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Eiskalte Hoffnungen

La Spezia, die zweitgrößte Stadt Liguriens, ist keine wirkliche Schönheit. Große Teile der geschützten Bucht sind von Hafen- und Industrieanlagen und militärischen Einrichtungen besetzt - der Tourismus spielt für die Stadt eine eher nachrangige Rolle. Nur wenige Kilometer außerhalb des Zentrums liegt Italiens einziger LNG-Terminal, Panigaglia. Dort ankern pro Jahr rund hundert Schiffe, die verflüssigtes Erdgas, vornehmlich aus Algerien, anliefern. 2006 wurden knapp fünf Millionen Kubikmeter LNG in die Tanks des Terminals gepumpt, ein Tanker bringt zwischen 30.000 und 70.000 Kubikmeter, mehr ist aufgrund der Seichte des Meeres um La Spezia nicht möglich. Große LNG-Tanker, die bis zu 150.000 Kubikmeter des auf minus 162 Grad Celsius gekühlten Rohstoffes fassen, benötigen eine Meerestiefe von zumindest 15 Metern. Das flüssige Gas wird in zwei mächtige Tanks gepumpt und dort mittels Erdgas kontrolliert erwärmt, bis es wieder seinen Urzustand erreicht. Im Zuge der Erwärmung werden aus einem Kubikmeter Flüssiggas 612 Kubikmeter Erdgas. Dieses wird in das Pipelinenetz des Terminalbetreibers, der ENI-Tochter Snam Rete Gas, eingespeist. »2006 waren es 2,9 Milliarden Kubikmeter Erdgas, die auf diesem Weg zu Italiens Verbrauchern gelangten«, erklärt der Chef der Anlage Danilo Ruffinazzi. Ein kostspieliger und auch energieintensiver Weg: Etwa 15 Prozent des geförderten Naturgases bleiben für die Verflüssigung, den Transport und die Regasifizierung auf der Strecke. Dennoch wird der Terminal Panigaglia deutlich erweitert. Ab 2010 sollten acht Milliarden Kubikmeter Erdgas in die Pipeline gepumpt werden. Das entspricht nahezu dem Gesamtjahresbedarf österreichs und verdeutlicht die Potenz von LNG.

Geht es nach dem bei der OMV Gas International GmbH für LNG und CNG zuständigen Peter Seidinger, sollte in ein paar Jahren auch in österreich LNG verbrannt werden. »LNG ist bereits da, in Spanien werden mehr als 65 Prozent des Gasbedarfs mit LNG abgedeckt«, erklärt er. Im Jahr 2005 betrug der Anteil von LNG am europäischen Gesamtgasmarkt 6,3 Prozent. Die Hauptexportländer sind Indonesien, Quatar, Algerien und Malaysia mit je einem Anteil von rund 15 Prozent. Enormes Potenzial für die Zukunft haben Nigeria, Australien, Russland und der Iran. Angesichts der Verbrauchsprognosen für Europa sei es geradezu logisch, dass auch die OMV sich des Themas LNG annehme, meint er. Die zahlreichen geplanten Gaskraftwerke auf dem alten Kontinent werden den Gasabsatz enorm pushen. Wie aus internationalen Studien dazu hervorgeht, werden die 25 EU-Länder allein durch die Zunahme in der Gasverstromung bis 2030 220 Milliarden Kubikmeter Gas mehr benötigen. 2003 betrug der Import gut 480 Milliarden Kubikmeter, 2030 sollen es 780 Milliarden sein. Der Großteil davon wird weiterhin via Pipeline nach Europa kommen. »2015 ist ein Anteil von LNG am Gesamtmarkt von 15 Prozent denkbar«, meint Seidinger. Er arbeitet mit viel Elan daran, die Vorarbeiten für den Terminal auf Krk voranzutreiben.

