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Archiv (11315)

Einzigartig und exklusiv

Um in die faszinierende Unterwasser-Welt lebender Korallen einzutauchen, müssen Sie nicht mehr stundenlang im Flugzeug sitzen, es genügt schon einen Eingangsbereich zu betreten oder in einen Lift zu steigen. Denn KorallenWelten lassen sich überall installieren - oder besser: inszenieren. Mit KorallenWelten bekommt jedes Bauvorhaben ein einzigartiges Stil-Element, das nicht nur Verweildauer und Kundenfrequenz erhöht, sondern auch pure Exklusivität ausstrahlt. Jede erdenkliche Form dieser Becken ist durch die Verwendung modernster Materialien umsetzbar: vom klassischen Kubus über Säulen und Trennwände bis hin zu Bodeninstallationen oder gebogenen Aquarien sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es handelt sich hierbei um Meerwasserbecken, die durch individuelle Form und Größe ein Blickfang für jedes Bauvorhaben sind.

Die Partnerschaft der Firmen 3C-Design und KorallenWelten ermöglicht innovatives Innendesign und biologische Kompetenz auf höchstem Niveau. Umfassende Beratung inklusive: vom ersten Gedanken über die Planung bis hin zur Ausführung und Installation der lebenden KorallenWelten. Danach sorgen Wartungs- und Pflegeverträge dafür, dass Sie keine Zeit in die Erhaltung eines natürlichen Umfelds investieren müssen.

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Airbus fliegt auf R\"M

Die Galerie Parisienne am Pariser Flugahfen war das zweitgrößte Bauprojekt Europas, nach dem (ebenfalls in Frankreich befindlichen) Millau-Viadukt. Im Sommer 2007 wurde der speziell für den Airbus A380 errichtete Abfertigungstrakt in Betrieb genommen, mit einer für Europa einzigartigen Kapazität von 8,5 Millionen Passagieren im Jahr. Ebenso beeindruckend sind die Abmessungen des Bauwerks: 750 m Länge, in den Nord- und Südflügeln 36 m Breite, eine Nutzfläche von 2.250.000 m2, davon 4600 m2 Gewerbefläche. Für Großraum-Flugzeuge bestimmt, ermöglicht die Galerie Pariesienne die gleichzeitige Abfertigung von sechs A380 in kürzester Zeit und bietet Platz für insgesamt 26 Flugzeuge.

Hohe Anforderungen, gute Referenzen. Die Sicherheit für die Passagiere hatte bei diesem Großprojekt oberste Priorität. Diesbezüglich stellt die Qualität des Netzwerks einen der wichtigsten Faktoren dar. \"Der Auftraggeber hat sich für die geschirmte Kat.6-Lösung von R\"M entschieden, da sie seine Ansprüche an Leistungsfähigkeit und Betriebssicherheit am besten erfüllte. Außerdem haben ihm unsere Ideen für einfache Montage und Instandhaltung gut gefallen“, erklärt Stefan Krumböck von R\"M Austria die Vorteile, mit denen seine Kollegen von R\"M Frankreich beim Auftraggeber punkten konnten. Darüber hinaus kann R\"M auf interessante Referenzen auf dem Gebiet der Flughafenverkabelung verweisen: Frankfurt am Main, Prag, München, Dortmund, Basel, Nürnberg und Leipzig setzen ebenfalls die Schweizer Netzwerktechnologie ein.

Schirmung für schnelle und sichere Datenübertragung.Ein wichtiger Vorteil der R\"M-Netzwerke hinsichtlich Betriebssicherheit und Schnelligkeit ist die Schirmung der Kabel gegen störende Einflüsse von außen. Ungeschirmte Netzwerke sind Störfaktoren ausgesetzt, die sowohl die Geschwindigkeit als auch die Stabilität der Datenübertragung negativ beeinflussen können. Für den Pariser Flughafen lag die Entscheidung für eine geschirmte Lösung daher auf der Hand.

Problemlose Installation und Wartung. Um hohe Leistung und Qualität zu garantieren, unterstützte R\"M die Techniker auf der Baustelle während der Installation mit produktspezifischem Know-how. Im laufenden Betrieb betreut ein nur sechsköpfiges Team des Kunden über hundert Technikräume, die sich auf verschiedenen Ebenen befinden. Für die Techniker ist es dabei besonders wichtig, einfach und schnell die nötigen Arbeiten am Rangierfeld durchführen zu können. Dabei kommt ihnen die Konstruktionsweise der R\"M-Produkte zugute, da alle nötigen Handgriffe auf der Vorderseite des Schaltfeldes durchgeführt werden können. Darüber hinaus ermöglicht das R\"M-Farbcodiersystem die schnelle Identifizierung der verschiedenen Schaltkreise und erhöht dadurch die Sicherheit.

Die möglichst einfache Instandhaltung hat, neben der Qualität der Komponenten, natürlich auch Auswirkungen auf die Qualität und permanente Verfügbarkeit des Netzwerkes, die für den Kunden von unschätzbarem Wert sind. \"Unser Betrieb verlangt ein hochverfügbares und zukunftssicheres Netzwerk. