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Beim Paketdesign setzt Adobe im Wesentlichen auf drei Schwerpunkte. So gibt es sowohl für die Kategorie »Design« als auch für »Web« jeweils eine Standard- bzw. Premium-Edition, die mit unterschiedlichen Einzelpaketteilen aufwartet. Während die Standardversionen mit Photoshop, Illustrator, InDesign und Acrobat 8 Professional für »Design« und Dreamweaver, Flash Professional, Contribute und Fireworks für »Web« sich eng an dem selbst gesteckten Rahmen orientieren, bieten die Premium-Varianten eine Reihe von überschneidungen der beiden Pakete sowie eine neue, erweiterte Version von Photoshop CS3. Als dritten übergeordneten Paketbegriff hat Adobe die CS3-Suite Production Premium vorgestellt, die vor allem mit Post-Produktionstools wie After Effects, Premiere, Soundbooth oder Encore aufwartet, aber auch Flash Professional, Illustrator und Photoshop Extended in sich vereint. Als neues Flaggschiff dient hingegen die umfassende »Master Collection«, die sämtliche Einzelprodukte in einer Box zusammenfasst.
Neue Leistung. In der CS3-Familie stehen sowohl die Entwicklung von Inhalten für mobile Endgeräte als auch die Gestaltung von multimedial einsetzbaren Videoinhalten im Mittelpunkt. Schon heute erfährt die Flashtechnologie wachsenden Zuspruch bei der Massenverbreitung von Videoinhalten im Internet, etwa durch online abrufbare TV-Serien. Außerdem treibt Flash die Videomöglichkeiten von YouTube und MySpace weiter voran. »Es ist eine sensationelle Leistung, dass die Entwickler diese Integration in so kurzer Zeit hinbekommen haben«, ist Kurz vom Erfolg der neuen Suite überzeugt. Features im Adobe-eigenen Dateibrowser Bridge und ein Werkzeug namens »Device Central« bestätigen die Euphorie: Bridge stellt den Umgang mit Dokumenten- und Fotoverzeichnissen auf neue, angenehme Beine. So sind Fotoserien einfach zu Stapeln zusammenfassbar, Filter zeigen nur bestimmte Datenarten an - und das auch in den Unterordnern. Eine Lupenfunktion ermöglicht gar das Vergleichen von Details mehrerer Bilder gleichzeitig. Die Folge ist ein wesentlich schnelleres und effizienteres Arbeiten mit Dateimengen.Schließlich Device Central: Basierend auf Flash werden am Bildschirm Endgeräte und Handsets jeder Art dargestellt und simuliert. Der brave Programmierer oder Grafikdesigner nimmt Device Central, um die Früchte seiner Arbeit auf den unterschiedlichsten Ausgabegeräten unverfälscht zu sehen. So können Darstellungsprobleme oder Tastenbelegungen bereits am PC gelöst werden, sogar Sonneneinfall, Menübalken und Spiegelungen auf den Handydisplay werden simuliert. Neue Modelle werden übers Internet aufgespielt.
Der Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen hat sich in Deutschland seit einigen Jahren als feste Größe etabliert. Handel und Weiterverkauf von Softwarelizenzrechten sind in Deutschland grundsätzlich zulässig. Dies wurde jüngst in Gerichtsurteilen zum Urheberrecht wieder bestätigt. In österreich ist die Rechtslage ähnlich - Präzendenzurteile fehlen aber noch. Aus diesem Grund garantiert usedSoft seinen Kunden rechtsgeprüfte Gutachten und legt Wert auf Seriosität.
Heuer kratzt das Unternehmen bereits an der 10-Millionen-Euro-Umsatzgrenze. Innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre will Stacherl 50 bis 100 Kunden in österreich gewinnen können. Der Vertriebsfokus erfolgt top-down: »Größere Unternehmen haben eine Sogwirkung auf den Mittelstand.« Mit einigen Großen sei man schon in finalen Gesprächen. Nach außen darf aber noch nichts verlautbart werden.
»Die globale Arbeitswelt wird stetig mobiler. Um Zugang zu Applikationen und Unternehmensdaten zu erlangen, setzen die Anwender eine Vielzahl von mobilen Endgeräten ein - allerdings über unsichere WLANs und private Netzwerke«, heißt es bei Analysten wie der Yankee Group. Experten erwarteten, dass die Anzahl der mobilen Arbeitnehmer auf mehr als 269 Millionen in 2010 ansteigt - was einem jährlichen Wachstum von 19,8 Prozent entspricht. Gleichzeitig steigt die Anzahl der Viren für mobile Endgeräte rapide an. Im Zeitraum von 2004-2006 hat sich die Anzahl der mobilen Schädlinge alle sechs Monate verdoppelt.
