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Neue Highlights, neue Themen

Die tel.con hat sich als Branchentreff einen Fixplatz im Veranstaltungskalender jedes Unternehmens aus der Branche erobert, da jedes Jahr aktuelle, zukunftsweisende Themen verständlich umfassend beleuchtet und analysiert werden. Das zehnjährige Jubiläum der tel.con fällt mit dem Zehn-Jahres-Jubiläum der Liberalisierung der österreichischen Telekom Landschaft zusammen. Fünf gute Gründe, warum Sie die tel.con auf keinen Fall versäumen sollten:
  • Erstmals hören Sie Finanzmarkt Experten, Wirtschaftsanalysten und Ratingagenturen vor Ort: Wie diese die Performance der einzelnen Branchen-Player einschätzen und welche Zukunftschancen für die Telekomindustrie gesehen werden?
  • 10 Jahre tel.con, 10 Jahre Regulierung - 10 Jahre \"stürmische“ Entwicklung im Telekomsektor in österreich. Und es ist keine \"Wetterberuhigung“ in Sicht. Nützen Sie die tel.con, um sich auf für die kommenden unruhigen Zeiten zu wappnen!
  • Ist die EM 2008 die letzte Chance für heimische Telekom Unternehmen, um den Durchbruch der TV-Lizenzen in österreich zu schaffen? Dazu mehr vom Vater der Technologie, Franco Ferri, sowie von Friedrich Stickler, dem Präsident des österreichischen Fußballbundes (öFB).
  • Die letzte Meile zum Kunden ist die schwierigste: Welche Technologie wird sich durchsetzen? Die Antwort hören Sie auf der tel.con.
  • Werden die Karten am ITK Markt neu gemischt? Das erfahren Sie ebenfalls am Kongress. Informieren Sie sich, wie neue Player und Branchen erfolgreich Telekomdienstleistungen anbieten und Kunden mit den richtigen Services versorgen.
Zum 7. Mal prämiert IIR in Kooperation mit der Branche Innovationen mit dem tel.con Award, dieses Mal zum Thema: Personalized services for customers due to NGN (next generation networks): Welche Telekom- und Medienservices geben Ihnen in Zukunft die Möglichkeit Ihre Kunden individueller anzusprechen?

Weitere Informationen und Einreichformular auf: www.tel.con.at.

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Wandel mit Folgen

Der Klimawandel ist eines der großen Schlagwörter unserer Zeit. Keine Zeitung, kein Magazin, kein Fernsehsender kommt an diesem Thema vorbei. Selbst der oft als trend-resistent verschrieene österreichische Staatsfunk widmet dem Klimawandel in bester Arte-Manier ganze Themenabende. Mit einer Quote von 288.000 Zusehern bei der Dokumentation »Eine unbequeme Wahrheit« an einem Samstagabend gelang zwar nicht der ganz große Wurf, aber man war dabei - und hat so nebenbei auch noch seinen Bildungsauftrag erfüllt. Die Dokumentation mit dem ehemaligen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Al Gore hat vor allem in den USA für großes Aufsehen gesorgt, in Europa ist seine Botschaft nicht unbedingt neu. Dass zu viel CO2 dem Planeten schadet, die abschmelzenden Gletscher katastrophale Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung haben können und Naturkatastrophen wie der Hurrikan Katrina durch die Erwärmung der Meere an Zerstörungskraft gewinnen, fällt in Europa unter die Kategorie Schulwissen. In den USA war man von derartig schonungslos zur Schau gestellten Zusammenhängen tief betroffen. Selbst der in Umweltfragen ewig gestrige Präsident George W. Bush scheint mittlerweile die Folgen des Klimawandels nicht mehr nur als wirtschaftsschädigendes Hirngespinst abzutun.

