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Kleiner Umbau

Mit dem überraschenden Ausscheiden von Karl Steinmayr aus der kaufmännischen Geschäftsführung der Alpine Bau hat der zur spanischen FCC-Gruppe gehörende Konzern mitten im Sommer einmal kurz für Aufsehen gesorgt. Steinmayr war zuletzt auch für den Bereich Kraftwerksbau verantwortlich und war vor seiner Tätigkeit als Alpine-Geschäftsführer beim früheren Eigentümer Pappas tätig. Er wurde erst im November 2006, also nach der übernahme durch die FCC, als einer von insgesamt acht Chefs bestätigt. Jetzt hat er sich eine neue Aufgabe gesucht und bleibt zugleich im Aufsichtsrat der Kraftwerkssparte, wie eine Sprecherin betont. Für die kaufmännischen Agenden zeichnet nun José Angel Brandin allein verantwortlich, eine Nachbesetzung steht nicht an. über ihm als Geschäftsführer der übergeordneten Alpine Holding GmbH sitzt Placido Alvarez Holgado. An ihm und seinen Kollegen liegt es jetzt, die Alpine profitabler zu machen. Im Vorjahr ist dies nicht wirklich gelungen, wie der seit Juni vorliegende Geschäftsbericht des Konzerns belegt. Zwar stieg die Bauleistung um nahezu 13 Prozent von 2,009 auf 2,266 Milliarden Euro, das Ergebnis ist jedoch deutlich geschrumpft. So betrug das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) 2005 gut 54 Millionen Euro, 2006 hingegen nur knapp 21 Millionen. Der Jahresüberschuss der Alpine reduzierte sich von 36 Millionen Euro im Jahr 2005 auf gerade 3,2 Millionen Euro. »Bei einigen Projekten im In- und Ausland waren erhöhte Risikovorsorgen erforderlich«, heißt es dazu im Vorwort des Geschäftsberichtes. Zu einzelnen dieser Projekte bestünden diesbezüglich noch Nachtragsforderungen, die allerdings noch nicht aktivierungsfähig waren, so das Management. Die vom früheren Mehrheitseigentümer nicht ausreichend unterstützte Expansion in die weite Welt ist also nicht nur rosig. Des Weiteren musste die Alpine negative Ergebniseffekte durch Insolvenzen von Kunden wegstecken. Im Bereich des Finanzergebnisses sei die Zinsbelastung durch die Finanzierung der Expansion erheblich angestiegen. »Das Zinsergebnis ist mit einem saldierten Aufwand von 13,6 Mio. Euro (Vorjahr 5,1 Mio. Euro) stark angestiegen. Dies ist vor allem auf die gestiegenen Kreditzinsen und auf den durch das Anwachsen der Forderungen gestiegenen Kreditbedarf zurückzuführen«, so die Bilanz. Der Auftragsstand der Alpine zum Jahresende 2006 betrug 2.176 Mio. Euro, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von sechs Prozent entspricht und rund 83 % des geplanten Jahresumsatzes für das Geschäftsjahr 2007 ausmacht. Rund 38 Prozent der Bauleistung werden im Ausland erzielt.
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Parabolische Aufbruchs stimmung

