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Privates Kinoerlebnis

HT-TXQ120
Das HT-TXQ120 Soundsystem vereint klare Linien und Qualität mit innovativer Full High-Definition Klangtechnologie, die für ein erstklassiges, raumfüllendes Sounderlebnis sorgen soll. Die Anlage ist dank der 1080p Upscaling-Funktion und 1.000 Watt Ausgangsleitung weltweit die erste Full HD Heimkinoanlage, die am Markt erhältlich ist. Dank der HDMI-Schnittstelle mit Upscaling-Funktion lassen sich Videos von DVD Playern oder Rekordern in hochauflösende, bewegte Bilder verwandeln.
Die Ausgangsleistung von 1.000 Watt verteilt sich mit je 150 Watt über zwei Frontlautsprecher, zwei Rücklautsprecher, einen Centerlautsprecher und einen 250 Watt Subwoofer.

Via USB-Host-Anschluss lassen sich eine Vielzahl an Zuspielgeräten direkt anschließen. Zahlreiche Datenformate wie DVD-Audio, SACD, DVD-R / -RW / +R / +RW, VCD, SVCD und DivX, CD-R / RW oder auch MP3, WMA und JPEG´s können wiedergegeben werden. Ein weiteres Innovations-Highlight ist die integrierte Wireless-Ready-Technologie für einfaches Einrichten des Systems, ganz ohne den sonst üblichen Kabelsalat. Die Anlage ist mit Dolby Digital, DTS und Dolby Pro Logic II kompatibel und integriert RDS Tuner mit 15 programmierbaren Radiosendern.
Die von Samsung entwickelte 3D-Sound-Technologie DNSe (Digital Natural Sound Engine) bietet Musikliebhabern und Heimcineasten die Qualität eines 9.1-Kanal-Raumklangs.
Die HT-TXQ120 ist ab sofort April 2007 in österreich erhältlich.
Preis: 1.299 Euro

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Teurer Tarifwechsel

Drum prüfe, wer sich bindet: Wer bei ein und demselben Handyanbieter von einem Tarifmodell auf ein anderes umsteigt, kann teuer draufzahlen. Tun Konsumenten das innerhalb der Mindestvertragsdauer, können mitunter saftige Wechselspesen anfallen. Außerhalb der Bindefrist ist ein Umstieg bei einigen Anbietern kostenlos, hat aber eventuell einen Haken, etwa eine neue 24-monatige Bindung. Das zeigt ein Arbeitkammertest bei A1, T-Mobile, One, tele.ring, Drei, Tele2, Bob und Yesss.

Entscheidend ist, so die AK, ob Verbraucher innerhalb oder außerhalb der Bindungsfrist wechseln, und ob sie von einem günstigen in ein teureres Tarifmodell oder umgekehrt umsatteln. Innerhalb der Bindefrist fallen gewöhnlich Kosten zwischen 40 und 50 Euro an, wenn der Wechsel überhaupt möglich ist. Die niedrigsten Spesen sind fünf Euro (One), die teuersten 70 Euro pro Tarifstufe - im Extremfall 280 Euro für vier Stufen (bei Drei). Außerhalb der Mindestvertragsdauer ist der Umstieg ohne Extrakosten bei A1, T-Mobile, tele.ring, Drei möglich, mitunter geht man aber z.B. neue lange Vertragsbindungen ein. Die anderen Anbieter verlangen bis zu 40 Euro (One-Promotiontarife) für den Umstieg.

Wenn Verbraucher von einem Tarif mit niedrigem monatlichem Grundentgelt zu einem teuren wechseln wollen (Upgrade), sind sie dem Anbieter grundsätzlich willkommener, als umgekehrt (Downgrade). Meist - aber bei weitem nicht immer - führen Anbieter den Wechsel zum kostspieligeren Tarif kostenlos durch: T-Mobile, tele.ring, Drei.

