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Von EDVG zu mii

Die marcus izmir informationsmanagement ag (mii) baut ihren Vertriebsbereich weiter aus. Der Vertriebsprofi Wolfgang Kuzel - ehemals Geschäftsführer bei Unternehmen wie Topcall oder EDVG - übernimmt bei mii die neu geschaffene Funktion des \"Head of Sales“. Er verstärkt damit den heimischen IT-Dienstleister bei seinem kräftigen Wachstumskurs.

\"Ich freue mich, dass wir für den Ausbau unseres bereits bisher starken Vertriebsteams einen langjährigen Vertriebsprofi mit internationaler Erfahrung gewinnen konnten. Wolfgang Kuzel wird uns in unserem Wachstums- und Expansionskurs optimal unterstützen und unser Sales Team im dritten Jahrzehnt von mii sicherlich erfolgreich weiterentwickeln. Mit seiner Expertise führen wir unsere Kundenbetreuung in eine neue Dimension und bauen unsere Aktivitäten in den Bundesländern aus“, erklärt mii-CEO Marcus Izmir.

Kuzel, 47, ist ein Vertriebs- und Verkaufs-\"Self Made Man“. Der gebürtige Wiener kam über eine fundierte technische Ausbildung in das Management bei Topcall, bei der er von 1985 bis 1992 Technischer Leiter war. 1992 wurde Kuzel Vertriebsleiter für österreich und Ost-Europa, 1996 übernahm er die Geschäftsführung für österreich, Osteuropa und den Mittleren Osten. 2005 wechselte Wolfgang Kuzel als Geschäftsführer zur Elektronische Datenverarbeitungs GesmbH. Für seine neue Aufgabe bei mii hat sich Kuzel ehrgeizige Ziele gesetzt: \"Ich werde mein langjähriges Vertriebs-Know-how dazu nutzen, den Verkaufsbereich bei mii weiter auszubauen und die bereits sehr gute Kundenbetreuung weiter zu verbessern. Mein Ziel dabei sind die heimischen 500 Unternehmen und neue Kunden in den Bundesländern. mii bietet hier auf Grund seines Know-hows und seiner umfangreichen Technik-Expertise dazu enormes Potential“, erklärt Wolfgang Kuzel.

Wolfgang Kuzel lebt mit seiner Familie in Wien. Seine Freizeit widmet der gelernte Radio- und Fernsehmechaniker seiner Technik-Leidenschaft und sportlichen Betätigungen.

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Stein für Jahrzehnte

Im November wird die Autobahnspange Kittsee im Burgenland in Betrieb genommen. Damit verbessert sich die Verbindung zwischen Wien und Bratislava. Bis es so weit ist, haben die Baufirmen noch viel zu tun. Wenn die Politik zur Eröffnung des Autobahnteilstücks auffährt haben der Unternehmer Hans Asmer und Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl ihre Premeire längst hinter sich. Sie werden demnächst aus dem 45 Kilometer nördlich von Bratislava liegenden Steinbruch Solosnica Hartgestein für die Deckschicht der Autobahn liefern.

Der Raum Wien gehört zum Aktionsradius des Steinbruchs (200 km), dessen hochwertiger Melaphyr für Strassenbeläge und Gleisschotter verwendet wird. Die derzeit bewilligten Reserven reichen bei Vollauslastung für rund 30 Jahre. Für die ebenfalls steinreichen Flächen in der Nachbarschaft des Betriebsgeländes haben bereits erste Gespräche stattgefunden. Mit 12 Euro pro Tonne ab Werk hat Alas Slovakia gute Karten bei Baustellen um Wien, im Großraum Bratislava und im ungarischen Györ ins Geschäft zu kommen. Alas Slovakia gehört zu 67,5 Prozent der Asamer Holding AG, die Leitl Industriebeteiligung GmbH hält 27,5 Prozent. Die restlichen 5 Prozent des Joint Venture-Unternehmens hält der Geschäftsführer der Gesellschaft Jan Foltyn. \"Seine Beteiligung war uns wichtig\", betont Leitl, der gemeinsam mit seinen Partnern neun Millionen Euro in den ehemals staatlich verwalteten Steinbruch investiert hat. \"Durch die Modernisierung kann nun die Produktionsleistung von 400.000 auf 800.000 Tonnen pro Jahr verdoppelt werden\", berichtet Andreas Asamer, der für die Slowakei zuständige Vorstand der Asamer Holding AG. Noch ist der Markt dafür nicht geschaffen, was sich aber aufgrund der Gestehungskosten im slowakischen Werk rasch ändern könnte. Geschäftsführer Foltyn rechnet jedenfalls noch heuer mit Gewinnen aus dem Steinbruch.