Am 11. Juli trafen sich Firmenvertreter, Techniker, Lokalpolitiker und der andalusische Minister für Innovation, Wissenschaft und Unternehmen Francisco Vallejo Serrano auf der Hochebene von Guadix im südspanischen Andalusien zur Grundsteinlegung des Parabolrinnenkraftwerks Andasol 2. Das 300-Millionen-Euro-Projekt wurde von der Erlanger Solar Millennium AG entwickelt und wird in unmittelbarer Nähe zum seit einem Jahr in Bau befindlichen Kraftwerk Andasol 1 stehen. Bei den Andasol-Kraftwerken handelt es sich um Parabolrinnenkraftwerke, die Ersten dieser Art in Europa. Jedes der beiden Kraftwerke hat eine Kollektorfläche von 512.000 m2. Die Errichtungszeit beträgt zwei Jahre pro Kraftwerk. Sobald die Kraftwerke ans Netz gehen, soll jede der Anlagen bis zu 200.000 Menschen mit umweltfreundlichem Strom versorgen, womit Spanien Solarkraftwerke von Weltrang bekommt. »Der Bau dieser ersten europäischen Parabolrinnenkraftwerke erfüllt für den Markt der solarthermischen Kraftwerke eine wichtige Vorbildfunktion. Dank der erfolgreichen Pionierarbeit verfügen wir heute über eine Spitzenposition im Markt, die wir weiter ausbauen wollen«, so Christian Beltle, Vorstandsvorsitzender von Solar Millennium. Das Unternehmen hat am selben Standort bereits ein drittes Kraftwerk entwickelt, das zusammen mit der portugiesischen EDP-Gruppe realisiert wird. Der Bau dieser Anlage soll Ende dieses Jahres beginnen. Die Solarkraftwerke können Strom planbar auch nach Sonnenuntergang bereitstellen. Große thermische Reservoirs speichern eine Energiemenge, die ausreicht, das Kraftwerk 7,5 Stunden unter Volllast weiter zu betreiben. Die Andasol-Kraftwerke sollen helfen, die Nachfragespitzen im spanischen Stromnetz in den Sommermonaten abzudecken, die vor allem durch den hohen Energiebedarf der Klimaanlagen verursacht werden.
An der Technologie sind deutsche Unternehmen maßgeblich beteiligt: Die Flagsol GmbH, Technologietochter von Solar Millennium, liefert Engineering-Leistungen für das Solarfeld, also Planung, Auslegung und Bauüberwachung sowie die Steuerung. Schott und Flabeg liefern wichtige Komponenten des Solarfeldes, Siemens die Turbine. Für den Bau zeichnet vor allem die spanische ACS/Cobra-Gruppe verantwortlich, die auch 75 Prozent der Anteile an der Projektgesellschaft übernommen hat.
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Hoffnungsmarkt Türkei

Die Türkei sei ein Wachstumsmarkt mit dem Faktor 2 im Vergleich zu Ländern wie Rumänien und Bulgarien, meint Reinhard Madlencnik, Ressortleiter Immobilien bei der Bank Austria-Creditanstalt. Im Zeitraum 2004 bis 2006 seien rund 25 Milliarden Euro an ausländischen Investitionen in die Türkei geflossen, im Vorjahr hätten sie mit 16 Milliarden einen Höhepunkt erreicht, 2,4 Milliarden davon entfielen auf den Immobilienmarkt, so die Immobilienmarkt-Analystin Karla Schestauber. Die Renditen lagen Ende 2006 zwischen 7,5 und 8 Prozent, im Logistikbereich bei 8 bis 10 Prozent. Das politische Risiko habe sich nach dem Ergebnis der Parlamentswahlen in der Türkei durch den Sieg der als wirtschaftsfreundlich eingestuften Partei AKP zumindest vorübergehend entschärft, ein von Jones Lang LaSalle durchgeführtes \"Transparency Ranking“ stuft das Land allerdings auf Rang 47 und damit als immer noch als wenig transparent ein. Auch die bürokratischen Hemmnisse für Investoren seien hoch, aus diesem Grund empfiehlt die BA-CA, für das Immobiliengeschäft einen lokalen Partner heranzuziehen. Internationale Retailer wie Carrefour und Metro, die ursprünglich direkt in den Markt einsteigen wollten, seien inzwischen Joint Ventures mit türkischen Partnern eingegangen. Den größten Büromarkt in der Türkei hat der BA-CA zufolge Istanbul. Der Bestand an A- und B-Flächen betrug dort Ende 2006 rund 1,85 Millionen Quadratmeter. \"Mit 200.000 Quadratmetern in Bau ist die Dynamik relativ gering“, meint Madlencnik über die Metropole. Bei den Mieten in bester Lage sei jenseits der 25 Dollar-Marke noch Platz nach oben.
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Untergeordnete Rolle

Als Bill Gates im Jahr 2004 die Aussage wagte, dass \"Spam innerhalb der nächsten zwei Jahre kein Problem mehr darstellt\", ahnte er wohl selbst nicht, welch dramatischen Verlauf die Entwicklung nehmen würde. Den fatalen Irrtum des Microsoft-Chefs belegen Anfang September auf dem Antispam-Kongress in Köln vorgestellten Zahlen: Experten gehen davon aus, dass von 2005 bis heute durchschnittlich insgesamt rund 300 bis 350 Prozent mehr an unerwünschten E-Mails in den Postfächern gelandet ist als in den Jahren zuvor. Börsennotierte Unternehmen haben Spezialisten zufolge eine harte Nuss zu knacken. \"Seit Ende 2004 ist die Zahl um den Faktor fünf gestiegen. Wir sprechen hier von rund 2,2 Millionen Spam-Mails an einem einzigen Tag\", warnt Robert Rothe, Geschäftsführer des deutschen Securityspezialisten eleven.

