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Software für Bauleiter, Poliere und Projektmanager

Trimble hat auf der Internationalen Baufachmesse BAUMA eine neue Software vorgestellt: Beim Einsatz der Trimble SPS Totalstationen oder von GPS (Global Positioning System) - Technologie vereinfacht die Trimble SCS900 Tablet Ausgabe die Baustellenvorgänge, erhöht die Effektivität und verringert Ausfallzeiten. Die Trimble SCS900 Tablet Edition kombiniert das einfach zu bedienende Datenmanagementsystem der bekannten SCS900 Software mit den Anzeigemöglichkeiten und der Rechenleitung eines Tablet PCs. Damit kann das Trimble Site Positioning System nun auch von Bauleitern vor Ort, Polieren oder auch Projektmanagern, die Baustellenaktivitäten vom Baustellenfahrzeug aus koordinieren möchten, eingesetzt werden. Die Software hat die folgenden Vorteile:
• Entwurfsdaten vom Baustellenfahrzeug aus ansehen, prüfen und editieren - Ermöglicht den Zugriff auf dieselben Daten die von den Messtrupps im Feld verwendet werden auf einfachste Weise.
• Anzeige von Auf- und Abtrag in Echtzeit - Ermöglicht es dem Bauleiter in seinem Fahrzeug über die Baustelle zu fahren, überall die Bodenhöhen zu erfassen und sich dabei die aktuellen Auf- und Abtragswerte anzeigen zu lassen.
• Funktionen zum Abstecken von Seitengefällen, Erdmengenberechnungen und Einbaukontrollen - Ermöglicht es dem Bauleiter von seinem Fahrzeug aus die Baustellenvorbereitungen auszuführen und die Geschehnisse auf der Baustelle von dort aus zu überwachen
• Vereinfacht das tägliche aufbauen und starten der Referenzstation - übergibt die Bedienung von GPS in die Obhut des Bauleiters.
Die Software wurde entwickelt um sie auf Baustellen zusammen mit der Trimble SPS Produktfamilie einzusetzen, also den Trimble SPS780 und SPS880 GPS-Kompaktantennen und den modularen GPS-Empfängers Trimble SPS750 und SPS850. Natürlich unterstützt die Software auch die Trimble ATS Construction Totalstationen und die Trimble 5600 Totalstationen.
Die SCS900 Tablet Ausgabe ist ab sofort als Softwareprodukt in Form einer CD erhältlich, jedoch vorerst nur in den Sprachen U.S. Englisch und Britisches Englisch
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Liberale Radikalkur

In Amsterdam darf sich mehr als die Hälfte der Bewohner über geförderte Mietwohnungen freuen. Amsterdam ist damit in Europa führend, was den Anteil des sozialen Wohnbaus betrifft, noch vor Wien, wo diese Form der Schaffung von leistbarem Wohnraum sozialdemokratische Tradition ist.
Unterschiede werden allerdings deutlich, wenn man etwas genauer hinschaut: Während in österreich, und damit auch in Wien, nach wie vor der Schwerpunkt der Förderpolitik auf der Objektförderung, also der geförderten Errichtung von Wohnbauten liegt, hat die Amsterdamer Stadtverwaltung vor mehr als zehn Jahren die Objektförderung zugunsten eines mehr marktorientierten Modells gekippt (siehe Kasten). Förderungen gibt es nur mehr in Form von direkten Mietbeihilfen, die dem Einkommen entsprechend gestaffelt werden. So ist gewährleistet, dass Hauhalte mit niedrigem Einkommen maximal 585 Euro monatlich zahlen müssen. Allerdings ist die Förderung an die verlangte Miete gekoppelt: Wer in einer Wohnung leben möchte, die mehr als 615 Euro pro Monat kostet, der geht leer aus.
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Der Kampf geht weiter

\"Die Command \" Conquer-Reihe kehrt nach 7 Jahren endlich wieder auf die Konsole zurück. , sagt Mike Verdu, Executive Producer bei EALA. \"C\"C 3 Tiberium Wars wird das Echtzeitstrategie-Genre auf der Xbox 360 erweitern“. Das Spiel soll eine intuitive, auf die Konsole zugeschnittene Steuerung, schnelles Action-Strategie-Gameplay, eine umfangreiche Einzelspieler-Kampagne und einen überwältigenden Multiplayer-Modus mit gewaltigen Schlachten bieten, in denen der Spieler riesige Armeen auf das Schlachtfeld der Zukunft führt.

