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Wer will mich?

Von Rainer Sigl

Grüß Gott, meine lieben Zuschauerinnen und Zuschauer, ich freue mich, dass Sie auch heute bei unserer Sendung wieder mit dabei sind. Heute hab ich ein paar ganz wunderbare Gelegenheiten für Sie oder Ihre Firma, und ich sag immer, warum sollen Sie mühsam ihre Angestellten von klein auf groß ziehen, wenn zugleich ein treuer, liebenswerter und erfahrener Mensch hier bei uns nur darauf wartet, dass er ein neues Zuhause findet? Sparen Sie sich doch den Headhunter und geben Sie unseren Zöglingen eine Chance und damit auch die Hoffnung auf ein erfülltes, glückliches Arbeitsleben zurück. Vergelt’s Gott!
Und schon geht’s los, hier haben wir gleich den ersten Fall heute Abend, ein tragisches Schicksal, gell, also das ist der Erhard. Der Erhard hat’s besonders schwer gehabt, Sie sehen’s ja, er ist nimmer ganz jung, aber er hat ganz treuherzig jahrelang als Lobbyist im internationalen Beschaffungswesen gearbeitet und ist aber kürzlich von seiner früheren Firma EADS ausgesetzt worden, nur weil er sich eine leichte Pilzvergiftung zugezogen hat, ja, ich weiß, es ist furchtbar, wie herz­los manche Menschen sind. Sie wissen eh, der Erhard kriegt von uns alle Impfungen und wird sogar im Moment von einem eigenen Ausschuss untersucht, also da kann dann gar nix mehr passieren … ja, Erhard, jetzt sei brav … ja, da ist die Kamera, gell … AUS, Erhard, AUS! Ziehst Dir Du die Hosen aber SOFORT wieder an! Haha, ja, Sie sehen’s ja, er wird immer ganz übermütig, wenn er eine Kamera sieht, aber er ist wirklich ein ganz ein Lieber.
So, und dann kommen wir schon zu unserem nächsten Zögling, und das, meine Damen und Herren, ist ein ganz tragisches Schicksal, also das ist der Helmut. Ja, der ist ein bissi schüchtern, ja, komm unter deiner Decke raus, ja, brav, aber der Helmut, das muss man leider sagen, ist auch schwer krank. Früher war er ein Ge­neraldirektor von einer großen Bankengruppe, aber wegen einer karibischen Viruserkrankung war er zuerst in Südfrankreich auf Kur und ist erst vor kurzem wieder hierher zurückgeholt worden, aber es geht ihm noch ganz schlecht. Ja, er hätt halt gern noch ein bissi Kur, gell, Helmut? Wenn Sie sich also für den Helmut entscheiden, müssen Sie ihm viel Liebe und Pflege entgegenbringen, aber dann wird er’s Ihnen sicher mit aufrichtiger Treue danken. Leider können Sie den Helmut auch noch nicht sofort mitnehmen, weil da muss erst noch einiges mit der Staatsanwaltschaft geklärt werden, also, im schlimmsten Fall können S’ ihn erst so in zehn, zwanzig Jahren abholen. Rufen S’ bitte an - Sie wissen, es gibt hier ja immer auch ein Platzproblem im Zwinger, und seit jetzt auch noch aus Graz dieser Fußballmanager da ist, ist der Helmut sterbens­unglücklich. So, und mein charmanter Assistent bringt uns schon den nächsten Problemfall, und das ist jetzt ein ganz ein junger Tausendsassa, ja gell, der Karl-Heinzi. Also wir hier haben ihn ja sofort liebgewonnen, weil er so ein Prachtexemplar ist, ja, schaun S’ sich nur das Fell an! Der Karl-Heinzi ist traurigerweis durch einen Familienstreit in der Partei plötzlich ausgesetzt worden und man merkt’s, er fadisiert sich halt enorm so ohne Aufgabe und ganz ohne Ansprache. Er tollt zwar schon noch viel mit der Fiona und den Fellners herum, aber man merkt’s, der braucht eine Aufgabe! Ja, schaun S’, jetzt hat er die Kamera entdeckt, ja, da strahlt er!
übrigens wird unten im Bild gerade die Rufnummer eingeblendet, wo Sie anrufen können, wenn Ihnen einer unserer Lieblinge das Herz erweicht hat. Natürlich können Sie auch aus dem Ausland anrufen, die Vorwahl steht dann gleich drunter, und eins noch zu unseren russischen Zuschauern: Wir können auch gern besonders günstige Komplettpakete schnüren, zum Beispiel dieses Mal unsere Aktion 1+1: Der Karl-Heinzi ist ein Fuchs, was Finanzen betrifft, und wenn S’ zum Beispiel unseren Problemfall aus der letzten Sendung, das Stricklieserl, auch noch dazunehmen, dann können S’ beide besonders günstig von der Steuer absetzen. Bitte, bitte rufen Sie an und geben Sie diesen entzückenden Geschöpfen etwas Lebensfreude zurück!