Der nächste heimische Mitbewerber mit vergleichbarer Steinqualität sitzt mit dem zur Schwarzl-Gruppe (Porr) gehörenden Steinbruch Loja in Persenbeug (Nö). Der Großteil des Materials soll jedoch in den Heimmarkt Slowakei gehen, wo Foltyn enormen Nachholbedarf sieht. Die Slowakei werde ihre Baustoffproduktion massiv erhöhen um ähnlichen Pro-Kopf-Verbrauchsraten zu erlangen, wie sie in der EU üblich sind. Dies geschehe unter erschwerten Bedingungen, da etwa 28 Prozent der Fläche des Landes Nautura 2000-Gebiete seien während im EU-Schnitt lediglich 8 Prozent der Flächen als schützenswert gelten. Rohstoffabbau sei deshalb nur im Einklag mit der Natur und unter Einhaltung strenger Richtlinien möglich, so Fortyn. Etwa 1,8 Millionen Euro seien im Steinbruch Solosnica für Umwelt- und Anrainerschutz geflossen, betont Andreas Asamer. Man habe den \"modernsten Steinbruch Zentraleuropas\" errichtet und wolle \"nicht nur Marktführer sein, sondern auch Umweltführer\", so Asamer. Tatsächlich wurden von den österreichischen Errichterfirmen MFL und SBM sämtliche Förderbänder und Silos eingehaust und zwei Entstaubungsanlagen installiert um Lärm und Staub weitgehend zu vermeiden. Selbst die Manövrierfläche im Verladebereich ist betoniert um das Aufwirbeln von Staub zu minimieren. Auch der im Steinbruch eingesetzte Fuhrpark ist neueren Datums. Der Abtransport des Materials erfolgt per LKW, über den naheliegenden Bahnanschluss im Umfeld des Holcim-Zementwerkes werden maximal fünf Prozent des Gesteins verfrachtet. \"Das zentrale Problem für den Gütertransport per Bahn ist die Logistik\", erklärt dazu Leitl, der dennoch die Zukunft im Schienentransport sieht. Bis es soweit ist wünscht sich der Präsident der Wirtschaftskammer den baldigen Bau einer Donaubrücke bei Marchegg. Diese würde die beiden Länder zueinander führen und nebenbei auch die Attraktivität des eigenen Steinbruchs steigern, weil man sich den Umweg über Bratislava sparen würde.

