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Global forschen, lokal entwickeln

Der Verlagerungstrend in der weltweiten Wirtschaft betrifft zunehmend die gesamte Wertschöpfung. Produktionsstätten werden aus Hochlohnländern abgezogen und in China neu aufgebaut, der Dienstleistungsbereich übersiedelt nach Indien. Noch relativ unbehelligt von den globalen Rochaden zeigten sich bislang Know-how intensive Bereiche wie Forschung und Entwicklung. Doch damit ist jetzt zumindest teilweise Schluss, sagt Rupert Petry, Managing Partner von Roland Berger in Wien. Die Zukunft von Forschung und Entwicklung werde nicht parallel verlaufen. Während die Forschung zu weiten Teilen am Heimmarkt verbleiben wird, zeigen sich bei der Entwicklung klare Globalisierungstendenzen. Das besagt die Studie \"Globalizing the value chain: The future of R&D in Austria and Germany“. Von den 135 befragten Industrieunternehmen in österreich und Deutschland sehen ein Viertel der heimischen Unternehmen und knapp ein Drittel der deutschen Unternehmen die Zukunft in globalen Forschungs- und lokalen Entwicklungszentren. \"Die Anpassung von Produkten an regionale Kundenwünsche wird immer wichtiger. Folgerichtig siedelt man Entwicklungszentren vor Ort an\", erklärt Studienautor Gernot Ludescher. Während der Forschungsstandort österreich auch für die Zukunft gesichert scheint, gerät der Entwicklungsstandort zunehmend unter Druck. Vor allem internationale Unternehmen zeigen sich wankelmütig in der Wahl ihrer regionalen Niederlassungen. \"Die lokalen Entwicklungsstandorte stehen unter permanenter Beobachtung. Gibt es an einem anderen Standort bessere Bedingungen, wird der Bereich verlegt\", sagt Petry. In österreich versucht man mit der Headquarter-Strategie diesem Trend entgegen zu wirken. Wirklich zielführend ist diese Strategie nicht. Während in der Vergangenheit echte CEE-Headquarter mit einer Fülle an Befugnissen und Legionen von Mitarbeitern nach Wien gekommen sind, sind heute viele nominelle Headquarters drastisch abgemagert. \"In vielen Fällen sitzt nur noch der eine oder andere Entscheidungsträger im Headquarter, das Heer an Mitarbeiter aber ist vor Ort in den osteuropäischen ländern“, erklärt Petry, der die Headquarter-Strategie dennoch für einen richtigen Ansatz hält. \"Man muss aber versuchen, Headquarter nach österreich zu bringen, die auch substanziell etwas hergeben.“

Märkte und Technologien
Als Treiber der Entwicklungsglobalisierung identifiziert die Studie vor allem den Zugang zu neuen Technologien und Märkten. Die Kosten spielen bei der Standortentscheidung eine untergeordnete Rolle. Im speziellen Fall von österreich kommen noch die begrenzten Ressourcen des Heimatmarktes hinzu, der die Betriebe quasi zur Internationalisierung zwingt. Beliebtestes Zielgebiet der österreicher ist Westeuropa, wo ein Drittel der Unternehmen über einen Forschungsstandort verfügt. 14 Prozent der Unternehmen haben ihren Forschungsstandort in Osteuropa, die Boomregionen China und Indien sind mit fünf bzw. zwei Prozent deutlich abgeschlagen. Industrien wie Holz und Papier, Chemie, Pharma oder IT legen bei ihrer Internationalisierung von Forschung und Entwicklung vor allem Wert auf den Technologiezugang, bei Branchen wie Maschinen- und Anlagenbau, Automobilzulieferer und Konsumgüter geht es vermehrt um die neuen Märkte. Branchenübergreifen gilt, dass je größer ein Unternehmen ist, desto globalisierter sind auch Forschung und Entwicklung.

