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Voll auf Empfang

Immer mehr Gebiete in österreich werden für Digitales Fernsehen erschlossen. Nach wie vor gibt es aber Randgebiete, in denen das Signal nur schwach ankommt. Eine gute Antenne kann die Qualität des Fernsehempfangs entscheidend beeinflussen. Um den Empfang zu optimieren, brachte TerraTec Electronic eine aktive Antenne für die hausinterne Nutzung - die Cinergy Antenna One. Dank der neuen und patentierten LRR-Technologie (Long Range Reception) sollen eine deutlich verbesserte Reichweite und eine deutlich höhere Empfangsqualität als bisher erreicht werden. Zusätzlich zu DVB-T kann die Cinergy Antenna One auch für den Empfang von DAB, dem digitalen Radio, verwendet werden.

Mit der LRR-Technologie ist Empfang laut Hersteller auch in vielen Regionen möglich, die bisher eine Außenantenne notwendig machten. Bei der Cinergy Antenna One kommt ein extrem rausch- und verzerrungsarmer Verstärker zum Einsatz, der unempfindlich gegenüber Störsignalen ist. Die Spannungsversorgung erfolgt über USB oder die Phantomspeisung eines entsprechend ausgestatteten DVB-T-Empfängers.

Die Cinergy Antenna One kann mit allen DVB-T-Produkten von TerraTec verwendet werden - aber auch mit DVB-T-Empfangsgeräten anderer Hersteller.
Die Cinergy Antenna One ist ab sofort im Fachhandel verfügbar und kostet 29,90 Euro.

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Sprache verbindet

Frühmorgens auf der Südosttangente. Die Blechlawine rührt sich keinen Zentimeter. Das Meeting beginnt in wenigen Minuten, die Verspätung ist unausweichlich. Statt jeden einzelnen Teilnehmer anzurufen und über die Verspätung in Kenntnis zu setzen, genügt ein Anruf beim Exchange 2007 Server und alle Konferenzteilnehmer werden per Sprach-Mail über die Verspätung informiert. Das funktioniert tatsächlich.
Möglich wird die Outlook-Sprachanbindung durch den \"telgo Connector for Microsoft Exchange 2007“. Dieser Connector verbindet den Exchange 2007 Server mit dem Telefonnetz. Dadurch kann Outlook via Sprachsteuerung über das Telefon \"fernbedient“ werden. Damit werden Termine, Kontakte und E-Mails über herkömmliche Telefone und Handys zugänglich. \"Darauf hat die Welt nicht unbedingt gewartet, es ist aber ein sehr nützliches und bequemes Service“, sagt telgo-Geschäftsführer Tristan Libischer überraschend offen. Der ehemalige Vorstand der Vianet AG und Gründer von Competence.Com Software \" Systeme will mit dem Connector zeigen, welche Erleichterungen VoIP in den Arbeitsalltag bringen kann. \"Damit sind Anwendungen möglich, über die man noch vor kurzer Zeit nicht einmal nachgedacht hat.“ Als Zielgruppe hat Libischer vor allem Kleinunternehmen mit fünf bis zehn Nebenstellen im Visier. Voraussetzung für das Service sind eine Breitband-Internetverbindung und IP-Connectivity am Exchange Server. Die Telefonverbindungen stellt telgo mit einem der ersten NGN-Netzwerke Europas über eine SIP-basierte Switching Infrastruktur bereit. Veränderungen an der Telefonanlage, Hardwareinvestitionen und Erweiterungen der Telefonleitungen entfallen. Auch die virtuelle Anbindung von Auslandsnummern ist möglich. Damit können sich Mitarbeiter aus derzeit 21 Ländern zum Lokaltarif einwählen.

Starke Partner
Gemeinsam mit Partner Microsoft will man das Produkt jetzt im Markt platzieren. Das ist nicht einfach, schließlich hat der Internettelefonie-Hype der letzten Jahre enorme Erwartungen geschürt, die in der Regel nicht erfüllt werden konnten. Viele Produkte wurden gelauncht bevor sie es zu einer echten Marktreife gebracht haben. \"Die Technologieskepsis ist vor allem bei KMU gegeben“, sagt Libischer. Das sei auch kein Wunder, schließlich wurde über eine lange Zeit vermeintliche Lösungen angeboten für die es eigentlich kein Problem gab. \"Es muss uns jetzt gelingen, den Mehrwert von VoIP zu transportieren“, sagt Bernd Zimmermann von Microsoft. \"Im Endeffekt geht es nicht um diese oder jene Lösung, sondern um Unified Messaging.“ Und damit in erster Linie um neue Services, die Arbeitsabläufe erleichtern, nicht nur um Kosteneinsparungen.

