Menu
A+ A A-
Archiv

Archiv (11315)

Neue, alte Wohntrends

von Alfred Bankhamer

Revolutionen sind zwar rar, nichtsdestotrotz tut sich einiges in Sachen Wohnkonzepte. Während sich Konzepte wie autofreie Siedlungen nicht wirklich durchsetzen, ist ein Trend mittlerweile Fakt: Der Siedlungsbau wird umweltbewusster. Die Pflicht zur Energieeffizienz und Nachhaltigkeit hat hier ausnahmsweise einen »Megatrend« vorweggenommen. »Diskussionen über den Klimawandel heizen zur Zeit auch das ökologiebewusstsein an«, sagt Harry Gatterer, der im Jahr 2002 die Lifestyle Foundation in Kufstein gegründet hat und sich mit dem Buch »Living in the future. Die Zukunft des Wohnens«, das er gemeinsam mit Cornelia Truckenbrodt in Kooperation mit dem Zukunftsinstitut des Zukunftsforschers Matthias Horx verfasst hat, als der Wohntrendforscher etablieren konnte. »Aber schon bald wird die große Schlagzeilenschlacht über den Untergang der Erde in der Vergessenheit versunken sein«, betont Gatterer, »wenn die Hysterie verschwindet, bleibt ein neues ökobewusstsein über - dann werden wir wissen, dass wir ein Teil der Natur sind und diese für unsere eigene Unabhängigkeit schützen müssen.« Eine Weisheit, die offensichtlich in den letzten Jahrzehnten verloren gegangen ist.

Read more...

Bio- Investitionen

Der Seekirchner Heizkesselhersteller Windhager Zentralheizung setzt auch weiterhin auf den Zukunftsmarkt Pelletsheizung. Mit Blick auf die langfristige Strategie des Familienunternehmens werden in diesem Jahr zusätzliche Fertigungsanlagen im Wert von vier Millionen Euro in Betrieb genommen. In Summe wurden seit 2002 rund 22 Millionen Euro in das Unternehmen investiert. »Unsere Fertigung befindet sich heute am neuesten Stand der Technik und ist Garant für absolute Präzisionsarbeit, aber auch für eine besonders flexible und wettbewerbsfähige Kesselherstellung«, so Johann Thalmaier, Geschäftsführer von Windhager Zentralheizung. »Wir sind heute stolz darauf, dass wir den Trend zu erneuerbaren Energien bereits frühzeitig erkannt haben« erklärt Geschäftsführer Manfred Faustmann und zeigt sich auch für die Zukunft zuversichtlich: »Der Brennstoff Pellets hat sich in kürzester Zeit vom Nischenmarkt zum Global Player entwickelt und birgt noch großes Zukunftspotenzial«, ist Faustmann überzeugt.
Read more...

Solare AG

Die Firma Kioto Clear Energy AG mit Sitz in Klagenfurt war bis Ende 2006 eine GmbH, seit 2007 firmiert das Unternehmen als AG. Konzipiert als Holding, sollen darunter mehrere Firmen des solaren Shootingstars Robert Kanduth Platz finden. Als Vorstände agieren Gerhard Rabensteiner und Meinhard Aicher. Die neu konzipierte Webpage www.kioto.com gibt einen Hinweis darauf, wie die Gruppe künftig aufgestellt sein wird. Da ist einmal das Zugpferd, die Firma GreenONEtec Solarindustrie GmbH, die EU-weit einen Marktanteil bei Solarkollektoren von rund 25 Prozent hält. GreenONEtec beschäftigt etwa 400 Mitarbeiter und setzte zuletzt 77 Millionen Euro um. Die 100-Millionen-Marke sollte bei der Dynamik des Marktes bald erreicht sein, erklärte Kanduth vor kurzem. An zweiter Stelle steht die Firma Kioto Photovoltaics GmbH (früher RKG Photovoltaik GmbH) mit identem Firmensitz wie GreenONEtec im Industriepark in St. Veit an der Glan. Es folgen die Firmen Uniblock Clear Energy Components und Unex Heatexchanger. Beides Unternehmen, die von Erwin Strickler gegründet und in die AG eingebracht wurden. Strickler ist nun neben Kanduth Hauptgesellschafter der Kioto AG und fungiert in der Uniblock als General Manager. Unex mit Sitz in Eisenstadt existiert seit 1999, hat sich auf die Erzeugung von Wärmetauschern spezialisiert und verfügt über ein Vertriebsnetz, das sich neben österreich auf die Länder Deutschland, Finnland, Spanien und Italien erstreckt. Uniblock wiederum bezeichnet sich selbst als führenden Spezialisten für Solarenergie und Warmwasseraufbereitung Europas. Die Firma wurde 2004 aus der Taufe gehoben und ist auf die Konstruktion, Innovation und Produktion von Komponenten für die Erzeugung von Warmwasser spezialisiert. Kanduth bereitet also in aller Stille ein großes Haustechnik-Outing vor. Dass all das in einer AG gebündelt ist, kann kein Zufall sein: Insider berichten, dass ein Börsegang für Kanduth durchaus immer wieder ein Thema sei. Sollte sich die Notwendigkeit für schnelles Geld aufgrund rascherer Expansionsschritte ergeben, sei dies eine Option unter mehreren. Das Umfeld würde jedenfalls passen. Viele der börsenotierten Solaraktien legten zuletzt gewaltige Wertzuwächse hin.
Read more...