Falsche Prioritäten
Insgesamt bewertet Roland Berger die F&E-Entwicklung in österreich positiv: \"Wir sind auf einem guten Weg. Die F&E-Ausgaben sind von 1,78 Prozent im Jahr 1998 auf 2,43 Prozent im Jahr 2007 gewachsen“, resümiert Petry. Er betont aber gleichzeitig, dass die österreichische F&E-Quote nach wie vor unter den 2,5 Prozent von Deutschland liegt. \"Musterschüler\" wie Israel (4,7 Prozent) oder Finnland (3,4 Prozent) scheinen weiterhin außer Reichweite, ebenso wie das Lissabonziel. Die Drei-Prozent-Marke wird sich mit der gegenwärtigen Geschwindigkeit bis 2010 kaum ausgehen. Das ist laut Petry auch gar nicht weiter schlimm. \"Es darf nicht darum gehen, mit allen Mitteln das Lissabonziel zu erreichen. Wichtiger ist vielmehr, dass das vorhandene Geld sinnvoll in Schlüsselbranchen eingesetzt wird.“ Das ist in österreich nicht der Fall. Es scheint wichtiger zu sein, wie viel Geld in F&E fließt als die Frage, wofür das Geld verwendet. Der Hightech-Bereich ist laut Petry in österreich deutlich unterrepräsentiert. \"Nur 13 Prozent der F&E-Wertschöpfung stammen aus diesem Segment“, ortet Petry dringenden Aufholbedarf. Unterstützung kommt vom Patentamtspräsidenten Friedrich Rödler. Dieser freut sich zwar über eine kontinuierlich wachsende Zahl von Patentanmeldungen, ist aber mit der Verteilung unzufrieden. Es gibt eine Menge Low-Tech-Patente, einige Medium-Tech-Patente, aber nur verhältnismäßig wenig High-Tech-Patente. Sollte Dieser Status beibehalten werden, ist österreich auf dem besten Weg, zu einem Entwicklungsland zu werden.

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Schocksicher

Neben hohen elektrischen Anforderungen an überspannungsschutzgeräte können diese auch starken mechanischen Belastungen ausgesetzt sein. Fordern doch z. B. gerade Projekte der Windenergie, der Telekommunikation, der Verkehrstechnik oder der Kerntechnik auch eine hohe Festigkeit gegenüber mechanischen Belastungen. Die neuen modularen Ableiterfamilien Red/Line und Yellow/Line des überspannungsschutz-Spezialisten DEHN + SöHNE wurden daher einem umfangreichen Prüfprogramm bei der LGA Nürnberg, einem Unternehmen der TüV Rheinland Gruppe, unterzogen. Das Ergebnis: Selbst bei Belastungen von 30-facher Erdbeschleunigung ist ein sicheres Funktionieren der überspannungsschutzgeräte gegeben. Dafür sorgt unter anderem das einzigartige Modulverriegelungssystem des funktionalen Ableiterdesigns.
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Yen bleibt günstigste Variante - mit Risiko

Gegenwärtig liegt das Volumen der Fremdwährungsfinanzierungen in österreich über 50 Mrd. EUR. Der Fremdwährungskreditanteil bei inländischen Nicht-Banken macht daher etwa 20% aus, während innerhalb der restlichen EU Werte unter 5 % die Regel darstellen. Besonders hoch ist die Verschuldung in fremder Währung bei privaten Haushalten, wo bereits ein Drittel aller ausständigen Forderungen auf eine ausländische Währung entfallen.