Reifer Markt
Konkrete Erwartungen an den Connector sind Libischer nur schwer zu entlocken. \"Wir wollen die Technologie leichter verfügbar machen und den Markt beschleunigen.“ Der Markt werde sich in den nächsten 24 Monaten enorm verändern. Das heißt es eigentlich immer, aber jetzt ist Libischer vom Wahrheitsgehalt dieser Aussage überzeugt. \"Zum einen sind die Endgeräte zu vernünftigen Preisen erhältlich, zum anderen ist der Markt reif.“ Libischer will zu den ersten gehören, die diesen Markt bearbeiten. \"Wir arbeiten seit zwei Jahren an unseren Lösungen. Wenn die anderen einsteigen, haben wir einen deutlichen Vorsprung und können auch neue Produkte nachlegen.“

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Virtuelle Botschaft

Die mahnenden Worte werden immer lauter. Ob es sich bei \"Second Life“ nur um einen künstlichen inszenierten Hype, einen Spuk, der bald vorüber ist, handelt, wird die Zukunft zeigen. Tatsache ist, dass sich die virtuelle Welt vor allem bei Unternehmen nach wie vor größter Beliebtheit erfreut. Global Player wie Toyota, IBM, Adidas und Reuters nutzen das virtuelle Umfeld von \"Second Life“ für Produktpräsentationen, Konferenzen und was ihnen sonst noch alles einfällt. Die Beko Engineering & Informatik AG will jetzt sogar die Sicherheitsabnahme für Industrieanlagen in \"Second Life“ durchführen. \"Die Sicherheitsabnahme wird schon jetzt an Hand von 3D-Modellen am Bildschirm durchgeführt“, sagt Vorstandssprecher Friedrich Hiermayer. \"Was liegt also näher, das Ganze in die virtuelle Welt von \"Second Life“ zu übertragen, dann kann die Abnahme zu jeder Zeit und von jedem Ort aus durchgeführt werden.“ Die Möglichkeiten für Unternehmen scheinen unbegrenzt. Jetzt erliegt mit Schweden erstmals auch eine ganze Nation dem Reiz der Zweitwelt. Am 30. Mai hat Schwedens Minister für Auswärtige Angelegenheiten, Carl Bildt, das \"schwedische Zweite Haus“ - Schwedens Botschaft in der virtuellen Welt von Second Life - eröffnet. Architektonisch orientiert sich die virtuelle Botschaft am House of Sweden in Washington, D.C., das die Botschaft Schwedens in den Vereinigten Staaten beherbergt. Die Kulisse für die virtuelle Botschaft ist das malerische Stockholmer Archipel. Pässe und Dokumente werden in \"Second Life“ nicht ausgestellt, die Botschaft dient als Informationsquelle und gibt Auskünfte darüber, wohin sich Besucher in der wirklichen Welt wenden müssen, um die benötigten Dokumente zu erhalten. Zentrale Aufgabe der virtuellen Botschaft ist es, die schwedische Kultur und Lebensstil zu präsentieren und zu fördern. Auch handfeste wirtschaftliche Interessen werden bedient. Viele schwedische Unternehmen und Organisationen sind an einer Zusammenarbeit interessiert. Gespräche sind mit etlichen potenziellen Partnern, etwa mit dem Karolinska Institutet und mit der schwedischen Umweltschutzbehörde, im Gange“, sagt Projektleiter Stefan Geens.
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Wiener Bauinnung: Neuer Stellvertreter

Der Wiener Bauinnungsmeister Walter Ruck hat einen neuen Stellvertreter. Martin Zagler, Baumeister in Wien und Niederösterreich, ist seit dem 14. Mai Nachfolger von Alexander Safferthal. Der bisherige stellvertretender Innungsmeister war zurückgetreten, nachdem er in der Wiener Wirtschaftskammer nach oben weggelobt und zum stellvertretenden Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk gewählt wurde. Beide Funktionen auszuüben, hätte einen Interessens- und Zeitkonflikt bedeutet, meint Safferthal, der nun unter anderem auch für das gesamte Bauneben- und Bauhilfsgewerbe zuständig ist. Zagler (37) ist Eigentümer der \"artbau Zagler Gmbh“ und seit 2001 Vorstand der niederösterreichischen Baugenossenschaft bau1. Sein Ziel sei es, dem Baugewerbe mehr Bewusstsein für Marketing, Lobbying und Eigenverantwortung einzuimpfen, um es gegen die Bau- und Fertighausindustrie sowie gegen die Schattenwirtschaft im Baugewerbe zu stärken, so Zagler. Mit diversen Veranstaltungen will er Impulse geben, Kooperationen als Chance zu sehen, kündigt der aus dem sozialdemokratischen Wirtschaftsverband (SWV) kommende Baumeister an. Auslöser für die Rochade in der roten Fraktion war die Bestellung des SWV-Präsidenten und Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Christoph Matznetter zum Finanzstaatssekretär, dessen Rückzug aus der Kammer ein Sesselrücken notwendig machte.
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Auf Erfolgskurs

