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Urlaub und Auktion

Tiscover-Urlaubsinhalte plus eBay-Auktions-Know-how ist die Formel hinter einem revolutionären Produkt. Tiscover als Nr.1 Urlaubsplattform und eBay als Top-Auktionsplattform sparen für den Anbieter Zeit, Geld und Nerven.

Tiscover-Vorstand Konrad Plankensteiner legt Wert auf die einfache Handhabung für den Kunden: \"Auf Tiscover sind alle nötigen Daten bereits vorhanden. Der Hotelier kann sein Angebot mit wenigen Klicks via Tiscover Wartungstool für die Auktion frei schalten.\

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Monitoring über 3G

Alcatel-Lucent zeigt auf der CeBIT mit \"OmniAccess 3500 Nonstop Laptop Guardian\" ein revolutionäres Sicherheits- und Managementsystem für Laptops. Es überwacht und lokalisiert mobile Rechner. Im Falle eines Diebstahls oder Verlustes kann der Netzadministrator die Daten auf dem Gerät per Fernzugriff löschen. Dies funktioniert selbst dann, wenn der Computer ausgeschaltet ist.

Auf der CeBIT führt Alcatel-Lucent den Laptop Guardian in einer Version für europäische Mobilfunknetze live vor; der Zugriff des Administrators auf den Laptop erfolgt über LAN/ WLAN/ G3/HSDPA und GPRS/EDGE. Der Laptop Guardian ist auf dem Stand von Alcatel-Lucent in Halle 12, B 30 zu sehen.

Mit dieser Lösung sind IT-Abteilungen in der Lage, Verhaltensrichtlinien ihres Unternehmens umzusetzen, gestohlene Geräte zu lokalisieren und die Daten darauf zu schützen, sowie Patches und Upgrades aufzuspielen. Damit unterstützen sie ein produktiveres und effizienteres Arbeiten.

Hintergrund. Annähernd 50 Prozent aller neuen PCs in den Unternehmen sind Laptops, und 81 Prozent der Unternehmen berichten Studien zufolge, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einen Laptop mit sensiblen Daten verloren haben. Mehr als 600.000 Laptops werden jedes Jahr gestohlen. Der reine Hardwareverlust beträgt geschätzte 720 Millionen Dollar, der Verlust an Eigentumsinformationen rund 5,4 Mrd. Dollar. Der durchschnittliche Wert der Geschäftsinformation bei Verlust eines Laptop beträgt 525.000 Dollar. Die durchschnittliche Zeit der Verwundbarkeit bei Verlust eines Laptops liegt bei nur wenigen Stunden.

Die Probleme rund um die Fernwartung von Laptops werden immer akuter. \"Laptops sind schwierig zu betreuen und auf den neuesten Sicherheitsstand zu bringen. Bei Verlust stellen sie ein Haftungsproblem für die Unternehmen dar”, erklärt Tom Burns, President Enterprise Solutions von Alcatel-Lucent. \"Bis zur Entwicklung des OmniAccess 3500 Nonstop Laptop Guardian war keine umfassende Lösung auf dem Markt, um diesem Risiko entgegenzuwirken. Außerdem war es bislang nicht möglich, Laptops 24 Stunden lang online zu überwachen - wenn sie ausgeschaltet sind.”

Der OmniAccess 3500 Nonstop Laptop Guardian basiert auf einer Technologie mit dem Codenamen \"Evros”, die von Alcatel-Lucent Ventures konzipiert wurde. Die Lösung ist in Kombination mit 3G-Datendiensten erhältlich, die eine \"always-on“-Verbindung gewährleisten. Eine PCMCIA-Einsteckkarte bietet rund um die Uhr optimale Sicherheit von sensiblen Unternehmensdaten. Da die Karte batteriegepuffert ist, funktioniert sie auch bei ausgeschaltetem Notebook - die Karte bleibt immer \"online“. Die Lokalisierung des Laptops erfolgt über GPS.

