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Bis 2010 verdoppelt

»Dort, wo wir unsere Kompetenzzentren aufmachen, werden unsere Ressourcen gleich wieder aufgefressen«, ist so etwas wie der inoffizielle Leitspruch bei S&T derzeit. Der österreichische IT-Dienstleister, SAP-Partner, Oracle-Partner, HP-Partner und Partner von vielen weiteren Soft- und Hardwarefirmen hat längst den stagnierenden Markt in Westeuropa überwunden und expandiert in Zentraleuropa. Anfang Juni eröffnete die Mannschaft um Vorstand Chris­tian Rosner eine weitere Schnittstelle zur Partnerwelt in Rumänien. Gemeinsam mit HP bietet man nun unschlüssigen Unternehmenskunden ein Customer Concept Center zum Abtesten von Geschäftslösungen in einem geschützten Areal. Bei der gut 300 Mitarbeiter großen Mannschaft, die in Bukarest werkt, nimmt die HP-Teststation einen bescheidenen Rahmen ein - deutet aber das Wachstumspotenzial in Europas Hoffnungsmärkten an. Gerade in Bukarest, dem »kleinen Paris«, wie es aufgrund der architektonischen Einflüsse aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert genannt wird, ist der Wandel zum gereiften Markt bereits offenkundig. »Micul Paris« ist ein Paradies für Technologiefirmen: Die ansässigen Unternehmen sind den internationalen Konzernen bei Technologierollouts bereits ebenbürtig, trotzdem ist die Region aufgrund des Lohnniveaus und des guten Ausbildungsstandards ein ideales Near-Shoring-Pflaster. »Wir können auch nicht in jedem unserer 23 Länder alle Skills haben«, spezialisiert sich Rosner hier auf die Veredelung von Blech. Aus simpler Soft- und Hardware werden dann veritable Geschäftslösungen, die den Kunden das Leben erleichtern.

»Dieses Customer Competence Center zeigt unser Engagement, dass unsere Kunden von dem strengen Testen ihrer IT-Lösungen vor deren Implementierung in die operativen Systeme profitieren«, beschreibt Radu ­Enache, Geschäftsführer HP Rumänien. Im Eingangsbereich der S&T-Geschäftsstelle steht ein Pokal: Rumänien wurde im Vorjahr als »Best Performing S&T Country« ausgezeichnet.

Dimension Europa. 2006 hatte der IT-Spezialist vier Unternehmen in unterschiedlichen Ländern übernommen, gleichzeitig aber mehr als die Hälfte des Gesamtwachstums aus organischem Wachstum erwirtschaftet. »Die Kombination aus organischem Wachstum und Akquisitionen soll auch das weitere Wachstum bestimmen«, meint Rosner, der nach für heuer angepeilten 500 Mio. Euro Umsatz bis 2010 auf 700 Mio. Euro zulegen möchte. Die bis 2010 vorausgesagten BIP-Wachstumsraten liegen in den meisten S&T-Ländern zwischen zwei und sechs Prozent. Für die IT-Services-Märk­te werden zweistellige Wachstumsraten prognostiziert. Da wird es wohl noch den einen oder anderen Zukauf geben.

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Mobilität verbindet Erfolg

Frühmorgens auf der Südosttangente: Die Blechlawine rührt sich keinen Zentimeter. Das Meeting beginnt in wenigen Minuten, die Verspätung ist unausweichlich. Statt jeden einzelnen Teilnehmer anzurufen und über die Verspätung in Kenntnis zu setzen, genügt ein Anruf beim Exchange 2007 Server und alle Konferenzteilnehmer werden per Sprach-Mail über die Verspätung informiert. Das funktioniert tatsächlich. Möglich wird die Outlook-Sprachanbindung durch den »telgo Connector for Microsoft Exchange 2007«. Dieser Connector verbindet den Exchange 2007 Server mit dem Telefonnetz. Dadurch kann Outlook via Sprachsteuerung über das Telefon »fernbedient« werden. Damit werden Termine, Kontakte und E-Mails über herkömmliche Telefone und Handys zugänglich. »Darauf hat die Welt nicht unbedingt gewartet, es ist aber ein sehr nützliches und bequemes Service«, sagt telgo-Geschäftsführer Tristan Libischer überraschend offen. Der ehemalige Vorstand der Vianet AG und Gründer von Competence.Com Software & Systeme will mit dem Connector zeigen, welche Erleichterungen mobile Lösungen in Kombination mit VoIP in den Arbeitsalltag bringen kann. »Damit sind Anwendungen möglich, über die man noch vor kurzer Zeit nicht einmal nachgedacht hat.«