Die Täter bedienen sich dabei immer raffinierterer Methoden und \"ziehen ihren ganz persönlichen Nutzen aus der raschen Fortentwicklung neuer Technologien und der nach wie vor unzureichenden Implementierung geeigneter Sicherheitsmaßnahmen\", wie Evangelos Ouzounis von der European Network and Information Security Agency (ENISA), . Ein großes Problem stellen dabei heute so genannte Bot-Netze dar. Mit Würmern oder Trojanischen Pferden infizierte PCs kommunizieren fremdgesteuert miteinander, ohne dass der Nutzer etwas davon bemerkt. Die Netzwerke können eine Größe von mehreren tausend Rechnern erreichen und eignen sich dadurch hervorragend für die Verbreitung von Spam. Da die IP-Adressen ständig wechseln, lässt sich kaum noch nachvollziehen, wer für den Versand verantwortlich ist. \"Ein weiteres Problem liegt in der rasanten Geschwindigkeit der Verbreitung: Zwischen der Infektion eines PCs und dem Versand der ersten Spam-Mail liegen gerade einmal 36 Sekunden\", so Richard Cox, CIO Spamhaus. Daneben stellen aktuell auch PDF- und ZIP-Dateien eine neue Bedrohung dar. Die Formate werden als \"Container\" für Bild-, Text- oder Excel-Dokumente verwendet, in denen sich Spam-Nachrichten verbergen.

Untergeordnete Rolle der Politik. Was die Lösungsansätze betrifft, spricht heute kaum noch jemand über Maßnahmen der Politik beziehungsweise des Gesetzgebers. Die Wirtschaft geht mehr und mehr dazu über, sich selbst zu helfen und Gruppierungen zu bilden, die international aufgestellt zum Gegenschlag ausholen. \"Die Organisation auf internationaler Ebene ist auch bitter nötig, da die Spam-Problematik nationale Grenzen nicht kennt und ein globales Phänomen darstellt\", hieß es am Kongress.

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Sicheres Onlinebanking

Du überweist deine Handyrechnung Monat für Monat an deinen Netzbetreiber? Bist du Powerseller bei eBay, Leseratte bei Amazon oder hast gar eine eigene Wohnung? Dann bist du sicherlich versierter Onlinebanker: Nichts ist einfacher, als die Bankfiliale im Internet, die 24 Stunden, sieben Tage die Woche geöffnet hat. Doch hat das Thema Onlinebanking seit dem Markterfolg der bösen, datenklauenden Phisher ordentlich Schlagseite bekommen. Plötzlich werden überweisungsvolumina eingeschränkt und die Banken warnen pauschal vor Aktivitäten im Internet. Alles übertrieben? Teilweise, meinen Experten - raten gleichzeitig aber, gewisse Richtlinien im Netz einzuhalten. Frei nach dem Motto: mit offener Geldbörse und PIN-Code auf der Stirn läuft ja auch niemand auf die Straße.

Was können Verbraucher nun unternehmen, um ihre Daten besser zu schützen? Mit dem folgenden Zehn-Punkte-Plan für sicheres Onlinebanking geben Sicherheitsexperten E-Banking-Kunden eine verlässliche Richtschnur für ihre Finanzgeschäfte im Internet.

1. Eine Bank, eine Tür
Wer sicher sein will, sollte beim E-Banking keine anderen Webfenster geöffnet haben oder andere Onlinetätigkeiten ausüben. Das vergrößert das Angriffsrisiko. Wird die Verbindung nach Eingabe der PIN und TAN unterbrochen, ist Misstrauen angebracht. Sind die vertraulichen Daten bereits eingegeben, schnellst möglich den PIN fürs Online-Banking ändern!