Die Tipps der Konsumentenschützer:

  • Auch wenn ein Angebot aufs Erste verlockend klingt, überstürzen Sie nichts. Erkundigen Sie sich genau, ob ein Wechsel jederzeit möglich ist, und was er kostet.
  • Achten Sie darauf, dass bei Aktionen oft abweichende Bedingungen gelten.
  • Manchmal schließen Anbieter die Wechselmöglichkeit für die ersten 12 bis 24 Vertragsmonate überhaupt aus.
  • Wer beim gleichen Anbieter den Tarif wechselt, muss womöglich eine neue 24-monatige Bindung eingehen.
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Stabil bescheiden

Der lange und kalte Winter des Vorjahres bescherte der EAA-Energie Allianz Austria GmbH einen Mehrabsatz bei Strom und Gas. Mit 17.071 Gwh wurden 1,4 Prozent mehr Strom verkauft als 2005. Nur mehr rund fünf Prozent davon stammen aus Verbund-Kraftwerken. »Der Verbund verkauft an uns nur zu Börsepreisen, nichts spricht dafür«, erklärt der Vorstandssprecher der Allianz Thomas Irschik. Beim Gas betrug die Steigerung knapp fünf Prozent auf 18.874 Gwh. Der Umsatz stieg um 2,8 Prozent auf 1,733 Milliarden Euro. Etwa 390 Millionen davon entfallen auf die beiden mit Ende April des Vorjahres ausgeschiedenen Gesellschafter Energie AG und Linz AG.

Einen deutlichen Einbruch gab es beim Ergebnis, das sich von 79,5 Millionen (2004/5) auf 37,4 Millionen mehr als halbierte. »92 Prozent unserer Gesamtkosten entfallen auf die Einstandskosten«, erklärt Irschik und verweist auf die im Verlauf des Geschäftsjahres angestiegenen Großhandelspreise für Strom und Gas. Zwischen Oktober 2005 und Oktober 2006 sei der Erdgasimportpreis um nahezu fünfzig Prozent gestiegen, der Stromgroßhandelspreis stieg im selben Zeitraum um 24 Prozent. Die EAA habe diese exorbitanten Steigerungen nicht bzw. nicht zeitnah weitergegeben, sagt Irschik. Darum sei es nun auch legitim, die inzwischen eingetretenen Reduktionen der Einkaufspreise nicht sofort weiterzugeben, wie es der Chef der E-Control Walter Boltz fordert. So habe Wien die Preiserhöhungen mit einer Verzögerung von rund sechs Monaten weitergegeben, dasselbe sollte nun auch für Senkungen gelten, argumentiert Irschik: »Wir würden uns gerne die Entwicklung für den nächsten Winter ansehen«, fordert er von den Kunden Geduld. Es gehe schließlich auch darum, die Zahl der Preisanpassungen möglichst gering zu halten.

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Mehrgewinn

Die Salzburg AG konnte im Jahr 2006 die Umsätze in allen Sparten - ausgenommen Strom und Gasnetze - steigern. Der Umsatz des Unternehmens wuchs auf 825,4 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss betrug 23,1 Mio. Euro, 35 Prozent davon gehen als Dividende an die Eigentümer Land Salzburg, Stadt Salzburg, und Energie AG. Zusätzlich wird eine Sonderdividende in der Höhe von 15 Millionen Euro ausgeschüttet, die in den letzten Jahren aus Verkäufen von Grundstücken und Immobilien erlöst wurde. Für 2007 erwartet die Salzburg AG aufgrund des milden Winters einen Umsatzrückgang. »Auch in den sonst absatzstarken Monaten Jänner und Februar lassen die hohen Temperaturen für dieses Jahr massive Umsatzeinbrüche bei Erdgas und Fernwärme erwarten. Auch der Stromabsatz liegt derzeit unter jenem des Vorjahres«, erklärt Vorstand August Hirschbichler.Im Zuge der Bilanzpräsentation gibt die Salzburg AG auch eine völlige Neustrukturierung in der Sparte Fernwärme und Alternativenergie bekannt. Die erst 2001 gegründete Alternative Energie Salzburg GmbH (AESG) wird aufgelöst. Anstelle der AESG-Lösung wird jeder bisherige Eigentümer die ökoenergieaktivitäten in seinen eigenen Bereichen verstärken. Die Seeges - Salzburger Erneuerbare Energie-GesmbH übernimmt im Zuge der Neuordnung das Biomasseheizwerk Mittersill. Die SWH - Strom und Wärme aus Holz GmbH übernimmt die Anlage in Obertauern und hält zukünftig die Anteile an der Bioenergie Pongau GmbH und an der Nahwärme Kleinarl GmbH. Die Salzburg AG übernimmt das Biomasse-HKW Siezenheim, die Wärmeschiene Salzburg-Hallein, die Abwärmeanlagen M-Real sowie das FWG-Netz in Wals-Siezenheim.Neuer Netzzugang. Mit dem Abschluss einer Leitungskoordinierungsvereinbarung hat sich die Salzburg AG mit dem Verbund auf eine gemeinsame Leitungsverlegung verständigt. Im Zuge der Errichtung der 380-kV-Leitung durch den Verbund verlegt die Salzburg AG ihr 110-kV-Kabel mit. Ziel ist es, das 110-kV-Netz vom Umspannwerk Salzach bis in den Pinzgau zum Umspannwerk Tauern (Kaprun) zu erneuern. Der Effekt: Es werden ungefähr 280 km Freileitungen abgebaut und 180 km neue Freileitungen gebaut, in Summe ergibt das rund 100 km Leitungen weniger. Erhebliches Wachstum weist das Unternehmen in der Sparte Telekommunikation aus. Mit der Einführung der Telefonie über das Kabel-TV-Netz habe man sich 2006 zum »echten Multimedia-Anbieter« entwickelt. Knapp vier Monate nach der Einführung von CableLink Phone nutzten zum Jahreswechsel 2798 Salzburger die Alternative zum Festnetzanschluss. Auch bei Kabel-TV und CableLink Internet wurden Kundenzuwächse von 7,5 bzw. 16 Prozent verzeichnet. Zuwächse gab es auch bei den Angeboten im öffentlichen Verkehr. So verzeichnen die Salzburger Lokalbahnen einen Zuwachs der beförderten Personen um 3,2 Prozent auf 4,7 Millionen. Für 2007 wurde mit 139 Millionen Euro das größte Investitionsbudget der Unternehmensgeschichte beschlossen.
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Globaler, lokaler Standort