Als Zielgruppe hat Libischer vor allem Kleinunternehmen mit fünf bis zehn Nebenstellen im Visier. Voraussetzung für das Service sind eine Breitband-Internetverbindung und IP-Connectivity am Exchange Server. Die Telefonverbindungen stellt telgo mit einem der ersten NGN-Netzwerke Europas über eine SIP-basierte Switching Infrastruktur bereit. Veränderungen an der Telefonanlage, Hardwareinvestitionen und Erweiterungen der Telefonleitungen entfallen. Auch die virtuelle Anbindung von Auslandsnummern ist möglich. Damit können sich Mitarbeiter aus derzeit 21 Ländern zum Lokaltarif einwählen.

Starke Partner. Gemeinsam mit Partner Microsoft will man das Produkt jetzt im Markt platzieren. Das ist nicht einfach, schließlich hat der Internettelefonie-Hype­ der letzten Jahre enorme Erwartungen geschürt, die in der Regel nicht erfüllt werden konnten. Viele Produkte wurden gelauncht, bevor sie es zu einer echten Marktreife gebracht hatten. »Die Technologieskepsis ist vor allem bei KMU gegeben«, sagt Libischer. Das sei auch kein Wunder, schließlich wurden über eine lange Zeit vermeintliche Lösungen angeboten, für die es eigentlich kein Problem gab. »Es muss uns jetzt gelingen, den Mehrwert von VoIP zu transportieren«, sagt Bernd Zimmermann von Microsoft. »Im Endeffekt geht es nicht um diese oder jene Lösung, sondern um Unified Messaging.« Und damit in erster Linie um neue Services, die Arbeitsabläufe erleichtern, nicht nur um Kosteneinsparungen. Konkrete Erwartungen an den Connector sind Libischer nur schwer zu entlocken. »Wir wollen die Technologie leichter verfügbar machen und den Markt beschleunigen.« Der Markt werde sich in den nächsten 24 Monaten enorm verändern. Das heißt es eigentlich immer, aber jetzt ist Libischer vom Wahrheitsgehalt dieser Aussage überzeugt. »Zum einen sind die Endgeräte zu vernünftigen Preisen erhältlich, zum anderen ist der Markt reif.« Libischer will zu den Ersten gehören, die diesen Markt bearbeiten. »Wir arbeiten seit zwei Jahren an unseren Lösungen. Wenn die anderen einsteigen, haben wir einen deutlichen Vorsprung und können auch neue Produkte nachlegen.« Stadt wählt mobil … Mobilität für österreichs größten Verwaltungsapparat ist derzeit in Wien an der Tagesordnung, eine ganze Stadt unter einer Nummer das Motto: Mitte September werden die 7.400 Mitarbeiter der Stadt Wien zentral unter der einheitlichen Rufnummer 0676 81 18 erreichbar sein. Ende 2006 konnte T-Mobile den Rivalen mobilkom im Ausschreibungsverfahren der Stadt Wien als Bestbieter ausstechen. Rudi Schicker, Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr, spart durch den neuen Partner rund vier Millionen Euro: »Der neue Vertrag bringt der Stadt Wien große Kostenvorteile und die Umstellung auf das einheitliche Rufnummernkonzept verbessert die mobile Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wien.«