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Zurückgelegt und ausgebaut

Dass bei der jüngsten Auftragsvergabe seine Aufsichtratsposition bei der öBB Holding unvereinbar mit seiner Funktion als Eigentümervertreter bei Kapsch CarrierCom gewesen sein soll, ließ Kari Kapsch nicht lange auf sich sitzen. Er trat noch vor der Absegnung des neuen GSM-R-Auftrags von seinen Funktionen bei den Bundesbahnen zurück. Ganz so leicht, wie böse Zungen behaupten, wäre der Deal aber nicht zu gewinnen gewesen. Kapsch-Manager Horst Kaufmann spricht von der \"technisch umfangreichsten Ausschreibung“ seiner Karriere. über 2300 Punkte galt es in der Angebotsphase zu beantworten. Gegenstand des 40-Millionen-Euro-Auftrags sind die Einrichtung eines neuen digitalen Zugfunk-Systems GSM-R (siehe Kasten) auf rund 3500 Streckenkilometern in österreich. Kapsch errichtet nun gemeinsam mit dem kanadischen Technologiepartner Nortel eine 80 Kilometer lange Pilotstrecke von Wels nach Passau, die im kommenden Jahr fertig zum Testbetrieb stehen soll. Der Vollausbau wird voraussichtlich bis 2012 dauern und im Endstadium 750 Basisstationen umfassen.

Marktvorteil für Kapsch, um schlussendlich den einzigen Mitbewerber Siemens auch noch in der finalen Kuvertrunde unterbieten zu können: die profunde Kenntnis des Auftraggebers. Mit der öBB steht Kapsch seit 30 Jahren in Partnerschaft. 1976 begannen die Basteleien am analogen Zugfunk, Kaufmann und seine Mannschaft kennen aufgrund der langjährigen Erfahrung die Eigenheiten und Strukturen des Kunden. Ein nicht unschätzbarer Vorteil, wenn man etwa in der Installation um die direkten Ansprechpartner weiß, um neue Geräte und Verbindungen ohne Verzögerung abtesten zu können.

Ausweitung in den Osten. Einige Jahre schon hat man in Sachen GSM-R gedarbt, nun geht es Schlag auf Schlag. In der Slowakei wurde die Pilotstrecke bereits abgenommen, die slowakische Bahn plant für Herbst den nächsten Ausbau. In Tschechien wird ebenfalls in Kürze die erste Strecke erweitert. Ausschreibungen in Polen, Bulgarien und Rumänien und Kroatien stehen noch aus. Abhängig der politischen Situationen und Fördertöpfe in Brüssel werden Ausschreibungen und Projektstarts nun für die kommenden Monate und Jahre erwartet. Richtig spannend ist es für Horst Kaufmann derzeit aber in Ungarn: das Angebot für den GSM-R-Ausbau wurde am 7. Mai abgegeben. Die Entscheidung für den 200 Millionen schweren Ausbau wird für Herbst erwartet.

Das Projekt im Nachbarland ist aus verschiedenen Gründen größer als der eben gewonnene öBB-Auftrag. Zum einen sind auch GSM-R-Handsets und Empfangsgeräte in den Loks Teil des Auftrags. Zum anderen wird der neue Zugfunk dort auf der grünen Wiese errichtet. Während in österreich teils lediglich Repeater und Verlängerungskabel in die bereits vorhandenen Zugfunkstationen gesetzt werden müssen, gilt es letztere in Ungarn überhaupt erst zu errichten. Für Budapest ist die teure Projektfinanzierung dennoch zu schaffen: 85 Prozent des Budgets werden aus dem strukturfördernden Kohäsionsfonds der EU beglichen.

\"Der Aufbau des neuen digitalen Zugfunks ist ein echtes Turnkey-Projekt“, betont Kapsch-Sprecher Hans-Georg Mayer die Energie und das \"unglaubliche Projektmanagement“, das man in das Thema investiert hat. Während die GSM-R-Geräteentwicklung im März von Kapsch an Funkwerk verkauft worden ist, sieht sich CarrierCom ungebremst als internationaler Brückenbauer. \"Unsere Projekte sind nicht nur technologisch grenzüberschreitend“, sieht Mayer in GSM-R ein strukturpolitisches Thema für Gesamteuropa.

Mobilfunk für Eisenbahner
Um die national unterschiedlichen Regeln für die Bahnkommunikation zu standardisieren, beschlossen in den Neunziger Jahren 32 Eisenbahngesellschaften aus 24 Ländern Europas die technische Umsetzung eines einheitlichen Systems. ETCS (European Train Control System) ist die Basis für ein europaweites Signal- und Zugsicherungssystem. Trägertechnologie ist das digitale Mobilfunksystem GSM-R. Bei GSM-\"Railway“ sind weitaus mehr Funktionen als in herkömmlichen Funknetzen möglich. In den Zügen fest installierte GSM-R-Telefone sind mit Schnittstellen für Broadcast- und Gruppenrufsystemen ausgestattet, die eine Kommunikation mit definierten Benutzergruppen (etwa: alle Züge in der Region XY) ermöglichen. Für Bahnarbeiter oder Rangierpersonal gibt es Mobiltelefone, die normalen Handys ähneln, aber robuster sind. Zum Einsatz kommen Push-to-talk für Gruppenrufe und Ruftypen mit verschieden hohen Prioritäten, um bei Notrufen andere Gespräche unterbrechen zu können.
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My very first robot

Gefragt sind heute allerdings übergreifende Konzepte, die mit einer einfachen, manuellen Sicherung nicht mehr zu bewältigen sind. Magnetbandsysteme wie die FibreCAT TX24, die von der Backup-Software gesteuert werden, ermöglichen automatisierte, spezifische Backup-Routinen und garantieren damit auch eine vereinfachte Wiederherstellung der Daten.
Fujitsu Siemens Computers eröffnet kleinen und mittelständischen Unternehmen den komfortablen Einstieg in eine automatisierte und redundante Sicherung der Daten auf Magnetband. Das Magnetbandkassettensystem FibreCAT TX24 bietet dank eingebauter Robotik ein weitgehend bedienungsfreies Backup. Dadurch entfällt das tägliche Wechseln der Kassetten von Hand. Zudem sichert die FibreCAT TX24 bei Verwendung einer Backup-Software wie NetWorker oder ARCserve die Daten gleichzeitig auf zwei Bänder (Media Cloning). Davon kann eine Kopie an einem anderen Ort aufbewahrt werden. Dies bedeutet eine deutliche Verbesserung für die IT Disaster Recovery kleiner und mittelständischer Unternehmen. Mit dem Angebot »My very first Robot« erhalten Käufer jetzt zusätzlich zu dem Magnetbandsystem kostenlos ein leeres Zusatzmagazin mit passendem Magazinkoffer im Wert von 500 Euro. Mit dem Magazinkoffer kann man die Kassetten bequem an einen sicheren Standort zur Lagerung transportieren. Dieses spezielle Angebot ist ab sofort bis 31. Dezember 2007 erhältlich.
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Großauftrag für MPLS-Backbone