Wichtige Fragen.
Während man sich in übersee also in erster Linie noch um Bewusstseinsbildung kümmert, ist man auf dem alten Kontinent schon deutlich weiter. Es geht nicht mehr um die Frage, ob es zum Klimawandel kommen wird, sondern wie dessen Auswirkungen aussehen werden. So hat etwa im Juni eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des Austrian Research Centers eine Studie veröffentlicht, die erstmals konkret die Auswirkungen des Klimawandels in österreich darstellt. Während bisher grob gerasterte Weltklimadaten oder ausländische Daten für die Auswirkungen des Klimawandels in österreich herhalten mussten, gibt es nun passgenaue Berechnungen. Das ist insofern wichtig, als die bisher verwendeten Daten für ein kleines und gebirgiges Land wie österreich viel zu ungenau waren. Untersucht wurde der Zeitraum 2041 bis 2050. Die Experten prognostizieren einen Anstieg der mittleren Jahrestemperatur in diesem Zeitraum um zwei bis 2,5 Grad. Die Hitzetage werden sich zum Teil vervierfachen, die Niederschläge dafür deutlich geringer ausfallen. Die Anzahl der Frosttage wird sich in den Tälern halbieren (siehe Kasten).
Die Fragen nach den Folgen des Klimawandels werden also gestellt und können mittlerweile auch beantwortet werden. Eine Frage die hingegen nur selten gestellt wird, ist wer vom Klimawandel eigentlich profitiert oder zumindest profitieren kann. Die Antwort: Unternehmen, die mit einem breiten Produktportfolio gegen die Folgen des Klimawandels aufwarten können, Unternehmen wie Siemens. Der deutsche Elektronikkonzern bezeichnet sich selbst als führender Anbieter von Lösungen für Umwelt- und Klimaschutz. Zwei Milliarden Euro werden jährlich in entsprechende Technologien gesteckt. »Zahlreiche Lösungen sind bereits heute verfügbar. Beispiele gibt es nahezu in allen relevanten Feldern der Erzeugung, übertragung und Nutzung von Energie - ob bei Gebäuden, Licht, Hausgeräten, im Verkehr oder in der Industrie. überall entwickelt Siemens technische Innovationen, die helfen, Energie zu sparen und den Ausstoß von Klimagasen zu begrenzen«, sagt Hermann Requardt, Leiter Corporate Technology und Mitglied des Zentralvorstands der Siemens AG, beim diesjährigen Media Summit in Erlangen. Insgesamt hält Siemens rund 30.000 Patente für umwelt- und klimarelevante Lösungen und Technologien. Laut Requardt könnten alleine die zehn führenden Siemens-Technologien bis zum Jahr 2050 die durch Technik verursachten CO2-Emissionen um zehn Milliarden Tonnen reduzieren, das entspricht 40 Prozent des heutigen Werts.

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Smart Automation 2007

Vom 3. bis 5. Oktober geht im Linzer Designcenter die fünfte Smart Automation Austria über die Bühne. Im Premierenjahr 2000 fanden 106 Aussteller den Weg nach Linz, heuer sind es bereits über 170. Insgesamt 39 Firmen feiern im Oktober ihre Messepremiere, darunter Firmen wie GE Sensing, Lust Antriebstechnik, Moeller GesmbH und Trumpf Maschinen Austria. »Doch nur größer werden steht für uns nicht im Vordergrund«, sagt Eveline Sigl, Messeleiterin bei Reed Exhibitions. »Wichtig ist für uns viel mehr, dass den Fachbesuchern ein breites Produktspektrum geboten wird, wir die ausstellenden Firmen optimal betreuen können und es uns gelingt, die richtigen Fachbesucher auf die Smart zu bringen.« Die Aussteller zeigen sich mit den Anstrengungen der Veranstalter zufrieden, auch wenn punktuell immer Verbesserungen möglich sind. Manfred Schaffrath, Leitung Vertrieb Industrial Automation bei Profactor, fordert vor allem Verbesserungen im logistischen Bereich, etwa einen kostenlosen Shuttle-Service zu den entlegenen Parkplätzen, mehr Parkplatzmöglichkeiten für Besucher und Aussteller und eine bessere Zufahrt für den Auf- und Abbau der Messestände. Trotz diverser Optimierungswünsche bleibt die Zustimmung zur Smart von Besucher- wie von Ausstellerseite prinzipiell ungebrochen.
Diese positive Entwicklung der Smart kommt nicht von ungefähr. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine reine Automatisierungsmesse sind äußerst dankbar. Der hohe internationale Wettbewerbsdruck zwingt die Unternehmen zu deutlichen Kostensenkungen. Dieser Trend beschert der Automatisierungsbranche seit einiger Zeit volle Auftragsbücher. Als größte Wachstumstreiber werden der boomende Maschinen- und Anlagenbau sowie die zunehmende Gebäudeautomation gesehen. Große Herausforderungen bietet auch die stark wachsende Prozessindustrie, deren Investitionsvolumen weltweit auf mehr als 60 Milliarden Euro prognostiziert wird. Experten gehen davon aus, dass dieser Markt deutlich stärker wachsen wird als die Weltwirtschaft. Damit sollte auch die Nachfrage nach Automatisierungslösungen steigen.

Thema Steuerungstechnik. Auch in der Steuerungstechnik ist der Trend zur Prozessindustrie deutlich zu sehen. Auf der Smart gibt es Steuerungssysteme zu sehen, die den Aufbau redundanter Systeme, den Komponentenaustausch bei laufendem Betrieb sowie flexible Konfiguration ermöglichen. Zudem bieten speziell für die Prozessindustrie entwickelte SPSen zahlreiche bereits in die CPU integrierte Regelungsfunktionen. Im Embedded-Bereich werden Dual-Core-Prozessoren als wahrer Technologiequantensprung gehandelt.

Thema Antriebstechnik. Ein großer Trend in der Antriebstechnik ist das Megathema Energieeffizienz. Elektromotorisch angetriebene Systeme machen in der Industrie rund zwei Drittel des gesamten Stromverbrauchs aus. Nach Berechnungen des deutschen Fachverbands ZVEI ließen sich auf diesem Gebiet über entsprechende Maßnahmen bis zu 27,5 Milliarden Kilowattstunden Strom einsparen - was vergleichsweise einer Kapazität von elf Kraftwerken der 400-Megawatt-Klasse entspricht. Auch der Markt für Servo-Antriebe wächst weiter. In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach Servo-Antrieben unter Maschinenbauern von knapp zehn Prozent auf 19 Prozent angestiegen.

Thema Kommunikation. In der Feldebene etabliert sich derzeit der neue Standard IO-Link für die intelligente Anbindung von Sensoren und Aktoren an die übergeordnete »Kommunikationslandschaft«. Unter dem Dach der Profibus Nutzerorganisation haben sich einige namhafte Hersteller von Sensor- sowie Automatisierungstechnik zusammengefunden, um einen durchgängigen Kommunikationsstandard für Sensoren und Aktoren zu erarbeiten. Ziel des Arbeitskreises war es, unter Beibehaltung der kostengünstigen Punkt-zu- Punkt-Verbindung dem Anwender Potenzial für weitere Kostensenkungen zu schaffen. Neben der drahtgebundenen Vernetzung eröffnet in der Prozessindus-trie die drahtlose übertragungstechnik neue Möglichkeiten. Allerdings muss die Funktechnik den höheren Anforderungen erst noch gerecht werden.

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Lebenslanges Lernen - leicht gemacht

Unsere Gesellschaft ist geprägt von einer rasanten technologischen Entwicklung, in der die Kenntnisse und Fähigkeiten der Menschen stetig aktualisiert und ergänzt werden müssen, um Betriebe konkurrenzfähig zu halten. Unternehmen werden in Zukunft gleichförmige Arbeitsprozesse weiter automatisieren und zunehmend MitarbeiterInnen einsetzen, die in komplexeren Arbeitsläufen tätig sind. Wer als Einzelperson auf dem Arbeitsmarkt bestehen will, muss sich kontinuierlich und zielorientiert ein Leben lang fortbilden.

[ Zielgenaue Seminare ]

Schwerpunkte der Life Long Learning Academy Technikum Wien sind Technik sowie Angebote aus den Bereichen Wirtschaft und Persönlichkeit, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen in technischen oder technikaffinen Berufen abgestimmt sind. Die LLL-Academy bietet Unternehmen aus Industrie und Wirtschaft auf Wunsch auch Inhouse-Veranstaltungen an. Das Programm umfasst im Studienjahr 2007 insgesamt 27 Seminare zu den verschiedensten Themen.

einige Seminare in Kürze

; Führen eines techn. Projektteams, 27./28. August. Weiche Parameter, die für den Projekterfolg verantwortlich sind.; Web Application Security, 11./12. Oktober.
Instrumente für die Sicherheit von Webapplikationen.; Angewandtes Controlling für Techniker, 16./17. Oktober. Betriebswirtschaftliche Begriffe und Controllinginstrumente.
; Grundlagen des IT-Projektmanagements, 3. - 5. September. Grundlagen und Spezifika einer professionellen Abwicklung von IT-Projekten.
Information und Anmeldungunter www.LLLacademy.atAuskünfte und Unterlagen gibt es bei Sabrina Loidl unter + 43 1 333 40 77-621 und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Die Sieger in Salzburg