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über den Wolken

Die grenzenlose Freiheit, die Reinhard Mey in der 70ern über den Wolken vermutete, ist längst Vergangenheit. über dem europäischen Kontinent herrscht dichtes Gedränge. Bis zu 32.000 Flüge werden heute an Spitzentagen gezählt. Bis zum Jahr 2020 rechnet Eurocontrol-Direktor Gerhard Stadler mit einer Verdoppelung der täglichen Flügen. International zeigt sich ein ähnliches Bild. Drew C. Magill, Marketingdirektor bei Boeing, erwartet, dass der weltweite Bestand von Passagierflugzeugen von derzeit 18.000 Einheiten bis in das Jahr 2026 auf 36.000 Einheiten steigen wird. Einen besonders starken Zuwachs erwartet Magill im Segment der mittleren Verkehrsflugzeuge. Als Indiz für seine Behauptung führt er die Boeing 787 an: Obwohl erst im Prototypstadium liegen bereits 706 Festbestellungen von 48 Kunden vor.
Während die Fluglinien durch steigende Treibstoffpreise und die wachsende Konkurrenz am Billigsektor immer wieder von Turbulenzen gebeutelt werden, geht es den Flughäfen richtig gut. Allein der Flughafen Wien fertigte im letzten Jahr 16,8 Millionen Passagiere ab, heuer sollen es bereits 18,3 Millionen sein. 16.000 Mitarbeiter in 230 Unternehmen erwirtschaften einen Umsatz von drei Millionen Euro. Dazu kommen 52.000 Arbeitsplätze im direkten Umfeld mit einem Umsatz von 4,8 Milliarden Euro. Für jede zusätzliche Passagiermillion kommen 1.000 neue Arbeitsplätze hinzu, rechnet Herbert Kaufmann, Vorstandssprecher des Flughafen Wien, vor.

Thema: Umwelt
Diesen beeindruckenden Zahlen zum Trotz ist nicht alles eitel Wonne, wie das 6. Luftfahrtsysmposium in Wien zeigte. Vor allem die geplante Besteuerung des Flugbenzins brennt unter den Nägel. Zwar will sich die Branche ihrer Verantwortung in Umweltfragen nicht entziehen, wie Peter Malanik, Generalsekretär der Austrian Airlines Group, versichert. Allerdings gäbe es viele sinnvollere Wege als eine Kerosinbesteuerung. Alleingänge auf nationaler oder europäischer Ebene würden gravierende Nachteile für die europäische Luftverkehrswirtschaft nach sich ziehen. Als Vertreter der Politik versprach der Nationalratsabgeordnete und Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Parlament Kurt Eder dann auch das Umweltthema nur im europäischen Kontext anzugehen.

Thema: Qualität
Ob Fluglinien, Airports oder Flugzeughersteller, alle wollen ihren Kunden ein Mehr an Qualität bieten. Der Wettbewerb verlangt es, ist Kaufmann überzeugt. \"Auf Flughäfen erwarten sich die Fluggäste ein angenehmes, die Fluglinien ein effizientes Umfeld.“ Zudem müsse eine hohe Anzahl an Destinationen geboten werden, um die Standortqualität zu sichern. Mit dem neuen Skylink-Terminal will der Flughafen Wien mit Pünktlichkeit und raschen Transferzeiten punkten und sich unter den Top 3 in der Kategorie bis 20 Millionen Passagiere positionieren. Auch mit Innovationen will der größte österreichische Flughafen glänzen. Etwa einem transparenten Tarifsystem, das bei steigenden Verkehrszahlen für die Fluglinien eine Verbilligung mit sich bringt. Probleme wird es nach der Terminaleröffnung mit den Pistenkapazitäten geben. Kaufmann hofft auf eine Genehmigung der dritten Piste spätestens Anfang des Jahres 2009.Was am Boden gilt, kann auch in der Luft nicht ganz falsch sein. Auch Austrian Airlines will in Zukunft ganz auf Qualität setzen. Um sich von Billigfluglinien zu unterscheiden, stellt die AUA den Kunden in den Mittelpunkt des Interesses, erklärt AUA-Vizepräsident Peter Baumgartner. Das Ergebnis sind - neben der Serviceorientierung der Mitarbeiter - Faktoren wie neue Sitze in der Business-Klasse oder ein neues Catering. Weitere Innovationen sind Vergünstigungen wie etwa ein freier Museumseintritt, die mit einer Austrian-Bordkarte in Anspruch genommen werden können oder aber auch die Behandlung von Beschwerden.
Bei so viel neu entdecktem Qualitätsbewusstsein bei Fluglinien und Airports, müssen die großen Flugzeughersteller natürlich mitziehen. Speziell in den Premiumklassen ist der Wettbewerb sichtbar. Airbus Vize-Präsident Thomas Schmidt-Mumm ortet einen Trend zu mehr Platz in allen Klassen. Längst zum Industriestandard geworden sind flache Liegebetten in den Business-Klassen und in der First Class bieten die Fluglinien ihrer Klientel zunehmend eigene Mini-Suites an. Auch in der Economy Klasse ermöglichen neue Sitze ein entscheidendes Plus an mehr Lebensqualität.
Auch die amerikanische Konkurrenz setzt auf eine höhere Reisequalität für die Passagiere. So verfügt etwa das neue Boeing-Flaggschiff 787 über größere Fenster, die Luftfeuchtigkeit an Bord ist höher und auch der Kabinendruck wird für die Passagiere angenehmer gestaltet.

