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B-sicher

Sicherheit wird in der Energie Steiermark ernstgenommen. Dazu gehört unter anderem auch die professionelle Vorbereitung auf Krisen. \"Das richtige Verhalten im \"Fall der Fälle\" ist entscheidend und muss daher im Vorfeld präzise definiert sein und trainiert werden\", betont Vorstandsdirektor Franz Kailbauer.
Ein Team aus dem Konzern unter der Leitung von Manfred Czerny bringt daher seit einigen Wochen die entsprechenden Checklisten für Notfälle und Krisen auf den letzten Stand, um die möglichen Folgen von \"Blackouts\" und anderen Ereignissen zu simulieren und die notwendigen Maßnahmen exakt festzulegen.
Als Begleiter des Projektes fungiert der ehemalige Chef der Elite-Einsatztruppe Cobra, Reinhold Bachler.
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Auf Entdeckungstour

Das Handy wird immer mehr zur Eier legenden Wollmilchsau. Music-Player, Kamera und Organizer sind schon längst nicht mehr wegzudenken. Jetzt soll das Mobiltelefon auch Wegweiser, Kulturführer und Busplan werden.
\"Point to Discover“ heißt das Interaktionskonzept des Forschungszentrums Telekommunikation Wien (ftw), das das Handy mit GPS-Modul, Kippsensor und Kompass ausstattet. Durch einfaches Zeigen auf das Objekt seiner Wahl erhält der User Informationen oder kann Services in Anspruch nehmen. Zum Restaurant gibt’s Speisekarte, öffnungszeiten und Kundenkritik, der Bahnhof stellt die Fahrpläne bereit und Sehenswürdigkeiten geben ihre Geschichte preis. Für die korrekte Information zum anvisierten Objekt sorgt die \"Point to Discover“-Plattform. Anhand eines drei-dimensionalen Stadtmodells errechnet die Plattform ein 360-Grad Panorama des Blickfeldes des Users, überprüft die Position und Ausrichtung des Handys stellt die verfügbaren Informationen zur Verfügung.
Ziel des Projekts ist es, die Akzeptanz von location-based-services weiter zu erhöhen. Ein erstes Referenzprojekt des ftw befindet sich derzeit in der Testphase. Es handelt sich um einen mobilen Restaurantführer für die Wiener Innenstadt, der in Zusammenarbeit mit der Wiener Stadtzeitung Falter entsteht.
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Opel Verkauf steht ab sofort unter neuer Leitung

Jürgen Keller, Geschäftsführer der GM Austria GmbH, bedauert den Entschluss von Michael Röck, das Unternehmen zu verlassen, bedankt sich aber für seinen Einsatz und die Motivation, die er seinem Verkaufsteam vermittelt hat. \"Mit Alexander Struckl folgt ein erfahrener Mann aus den eigenen Reihen, der das Unternehmen und das Opel Händlernetz bestens aus seinen bisherigen Tätigkeiten kennt und somit einen nahtlosen übergang sicherstellen und die Erfolge weiter fortführen wird\", ist Keller überzeugt.
Mag. Alexander Struckl (36) ist seit 1996 bei GM Austria. Vor seinem Wechsel zu Opel als Verkaufsdirektor war er als Business Unit Manager Saab tätig. Alexander Struckl konnte in den 11 Jahren bei General Motors Erfahrungen in verschiedenen Positionen sammeln. So war er u.a als Distriktleiter Verkauf, Senior Brand Manager, Assistent Werkscontrolling und interne Revision und als Assistent Commercial Finance bei GM Europe in Zürich verantwortlich.
Im Jahr 2003 konnte er den \"Chairman Honor´s Award\", eine hohe internationale GM-interne Auszeichnung, für herausragendes Projektmanagement entgegennehmen.
Bis zur Bekanntgabe eines geeigneten Nachfolgers als Business Unit Manager Saab wird die Vertriebsverantwortung von Jürgen Keller, Geschäftsführer der GM Austria GmbH, in Personalunion wahrgenommen.
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Kulturwandel bei den Behörden