Die besten E-Business- und E-Government-Projekte in Salzburg stehen fest. Staatssekretärin Heidrun Silhavy verlieh am 14. September im Rahmen einer Abendgala in der Stadt Salzburg die Auszeichnung \"ebiz egovernment award 2007“ für die schlagkräftigsten und innovativsten Branchenlösungen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Der erste Preis ging an gizmocraft, design and technology GmbH gemeinsam mit dem Amt der Landesregierung Salzburg für die Umsetzung einer Onlinelösung zur zentralen Verwaltung von Energieausweisen im Hausbau. Die webbasierte Software optimiert den Aufwand für Baubewilligungen und Fördereinreichungen.

Der zweite Platz ging in die Touristik: Salzburger Land Tourismus ermöglicht Testwanderungen auf virtuellen Abbildungen realer Almenwege. Umgesetzt von der heimischen Webagentur ncm.at werden so Anreize verschafft, in der Region Pongau den Wanderurlaub zu verbringen. Rang drei ging an den Lebensmittelkonzern Spar für eine umfassende Logistiklösung in der Waren- und Leergutverfolgung. Realisert wurde die neue Prozessunterstützung durch Lesegeräte, einem Strichcode-System und Drahtlosnetzwerken vom Gerätehersteller Barcotec und Salomon Automation.

Heidrun Silhavy, Staatssekretärin für Regionalpolitik und Verwaltungsreform, lobte die hervorragenden Projekte, die zur Kür standen und betonte gemeinsam mit Susanne Schinagl, Geschäftsführerin Zentrum für Generationen \" Barrierefreiheit, die Notwendigkeit zielgruppenadäquate Unternehmensauftritte auch im Netz zu realisieren. Besonders im Hinblick auf behindertengerecht gestaltete Websites sei für alle Kommunaleinrichtungen \"noch einiges zu tun\". \"Dabei ist der barrierefreie Auftritt nicht nur gesetzlich für die Verwaltung ab dem nächsten Jahr verpflichtend, sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten der Ansprache der Kundinnen und Kunden\", so Silhavy. Landtagsabgeordneter Roland Meisl überbrachte die Glückwünsche von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und sprach von der enormen Bedeutung von IT und E-Government als Faktoren für den Wirtschaftsstandort.

 

Der Report Verlag lobt bereits zum dritten Mal mit Unterstützung des Bundeskanzleramtes den \"ebiz egovernment award“ aus. Der Award richtet sich an Unternehmen in allen Bundesländern, die erkannt haben, mit Hilfe von IT und Web-Lösungen ihr \"Business“ effizient und gewinnbringend fördern zu können. Die drei Sieger steigen in die Bundesausscheidung auf und treten damit gegen die besten Lösungen aus allen Bundesländern in der Endausscheidung am 16. Oktober in Wien an.

Die Siegerprojekte im überblick:

1. Platz
gizmocraft, design and technology GmbH
Projekt: \"ZEUS - Online-Software zur Verwaltung von Energieausweisen“
ZEUS ist eine webbasierte Datenbank-Applikation. Sie ermöglicht das zentrale Erfassen und Verwalten von Energieausweisen.Die Software erfasst Energieausweise zentral und optimiert den Verwaltungsaufwand für Baubewilligungen und Fördereinreichungen. Weiters ermöglicht ZEUS Kunden- und Projektverwaltung, Prozess-Unterstützung und statistische Auswertungen. ZEUS ist über Internet ortsungebunden nutzbar und kann ohne Installation und Lizenzgebühren kostenlos auf allen Webbrowser betrieben werden. ZEUS wird von allen Berechnungsprogrammen am österreichischen Markt über automatische Schnittstellen unterstützt.

Die Jury:
\"einfach, schneller, besser - das ist nun amtlich“
\"perfektes Beispiel für Verwaltungsreform und E-Government“
\"Herausforderung der Zukunft marktgerecht gelöst“
\"Ohne Installation und Lizenzgebühren auf allen Webbrowsern zu betreiben. E-Government at its best.\"

2. Platz
Salzburger Land Tourismus GmbH
Projekt: \"Virtuelle Tour - Salzburger Almenweg“
Die virtuelle Tour des Salzburger Almenwegs (normal 350 km lang) ermöglicht dem Wanderer sich ein Bild der einzelnen Etappen zu verschaffen. Durch die neuartige Darstellung werden hier \"Live“ Bilder angesehen, womit Authentizität und Emotion gleichermaßen transportiert werden. Der potentielle Wandergast kann somit von zu Hause aus entscheiden, ob eine Wandertour für Ihn passend ist oder nicht. Die Etappen sind auch noch zusätzlich in Google Earth integriert.