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Unterhaltung pur

Egal, wo im Haus oder in der Wohnung Sie sich gerade befinden: Die Musik folgt Ihnen. \"Music follows me“ nennt Philips dieses Feature, mit dem das neue kabellose Musiksystem mit dem sperrigen Namen WACS7500 ausgestattet ist. Die Anlage besteht aus einem Center und bis fünf Stationen, die auf verschiedene Zimmer aufgeteilt werden. Die 80 GB große Festplatte des Centers bietet Platz für bis zu 1500 Audio-CDs. Zudem spielt das Music Center auch MP3-Dateien ab und empfängt Web-Radiostationen. Die einzelnen Stationen können individuell mit unterschiedlicher Musik angespielt werden. Wer es homogener liebt, spielt auf allen Stationen dieselbe Musik ab und wer auf Effizienz Wert legt, lässt sich von der Musik verfolgen. Ein kurzer Befehl und die Musik wird auf der einen Station beendet und auf der nächsten fortgeführt. Bewegungssensoren zur automatischen Verfolgung sind nicht an Bord endet, konkrete überlegungen zu einem diesbezüglichen Upgrade gibt es bei Philips nicht. Das Streamium Wireless Music System mit einem Center und einer Station kostet 1000 Euro, jede weitere Station schlägt mit 300 Euro zu Buche.
Wer mit Musik weniger anzufangen weiß und sich eher zur Filmfraktion zählt, greift auf Harddisk-/DVD-Rekorder zurück. Das neue Premiummodell DVDR5570H kann mit einer laut Philips absoluten Weltneuheit aufwarten. Commercial Skip nennt sich das Feature, das Werbeeinblendungen punktgenau erkennen soll. Beim Abspielen können die ungeliebten Konsumenteninformationen dann auf Knopfdruck übersprungen werden. Eine weitere Neuheit ist die HDD Media JukeBox. Für zusätzliche Flexibilität können Musiktitel, Videos oder Fotos, die auf anderen Medien gespeichert worden sind, über die schnelle USB 2.0-Schnittstelle auf der Festplatte archiviert werden. Dabei müssen die Dateien nicht auf der Festplatte verbleiben. Sie können jederzeit über die USB-Schnittstelle abgerufen und auf einem externen Datenspeicher abgelegt werden. Das Top-Modell der Philips-Festplattenrekorder verfügt über eine Speicherkapazität von 250 GB und belastet das Geldbörsel mit 500 Euro.
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Der europäische Scheich

Was wie ein Märchen klingt, ist keines. Mohamed Bin Issa Al Jaber betreibt über seine Firma JJW auch drei Luxushotels in Wien (u.a. den erst im Herbst eröffnete 5-Sterne-Tempel »The Ring«) und besitzt die österreichische Staatsbürgerschaft. Er trägt Anzug und hat keinen Harem. In Saudi-Arabien geboren, lebt der 48-jährige Milliardär, der in Kairo studierte, mit Frau und zwei Kindern längst wie ein Europäer in Paris, Wien und wo ihn die Geschäfte sonst noch hinverschlagen. Das ist praktisch die ganze Welt: Seine Unternehmensgruppe MBI ist nicht nur in der Touris­tikbranche tätig, sondern wickelt auch Bau- und Immobilienprojekte ab und beliefert als größter Speiseölproduzent den gesamten arabischen Raum. Mit einem geschätzten Vermögen von einer Milliarde Dollar - der Wert seiner Firmengruppe wird mit sechs Milliarden Dollar beziffert - liegt Al Jaber auf Platz 891 der Forbes-Liste der reichsten Milliardäre. Mit 150 Millionen Euro will sich Al Jaber bei der rot-weiß-roten Fluglinie einkaufen, 25 Prozent der Anteile schweben ihm vor. Vorerst gibt es aber nur »intensive Gespräche«, so AUA-Chef Alfred ötsch. Er will am 12. März den Vorstand informieren. Eine Beteiligung an der halbstaatlichen Airline wäre im Rahmen einer Kapitalerhöhung möglich - wenn die öIAG mitspielt. Die Staatsholding ist derzeit mit 42,75 Prozent der Anteile Hauptaktionär, Banken und Versicherungen halten 7,25 Prozent mit der öIAG syndiziert. Dieses Syndikat, das eine österreichische Mehrheit bei der Fluglinie sichert, wäre auch durch einen Einstieg Al Jabers nicht in Frage gestellt.
Die partnerschaftliche Unterstützung bei der Expansion der AUA im Mittleren und Nahen Osten sowie in Osteuropa wäre ein angenehmer Nebeneffekt dieser strategischen Beteiligung. Bundeskanzler Gusenbauer und Finanzminister Molterer haben bereits Wohlwollen gezeigt. Auch der Aktienkurs setzte deutliche Signale: Jubelsprünge bis zu 17 Prozent.
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Beruhigende Nachricht