2. Schloss und Riegel einsetzen
Anti-Viren-Lösungen schützen vor Angriffen und Hackern. Eine individuelle Firewall verhindert unberechtigte Zugriffe. Die größten Gefahren: Trojaner versuchen unbemerkt, PIN- und TAN-Daten ahnungsloser Online-Banker auszuspähen. Sie erhalten E-Mails, die dazu auffordern, Zugangsdaten in fiktive und schädliche Formulare einzugeben (Phishing).

3. Selbst ist der User
Die Webadresse für die E-Banking-Seite stets manuell oder über einen bewährten Favoritenlink eingeben. Warum? Nach jüngsten Berichten von Anti-Phishing-Organisationen lag die Zahl der Phishing-Seiten zuletzt bei bereits über 37.000 (!). Datendiebe versuchen, die Filtermechanismen in Browsern und Anti-Phishing-Toolbars durch eine Flut von URLs (=Webadressen) zu überwältigen. Links in falschen E-Mails können ebenfalls auf fremde Seiten führen, wo sensible Informationen gestohlen werden.

4. Weg mit dem Post-it!
Die Festplatte oder der Schreibtisch sind keine Aufbewahrungsorte für vertrauliche Informationen. Spickzettel gehören in die Schule - nicht auf den Monitor! Dazu gehört auch, dass Passwörter nicht abgespeichert werden oder zu leicht zu erraten sein sollten.

5. Bleib auf dem Laufenden
Betriebssystem und Browser sind nur durch regelmäßige Updates voll leistungsfähig. Aktuelle Patches bei der Installation nicht vergessen! Die Kontrolle der Sicherheitseinstellungen beim PC ist ebenso wichtig, da sich diese ändern können.

6. Weiße Weste
Zu Beginn der E-Banking-Session am besten den Web Browser schließen und dann erneut wieder öffnen. Spezielle Einstellungen am Browser verhindern Angriffe, indem sie beispielsweise die Ausführung von Active-X-Inhalten blockieren und Java-Anwendung nur dann zulassen, wenn der Nutzer sein Okay gegeben hat.

7. Drum prüfe, wer sich bindet
Auf die Quelle achten: Internetprogramme nur dann herunterladen, wenn die Herkunft bekannt und abgesichert ist. Du kannst sonst Viren oder Trojaner einschleusen, die geheime Daten ausspionieren.

8. Speicherdepot im Nebenzimmer
Damit bei einem Ausfall der Festplatte nicht alle abgespeicherten Konto- und Depotinformationen verschwinden, sollten wichtige Daten extern und regelmäßig gespeichert werden. Diese Backup-Dateien sicher aufbewahren!

9. Vermeide öffentlichkeit
Beim Online-Banking möglichst keine Rechner in Internetcafés nutzen! Auch ist vom Klick auf Links in E-Mails, Internetseiten oder sonstige Nachrichten, die zur Bankseite führen, abzuraten. Im Verdachtsfall das Online-Konto sperren und die Bank informieren! Das Konto wird automatisch gesperrt, wenn dreimal absichtlich eine Falsche TAN und PIN eingegeben wurde.

10. Wachsam bleiben, Augen offen halten
Ist die Adress-Zeile der Internetbanking-Anwendung korrekt? Schon kleine änderungen können zu einer gefälschten Seite führen. Das regelmäßige überprüfen der Kontobewegungen beugt ebenfalls vor. Im Schadensfall sollte umgehend ein überweisungsrückruf veranlasst werden.

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Sonderstellung

Der Kostendruck auf die europäische Mobilfunkbranche nimmt weiter zu. Die Märkte sind gesättigt, die Preise sinken. Zuletzt wurden Mitte 2007 die Roaming Gebühren deutlich reduziert. In österreich hat die Telekomregulierungsbehörde in den letzten zehn Jahren wichtige Schritte gesetzt, um den Wettbewerb zu fördern. Jetzt wollen Regulator und Betreiber neue Zielwerte für Terminierungsentgelte festlegen - jenen Betrag, denTelefongesellschaften für die Gesprächsvermittlung in fremde Mobilfunknetze bezahlen.

