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Archiv (11315)

Gürteltier schnappt zu

Die unendliche Geschichte des Palais Elisabethstraße 18 ist beendet. Seit Anfang Mai ist das Gründerzeithaus in der Wiener Innenstadt, das in der NS-Zeit arisiert worden war, restituiert und verkauft. Um 13,6 Millionen Euro ging die ursprünglich auf 5 Millionen geschätzte Liegenschaft nach einer Versteigerung an einen in Zypern registrierten Fonds namens \"Armadillo Investments“ mit Sitz in London.
Gerechnet hat die mit der Verwertung beauftragte Rechtsanwaltskanzlei Binder Grösswang mit maximal 8 Millionen, so Anwalt Johannes Hysek. Maria Altmann, Haupterbin und Enkelin des Besitzers, des Zuckerindustriellen Ferdinand Bloch-Bauer, bekommt vom Verkaufserlös die Hälfte, die andere Hälfte geht an die drei übrigen Erben. Das Palais wurde nach dem Krieg von der Republik österreich den öBB übertragen und war Sitz der Abteilung \"Planung und Engineering\". Nachdem die Schiedsinstanz für Naturalrestitution vor mehr als einem Jahr die Rückstellung empfohlen hat, wurde das Palais aufgrund einer Ministerweisung an die rechtmäßigen Erben Bloch-Bauers restituiert. Von Armadillo (zu deutsch: Gürteltier) ist, außer einem Direktor namens Martin Adams und Hyseks Versicherung, dass \"keine Russen oder Ukrainer“ involviert seien, nicht viel bekannt.
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Ergänzung zum Heimkino

Die Multimediafestplatte MovieStation maxi t.u ist externe Festplatte mit TV- und HiFi-Ausgabe samt Fernbedienung und ist somit eine gute Ergänzung für das Home Entertainment System. Dadurch können beispielsweise die Urlaubsfotos und -videos komfortabel im Wohnzimmer angesehen und bei Bedarf auch zu Freunden mitgenommen werden. Am Fernseher angeschlossen, lassen sich die digitalen Inhalte per On-Screen-Menü einfach anwählen. Dies ist direkt am Gerät und über die mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung möglich. Details auf Fotos können auch näher gezoomt werden. Wer die schwarzen Balken bei Kinofilmen nicht anzeigen lassen möchte, kann diese ebenfalls wegzoomen. Dabei haben die Nutzer die Möglichkeit, das Anzeigeverhältnis individuell einzustellen. Videos im HD-Format (High Definition) können mit der neuen MovieStation maxi t.u am entsprechenden Fernsehgerät problemlos abgespielt werden. über selbst erstellte Playlisten lässt sich die gespeicherte Musik abspielen.

Mit der TrekStor MovieStation maxi t.u ist die Wiedergabe der wichtigsten Videoformate möglich. Dazu gehören Dateien im MPEG-1, MPEG-2 (DVD) und MPEG-4-Format (AVI, DivX3/5, XviD). Musik oder Hörbücher lassen sich im MP3-, WMA-, WAV- und OGG-Format wiedergeben. Zudem können Bilder im JPEG-Format angezeigt werden. übertragen lassen sich Daten und Multimedia-Inhalte per schnellem USB 2.0-Anschluss von allen gängigen Computer-Betriebssystemen. Die neue externe Festplatte stellt zur Video-Ausgabe sowohl den weit verbreiteten Composite-Ausgang als auch den hochwertigen Komponenten-Anschluss (YUV/Y/Pb/Pr) zur Verfügung. Audiosignale finden entweder Digital optisch (Toslink) oder Analog Stereo (Chinch) ihren Weg zum Fernseher oder zur heimischen Stereoanlage.
Preise:
von 179 Euro (250 GB) bis 249 Euro (500 GB)

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Aus der Luft gegriffen

Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO hat mehr als die Hälfte der Menschen in Afrika keinen Zugang zu frischem Trinkwasser. Ein altbekanntes Problem, dem sich jetzt die Technischen Universitäten Graz und Helsinki angenommen haben. In dem interdisziplinären Gemeinschaftsprojekt \"oasis - water for life\
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Steigende Tendenz