Von Bernhard Gandolf

Herr Neuhauser, worin bestand oder besteht für Sie größte Herausforderung beim Aufbau und der Leitung Ihres Call Centers?
Wolfgang Neuhauser: Im Kulturwandel. Ihrem Selbstverständnis nach agieren Behörden als Hoheitsverwaltung. Plötzlich gilt es den Servicegedanken zu implementieren. Zum Glück unterstützte mich das Top-Management der Stadt Linz. Hier setzt man ganz klar auf Bürgerservice. Denn ohne diesen Willen der obersten Führungsriege ist so ein Projekt nicht zu bewältigen. Das ist nicht selbstverständlich. Schließlich gibt es in einer Behörde auch nicht den Zwang zur Kundenorientierung. Einer Stadtverwaltung laufen die Kunden normalerweise ja nicht davon.

Wie lösten Sie das überaus komplexe und verschachtelte Informationsmanagement einer Stadtverwaltung mit den Anforderungen Ihres Call Centers?
Mit Wissensmanagern. Unser Agenten recherchieren die Anliegen in den Fachabteilungen selbst und pflegen die Wissensdatenbank mit mittlerweile über 4000 Einträgen. Darüber hinaus verfügen wir über klare Schnittstellen in die Fachdienststellen. Manchmal ist es richtig schwierig an das teilweise wir eine Geheimnis gehütete Wissen heranzukommen. Wir können inzwischen den überwiegenden Teil aller Anfragen abschließend beantworten oder auch komplett den Amtsweg für den Kunden ersetzen.

Welche Tipps geben Sie anderen kommunalen Call Center Managern mit auf den Weg?
Viele halten kommunale Call Center für nicht realisierbar. Das ist falsch. Ich glaube, dass sie sich früher oder später durchsetzen werden. Es hat viele Vorteile es vorher selber anzugehen. Aber Achtung: Ein Call Center ist kein EDV-Projekt - es geht um Menschen. Serviceorientierung kann man nicht lernen, Verwaltungswissen schon. Meine Agenten streiten sich auch schon mal für den Kunden.

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Fokus auf Energie

Der Fokus auf Energiethemen hat sich für die Veranstalter der Hannover Messe voll bezahlt gemacht. 230.000 Besucher zählte die Industriemesse an den fünf Messetagen. Das bedeutet im Vergleich zu 2005 ein Besucherplus von zehn Prozent, gegenüber 2006 sogar ein Plus von 40 Prozent - allerdings fehlen in den geraden Jahren auch so wichtige Leitmessen wie die \"Motion, Drive \" Automation“.
Auch mit dem Auslandszuspruch zeigen sich die Veranstalter zufrieden, vor allem Nordamerika und Osteuropa konnten kräftig zulegen und den Auslandsanteil auf Besucherseite auf 30 Prozent erhöhen. Noch internationaler als die Besucher zeigten sich die Aussteller. Mit einem Auslandsanteil von über 50 Prozent bei 6400 Ausstellern erreichte die diesjährige Auflage der Hannover Messe die höchste Internationalität in ihrer 60-jährigen Geschichte. Auch die spärlich gesäten österreichischen Vertreter zeigen sich zufrieden: \"Die Teilnahme an der Hannover Messe ist für uns ein Must. Unverändert ist diese Messe die industrielle Leitmesse für wichtige Impulse in Europa“, sagt Festo-Geschäftsführer Wolfgang Keiner, der aber auch feststellt, dass \"die Bedeutung anderer Veranstaltungen - wie beispielsweise der Motek - zugenommen hat“. Eine Entwicklung, die auch den Machern der Hannover Messe nicht verborgen blieb. Mit dem Schwerpunkt und Trendthema \"Energie“ hat man versucht, die aufstrebende Konkurrenz in die Schranken zu weisen.
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Schwenk bei Oracle

Man war sich schnell einig, die Details wurden in den letzten Monaten ausverhandelt. Der Datenbank- und Businesssoftware-Spezialist Oracle geht mit Tech Data seine erste Distributorenpartnerschaft in österreich ein. \"Ausschlaggebend war die bestehende gute Zusammenarbeit unserer beiden Unternehmen in Deutschland\", begründet Pascha Soufi-Siavoch, Director Indirect Sales Oracle, den Strategiewechsel. Bislang brachte Soufi-Siavoch seine Palette direkt an die Servicepartner und Integratoren. Nun soll der Mittelstand über bei Tech Datas Value-Add-Distributionsschiene Azlan mit ihren \"mehr als 4000 kaufenden Kunden\" erschlossen werden. Im partnerschaftlich geteilten Portfolio findet sich die Datenbank- und Middlewarepalette. Der indirekte Vertrieb der Applikationslandschaft wird von Oracle weiterhin selbst betrieben.