Eine Studie von A.T. Kearney über die EU-15-Telekommärkte zeigt, dass der österreichische Markt die im Vergleich höchste Spreizung von Terminierungsentgelten zwischen Mobilfunkbetreibern aufweist. Das Terminierungsentgelt spielt eine entscheidende Rolle. Einerseits für den Konsumenten, dadiese Gebühr die Basis für den Mindestpreis pro Gesprächsminute bildet. Andererseits für die Betreiber - die Terminierungsentgelte machen bis zu 20 Prozent des Umsatzes aus. \"Als dieMobilfunkbranche noch in den Kinderschuhen steckte, waren die Terminierungsentgelte ein wichtiges Element der Regulatoren. Deshalb wurden in vielen Fällen unterschiedlich hoheTerminierungsentgelte in Abhängigkeit der Marktstellung der Betreiber festgelegt“, erklärt A.T. Kearney-Geschäftsführer Robert Kremlicka.

In österreich liegt das Terminierungsentgelt durchschnittlich bei 10,4 Eurocent und damit leichtunter dem europäischen Mittel von 10,5 Eurocent. Anders sieht es bei den Unterschieden zwischenden Netzbetreibern im Land aus. Während die Spreizung in den meisten Ländern bei maximal 2Eurocent liegt, beträgt sie in österreich 6,8 Eurocent. \"Damit sind die Unterschiede in österreichvon allen untersuchten Ländern am höchsten“, so Kremlicka. \"Tendenziell haben Netzbetreiber mithöherem Marktanteil niedrigere Terminierungsentgelte. In österreich ist dieser Zusammenhangdeutlich stärker ausgeprägt als in anderen EU 15 Ländern.“

Vergleicht man die Terminierungsentgelte der größten und zweitgrößten Netzbetreiber, liegen diebeiden österreichischen Player jeweils unter dem europäischen Durchschnitt. Während in zweiDrittel der EU 15 die Entgelte für den größten und zweitgrößten Netzbetreiber gleich sind, ist dieSpreizung in österreich mit 2,3 Eurocent die zweithöchste. \"Die Studie zeigt keinenZusammenhang zwischen Terminierungsentgelt- und Marktanteilsdifferenz“, analysiert Kremlicka. \"Lediglich österreich und Belgien stellen mit einer signifikanten Spreizung eine Ausnahme dar.“

Neuer Zielwert. Aktuell laufende Diskussionen der nationalen Regulierungsbehörden in der EU deuten auf eineweitere Senkung der durchschnittlichen Terminierungsentgelte um ca. 30 Prozent von derzeit rund 10,5Eurocent auf rund 7,4 Eurocent bis Mitte 2009 hin. In österreich erörtern Telekom-Control-Kommission (TKK) und die österreichischen Mobilfunkbetreiber derzeit die weitere Entwicklungder Terminierungsentgelte. Der angepeilte neue Zielwert von 5,7 Eurocent - statt dem bisherigenZielwert von 6,8 Eurocent - würde rund 22 Prozent unter dem Durchschnitt liegen und wäre damit derniedrigste Wert innerhalb der EU 15. Unklar ist derzeit, bis wann der Zielwert erreicht werden sollund in welchen Schritten - dem so genannten Gleitpfad - sich die einzelnenMobilfunknetzbetreiber auf den Zielwert hinbewegen werden.

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Studie am Rad

Gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit hat mobilkom austria in einer Blitzumfrage das Handy-Telefonierverhalten beim Radfahren erhoben. Das Ergebnis der Befragung zeigt: Fast die Hälfte aller telefonierenden Radfahrer hat das Handy am Ohr - und das, obwohl 59 Prozent das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung für gefährlich halten. mobilkom austria startet deshalb die Aktion \"Am Radl NIE OHNE\". Zum Kick off werden dem Slogan der Aktion entsprechend 500 Freisprecheinrichtungen Radfahrer in Wien verteilt.

Fast jeder zweite telefonierende Radfahrer verwendet keine Freisprecheinrichtung. Nur 21 Prozent gaben an, immer eine Freisprecheinrichtung zu verwenden. Diese verbessert laut Meinung von 35 Prozent die Stabilität, weil beide Hände am Lenker gelassen werden können, und auch die Ablenkung vom Straßenverkehr sei geringer, gaben vier von zehn Befragten an. 38 Prozent der Radfahrer bleiben zum Telefonieren immer sofort stehen, doch jeder Fünfte steigt während des Gesprächs nicht ab. Der Anteil der telefonierenden Radfahrer steigt übrigends mit der Anzahl der pro Woche gefahrenen Kilometer. Von den Vielfahrern, die mehr als 40 Kilometer wöchentlich mit dem Rad zurücklegen, telefonieren sogar 56 Prozent. Generell werden die Gespräche aber kurz gehalten: 38 Prozent der Telefonate dauern zwischen ein und fünf Minuten, weitere 24 Prozent sind sogar unter einer Minute erledigt.