Smarte Sache

Der Stromverbrauch steigt, Kreativität ist gefragt. Aus der Sicht der Salzburg AG stellt das Smart Grid Konzept, bei dem mehrere kleine Blockheizkraftwerke zu einem großen »virtuellen« Kraftwerk zusammengeschaltet werden, eine mögliche Lösung dar. Die zu Smart Grids zusammengeschalteten Blockheizkraftwerke (BHKW) sind mit einem Zentralrechner vernetzt. über modernste Kommunikationstechnik wäre es dann möglich, z.B. eine Strom-Lieferprognose an die Netzmanagement-Zentrale zu melden. Diese antwortet mit einer Bestellprognose, an die Zentrale erfolgt sodann ein Angebot bzw. Strom-Lieferprofil. Letzter Schritt ist die Bestellung für eine Stromlieferung.
Nach einem Pilotprojekt, bei dem die Salzburg AG, Salzburg Wohnbau und der Gerätehersteller Vaillant ein Brennstoffzellenheizgerät in einem Mehrparteienwohnhaus in Betrieb genommen haben, ziehen die Beteiligten nun ein Resümee: »Hohe Effektivität und hoher Nutzungsgrad«. Im nächsten Schritt sollen nun marktreife BHKW in Objekten der Salzburg Wohnbau und der Salzburg AG eingesetzt werden.
»Das in der Stabauergasse in Salzburg-Schallmoos eingebaute Brennstoffzellenheizgerät war ein Prototyp. Dennoch lag die Anlagenverfügbarkeit bereits bei fast 90 %. Erstmalig wurde damit in österreich die Praxistauglichkeit einer solchen Anlage im Wohnbau getestet. Das Grundprinzip dieser Brennstoffzelle basiert auf der chemischen Umwandlung von Erdgas in Wärme und Strom, als Abfallprodukt entsteht lediglich Wasser. Dieses Projekt liefert wertvolle Erkenntnisse für die weitere Entwicklungsarbeit«, erklärt Georg Patay von Vaillant Austria:
Nach Abschluss der zweijährigen Projektdauer sieht die Bilanz wie folgt aus: Die Wärmeabgabe der Heizanlage betrug 221.082 kWh, die des Brennstoffzellenheizgerätes 127.153 kWh. Die gesamte Stromproduktion des Brennstoffzellenheizgerätes betrug 43.108 kWh. Dafür verbrauchte die Anlage 343.352 kWh Erdgas.
Read more...

Börsegang vor dem Sommer

Die Kapsch TrafficCom AG hat die Investmentbanken Erste Bank und Sal. Oppenheim beauftragt, einen möglichen Börsegang als Konsortialbanken zu begleiten. Kapsch TrafficCom, das derzeit zur Gänze im Eigentum der Kapsch-Group Beteiligungs GmbH steht, strebt die Erstnotiz an der Wiener Börse, ein günstiges Marktumfeld vorausgesetzt, noch vor dem Sommer an.

Kapsch TrafficCom ist ein international führender Anbieter für innovative Straßenverkehrstelematiksysteme, -produkte und -dienstleistungen. Kapsch TrafficCom entwickelt und liefert vorrangig elektronische Mautsysteme, insbesondere so genannte \"multi-lane free-flow“ elektronische Mautsysteme und übernimmt den technischen und kommerziellen Betrieb dieser elektronischen Mautsysteme. Darüber hinaus bietet Kapsch TrafficCom Verkehrsmanagementsysteme, wozu Verkehrsüberwachungssysteme, Park- und Zutrittssysteme (innerhalb und außerhalb des Straßenraums) und Verkehrsbeeinflussungsanlagen zählen.