Die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG hat ihren ersten Geschäftsbericht nach dem Börsegang präsentiert und dabei eine Umsatzsteigerung von 40,3 Millionen im Jahr 2005 um 46 Prozent auf 58,8 Millionen im abgelaufenen Jahr bekannt gegeben. Zum Vergleich: Im Jahr 2004 lag der Umsatz bei 52,6 Millionen. Auch das Betriebsergebnis unterliegt starken Schwankungen: Wurden im Jahr 2004 9 Millionen Euro und 2005 43,96 Millionen erwirtschaftet, waren es im abgelaufenen Geschäftsjahr 48 Prozent weniger, nämlich 22,8 Millionen Euro. Diese Schwankungen erklärt der Warimpex-Vorstand mit dem Geschäftsmodell als Developer und Asset Manager einerseits und als Bestandhalter von Immobilien andererseits. Bleiben sie im Bestand, erhöhe sich der Bruttowert des Unternehmens, während der Gewinn geringer ausfällt. Erst wenn die Immobilie gedreht, also verkauft wird, mache sich das im Betriebsergebnis bemerkbar, so Warimpex-CEO Franz Jurkowitsch. Die Summe beider Faktoren zeige aber eine steigende Tendenz, wie der Unternehmensgründer betont. Dieselbe Dynamik gelte für den Gewinn pro Aktie, der im Jahr 2006 ebenfalls von 1,14 auf 0,70 Euro zurückgegangen ist.
Derzeit ist die Warimpex vorwiegend im Bereich Hotel und Ressort tätig. Im Bestand finden sich 12 Hotels und 8 Büroimmobilien in den Ländern Polen, Tschechien, Ungarn, Russland, Frankreich und Deutschland. Neu hinzugekommen sind im vergangenen Jahr unter anderem das Dreisternhotel Chopin in Krakau, zwei Büroimmobilien in Budapest oder das Hotel und Bürohaus Sobieski in Warschau. Letzteres wurde 1993 von Robert Rogner um 70 Millionen Euro errichtet und im Oktober 2006 um 35 Millionen von der Warimpex gemeinsam mit dem britischen Fonds Europa Capital übernommen. Die aktuelle Bewertung der Immobilie liegt bei 54 Millionen. Die nächsten Ziele der Warimpex sind die rumänische Hauptstadt Bukarest, wo es eine Absichtserklärung zum Kauf eines Hauses gibt, sowie Ukraine und die Slowakei. Diese beiden Länder werden allerdings noch beobachtet, vor allem in der Ukraine bedeuten die jüngsten politischen Wendungen höheres Risiko und höhere Grundstückspreise, so Jurkowitsch.
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Weichen für weiteres Wachstum

An der Abstimmung von Business und IT arbeiten täglich Tausende von Unternehmen. Von Branche zu Branche sieht diese Aufgabe allerdings sehr unterschiedlich aus: Während schrumpfende oder stagnierende Wirtschaftszweige massiv auf gestiegenen Kostendruck reagieren, müssen Boombranchen die Leistungsfähigkeit ihrer IT-Systeme laufend erhöhen, um die steigende Nachfrage abzudecken.

So auch bei Starbucks österreich und Schweiz: Seit der Eröffnung der ersten Starbucks Coffeehouses in Wien und Zürich im Jahr 2001 ist das Unternehmen rasant gewachsen. In den Anfangsjahren entstand so eine sehr heterogene und für die starke Expansion wenig geeignete IT-Systemlandschaft. Von Anfang an war ein externer IT-Dienstleister dafür zuständig, der sich aber nach einigen Jahren neu positionierte.

Die Wahl fiel auf das Schweizer Unternehmen iSource. \"Aufgrund seiner umfangreichen Kompetenz und langjährigen Erfahrung konnte iSource das beste Konzept für die neue IT-Plattform aufzeigen“, meint Christoph Hammer, Leiter Finanzen und IT, Starbucks Coffee Switzerland AG. Mit dem Outsourcing der IT-Infrastruktur über eine Citrix-Serverfarm hat Starbucks das Fundament für einen kostengünstigen und effizienten IT-Betrieb geschaffen. \"Wir sind mit dieser Lösung hervorragend für ein künftiges Wachstum aufgestellt. Und können jetzt auch flexibel auf änderungen im Markt reagieren“, so Hammer weiter.