Thema: Sicherheit
Die Sicherheit im Luftverkehr muss oberste Priorität haben, ist Christoph Baubin, Generaldirektor von Austro Control, überzeugt. Eine zentrale Bedeutung komme dabei dem Faktor Mensch zu. Baubin spricht dabei von einem \"Human Centered Approach“. Das jährliche Verkehrswachstum von zehn Prozent erfordere eine ständige Weiterentwicklung der Sicherheitsqualität. Dementsprechend hat Austro Control ihre Ausbildungskapazitäten in den letzten vier Jahren beinahe verdreifacht. Aber auch im Hinblick auf die Effizienz hat Austro Control ihre Hausaufgaben gemacht. Dank einer verbesserten Produktivität konnte Austro Control in den letzten fünf Jahren die Gebühren um 20 Prozent reduzieren.
Gerhard Stadler, Direktor des Generalsekretariats von Eurocontrol in Brüssel, sieht die Herausforderung in der großen Fragmentierung des europäischen Luftraums. Während in den USA die durchschnittliche Flugdistanz bei 2000 Kilometer liegt, sind es in Europa nur rund 700 Kilometer. An Spitzentage kommen so 32.000 Flugbewegungen zusammen. Sollten bei der Umsetzung des \"Single European Sky“ nicht rasch Fortschritte erzielt werden, ist laut Stadler das weitere Wachstum des Luftverkehrs in Europa in Frage gestellt. \"Dann fürchte ich, dass im Jahr 2020 nichts mehr geht.“

Thema: Zulieferindustrie
Neben Airlines und Flughäfen muss sich auch die Zulieferindustrie auf ein wettbewerbsintensives und sich rasch veränderndes Umfeld einstellen. Frank Molitor, Direktor des Weltmarktführers für ATC Sprachsysteme Frequentis, ortet einen Trend zu mehr Autonomie im Flugzeug. \"Das Aufgabengebiet des Fluglotsen wird sich hin zu einem Manager des Luftraums entwickeln.“ In diesem Zusammenhang sei es für Unternehmen wie Frequentis wichtig, die vernetzten Informationen für eine optimale Planung des Luftraums zur Verfügung zu stellen.