Auf der Grundlage von mehr als 15 Jahren Erfahrung im Markt für \"multi-lane free-flow“ elektronische Mautsysteme ist Kapsch TrafficCom der Meinung, dass das Unternehmen der Weltmarktführer für DSRC (\"dedicated short-range communication“) basierte \"multi-lane free-flow“ elektronische Mautsysteme ist (nach der Zahl der ausgestatteten Fahrspuren) und sich - mit mehr als 100 elektronischen Mautsystemen in 26 europäisches Ländern, in Australien, Lateinamerika, dem asiatisch-pazifischen Raum und in Südafrika mit insgesamt mehr als acht Millionen Transpondern und 11.000 ausgestatteten Fahrspuren - bei elektronischen Mautsystemen unter den weltweiten Marktführern positioniert hat. Kapsch TrafficCom hat ihren Sitz in Wien, österreich, und verfügt über Tochtergesellschaften und Repräsentanzen in 18 Ländern. Zum 31. März 2007 beschäftigte Kapsch TrafficCom insgesamt 774 Mitarbeiter.

Read more...

Energiesparen mit System

Die Gas-Brennwertthermen der neuen Cerapur-Generation von Junkers bilden den Kern eines Energiesparsystems - verbunden mit einem ebenfalls neuen Reglerprogramm mit patentierter Solaroptimierung. Damit unterstreicht der Systemanbieter seine Kompetenz in Sachen Brennwerttechnik mit solarer Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung.

Die neue Cerapur Comfort ist eines der leisesten Geräte am Markt. Die Wärmeerzeuger arbeiten durch eine neue Pumpenlogik sehr energiesparend. Möglich macht dies die Bosch Heatronic 3: Sie steuert die Umwälzpumpe in Verbindung mit einer witterungsgeführten Regelung energieoptimiert.
Die neuen Geräte lassen sich dank einer erweiterten Klartextanzeige sehr gut bedienen. Dem Fachmann helfen Klartext-Störungsmeldungen bei der Wartung. Bewährte Junkers-Anschlussmaße sowie Schnellmontagesets für zwei Heizkreise garantieren eine schnelle und einfache Installation. Außerdem verfügt die Cerapur über einen neuen Wärmetauscher, der zum einen ein geringes Gewicht hat und zum anderen leicht zu reinigen ist.

Read more...

Erdwärme- Joint-Venture

Anfang Mai wurde in Deutschland die Firma Vertical Heat GmbH gegründet. Dabei handelt es sich um ein Joint Venture des Heizungskesselbauers Viessmann und der Herrenknecht Tunnelvortriebstechnik. Die Stoßrichtung der Neugründung ist somit klar: Die Nutzung der Erdwärme soll forciert werden. Als Geschäftsführer des Unternehmens fungiert Oliver Kohlsch, der als ausgewiesener Experte der Erdwärmenutzung gilt. Tätig werden soll das Unternehmen nicht nur in Deutschland, sondern überall dort, wo Nachfrage besteht, wie ein Sprecher der Firma Herrenknecht erklärt. Herrenknecht hat erst im April gemeinsam mit der Bohrtec GmbH, einem Hersteller von Pilotbohrmaschinen, die Bohrtec Vertical GmbH gegründet, die sich auf Vertikalbohrgeräte für die oberflächennahe Energiegewinnung konzentriert. Die Erdwärme in Tiefen von 100 bis 150 Metern kann für die Beheizung und Kühlung von Wohnhäusern, öffentlichen Einrichtungen sowie Büro- und Industriegebäuden genutzt werden. »Ziel ist die Entwicklung und Herstellung leistungsfähiger und innovativer Vertikalbohrgeräte für oberflächennahe Geothermiebohrungen«, heißt es in einer Aussendung. Ein erstes Vertikalbohrgerät vom Typ »VB 20«, das Bohrungen bis 150 Meter abteufen kann, ist bereits in Bau und wird im Juni 2007 in den Einsatz gehen.
Viessman bietet Wärmepumpen mit einer Heizleistung bis zu 106,8 KW an, die sich in Kaskaden installieren lassen. Im Zuge des Geothermie-Tages in Tirol demonstrierte Kohlsch kürzlich am Beispiel des Technologiezentrums Lichtenau, wie eine Spitzenlastanlage für 3.300 m² Bruttogeschoßfläche konzipiert und finanziert werden kann. Dort wurde 23 Sonden mit einer Tiefe von 90 Metern installiert. Würden Energie für Heizung und Warmwasser für den Bau konventionell erzeugt, würden pro Jahr 11.830 Euro an Kosten anfallen. Mittels Geothermie wird dieselbe Leistung um schlanke 5.045 Euro erbracht. Kohlschs Resümee: »Das Erdwärmesondensystem finanziert sich durch die Einsparungen von selbst«.
Read more...