Gut positioniert ist Alas Slovakia aber ohnehin. 2006 betrug der Umsatz den die 550 Mitarbeiter erwirtschafteten immerhin 66 Millionen Euro. Das entspricht etwa einem Fünftel des Gesamtumsatzes der Asamer Holding AG, die etwa 330 Millionen Euro umsetzt. \"Dieses Beispiel zeigt, dass es nicht immer die großen Multis sein müssen die ins Ausland gehen, sondern auch Mittelständler eine Chance haben\", betont Leitl. Alas hat in der Slowakei noch große Pläne. Eben wurde eine Kieswerk bei Nitra in Betrieb genommen, einige andere Standorte seien in der Pipeline, wie Andreas Asamer erklärt. Ziel sei es in der Westslowakei mit Kies und Beton flächendeckend präsent zu sein. 2006 wurden 3,5 Millionen Tonnen Kies, 130.000 Kubikmeter Beton und 600.000 Tonnen Zement produziert. Für die Asamer Holding ist Osteuropa sowieso die Nummer schlechthin. Die Tochter Alas International erzielte 2006 dort einen Umsatz von 165 Millionen Euro. Drei Viertel der gesamten Kiesproduktion und die Hälfte der Betonproduktion findet in den ehemals kommunistischen Staaten statt. Zement wird derzeit ausschließlich in Süd-Osteuropa erzeugt. Das wird auch so bleiben wiewohl hier an eine Ausweitung des Geschäfts gedacht ist. Ein Zementwerk am Meer ist eines der nächsten Ziele des oberösterriechschen Familienunternehmens. Bis eine passende Anlage zum Kauf kommt haben die Expansionsstrategen und Techniker der Asamer-Gruppe (3.200 Mitarbeiter) dennoch genug zu tun. Derzeit auch in Dubai, wo ein Mega-Steinbruch mit einer Kapazität von 5 Millionen Tonnen entstehen soll.

Bei derlei Großprojekten macht die Leitl-Gruppe nicht mit. \"Unser Aktionsradius ist Osteuropa\", erklärt der WKO-Präsident, der seinem Sohn Stefan eine große Aufgabe übertragen hat. Der kümmert sich um zwei von Leitl gemeinsam mit Alexander Maculan erworbene Steinwolle-Werke in Polen. Das erste Jahr fuhr man Verluste ein, im zweiten schrieb man eine Null, heuer solle es vielleicht schon Gewinne geben, verrät Leitl sen.. Derzeit haben man aufgrund der hohen Nachfrage Lieferprobleme, weshalb es gelte durch gezieltes Verteilen der Produkte die Kundenbindung zu leben. Das werde sich aber bald ändern, glaubtLeitl, da die Kapazitäten bei den Herstellern erweitert würden. Mittelfristig möchten die Leitls ihre Steinwolle in die Ukraine und in die russische Enklave Kaliningrad vertreiben. Derzeit würde sich sogar ein Transport nach österreich lohnen, weil hier die Nachfrage enorm sei.

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Frauen in die Technik

Mit dem AMS-Award \"Frauen in die Technik\" honoriert das AMS Oö symbolisch die Pionierleistung von Betrieben, die Frauen attraktive Perspektiven in qualifizierten technischen Berufen öffnen. \"Die Erweiterung des Berufskorridors von Frauen auf technische Berufe ist eine Win-Win-Strategie für Unternehmen und für Frauen. Betriebe nutzen ein unausgeschöpftes Potential an sehr gut qualifizierbaren Arbeitskräften, Frauen verdienen in technischen Berufen mehr als in traditionell weiblich besetzten Berufen\", erläutert Landesgeschäftsführer Roman Obrovski die Motive des AMS Oö zu seinem Schwerpunkt \"Frauen in die Technik\".

Das AMS Oö fördert Mädchen in Lehrberufen mit geringem Frauenanteil und die qualifizierte Ausbildung von Frauen in männerdominierten Berufsfeldern. Im Jahr 2006 haben die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des AMS Oö 512 lehrstellensuchende Mädchen und arbeitsuchende Frauen in technische Berufe vermittelt oder ihnen eine technisch orientierte Implacement-Ausbildung erschlossen. Im laufenden Geschäftsjahr bietet das AMS Oö 110 Implacement-Ausbildungen für Frauen in technischen Berufen an (\"FEM-Implacement\"). Die maximal drei Jahre dauernde Ausbildung endet mit dem Lehrabschluss. Sie ermöglicht es Betrieben, dringend benötigte Fachkräfte kostengünstig und betriebsnah auszubilden. Die beträchtlich hohen Kosten der langen Ausbildung trägt überwiegend das AMS Oö. Die Preisträger des AMS Award \"Frauen in die Technik\":