Der Klosterneuburger Netzwerkexperte Comnet hat die Ausschreibung zur Erweiterung des Netzwerks der Tiroler Wasserkraft AG (TIWAG) durch ein MPLS (Multiprotocol Label Switching) Backbone-Netz gewonnen. Dabei konnte sich der heimische Dienstleister durch ein tragfähiges, innovatives Projektkonzept gegen renommierte, teilweise internationale Konkurrenten behaupten,so Comnet in einer Aussendung. Die Auftragssumme beläuft sich auf ein Volumen von 1,2 Millionen Euro. Mit der Umsetzung bzw. der Installation des Netzwerks wurde bereits begonnen, der Implementationszeitraum wird rund ein Jahr umfassen.

\"Der Ausbau unserer IT-Infrastruktur und die Investition in das MPLS-Netz ist für unser Unternehmen ein strategisch enorm wichtiger Schritt, um Sprach- und Datendienste auf Basis von IP anbieten zu können\", so Franz Jenewein, Abteilungsleiter IT, und Manfred Kurz, TK-Verantwortlicher in der IT. Bei diesem Eintritt in die neue technologische ära sei die nahtlose Integration in die bestehende Infrastruktur besonders wichtig.

\"Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Konzept überzeugen konnten. Unser Know-how in diesem Bereich sowie die langjährige Zusammenarbeit mit der TIWAG bieten die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Projektumsetzung“, erläutert Andreas Bergler, Firmengründer und Geschäftsführer von Comnet.

MPLS-Netzwerk
Multiprotocol Label Switching (MPLS) ermöglicht die übertragung von Daten in einem verbindungslosen Netzwerk entlang eines zuvor aufgebauten Pfades und entlastet dabei traditionelle Routing-Systeme, die sich bereits an ihrer Kapazitätsgrenze befinden. Das MPLS-Netz kann als externes Intranet gesehen werden, das verschiedene Standorte mit all den Ansprüchen an eine unternehmensinterne Vernetzung verbindet - das betrifft Sicherheit, gesicherte Qualitätslevels etc. Bei der übermittlung wird vom traditionellen Hop-by-Hop - Routing Abstand genommen. Stattdessen werden die Datenpakete auf einem vorsignalisierten Datenpfad gesendet. Der Vorteil von MPLS tritt zu Tage, wenn zusätzliche Services, die auf MPLS-Technologie basieren, zum Einsatz kommen. Neben Traffic-Engineering, das die gezielte Steuerung der Wegewahl für den Datenverkehr eines Netzes ermöglicht und es somit der TIWAG erlauben wird, Kunden gegen Entgelt breitbandige und verzögerungsarme Datenwege anzubieten sind dies Layer-2 VPNs, VPLS (Virtual Private LAN Services), Layer-3 VPNs oder auch G-MPLS - Dienste.
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Oleg mittendrin