Eine der großen Herausforderungen bestand darin, für einen unterbrechungsfreien und reibungslosen übergang von der alten zur neuen IT-Infrastruktur zu sorgen. Nach nur zwei Monaten konnte die Migration zu einer zentralen Citrix-Lösung abgeschlossen werden. Die zentrale, ausgelagerte Infrastruktur lässt sich jederzeit an wachsende Anforderungen anpassen und berücksichtigt dabei die dezentralen Eigenheiten der Coffeehouses in österreich und der Schweiz.

Nach mehr als einem halben Jahr Erfahrung mit der ausgelagerten IT-Infrastruktur steht für Hammer fest: \"Die Citrix-Lösung unterstützt unsere zentralen Vorgaben, aber auch die lokalen Eigenheiten. Wir haben heute eine ideale Ausgangsbasis für weitere kontinuierliche Prozessoptimierungen und eine Unterstützung unserer Wachstumsstrategie.“

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Homo Ludens

\"Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“ - wer meint, dieses Zitat entstamme der Welt des Spielzeugmarketings, irrt. Friedrich Schiller war es, der hier im Spiel eine ureigene Beschäftigung des Menschen erkannte, und der niederländische Kulturhistoriker Johan Huizinga prägte bereits 1939 mit seinem gleichnamigen Buch den Begriff des \"homo ludens“, des \"spielenden Menschen“, um zu zeigen, dass Spiel und daraus folgende Selbstorganisation allen menschlichen kulturellen und gesellschaftlichen Systemen zugrunde liegen. Das Spiel ist eine grundlegende menschliche Aktivität, die Kreativität, Wettkampf und Innovationen hervorbringt - der Spieltrieb des Menschen übersteigt historische, kulturelle und soziale Grenzen. Was sich ändert, sind die Spielzeuge - und der Stellenwert, der Spielen in den jeweiligen Gesellschaften zukommt.

Gesellschaftliche Vorurteile
Spiele sind etwas für Kinder, bevor der Ernst des Lebens beginnt? Wer so denkt, versäumt etwas und belügt sich selbst. Denn so, wie den alten Griechen ihre Olympischen Spiele heilig waren, pilgert heutzutage so mancher ohne schlechtes Gewissen zur Fußball-WM, zum Golfplatz oder zur Pokerrunde. Nur die allerneueste Manifestation des universalen Spieltriebs ist mit allerlei gesellschaftlichen Vorurteilen beladen: Computer- und Videospiele, so die gängige und oft publizierte Meinung, sind unkommunikativ, verdummend und gewaltverherrlichend - am besten, man beschützt die Gesellschaft vor dieser Gefahr. Das Misstrauen, das dem jungen Medium entgegenschlägt, ist allerdings fehl am Platz; genau wie nach der Einführung der Fotografie, des Films und des Fernsehens werden die Vorurteile einfach deshalb weichen, weil die verstärkte Verbreitung des neuen Mediums zu einer objektiveren Beurteilung führen wird. Die Besorgnis, Jazzmusik, Comics, Rock’n’Roll, die Beatles, Bravo, Horrorfilme oder Heavy Metal würden die Jugend zu willen- und hemmungslosen Bestien machen, haben sich im Verlauf der letzten Jahrzehnte ja auch nicht als besonders haltbar erwiesen.

Größer als die Filmbranche
Computer- und Videospiele sind ein riesiges, weltweites Geschäft. Das Business mit der digitalen Unterhaltung ist heutzutage bereits größer als die gesamte Filmbranche. Und der durchschnittliche Spieler sieht anders aus, als die Vorurteile vermuten lassen. Laufend durchgeführte Studien der Unterhaltungssoftware-Verbände ESA (Entertainment Software Association) und ELSPA (Entertainment and Leisure Software Publishers Association) zeichnen das Bild einer spielenden Gesellschaft: In zwei Dritteln aller Haushalte werden Computer- oder Videospiele gespielt, der Altersdurchschnitt der Spieler liegt bei überraschenden 33 Jahren, und mehr und mehr spielende Frauen und Senioren bringen das Spielerklischee vom pickeligen Teenager ins Wanken. Gespielt wird auf den unterschiedlichsten Geräten: auf Spielkonsolen, Heimcomputern, Handheld-Geräten, Handys und direkt im Internet im Browser.