Um dem Ansturm der stetig wachsenden Fangemeinde gerecht zuwerden erfolgt am 10. Juni die Eröffnung zwei gänzlich neuerSpieluniversen bei dem Onlinespiel Pardus. Das Entwicklerteam rechnet bis Jahresende mit einer weiteren Vervielfachung seiner Community.

Im kostenlosen Science-Fiction-Spiel Pardus erwarten denfrischgebackenen Piloten samt eigenem Raumschiff Abenteuer rund um Handel, Piraterie, Auftragsarbeiten, Schmuggelgeschäfte, und eine aufwendige Weltall-Industrie. Pardus ist ein graphisches,Browser-basiertes Internetspiel, das ohne jegliche Plug-ins oderDownloads auskommt.

Das Spiel zeichnet sich aus durch die zahlreichen Möglichkeitenfür den Gamer, eine reife Community, und die ständigeWeiterentwicklung seines riesigen Spieluniversums durch von derSpielergemeinschaft vorgebrachte Ideen. Pardus ist kostenlos;finanziert wird der Betrieb mit der Erwerbsmöglichkeit von\"Premium-Accounts\" gegen eine geringe monatliche Gebühr, mit dem besondere Funktionen genutzt und zusätzliche Gebiete erkundschaftet und kolonisiert werden können.

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Grasser und Strasser

Karl-Heinz Grasser macht nun also mit Meinl gemeinsame Sache. Die Gesellschaft Meinl International Power, geleitet von KHG und dem Ex-Vorstand der Verbundgesellschaft Hans Haider soll schon demnächst an die Börse gebracht werden. Ziel ist es zuerst Geld einzusammeln und anschließend in den Energiemarkt Ost- und Südosteuropas zu investieren. Dort stehen große Privatisierungen an und der Erneuerungsbedarf im Segment Kraftwerke und Nezte ist erheblich, so die Analyse der Experten.

Einer verwandten Tätigkeit geht auch der frühere Innenminister Ernst Strasser seit geraumer Zeit nach. Er ist Partner der Vienna Capital Partner des Heinrich Pecina und dort für die VCP Energy verantwortlich, die sich auf Entwicklung und Betrieb von Kraftwerken spezialisiert hat. \"Wir gehen die Sache von der Projektseite an, Meinl, wenn sie so wollen von der Geldseite\", erklärt Strasser, der nicht vergisst seinem früheren Ministerkollegen seine \"Gratulation zur guten Wahl\" auszurichten. Die VCP sei seit einigen Monaten im Gespräch mit Meinl, es sei durchaus möglich, dass es in der Zukunft gemeinsame Schnittpunkte gäbe, so Strasser. Seiner Einschätzung nach gäbe es derzeit \"sehr sehr viel mehr Geld als Projekte\". Kein Wunder also, dass er sich über die eigenen Aktivitäten nicht viel verraten mag. Derzeit arbeite er aber an einem Kraftwerk, das auf Wunsch eines industriellen Partners um 400 MW vergrößert wird. Die entsprechenden Ausschreibungen seien im Laufen. Klar sei aber, dass man für Projekte in der Größenordnung von 150 Millionen Euro starke Finanzpartner suche - Meinl wäre eine Option. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit erstrecke sich auf Bulgarien, Rumänien und Ungarn. In der Ukraine sei man aufgrund der ungewissen energiepolitischen Entwicklung eher zurückhaltend, wie Strasser erklärt. Mit den europäischen Größen des Energiegeschäfts gäbe es wenig Berührungspunkte. \"Wir verfogen eine ganz bestimmte Nische, zusammen mit industriellen Partnern\", so der Ex-Minister.

Kein Problem mit der neuen Energieidee Meinls hat man im Verbund. Dass der erst kürzlich aus der Verbundgesellschaft als Vorstandsvorsitzender ausgeschiedene Hans Haider nun genau dort als Konkurrent auftritt, wo der Verbund künftig wachsen will, sei kein Problem. \"Das Tätigkeitsfeld der neuen Gesellschaft, bei der Haider eine nicht-operative Funktion im Chairboard bekleidet, umfasst lediglich Finanzinvestitionen\", teilt dazu der Verbund-Sprecher Gerald Schulze mit. Haider habe die Organe des Verbund rechtzeitig über seine beruflichen Vorhaben informiert. Es gäbe keine Interessenskonfikte mit Haiders neuen Aktivitäten: \"Die Frage eines möglichen Konkurrenzausschlusses stellt sich daher nicht\", so Schulze.

