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Archiv (11315)

Einstiegsrabatt

Das Angebot soll Unternehmen, die noch nie bei einer Messe ausgestellt haben, an dieses Medium heranführen. »Vor allem wollen wir damit kleinere und mittelgroße Unternehmen ansprechen und dabei unterstützen, ihre Marktpotenziale effizienter auszuschöpfen«, begründet Direktor Johann Jungreithmair, CEO von Reed Exhibitions in österreich, seine neueste Initiative zur Förderung der KMUs: ähnlich dem Jungunternehmerpaket bietet auch das Erstausstellerpaket Unternehmen, die zum ersten Mal auf einer Messe auftreten wollen, spezielle Vergünstigungen. So eine Ermäßigung um 40 Prozent auf die Standfläche und einen Rabatt von 20 Prozent für den Standaufbau. Darüber hinaus erhalten Erstaussteller fünf Gratis-Eintrittskarten pro Quadratmeter Standfläche, ein kostenloses PR-Paket sowie 50 Prozent Ermäßigung für den Besuch eines Workshops der Reed Exhibitions Business Academy.
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Mehr Pumpengeld

Seit 2003 wird in Vorarlberg der Einbau von Wärmepumpen in Neubauten vom Land finanziell unterstützt. Um das im Energiekonzept 2010 des Landes angepeilte Ziel einer Steigerung der Energieproduktion um 85 GWh (Gigawattstunden) auf 110 GWh zu erreichen, wird die Förderung von Wärmepumpen mit der Energiequelle Abluft deutlich verbessert. Die bislang bestehende Förderung bleibt zusätzlich aufrecht, so Landesrat Schwärzler.
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Schnelle, günstige Unterschrift

Die elektronische Rechnungslegung ist in aller Munde. Doch sind Rechnungsdokumente nur ein Schriftstück unter vielen. Die elektronische Signatur, das digital abgesicherte Pendant zur seit Jahrhunderten akzeptierten händischen Unterschrift, trifft heute bereits auf eine Fülle an Anwendungen im Wirtschaftsleben. Die digitale Signatur ist aber keineswegs etwa eine eingescannte Unterschrift - denn diese hätte keinerlei Rechtswirksamkeit, da sie leicht gefälscht werden kann. Vielmehr liefern vom Staat zertifizierte Anbieter wie a-cert, a-trust oder xyzmo in Zusammenarbeit mit Registrierungsstellen (Post, Banken, Wirtschaftskammer) die Grundlage für eine bislang unbekannte Rechtssicherheit im Netz. »Immer dann, wenn Kommunikationspartner im Internet die Identität ihres Gegenübers sicherstellen wollen, ist die elektronische Signatur derzeit weltweit die einzige standardisierte Technologie dafür«, spricht Michael Herdy, Geschäftsleiter des Signatursoftware-Anbieters IT Solution, vom sensiblen elektronischen Geschäftsverkehr bei Angebotslegungen, Bestellungen, Ausschreibungen oder Verträgen. »Denken Sie an drei Leute, die an verschiedenen Orten sitzen und ein Dokument zu unterzeichnen haben«, lautet Herdys Lieblingsbeispiel. »über den Postweg kann so eine Prozedur Wochen dauern, mithilfe der digitalen Signatur kann sie kürzester Zeit abgewickelt werden.« Dokumente können an jedem Ort und rechtsgültig unterschrieben werden - dank der neuen, schnellen Unterschrift.
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LED the light shine

Australien und Kalifornien als Vorreiter in Sachen Energieeffizienz? Die Ankündigung, die Verwendung der Glühbirne zu verbieten, hat Hektik ausgelöst und Beleuchtung und Energieverbrauch in den Mittelpunkt der Klimadiskussion gerückt. Die Glühbirne rutscht in die Rolle des Sündenbocks für die Politik, die es verabsäumt hat, sich dem Klimawandel rechtzeitig zu stellen. Und da sind es allen voran Australien und Kalifornien, die dem glühenden Kohlefaden den Garaus machen wollen - jene Länder, die bisher erfolgreich eine Ratifizierung des Kiotoprotokolls verweigerten. Anstatt, wie von Umweltschutzorganisationen gefordert, auf erneuerbare Energieträger umzustellen, will Australien mit dem Verbot die Treibhausgasemissionen bis 2012 um vier Millionen Tonnen reduzieren. Auch an der amerikanischen Westküste plant man den vollständigen Austausch der Glühbirnen durch Energiesparlampen bis zu diesem Datum und versucht damit, Diskussionen um den CO2-Ausstoß durch den Autoverkehr oder den Energieverbrauch durch die Klimatisierung von Büro- und Wohngebäuden aus dem Weg zu gehen.
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Größter Softwarerelease