- Hartl Anlagenbau GmbH, Mauthausen (Kleinbetrieb)
Produziert und vertreibt Gesteinsbrechanlagen und Siebanlagen in alle Welt und setzt Frauen in allen Geschäftsbereichen ein

- GIG Fassadenbau GmbH, Attnang-Puchheim (Mittelbetrieb)
Verwirklichung von architektonisch anspruchsvollen Fassadenlösungen (internationale Großprojekte), 200 MitarbeiterInnen (davon elf Frauen den Bereichen Fertigung, Design und Projektleitung)

- Fronius International GmbH, Sattledt (Großbetrieb)
Internationaler Experte für Schweißtechnik, Batterieladesysteme und Solarelektronik, setzt Maßnahmen, Arbeit und Familie für Frauen vereinbar zu machen (u.a. mit einem Werkskindergarten)

- FCI Austria GmbH, Mattighofen (Sonderpreis FEM-Implacement)
Weltweit führender Lieferant von Steckverbindungen für die Automobilindustrie, Kommunikationselektronik und Microchips für unterschiedlichste Anwendungen 400 MitarbeiterInnen am Standort Mattighofen (davon sieben Frauen in der Produktion)

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Lokale Strategie

\"Wir müssen wieder nationaler werden“, meinte Harald Oettl, Business Unit Director Architektur und Bauwesen bei Autodesk, anlässlich der Präsentation der neuen Version von Revit Architecture 2008, einer Softwarelösung für die Gebäudedatenmodellierung. Die bisher gefahrene Schiene des CAD-Anbieters, Deutschland, österreich und die Schweiz als einen Markt zu sehen, wird revidiert, die Anpassung an die lokalen Inhalte einzelner Länder, wie Normen, Bemaßungen, Bauteilbibliotheken oder auch Wandaufbauten, werde wieder in den Vordergrund gestellt, räumt Oettl Fehler bei der bisherigen Marketingstrategie ein. Aber nicht nur die lokale Diversifizierung, sondern auch die Produktnamen ändern sich bei Autodesk. Mit dem Launch der neuen Version Revit Architecure 2008 soll das dreidimensionale Arbeiten in der Architektur noch einfacher werden. Aber auch für Statiker und Haustechniker werde es demnächst eine Version des Gebäudedatenmodells geben, mit Simulationen von Spannungs- und Temperaturverläufen oder mit Evakuierungsplänen für Facilitymanager. In diesen Bereich will Autodesk stärker investieren, kündigt Oettl an.
Für die, die weiter den zweidimensionalen Plan bauen, wird aber weiter die 2D-Zeichenschiene AutoCAD geben, für die ebenfalls eine neue Version unter dem neuen Namen AutoCAD Architecture 2008 auf den Markt kommt. \"Der Großteil des Marktes arbeitet noch in 2D“, räumt Oettl ein. Probleme gebe es dort nach wie vor mit den Schnittstellenformaten, wobei sich DXF als Standard herauskristallisiere, so der Autodesk-Manager.
Umsatzmäßig war Autodesk im Bereich Architektur und Bauwesen im Vorjahr mit einem Plus von mehr als 20 Prozentpunkten in den deutschsprachigen Ländern gut unterwegs. Rund 10 Prozent des weltweiten Umsatzes von 1,52 Milliarden Euro entfallen auf diesen Bereich, davon wiederum 10 Prozent oder rund 15 Millionen auf österreich. Für heuer erwartet sich Oettl hier ein Wachstum von 30 Prozent.
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Stahlhartes Geschäft