Vertreter dreier heimischer Unternehmen haben sich zusammengefunden, um diese \"Esoterik der Aktienmärkte“ ins rechte Licht zu rücken.

Es kommt nicht oft vor, dass sich Konkurrenten öffentlich an einen Tisch setzen, um gemeinsam Stimmung zu machen für ihre Anliegen. Doch harte Zeiten verlangen mitunter nach harten Maßnahmen. Die dramatischen Kursverluste, die die Immobilienaktien in den letzten Monaten hinnehmen mussten, sind ein solcher Anlass, der die Chefs der drei an der Wiener Börse notierten Immobiliengesellschaften Warimpex, UBM und CA Immo dazu brachte, auf den Unterschied zwischen den fiktiven Wertverlusten, die die Immos an der Börse hinnehmen mussten, und deren steigenden operativen Ergebniszahlen der Unternehmen hinzuweisen.

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Mit Vollgas in die neue Saison

Der erste Rennwagendes TUGraz RacingTeams war derTankia2004, mitdem das Team in seiner »Rookie«- Saison sofort konkurrenzfähigwar. Der Tankia2004 warals standfestes und solidesFahrzeug ohne hochkomplexetechnische Lösungen ausgelegt.Dennoch konnte das junge Team von Anfang an mitTeams, die über mehrjährigeErfahrung verfügen, mithalten.
In der folgenden Saison wagtedas Team mit dem Tankia2005,in vielen Bereichen Neuland fürdie Formula SAE zu betreten,und baute ein Fahrzeug, dasunkonventionelle technischeLösungen vorsah. Die grundlegendsteänderung war derWechsel vom Stahlgitterohrrahmenauf ein Karbon-Monocoque.Das gewagte Konzeptdes Tankia2005 ging auf unddas TU Graz Racing Teamwurde mit diesem Rennbolidenzum besten Team Europas. DieNachfolgemodelle Tankia2006und Tankia2007 brachten einigeInnovationen und verbessertendas Konzept der Tankiasweiter. Mit diesen Fahrzeugenkonnte das TU Graz RacingTeam seine Spitzenpositionverteidigen, Topergebnisse beiBewerben auf der ganzen Welterzielen und internationale Anerkennungbei Vertretern derAutomobil- und Motorsportindustriegewinnen.

Im Oktober 2007 fand sicherneut ein Team aus 43 hochmotiviertenStudenten, die mitder Konstruktion des fünftenRennboliden des TU Graz RacingTeams begannen. Auchder Tankia2008 wird seinemRuf als Pionier in der FormulaSAE gerecht und kann mit einigenneuen, originellen technischenLösungen aufwarten.
Großer Wert wurde auf eineverbesserte Ergonomie für denFahrer gelegt, um das Fahrzeugso einfach wie möglichdurch den Parcours zu steuern.Nun ist es möglich, Setup-änderungenschnell und einfachdurchzuführen - teilweise sogarwährend der Fahrt vomCockpit aus. Dem Fahrer wirddurch mehr Platz im Monocoqueeine optimale Sitzpositiongeboten und auch das Lenkradwurde durch Tests an Prototypenoptimiert. Eine bessereDosierbarkeit des Gases gegenüberden Vorgängermodellenerlaubt dem Fahrer ein»gefühlvolleres« Fahren. Durcheine Gesamtfahrzeugsimulationwurde eine verbesserte Auslegungund einfachere Setup-Findung erreicht. Bereits in derKonstruktionsphase konnte amPC mit dem Tankia2008 virtuellam Rundkurs gefahren werden.Wie bereits im Vorjahr besitztder Rennbolide ein Karbon-Monocoquemit Karbon-Dreieckslenkernund einteiligen 13-Zoll-Karbonfelgen. Die Wartbarkeitdes Autos wird jedoch durchein zweiteiliges CFC-Heck erheblichverbessert. Durch denneuen, leichteren Yamaha R62006-Motor und die variableAnsaugung wurde eine Leistungssteigerungerreicht. Auchdie Aerodynamik des Fahrzeugsund Motorkühlung wurde durchTests im Windkanal verbessert.Das neue Design des Rennbolidenrundet das moderne Gesamtbilddes TANKIA2008 ab.