Inhalt
Wir schreiben das Jahr 2047. Das selbst reproduzierende Tiberium, eine außerirdische Substanz, breitet sich wie eine radioaktive Eiszeit auf dem gesamten Planeten aus, welcher nun in Zonen, basierend auf dem Grad der Tiberium-Verseuchung, unterteilt ist. Die Global Defense Initiative, eine High-Tech-Allianz der fortschrittlichsten Nationen der Welt, kämpft darum, das Tiberium einzudämmen. Doch Kane, der größenwahnsinnige Anführer der Bruderschaft von Nod, hat andere Pläne für die Erde. Kanes geheime Supermacht hat sich darauf eingeschworen, das Tiberium zu nutzen, um die Kontrolle über die Menschheit zu erlangen und seine verdrehte Vision von der Zukunft zu realisieren. Ein Krieg um das Tiberium bricht aus, und das Schicksal des Planeten steht auf dem Spiel.

Die epische, im Tiberium Universum angesiedelte Story von C\"C 3 Tiberium Wars ist mit HD-Filmszenen verknüpft, und es wirken Hollywood-Schauspieler mit. Die Besetzung setzt sich aus Akteuren erfolgreicher Fernsehserien wie Lost und Kampfstern Galactica, sowie den Kassenschlagern Top Gun, Starship Troopers, Die Hochzeits-Crasher und Star Wars zusammen. Für die Filmsequenzen konnten unter anderem Tricia Helfer, Josh Holloway, Michael Ironside, Billy Dee Williams, Grace Park, Ivana Bozilovic und Shauntay Hinton gewonnen werden.
Das Spiel ist bereits für PC auf dem Markt und wir am 10. Mai 2007 auch für die Xbox 360 erscheinen.

Auch zum Lesen
Electronic Arts und der Verlag Del Rey veröffentlichen am 29. Mai 2007 in den USA und Kanada einen Roman, der auf dem Computerspiel Command \" Conquer 3 Tiberium Wars basiert. Die deutsche Version des Buches wird einige Monate später erhältlich sein.

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Abtritt des Generals

\"Ich begrüße Sie bei der Pressekonferenz des größten österreichischen Baukonzerns, der noch in rein österreichischer Hand ist!\" An Sarkasmus hat es Horst Pöchhacker, dem mit Ende Mai scheidenden Vorstandsvorsitzenden der Porr AG, nie gemangelt. 45 Jahre lang hat der 1938 geborene, 1962 an der Technischen Hochschule promovierte Diplomingenieur die Porr von innen gesehen. 31 Jahre lang war er im Vorstand der 1869 gegründeten Baufirma, seit 1982 hat er den Baukonzern als Vorstandsvorsitzender durch stürmische Bauwirtschafts-Zeiten gesteuert und in dieser Zeit einige Mitbewerber wie Maculan, Erabau und Universale kommen und gehen gesehen. Die größten Konkurrenten am heimischen Baumarkt haben, wie Strabag, mittlerweile ausländische Mitbesitzer oder sind, wie die Alpine, von europäischen Bauunternehmen übernommen. \"Wir wollen weiter eine starke österreichische Kernaktionärsgruppe\", wies Pöchhacker bei seiner Abschiedspressekonferenz seinem Nachfolger Wolfgang Hesoun die Richtung. Die Eigenkapitalquote soll von derzeit 17,2 Prozent auf 25 Prozent und mehr erhöht werden. Um das zu gewährleisten, strebt die Porr heuer eine Kapitalerhöhung an, wobei 60 Prozent in österreichischer Hand bleiben sollen. Derzeit besitzen die der UniCredit nahe stehende B&C-Holding 45 Prozent, der Tiroler Unternehmer Klaus Ortner 31 Prozent, die Wiener Städtische rund 10 Prozent und die Wiener Stadtwerke 4 bis 5 Prozent. Rund 10 Prozent des stimmberechtigten Kapitals befinden sich im Streubesitz. Die Kapitalerhöhung soll den Konzern in die Lage versetzen, selbstständig zu wachsen und Wachstumschancen wahrzunehmen. Dabei will sich die Porr auf den deutschsprachigen Raum sowie Zentral-, Ost- und Südosteuropa konzentrieren. \"Exotische Länder\" kommen in dieser Strategie nicht vor, wie Porr-Vorstand Peter Weber ergänzte.
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Durchgeputzte Landschaft