Die Waagner-Biro AG kann nach einem schwachen Jahr 2005 wieder ein bisschen aufatmen. Nach einem Gesamtumsatz von 173 Millionen Euro im Jahr 2004 und einem Rückgang auf 141 Millionen 2005 gelang es dem Konzern rund um den Industriellen Herbert Liaunig, das Ergebnis aus 2004 leicht zu übertreffen und knapp 178 Millionen Euro zu erwirtschaften. Das operative Ergebnis (EGT) stieg von 200.000 Euro im Jahr 2004 und 2 Millionen 2005 auf 5,4 Millionen im Vorjahr. Nicht ganz so gut ging es der Waagner-Biro Stahlbau AG: Diese Sparte ist die einzige in der Waagner Biro-Gruppe, deren Umsatz mit knapp 64 Millionen noch unter dem Umsatz von 2004 liegt. Auch der Anteil am Umsatz fällt mit 35 Prozent geringer aus als der Auftragseingang, der mit 52 Prozent Anteil den größten Kuchen in der Gruppe ausmacht. Ursache dürfte der anhaltende Preiskampf beim Stahl-Glasbau sein, der durch die jüngere Entwicklung der Stahlpreise nicht gerade abgemildert wurde, wie der für den Stahlbau verantwortliche Waagner-Biro-Vorstand Otto Biedermann meint. In den übrigen Sparten korrelieren Umsatz- und Auftragsanteil jeweils, mit 20% Umsatz- und 24% Auftragsanteil folgt die Aufbereitungstechniksparte Binder+Co, den Rest am Auftragskuchen teilen sich Jenbacher UK und Stage Systems.
Das größte Projekt der Stahlbau AG im Vorjahr war ein 14.000 m2 großes Stahl-Glasdach für ein Einkaufszentrum in Dubai, abgeschlossen wurden außerdem Aufträge für ein 8.000 m2-Dach für das Londoner Shopping Center \"White City“ sowie das von Norman Foster entworfene Elefantenhaus in Kopenhagen. In Liverpool entsteht ein Kongresszentrum, für das Waagner-Biro die Stahl-Glasfassade liefert. Neben dem schon traditionellen Markt Großbritannien sieht Biedermann den Mittleren und Nahen Osten sowie Nordamerika als Wachstumsmarkt, in den anderen Sparten auch den asiatischen und arabischen Raum sowie China, Indien und die GUS-Staaten.
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Personalisierte Inhalte und Werbung

Eine persönliche Ansprache war schon immer das Geheimnis erfolgreichen Marketings. Ob es sich um die individuelle Verkaufssituation in einem Kaufhaus oder die Massenansprache mit Fernsehkampagnen handelt - es geht immer darum, eine persönliche Ebene herzustellen. Das gleiche gilt für erfolgreiche Medienangebote: Sie müssen sich immer an ein Publikum wenden, das genügend Gemeinsamkeiten aufweist, um als Gruppe angesprochen zu werden. Denn die weltweit verfügbaren Informationen nehmen exponentiell zu. Die Konsumenten werden heute durchschnittlich mit mehr als 800 Werbebotschaften am Tag konfrontiert, manche Konsumenten sogar mit mehreren tausend, doch der Mensch kann pro Tag nicht mehr Informationen aufnehmen als vor 50 oder 100 Jahren.

Gerade heute suchen Menschen daher nach Wegweisern in diesem überangebot. Das Internet ist hier gegenüber klassischen Medien im Vorteil: Ein gewisses Maß an personalisierten Inhalten ist heute bei führenden Webseiten Standard. Nutzer stellen sich auf ihrer persönlichen Website ihr eigenes Nachrichten-Programm per RSS-Feeds zusammen oder verfügen, wie etwa bei Yahoo! Music, über ihre eigene personalisierte Radiostation. 59 Prozent der deutschen Internet-Nutzer unter 25 Jahren finden laut einer Studie von Novatris/Harris Interactive die Personalisierung von Startseiten wie \"Mein Yahoo!\" wichtig. Kunden schätzen es zum Beispiel auch, wenn ein Online-Shop wie Amazon ihnen Hinweise gibt, welche Bücher, DVDs und Musikangebote für sie aufgrund ihrer bisherigen Kaufhistorie interessant sein könnten. Technisch ist es heute möglich, jedem Nutzer gezielt Inhalte und Werbung anzuzeigen, die für ihn in diesem Augenblick mit hoher Wahrscheinlichkeit relevant sind. Leider ist die Mehrzahl der Systeme hier jedoch noch sehr einfach gestrickt und basiert kaum auf statistisch ausgewerteten Verhaltensweisen.