Technologietreiber
Tatsächlich ist das Spielen vor dem Monitor so alt wie die Computertechnologie selbst. Mehr noch: Viele Fortschritte in Hardware und Programmierung verdanken sich direkt dem Spieltrieb der Benutzer, die schon in der Computersteinzeit das spielerische Potenzial der riesigen Rechner erkannten. Die rasante Entwicklung der Grafikdarstellung wäre ohne den treibenden Ehrgeiz der Spieleindustrie undenkbar gewesen, und selbst die weltweite Vernetzung sowie die Penetration mit Breitbandzugängen lässt sich mit dem Aufkommen neuer Mehrspielerkonzepte in Zusammenhang bringen. Auch die Errungenschaften der AI-Forschung, also der Künstlichen Intelligenz, finden meist zuallererst in elektronischen Spielen ihre Anwendung: War vor elf Jahren der Sieg des Schachprogramms \"Deep Blue“ über den menschlichen Schachweltmeister Garri Kasparow ein Meilenstein der Programmierung, leisten heute AIs in wachsender Komplexität ihre Dienste in Videospielen, um den menschlichen Spieler herauszufordern.
Nach wie vor gilt überdies, dass Heimcomputer ihre inzwischen beachtlichen Rechenleistungen fast ausschließlich mit den neuen Produkten der Spieleindustrie technisch voll ausreizen können; kaum ein Office-Anwender oder Gelegenheitssurfer benötigt die geballten Hardwarekapazitäten in seinem Rechner für die täglich anfallenden Erledigungen, doch die neuesten Games reizen vorhandene und zukünftige Hardware in schöner Regelmäßigkeit bis ans Limit aus. Kein Wunder, dass die letzte Generation der Videospielkonsolen, Sonys PS3 und Microsofts XBOX 360, wahre Hardwaremonster sind, die an Highend-Hardware, Komplexität und Rechenleistung so gut wie jedes andere Home-Consumer-Produkt in den Schatten stellen. Der menschliche Spieltrieb zeigt sich im Bereich des elektronischen Spielens als unersättlicher Entwicklungs- und Marktmotor, der die Leistungsfähigkeit der Hardware in einer ständigen Entwicklungsspirale am Laufen hält. Die ständig zunehmende Zahl an Computern und anderen Spieleplattformen wie Multimediahandys bringt täglich neue Neugierige dazu, die große Welt des elektronischen Spielens zu entdecken. Innovative Steuerungssysteme mit Bewegungssensoren wie etwa bei Nintendos neuer Konsole Wii zielen zusätzlich und mit Erfolg darauf ab, niederschwellig und mit viel mehr körperlicher Bewegung als bisher neue Zielgruppen zu begeistern.

Klischee und Realität
Das größte Vorurteil gegenüber dem Spiel mit der Elektronik war stets die mangelnde soziale Komponente. Doch gerade auf diesem Gebiet straft die Realität das Klischee Lügen. Riesige Online-Spielewelten wie \"World of Warcraft“ oder Wettkampfspiele aller Sorten vernetzen weltweit Spieler auf Konsolen und PCs mit Millionen anderen Gleichgesinnten. Das gemeinsame Hobby führt Menschen aus unterschiedlichsten Ländern, Altersgruppen und sozialen Schichten zusammen - kaum ein Spiel kommt heute ohne eine kommunikative Multiplayerkomponente aus. Onlinewelten wie das medial allgegenwärtige \"Second Life“ demonstrieren mit Spieltechnologien schon heute die Möglichkeiten virtualisierten Zusammenlebens und auch die Geschäftsmodelle von morgen. In Anbetracht des ungebremst wachsenden Marktes und der spektakulären technologischen Weiterentwicklungen kann man schon heute getrost davon ausgehen, dass das Medium des Computer- und Videospiels im 21. Jahrhundert sowohl Film als auch Fernsehen hinter sich lassen wird. Der \"Homo ludens“ ist auf dem Weg in eine spielende Gesellschaft.