Report: In der Chefetage von Alcatel Lucent österreich ist jetzt ein Generationensprung vollzogen worden. Ein 42-Jähriger tritt an die Spitze. Spiegelt das die neue Dynamik in der Branche wieder?
Harald Himmer: 20 Jahre Altersunterschied zwischen mir und meinem Vorgänger ist definitiv ein Generationensprung. Allerdings sind die Strukturen in unserem Haus insgesamt sehr jung: Wir haben seit Jahren einen sehr dynamischen Wechsel hinter uns. Die gesamte Führungsriege ist heute in meiner Generation. Im Vorstand und in der Geschäftsleitung übernimmt nun ein Team die Gesamtverantwortung, das schon in den vergangenen Jahren den Kurs maßgeblich mitbestimmt hat.

Was hat die neue Führungsriege mit der Integration von Lucent zu bewältigen?
Tatsache ist, dass wir rein in österreich nicht so dramatisch viele Themen hatten. Gleichzeitig ist aber die zusätzliche Kraft enorm, die allein dadurch frei wird. Wir sind jetzt ein Konzern, der ein Drittel seines Umsatzes in den USA macht. Das stärkt in einem globalisierten Markt und natürlich auch in der lokalen Markt- und Wettbewerbsfähigkeit.

Wie wirkt sich das breitere Produktportofolio konkret auf den heimischen Markt aus?
Als Konzern agieren wir global, wir als österreichverantwortliche müssen das lokale Handeln bestimmen. In der Fusionssituation bedeutet das, dass wir weltweit unsere Forschungs- und Entwicklungskapazitäten enorm ausgeweitet haben .Wir sind Nummer eins im Festnetz, die Nummer eins in der Zugangs- und übertragungstechnik. Wir sehen uns als die Nummer drei in der Mobilkommunikation. Wir sind sehr stark im Servicebereich, belegen in diesem Segment Platz zwei. Durch die Fusion wurden nun auch eine andere Bedeutung in der globalen Marktwahrnehmung und eine gestiegene Zukunftsfähigkeit erreicht, die wir auf den heimischen Markt übertragen können.

Es sind neue Aufgaben in Zentral und Osteuropa dazugekommen?
österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Polen und die Schweiz sind nun in einer Region zusammengefasst, die von Wien aus geleitet wird. Eine Mehrzahl von Kollegen aus unserem Haus, die auch für den heimischen Markt tätig sind, nehmen in unterschiedlichen Rollen Verantwortung in dieser Region wahr. Das stärkt den Standort und macht uns zur Drehscheibe. Die Entwicklung ist auch Ergebnis unserer starken Entwicklung in den vergangenen Jahren. Alcatel konnte sich in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt konsequent behaupten und dadurch Ressourcen gewinnen, die anderen nicht zur Verfügung stehen. Wenn ein Konzern ein flächendeckendes Netz an Länderniederlassungen hat - Alcatel-Lucent ist in rund 130 Ländern mit Niederlassungen vertreten - sind diese normalerweise unterschiedlich stark aufgestellt. Unsere Organisation ist speziell sehr stark im Servicebereich, wir generieren mehr als die Hälfte unseres Umsatzes im Servicegeschäft. Dadurch verfügen wir über eine Kompetenz, die wir anderen Einheiten zur Verfügung stellen können.