70 Prozent der Internetnutzer wünschen personalisierte Werbung
Etwa vier von fünf Internetnutzern möchten laut einer US-amerikanischen Umfrage von ChoiceStream personalisierte Inhalte angezeigt bekommen. 57 Prozent sind dafür bereit, demografische Informationen anzugeben, 63 Prozent ihre Präferenzen. Sieben von zehn Nutzern sind daran interessiert, über das Internet personalisierte Werbung zu erhalten. Mehr als ein Drittel der Nutzer sagen, sie würden Werbung mehr Aufmerksamkeit schenken, wenn sie personalisiert wäre. Gleichzeitig wird jedoch erwartet, dass Anbieter diese sensiblen Daten schützen. Der Online-Werbemarkt muss also intelligente, ausgefeilte Systeme entwickeln, die in erster Linie den Datenschutz berücksichtigen und dem Nutzer stets relevante Werbung anbieten.

Das mobile Internet wird sich vom klassischen Internet durch noch stärkere Personalisierung abheben. Niemand hat auf dem kleinen Bildschirm eines Handys Platz für Inhalte, die ihn nicht interessieren. Die neue mobile Suche Yahoo! oneSearch macht es dem Nutzer leicht, Inhalte zu finden, die relevant für ihn sind. Auch Fernsehwerbung steht vor einer Veränderung: Fernsehen über das Internet (IP-TV) ermöglicht auch dort, den Zuschauern relevante Werbung einzublenden, statt die Werbung breit zu streuen. Selbst auf öffentlichen Plakatwänden bahnen sich Neuerungen in Richtung Personalisierung an: In Pilotversuchen erkennen sie Verbraucher, die der personalisierten Ansprache zugestimmt haben, über RFID . Die Plakatwand schaltet dann um auf eine Anzeige, die für die Person aufgrund angegebener Präferenzen eine besonders hohe Relevanz besitzt. Zudem können Plakatwände heute schon als Stationen für Downloads über Bluetooth eingesetzt werden - und Bilder, Videos, Spiele oder Klingeltöne anbieten.\"

Der Autor: Bereits seit 2003 ist Heiko Genzlinger als Head of Sales bei Yahoo! Deutschland tätig. Seit September 2006 ist der Medienexperte Sales Director Yahoo! Media Sales

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Multimedia für unterwegs

Die Technical Imaging Press Association (TIPA), mit derzeit 31 Mitgliedern aus zwölf Ländern, ist die größte und einflussreichste Vereinigung der Foto- und Bildpresse in Europa. Jedes Jahr kommen die renommierten Experten der TIPA-Jury zusammen und wählen die besten Produkte der Digitalfotografie in Europa.

Der MultimediaStorageViewer P-5000 gewann einen der begehrten Preise und wurde zum \"Besten Back-up-Speicher in Europa 2007\" gekürt. Die Juroren honorierten die Speicherkapazität, die Qualität des PhotoFine-Displays und die Vielseitigkeit des P-5000.

Das Gerät bietet 80 GB Speicherkapazität und ein großes 4-Zoll-LCD-Display, das auf der Epson PhotoFine Ultra LCD-Technologie basiert. Dank eines neuartigen Systems aus vier Farbfiltern (rot, blau, smaragdgrün und gelbgrün) gibt er auch kritische Farben naturgetreu wieder. Neben den Formaten JPEG und RAW werden auch zahlreiche andere Video- und Audioformate unterstützt und machen es so zu einem wahren Multimedia-Gerät. Der Epson P-5000 zeigt 24-Bit Farbbilder mit bis zu 16,7 Millionen Farben an und die Kompatibilität mit sRGB und Adobe RGB-Farbräumen ermöglicht eine noch präzisere Darstellung. Der P-5000 verfügt über SD- und CF- Kartensteckplätze sowie eine USB 2.0-Schnittstelle für eine schnelle Datenübertragung zwischen Gerät und Computer.
Preis: 699 Euro