Adobe hat mit der neuen »Creative Suite 3« ein wahres Produktfeuerwerk vom Stapel gelassen. Neben der überarbeiteten Version von Photoshop integriert die Suite auch eine Reihe von Produkten von Macromedia, das von Adobe vor rund zwei Jahren übernommen wurde. So finden sich in den Paketzusammenstellungen der Suite unter anderem auch die Macromedia-Flaggschiffe Dreamweaver und Flash, die nun ebenfalls unter dem Adobe-CS3-Branding laufen. Im Mittelpunkt der Produktstrategie steht Adobe zufolge das Bereitstellen von kreativen Tools, die übergreifend in allen erdenklichen Medien wie Print, Web, mobilem Publishing, Film, Video, aber auch interaktiven Anwendungen eingesetzt werden können. »Das Kreativsegment weist eine enorm hohe Dynamik auf. Weil die Grenzen der unterschiedlichen Medien immer mehr verschwimmen, müssen Inhalte in mehreren Kanälen abgebildet werden«, meint Klaus Kurz, Business Development Manager Adobe. Für Anwender wiederum bedeute dies, dass die Arbeitsvorgänge besser über entsprechende Schnittstellen verzahnt werden müssen. Design und Entwicklung seien darüber hinaus heute nicht mehr zu trennen. »Diese überlegungen waren unsere Grundlage für die Entwicklung der Creative Suite 3«, so Kurz. Er verwies diesbezüglich auch auf die Verschmelzung der Macromedia- und Adobe-Welt, die über eine vereinheitlichte Benutzerführung und Bedienoberfläche in der neuen Suite wieder ein Stück weit vorangetrieben worden sei.

Beim Paketdesign setzt Adobe im Wesentlichen auf drei Schwerpunkte. So gibt es sowohl für die Kategorie »Design« als auch für »Web« jeweils eine Standard- bzw. Premium-Edition, die mit unterschiedlichen Einzelpaketteilen aufwartet. Während die Standardversionen mit Photoshop, Illustrator, InDesign und Acrobat 8 Professional für »Design« und Dreamweaver, Flash Professional, Contribute und Fireworks für »Web« sich eng an dem selbst gesteckten Rahmen orientieren, bieten die Premium-Varianten eine Reihe von überschneidungen der beiden Pakete sowie eine neue, erweiterte Version von Photoshop CS3. Als dritten übergeordneten Paketbegriff hat Adobe die CS3-Suite Production Premium vorgestellt, die vor allem mit Post-Produktionstools wie After Effects, Premiere, Soundbooth oder Encore aufwartet, aber auch Flash Professional, Illustrator und Photoshop Extended in sich vereint. Als neues Flaggschiff dient hingegen die umfassende »Master Collec­tion«, die sämtliche Einzelprodukte in einer Box zusammenfasst.

Neue Leistung. In der CS3-Familie stehen sowohl die Entwicklung von Inhalten für mobile Endgeräte als auch die Gestaltung von multimedial einsetzbaren Videoinhalten im Mittelpunkt. Schon heute erfährt die Flashtechnologie wachsenden Zuspruch bei der Massenverbreitung von Videoinhalten im Internet, etwa durch online abrufbare TV-Serien. Außerdem treibt Flash die Videomöglichkeiten von YouTube und MySpace weiter voran. »Es ist eine sensationelle Leistung, dass die Entwickler diese Integration in so kurzer Zeit hinbekommen haben«, ist Kurz vom Erfolg der neuen Suite überzeugt. Features im Ado­be-eigenen Dateibrowser Bridge und ein Werkzeug namens »Device Central« bestätigen die Euphorie: Bridge stellt den Umgang mit Dokumenten- und Fotoverzeichnissen auf neue, angenehme Beine. So sind Fotoserien einfach zu Stapeln zusammenfassbar, Filter zeigen nur bestimmte Datenarten an - und das auch in den Unterordnern. Eine Lupenfunktion ermöglicht gar das Vergleichen von Details mehrerer Bilder gleichzeitig. Die Folge ist ein wesentlich schnelleres und effizienteres Arbeiten mit Dateimengen.Schließlich Device Central: Basierend auf Flash werden am Bildschirm Endgeräte und Handsets jeder Art dargestellt und simuliert. Der brave Programmierer oder Grafikdesigner nimmt Device Central, um die Früchte seiner Arbeit auf den unterschiedlichsten Ausgabegeräten unverfälscht zu sehen. So können Darstellungsprobleme oder Tastenbelegungen bereits am PC gelöst werden, sogar Sonneneinfall, Menübalken und Spiegelungen auf den Handydisplay werden simuliert. Neue Modelle werden übers Internet aufgespielt.