\"Die IT war früher ein Enabler, heute ist sie oft Verhinderer“, verfolgt Thomas Braun vorrangig ein Ziel: die Reduktion der Komplexität in den Softwarelandschaften. \"Wir müssen die monolithischen Systeme aufbrechen“, fokussieren Anbieter wie Progress Software auf das Verbinden und Managen von Geschäftsanwendungen im Mittelstand. Die Mannschaft um den Gründer und langjährigen CEO Joseph Alsop ist so etwas wie der Architekt unter den Baumeistern in der Softwarebranche. Mit Werkzeugen für die Entwicklung und Integration von Anwendungen bietet man eine Basis für eine Unternehmens-IT, deren laufende Kosten massiv reduzierbar sind. Progress ließ sich seine TCO-Vision jüngst per Studie bestätigen: Laut Analysten ist die Total Cost of Ownership bei Progressprodukten weit geringer als beim Mitbewerb: sie beträgt nur 73 Prozent im Vergleich zu Oraclelösungen, beträgt um die Hälfte weniger als bei IBM und gar nur 37 Prozent im Vergleich zu Microsoftprodukten. Gerechnet wurde über einen Zeitraum von drei Jahren, inklusive Anschaffungs- und Implementierungskosten sowie Ausgaben für den laufenden Betrieb. Wenn auch die Aussagekraft derartiger Vergleiche stets hinkt - die Botschaft bleibt dieselbe: bei uns ist es einfacher und günstiger. Progress-Manager Braun ist auch gleich mit einem radikalen Beispiel zur Stelle: Beim Lebensmittelhändler Zielpunkt/Plus wurde im zentralen Warenwirtschaftssystem die gesamte Oracle-Infrastruktur von Progress abgelöst. \"Dort gab es eine erhebliche Reduktion der Lizenz- und Betriebskosten“, erzählt Braun. \"Die neue Lösung war günstiger - trotz der Notwendigkeit, alle neu schreiben und implementieren zu müssen.“
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Maximaler Effekt

Als erste österreichische Versicherung setzt die Generali jetzt SMS zur Information ihrer Kunden über den aktuellen Status der Schadenserledigung in allen Schaden- und Unfall-Sparten ein. \"Marktstudien haben gezeigt, dass die Kunden aktiv über wesentliche Bearbeitungsschritte benachrichtigt werden wollen\", erklärt Generali-Vorstand Walter Kupec. Auch wenn die Schadenserledigung bei der Generali \"äußerst rasch\" erfolge, soKupec, steige die Kundenzufriedenheit zusätzlich, wenn die Kunden über den jeweiligen Stand der Schadenserledigung informiert sind.

In diese Informationsschiene hat die Generali nicht nur ihre eigenen Kunden einbezogen, sondern auch Konsumenten, die gegen Generali-Kunden Schadenersatzansprüche geltend machen. Das \"Schaden-Tracking\" per SMS umfasst unter anderem auch Rechtsanwälte und Kfz-Werkstätten, die in die Schadenserledigung eingebunden sind.