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Druck der Berater

Dies unter anderem deshalb, weil sie in die Wachstumsfalle tappen und es versäumen, Produkt- und Prozessinnovationen zu etablieren. Der Vergleich von 116 Energieversorgern, darunter die heimischen Größen Verbund, Wien Energie, EVN, Energie AG Oö, Energie Steiermark, Kelag, Linz AG, Salzburg AG, Tiwag, und VKW, habe gezeigt, dass jedes dritte Unternehmen in seiner Existenz bedroht sei. »Die österreichischen EVU erzielten zwar das zweithöchste Umsatzwachstum, aber mit durchschnittlich 5,1 Prozent die geringste Profitabilität«, erklärt Harald Gold, Senior Manager bei Accenture. Besonders die Senkung der Netztarife habe Spuren in den Ergebnissen hinterlassen, was unbestritten richtig ist. Abgesehen davon, dass Accenture sicher ein paar Berater parat hätte, die um stolze Stundensätze die Profite in den Konzernzentralen steigern könnten, hält sich der Schaden der geringen Profitabilität bislang in Grenzen. Moderate Gewinne der E-Wirtschaft ermöglichen es der Wirtschaft, wettbewerbsfähig zu produzieren. österreich steht mit seinen Strompreisen im Vergleich zu Deutschland und Italien nicht so übel da. Und selbst wenn der angestellte Befund, dass der eine oder andere Versorger sich in der Wachstumsfalle befindet, richtig ist, geht die Welt nicht gleich unter. Die Wasserkraft-Geldmaschine Verbund nimmt gerne andere zur Brust. Bei EVN, Energie Steiermark und Kelag reden längst internationale Größen mit. Kriegen sie eines Tages mehr Einfluss, als so manchem Landeshauptmann gefällt, werden die Preise steigen, weil andere Profitmaßstäbe gelten. Bis es so weit ist, sollte man nicht jammern, sondern ganz einfach gelassen die gebremste Gier der jetzigen Eigentümer genießen.
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Brücke zur IP-Welt

Daniel AJ Sokolov

MX-ONE heißt der Nachfolger der traditionsreichen MD110-Nebenstellenanlage von Ericsson für große Unternehmen. Eigentlich ist MX-ONE keine simple Nebenstellenanlage, sondern eine \"servergestützte, multimediale Kommunikationsplattform\". Ericsson setzt damit voll auf offene IP-Standards wie ENUM und SIP. Die dreiteilige Lösung besteht aus dem \"MX-ONE Telefonsystem\" (mit Telefonieserver und Media Gateway), dem \"MX-ONE Manager\", das ein Paket von Management-Werkzeugen ist, und verschiedenen Applikationen für jeden einzelnen Benutzer. Zu den Funktionen gehören unter anderem Anwesenheitsmanagement, Messagingfunktionen und die Integration von Mobiltelefonen.

\"Es ist nicht nur das Call-Handling als solches\", sagte Jan Campbell, Präsident von Ericsson Zentraleuropa, am Freitag anlässlich der Markteinführung in österreich, \"Es sind all die Applikationen rund herum, die es zu einem effizienten Kommunikationstool in großen Unternehmen machen.\" Insbesondere der Netwise Contact Manager (CMG) stellt eine große Zahl an Funktion zur Verfügung. Dazu gehören die IP-basierte Netwise-Vermittlungsstelle samt spezieller Software für blinde und sehschwache User, Anwesenheitsmanagement, Java-Applikationen fürs Handy, Besucher-Management und diverse Webservices. Ericsson hat Netwise vergangenes Jahr übernommen.

Lösungs-Biotop. Versprochen wird auch nahtlose Integration mit Software anderer Anbieter, wie Microsoft, Novell und Lotus. Campbell und seine Kollegen präsentierten beispielhaft einige Funktionen. So beeinflussen im Outlook-Kalender gespeicherte Termine automatisch den Verfügbarkeitsstatus im Telefonsystem. Anrufe können per Mausklick am Computer ausgelöst werden, etwa auf Telefonnummern auf beliebigen Websites. Umgekehrt erscheint bei einem eintreffenden Anruf ein Pop-Up mit den lokal gespeicherten Kontaktinformationen des Anrufers.

Funktionen wie übernahme oder Weiterleitung von Gesprächen können mittels Drag&Drop am Computer ausgelöst werden, das Eintippen abstrakter Codes am Telefonapparat entfällt. Das \"Besucher-Management\" ist eine Funktion, die gleichzeitig mit dem Ausdrucken eines Namensschildes für einen Besucher automatisch ein SMS an die im Unternehmen besuchte Person sendet. Besonders stolz sind die Schweden auf ihre Lösungen zur unmittelbaren Einbindung von Mobiltelefonen in die PBX. Dabei werden Anrufe nicht bloß auf ein Handy weitergeleitet. Vielmehr können alle wesentlichen Funktionen inklusive Verfügbarkeitsstatus vom Handy aus gesteuert werden.