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Laser zum Tintenpreis

Das Printvolumen steigt, Qualität wird vorausgesetzt, vor allem aber müssen Schnelligkeit und Kosten stimmen. Mit bis zu 35 Seiten in Schwarzweiß und 34 Seiten in Farbe pro Minute will HP nun mit Officejets der Pro-7000-Serie den Markt für kleine und Kleinstunternehmen aufmischen. Die neuen Geräte gehören zu den weltweit schnellsten Desktop-Farb-All-in-Ones für Unternehmen, sagt HP. Professionellen Tintenstrahldruck gibt es damit in schneller Druckgeschwindigkeit zu Druckkosten, die niedriger sind als bei vergleichbaren Lasergeräten. Einen wesentlichen Beitrag zu dieser Arbeitsweise liefert die HP Individual Ink Printing Technology mit effizienter Tintennutzung. In der Scanfunktion bieten die guten Stücke erstmals die Möglichkeit, direkt digital zu archivieren. Dokumente werden in einem Arbeitsgang gescannt und in einem Netzwerkordner abgelegt. Die optional erhältlichen XL-Patronen sind für eine Kapazität von bis zu 2450 Schwarzweiß und 1700 Farbseiten konzipiert und verringern damit die Seitenkosten.
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Second Hand

Adjektive wie »alt« und »gebraucht« sind im Zusammenhang mit dem Handel von Softwarelizenzen eigentlich unsinnig, sagt Johann Stacherl. Der Vertriebsmann der deutschen usedSoft eröffnete letzten November eine österreichrepräsentanz für den alternativen Applikationshandel. usedSoft, das sich ebenso wie sein Münchner Marktbegleiter USC auf den An- und Wiederverkauf von Software aus Konkursen und Fusionen spezialisiert hat, fokussiert hauptsächlich auf Microsoft-, Adobe- und SAP-Produkte. Im Jänner erst hat der Second-Hand-Spezialist ein Vergabeverfahren der Stadt München gewonnen. Das Volumen: 2000 »Windows 2000 Professional«-Lizenzen. München könne damit im Vergleich zum theoretischen Neupreis eine Ersparnis von mehr als 50 Prozent erzielen.

Der Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen hat sich in Deutschland seit einigen Jahren als feste Größe etabliert. Handel und Weiterverkauf von Softwarelizenzrechten sind in Deutschland grundsätzlich zulässig. Dies wurde jüngst in Gerichtsurteilen zum Urheberrecht wieder bestätigt. In österreich ist die Rechtslage ähnlich - Präzendenzurteile fehlen aber noch. Aus diesem Grund garantiert usedSoft seinen Kunden rechtsgeprüfte Gutachten und legt Wert auf Seriosität.

Heuer kratzt das Unternehmen bereits an der 10-Millionen-Euro-Umsatzgrenze. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre will Stacherl 50 bis 100 Kunden in österreich gewinnen können. Der Vertriebsfokus erfolgt top-down: »Größere Unternehmen haben eine Sogwirkung auf den Mittelstand.« Mit einigen Großen sei man schon in finalen Gesprächen. Nach außen darf aber noch nichts verlautbart werden.

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Mobile Sicherheit

Die im Unternehmen implementierten Sicherheits- und Datensicherungsstandards lassen sich mit »Mobile Security Suite 5.0« jetzt auch komfortabel auf Smartphones, PDAs und andere mobile Endgeräte, die auf Windows Mobile aufsetzen, übertragen. Die Symantec Mobile Security Suite beinhaltet Virenschutz, Firewall, Schutz vor SMS-Spam und Datenverschlüsselungstechnologien. Die Lösung dient auch der Einhaltung von unternehmens­internen Sicherheitsrichtlinien.