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Wachstumschancen für den IT-Markt

Die europäische IT-Industrie gibt jährlich hohe Summen für Softwarelizenzen aus, insbesondere an die USA. Finanzieren wir durch die Lizenzmodelle ausschließlich das Wachstum für Märkte außerhalb Europas? Wie und wodurch kann der europäische Markt künftig wachsen? Ist Open Source eine Chance für Europa, wieder im Wettbewerb einzusteigen? Diese Fragen bilden den Anstoß für neue Lösungsansätze.

Hartmut Müller, Geschäftsführer der Raiffeisen Informatik GmbH, betont die Abhängigkeit des europäischen IT-Markts von Amerika: \"Die großen IT-Hersteller beeinflussen den Wettbewerb über Lizenzverträge und Preisgestaltung. Sie haben das wirtschaftliche Potenzial, jede Innovation, die am Markt entsteht, zu kaufen oder selbst Innovationen mit hohen Investitionen zu forcieren.“ Die aktuellen Entwicklungen am IT-Sektor (Stichwort Communities) lassen jedoch neue Regeln entstehen und eröffnen wiederum Chancen.

Georg Hahn, Geschäftsführer von Raiffeisen Solution, sieht derzeit keine wesentlichen Neuerungen: \"Innovation bedeutet im Moment nur schneller, besser, einfacher, billiger. Wirkliche Innovationen sind nicht in Sicht.“ Europa habe die IT-Industrie schon lange an Amerika verloren und sei nun dabei, die Kommunikationsindustrie an Asien abzugeben. Der Profit, der in amerikanischen und europäischen Märkten gemacht wird, werde in neue Märkte wie Asien investiert. Dadurch gehe Wertschöpfung verloren. Gegentrends sieht Hahn in den globalen Online-Communities und im Potenzial von Open Source Software.

Anton Fricko, Program Manager Emerging Technologies bei IBM UK, betont die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Anwendern, Entwicklern und Businesspartnern für die Zukunft. \"Beinahe alle erfolgreichen Open Source Software-Projekte wurden maßgeblich von kommerziellen Softwarehändlern beeinflusst oder unterstützt.“ Er sieht künftig vor allem hybride Kombinationen von Open Source Software und kommerzieller Software und streicht Erfolgsmodelle im Bereich der Entwicklung wie zum Beispiel Moodle oder Sakai hervor.

über den Arbeitskreis
Arbeitskreis 05 \"The end of IT-Innovation - the growth opportunity for Europe?“
Freitag, 24. August 2007, 9.00 -14.30 Uhr, Hauptschule/Alpbach
Sprache: englisch
Teilnehmer: Mag. Hans Müller, Future Network (Moderator); Univ.-Prof.Dr. Gerhard Chroust, Kepler-Universität Linz; Anton Fricko, IBM UK; Mag. Richard Gauss, Bundesministerium für Finanzen; Mag. Georg Hahn, Raiffeisen Solution; Li Haibo, China Electronics Standardization Institute; Dr. Barbara Held, Generaldirektion für Informatik / Europäische Kommission; Ing. Mag. Hartmut Müller, Raiffeisen Informatik GmbH; Stephen Prentice, Gartner Research (EMEA); Xie Qian, China Electronics Standardization Institute
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Schmal, schwarz und sexy

Es muss nicht immer nur Apple sein: der deutsche Endgerätehersteller TrekStor stellt mit dem neuesten Protagonisten seiner MP3-Player-Reihe \"i.Beat“ den Designprimus aus übersee locker in den Schatten. Der \"i.Beat blaxx“ verfügt als extrem flacher Miniplayer über einen Movie-Player zum Abspielen von Videos, ein scharfes TFT-Display mit insgesamt 260.000 Farben, ein integriertes Stereo-FM-Radio sowie ein Diktiergerät und eine Ordnernavigation. Außerdem ist der schwarzfarbene \"blaxx“ mit einem Line-in-Anschluss ausgestattet, der die Aufnahme von anderen Audiogeräten ermöglicht. Der Movie/Music-Player ist mit einer Speicherkapazität von 2 oder 4 GB erhältlich und bietet dabei Platz für bis zu 80 Alben Lieblingsmusik. Diese können die Nutzer 15 Stunden lang ohne Pause genießen - so lange hält der Akku.