Peter Geytenbeek, seit rund einem Jahr Symantec-Geschäftsführer in österreich, sieht auch aus diesem Grund eine Zunahme an Komplexität in Gesamtlösungen im Bereich Security. Vor allem das schnelle Update mit Patches sei eine enorme Aufgabe für die IT-Manager in den Unternehmen.
»über das Telekommunikationsgesetz und seine Novellen braucht sich nun niemand mehr den Kopf zerbrechen«, befürchtet Silver-Server-Geschäftsführer Oskar Obereder die beginnende Remonopolisierung des Businessbereichs aufgrund fehlender signifikanter Auflagen für die TA im Rahmen des eTel-Kaufs.
\"Ein Papier mit Auflagen, die de facto keine Auflagen sind,\
Unsere einzigen negativen Zahlen sind die Abnahme der Bankschulden«, freut sich Martin Bergler, CFO bei S&T, gleich zu Beginn der Bilanzpressekonferenz. Und die Zahlen der Unternehmensgruppe können sich wirklich sehen lassen: Der Umsatz stieg 2006 um 30 Prozent auf 461,3 Millionen Euro, das EBIT erhöhte sich sogar um 402 Prozent auf 12,1 Millionen Euro, und auch das EBITDA ging in die Höhe, um 24 Prozent auf glatte 18 Millionen Euro. »Wir haben versucht das EBITDA-Ergebnis ›falsch‹ zu runden, damit die Zahl nicht so glatt aussieht«, scherzt Bergler. Der Nettogewinn stieg um 39 Prozent auf 6,8 Millionen Euro. Der Großteil des beachtlichen Umsatz- und EBIT-Wachstums ist auf organisches Wachstum zurückzuführen. Außerdem hat das Unternehmen mit vier Akquisitionen (BEELC in Polen, Grall in Tschechien, UNITIS in Ungarn, SAP-Division von T-Systems in der Türkei) seinen Aktionsradius gezielt weiter verstärkt. »Wir haben das Glück, in einem Markt tätig zu sein, in dem es noch immer Wachstum gibt«, so S&T-CEO Christian Rosner. »Die Rahmenbedingungen am Markt sind heuer sehr gut, auch für Osteuropa werden wieder hohe Wachstumsraten vorausgesagt. Wir werden diese positive Stimmung am Markt für uns nutzen und unsere Position weiter ausbauen«, sagt Rosner.
Nach dem Closing der IMG-übernahme Anfang April ist die S&T Unternehmensgruppe in 23 Ländern mit mehr als 80 Niederlassungen - vornehmlich in der D-A-CH-Region sowie in Mittel- und Osteuropa - präsent und beschäftigt 3000 Mitarbeiter, davon 1200 Berater. Die in drei Phasen (Vorbereitung - Integration - Transformation) geplante Integration des mehr als 600 Mitarbeiter starken internationalen Unternehmens wird zu einer Neuausrichtung des Bereiches Business Solutions der S&T führen. Der Abschluss der Integration ist bis Ende 2007 geplant. »Heuer schaffen wir sicher die 500-Millionen-Grenze, sonst wäre ich sehr überrascht«, zeigt sich Bergler optimistisch.
>> übernahmeboom <<
Hunderte meist amerikanische und britische Hedge- und Private Equity-Fonds tummeln sich auf den internationalen Kapitalmärkten, um schnelles Geld zu machen. Private-Equity-Firmen, also die vom früheren deutschen Bundesarbeitsminister Franz Müntefering beschworenen »Heuschrecken« wie Blackstone oder Bain Capital, müssen den gewaltigen Mittelzufluss - allein in den USA und in Europa dürften es 2006 mehr als 200 Milliarden Dollar gewesen sein - Gewinn bringend platzieren. Die Gelder stammen nicht nur aus Europa und den USA, sondern zunehmend auch aus Brasilien, Indien, China und dem Nahen Osten. Bei kreditfinanzierten übernahmen (Leveraged Buyouts) ist ein Private-Equity-Investor in der Regel lediglich mit 20 und 30 Prozent Eigenkapital dabei. Die übrigen 70 bis 80, in Einzelfällen auch 90 % des Kaufpreises sammelt der Investor bei Kreditgebern ein und brummt die Schulden anschließend dem übernommenen Unternehmen auf.