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Die Glanzlichter einer Branche

Die Automatisierungsbranche ist mit ihren Querschnittprodukten und -lösungen entscheidend mitverantwortlich für die Leistungsfähigkeit anderer Industrien. Ob Maschinenbau, Automobilindustrie oder Logistikdienstleister - ohne Automatisierungslösungen schaut es schlecht aus mit der Konkurrenzfähigkeit. Wir haben nachgefragt, auf welche Produkte die Branchenvertreter 2007 setzen. Das Ergebnis ist breit gefächert: Vom automatischen Fenstermelder über leicht zu installierende Sicherheitssteuerungen und \"Plug \" Work“-Lösungen für Motorstarter bis zu hybriden Kommissionierlösungen.

ABB

ABB liegt das Sicherheitsgefühl seiner Kunden am Herzen. Also wurde WaveLINE entwickelt, ein Gerät zur Feststellung des öffnungszustandes von Fenstern. Sobald der Fenstergriff betätigt wird, wird die aktuelle Position des Griffes und damit der Zustand des Fensters erkannt und an eine LED-Anzeige geschickt. Diese LED-Anzeige wird sinnvollerweise in der Nähe der Haustür platziert, um beim verlassen des Hauses den öffnungszustand sämtlicher Fenster auf einen Blick prüfen zu können. Der Vorteil von WaveLINE ist laut ABB die eindeutige Erkennung der Fensterzustände. \"Während herkömmliche Magnetlösungen nicht erkennen können, ob ein Fenster nur angelehnt oder tatsächlich verschlossen ist, erkennt WaveLINE den exakten Zustand des Fensters.“
Aufgrund der einheitlichen Befestigung der Fenstergriffe am Rahmen ist das Haupteinsatzgebiet für den Fenstermelder WaveLINE der private Wohnbau. Der Einsatz im Zweckbau bedarf laut ABB einer Einzelfallprüfung.

AutomationX

Bei AutomationX befindet sich die Entwicklung der \"next generation automation software“ in der Zielgeraden. Das Hauptaugenmerk liegt auf einem komponentenbasierten System, das in erster Linie die Modellierung von Gesamtanlagen betrachten soll. Die Automatisierungskomponenten werden in einer frei definierten Hierarchie in einem globalen Objektpool angelegt. Die verschiedenen Funktionalitäten der Subsysteme können Objekte aus diesem Pool verwenden. Neu ist, dass jedes Subsystem seine eigene Hierarchie verwaltet.
Auch bezüglich Visualisierung verspricht AutomationX einige neue Features. Die Grafikengine basiert auf der DirectX-Technologie von Microsoft. Diese Eroberung der dritten Dimension soll die Verwendung aller Objekte in 3D ermöglichen. Zudem soll die Software die Bearbeitung von verteilten Applikationen in einem Projekt ermöglichen. \"Globale Objekte müssen nur einmal modelliert werden und sind systemübergreifend auf beliebig vielen Servern verwendbar“, heißt es bei AutomationX. Damit könne die Engineeringzeit bei großen, verteilten Applikationen deutlich reduziert werden.

Beckhoff Automation

Mit großen Erwartungen geht Beckhoff in den Produktstart der neuen Geräte-Familie CP72xx. Diese neue Panel-PC-Generation soll den großen Bedarf an maschinennaher Visualisierung und Steuerung decken. Auf Basis der selbst entwickelten Pentium-M-Motherboards im Formfaktor 3,5 Zoll will Beckhoff auch innovative Wärmekonzepte für Motherboards und kompakte Industrie-PCs realisieren. Zudem verfügt der Typ CP72xx über interessante Gehäuseeigenschaften wie die Integration von zwei HDDs oder Mini-PCI-Feldbuskarten und der On-Board-Tragarmadapter.Für das vierte Quartal ist bereits eine Leistungssteigerung in Form eines 3,5-Zoll-Board mit Duo-Core-Performance geplant.Diese Hochleistung in kompakten Bauformen soll völlig neue Applikationshorizonte eröffnen. So können laut Beckhoff aufwendige, maschinennahe Visualisierung, Betriebsdatenerfassung, aber auch klassische Steuerungsaufnahmen übernommen werden. Die Front des CP72xx kann zu 100 Prozent dem Corporate Design des Unternehmens angepasst werden.

