Business Intelligence und Business Process Management inne, meint Hyperions CTO.
Die bevorstehende Akquisition von Hyperion durch Oracle - Mitte bis Ende April soll die 3,3 Milliarden schwere übernahme über die Bühne sein - ist so etwas wie ein Abbild der beschriebenen Softwareentwicklung auf Börseebene. Der Datenbankenkonzern, der mit dem Kauf der Business-Software-Unternehmen PeopleSoft und Siebel zum größten Konkurrenten des ERP-Platzhirsches SAP aufgestiegen ist, wird bald SAPs Kunden mehr bieten können, als SAP selbst. Tausende Kunden der Deutschen stützten sich heute auf Hyperion-Software, Oracles Hyperion wird nun \"die Lupe, durch die die wichtigsten Kunden von SAP ihre Daten aus dem SAP Enterprise Resource Planning anschauen und analysieren\", hofft Oracles CEO Larry Ellison, dem Mitbewerber damit auf die Zehen steigen zu können.
Keine Wahrsagerei. Wer aus dieser frühlingshaften Liebe Oracles zum Performance Management nun schließen möchte, dass Unternehmen mit dem Einbinden von BPM-Tools bald die Entwicklung ihrer Geschäftsverläufe vorhersagen können, liegt aber falsch. Vielmehr ermöglicht das Skizzieren von Zukunftsszenarien - und viel mehr ist BPM nicht - das raschere Reagieren auf Veränderungen. Die Unternehmen können ihre eigene Rolle und notwendige Maßnahmen in künftigen Marktveränderungen besser planen, werden also flexibler. Kopckes Lieblingsbeispiel betrifft die US-Airlines nach 9/11: Fast alle Fluggesellschaften sind damals mit Umsatzeinbrüchen in ärgste Turbulenzen gestürzt. Lediglich eine einzige, Southwest Airlines, schaffte es innerhalb von nur vier Tagen die Kostenstellen ihres gesamten Geschäfts völlig umzukrempeln - \"von den Flugrouten über Treibstoffbefüllungen bis hin zur Zahl der Erdnusssackerln\", erzählt Kopcke. Der Hyperion-Kunde war der einzige unter den Fluggesellschaften, der in den aufeinanderfolgenden Quartalen unmittelbar nach dem Terror-Supergau schwarze Zahlen schrieb.
Was weiter kommen wird? \"In zwei bis drei Jahren werden die strukturierten Daten der Datenbanken und Data Warehouses mit der unstrukturierten Datenwolke des Internets verbunden werden.\" Dieser Trend sei bereits heute beobachtbar: Kaum ein Businessuser, der seine Arbeit nicht bereits auf Google stützt.
| übergreifende Systeme gefragt Die Intelligenz in der Businesssoftware wächst, die Zahl der BI-Anbieter wächst auch trotz Konsolidierungstendenzen weiter. Heute verwenden Unternehmen bereits durchschnittlich 13 unterschiedliche BI-Tools für die Erstellung ihrer Abfragen, Reports, Analysen und Grafiken. Und damit nicht genug: Neueste Studien prognostizieren die Verdopplung der eingesetzten BI-Tools und -Applikationen bis zum Jahr 2009. |