Die Entscheidung zur Partnerschaft mit dem Vertriebler spiegelt auch die zunehmende Komplexität in Oracles Produktportfolio wieder: \"Oracle hat in den letzten Jahren 26 Firmen strategisch zugekauft. Tech Data weiß mit dieser Angebotsvielfalt umzugehen\", streut Soufi-Siavoch seinem neuen Partner Wolfgang Berger Rosen. Dieser ist bei Tech Data als Director Enterprise für den Bereich Azlan verantwortlich und sieht Oracle ebenfalls als wichtigen Umsatzbringer im Mittelstand. Mindestens drei Mio. Euro Mehrumsatz sollen im ersten Jahr mit der Partnerschaft lukriert werden können. Oracle lässt dafür eine \"sechsstellige Summe im mittleren Segment\" für die Knowhow-Bildung in der Partnerlandschaft springen. \"Wir sehen im Mittelstand eine unglaublich große Wachstumsrate, brauchen für diese Verbreiterung aber Tech Data\", bekennt Oracle-Mann Soufi-Siavoch.

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Welle gestartet

Die jüngste Kooperation zwischen dem IT-Distributor Tech Data, dem Hardwarehersteller Fujitsu Siemens und dem Mobilfunker T-Mobile schafft ein neues Geschäftsfeld für den Computerfachhandel. Was lange Jahre im Mobilfunkgeschäft gut funktioniert hat, soll nun auch den Notebookabsatz ankubeln: Die Kooperationspartner bieten dem Fachhandel neue Margen, dem Endkunden wiederum günstigere Notebooks samt Mobilfunkvertrag. Mit dem Midrange-Gerät \"FSC Amilo Pro V3525\" mit integriertem HSDPA-Modul wollen die findigen Unternehmen eine Verkaufswelle der subventionierten Endgeräte für Datentarife starten. Im Doppelpack mit dem Mobilfunktarif web`n`walk gibt es das besagte Notebook um 170 Euro günstiger (1069 statt 899 Euro).

Tech Data-Geschäftsführer Thomas Witting streicht dabei den Vorteil für den Fachhandel heraus: statt wie oft üblich nur drei Prozent Marge vom Umsatz im Notebookverkauf zu erzielen, bringe die Kundenakquisition zusätzlich gut 50 Euro Provision. \"Wir erwarten, dass unser Angebot vom Markt hervorragend aufgenommen wird\", möchte Witting zunächst 500 Produktpakete verkaufen können.

In österreich ist dies ein Pilotprojekt, die Kooperation läuft auf internationaler Ebene zwischen T-Mobile und dem Distributor. Hierzulande ist Tech Data auch in Gesprächen mit anderen Mobilfunkern und will zumindest mit der mobilkom in der zweiten Jahreshälfte ebenfalls eine Kooperation bekannt geben können. \"Wir sehen bei den Datentarifen noch viel Potenzial\", heißt es bei Tech Data. Derzeit koste mobiles Surfen \"noch richtig Geld\". Ein Statement, das offiziell bei T-Mobile abgeschwächt wird: \"Kostspielig ist mittlerweile nur noch das Datenroaming\", sieht Unternehmenssprecher Matthias Mitterer-Kuhn die T-Mobile-Kunden mit ausgewogenen Datentarifen versorgt. Dennoch: Für die nahe Zukunft rechnet die Branche mit einer ähnlichen Preisentwicklung, wie es die Sprachtelefonie in den letzten Jahren durchgemacht hat. Im Hardwarebereich werden weitere Hersteller wie Sony noch in diesem Sommer mit embedded UMTS folgen. Lenovo hat Notebooks mit SIM-Slot bereits im Handel - allerdings bislang nur in Deutschland.