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Aluminium in Renovation Award 2007

Der \"Aluminium in Renovation Award 2007“ - von der European AluminiumAssociation (EAA) initiiert - wird in österreich durch das Aluminium-Fenster-Institut (AFI), die Arbeitsgemeinschaft der Hersteller von Metall-Fenster/Türen/Tore/Fassaden (AMFT), die Bundeskammer der Architektenund Ingenieurkonsulenten, die Architekturstiftung österreich und die IGArchitektur, unterstützt. Gemeinsam treten sie als nationale Partner aufund machen ihre Mitglieder auf diesen Wettbewerb, der in 13 europäischenLändern durchgeführt wird, aufmerksam.
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Suzuki wählt Wolfsgraben

American Suzuki hat UC4:global für die Optimierung seiner IT-Prozesse ausgewählt. Mit Hilfe der Job Scheduling-Fähigkeiten von UC4:global kann American Suzuki die Abwicklung seiner mehr als 5000 Jobs pro Woche automatisieren. UC4:global konnte als einzige Lösung die aktuellen und zukünftigen Anforderungen der IT-Umgebung von American Suzuki erfüllen. Angesichts seiner umfangreichen Händlerorganisation, seines Produktionsvolumens, zahlreicher Kunden und verschiedener Technologie-Anbindungen rationalisiert American Suzuki mit UC4:global die Abwicklung kritischer Daten für Fahrzeugteile, Kundenbestellungen und allgemeine Geschäftsanwendungen.

UC4:global bietet American Suzuki die zentrale Steuerung und überwachung der IT-Prozesse auf allen Systemen im gesamten Unternehmen, über alle Plattformen und Applikationen hinweg.

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Das Razr 2 kommt!

Mit den neuen Handys will Motorola an den Erfolg der ersten Razr-Geräte anschließen, die sich nahezu 100 Millionen Mal verkauft haben. Das V8 und das V9 verfügen über den HTML-Browser Opera 8.5 sowie einem E-Mail-Client für POP3- und IMAP-Postfächer, die via Microsofts Active Sync mit dem PC synchronisiert werden können. Zudem ist Googles Suche vorinstalliert. Das V9m bietet dagegen lediglich über einen WAP-Browser. Als Prozessor dient ein ARM 11, beim V8 und V9 ist er mit 500 MHz getaktet, beim V9m mit 225 MHz. Via USB-Schnittstelle dauert es laut Motorola 2 bis 3 Sekunden, bis ein MP3-Stück vom Rechner auf ein Handy überspielt ist.
Auch eine bessere Sprachqualität soll geboten werden: die \"Crystal Talk\"-Technologie kann die Lautstärke eines Gesprächs automatisch erhöhen, und sich so an den Geräuschpegel der Umgebung anpassen.

Die Zwei-Megapixel-Kamera verfügt bei allen drei Modellen über die Funktion \"Best Pic\", die acht Aufnahmen in Serie macht. Zudem geben das V8 und das V9 Videos mit 176 x 144 Pixeln bzw. 320 x 240 Pixeln (V9m) bei 15 Bildern pro Sekunde wieder. Das V9 eignet sich auch für Videotelefonie. Die interne Speicherkapazität der Handys liegt zwischen 45 und 512 MB, dieser kann jedoch mittels Micro-SD-Karte auf 2 GB aufgemotzt werden.

Alle neuen Razr-Modelle sollen automatisch erkennen, welche Art von Nachricht sie verschicken. Das V8 soll das Menü, die Kontakte, E-Mails oder Nachrichten laut vorlesen. Die Nachrichten können auch stumm abgefragt werden, ohne dass der User das Handy aufklappen muss. An Bord befinden sich auch der Windows Media Player 11 und das Bluetooth-Profil A2DP.
V8 und V9m haben Abmessungen von 103 x 53 x 11,9 Millimetern. Für das V9 gibt Motorola 103 x 53 x 13,3 Millimeter an. Verfügbar sollen die neuen Modelle bereits ab Juli 2007 sein. Preisangaben gibt es noch keine.