Mit der Umstellung der Stadt Wien auf das neue Mobilnetz sind nun erstmals die Bediensteten unter der einheitlichen Mobilnummer erreichbar, die um die persönliche Durchwahl (Nebenstelle der Festnetzanlage) ergänzt wird. Zusätzlich zum neuen »Corporate Number«-Konzept können die Mitarbeiter auch eine private Nutzung anmelden. Anfang Mai wurde der mehrwöchige Probebetrieb für die Umstellung erfolgreich abgeschlossen. Derzeit erfolgt der Geräterollout - 1.000 Aktivierungen pro Woche, heißt es bei T-Mobile. In der zweiten Phase bis Ende August werden weitere 2.500 Bedienstete der Stadt Wien sowie der direkt angegliederten Unternehmen mobil über das Mobilnetz kommunizieren.

… 500.000 ebenfalls. Der Marktführer mobilkom wird den Ausfall in Wien verschmerzen. Er setzt neben seiner deutlichen Positionierung im Großkundenbereich auch auf den mobilen Erfolg im Kleinen. »Seit dem Launch von A1 Network im Oktober 2001 zählt die mobile Nebenstellenanlage von mobilkom austria heute bereits 500.000 Teilnehmer. Der Erfolg dieser Kommunikationslösung, die sowohl von Klein- und Mittelbetrieben wie auch von großen Unternehmen eingesetzt wird, bestätigt mobilkom austria erneut die Markführerschaft im Businesskunden-Segment«, beteuert Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing, Vertrieb und Customer Services mobilkom. Als neuestes Feature ergänzt eine Vermittlungsfunktion das Netzwerk um die Möglichkeiten einer herkömmlichen Telefonzentrale. Sie soll besonders KMU helfen, teure konventionelle Telefonanlagen einzusparen. Die mobile Vermittlung bietet individuellen Begrüßungstext, Warteschleife mit Musik und die Möglichkeit, weiterzuverbinden.

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»Kein Grund zum Feiern«

Nach zehn Jahren Telekomliberalisierung sehen die alternativen Betreiber aufgrund der aktuellen Entwicklungen keinen Anlass zum Feiern. »Der Ex-Monopolist gewinnt vor allem am Zukunftsmarkt Festnetzbreitband wieder Marktanteile, insgesamt verliert österreich bei der Breitbandpenetration jedoch kontinuierlich an Boden«, zeigt sich Berthold Thoma, Präsident des Vereins Alternativer Netzbetrieber (VAT), ernüchtert. Nach Meinung der alternativen Anbieter ist die Anfangseuphorie und Aufbruchsstimmung nach dem Fall des Monopols hierzulande schnell abgeflaut. Mittlerweile kämpfen die Alternativen in österreich gegen die Remonopolisierung. Erst jüngst hätte man verhindert, dass die Definition von Breitband in einer Form abgeändert worden wäre, wodurch die zukunftsweisende Glasfasertechnologie komplett aus der Regulierung fallen sollte.

»Sollte sich die derzeitige Entwicklung fortsetzen, bewegen wir uns zurück in die Vergangenheit. Der Wettbewerb am Festnetzmarkt droht angesichts der übermacht der Telekom Austria einzuschlafen, ausländische Investoren werden sich zurückziehen. Beides hätte absolut negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes«, skizziert Thoma ein Worst-case-Szenario. Um dem zu entgehen, brauche es daher einen neuen Anlauf der Regulierung mit einem klaren Bekenntnis zu fairem Wettbewerb, konsistenten Rahmenbedingungen und entsprechender Rechtssicherheit, appelliert der VAT-Präsident an die Verantwortung des Regulators und der Politik.

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Multimedia für jedermann

Auch Einsteiger in die mobile Computerwelt wollen nicht auf Multimedia verzichten, darum hat Toshiba bei der neuen Modellvariante der Satellite P200-Reihe viele Features in das Einstiegsmodell P200-18C verpackt.