Achtung Einbrecher!

Wer erinnert sich nicht an die »Rammbock-Bande«: In einer spektakulären Aktion vor drei Jahren krachten fünf Profis mit einem Lieferwagen in die Auslage eines Juweliers in der Wiener Innenstadt, nachdem sie Nebenstraßen rund um die Kärntner Straße abgesperrt und der Polizei mit einem Nagelbrett den Weg versperrt hatten. Nach dem Blitzüberfall flüchteten sie mit Schmuck im Wert von einer Million Euro. ähnliches widerfuhr einem Juwelier in der Salzburger Altstadt im Sommer 2005: Drei Täter fuhren rückwärts mit einem gestohlenen Geländewagen in die Auslage und stahlen etliche Uhren. Der gleiche Juwelier wurde im Oktober 2005 vom sogenannten »Gentleman-Räuber« heimgesucht und innerhalb von eineinhalb Jahren noch weitere viermal überfallen.
Read more...

Folgenreicher Umfaller

Am Bezirksgericht Oberwart wurde soeben ein Prozess vertagt. Ein Kranunternehmen aus Wolfau im Burgenland fordert von der Familie ihres ehemaligen Mitarbeiters 170.000 Schadenersatz. Die Ursache der Klage liegt gut zwei Jahre zurück: Damals stürzte auf der Baustelle der Therme Stegersbach ein Kranwagen um. Der Fahrer war nach dem Unfall noch einige Monate bei der Firma weiterbeschäftigt und wurde im November 2005 in die Arbeitslosigkeit entlassen. Kurz danach erreichte ihn eine Forderung seines Arbeitgebers über Schadenersatz in der Höhe von 142.000 Euro. Es folgten mehrere Verhandlungen, in denen versucht wurde, zu klären, ob der Kranführer beim Aufstellen des Krans leicht oder grob fahrlässig gehandelt hatte. Der Angeklagte hielt dem Druck nicht Stand - er nahm sich im Mai 2006 das Leben.
Read more...

Consulting im Kosovo

Im März 2007 erhielt der in Gerasdorf bei Wien ansässige WLL-Spezialist Funknetz.at die Anfrage, ein Funknetz für ein lokales Jungunternehmen im Kosovo zu konzipieren. Schon einige Wochen später wurde der Auftrag unterzeichnet. Die Mannschaft um Geschäftsführer Manuel Urbanek erstellte das technische Konzept zum Marktstart eines kompletten Internetproviderdienstes innerhalb eines Zeitraumes von nur wenigen Wochen Vorbereitung. Das Paket umfasst neben Zieldefinition, Grob- und Strukurplanung, Consulting bei Wirtschaftlichkeitsberechnungen auch den Einkauf, die Realisierung, Aufbau und Inbetriebnahme des Netzes inklusive Backbone, Einschulung im Kosovo bis hin zur übergabe an den lokalen ISP.

Der Kosovo liegt im Zentrum der Balkanhalbinsel. Mehrere Wiederaufbauprojekte führen zu einem Nachkriegsaufschwung der Wirtschaft, welche weiters von der überdurchschnittlich jungen Bevölkerung profitiert. Dies kommt auch dem jungen Internet-Service-Provider V.I.P. Trading & Albi Sh.p.k. mit Sitz in Ferizaj zu Gute. Durch den Aufbau des Funknetzes werden bis Ende Juni 2007 rund 350.000 Einwohner die Möglichkeit haben, einen Internetzugang zu erwerben. Vorfinanziert wird das Projekt vom Mutterunternehmen V.I.P. Trading in Wals.

Read more...
Subscribe to this RSS feed