Schrittweise Umstellung auf IP. \"Viele Unternehmen wollen nicht mit einem Big-Bang auf IP umsteigen, sondern schrittweise\", erläuterte Peter Zehetner, Vizepräsident für das Ericsson-Marketing in Zentraleuropa. Entsprechend gibt es die MX-ONE in drei Ausführungen: Die Hybrid-Variante \"Telephony Switch\" für gemischte Netze (PSTN und IP), den \"Telephony Server\" (IP only) und schließlich auch nur die Linux-basierte Software ohne Hardware. Der \"Telephony Server\" passt in eine 19-Zoll-Einheit und soll gerade einmal 20 bis 40 Watt Strom ziehen.

Die neuen MX-ONE-Produkt können dezentral und redundant installiert werden und unterstützen bis zu 50.000 Nebenstellen. Zielgruppe sind Unternehmen ab etwa 250 Nebenstellen. Der Preis setzt sich aus einer Basiskomponente und Zuschlägen für die Anzahl der Nebenstellen einerseits sowie gewünschten Funktionspaketen andererseits zusammen. Alle Funktionen der MD110 finden sich auch bei MX-ONE wieder. \"Es gibt Kosteneinsparungen\", meint Zehetner, \"Aber die Produktivitätsgewinne sind wichtiger.\" Der Vertrieb in österreich erfolgt durch Kapsch BusinessCom.

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Neue Speicherkräfte

Die Wärmespeicherfähigkeit von Bauteilen hat einen wesentlichen Einfluss auf das Raumklima. Steigt im Sommer die Außentemperatur an, steigt auch die Temperatur im Inneren. BASF vertreibt mit Micronal PCM (Phase Change Material) ein Latentwärmespeicherprodukt, das die Wärmespeicherkapazität von Bauteilen erheblich steigern soll. Der Vorteil von Latentwärmespeichern ist der geringe Platz- und Gewichtsbedarf, mit dem den unterschiedlichsten Baustoffen ein hohes Wärmespeichervermögen verliehen werden kann, heißt es. Das PCM von BASF sind mikroverkapselte und formaldehydfreie Paraffinkugeln. Durch ihre geringe Größe von 2 bis 20 µm sollen sie sich zur Kombination mit den unterschiedlichsten Baustoffen eignen. Sie können sowohl in feste als auch in flüssige Materialien integriert werden. So weit die Theorie, die auch auf Anwendungstechniker eine gewisse Faszination ausübt.

Als erster Kooperationspartner von BASF entwickelte die Firma maxit in Merdingen den PCM-Gipsputz maxit clima, der genau wie ein normaler Gipsputz angewendet wird, zusätzlich jedoch eine Klimafunktion in Innenräumen übernimmt. Wirksam wird die Wirkung bei Raumtemperaturerhöhungen über 26°C. Eine drei Zentimeter dicke Putzschicht mit »maxit clima 26« entspricht in etwa der thermischen Masse einer acht Zentimeter dicken Betonmauer, einer 13 Zentimeter dicken Gipsplatte oder einer 29 Zentimeter starken Leichtziegelwand, so das Prospekt. Ein 30-Kilo-Sack des Zaubermittels kostet im deutschen Handel 82 Euro. »Es ist ein Nischenprodukt für sehr spezielle Fälle«, erklärt der maxit-Sprecher Deutschland, Dieter Dieudonne. Die Angst, dass schon bald ein zweiter Putzhersteller in die Nische drängt, braucht maxit nicht zu haben, denn es gibt eine Ausschließlichkeitsvereinbarung mit BASF.

Baumit beschäftigt sich eigenen Angaben zufolge bereits einige Jahre mit dem Thema Latentwärmespeicher. Es habe sich jedoch herausgestellt, so Robert Schmid, dass es »effektivere und leistbarere, aber auch ökologischere Wege« gibt, um Putze mit einem Mehrnutzen zu versehen. Geleitet davon habe man den KalkKlimaputz entwickelt. »über einen natürlichen Luftfeuchtigkeitsausgleich und die speicherfähige Wandoberfläche wird ein entsprechendes Wohlbefinden und gesundes Raumklima auf ganz traditionelle Art und Weise mit einem der ältesten Baustoffe der Welt, nämlich Kalk, geschaffen«, so Schmid.