Großes Kino selbst auf kleinem Raum ermöglichen laut Hersteller Video- und Audio-Features auf dem neuesten Stand der Technik, unterstützt von einer ebenso leistungsfähigen Hardware-Konfiguration. Der Satellite P200-18C schöpft seine Rechenleistung aus einem Intel Pentium Dual Core Prozessor T2080, 2.048 MB Arbeitsspeicher sowie einem Intel 900 Graphics Media Accelerator. Den nötigen Speicherbedarf stellt eine 120-GB-Festplatte bereit. Aufgrund überzeugender Performance und dank des großen Displays im 17-Zoll-WXGA+-Format kommt das neue Einstiegsmodel auch als ideale Alternative zu einer stationären PC-Monitor -Kombination in Frage - mit dem Plus der Mobilität. Für verlängerte Akkulaufzeiten sieht Toshiba optional die Integration eines Hochkapazitätsakkus vor.

Eine integrierte Webcam mit einer Auflösung von 1.3 Millionen Pixel sowie das zugehörige Mikrofon sind für Video-Konferenzen, Video-Telephonie oder auch für den Chat im Web 2.0 gedacht.

Zahlteiche Schnittstellen
Auch im Hinblick auf die Schnittstellenausstattung kann sich der Satellite P200-18C sehen lassen. Ein ExpressCardTM Steckplatz und ein 5:1-BridgeMedia-Speicherkartenleser (SD/ MMC/ MemoryStick/ MemoryStick Pro/ xD) bieten die schnelle Anbindung verschiedener Medien wie zum Beispiel Speicherkarten digitaler Kameras an das Notebook. RGB- und TV-out (S-Video)-Schnittstellen sind für die Datenausgabe an den Fernseher vorgesehen. Vier USB 2.0-Schnittstellen sorgen für den Anschluss verschiedener Zusatzgeräte. Für eine kabelbasierte Netzwerkanbindung ist ein international kompatibles V.90-Modem (56 kbps) integriert. Der WLAN-Standard 802.11 b/g ermöglicht den Zugang zum Internet. Der vereinfachtenNetzwerk-Konfiguration dient das von Toshiba eigens entwickelte Tool ConfigFreeTM V7.00. Internetnutzer können damit vor Ort schnell die optimalen Netzwerkverbindungen herstellen, abspeichern und bei Bedarf immer wieder aufrufen.

Preis: 1.160 Euro

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Klimaopfer

Die EVN-Halbjahresbilanz ist geprägt vom milden Winter und der Integration zugekaufter Unternehmen. Das Energiesegment war von Absatzrückgängen geprägt, konnte aber - durch die erstmalige Konsolidierung der mazedonischen Tochtergesellschaft ESM AD - insgesamt dennoch eine Umsatzsteigerung verzeichnen. Der Umsatz des Umweltsegments blieb infolge der Fertigstellung des Großprojekts in Moskau unter dem Niveau der Vergleichsperiode. In Summe stieg der Umsatz der EVN-Gruppe im ersten Halbjahr um 6,2 % auf 1.252,7 Millionen Euro. Das operative Ergebnis blieb allerdings - vor allem bedingt durch den Mengenrückgang - mit 171,9 Millionen Euro um 9,9 % unter dem Vorjahreswert. Das Konzernergebnis fiel um 3,0 % auf 188,9 Millionen Euro. Die Erstkonsolidierung der mazedonischen Tochtergesellschaft hat mit ihrem Netzabsatz von 2.566 GWh die Absatzeinbußen durch die milde Witterung bei Strom in österreich und Bulgarien mehr als ausgeglichen. In Summe erhöhte sich der Stromverkauf der EVN Gruppe im Jahresvergleich sogar um fast 30 %. Der Gasverkauf an Endkunden ging jedoch um 28,5 % zurück, der Wärmeabsatz reduzierte sich um 13,0 %. Angesichts der milden Temperaturen des ersten Halbjahres wird für 2006/07 insgesamt von einem leichten Ergebnisrückgang ausgegangen.
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Wiener Realität