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Bauen in Norwegen

Zusammen mit ihrem norwegischen Partnerbüro se.architekter as planen sie in einer exklusiven Gegend im Süden von Stavanger, der viertgrößten Stadt Norwegens, einen Wohnbau mit 15 Wohneinheiten. Ende Februar findet der Spatenstich statt. Bei der Umsetzung des energieeffizienten Holzbaus fand der Einsatz ökologischer Baumaterialien besondere Berücksichtigung. Die neue Siedlung erhält den Status eines »energieneutralen Bauwerks«, was in Norwegen nahezu Passivhausstandard bedeutet. Auftraggeber für die 15 Wohneinheiten ist die Immobilienfirma Base Property. Die Architekten von nonconform & se.architekter zeichnen bei diesem Bauprojekt für die Entwicklung der Bebauungsstudie, den Architekturentwurf und die behördliche Einreichplanung verantwortlich.
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Wind aus Jersey

Die guten Nachrichten kommen aus Jersey. So auch am 19. Juli 2007 als die Meinl International Power (MIP) eines ihrer ersten Projekte bekannt gab. Gemeinsam mit der Simonsfeld Gruppe wurde demnach eine Exklusivvereinbarung für die Errichtung von Windparks unterzeichnet. Die beiden Partner haben vereinbart, dass Eigenprojekte mit einer Gesamtleistung von etwa 200 Megawatt zu errichten und Drittprojekte im Ausmaß von rund 350 MW zu erwerben. Die Windparks sollen in Tschechien, der Slowakei, Rumänien und anderen Ländern gebaut werden. \"Die Fertigstellung erfolgt Schritt für Schritt über die nächsten fünf Jahre“, so die Botschaft aus der Karibik. Ob innerhalb dieser Periode viel Windstrom erzeugt wird ist ungewiss. \"Wir rechnen mit Vorlaufzeiten für größere Windparks von vier Jahren aufwärts. In einigen Ländern steht die Windkraft erst am Beginn, was erfordert, dass die notwendigen Rahmenbedingungen erst geschaffen werden müssen“, so Georg Hartmann, Sprecher der Gruppe Simonsfeld. Der Umstand, dass für leistungsstarke Windräder derzeit Lieferzeiten von zwei bis drei Jahren zu veranschlagen sind, sei deshalb nicht so bedeutend.
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Neuvermessung

Der COMBI 419 von der NEUMANN Messgeräte GmbH ist ein Gerät zur überprüfung der elektrischen Anlagen nach öVE E-8001 und kann zusätzlich den Fehlerstrom mit einer Leckstromzange messen. Er bietet eine komplette Palette von Funktionen, die über ein praktisches, mehrsprachiges Menü abgerufen werden können. Eine vom Benutzer abrufbare Hilfe für alle Funktionen bietet Unterstützung beim Anschluss des Gerätes an die zu prüfende Anlage.
Mit dem AUTO-Test können durch einfaches Drücken der Starttaste nacheinander der Erdungswiderstand, die Auslösezeit des FI´s und die Isolation an der zu prüfenden Steckdose gemessen werden. Das Gerät ist sehr robust und es wurde bewusst auf mechanische Umschalter verzichtet.
Der große Speicher ermöglicht das Sichern der durchgeführten Messungen und deren spätere übertragung an den PC mit einem USB Anschluss. Jede Messung wird mit allen Sekundärergebnissen und den Prüfparametern sowie mit zwei (vom Benutzer einstellbaren) Identifikatoren gesichert, so dass die Stelle, an der die Messung vorgenommen wurde, einfacher gefunden werden kann.Beim COMBI 419 sind alle wichtigen Messungen für die Bestimmung gemäß öVE E8001 integriert und das Gerät besticht durch seine Genauigkeit und kompakte Bauform. Das Gerät beinhaltet die neueste Technologie, wiegt nur 1,2 Kilo und kostet zur Einführung Euro 790,00.
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Schwerwiegende Vorbehalte