»Er ist kein Firmling, der gerade erst entdeckt hat, dass es das Böse auf der Welt gibt«, erklärte der russische Handelsdelegierte Hans Kausl auf ö1. Die Rede ist vom 39-jährigen Oleg Deripaska, der nach dem Niedergang der Sowjetunion im Aluminiumbusiness schnell reich wurde und heute über viele Firmen und ein geschätztes Vermögen von 17 Milliarden Dollar verfügt. Geld, das der dem Kreml und Präsident Wladimir Putin nahestehende Deripaska neuerdings intensiv dazu einsetzt, in westliche Unternehmen zu investieren. Der Kauf von 30 Prozent an der kurz vor dem Börsegang stehenden Strabag SE war bloß der erste Streich - Kostenpunkt 1,2 Milliarden Euro. Die Strabag SE hat unter Hans Peter Haselsteiner 2006 mehrere Schallmauern durchbrochen. Erstmals waren mehr als 50.000 Mitarbeiter für den Baukonzern tätig. Erstmals wurde die Umsatzgrenze von zehn Milliarden Euro übertroffen, in österreich stieg die Bauleistung auf über zwei Milliarden, in Deutschland auf über vier Milliarden. Wenige Tage danach machte Deripaska mit einer 3-Prozent-Beteiligung an der deutschen Hochtief seinen zweiten Baudeal. Und vor gut zwei Wochen wurde der Kauf von 20 Prozent der Aktien am Autozulieferer Magna International fixiert. Kolportierter Preis: 1,54 Milliarden Euro. Frisches Geld, das Magna die übernahme von Chrysler ermöglichen sollte - was letztlich am US-Fonds Cerberus scheiterte, der bereit war, für die marode Autoschmiede tief in die Tasche zu greifen. Doch damit nicht genug: Schon verhandle Deripaska, so russische Medien, an einer 50-Prozent-Beteiligung am russischen Baukonzern Transstroy, der mit Straßen und Flughäfen und dick im Infrastrukturbau präsent ist.

Beobachter meinen, dass Deripaskas Aktivitäten von zwei Seiten zu betrachten sind: Sie brächten dem mächtigen Konzernherrn Diversifikation und Risikoverteilung sowie Know-how für Russland. Nur um Gewinne zu erzielen, brauche Deripaska keine neuen Beteiligungen. So betrachtet arbeitet er für das Land, das ihm zuvor - unter welchen Umständen auch immer - seinen Reichtum beschert hat.

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Neues Kraftwerk für BMW

DieGasmotoren werden die Produktionin der Leichtmetallgießereides BMW Werks Landshut(rund 47 km nordöstlichvon München gelegen) mitStrom und Wärme versorgen.Die beiden Jenbacher BHKWAnlagenweisen jeweils eineStromerzeugungskapazität von1,41 MW und eine Wärmeleistungvon 1,37 MW auf. InSumme erreicht die Anlage einenGesamtwirkungsgrad von83,6 Prozent und erzielt aufdieser Basis eine Primärenergieeinsparungvon rund 40 %.Die Abwärme aus dem Betriebdes Systems wird zur Gänzefür die Produktion sowie fürHeizzwecke im Werk genutzt.Die Jenbacher Anlagen bietenzudem die Möglichkeit, dieModule bei einer eventuellenNetzunterbrechung auch imInselbetrieb - also vollkommenunabhängig - einzusetzen.Damit sichern die neuenGasmotoren auch bei Ausfallder öffentlichen Versorgungdie Aufrechterhaltung deressenziellen Produktionsqualitätin der Leichtmetallgießerei.»Wir sind stolz darauf, dass dieJenbacher Gasmotoren ausgewähltwurden, um die bekannthochqualitative Produktionvon BMW zu unterstützen«, soPrady Iyyanki, CEO des JenbacherGasmotorengeschäftsvon GE Energy. Damit unterstütztJenbacher die europäischenProduktionsbetriebe derBMW Group seit nunmehr 25Jahren.
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Aus Erfahrung gelernt.