Der Service:
Die SMS-Info-Kette der Generali beginnt mit der Bestätigung der Schadenmeldung durch die Mitteilung der Schadennummer, unter der der \"Fall\" bearbeitet wird, und reicht bis zur Information, dass ein Geldbetrag überwiesen wird. Zum Beispiel: \"Sg Kunde, zuIhrem Schaden Nr. 123456 wurden EUR 1.234 auf das gewünschte Konto überwiesen. MfG Renate Muster +43 (0)1 534 01-0000 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Generali Versicherung AG…“ Auch über Zwischenschritte, wie etwa die Einholung weiterer Informationen, werden die Kunden per SMS benachrichtigt.

Nach einem rund einmonatigen Probebetrieb mit \"sehr positivem Echo aus Kundenkreisen\" wird der Service für die Bereiche Kfz, Rechtsschutz, Haushalt und Eigenheim gestartet. \"Die Ausweitung auf die private Unfall- und Krankenversicherung wirdin den nächsten Wochen folgen,\" kündigt Kupec an. Interessant ist auch der Einsparungseffekt bei den Kosten: Bisher hat die Generali jährlich rund 330.000 Briefe mit Informationen über die Schadenserledigung verschickt. Das Versenden von 100.000 Briefen kostet rund 55.500 Euro alleine nur für das Briefpapier und das Porto. Für 100.000 SMS sind jedoch nur rund 7.300 Euro zu veranschlagen. Das von der Generali selbst weiter entwickelte EDV-Programm SLS (Schaden-Leistung-System) musste für das Schaden-Tracking per SMS nur minimaladaptiert werden, heißt es bei der Versicherung.

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Im Visier: Senioren

Gemeinsam mit dem Serviceunternehmen Vitaphone startet Mobilfunker One nun einen speziellen Dienst für ältere Kunden: über die Beratungsleistung in den \"ONE Worlds\" können Senioren auf die ältere Generation zugeschnittenen Serviceoptionen aktivieren. Mit einem Basispaket um knapp 15 Euro pro Monat werden Kunden über die Vitaphone-Hotline anhand ihrer Nummer sofort erkannt. Das medizinisch geschulte Personal hat Einblick in persönliche Daten, Krankengeschichte und Medikamente. Der Service reicht von der Einleitung erforderlicher Hilfsmaßnahmen bei Notfallsituationen bis zur Vermittlung von Schlüsseldiensten und Notapotheken.

Die Servicepalette eines erweiterten Pakets um 20 Euro pro Monat umfasst auch Orientierungshilfe sowie psychologische Betreuung in Ausnahmesituationen wie etwa bei Angstzuständen. Weiters bietet der Mobilfunker ein spezielles Drei-Tasten-Handy an. Mit dem Handset soll \"wieder der Mensch in den Mittelpunkt geraten - nicht das Gerät\", heißt es beim Partner Vitaphone. Anlaufstelle für das Seniorenangebot sind die rund 60 Servicestellen des Mobilfunkers. Die Zusammenarbeit soll in Kürze auf Beratungsmöglichkeiten in den Filialen einer großen Elektrohandelskette ausgeweitet werden.

Michael Fried, Vertriebs- und Marketingvorstand bei One, visiert mit den neuen Services die laut Statistik Austria am stärksten wachsenden Altersgruppe an. Derzeit sind rund 1,7 Mio. österreicher über 60 Jahre alt. Sechs von zehn Senioren haben ein Handy. Untersuchungen zufolge telefonieren diese verhältnismäßig oft ins Festnetz. One reagiert darauf mit einem zugeschnittenen Tarif. Beim Mobilfunker sind knapp zehn Prozent der Kunden 60 Jahre alt oder älter. Der Partner Vitaphone kann bereits auf den Erfolg dieser Zielgruppenansprache weisen: in Deutschland nutzen derzeit 135.000 Kunden von Providern wie Vodaphone die Seniorenservices.