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Luxus und Innovation

24 Stockwerke ragt das Luxushotel in den Himmel Tokios. Entgegen dem allgemeinen japanischen Trend, Hotels in Bürohochhäusern oder multifunktionalen Komplexen unterzubringen, ist das Peninsula Tokio das erste freistehende Hotel, das seit einem Jahrzehnt in der japanischen Hauptstadt errichtet wurde. Für das spektakuläre Erscheinungsbild in Form eines traditionellen japanischen Lampions zeichnet Stararchitekt Kazukiyo Sato verantwortlich. Das Hotel verfügt über insgesamt 314 Gästezimmer, darunter 47 Suiten, ein Wedding-Center mit Hochzeitskapelle und japanischem Zeremonienraum, zwei Ballsäle, einem hauseigenen Spa, einer Rolls-Royce- und BMW-Flotte sowie fünf Restaurants. Die 347 Quadratmeter große Peninsula Suite im 23. Stockwerk ist die größte Suite eines Luxushotels in Tokio. Darin findet sich ein formelles Speisezimmer, ein Wohnsalon, ein Arbeitszimmer sowie ein Schlafzimmer mit angrenzendem Marmorbad. An klaren Wintertagen soll der Blick über den Kaiserlichen Palast, die kaiserlichen Gärten und den Hibiya Park bis zum Fujiyama reichen. Für diesen Luxus sind 5.600 Euro pro Nacht fällig, die günstigsten Zimmer gibt es aber bereits um verhältnismäßig preiswerte 400 Euro.
Das Besondere am Peninsula Tokio ist aber nicht der überbordende Luxus, sondern die fantasiereichen und innovativen Details aus der hauseigenen F&E-Abteilung. \"Wir haben erkannt, dass man auch in unserer Branche innovativ sein muss, um sich an der Spitze halten zu können“, sagt Fraser Hickox von der Forschungsabteilung der Peninsula-Gruppe. Als weltweit einzige Hotelgruppe verfügt Peninsula über eine eigene F&E-Abteilung. In den Labors in Hongkong brütet ein 20-köpfiges Ingenieursteam über Neuerungen, die den Aufenthalt in einem Peninsula Hotel für die Gäste so angenehm wie möglich machen soll. überprüft und ausprobiert werden die Neuentwicklungen vom Eigentümer Michael Kadoorie höchstpersönlich. Der Milliarden schwere Geschäftsmann - hauptberuflich ist er Präsident der China Light and Power Company, die Hotelgruppe ist mehr ein Hobby - schläft in den Suiten seiner neuen Hotels gerne zur Probe. Was gefällt geht in \"Serie“, was missfällt fliegt raus oder wird adaptiert. Im neuen Peninsula Tokio gab es für den Big Boss nicht viel zu bemängeln. Die Bandbreite an technischen Neuheiten reicht vom Nagellacktrockner und Bluetooth-Anbindung über personalisierte Radio- und TV-Auswahl bis zu Mehrfachsteckdosen und einem Spa-Button im Badezimmer.
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Die Geheimnisse der FED

Von Wolfgang Freisleben

Immer wieder steht die »FED« international im Blickpunkt. Denn über die »Leitzinsen« bewegt sie nach Belieben die Kurse an den Weltbörsen und den Außenwert des US-Dollars. Doch kaum jemand weiß, was sich hinter dem »Federal Reserve Board« (FED) tatsächlich verbirgt: nicht eine Notenbank im herkömmlichen Sinn, sondern ein Gremium von zwölf regionalen Privatbanken, die sich Federal-Reserve-Banken nennen dürfen. Ihnen wurden gemeinsam die Aufgaben einer amerikanischen Notenbank übertragen. Die wichtigste dieses exklusiven Zirkels von Privatbanken ist die Federal Reserve Bank of New York, die den riesigen Finanzplatz New York kontrolliert.