»Die globale Arbeitswelt wird stetig mobiler. Um Zugang zu Applikationen und Unternehmensdaten zu erlangen, setzen die Anwender eine Vielzahl von mobilen Endgeräten ein - allerdings über unsichere WLANs und private Netzwerke«, heißt es bei Analysten wie der Yankee Group. Experten erwarteten, dass die Anzahl der mobilen Arbeitnehmer auf mehr als 269 Millionen in 2010 ansteigt - was einem jährlichen Wachstum von 19,8 Prozent entspricht. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Viren für mobile Endgeräte rapide an. Im Zeitraum von 2004-2006 hat sich die Anzahl der mobilen Schädlinge alle sechs Monate verdoppelt.

Peter Geytenbeek, seit rund einem Jahr Symantec-Geschäftsführer in österreich, sieht auch aus diesem Grund eine Zunahme an Komplexität in Gesamtlösungen im Bereich Security. Vor allem das schnelle Update mit Patches sei eine enorme Aufgabe für die IT-Manager in den Unternehmen.

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Die Sager Monats

»Unsere Branche ist mittlerweile derart gewachsen, dass es nicht verständlich ist, ohne eigenes Ministerium auskommen zu müssen«, fordert Alfred Harl, neuer WKO-Obmann Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie, einen eigenen IT-Minister.

»über das Telekommunikationsgesetz und seine Novellen braucht sich nun niemand mehr den Kopf zerbrechen«, befürchtet Silver-Server-Geschäftsführer Oskar Obereder die beginnende Remonopolisierung des Businessbereichs aufgrund fehlender signifikanter Auflagen für die TA im Rahmen des eTel-Kaufs.

\"Ein Papier mit Auflagen, die de facto keine Auflagen sind,\

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Rasantes Wachstum

Claudia Bräuer

Unsere einzigen negativen Zahlen sind die Abnahme der Bankschulden«, freut sich Martin Bergler, CFO bei S&T, gleich zu Beginn der Bilanzpressekonferenz. Und die Zahlen der Unternehmensgruppe können sich wirklich sehen lassen: Der Umsatz stieg 2006 um 30 Prozent auf 461,3 Millionen Euro, das EBIT erhöhte sich sogar um 402 Prozent auf 12,1 Millionen Euro, und auch das EBITDA ging in die Höhe, um 24 Prozent auf glatte 18 Millionen Euro. »Wir haben versucht das EBITDA-Ergebnis ›falsch‹ zu runden, damit die Zahl nicht so glatt aussieht«, scherzt Bergler. Der Nettogewinn stieg um 39 Prozent auf 6,8 Millionen Euro. Der Großteil des beachtlichen Umsatz- und EBIT-Wachstums ist auf organisches Wachstum zurückzuführen. Außerdem hat das Unternehmen mit vier Akquisitionen (BEELC in Polen, Grall in Tschechien, UNITIS in Ungarn, SAP-Division von T-Systems in der Türkei) seinen Aktionsradius gezielt weiter verstärkt. »Wir haben das Glück, in einem Markt tätig zu sein, in dem es noch immer Wachstum gibt«, so S&T-CEO Christian Rosner. »Die Rahmenbedingungen am Markt sind heuer sehr gut, auch für Osteuropa werden wieder hohe Wachstumsraten vorausgesagt. Wir werden diese positive Stimmung am Markt für uns nutzen und unsere Position weiter ausbauen«, sagt Rosner.

Nach dem Closing der IMG-übernahme Anfang April ist die S&T Unternehmensgruppe in 23 Ländern mit mehr als 80 Niederlassungen - vornehmlich in der D-A-CH-Region sowie in Mittel- und Osteuropa - präsent und beschäftigt 3000 Mitarbeiter, davon 1200 Berater. Die in drei Phasen (Vorbereitung - Integration - Transformation) geplante Integration des mehr als 600 Mitarbeiter starken internationalen Unternehmens wird zu einer Neuausrichtung des Bereiches Business Solutions der S&T führen. Der Abschluss der Integration ist bis Ende 2007 geplant. »Heuer schaffen wir sicher die 500-Millionen-Grenze, sonst wäre ich sehr überrascht«, zeigt sich Bergler optimistisch.

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