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WTE klärt Istanbul

Die EVN Tochter WTE Wassertechnik hat einen dicken Fisch geangelt. Sie wurde von der Stadt Istanbul mit der Errichtung einer Großkläranlage beauftragt. Als Konsortialführer wird WTE gemeinsam mit den türkischen Baufirmen Lidya und Kalyon den Neubau einer schlüsselfertigen Kläranlage für rund zwei Millionen Einwohner einschließlich einer 5-jährigen Betriebsführung für das Projekt Ataköy in der Nähe des Istanbuler Flughafens übernehmen. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt - finanziert durch den Istanbuler Wasserverband ISKI - 108 Millionen Euro, wovon mehr als 50 Millionen auf die WTE entfallen. Gebaut wird eine Kläranlage mit weitergehender Stickstoffentfernung, d.h. Nitrifikation/Denitrifikation und anschließender Schlammfaulung. Das entstehende Klärgas wird in einem Blockheizkraftwerk zur Energieerzeugung eingesetzt. Die Bauzeit ist mit etwa zweieinhalb Jahren veranschlagt. Die WTE Gruppe plant, baut, finanziert und betreibt kommunale und industrielle Wasser- und Abwassereinrichtungen für Städte, Gemeinden und Industrie. Neben Deutschland, Dänemark und österreich ist WTE in acht wachstumsstarken mittel- und osteuropäischen Staaten tätig. WTE hat bereits mehr als 70 Kläranlagen errichtet, bei 23 davon ist das Unternehmen auch für die Betriebsführung verantwortlich.
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Creative Work

\"Wenn die Arbeit sich grundlegend wandelt, dann ist unsere Gesellschaft in den Grundfesten erschüttert und gefordert“, sind Imke Eicher und Kirsten Brühl vom Zukunftsinstitut überzeugt. In ihrer Studie \"Creative Work - Business der Zukunft“ kommen sie zu dem Schluss, dass diese grundlegende Veränderung genau jetzt passiert, dass wir Zeugen des größten Wandels in der Arbeitskultur seit der industriellen Revolution sind. Diese neue Kultur ist geprägt von Selbstverantwortung, Wandel und Kreativität. Dabei verstehen die Studienautorinnen unter Kreativität aber weit mehr als künstlerische Schöpfungskraft. Sie sehen kreatives Denken und Handeln als die Fähigkeit, ständig neue Zusammenhänge herzustellen, unterschiedlichste Perspektiven zu integrieren und Bestehendes immer wieder zu hinterfragen. Das klingt harmlos, hat aber weit reichende Konsequenzen.\"Starre Job-Definitionen und Stellenbeschreibungen werden sich auflösen“, prophezeit Eicher. Die Unsitte der so genannten McJobs wird weiter um sich greifen, klassische Vollzeitstellen durch Projektarbeit ersetzt. Im Gegensatz zum aktuell vorherrschendem Bild des Wissensarbeiters, der durch gute Aus- und Weiterbildung versucht, konkurrenzfähig zu bleiben, zeichnet sich der Kreativarbeiter der Zukunft laut Eicher durch eine starke Fokussierung auf die eigene Person und Persönlichkeit aus. \"Seine Treiber sind Spaß, Selbstverwirklichung und Sinn. Arbeit ist für ihn gekoppelt mit individuellem Wachstum und dem Streben, seine Einzigartigkeit, Uniquability, weiter auszuformen“, heißt es in der Studie.

Von Kaffeehäusern und Mietbüros
Imke Eicher und Kirsten Brühl zeigen in ihrer Studie, dass die Arbeitswelt der Zukunft auch ihre guten Seiten hat. Die Kreativarbeiter sind an keine fixen Büros gebunden, gearbeitet wird dort, wo es einen Netzzugang gibt. Besonders beliebt sind Hotspot-Cafés. Sie werden als Ruhe-, Kommunikations- und Arbeitsinseln abseits des Büros und der eigenen vier Wände zu einem fixen Bestandteil der Arbeitskultur.
Bereits einen Schritt voraus in dieser Entwicklung, ist man in Kanada. Dort findet der moderne Arbeitsnomade im \"Coffee Office“ Zuflucht. An fünf Standorten ist das \"Coffee Office“ Kaffeehaus mit integriertem Business Club oder Business Club mit integriertem Kaffeehaus. Es gibt Konferenzräume, Meeting Lounges und auch Einzelarbeitsplätze.
In Deutschland bietet das Company Hotel Frankfurt ein repräsentatives Umfeld ohne langfristige Verpflichtungen. Zur kurzfristigen Büromiete gibt’s einen Rundum-Büroservice inklusive Postmanagement, Telefondienst und Konferenzräume.