Report: Im ersten Halbjahr 2007 stieg der Umsatz der Stein- und keramischen Industrie im Vergleich zu 2006 um mehr als 10 %. Blieb das 2. Halbjahr auch so gut?
Carl Hennrich: Leider nein. Wir haben im 2. Halbjahr einen sehr starken Rückfall erlitten. Nach der Erhebung der Statistik Austria liegen wir per Ende Oktober bei einem Plus von 1,81 Prozent. Unsere eigene Umsatzerhebung ergibt für 2007 ein vorläufiges Ergebnis von 2,6 Prozent. Diese Erhebung ist relativ repräsentativ weil von 260 Unternehmen bereits 170 ihre Zahlen eingereicht haben und manche Sparten bereits komplett erhoben sind. Im Vergleich dazu hatten wir 2006 ein Umsatzplus von gut 8 Prozent.

Das heißt die Industrie pendelt sich auf hohem Niveau ein?
Der Jahresumsatz 2007 wird in etwa knapp 3,6 Milliarden betragen.

Gibt es Segmente, die besonders auffällig sind?
Die Verteilung ist relativ gleichförmig. Ein Ausreißer nach unten könnte die Beton- und Fertigteilindustrie werden, die derzeit ein Minus von 2,9 Prozent ausweist. Die Zementindustrie weist dagegen ein Umsatzplus von 3,5 Prozent aus und legte mengenmäßig um 6 Prozent zu. Kies und Transportbeton wird mit einem Minus abschließen. Das Plus in der Zementindustrie kann man nicht automatisch auf die Transportbetonindustrie umlegen. Sehr große Mengen Zement gingen an Großbaustellen die mit mobilen Anlagen bedient werden.

Wie sieht es in der Sparte Putz und Mörtel aus?
Die hat sich sehr gut entwickelt und verzeichnet ein Plus von mehr als 6 Prozent. Der Hauptgrund dafür ist der Vollwärmeschutz. Die traditionellen Putze liegen deutlich darunter.

Wie entwickelt sich der Heimmarkt?
Schwächer als der Export. Das kann ich sagen ohne auf entsprechende Zahlen zu verweisen.

Gibt es dann überhaupt ein Wachstum im österreichischen Markt?
Das Wachstum ist im Tiefbau stärker als im Hochbau. Wir liegen im Wohnbau mit einer Fertigstellungszahl von etwa 43.000 Einheiten unter dem langjährigen Durchschnitt von 46.000. Erst kürzlich errichte uns eine Prognose des WIFO in der spätestens 2010 von einer jährlichen Produktion von 50.000 Wohneinheiten ausgegangen wird. Wir sehen das derzeit nicht, dazu bräuchte es wirkliche Großprojekte, die es außerhalb Wiens nur selten gibt. Dazu kommt, dass der Ein- und Zweifamilienhausbau eher rückläufig ist.

Kann man daraus schließen, dass das Bauen den Menschen langsam zu teuer wird?
Ein solides Einfamilienhaus kommt auf rund 300.000 Euro - was nicht wenig ist. Die Förderungsbestimmungen sind stark ökologisch ausgerichtet und zöger die Investitionsentscheidungen der Häuslbauer hinaus. Je stärker es in Richtung Niedrigenergie- oder Passivhaustechnologie geht, desto teuerer wird das Bauen. Dazu kommt, dass wir langsam auch an die Grenzen der Zersiedelung stoßen. Die Entwicklung der Grundstückspreise ist bekannt.