Produktmerkmale:
- Epson 4,0 Zoll PhotoFine Ultra LCD mit weltweit erstem Vierfarben-Filter
- Einmalige Bildhelligkeit, Farbbrillanz und Detailgenauigkeit (640x480 Pixel)
- Sicherung, Betrachtung und Austausch digitaler Fotos (JPEG \" RAW)
- 80 GB Speicherkapazität
- Adobe RGB Unterstützung
- Integrierter CompactFlash- und SD-Speicherkartensteckplatz
- Lange Lebensdauer der Batterie (Diashow mit einer Dauergebrauchszeit von bis zu 3 Stunden)
- Direkter Ausdruck über PictBridge
- Metadaten per Knopfdruck verfügbar
- Ordnerschutzfunktion für garantierte Sicherheit
- Sortierung der Bilder beim Betrachten für verbessertes Dateimanagement
- Unterstützung unterschiedlichster Film- und Musikformate (MP3, AAC,WMA, MPEG 1/2/4, AVC, WMV9 und Motion JPEG und DiVX)
- Weltweit erster tragbarer Player mit xvYCC-Videofarbraum-Unterstützung

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Flexibler 20-Zöller

Mit seinem hoch auflösenden 16:9 Display mit 1366x768 Bildpunkten eignet sich das Gerät nicht nur zum Betrachten hoch aufgelöster Fernsehbilder, sondern ist auch als Computermonitor einsetzbar. Ein Kontrast von 800:1 und eine Helligkeit von 500 cd/m² sollen in beiden Einsatzgebieten für beste Bilddarstellungsergebnisse sorgen.
Der dreh- und neigbare Schwenkfuß garantiert die Einstellung für eine optimale und ergonomische Sicht auf das Display und unterstützt so den hohen Betrachtungswinkel von 176 Grad. Für noch mehr Flexibilität lässt sich der N20W451T mittels seiner genormten Vesa 100x100 Schnittstelle bequem auf eine Vielzahl von Wandhalterungen montieren.

Anschlussfreudig
Neben dem HDMI-Anschluss für digitale Videoquellen und dem VGA-Connector (samt Audio-In) für die Verbindung zum PC, verfügt das Gerät auch über einen Komponenten-, einen Composite-, einen S-Video- und einen SCART-Eingang. So ist der N20W451T für alle digitalen und analogen Videoquellen gut gerüstet.

Beim Fernsehen darf natürlich auch der Ton nicht fehlen. Dieser wird zum einen durch zwei Drei-Wege Lautsprecher mit jeweils 3 Watt (RMS) und zum anderen durch die Verwendung der SRS-WOW-Technologie sichergestellt. Dabei handelt es sich um ein aufwändiges Klangverbesserungssystem, dass einen Raumklangeffekt erzeugt, der sonst nur von Surround-Systemen erzielt wird. Darüber hinaus werden Bässe tiefer und voller, sowie die Klangdynamik intensiviert.

Technische Daten:
• Hochauflösendes Panel 1366 X 768
• Diagonale 20 Zoll (51 Zentimeter)
• Blickwinkel 176° / 176°
• Helligkeit 500 cd/m2
• Kontrast 800:1
• Reaktionszeit 16 ms
• Lebensdauer 60.000 Stunden
• Teletext 1000 Seiten
• Bild in Bild
• Video In: HDMI, SCART, Komponenten, Composite, S-Video
• PC In: VGA (D Sub), Audio In
• Audio 2 x 3 Watt
• Kopfhörerausgang
• Abmessungen mit Fuß 544 x 450 x 250 Millimeter (544 x 395 x 99 Millimeter ohne Fuß)
• Gewicht 9 Kilogramm
• Preis: 399 Euro

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Im Test: Motor Storm für PS3