Insgesamt ist den Beteiligten bewusst, mit der Kooperation Neuland zu betreten. Besonders der IT-Fachhandel, die die Vertragsabwicklungen für T-Mobile mit den Kunden durchführen wird, sieht sich in der Regel nicht als Telefoniedistributor. Doch betont Witting die Chancenvielfalt für die Händler: neben der höheren Gewinnspanne steige durch den Service auch der Eindruck der Kompetenz gegenüber den Kunden.

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Köpfchen bringt wieder Kohle

Die im Vorjahr gelaunchte Förderaktion der Internet Privatstiftung Austria geht nun ins zweite Jahr: Bis 9. August können wieder Projektideen rund um das Internet eingereicht werden, die mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden. Insgesamt werden von der Plattform Netidee bis zu 500.000 Euro vergeben. \"Nur Geistesblitze sind aber zu wenig, es geht um konkret in Projekte umsetzbare Ideen, die das Internet messbar weiterbringen\", heißt es bei der IPA. Wichtig bei den Projekten sei der Schneeballeffekt - das Projekt soll von anderen genutzt und weiterentwickelt werden. Erklärtes Ziel der IPA ist, die (noch) \"unbekannten Entwickler“ zu entdecken und zu fördern, die wenig oder keine Erfahrung mit Förderungen haben.

Anders als im ersten Jahr setzt die IPA nun thematische Schwerpunkte. Ein Schwerpunkt 2007 ist Sicherheit. \"Alle haben speziell in letzter Zeit mit Sicherheitslücken im Netz zu kämpfen. Der Trend zu mehr Sicherheit für die Internet-User wird auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Das Internet darf kein Platz für Betrüger und Schindluder werden“, ist Rupert Nagler, Stiftungsvorstand der IPA, überzeugt. \"Wir haben 2006 gesehen, dass sich viele Projekte dem Sicherheitsthema angenommen haben und erwarten auch heuer frischen Wind für gute Ideen, damit surfen auch sicherer wird.“

Im Vorjahr wurden aus 102 Bewerbungen 29 förderungswürdige Projekte gefunden und mit durchschnittlich 20.000 Euro Förderung vorgesehen. \"Die Höhe der Förderungen war ganz unterschiedlich\", berichtet IPA-Förderungsbeirat Georg Chytil. \"Der kleinste Förderbetrag lag bei knapp über 2000 Euro, der größte bei 40.000 Euro.\" Chytil ist zuversichtlich auch heuer wieder den kolportierten Betrag von 500.000 Euro auszuschütten.

Zwei Projektbeispiele der Netidee 2006:

Raimund Oberhammer und Johannes Staud vom österreichischen Alpenverein haben 2006 Fördermittel von der IPA für mehr reale Sicherheit erhalten. In ihrem Projekt geht es um die Erhöhung der Sicherheit beim Bergwandern. Mit virtuellen Wanderkarten soll die Tourenplanung für den einzelnen Bergwanderer vereinfacht werden.

Wilfried Gansterer, Univ.-Ass. an der Uni Wien, entwickelte ein Verfahren, das den Benutzer beim Empfang von verdächtigen E-Mails auf eine mögliche Gefährdung beziehungsweise Betrugsgefahr hinweist. Gefährliche Nachrichten mit kriminellem Hintergrund werden markiert und der Benutzer so aufmerksam gemacht. \"Viele gängige Maßnahmen haben keinen bleibenden Effekt und können von den Spammern leicht umgangen werden. Mit unserem Ansatz sollen Mails noch am Server klassifiziert und aufgespürt werden, noch bevor sie in der Inbox des Users landen\", erklärt Gansterer.Ziel sei es, die von den Spammern verursachte Ressourcenverschwendung bei Internetprovidern so klein wie möglich zu halten.