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Salzburger Vorstandswechsel

Johann Jastrinsky ist neuer Landesinnungsmeister der Salzburger Bauinnung. Zu seinen Stellvertretern wurden Josef Tatzl und Eva-Maria Habersatter-Lindner ernannt. Jastrinksy folgt damit Hartmut Spiluttini nach, der die Funktion des Innungsmeisters zurückgelegt hat. Jastrinksy ist Geschäftsführer der Jastrinsky GmbH & Co. KG in Salzburg und seit 1988 selbstständiger Unternehmer im Bereich Baumanagement und Controlling, zunächst als Einzelunternehmer, dann erfolgte die Umwandlung in eine Gesellschaft, die neben dem Baumeistergewerbe noch als Bauträger und für die Unternehmensberatung einschließlich der Unternehmensorganisation tätig ist. Jastrinsky selbst ist darüber hinaus auch eingetragener Mediator und Lektor an der FH Kufstein für innovatives Bauwesen und integrale Planung. Seit den WK-Wahlen 2005 ist er im Salzburger Innungsausschuss und im Ausschuss für Planungsrecht, Gebühren und Sachverständigenfragen der Bundesinnung tätig.
Sein Stellvertreter, Baumeister Josef Tatzl, ist seit 1997 handels- und gewerberechtlicher Geschäftsführer der Firma Hartl Bau GmbH. Er ist bereits seit vielen Jahren als Funktionär in der Bauinnung tätig, insbesondere hat er als »Bezirksinnungsmeister« die Stadt Salzburg und den Flachgau betreut.
Eva-Maria Habersatter-Lindner ist seit 1990 im Baumeister- und Bauträgergewerbe selbstständig tätig und schon seit langem als Funktionärin für die Wirtschaft aktiv, unter anderem war sie Vizepräsidentin der WK Salzburg. Sie ist im Wirtschaftsparlament der WK Salzburg sowie in der Spartenkonferenz der Sparte Gewerbe und Handwerk der WK Salzburg und der WKö vertreten, darüber hinaus im Beirat für Aus- und Weiterbildung der WK Salzburg. Außerdem übt sie die Funktion der Obfrau der WK-Bezirksstelle Tennengau aus.
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Innovativer Staatsfunk

Das niederösterreichische High-Tech-unternehmen a+d hat speziell für das ORF-Funkhaus einen mobilen \"Business-Class Koffer“ entwickelt, der ganz auf die Bedürfnisse der rasenden Reporter zugeschnitten ist. Damit sollen die Zeiten, in denen die ORF-Mitarbeiter mit Tonbandgeräten zu den Interviewterminen hasten und anschließend so schnell wie möglich in die Redaktion zurück eilen mussten, um den Beitrag zu schneiden und sendetauglich aufzubereiten, endgültig vorüber sein. Das mobile Kleinstudio enthält neben einem Notebook auch ein Mischpult, über das mehrere Mikrofone gleichzeitig ausgesteuert werden können. Die Aufzeichnung erfolgt digital auf dem Notebook, und der Journalist kann unmittelbar danach mit demselben Gerät die aufgenommenen Gespräche zu einem richtigen Nachrichtenbeitrag zusammenschneiden und sendetauglich machen. Da Radiobeiträge in der Regel nicht länger als eine Minute dauern und sich die Daten auch zusätzlich noch komprimieren lassen, können die Beiträge über das Handynetz oder einen WLAN-Hotspot direkt in die Redaktion geschickt werden.
Um das Arbeiten mit dem mobilen Kleinstudio so einfach und sicher wie möglich zu machen, hat die ORF-eigene Hörfunk-Supportabteilung zahlreiche Vorkehrungen getroffen: Firewall und Virenscanner schützen das System vor elektronischen Attacken von außen, ein Passwortschutz verhindert eine unbefugte Inbetriebnahme, falls der Koffer einmal abhanden kommen sollte. Dabei wurde das System so konfiguriert, dass die unterwegs geschnittenen Beiträge zwar von außen in das interne Datennetz des ORF eingespeist werden können, der Reporter selbst sich jedoch aus Sicherheitsgründen nicht über den Laptop in das ORF-Netz einloggen kann.