Spürbar besser besucht als im vergangenen Jahr war heuer die Wiener Immobilienmesse Real Vienna. Die zweite Ausgabe der Fachmesse für Gewerbe- und Industrieimmobilien brachte auch mehr Aussteller nach Wien - von 200 im letzten Jahr steigerte sich die Auslastung auf heuer 248 Aussteller, die Stadtentwicklungs- und Infrastrukturprojekte, Bauvorhaben, Büroimmobilien, Shoppingcenter und vieles mehr präsentieren. Verstärkt kamen sie aus Zentral- und Südosteuropa, die Städte Zagreb, Belgrad, Bukarest, Kiew, Odessa, Pilsen und Moskau oder Länder wie Bulgarien oder Dubai waren zum Teil mit eigenen Ständen vertreten. Insgesamt stellten sich 52 Länder auf der Messe vor. Die am stärksten vertretenen Staaten unter den rund 140 ausländischen Ausstellern waren Russland, Deutschland, Tschechien, Serbien und Rumänien gefolgt von Polen, der Ukraine, der Slowakei, Großbritannien und Ungarn. Aber auch Aussteller aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, der Türkei, Slowenien und Kroatien waren dabei. Die größten Aussteller waren die Stadt Moskau, die Vienna Region, Serbien mit der Stadt Belgrad sowie das Wiener Ingenieurbüro Vasko & Partner. Aus dem Bankensektor waren die Investkredit, BA/CA sowie die Raiffeisen Leasing & Raiffeisen Zentral Bank unter den größten Ausstellern.
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Transportbeton eröffnet Liebherr- Betonwerk

Die Transportbeton GmbH \" Co KG, ein Unternehmen der Asamer Gruppe, hat in Wien Simmering ihr neues Betonwerk in Betrieb genommen. Die Investitionssumme betrug rund 2,5 Millionen Euro. Im November 2006 wurde nach dem Abbruch der alten Mischanlage aus dem Jahr 1971 mit dem Bau des neuen Betonwerks für Hochleistungsbetone begonnen. Es handelt sich hierbei um einen Liebherr Mischturm vom Typ Betomat V-605. Die Kapazität der Anlage, mit zehn Silokammern für die Produktion von 600 Kubikmeter Beton, einem drei Kubikmeter Liebherr Doppelwellenmischer Typ DW 3,0 und vier Zementsilos mit einem Lagervolumen von gesamt 490 Tonnen, wurde um 25 Prozent erhöht. Pro Stunde und je nach Sorte können 93 bis 120 Kubikmeter qualitativ hochwertiger Beton erzeugt werden. Um auch in den kalten Wintermonaten einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, wurde die gesamte Anlage mit kunststoffummanteltem Blech verkleidet und eingehaust.
\"Für die Anrainer und die Umwelt haben wir entsprechende Maßnahmen gesetzt“, sagt Reinhold Lindner, Geschäftsführer der Transportbeton. Für einen umfangreichen Umweltschutz sorgen Abluftfilteranlagen zur Staubreduktion und eine Restbeton-Recyclinganlage vom Typ LRS 708 mit einer Leistung von 22 m³ in der Stunde. Die Liebherr Recyclinganlage kann Restbetonmengen aus der Mischanlagenreinigung, aus der Fahrmischerreinigung oder sogar Rück-Betonmengen verarbeiten. Der Senkrechtförderer der Anlage soll die Staubbelastung nahezu auf Null minimieren. Zudem wird das gesamte Regenwasser des Areals in einer Zisterne gesammelt und gemeinsam mit dem Recyclingwasser für den Mischkreislauf wiederverwendet.
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ölalarm