Bernecker\"Rainer

Maschinenbauer, die einen wirtschaftlichen und zukunftsweisenden Mehrachsantrieb benötigen, hat Bernecker\"Rainer mit ACOPOSmulti im Visier. Es handelt sich um die logische Fortsetzung der erfolgreichen ACOPOS-Serie, die den Anforderungen der Anwender an moderne Motion Control Prodikte gerecht werden soll. Für Maschinen mit vielen Achsen - etwa in der Kunststoff-, Verpackungs-, Druck- oder Textilbranche - verspricht Bernecker\"Rainer mit dem neuen Antriebskonzept höchstmögliche Wirtschaftlichkeit. Im Schaltschrank soll keine Verlustleistung entstehen. Wahlweise stehen ein Durchsteckkühler für Wärmeabgabe außerhalb des Schaltschranks und eine \"Cold Plate“ Variante für den Anschluss an einen Kühlkreislauf zur Verfügung. Zudem trage das Konzept auch dem Umweltgedanken in Form von Energieeinsparungen Rechnung. In Sicherheitsfragen setzt ACOPOSmulti konsequent auf Ethernet Powerlink Safety.
Bei Bernecker\"Rainer ist man vom Markterfolg überzeugt. \"Der Einsatz bei Pilotkunden hat gezeigt, dass ACOPOSmulti in Bereiche vorstößt für die es bisher keine ädäquaten Lösungen gibt.“

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Mehr Spitzenstrom

Mit einem Investitionsvolumen von rund 215 Millionen Euro wird ein neues Pumpspeicherkraftwerk errichtet. Die Kraftwerksgruppe wurde vor bereits 46 Jahren fertiggestellt. Doch seit 1961 wurden keine nennenswerten Erweiterungen der Anlagen vorgenommen. »Vor allem der Bedarf an Regel- und Ausgleichsenergie ist - nicht zuletzt aufgrund des rasanten Windkraftausbaus - enorm gestiegen«, so der Vorstand der Austrian Hydro Power Herbert Schröfelbauer. Das Besondere am nun präsentierten Projekt Reißeck II ist, dass bereits bestehende Speicher- und Ausgleichsbecken mit einer natürlichen Höhendifferenz von 580 Metern verwendet werden. Schröfelbauer: »Wir nutzen diese natürliche Fallhöhe, um zusätzlich rund 350 Megawatt Leistung zu erzielen.« Für das Kraftwerk wird ein fünf Kilometer langer unterirdischer Verbindungsstollen zwischen dem Jahresspeicher Reißeck und der Hauptstufe des Kraftwerks Malta geschaffen. Der vorhandene Speicher Großer Mühldorfer See am Seenplateau Reißeck wird im Pumpbetrieb als Oberbecken, die Speicher Gößkar und Galgenbichl der Maltagruppe werden als Unterbecken genutzt. AHP-Vorstandsdirektor Michael Amerer ergänzt, dass das neue Kraftwerk in größtmöglichem Einklang mit Fauna und Flora errichtet und nach Bauende in der Landschaft kaum wahrnehmbar sein wird. Der Triebwasserstollen und die Kraftwerkskaverne mit dem 350-MW-Maschinensatz liegen komplett unterirdisch und sind von außen nicht zu sehen. Das Projekt wird zudem einem Umweltverträglichkeits-Verfahren unterzogen. Bis Mitte 2008 soll die Umweltverträglichkeitserklärung beim Land Kärnten eingereicht werden. 2014 sollte das Kraftwerk erstmals Strom liefern.
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Lückenschlüsse