Der deutsche Hersteller, der sich neben Multimediaplayern auch auf USB-Festplatten und Speichersticks spezialisiert hat, will mit dem schwarzfarbenen Kleinod junge und trendbewusste Zielgruppe ansprechen, die mit ihren MP3-Playern noch viel mehr machen wollen als nur Musik hören. \"Wir sind damit auf dem richtigen Weg in die digitale Welt“, heißt es bei TrekStor.

Features für Multimedia. Der i.Beat blaxx besitzt ein flaches Touchpad, das sich über die leuchtenden Sensortasten einfach bedienen lässt. Der neue Movie-Player unterstützt neben den herkömmlichen MP3-, WMA- oder WAV-Dateien auch das Abspielen von Dateien im Container-Dateiformat OGG oder der (eher selternen genutzten) MPEG-4-Version SMV. Ebenfalls unterstützt wird das Digital-Rights-Management-Format, um im Internet gekaufte Songs hören zu können. Auch damit hat der blaxx Apples iPod einiges voraus: der Vorteil bei kleineren Herstellern, ihre Geräte nicht mit einem proprietären Format zu beschränken, spricht für Geräte von Firmen wie creative, iriver - oder eben TrekStor.

Der superschmale MP3-Player hat die Maße 34 mm x 81 mm x 8 mm und wiegt mit Akku gerade mal 27 Gramm - lässt sich somit also problemlos transportieren. Zusätzlich verfügt der Mini-Player über die klassische Shufflefunktion, mit der die Titel zufällig ausgewählt und abgespielt werden können. Darüber hinaus: Eine Resume-Funktion lässt das kleine Multimediagerät nach dem erneuten Einschalten genau dort ansetzen, wo es vorher unterbrochen wurde. Mit dem blaxx lassen sich auch direkt vom integriertem Radio WAV-Dateien aufnehmen und auch Diashows mit den bereits abgespeicherten Fotos im JPEG- oder BMP-Format anzeigen. Der integrierte Akku wird dabei ganz easy über die USB-Schnittstelle aufgeladen.

Preis und Zubehör. Der Preis ist klein, aber auch die Speicherkraft: Der i.Beat blaxx kostet ab Verkaufsstart im Herbst zwischen 120 Euro (2 GB) und 150 Euro (4 GB). Im Lieferumfang sind dafür Sennheiser-Kopfhörer, USB-2.0- und Line-In-Kabel, Umhängeband, eine MP3-Konvertierungssoftware, eine Treiber-CD und, wie gesagt, eine Menge Features.

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Sicherung der Stromversorgung

Die Gefahr von großflächigen Stromausfällen ist vor allem dort gegeben, wo der Ausbau der Stromnetze mit dem rasant steigenden Verbrauch nicht Schritt halten kann. Dieses Szenario trifft auch auf österreich zu. »Der Ausbau der Netze genügt der Nachfrage von Bevölkerung und Wirtschaft nicht mehr«, sagt Lothar Fickert, Leiter des Instituts für Elektrische Anlagen der TU Graz. Die Folgen können eine schlechtere Versorgungsqualität, mehr Stromausfälle und Gefährdung von Personen sein, malt Fickert ein düsteres Bild. Der Grazer Forscher hat nun ein Modell entwickelt, das zur Sicherung der Stromversorgung beiträgt, indem es die Fehlersuche bei Stromausfällen erleichtert. Mit einer neuen Formel errechnet es die Entfernung zum Fehlerort in bisher ungekannter Exaktheit. »Eine schnelle Ortung der Fehler ist notwendig, um Personenschäden an der Fehlerstelle zu vermeiden und die Stromversorgung zu sichern«, so Fickert. Die neue Grazer Formel zur sicheren Stromversorgung hat den Test auf Praxistauglichkeit bereits durch Feldversuche in Stromnetzen bestanden, die Forscher haben ihre Entwicklung auch schon zum Patent angemeldet.
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