Geht die Schere zwischen Reich und Arm auch im Wohnbau auf und bricht die Mitte weg?
Es ist klar, dass der Ein- und Zweifamilienhausbau zurückgehen muss. Das Bevölkerungswachstum beruht im wesentlichen auf Zuwanderung. Die Menschen, die zu uns kommen, können sich das Einfamilienhaus in der Regel schlichtweg nicht leisten.

Wie sieht die Zukunft im mehrgeschossigen Wohnbau aus?
Es gibt ja den Entwurf einer Artikel 15 a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern, über die Qualitätsstandards zur Errichtung und Sanierung von Gebäuden. Wir haben schwerwiegende Vorbehalte gegen diesen Entwurf. Darin sind die Mindestanforderungen für die Förderung ab 2015 für die Raumwärme mit einem Zielwert von 10 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr enthalten. Verpflichtend ist ab 2012 im mehrgeschossigen Wohnbau 20 kwh, das wird da oder dort erreichbar sein. Im Ein- und Zweifamilienhausbau sind 30 kwh pro m² und Jahr vorgesehen. Dort wird es vermutlich gröbere Probleme geben, außer man dämmt überdimensional. Besonders problematisch ist, dass die bautechnischen Vorschriften, die Anforderungen der Förderbestimmungen um maximal 25 Prozent überschreiten dürfen. Das bedeutet, dass man im mehrgeschossigen Wohnbau ab 2012 nur mehr dann eine Baubewilligung erteilt wird, wenn der Nachweis erbracht wird, dass der Energieverbrauch nicht höher ist als 25 Kilowattstunden pro m² und Jahr ist. Das wird die Kosten enorm erhöhen, vor allem im freifinanzierten Wohnbau.

Das heißt auch das private Bauen wird teurer?
Auch das, denn dann gibt es für den Häuslbauer keine Alternative mehr billiger und ohne Förderung zu bauen. Das ist eine Bestimmung, die uns überhaupt nicht passt.

Sonst ist der Entwurf aus ihrer Sicht okay?
Was fehlt ist eine Angabe über den Mehrbedarf. Wir werden dringend verlangen, dass in der 15a-Vereinbarung auf den notwendigen Neubaubedarf eingegangen wird. Das Finanzierungsvolumen im Finanzausgleichsgesetz sollte ergänzt werden durch ein Mengenziel. Es soll eine jährlich zu fördernde Anzahl an Wohnungen definiert werden.

Geht es dabei darum klar zu machen, dass bei hohen Qualitäten bestimmte Mengen mit den vorhandenen Mitteln nicht erzielbar sind?
Wir wollen das Umweltministerium und die Länder zu einer klaren Kalkulation veranlassen. Das heißt, es soll definiert werden wie viele Wohnungen mit den vorhandenen Geldern gebaut werden können. Dann wird klar was an freifinanzierten Wohnbau notwendig wird um den Bedarf zu decken. Zusätzlich fordern wir im Zuge der Steuerreform eine Milliarde für den Wohnbau. Die Forschungsgesellschaft Wohnen, Bauen und Planen hat in einer Studie ganz klar dargelegt, dass die Sanierungs- und Neubauziele der Regierung nur dann erreichbar sind, wenn steuerliche Maßnahmen im Ausmaß von 460 Millionen pro Jahr gesetzt werden.

Ist es aus der Sicht des Klimaschutzes nicht ein Trauerspiel, dass es bislang keine Regierung geschafft hat ein attraktives Modell für die Sanierung zu kreieren? Wäre das nicht ein Fall für den Klimafonds?
Um die Sanierungsrate auf zumindest 3 Prozent zu heben müsste der Klimafonds eingreifen und höher dotiert sein. Die geförderte Sanierung stagniert auf einem Niveau von rund 550 Millionen Euro. Rund 20 Prozent davon entfallen auf die thermische Sanierung. Ich wehre mich aber strikt dagegen, dass die thermische Sanierung ausschließlich mit Mitteln der Wohnbauförderung angekurbelt werden soll. Wenn sich die Republik Klimaziele setzt, soll sie auch Mittel dafür zur Verfügung stellen.