Behavioral Targeting
Der ORF zeigt sich aber auch in einem anderen Bereich innovativ: embedded digital broadcast services, kurz EDIBS, nennt sich die Technologie, die es TV-Machern ermöglichen soll, individuell auf die Bedürfnisse ihrer Zuschauer einzugehen und sie für ihre Sendertreue zu belohnen. Im Huckepack-Verfahren können Zusatzinformationen als Bonus in das ausgestrahlte Fernsehbild eingebettet werden. Die Bonuskriterien sind vom TV-Sender frei wählbar: Ob nach 100 Stunden TV-Konsum ein Bonus-Film winkt, oder beispielsweise erst wenn 20 Werbeblöcke gesehen wurden. Im weitesten Sinne folgt das Prinzip damit den Vielflieger- und Meilenprogrammen der Fluggesellschaften. Hauptargument für das vom jungen österreichischen Unternehmen F5 entwickelte Tool ist aber die Option für Werbetreibende, den Zuschauer individuell ansprechen zu können. \"Behavioral Targeting“ heißt das Zauberwort, dass es der Werbewirtschaft erlaubt, die Kunden ähnlich wie im Internet mit maßgeschneiderten Werbebotschaften zu versorgen - ein essenzieller Mehrwert in Zeiten von Festplattenrekordern und Timeshift-Funktionen. Drei Monate lang wurde EDIBS im Spartenkanal TW1 getestet. Die Reaktionen der ausgewählten Testhaushalte waren zum großen teil positiv.

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Mobiles Festnetz

Mit dem jüngsten Vorstoß in die Kupferwelt will der Mobilfunker One nun kleine Firmen unter ihrer bestehenden Festnetznummer am Handy überall erreichbar wandeln. Bei \"Mobiles Festnetz\" übernimmt der Mobilbetreiber alle administrativen Schritte, die zur Weiterverwendung der Festnetznummer nötig sind. \"Wir sind Marktführer im Bereich Festnetzersatz und haben als erster Mobilfunkbetreiber die Mobilen Nebenstellenanlage für KMU eingeführt\
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Ineffizienter Musterschüler

Beim Strom soll ab 2008 mit der zeitnahen Verbrauchsmessung ein neues Zeitalter eingeläutet werden. Bis 2010 sollen zudem alle Haushalte einem Energie-Check unterzogen und alte Heizkessel verpflichtend ausgetauscht werden. Im öffentlichen Dienst sollen vermehrt Erdgas- und E85-Autos zum Einsatz kommen.

Die Wirtschaftskammer österreich hat zum sechsten Mal den sogenannten Nachhaltigkeitscontest unternommen. österreich hat den ersten Platz erobert. »Dieser Spitzenplatz ergibt sich aus der besten durchschnittlichen Platzierung in 36 gewerteten Einzeldisziplinen aus allen 27 Mitgliedsstaaten der EU«, heißt es in der entsprechenden Aussendung der WKO-Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik. Dass österreich in der Wertung »Abstand zum Kyoto-Ziel« derzeit vor Spanien den vorletzten Platz einnimmt, ist bitter. Das sei, so der Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik, Stephan Schwarzer, darauf zurückzuführen, dass österreich schon so gut dasteht. Bei der Vereinbarung zum Kyoto-Ziel wurde offenbar übersehen, dass in österreich die Möglichkeiten der Emissionsverringerung kleiner sind als in Ländern, die beim Umweltschutz zurückliegen, so Schwarzer. österreich dürfe daher den »Kyoto-Fehler« nicht wiederholen, fordert der WKö-Umweltexperte im Hinblick darauf, dass demnächst die Reduktionsbeiträge der einzelnen Mitgliedsländer zum EU-Gesamtziel verhandelt werden. Als wichtigste Aufgabe sieht Schwarzer die Verbesserung der Energieeffizienz: »Gelingt es uns nicht, die Energieeffizienz zu verbessern, sind alle Zielsetzungen utopisch - und werden uns ungemein teuer zu stehen kommen«, warnt Schwarzer. »Die nicht verbrauchte Kilowattstunde Strom ist die billigste«, erklärte kürzlich auch Wirtschaftsminister Martin Bartenstein.

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