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Mein Auto, meine Waffe

85 Prozent der Unfälle stehen in direktem Zusammenhang mit Aggressivität. Dazu zählen unangemessene überholversuche, Schneiden anderer Verkehrsteilnehmer, dichtes Auffahren sowie Protest- und Einschüchterungssignale wie Anblinken und Anhupen. Betroffen sind mehr Männer als Frauen und mehr Menschen mit Oberklassenfahrzeugen als Personen mit Fahrzeugen aus dem Klein- und Kompaktwagensegment. Die Ursachen für dieses aggressive Verhalten liegen weitgehend im Dunkeln. Die ständig steigende Verkehrsdichte und der damit einhergehende schlechtere Verkehrsfluss werden ebenso verdächtigt wie Stress, psychische Erkrankungen oder der Einfluss von Medikamenten. Auch das subjektive Machtgefühl hinter dem Steuer wird als Auslöser genannt.
Die schlechte Datenlage und die unzureichenden Forschungsergebnisse veranlassen Reiner Brettenthaler, Präsident der österreichischen ärztekammer, und Gernot Brandesky, Vize-Präsident der ärztlichen Kraftfahrvereinigung österreichs AKVö, zur Forderung nach einem interdisziplinären österreichischen Institut für Verkehrsmedizin. Hauptaufgabe soll die Erforschung der Folgen psychischer Phänomene auf den Straßenverkehr sein. \"Wenn man bedenkt, dass der Verkehrstod zu den häufigsten Todearten vor allem bei jungen Menschen zählt, kommt der Gründung einer eigenen verkehrsmedizinischen Forschungsinstitution höchste Priorität zu“, sagt Brettenthaler. Parallel dazu fordern die ärzte die öffentliche Bewusstmachung der verkehrstypischen Verhaltenweisen und ihrer individuellen und sozialen Risiken, fokussierte Kontrollen auf atypische Verhaltensweisen, die verpflichtende Beratung und Therapie Betroffener sowie einen temporären Führerscheinentzug bei wiederholtem Auftreten riskant-aggressiven Verhaltens.
Die Forderungen sind begründet: Alleine in österreich wird der volkswirtschaftliche Schaden von Unfällen auf 3,4 Milliarden Euro geschätzt. Dabei ist das Gesundheitsrisiko durch Unfälle aber deutlich geringer als durch verkehrsbedingten Schadstoffe, erklärt Manfred Neuberger vom Institut für Umwelthygiene an der Wiener Medizinuniversität. Dementsprechend umfassend sind seine Forderungen: Die Raumplanung nimmt er ebenso in die Pflicht wie Infrastruktur, Logistik und marktwirtschaftliche und fiskalische Instrumente. Von der Vermeidung von Zersiedelung und Zentralisierung über eine Ausweitung des Park&Ride-Angebots, einer zentripedal steigenden Parkraumbewirtschaftung bis hin zu Fahrverboten als Lenkungsmaßnahmen reicht sein Maßnahmenkatalog.

Ausdrucksformen der Aggressivität

1. Verbale und non-verbale Aggressionsgestik: Wohl bekannte Gesten der Geringschätzung, Hupen, Blinken
2. Das Fahrzeug als Aggressionsinstrument: Drängeln, aggressives überholen, Schneiden
3. Die direkte Attacke: brachiale und zum Teil auch bewaffnete Attacken von Straßenverkehrskontrahenten.

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