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P...P...P... Potenzial

Manchmal kann unser Nachbar Deutschland doch noch als Vorbild herhalten. Etwa beim Thema Public Private Partnership (PPP): Während diese Form der Projektfinanzierung in österreich noch in den Kinderschuhen steckt und mit dem Bau der Wiener Nordostumfahrung erste zaghafte Gehversuche unternommen werden, gibt es bei unserem großen Bruder seit drei Jahren die »Task Force PPP im öffentlichen Hochbau«, die Mindeststandards für PPP-Ausschreibungen festlegt, Pilotprojekte betreut und Know-how vermittelt. »So etwas wollen wir auch für österreich«, fordert Michael Steibl, Geschäftsführer der Vereinigung der Industriellen Bauunternehmungen österreichs. Gemeinsam mit der Industriellenvereinigung versucht die Bauindustrie, bei Wirtschafts- und Finanzministern für einen solchen Pool zu werben, von dem auch Klein- und Mittelbetriebe profitieren würden, wie Steibl betont.
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FAMILY Management

Wenn Mitte Juni in Wien der Facility-Management-Kongress über die Bühne geht, treffen sich die führenden Vertreter der Branche zum Gedankenaustausch. Zwei Tage lang wird auf hohem Niveau konferiert und diskutiert. Mit Silja Tillner und Ernst Giselbrecht sind auch zwei Vertreter der Architektenschaft als Vortragende geladen. Tillner wird begründen, warum sie mit Facility Managern redet und welche Erfahrungen sie bislang gemacht hat. Das allein zeigt schon, dass es um die Kooperation zwischen Architekten und Vertretern des FM nicht allzu gut steht. Die Bewirtschaftung und das Flächenmanagement lassen viele Planer schlichtweg noch immer kalt. Das lässt sich auch mit den Zahlen der Donau-Uni Krems belegen: Nur zwei von insgesamt 16 Teilnehmern des aktuellen Lehrgangs für Facility Management sind Architekten, ein weiterer ist Baumeister. Die restlichen Absolventen sind Ingenieure, kommen aus dem Bereich Fachplanung oder von der Verwaltungsseite.

Der weitgehenden Ablehnung der Architekten steht ein Markt gegenüber, der pro Jahr überdurchschnittliche Zuwachsraten verzeichnet und sich zunehmend integriert (s. Kasten). Baukonzerne, die als General- und Totalunternehmer auftreten, haben sich eigene FM-Sparten zugelegt und mittelständische Dienstleister werben zunehmend mit der Hinwendung zur Lebeszyklusbetrachtung von Gebäuden. »Unser Building-Intelligence-Konzept war bereits mehrmals der Grund für die Beauftragung«, erklärt Gerhard Haumer, Geschäftsführer der EVN-Tochter first facility GmbH. Die angeboteten Lösungen reichen je nach Bedarf vom Consulting über die Planung bis hin zum Betrieb von Gebäuden und haben sich zum Exportschlager gemausert. first facility ist bei Projekten in Budapest, Sofia und Bukarest tätig. Besondere Stücke hält man auf das integrierte Management-Informationssystem für Immobilien »tBM«, das den Kunden aktuellste und transparente Information bieten soll. Seit rund einem Jahr hat der vergleichsweise kleine Player (2006: 14,8 Mio. Umsatz, 170 Mitarbeiter) seine Dienstleistung auf den Gesundheitsbereich ausgedehnt. »Diese Weiterentwicklung unseres Konzepts macht uns zum Vorreiter in ganz Europa«, so Haumer.

Andere sind allerdings schon früher vorausgeritten. Die Vamed zum Beispiel erwirtschaftet allein mit ihrer Sparte Krankenhausmanagement und Betriebsführung (KMB), die zur Bewirtschaftung des Wiener AKH gegründet wurde, mehr als 60 Millionen Euro jährlich. Dazu kommt die in der Gruppe etablierte Sparte Management und Service. Vamed und Siemens Gebäudemanagement & Services sind hierzulande Facility-Management-Platzhirsche. Das Gros der Unternehmen liegt beim Umsatz zwischen 10 und 20 Millionen Euro.