Im Rennen gegen mindestens zwölf andere Vehikel bahnt man sich mit Höchstgeschwindigkeit seinen Weg querfeldein entlang einer ungefähren Streckenführung durch Canyons, über Sprungschanzen und entlang beängstigender Abgründe. \"Motor Storm\" ist einer der heiß erwarteten Launch-Titel von Sonys NextGen-Konsole und hat somit die Aufgabe, die geballte Leistung des Hardwaremonsters Playstation 3 unter Beweis zu stellen. Und beim ersten Anspielen wird klar, was die nächste Generation der Spielkonsolen von ihren Vorgängern unterscheidet: die durch die Rechenpower mögliche unglaublich realistisch wirkende Physik, die der trotz ihrer themenbedingt (Staub, Match und Sand) wenig bunten, aber dennoch hervorragenden Grafik fast die Show stiehlt. Bei Explosionen und Crashs zerlegt sich das gewählte Fahrzeug schon mal in seine Einzelteile, matschige oder staubige Strecken hinterlassen ihre Spuren an den Karosserien und an der Windschutzscheibe - Kleinigkeiten, die den Spieler in Verbindung mit den spektakulär schön designten, aber knackig schweren Kursen und den herausfordernd aggressiven Gegnern direkt und unvermittelt ins Spielgeschehen eintauchen lassen. Trotzdem ist \"Motor Storm\" keine detail- und fahrphysikverliebte Simulation, sondern eher ein Arcade-Rennspiel geworden, das trotz relativ simpler Steuerung gefühlvolles und strategisches Fahren erfordert und oft genug kleinste Fehler bestraft. Ein Wermutstropfen ist die magere Anzahl verschiedener Strecken und die nicht wirklich vorhandene Story - abgesehen vom Abklappern der wenigen Kurse in einer der sieben verschiedenen Rennklassen gibt es weder Story noch Karrieremodus. Die Möglichkeit, vom Motorrad bis zum Monstertruck in jeder der sieben Fahrzeigklassen an den Start zu gehen, tröstet aber gemeinsam mit dem soliden, extrem spaßigen Multiplayerteil schnell darüber hinweg. Das Warten auf die PS3 und \"Motor Storm\" hat sich gelohnt: So schön, rasant und vor allem intensiv mittendrin waren Sie auf noch keiner Konsole im Cockpit - ein Rennerlebnis mit NextGen-Aha-Effekt, das noch Großes von Sonys neuer Konsole erhoffen lässt.
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Neuer Leiter Saab österreich

\"Wir freuen uns, mit Rainer Wulf einen profunden Kenner der Marke Saab für die neuen Aufgaben in österreich gewonnen zu haben“, so Jürgen Keller, Geschäftsführer von GM Austria, und ist sich sicher, dass Wulf mit seiner Erfahrung im Rücken den Erfolg und die Präsenz der Marke Saab in österreich weiter ausbauen wird.
\"Rainer Wulf hat für die Marke Saab in den letzten Jahren hervorragende Arbeit geleistet und wird die Marke auf dem österreichischen Markt gemeinsam mit seinem Team weiter positiv entwickeln“, ist Willi Fey, Saab Managing Director Mid-European Cluster, überzeugt.
\"Saab ist eine exklusive Marke mit ausgeprägter, eigener Individualität“, so Rainer Wulf. \"Ich freue mich, gemeinsam mit dem Saab-Team die erfolgreiche Tendenz weiter gestalten und das Potenzial ausbauen zu können.“ Seine Arbeitsschwerpunkte setzt er vor allem im Bereich der Händlerkooperation und im weiteren Ausbau des Saab-Markenprofils.

Seit 2004 war Wulf Geschäftsführer der Saab-eigenen Niederlassung in der Bankenmetropole Frankfurt am Main und leitete dort erfolgreich die Geschicke der schwedischen Premiummarke. In den Jahren 2001 bis 2003 konnte Wulf Erfahrungen im Bereich Händlernetzentwicklung bei Saab Deutschland gewinnen. Zuvor war Wulf bereits bei diversen anderen Premiummarken tätig.

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