Die Wiener Austria hat genug. Genug von ihrem langjährigen übervater Frank Stonach, der dem Traditions-Fußballverein alles versprochen hat: Vom \"Kreisen mit den Adlern“ und dem Mitgeigen in der Champions League bis zu einem funkelnagelneuen, alle Stückeln spielenden Stadion für 30.000 Besucher hat der Austro-Kanadier der Austria das Violette vom Himmel versprochen. Nachdem sich Stronach vom \"Betriebsführer“ zum normalen Hauptsponsor zurückziehen musste und in der Austria wieder diejenigen was zu reden haben, die etwas vom Fußball verstehen, scheint dem Management des Rekord-Titelträgers auch zu dämmern, dass es mit dem tollen Stadion vielleicht nicht so bald was wird. Dass Stronach in diesem Szenario das Stadion nur als Vehikel benützt hat, um der Stadt Wien die Grundstücke in Rothneusiedl, einem Stadterweiterungsgebiet in der Pampa ohne Anschluss an den öffentlichen Verkehr, billig herauszureißen, um dort ein Einkaufszentrum bauen zu können, dürften mittlerweile auch seine treuesten Anhänger erkannt haben.
Anstatt weiter den Versprechungen und Hinhaltungen von Magna und Vertretern der Stadt Wien zu glauben und zu träumen, hat man sich nun entschlossen, das Horr-Stadion zu adaptieren und umzubauen. Das ist dringend notwendig: Die Tribünen entsprechen längst nicht mehr dem Standard für europäische Spiele, bei solchen Gelegenheiten muss die Austria gezwungenermaßen vor halb leeren Rängen spielen. Nun sollen zusätzliche Ränge, eine überdachte Sitz-Stehplatztribüne, ein Fanzentrum samt Fanshop und ein Austria-Museum samt Vereinslokal sowie ein Gastronomiebereich geschaffen werden. Im Frühjahr 2008 sollen die Bauarbeiten beginnen, im Herbst soll zumindest die neue Osttribüne eröffnet werden, wie Austria-Manager Markus Kraetschmer meint. Das Stadion in Rothneusiedl bleibe \"weiterhin das große Ziel“, wird Kraetschmer nicht müde zu betonen. \"Aber wir haben aus der Erfahrung gelernt, nicht wieder einen jahrelangen Poker zu beginnen, sondern klipp und klar zu sagen, was man möchte und was finanzierbar ist“, drückt der Manager auf die Tube. Erste Gespräche mit dem Eigentümer des Stadions, der Stadt Wien, seien im Laufen, in zwei bis drei Monaten soll die Finanzierung geklärt sein, hofft Kraetschmer.
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Zinsentscheidung

Interessant war dabei der Blick auf die Versorger. Denn von einer Divergenz, also unterschiedlichen Entwicklungen, zwischen Versorger-Index und Bund-Future geht oft Signalwirkung für die zukünftige Zinsentwicklung aus. So kam es im Jahr 1994 (ähnlich wie 2007) zu einem starken Zins-anstieg (fallender Bund-Future), der in diesem Ausmaß nicht durch einen entsprechenden Kursrückgang beim Versorger-Index bestätigt wurde. Das Resultat: Als die Versorger schon längst neue Höchstkurse markiert hatten, zogen die Anleihen nach und die Zinsen gingen in den Keller.1996 wiederholte sich das Ganze. Und auch Mitte 1998 übernahm der Versorger-Index die Vorreiterrolle. Es kam zum Bruch des langfristigen Aufwärtstrends und erst verzögert um ein Jahr wurde dann der Aufwärtstrend beim Bund-Future gebrochen.Wenn sich dieses Phänomen der Divergenz nunmehr wiederholen sollte, dann wäre das für die Börsen ein günstiges Zeichen. Denn dann wäre der unbeirrte Anstieg des europäischen Versorger-Indexes bei gleichzeitig steigenden Zinsen bzw. fallendem Bund-Future während der letzten zwölf Monate so zu interpretieren, dass der Markt nicht mehr an weitersteigende Zinsen in eine Hausse-gefährdende Dimension glaubt. Ende Juli sollte der Kampf zwischen Börsen-Hausse und -Baisse endgültig entschieden sein.
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Antwort auf Veränderungen