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Comeback der Superheldin

1996 erschien das erste Tomb Raider-Spiel. Das 3D-Spieldesign, die bis dahin unbekannte Third-Person-Perspektive (Lara-Croft-Perspektive) und die Grafik setzten damals neue Maßstäbe. Erstmals konnten Spieler in die Rolle einer weiblichen Heldin schlüpfen. Der erste Teil der Reihe konnte sich sieben Millionen Mal verkaufen und gilt bis heute als Klassiker und eines der bestenAdventures aller Zeiten. Zum 10jährigen Jubilläum kommt Laras erstes Abenteuer in einer überarbeiteten Version auf den Markt. Dank einer erweiterten Engine aus Tomb Raider: Legend sowie der überarbeiteten Grafik und Spielphysik entspricht Laras abenteuerliche Suche nach einem mystischen Artefakt namens Scion modernsten technischen Standards und bietet den Fans in aller Welt einen Klassiker in neuem Gewand.

\"Wir wollen 10 Jahre Lara Croft gebührend feiern. Aus diesem Grund veröffentlichen wir in Deutschland nicht nur das Spiel, sondern eine Collectors Edition, die eine Zusatz-DVD mit sehr vielen Extras enthält“, so Lars Winkler, Director Marketing & Product, Eidos GmbH. Auf der Edition sind unter anderem zwei komplette Soundtracks, Artwork-Galerien aus sieben Spielen und eine aufwendig produzierte, mehr als 30minütige Film-Dokumentation aus 10 bewegten Jahren mit Lara Croft. Ein weiteres Highlight werden im Spiel integrierte Audio-Kommentare sein - ein Extra, das man sonst nur von Film-DVDs kennt.

Zum Jubiläum weicht Eidos auch von seinen üblichen Preisempfehlungen für Spiele ab und bietet die Versionen für PC, PS2 und PSP 10 Euro günstiger an - für jedes Tomb Raider Jubiläumsjahr einen Euro weniger.

Bonusmaterial:
- 10 Jahre Lara Croft und Tomb Raider: Eine hochwertige Dokumentation der Serie vom ersten Tag bis heute
- Soundtrack: Exklusiv abgemischter Soundtrack von Tomb Raider: Legend und Tomb Raider: Anniversary
- Retrospektive: Alle Trailer der letzten 10 Jahre, mehrere Galerien mit Artworks, Screenshots, Anzeigenmotiven etc.
- Audiokommentar: Während sich Lara einen Weg durch die klassische Tomb Raider-Welt bahnt, erklären Toby Gard und die Entwickler von Tomb Raider: Anniversary in freischaltbaren Kommentaren die Erstellung eines Levels gestern und heute, erläutern die Bedeutung verschiedener Bereiche und gewähren Einblicke in verschiedene Produktionsabläufe

Produktinformation:
- Titel: Lara Croft Tomb Raider: Anniversary
- Entwickler: Crystal Dynamics
- Genre: Action-Adventure
- Plattform: PC-DVD, PlayStation2, PlayStation Portable
- Altersfreigabe: freigegeben ab 12 Jahren
- Releasedatum: Mai 2007
- Preise:
PC-DVD: 39,99 Euro
PS2: 49,99 Euro
PSP: 39,99 Euro

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Know-how bündeln

Als Ziel setzt sich der Cluster ein besseres Verständnis der Regeneration von Weichteilen, Knorpel, Knochen und Nerven. Daraus sollen sich bessere therapeutische Unterstützung und verbesserte Behandlungsmethoden ergeben. In einer gemeinsamen Forschungsstruktur werden klinische Experten für Regeneration von Knochen und Gelenken, für Neuroregeneration sowie für Bild gebende Verfahren zusammengefasst. Ergänzt wird die Forschungstätigkeit durch ein interdisziplinäres Team aus Biochemikern, Chemikern, Biophysikern, Molekularbiologen, Biotechnologen, Elektronikern und Veterinärmedizinern.Die Grundsatzentscheidungen werden vom Leitungsgremium des Clusters getroffen. Dieses \"Board“ besteht aus den Vertragspartnern und einem Vertreter der Blutbank des oberösterreichischen roten Kreuzes in Linz. Insgesamt sollen mehr als 50 Wissenschafter für den Cluster tätig sein. \"Fächerübergreifende Kooperationen wie diese erlauben es, die neuesten gesicherten medizinischen Erkenntnisse zum Wohle der Patienten praktisch anzuwenden“, ist AUVA-Obmann Helmut Koflar vom unmittelbaren Mehrwert des Clusters überzeugt. Und für die Geschäftsführerin der Ludwig Boltzmann Gesellschaft sind das gemeinsame Auftreten der Partner, das gebündelte Know-how und das Teilen der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse probate Mittel zur Erreichung einer kritischen Masse, die auch das Einwerben von Drittmittel erleichtern sollte. Zudem könnten so Doppelgleisigkeiten vermieden und Verwaltungskosten reduziert werden.
Neben den Forschungsaktivitäten soll auch die wissenschaftliche Ausbildung nicht zu kurz kommen. \"Für die postgraduelle Ausbildung ist der Cluster am Doktoratsstudium der Medizinischen Wissenschaften mit dem Studienprogramm Regeneration von Knochen und Gelenken der MUW maßgeblich beteiligt“, sagt Wolfgang Schütz, Rektor der Medizinischen Universität Wien. Außerdem werden im Cluster unter anderem Studierende der Universität Wien, der Technischen Universität Wien und der Veterinärmedizinischen Universität Wien betreut.