Die Jury:
\"Ideale Kombination von Geodaten und Tourismusinformation“
\"Toller Mehrwert für Wanderfreunde“
\"Innovativer Service am heiß umkämpften Tourismusmarkt“

3. Platz
Spar österreichische Warenhandels AG
Projekt: \"IT gestützte Waren- und Leergutverfolgung“
Das Projekt ermöglicht die elektronische Verwaltung der Waren- und Leergutverfolgung mithilfe von Strichcode-Technologie und mobiler Datenerfassung. Sofort nach Eingang einer Kundenbestellung erfolgt die automatische Tourenplanung unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Ressourcen (LKW, Fahrer) mit höchster Priorität auf die vereinbarten Liefertermine und in zweiter Linie auf die wirtschaftlichen Aspekte. Das Ergebnis dieser Planung sind fertige LKW-Touren mit der nötigen Abfahrtszeit des LKW, den Kunden und der Ladereihenfolge dieser Kunden am LKW. Genau nach diesen Anforderungen \"produziert\" das Lager nun die Kundenaufträge und stellt die fertigen Rollbehälter, die mit eindeutigen Barcodelabels gekennzeichnet sind in der richtigen Verladereihenfolge für den LKW-Fahrer am Ausliefertor ab.

Die Jury:
\"E-Logistik in Reinkultur“
\"Perfekte Optimierung des Logistikprozesses durch IT-Einsatz“
\"Spart Zeit und Geld. Zwei schwerwiegende Argumente“

Weitere Informationen zu allen Projekten und Siegern des \"ebiz egovernment award 2007\" finden Sie unter www.report.at/award.
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Moderne Luftschlösser

Hermann Tilke ist der neue Wunderwuzzi unter den Rennstreckenplanern. Praktisch jede neue Formel-1-Rennstrecke trägt die Handschrift des deutschen Bauingenieurs. Ob Sepang, Shanghai oder Istanbul - alle entstammen sie der Feder Tilkes. Warum Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone einen derartigen Narren an dem 52jährigen Aachener gefressen hat, ist leicht erklärt. Zum einen stehen seine Entwürfe für ein Höchstmaß an Sicherheit, zum anderen trotzt er auch widrigsten Rahmenbedingungen. Etwa in Shanghai, wo in einem 5,3 Quadratkilometer großen Sumpfareal eine der modernsten und schnellsten Rennstrecken der Welt aus dem Boden gestampft wurde. Tilke errichtete den Shanghai International Circuit im wahrsten Sinne des Wortes auf Luft.
Zur Stabilisation des sumpfigen Untergrunds wurden 43.000 Betonpfähle bis in eine Tiefe von 80 Metern getrieben und mit meterdickem Styropor belegt. Dafür wurde die gesamte Styropor-Jahresproduktion des chinesischen Marktes aufgekauft. Insgesamt wurden 330.000 Kubikmeter Expandiertes Poly-Styrol verlegt, kurz EPS. An einigen Stellen ist die Styroporschicht bis zu 14 Meter hoch, aneinander gereiht würden die Styroporplatten eine Länge von 350 Kilometern ergeben. über dem Styropor liegt eine zwei Meter dicke Erdschicht, erst dann folgen der Asphalt, die Gebäude und Tribünen. Die anfängliche Skepsis ist verflogen, das Verfahren hat sich bewährt. Noch haben die Tribünen keinen Millimeter nachgegeben und ist kein Formel-1-Pilot im Sumpf versunken.