Welches Wissen wird hier zur Verfügung gestellt?
Zum Beispiel werden \"Technical Sales\" für die anderen Ländern von Wien aus mitgestaltet: Die gesamte Prozesssteuerung kommt aus Wien. Die Professionalität unserer Mitarbeiter in österreich nutzt der Konzern für Länder, in denen Aufbauarbeit geleistet werden muss.

Das vergangene Jahr war nicht nur auf Lieferantenseite, sondern auch bei den Providern durch einen Konzentrationsprozess gekennzeichnet. Zuletzt hat die Telekom Austria etel übernommen, davor Tele2 die UTA. Im Mobilfunkbereich T-Mobile tele.ring. Macht dies das Leben der Telekomzulieferer schwieriger?
Im Prinzip steht ein Lieferant immer im Wettbewerb mit jenen, die ähnliche Produkte, Leistungen und Services erstellen. Mit der Liberalisierung 1998 kam eine spannende Zeit, da alle Provider glaubten, dass sie eine eigene Infrastruktur benötigen. Mit dem Platzen der Blase wurde dann wieder Synergien gesucht. In dieser Situation haben wir die Bedeutung von Services erkannt und nicht nur den großen Outsourcingauftrag von One erhalten, sondern ähnliches auch für tele.ring gemacht. Alcatel-Lucent hat erkannt, dass der Markt trotz Wettbewerb Synergiepotentiale hat. Das heißt, dass eine höhere Anzahl Marktteilnehmer nicht automatisch ein größeres Geschäftsvolumen bedeutet - genauso wie eine Konzentration neue Geschäftsfelder eröffnet, weil Synergien gehoben werden. Die wesentliche Qualität ist die Antizipationsfähigkeit zu verstehen, was in den unterschiedlichen Phasen die Anforderungen der Marktteilnehmer sind, um dann rechtzeitig mit Produkten am Markt zu sein.

Apropos Antizipationsfähigkeit: Was antizipiert Harald Himmer für die nächsten zwölf Monate?
Ich gehe davon aus, dass wir im Festnetz weiter relevantes Breitbandwachstum haben und unsere Serviceleistungen im Mobilfunkbereich weiterhin stark gefragt sein werden. Es gibt darüber hinaus einige spannende Themen, bei denen wir an vorderster Front mitgestalten möchten - bei etwa IP-TV ist Alcatel-Lucent ein weltweiter Technologie- und Systemintegrationspartner der Telcos.

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Deutscher Immomarkt wächst kräftig

Der deutsche Immobilienmarkt ist wieder im Aufschwung. Wie Helmut Knepel, Vorstand des deutschen Ratingunternehmens Feri Finance AG, anlässlich eines Wien-Besuchs erzählte, konnte der deutsche Markt im Jahr 2006 Immobilieninvestitionen in der Höhe von 68,5 Milliarden Euro verzeichnen. Das Investvolumen habe sich im Vergleich zu 2005 mehr als verdoppelt, so Knepel. 50 Milliarden davon entfielen auf Gewerbeimmobilien, das sind 21 Prozent aller Transaktionen in Europa. Damit ist Deutschland hinter Großbritannien, wo 33 Prozent der direkten Immobilieninvestments getätigt wurden, immer noch der größte EU-Immobilienmarkt, wo im Vorjahr knapp 242 Milliarden investiert wurden.

Von den 68,5 Milliarden Euro, die in Deutschland investiert wurden, entfallen je 27 Prozent auf Büro und Einzelhandel, 19 Prozent machen Wohnportfolios aus. Der Anteil ausländischer Investoren betrug im Vorjahr rund drei Viertel. Die Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt seien 2006 zwar gestiegen, die Preisentwicklung sei dennoch weniger dynamisch als in den anderen europäischen Ländern, so Knepel. Grundsätzlich hält der Immobilienexperte das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland für Immobilieninvestments aber wieder für attraktiv. Für 2007 rechnet Knepel mit einem Zuwachs von 2,3 bis 2,5 Prozent. Das Investitionspotenzial für Deutschland bewertet er im April des heutigen Jahres, so wie im Vergleichszeitraum des Jahres 2006, mit »B«. Zum Vergleich: österreich, das im April 2006 ebenfalls mit »B« bewertet wurde, werde den April 2007 mit »B+« abschließen und sich so parallel zum britischen Immobilienmarkt bewegen. Das Risikopotenzial liegt in Deutschland und österreich gleich bei »AAA«.