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Prüfsummen gegen E-Mail-Müll

Allein im Jahr 2006 wuchs das Aufkommen an Spam-Mails bereits um über 500 Prozent. Seit 2007 hat sich dieser Trend sogar noch verschlimmert. Bei gleichbleibenden Spam-Erkennungsraten der eingesetzten Filter landet somit auch ein Vielfaches an unerkannten Spam-Nachrichten in den Inboxen der Mitarbeiter und auch die Belastung der gesamten E-Mail-Infrastruktur in Unternehmen steigt entsprechend. Daher sind neue Methoden gefragt, um die reibungslose E-Mail-Kommunikation auch in Zukunft sicherzustellen. Schließlich zählen überlastete Server, der Ausfall von Arbeitszeiten und verzögerte oder verschollene E-Mails zu den häufigsten Auswirkungen der Spam-Flut.

Da Spam sich inzwischen zu einer ernsthaften Bedrohung für E-Mail-Kommunikation und -Infrastruktur in Unternehmen entwickelt hat, ist heute der Einsatz einer E-Mail-Firewall erforderlich, die die geschäftsrelevante Kommunikation auch in Last- und Angriffssituationen sicherstellen kann. Zusätzlich ist eine professionelle Spam-Filter-Lösung nötig, die geschäftlichen Schäden vorbeugt und diese nicht potentiell verschlimmert.

Klassische Methoden der Spam-Erkennung wie inhaltsbasierte Erkennungsmethoden oder aber schwarze Listen auf Basis öffentlicher RBL (Realtime Blackhole List) -Datenbanken hinken jedoch immer wieder den ausgeklügelten Methoden der Spammer hinterher. Dazu gehört auch die Methode, Spam-Botschaften in Bilder zu verpacken, die sich so von konventionellen, textbasierten Filtermechanismen nicht mehr identifizieren lassen. Selbst Filter-Tools, die speziell auf diese Image-Spams ausgerichtet sind, haben Probleme neue Varianten, insbesondere von Random Image-Spam, zu erkennen. Spammer versehen zum Beispiel die Ränder und Hintergründe der integrierten Grafiken mit zufälligen Pixelfehlern und Farbmustern, um so die Erkennung ähnlicher Bilder zu erschweren. Zudem wird die Schrift in den Werbe-Bildern entsprechend variiert, damit auch Systeme scheitern, die mit Texterkennungsmethoden (OCR) versuchen, solchen Spam zu identifizieren. Unbefriedigende Ergebnisse liefern schließlich auch Methoden, die IP-Adressen verdächtiger Server sammeln: Einerseits landen täglich viele, \"gutartige“ Server von Unternehmen ebenfalls in den Ausschlusslisten - was dazu führt, dass auch erwünschte, möglicherweise sogar geschäftsrelevante E-Mails über Tage nicht ausgeliefert werden. Andererseits wechseln Spammer einfach Domänennamen und IP-Adressen im Sekundentakt.

Intelligenter funktioniert die überprüfung der E-Mails auf das charakteristisches Merkmal von Spam: die Eigenschaft als Massensendung. Ein solches System vergleicht über einen Kontrollsummen-Algorithmus E-Mails miteinander. Dabei wird der Inhalt der Nachrichten auf einen wenige Bytes großen Code reduziert. Je häufiger eine gleiche oder sehr ähnliche E-Mail innerhalb kurzer Zeit empfangen wurde, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um Spam handelt. Ein solches Verfahren benötigt für die Prüfung nur Bruchteile von Sekunden, so dass die elektronische Nachricht ohne Verzögerungen ankommt.

Der Hauptvorteil dieser Methode liegt jedoch - neben einer sehr hohen Spam-Erkennungsrate - in der niedrigen Rate an False Positives, also falsch als Spam deklarierte E-Mails. Bei keiner anderen Methode liegt die Rate derart niedrig, so dass keine wichtige, unternehmenskritische E-Mail durch den Spam-Filter verloren geht.

Schlecht konzipierte Filtermethoden sorgen häufig für großen Schaden und Mitarbeiter oder Administratoren müssen nach versehentlich als Spam markierten E-Mails suchen. Weil nahezu sämtliche konventionelle Spam-Filter den Typ der E-Mail durch den Vergleich mit bereits identifizierten und bekannten Inhalten oder anhand der Verwendung von Verteilern (Relays) identifizieren, bleiben bei diesen Methoden häufig auch wichtige E-Mails im Filter hängen. Selbst eine False-Positive-Rate von gering anmutenden 0,1 Prozent kann sich hier unter Umständen gravierend auswirken und der damit verbundene wirtschaftliche Schaden ist weit gravierender, als der durch den Empfang von Spam.

Robert Rothe ist Gründer und Geschäftsführer der eleven GmbH

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