International wird Styropor schon lange im konstruktiven Ingenieurbau eingesetzt. Neben der Rennstrecke in Shanghai etwa im Straßen- und Eisenbahnbau in Skandiniavien, den Autobahnen rund um Salt Lake City und dem Dammbau in den Niederlanden. In österreich gilt das Verfahren immer noch als exotisch, sagt Clemens Demacsek, Geschäftsführer der Güteschutzgemeinschaft Polystyrol-Hartschaum. Daran ändert auch der EPS-Einsatz im Bereich der Gehwege der Wiener UNO-City nur wenig. Demacsek ist vom Potenzial des Styropors überzeugt und sieht in der Kombination von geringem Gewicht bei hoher Belastbarkeit das Styropor den idealen Problemlöser im Straßenbau. Bei einer Rohdichte von 20 kg/m³ soll Styropor einer Belastung von drei Tonnen pro Quadratmeter Stand halten und dabei nur 1/100 der herkömmlichen Bodenmaterialien wiegen. Da Styropor keinerlei Einfluss auf in der Nähe befindliche Gewässer ausübt, kann die Styropor-Bauweise auch in ökologisch sensiblen Bereichen problemlos eingesetzt werden. Auch wirtschaftlich macht der Einsatz von EPS Sinn. Schweres Baugerät wird nicht benötigt, weil die Styropor-Blöcke aufgrund ihres geringen Gewichts händisch verlegt werden. Die Arbeiten erfolgen rasch und zügig, die einzelnen Blocklagen sind sofort begehbar. Weitere Einsatzgebiete sieht Demacsek in der Stabilisierung von Böschungen und der Konstruktion von Felssturz- und Lawinengalerien in Hochgebirgstälern. Die Decken dieser Tunnel müssen nicht nur den statischenBelastungen aus Hang und überdeckung standhalten, sondern auch der dynamischen Belastung, wenn schwere Felsbrocken oder Lawinen mit großer Wucht aufprallen. Eine Styropor-überdeckung als Deformationsschicht soll in der Lage sein, den Schlagimpuls erheblich abzumindern, ohne selbst viel Gewicht einzubringen.

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Massive Erhöhung

Die Finanzausgleichsverhandlungen sind in der heißen Phase, und wieder einmal steht das Thema Wohnbauförderung auf der Agenda. Allerdings geht es diesmal, anders als noch unter der letzten Bundesregierung, nicht um die Frage, ob dieses sozialpolitische Steuerungsinstrument noch eine Existenzberechtigung hat - das scheint zumindest für die nächsten Jahre außer Frage zu stehen. Heuer geht es vielmehr um die Höhe des vom Bund geleisteten Zuschusses an die Länder. Insgesamt 2,5 Milliarden Euro werden jährlich für die Wohnbauförderung ausgegeben, 1,78 Milliarden kommen, seit zehn Jahren unverändert, vom Bund, den Rest schütten die Bundesländer aus. Geht es nach Finanzminister Molterer, soll das auch so bleiben. »Keinen Cent mehr« werde der Bund aufwenden, laute das Motto im Finanzministerium, berichtet Carl Hennrich, Geschäftsführer des Fachverbands Steine-Keramik und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Bau Massiv, die sich eine massive Erhöhung des Bundeszuschusses wünscht: Von 1,78 auf drei Milliarden Euro soll dieser Beitrag steigen. Damit sollen mehrere Ziele erreicht werden: Einerseits müsste die Zahl der gefördert errichteten Wohnungen pro Jahr um 10.000 auf 55.000 erhöht werden, um die laut Wifo im Jahr 2050 auf neun Millionen angewachsene Bevölkerung mit leistbarem Wohnraum zu versorgen. Andererseits soll mehr in die Sanierung investiert werden. Derzeit werden 550 Millionen dafür aufgewendet, zur Erreichung der Klimaziele will Bau Massiv um 50 Prozent mehr. »Wir wollen auf den Passivhausstandard kommen«, so Bernd Wolschner, Obmann-Stellvertreter des Fachverbands. Dafür sei eine Erhöhung der für die thermische Sanierung zur Verfügung stehenden Mittel von 40.000 Euro pro Wohneinheit auf 60.000 Euro notwendig. Bei 30.000 sanierungsbedürftigen Einheiten macht das 600 Millionen Euro zusätzlich aus, rechnet Wolscher vor.
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Personal orientierte Führung und Performance

In der Glosse im Oktober 2006 wurde das gedankliche Modell zum Personalflussmanagement vorgestellt. Personal fließt in das Unternehmen herein, fließt durch dieses durch, verändert sich dabei und strömt wieder hinaus. Im Rahmen dieser Glosse wird auf die fünf Gestaltungshebel