Profitiert ihr Industriezweig vom Klimafonds?
Wir sind sehr froh, dass es ihn gibt. Wir haben ein Forschungsprojekt zum Thema Nachhaltigkeit von Gebäuden eingereicht und der Klimafonds trägt davon mit rund 780.000 Euro einen Großteil.

Worum geht es dabei?
Zum Beispiel um die Lebensdauer von Bauteilen und Bauprodukten. Je höher die Lebensdauer, desto weniger oft fällt zur Herstellung CO2 an. Ab er auch um Themen wie den Transportrucksack von Baustoffen.

Themenwechsel. Der Fachverband befürchtet, dass die EU-Vorgaben zum Klimaschutz mittelfristig das Ende der Kalk-, Zement- und Ziegelindustrie in österreich bedeuten. Handelt es sich bei massiven Baustoffen nicht um lokale Güter bei denen die Kosten der CO2-Zertifikate an die Kunden weitergegeben werden?
Das Funktioniert nur eingeschränkt. Die Zementindustrie war im Vorjahr in der Lage Kostenerhöhungen weiterzugeben. Der Zementmarkt boomt in ganz Europa. In der Ziegelindustrie haben wir in den letzten zwei Jahren gesehen, dass Ziegeltransporte über wesentlich größere Distanzen als früher möglich sind. Der Export in Richtung Ost- und Südosteuropa wurde nennenswert erhöht. Wenn die Ziegelindustrie ab 2013 Zertifikate um 30 oder 35 Euro ersteigern muss, dann befürchte ich schlimmes für die Ziegelindustrie. Dann sind jene Länder, die vom Klimapaket begünstigt sind, etwa die Slowakei, Tschechien und Ungarn in der Lage westentlich günstiger zu produzieren. Dann werden nicht mehr wir exportieren, sondern mit einem deftigen Ziegelimport konfrontiert sein.

Sind das nicht wieder österreichische Unternehmen, die dann importieren?
Es sind jene Firmen, die in der Vergangenheit in Südosteuropa investiert haben und dann dort billiger produzieren können.

Das EU-Klimapeket gilt ja auch in den neuen EU-Mitgliedsländern, damit haben alle dieselben Bedingungen, oder nicht?
Nein, diese Länder sind bei der Zahl der Zertifikate begünstigt. Im Entwurf der revidierten Emissionshandelsrichtlinie gibt es die Bestimmung, dass die reichen Länder einen zehnprozentigen Solidaritätszuschlag für die armen Länder zu leisten haben.

Sie fordern beim Emmissionshandel eine Ausnahme für Kleinanlagen bis 50.000 Tonnen. Die EU hingegen will auch Gips und Mineralwolle ins Regime bringen. Wäre es ein Schaden für die Hersteller von Massivbaustoffen, wenn auch jene Produkte belastet würden, die im Leichtbau zum Einsatz kommen?
Wir vertreten auch die Gipsindustrie und die Produzenten von Steinwolle. Grundsätzlich gilt, dass man jedem Unternehmen nur gratulieren kann, dass sich den Emmisssionshandel erspart. Für beide Industrien ist noch keine Entschedidung gefallen. Unsere Position dazu ist klar: nicht Hineingehen, das gilt besonders im Hinblick auf die kleineren Gipserzeuger.

Wie stehen sie zum Match der beiden Fraktionen Leicht- und Massivbau? Wäre ihnen etwas mehr Harmonie lieber?
Natürlich, wir vertreten beide Gruppen und auch Firmen, die in beiden Gruppen vertreten sind. Erst Anfang Dezember hat man sich darauf verständigt, dass man in den gemeinsamen Fragen, wie etwa Wohnbaupolitik und Marketing für das Bauen gemeinsam arbeitet. So lange es mich hier gibt, werde ich mich bemühen, die beiden Gruppen im Zaum zu halten. Beiden Gruppen ist nur zu raten, die Vorzüge ihrer Produkte in den Vordergrund zu stellen und nicht gegen andere Baustoffe loszuziehen. Ich versuche insgesamt ausgleichend zu wirken.

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