E 85 ist ein echter nachhaltiger Kraftstoff - zum Unterschied von Erdgas/Biogas.« Diese Botschaft überbrachte Johann Marihart kürzlich im Haus der Forschung dem Publikum. Der Vorstand der Agrana AG war eingeladen, um über Bioethanol zu referieren. Der Termin hätte unpassender nicht sein können: Nur wenige Tage zuvor verkündete die Agrana, dass sie ihre neu erbaute Bioethanolanlage in Pischelsdorf nach dem Probebetrieb für einige Monate stilllegen wird. Die Preise für Weizen und Mais seien derart hoch, dass ein wirtschaftlicher Betrieb der Anlage nicht machbar sei, so der Zucker-, Frucht- und Stärkekonzern. 2007 sei ein Ausnahmejahr bei Getreide, deutliche Ernteeinbußen und Spekulanten hätten den Preis explodieren lassen, so Marihart: »Ich bin zuversichtlich, dass das eine Blase ist, die platzen wird, wie zum Beispiel jene der Immobilien oder andere Blasen.« Sollten im Frühjahr die Anzeichen auf eine normale Ernte hindeuten, werde sich die Situation beruhigen. Naturgemäß ist es für einen Spitzenmanager nicht angenehm, wenn ein 125-Millionen-Investment wetterfühlig ist. Dennoch ist die Verschiebung der Produktion um ein paar Monate keine Existenzfrage. Die Agrana kann einen Rückschlag verkraften, wenngleich die Aktie nach der Hiobsbotschaft ein paar Prozentpunkte nachgab. Wenn Getreide wieder erschwinglich ist, wird die Anlage loslegen, der Absatz des produzierten Treibstoffs ist ihr durch die Gesetzgebung gesichert. österreich hat die EU-Vorgaben zur Beimengung von Biotreibstoffen vorzugsschülerhaft umgesetzt. Ab Oktober müssen dem Benzin 5,75 Prozent Bioethanol zugesetzt werden. Nachdem in Pischelsdorf zu diesem Termin nicht produziert wird, liefert die Agrana aus Ungarn.

Die Kapriolen um den Getreidepreis könnten jedoch auch auf einen dauerhaften Höhenflug hindeuten. Die Idee, aus Getreide Sprit und Geld zu machen, hat nämlich nicht nur die Alpenrepublik, sondern die ganze Welt erfasst. Derzeit sind in Europa Anlagen mit einer Produktionskapazität von 2,8 Milliarden Litern in Betrieb. Weitere Anlagen mit einer Kapazität von 3,4 Milliarden Litern sind in Bau, weitere Produktionen mit einem Volumen von 11,5 Mrd. Litern sind angekündigt. Weltweit werden derzeit rund 70 Milliarden Liter des begehrten und ökologisch nicht unumstrittenen Treibstoffs produziert. Bis 2015 soll sich die Menge beinahe verdoppeln. Stark forciert wird Bioethanol in den USA und Brasilien. Auch China will seine Abhängigkeit vom fossilen öl reduzieren, wobei dort die normale Anlagengröße bei 800.000 Tonnen liegt. Im Vergleich dazu ist die Agrana-Produktion mit 250.000 Tonnen nur relativ groß. Hannes Swoboda, EU-Abgeordneter der SPö, sieht den Einfluss von Bioethanol auf den Getreidepreis als »Tropfen auf den heißen Stein«. Der eigentliche Preisschub komme aus dem Mehrbedarf an Lebensmitteln, den der steigende Wohlstand in Schwellenländern mit sich bringe, so Swoboda. Dennoch sieht er in »Bioethanol keine Zukunftstechnologie«, diese sei »derzeit nicht geeignet, um in großem Ausmaß Biotriebstoffe zu erzeugen«. Für den Energiebeauftragten des Kanzlers Andreas Wabl ist es »absurd, mit viel Düngereinsatz überschüsse zu produzieren, die dann verspritet werden«. Es sei dringend notwendig, sich den gesamten Produktionsprozess anzuschauen, rät er. Marihart hat genau das getan. Seine ökobilanz für Pischelsdorf sieht wie folgt aus: Um 400.000 Tonnen CO2 durch Ethanol einzusparen, erfordert die Produktion desselben 180.000 Tonnen CO2. Inklusive aller vorgelagerten Prozesse, also auch dem Transport und der Ernte, komme man etwa auf das Verhältnis 1:2, so Marihart. Einen Vorteil hat Bioethanol trotzdem: Es wird ab Oktober von der Mineralölsteuer befreit. Der Nachteil ist, dass in österreich kaum jemand freiwillig danach verlangt. Daran ändert auch die Mitte Juli präsentierte »Initiative Superethanol« vorerst wenig. Sie hat das erklärte Ziel, bis 2010 mindestens 50.000 Superethanol-taugliche Fahrzeuge - sogenannte Flexi Fuel Vehicles (FFVs), die mit fast reinem Bioethanol (E85) laufen - auf die Straßen zu bringen. RWA und OMV gelobten einen raschen Ausbau des Tankstellennetzes. Zuletzt kamen Meldungen, dass dieses Vorhaben sich deutlich verzögert.