>> Anziehen
>> Entwickeln
>> Energetisieren (früher Binden)
>> Loslassen
>>Trennen

eingegangen.
Organisationen, die einen den strategischen und operativen Anforderungen qualitativ und quantitativ entsprechenden Personalfluss realisieren wollen, haben ihr akquisitorisches Potenzial so aufzubauen und zu nutzen, dass sie den genannten Anforderungen entsprechende Personalressource anziehen können. Gelingt dies nicht, dann ist die Performance schon von Anfang an gefährdet. Eine Unterdeckung des »Humankapitals« droht.
Das angezogene Personal ist so rasch als möglich zu integrieren und in Jobs und Projekte einzubinden. Es ist dabei zu beachten, dass die in der Organisation leistenden Personen nur ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Nur die Leistung, aber nicht die Person wird Teil des Unternehmens.
Aus dem letzten Satz ergibt sich, dass der Wille zur Erbringung von freiwilligen Mehrleistungen in ihnen ruht und die Organisationen gut beraten sind, Voraussetzungen zu schaffen, damit dieser Wille im Sinne der Performancesteigerung der Organisation zur Wirkung kommt. Aus dieser Sicht heraus wurde das frühere Wort Bindung durch Energetisieren ersetzt. Die Eigentümer haben die Vorgesetzten und die Vorgesetzten die Mitarbeiter bei Laune zu halten.
Personen sind, wenn sie sich in der Organisation nicht mehr weiterentwickeln (wachsen) können, loszulassen, damit sie sich in anderen Bereichen und Organisationen weiterentwickeln (wachsen) können. Wird das nicht getan, dann bleiben sie stehen oder entwickeln sich zurück bzw. entfalten sich mit anderen Aktivitäten außerhalb der Organisation oder lösen negative Grundstimmungen in der Organisation aus.
Sind Personen trotz mehrmaliger Unterstützungen nicht in der Lage oder Willens, den strategischen und operativen Anforderungen zu entsprechen, dann drängt sich die Trennung auf, die rigoros, aber rücksichtsvoll im Rahmen von vereinbarten und bekannten Spielregeln umzusetzen ist. Die Trennung ist ein fair zu führender Prozess, der nicht durch Selbstentschuldigungen von Vorgesetzten gestört werden sollte.
Wenn Sie Blockaden und Ungleichgewichte im Personalfluss vermeiden wollen, dann stellen und beantworten Sie bitte folgende drei Fragen und setzen Sie Maßnahmen, die einen den strategischen und operativen Anforderungen entsprechenden Personalfluss sicherstellen sollen.

>> Wie gut ist Ihre Organisation bei der Anwendung der fünf Gestaltungshebel?
>> Welche Auswirkungen hat dies auf die Performance?
>> Welche Maßnahmen sind zu setzen?

Die Glosse im August wird sich mit dem Thema »Schwäche oder Opportunität« befassen.

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Rote Nasen Golf

Das Benefiz-Golfturnier der Firmen Auer Bausoftware, Nemetschek österreich, Winkhaus Austria und verasonn österreich steigert sich von Jahr zu Jahr zu einem Golferlebnis der Extraklasse. So folgten Ende Juni zahlreiche golfbegeisterte Kunden der genannten Firmen der Einladung nach Saalfelden in das Hotel Gut Brandlhof. Sieger des Stableford Turniers wurde Rolf Müller, Damensiegerin wurde Susanne Rotter. Beim Texas Scramble Turnier gingen Christian Tidl, und Walter Schmied als Sieger hervor. Die Einnahmen aus dem Golfturnier kommen den Clowndoctors Salzburg zugute. Zwei der lustigen ärzte mit den roten Nasen waren auch am Samstag abend anwesend und brachten alle zum Lachen. Eifrig sammelten sie die Euroscheine ein als Herr Wieser, Geschäftsführer der Firma Auer, T-Shirts und Gutscheine für den guten Zweck versteigerte. Den Clowndoctors wurde schließlich ein Scheck mit einer Summe von 3000 Euro überreicht.
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Demand für On-Demand

Aktuelle Forschungsergebnisse des Netzdienstleisters Colt zeigen, dass mehr als 75 Prozent aller Großunternehmen in Europa bis 2009 erhöhte Investitionen im Bereich der On-demand-Dienstleistungen erwarten. Zentrale Themen der Studie - Schlüsseltechnologien wie Virtualisierung und Software als Dienstleistung - gelten als besonders wachstumsstark. Die Mehrzahl der europäischen Großunternehmen plant deren Einführung innerhalb der nächsten zwei Jahre.