Die Kommission hat nun Maßnahmen vorgeschlagen, um die Einführung und Entwicklung innovativer Drahtlostechnologien für Mobilfunkbetreiber einfacher und lukrativer zu machen. Durch die öffnung von Funkfrequenzen für Mobilfunkdaten- und Multimediadienste (beispielsweise 3G-Dienste, die Video-Streaming und schnelle Downloads auf Mobiltelefone erlauben) würden die Kommissionsvorschläge - sobald sie umgesetzt werden - zu einer größeren Auswahl und Vielfalt an drahtlosen Diensten führen. Ferner sollen dank der neuen EU-Vorschriften in der europäischen Drahtloskommunikationsbranche auch die Netzausbaukosten sinken.

\"Funkfrequenzen sind eine entscheidende wirtschaftliche Ressource und müssen richtig gemanagt werden, damit unser Telekommunikationssektor sein Potenzial entfalten kann,“ sagte Viviane Reding, die für die Telekommunikation zuständige EU-Kommissarin. \"Wir müssen daher in der EU rechtliche Hindernisse aus dem Weg räumen und die Einführung neuer Mobilfunkdienste erleichtern, indem wir erlauben, dass die Frequenzen von neuen und alten Technologien gemeinsam genutzt werden.“

Mobilfunknetze können technisch gesehen am besten in niedrigen Frequenzbändern betrieben werden, etwa. in denen, die gegenwärtig von den GSM-Netzen genutzt werden. Ganz im Einklang mit den Bemühungen der Barroso-Kommission um eine bessere Rechtsetzung schlägt die Kommission vor, die GSM-Richtlinie von 1987 aufzuheben. Diese Richtlinie trug seinerzeit zum Erfolg der GSM-Netze in Europa bei, weil sie Zuweisung bestimmter Funkfrequenzen (900 MHz und 1800 MHz) für GSM-Dienste bewirkte. Heute ist sie jedoch veraltet und verhindert, dass die derzeit für GSM-Netze reservierten Frequenzbänder für die moderneren Drahtlostechnologien der nächsten Generation genutzt werden.

Als Antwort auf die technologischen Veränderungen und das Entstehen neuer europaweiter Kommunikationsdienste schlägt die Kommission deshalb vor, gleichzeitig mit der Aufhebung der GSM-Richtlinie eine Entscheidung zu erlassen, die eine gemeinsame Nutzung der Frequenzbänder 900 MHz und 1800 MHz durch die neue Technologien und die bestehenden GSM-Netze ermöglicht.

Nach Schätzungen der Industrie könnte die Drahtloskommunikationsbranche in Europa dadurch bei den Netzkosten ihre kumulativen Investitionsausgaben über fünf Jahre um bis zu 40 Prozent verringern.

Die vorgeschlagene Aufhebung der GSM-Richtlinie muss förmlich vom Europäischen Parlament und dem EU-Ministerrat verabschiedet werden. Die Entscheidung kann dagegen von der Kommission selbst erlassen werden. Alle vorgeschlagenen Maßnahmen werden voraussichtlich bis Ende des Jahres in Kraft treten.

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Positive Immofonds

Während der Immobilienindex IATX an der Wiener Börse im ersten Halbjahr, noch vor der großen Krise der Immobilienaktien, um 1,4 Prozent nach unten wanderte, hätten die Immobilienfonds ein Plus von 2,4 Prozent verzeichnet und liegen damit gleich der statistischen Gesamtperformance aller österreichischen Investmentfonds, so die öNB. Insgesamt waren in österreich 2244 Fonds aufgelegt, 1537 davon als offene Publikumsfonds. Rund 60 Prozent davon entfallen auf Rentenfonds. Insgesamt repräsentieren die Investmentfonds einen Vermögensbestand von 174,3 Milliarden Euro. Die Kursgewinne machten in diesem Zeitraum 2,77 Milliarden aus.
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