Wenn österreichs Politiker vor das eigene Volk treten, ist Atomkraft ein furchtbares Ungeheuer. Ganz anders sieht die Sache aus, wenn die Volksvertreter in jene Länder reisen, von denen österreich einen nicht unerheblichen Anteil an Atomstrom bezieht. Die jüngsten Staatsbesuche von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer sind ein Lehrbeispiel dafür. In Prag traf der Kanzler zuletzt »gute Freunde« und erklärte, dass man nicht daran interessiert sei, dass die Grenzen blockiert seien. »Es gibt Demonstrationen, die uns nicht gefallen«, verriet Gusenbauer dem Standard. Darüber hinaus brachte Gusenbauer für das störungsanfällige AKW Temelin eine neue Kommission aus Prag mit - gerade so, als gäbe es davon nicht schon genug. Auch in der Slowakei vergaß Gusenbauer, auf den Tisch zu klopfen, obwohl seit Ende Februar der Beschluss steht, das dortige Atomkraftwerk Mochovce um zwei Reaktoren zu erweitern. Die italienische Enel als Eigentümer des slowakischen Energiekonzerns SE plant, mit einer Baugenehmigung aus den Achtzigerjahren die Arbeit an den Reaktoren wieder aufzunehmen. Die Reaktoren sind vom Typ WWER 440-213, einem sowjetischen Reaktortyp aus den frühen 1970er-Jahren, die entgegen gängiger Sicherheitsnormen ohne Containment-Schutzhülle geplant sind. Die laut EU-Recht vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung wird mit dem Verweis auf Entscheidungen aus kommunistischer Zeit abgelehnt. Die Blöcke sind rund 200 Kilometer von Wien entfernt und bereiten Atomkraftgegnern ernste Sorgen. Die deutsche E.ON AG plant unterdessen, am Standort Bohunice in Atomkraft zu investieren. E.ON hält Minderheitsanteile an der Zapadoslovenska Energetika AS, dem größten von drei regionalen Energiverteilern. Bereits fix ist die Errichtung eines 400MW-Gaskraftwerkes in Malzenice, in der Nähe der Stadt Trnava. Das 200-Millionen-Bauwerk soll Ende 2009 ans Netz gehen. Da der Ausbau der slowakischen und tschechischen Kraftwerkskapazitäten zu einem Gutteil für den Export - etwa nach Italien - bestimmt ist, kommt österreich eine nicht unerhebliche Rolle für den Transit zu.
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Vernetzung und Kommunikation

Die Vereinigung der österreichischen Zementindustrie (VöZ) und das Forschungsinstitut der Zementindustrie (VöZFI) präsentieren sich in neuen, kräftigeren Logofarben und einem \"Design mit Ecken und Kanten“, so Friembichler. Das neue Logo symbolisiert vor allem Modernität und kraftvolle, zielgerichtete Arbeit, wie dies der Kompetenz der Organisationen entspricht. \"Der gesellschaftliche Wandel verlangt heute von uns, aktiv auf unsere Kunden und Mitglieder zuzugehen. Serviceorientiertheit und direkter Kontakt zu unseren Partnern sowie die Information der gesamten öffentlichkeit sind uns daher ein besonderes Anliegen.“ erklärte der Geschäftsführer der VöZ, DI Felix Friembichler, anlässlich der Präsentation des neuen Logos. Wichtig ist für Friembichler dabei, dass heute keine Organisation mehr ohne gesellschaftliche Vernetzung auskommen kann, wenn sie ihre Aufgaben optimal erfüllen will. Bereits vor zwei Jahren hatte die VöZ deshalb auch mit ihrem Nachhaltigkeitsbericht die soziologischen Veränderungen aufgegriffen. Auf wissenschaftlich fundierter Basis werden alle Aktivitäten im Spannungsfeld zwischen Umwelt, Wirtschaftlichkeit und sozialer Einbettung dokumentiert. \"Im Sinne der Nachhaltigkeit nimmt das Thema Innovation einen breiten Raum innerhalb unserer Arbeit ein. Mit der Neuausrichtung unserer Kommunikation setzen wir ein weiteres Zeichen zu den veränderten Bedingungen“, so Friembichler weiter.
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