Das Cluster-Programm:

- Verbesserung der Knorpel/Sehnen-Regeneration durch neue Kombinationen von Zellen, Biomaterialien und Wachstumsfaktoren beziehungsweise mechanischer Stimulierung

- Verbesserung der Regeneration des zentralen und des peripheren Nervensystems nach Verletzungen

- Verbesserung der Weichteiltherapieansätze

- Entwicklung von neuen Behandlungsverfahren für die Knochenregeneration

- Schaffung eines virtuellen Zentrums für präklinische Bild gebende Verfahren (geplant)

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Vom Setzen auf das falsche Pferd

Hans Leisentritt, vormals Geschäftsführer von Atos Origin in österreich, wurde vor zweieinhalb Jahren zum Vice President Operational Sales & Marketing für die Region Germany & Central Europe mit Deutschland, österreich, Schweiz und Polen ernannt und sieht den IT-Dienstleister als besten Player, den Europa zu bieten hat. Sein Nachfolger an der Spitze in österreich, Johannes Baumgartner, führt den Kurs fort und setzt weiter auf Kundennähe und partnerschaftliche Wege im Outsourcinggeschäft.

Report: Der Outsourcingmarkt ist in Teilen der Wirtschaft ein fast schon gesättigter Wirtschaftszweig, andere Bereiche haben noch großes Potenzial. Welche Sparten haben für IT-Dienstleister im Outsourcinggeschäft noch die besten Aussichten?

Hans Leisentritt: Wir sehen besonders in Deutschland ein Riesenpotenzial im Bankenbereich. Haben dort die IT-Kosten früher eine eher untergeordnete Rolle gespielt, gerät nun die Konsolidierung der Mitarbeiterzahlen in den Fokus. Es geht darum, den überhang im Personal in Bereichen wie der IT unter Kontrolle zu bekommen.

Johannes Baumgartner: Die IT-Landschaft ist bei internationalen Finanzinstituten ebenso wie der heimischen Bankenlandschaft wert, objektiv auf Verbesserungsmöglichkeiten betrachtet zu werden. Trends aus Deutschland fallen bei uns meist erst ein paar Jahre später auf fruchtbaren Boden. Ich beobachte diese Entwicklung zeitversetzt also auch für österreich. Outsourcingprojekte sind in österreich aus der Historie heraus stark industrielastig, weiteres starkes Wachstum verzeichnen wir in Sparten wie der Finanzwirtschaft oder im Telekommunikationsmarkt mit Kunden wie Mobilkom, Hutchison oder One.

Das Thema Outsourcing ist trotz Vorzeigeprojekten noch immer mit vielen Vorbehalten verbunden. Beispielsweise ruft Offshoring - das Auslagern von Geschäftsteilen in ferne Länder - Arbeitsplatzängste und Globalisierungskritik hervor. Wie begegnen Sie dem?

Baumgartner: Beim Outsourcing geht es stets darum, Geschäftsrisiken zu minimieren. Dabei werden jedoch keinesfalls Teile eines Unternehmens zum Experimentieren freigegeben, sondern wohlüberlegt im intensiven Kontakt mit dem Outsourcingpartner durch Service-Level-Agreements auf eine neue Entwicklungsstufe gehoben. In solch einer Partnerschaft ist es dann unerheblich, ob die Distanz zum Outsourcing-Partner 1.000 oder 10.000 Kilometer beträgt.