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Im Test: Genji - Days of the Blade für PS3

\"Genji - Days of the Blade“ ist wie sein PS2-Vorgänger im historisch-feudalen Japan angesiedelt, spart aber, wie üblich, nicht mit fantastischen Monstern, Magie und abwegig akrobatischen Martial-Arts-Elementen. Obwohl die Grafik in den beeindruckend in Szene gesetzten Kulissen die Möglichkeiten der PS3 aufzeigt, ist das Spiel selbst in gewisser Weise fast beruhigend altmodisch und setzt auf Bewährtes: \"Genji - Days of the Blade“ ist ein klassisches Hack\"Slay mit bescheidenen Adventure-Elementen in der großen Konsolentradition etwa von \"Devil May Cry“ und \"Onimusha“. Im Verlauf der Story kann der Spieler relativ frei zwischen vier unterschiedlichen Hauptfiguren mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Kampfstilen wechseln, und ein \"God of War“ nachempfundenes Kombosystem sorgt für Abwechslung in den zahlreichen rasanten Kämpfen, die durch die beeindruckenden Animationen und akrobatischen Moves den Hauptreiz des Titels darstellen. Im Verlauf der etwa zehnstündigen Handlung lassen sich sowohl die Charaktere als auch deren Waffen und Ausrüstung upgraden, was auch dringend nötig ist, da vor allem die Boss- und Zwischengegner zum Teil harte Brocken darstellen. Sowohl Charakterdesign als auch Schauplätze und Zwischensequenzen sind, einer NextGen-Konsole würdig, echte Hingucker geworden; ärgerlich ist hingegen leider die Kameraführung geraten. Viel zu häufig verschwinden wichtige Gegenstände und, schlimmer, auch die Feinde während der Kämpfe außerhalb des Blickfeldes - ein Manko, das vom soliden Gameplay und der wunderschöne Grafik nicht wirklich aufgewogen wird. Für Genre-Freunde und Fans des fantastischen Samurai-Settings ist \"Genji - Days of the Blade“ trotzdem einen Blick wert - vor allem, um die Wartezeit auf \"Heavenly Sword“ abzukürzen ...
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Im Test: Olympus E-330

Die Olympus E-330, die weltweit erste mit Live View bietet eine kontinuierlichen Anzeige auf dem LC-Display. Das heißt, der Bildausschnitt kann festgelegt werden, ohne dabei durch den Sucher sehen zu müssen. So haben Anwender zum einen im Blick, was um sie herum vorgeht. Zum anderen ist diese technische Neuerung immer dann nützlich, wenn es schwierig wird, das Motiv durch den Sucher zu erfassen - beispielsweise unter Wasser.

Ausstattung
Das Gewicht liegt weiterhin bei knapp einem Kilo; die reinen Gehäusemaße sind mit 140 x 87 x 72 Millimeter ähnlich kompakt. Immer noch ungewohnt ist die linksbündige Position des Sucherokulars. Dank des in der Kamera verwendeten TTL-Spiegelsuchersystems konnten zwei separate Bildsensoren eingebaut werden, die zwei unterschiedliche Live-Anzeigemodi (A + B) ermöglichen. Modus A für die nutzt ein in den optischen Pfad des Suchers eingebautes CCD. Hierbei wird ein Bildfeld von 92 Prozent wiedergegeben und die volle Autofokus-Funktionalität bewahrt. Im Modus B hingegen wird der Spiegel in der hochgeklappten Position arretiert und der Live MOS-Sensor der Kamera für den Macro Live View mit 100-prozentigem Bildfeld eingesetzt. Dieser Modus empfiehlt sich bei Makroaufnahmen.Um optimal arbeiten zu können, verfügt die E-330 über ein 6,4 cm/2,5 Zoll großes, neigbares LCD, das sich auch in schwierigen Aufnahmesituationen, wie z. B. in Hüfthöhe oder über dem Kopf, hervorragend als Sucher einsetzen lässt.