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Regionales Börsefieber

Der gewiefte Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner tut es - wenn überhaupt - mit Widerwillen, die Energie AG reißt sich geradezu darum. Was tut ein - europäisch betrachtet - Energiewinzling, der sich selbst neuerdings als »Infrastrukturkonzern mit zentraleuropäischer Bedeutung« outet, an der Börse? »Geld verbrennen und Wasser verkaufen«, meint die SP-Oö, deren Wirtschafts- und Finanzsprecher Hermann Kepplinger einem Börsedebüt nichts abgewinnen kann. »Die Energie AG ist ein solides, regionales Versorgungsunternehmen, ist solide finanziert und hat hohes Investitionspotenzial aus dem operativen Cashflow«, meint er. Dem Denken von Energie AG-Chef Leo Windtner und der öVP Oö, dass viel Geld in die Kasse des Versorgers kommt, kann er wegen des Aufwands nichts abgewinnen. Ganz abgesehen davon, dass ein Börsegang natürlich Geld kostet, liegt der veranschlagte Erlös aus den Energie-AG-Anteilen deutlich unter der Wahrnehmungsgrenze im Energiegeschäft. Sicher könnte sich die Energie AG darum ein paar lokale Firmen in Tschechien und er Slowakei kaufen. Marktbewegend oder marktbedeutend wird der Versorger damit nie und nimmer. Beim Einkauf von Energie bleibt die AG mit und ohne Aktien ein Winzling. Für den Bau oder die Beteiligung an neuen Kraftwerken greift die Summe ebenfalls zu kurz. Wo ist also die Story? In der Beteiligung der Oberösterreicher an ihrem Versorger, wie es ob der Enns derzeit mit viel Energie gepriesen wird? »Wir brauchen eine Kapitalerhöhung, um die Versorgungssicherheit des Landes mit Strom zu gewährleisten«, erklärt Windtner. Damit drängt sich eine Frage auf, die zu stellen sich in Oö derzeit nicht geziemt: Hat der »Infrastrukturkonzern mit zentraleuropäischer Bedeutung« in den vergangenen Jahren zu viel Geld in die zweifellos erfolgreiche Expansion in Osteuropa gesteckt und die Versorgung im eigenen Land vernachlässigt?
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Prüfstand der beweglichen Art

Durch schnelles Schwenken des gesamten Motors auf dem Prüfstand ermöglicht er die dynamische Simulation von allen seitlichen Fahrzeugbeschleunigungen parallel zum dynamischen Motorbetrieb. Dieser neue Prüfstandstyp entstand in Kooperation der Dr. Schrick GmbH, einem Unternehmen der AVL-Gruppe, mit der Dr.Ing.h.c. F.Porsche AG.
Die Idee zu diesem Prüfstand entstand Mitte 2005, bereits 13 Monate später erfolgte die technische Abnahme. Fast wie auf einer Rallyestrecke wird der Motor rasch geschwenkt. Dadurch ist bereits in einer frühen Phase der Motorenentwicklung die realitätstreue Darstellung sämtlicher Tests oder Rennstrecken, Geländefahrten und sogar Flugzeugbewegungen im Prüfstandsbetrieb möglich. Für die AVL-Schrick GmbH ist dieser Prüfstand ein \"echter USP“,mit dem sie über ein exzellentes Entwicklungswerkzeug verfügt.Die AVL-Schrick GmbH in Remscheid und in Wolfsburg, Deutschland, optimiert und entwickelt Verbrennungsmotoren sowie Hochleistungskomponenten und fertigt diese als Prototypen und inKleinserien. Seit Dezember 2002 ist das Unternehmen Mitglied der AVL Gruppe mit Sitz in Graz.
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Simmeringer Aufbruch

Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner legte kürzlich gemeinsam mit Simmerings Bezirksvorsteherin Renate Angerer sowie den Wien-Energie-Geschäftsführern Michael Obentraut und Friedrich Pink den Grundstein für das neue Kraftwerk Simmering. »Bis Ende 2008 entsteht mit einer Investition von rund 300 Millionen Euro eine der modernsten, effizientesten und umweltfreundlichsten Kraftwerksanlagen in Europa. Nach der Fertigstellung und Inbetriebnahme im Winter 2008/2009 wird das neue Kraftwerk etwa 800.000 Haushalte und mehr als 7.000 Businesskunden mit Strom sowie knapp 200.000 Haushalte mit Wärme versorgen. Wir investieren damit nachhaltig in den Klimaschutz, in die Versorgungssicherheit, den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft«, erklärte Brauner.