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NXP stärkt Standort Wien

Das Produktionsvolumen von Sound Solutions bei NXP ist im laufenden Jahr um über 50 Prozent gestiegen. \"Im vergangenen Jahr haben wir 360 Millionen Stück produziert, 2007 werden wir 550 Millionen Produkte ausliefern“, sagt Ernst Müllner, Leiter des Geschäftsbereichs Sound Solutions und Geschäftsführer von NXP Semiconductors Austria. 2010 sollen es über eine Milliarde Einheiten sein. Um der großen Nachfrage Herr zu werden, will man jetzt die Aktivitäten im Geschäftsbereich Sound Solutions erweitern. Mit Investitionen in der Höhe von 42 Millionen Euro für 2007 soll der Standort Wien als Forschungszentrum weiter gefestigt werden. Zu der bestehenden Massenfertigung werden weitere hoch automatisierte Linien der neuesten Generation mit doppelter Produktionskapazität für Handy-Lautsprechern in Betrieb genommen. Damit reagiert laut eigenen Angaben als einziger Anbieter dieser neuen Mini-Lautsprecher auf die enorme Nachfrage in der Telekommunikationsbranche. Auch der Forschungs- und Entwicklungsbereich für Soundlösungen wächst kontinuierlich in Wien. In den vergangenen drei Jahren hat sich der Personalstand auf 50 Mitarbeiter verdoppelt. Neben der Entwicklung von immer kleineren Handy-Lautsprechern arbeiten die Wiener Soundspezialisten an innovativen Lösungen für die Unterhaltungselektronik, wie Mini-Kopfhörern und Mini-Boxen mit HiFi-Klangqualität. Mit der Entwicklung von Mikrofonen auf Basis von Micro-Electro-Mechanical Systems sollen die Soundkompetenzen auch in Richtung Halbleitertechnologien ausgedehnt werden.
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Ab nach Weißrussland

»Der Erwerb von MDC stellt die konsistente Umsetzung unserer Strategie, die auf profitables Wachstum in Ost- und Südosteuropa aufbaut, dar. Die übernahme ermöglicht uns den Eintritt in den attraktiven weißrussischen Mobilkommunikationsmarkt und spiegelt unsere Disziplin bei der Expansion wider. Nach der erfolgreichen Integration des hoch profitablen bulgarischen Marktführers Mobiltel, haben wir nun einen weiteren großen Expansionsschritt gesetzt und erhöhen damit die Größe des von uns adressierbaren Marktes um rund 30 Prozent auf 44 Millionen Einwohner«, meint TA-General und mobilkom-Chef Boris Nemsic. MDC ist der zweitgrößte Anbieter in Weißrussland mit einem Marktanteil von rund 42 Prozent und mehr als 2,7 Millionen Kunden. Die Penetrationsrate beträgt derzeit 66 Prozent - Tendenz steigend.
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