Handhabung
Leider ist der Sucher nicht besonders hell. Der Grund dafür ist bei einem der Spiegel aus dem Porro-System zu suchen, der halbdurchlässig gemacht werden musste, um im Livebild-Modus A eine Bildvorschau auf dem LC-Monitor zu ermöglichen. Der vom teildurchlässigen Spiegel verursachte Lichtverlust wirkt sich nicht nur auf das optische Sucherbild, sondern auch auf das elektronische Sucherbild aus. Das Monitorbild wirkt deshalb wie das Sucherbild etwas \"düster\" - was einem vor allem dann auffällt, wenn man unter schwachen Lichtverhältnissen fotografiert. Durch Einschalten der \"Live View Boost\"-Funktion im Einstellungsmenü wird das Monitorbild heller, rauscht aber auch stärker und flimmert auch leicht. Im Livebild-Modus B wird die Bildvorschau direkt vom eigentlichen Bildsensor erzeugt und das Monitorbild ist viel heller.Der 2,5-Zoll große LC-Bildschirm zeigt die Bilder dank 215.250 Pixel gut an. Auch seitlich stehende Personen können diese gut einsehen. Das ermöglicht der Betrachtungswinkel von 160°. Ein Brillentuch o. ä. sollte man aber immer dabei haben, da das - sonst gut entspiegelte - Schutzglas sehr leicht verschmiert.

Bildqualität
In der E-330 arbeitet ein MOS-Sensor mit 7,5 Millionen Pixeln. Dieser Sensortyp bietet eine dem FFT-CCD vergleichbare Bildqualität, aber mit dem geringeren Strombedarf eines MOS. Die stellt mit diesem Live-MOS-Sensor feine Bilddetails sehr genau dar. Die elektronische Bildaufbereitung fällt dabei - im Gegensatz zu manch anderer Einsteiger-DSLR - nicht zu aggressiv aus und erlaubt auch eine vergleichsweise gute Nachbearbeitung der Bilder. Gute Ergebnisse erzielt die Kamera auch beim Rauschverhalten und bei der Kontrastbewältigung. Die E-330 macht äußerst scharfe und kontrastreiche Bilder. Zusätzlich tendiert sie dazu, Farben auch etwas schöner wiederzugeben als in der Realität.

Sonstige Funktionen
Vom Gerätekonzept und der Technik her ähnelt die E-330 dem Schwesternmodell E-500: man findet, mit einigen Ausnahmen, die gleichen Funktionen und Einstellungen an denselben Stellen im Menü wieder. Beispiele: Spiegelvorauslösungsfunktion, eine Abblendtaste, eine Vielzahl an Motivprogrammen mit Bildbeispiel, eine kamerainterne Rohdatenkonvertierung (RAW-Data-Edit-Funktion), eine Funktion zur Retusche roter Augen und eine ISO-Automatik an.
Wie alle Kameras des Olympus E-Systems ist auch die E-330 mit dem Supersonic Wave Filter ausgestattet. Dank dieser von Olympus entwickelten und patentierten Technologie wird verhindert, dass sich während eines Objektivwechsels in die Kamera eindringender Staub auf dem Bildsensor ablagert. Diese Funktion startet automatisch, wenn die Kamera eingeschaltet wird und lässt sich zusätzlich manuell aktivieren.

Zum Speichern der Daten können sowohl CompactFlash als auch xD-Picture Cards genutzt werden. Selbstverständlich lassen sich auch die neuen High Speed xD-Picture Cards von Olympus verwenden. Diese warten mit einer zwei- bis dreimal höheren Datentransferrate als ihre Vorgänger auf. Und sie bieten neben der herkömmlichen Panorama- auch eine 3D-Funktion sowie weitere Spezialeffekte.

Fazit
Das Modell zeichnet sich durch eine Reihe fortschrittlicher Eigenschaften, einschließlich des neuen MOS-Sensors mit 7,5 Millionen Pixeln, aus. Die erstaunlich kompakte Kamera ist ideal für ambitionierte Anwender, die professionelle Ergebnisse erzielen wollen sowie für semiprofessionelle Fotografen. Unterm Strich lässt sich von der Bildqualität sagen, dass sie gut bis sehr gut ist, und Olympus von Kameramodell zu Kameramodell die Bildqualität immer besser in den Griff bekommt.

Plus/Minus:
+ Ergonomie
+ Bildqualtität
+ selbsterklärende Motivprogamm-Einstellungen
+ Verwendung des LC-Bildschirms als Status-Anzeige
- konfuse Menüpunkt-Folge
- fehlende Angaben beim Sucher

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