Leisentritt: Wichtig ist auch für die Mitarbeiter bei den IT-Dienstleistern hier das Gesamtbild zu sehen. Wenn Bereiche, die im jeweiligen Land nicht Kernthema sind, an Kollegen beispielsweise in Indien abgegeben werden können, ist allen geholfen. Denn erst dann kann sich der Mitarbeiter in Deutschland oder österreich mit qualifizierteren, kundennahen Aufgaben beschäftigen. Durch Offshoring wird das heimische Geschäft nicht abgegraben, sondern nachhaltig gestützt.

An dieser Stelle spiegeln sich deutlich die Vorteile eines internationalen Partners wie Atos Origin wieder. Die Branche ist in den letzten Jahren zusammengewachsen. Die Kunden denken global - die IT-Dienstleister handeln global. österreich oder die Schweiz gesondert zu betrachten, reicht nicht mehr aus. Für die IT-Dienstleister ist dieser regionale Aufbruch aber auch Auftrag, den persönlichen Kontakt zum Kunden nicht zu verlieren. Auch dieses ist eine wesentliche Stärke von Atos Origin, ebenso wie länderübergreifend und flexibel reagieren zu können. Diese Serviceaufstellung ist ein Wettbewerbsvorteil und auch in Zukunft ein großes Differenzierungsmerkmal, denn Flexibilität ist besonders bei Großprojekten im Outsourcing notwendig. Ohne Offshore-Möglichkeiten ist zum Beispiel ein größeres Auslagerungsprojekt gar nicht denkbar. Denn Commodity-Bereiche, also Leistungen, für die keine österreichischen oder andere regionalspezifische Kenntnisse benötigt werden, können anderswo preiswerter erbracht werden - Managed Operations für die IT etwa oder Applikationen wie SAP.

Welchen Einfluss haben Outsourcingprojekte auf Geschäftsprozessebene bei den IT-Dienstleistern derzeit? Hat die große Phase des Business Process Outsourcing bereits begonnen?

Leisentritt: Wir haben bereits große Projekte im Business Process Outsourcing. Für Philips etwa hat Atos Origin den gesamten HR-Bereich übernommen. In den Sparten Finanzen und Controlling kann Atos Origin auf weitere große Kunden verweisen, die von besonders qualifizierten Experten in der Region GCE bedient werden.

Baumgartner: In österreich sind reine Projekte zum Business Process Outsourcing noch selten. Meist sind es Spezialbereiche größerer Projekte, die das Thema Business Process Outsourcing berühren. Jedoch haben wir auch in österreich bereits Kunden wie Alstom, die wir mit kleineren BPO-Projekten gewinnen konnten. Generell ist aber der große Boom noch nicht da. Der Riesenschub im BPO-Geschäft steht noch aus.Hans Leisentritt: Eine Auslagerung eines kompletten Geschäftsprozesses ist natürlich nicht zu unterschätzen. Wenn etwa ganze Vertriebs- und Frachtabläufe eines Unternehmens übernommen werden, ist die IT dahinter nur sekundär. Hier geht es dann auch um ein Verständnis für die Komplexität und Zusammenhänge im Unternehmen - also klar um ein Verstehen des Kunden und die Kommunikation auf der gleichen Ebene mit ihm. Nicht alles ist auf BPO ausrichtbar. Anders wiederum ist die Branche bereits gewachsen und verfügt heute über große Erfahrung. Wir sehen teilweise bereits Projekte in der dritten Generation: Viele Kunden haben schon zwei Projektphasen von je vier bis fünf Jahren Länge hinter sich gebracht und treten im Projektmanagement bereits ganz anders auf als noch Ende der Neunziger. Besonders Wirtschaftszweige wie Banken, Manufacturing oder Automotive können im Auslagern von Geschäftsprozessen bereits eine beachtliche Tradition vorweisen.

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Gerüstet für die Zukunft

Mit der Eröffnung des neuen EIZO Gebäudes soll die Anzahl der Entwicklungsingenieure erhöht und deren Know-how zentralisiert werden. Die erhofften Vorteile: Effizienzsteigerung, reduzierte Produktentwicklungszeiten und eine erhöhte Wettbe-werbsfähigkeit.
Während der Eröffnungszeremonie gratulierte Senior Vice President Gerhard Hundt, der bei Avnet Technology Solutions für das EIZO Geschäft in Europa verantwortlich ist, im Namen aller Partner zum neuen Gebäude. Darüber hinaus bedankte er sich bei Yoshitaka Jitsumori, Präsident der EIZO Nanao Corporation, für die langjährige und gute Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen.
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