Die Untersuchung wurde im Frühling 2007 durch das Marktforschungsunternehmen Coleman Parkes auf europaweiter Basis durchgeführt. Befragt wurden mehr als 400 IT-Direktoren in 13 Ländern: österreich, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Portugal, den Niederlanden, Spanien, Schweden, der Schweiz und Großbritannien. Die Studie konzentrierte sich hauptsächlich auf vier vertikale Bereiche: Finanzdienstleistung, Medien, Regierung und Professional Services.

Starkes Wachstum 88 Prozent der befragten europäischen Unternehmen erwarten ein ansteigendes Investitionsaufkommen in der Virtualisierung und 75 Prozent in Software als Dienstleistung. Der erwartete Nutzen ist die Erhöhung der Flexibilität und Qualität der IT bei gleichzeitiger Verringerung der Kosten.

In österreich wird Kostenreduktion als Hauptgrund für die Nutzung von Virtualisierung und CRM für Software als Dienstleistung genannt. 93 Prozent der befragten österreichischen Unternehmen sehen in der Senkung der Kosten und 90 Prozent in der effizienteren Benutzung der Systemkapazität das ausschlaggebende Argument für die Umsetzung von Virtualisierung. Für die Software als Dienstleistung ist das CRM für 83 Prozent der Unternehmen am wichtigsten. Als weitere Schlüsselvorteile werden die Möglichkeit zur besseren Ausnutzung der Systemkapazitäten und des schnelleren Roll-outs neuer Technologien gesehen.

“Eine Welle von Herausforderungen wie Datenregulierung, Globalisierung und gesteigerte Kundenerwartungen sorgen für eine deutliche Erhöhung des bestehenden Kosten- und Effizienzdrucks für den europaweiten Geschäftsbetrieb“, sagt Geoff Gilton, Geschäftsführer Managed Services Produkte bei Colt.

Die Studie zeigt, dass Unternehmen die Virtualisierung bereits aufgegriffen haben. In österreich wird sie schon von 73 Prozent der befragten Unternehmen angewendet. Virtualisierung wird auch in Zukunft weiter wachsen: 3 von 4 der befragten österreichischen Unternehmen sehen in den nächsten zwei Jahren einen Anstieg in der Virtualisierung.

Gilton erklärt: “Die Virtualisierung ist zwingend erforderlich, wenn Unternehmen die Flexibilität ihrer IT erhöhen und die Kosten verringern wollen. Wie erwarten eine wesentliche Steigerung bei der Virtualisierung von Applikationen über die nächsten zwei Jahre, weil sie Unternehmen in die Lage versetzt, ihre Technologieinvestitionen direkt mit ihren Geschäftsbedürfnissen in überseinstimmung zu bringen. Es wird Service Level Agreements rund um die Lieferung spezifischer Anwendungen wie Email-Accounts oder Zugang zu ERP und CRM-Systemen geben.“

“Im Austausch für Einsparungen und Flexibilität erhöht die Virtualisierung die Systemkomplexität für IT-Abteilungen. Darin liegt die wesentliche Rolle für Managed Services-Dienstleister wie COLT, die die notwendigen Fähigkeiten und die Rechenzentrumsleistungen anbieten können, um diese Komplexität abzunehmen und damit Unternehmen die Möglichkeit bieten ohne Kopfzerbrechen von den Vorteilen zu profitieren“, so Gilton. “Wenn On-Demand Sofware für Geschäftskunden und Konsumenten zum Industriestandard wird, ist es ebenso wichtig, dass Dienstleister die Integrität und die Geheimhaltung der Kundenanwendungen gewährleisten. Damit wird auch das Vertrauen der Kunden erhöht.”

Starke Nachfrage. Auch die Verwendung von Managed Services im Allgemeinen nimmt zu: In zwei Jahren planen mehr als die Hälfte der europäischen Unternehmen Managed Services zu nutzen. Sicherheit, LAN Management, Datenbankmanagement, Serverinfrastruktur, Kommunikation und Datentransfer stehen hierbei im Vordergrund. Die mit Abstand stärkste Nachfrage in Europa schafft das so genannte High-Quality Desktop Management: 62 Prozent der Befragten möchten innerhalb der nächsten zwei Jahre eine vollständig gemanagte Lösung übernehmen: in österreich sind es sogar 77 Prozent. Weiters planen 73 Prozent der befragten österreichischen Unternehmen in den nächsten zwei Jahren Managed Services für Kommunikationsapplikationen und 70 Prozent für den Bereich Sicherheitsdienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

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