Der Um- und Neubau des Kraftwerks Simmering besteht aus zwei Teilprojekten. Simmering 1 wird komplett neu errichtet und zwar als modernste und äußerst effiziente Gas-und-Dampfturbinen-Anlage (GuD-Anlage) mit einer elektrischen Leistung von 700 Megawatt (MW) bei einer Fernwärmeleistung von 450 Megawatt. Durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird ein Wirkungsgrad von mehr als 81 Prozent erreicht. Das Kraftwerk Simmering 1 wird ausschließlich mit Erdgas betrieben. Durch den Einsatz von neuester Technologie entspricht die neue Simmeringer KWK-Anlage den strengsten Umweltschutz- und Emissionsrichtlinien Europas. »Durch die Effizienzsteigerung des Kraftwerks und den Einsatz von Erdgas als Brennstoff sind die spezifischen CO2-Emissionen um 55 Prozent niedriger als in einem Kohlekraftwerk«, so Wien Energie Geschäftsführer Friedrich Pink.Auf der Südseite des Kraftwerks wird Wiens größte Photovoltaikanlage auf Basis kristalliner Solarzellentechnologie installiert. Die Leistung beträgt bei einer Fläche von 311 Quadratmetern Solarzellenfläche 30,8 kWp (Kilowatt-Peak). Damit werden im Jahr rund 22.000 Kilowattstunden Strom produziert.

Facts:
56.900 Tonnen Erde wurden für den Baugrubenaushub bewegt.355 Tonnen Gewicht hat eine Gasturbine.45 Prozent weniger CO2-Emissionen als bei einem Kohlekraftwerk.
- 30. Juli 2007: Beginn Abhitzekesselmontage.
- 12. November 2007: Gasturbineneinbringung.
- 15. Juni 2008: 1. Zünden der Gasturbine.
- 3. November 2008: Beginn Probebetrieb.

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Genauigkeit steigern

Aufbauend auf einer langjährigen Erfahrung in der Produktion hochgenauer Bearbeitungszentren verfügen Hermle Fräsmaschinen bereits in der Standardausführung über ein sehr hohes Genauigkeitsniveau. Dabei baut Hermle unter anderem auf hochwertigen Komponenten sowie auf Längen- und Winkelmesstechnik aus dem Hause HEIDENHAIN auf.
Beim Fräsen mit fünfachsigen Maschinen müssen häufig geometrische Merkmale am Werkstück mit unterschiedlichen Werkzeugorientierungen bearbeitet werden. Eine hohe Positioniergenauigkeit der einzelnen Achsen nach DIN ISO 230-2 ist hier allein nichtausreichend. Vielmehr liegt das Erfolgskonzept der Gosheimer Werkzeugmaschinenbauer in der Optimierung des Zusammenspiels aller Einzelachsen. Die damit erreichte hohe Genauigkeit im gesamten Arbeitsraum wird benötigt, um präzise Bauteile in der Fünfseitenbearbeitung oder in der fünfachsigen Simultanbearbeitung fertigen zu können.
Im Hinblick auf die Anforderungen nach höchster Genauigkeit in der fünfachsigen Bearbeitung hat Hermle zu den bestehenden Genauigkeitspaketen eine weitere Performance Stufe hinzugefügt. Mit dem Genauigkeitspaket III lässt sich die volumetrische Genauigkeit im Arbeitsraum einer Maschine noch einmal deutlich steigern. Für den Nachweis der erreichtenGenauigkeit setzt Hermle eine auf dem Rundtisch montierte Anordnung dreier hochgenauer Heidenhain Messtaster ein, welche die Lage einer spindelseitig geführten Präzisionskugel erfassen. Mit dieser Methode lässt sich die echte volumetrische Genauigkeit am ToolCentre Point im Zusammenspiel aller Achsen erfassen.
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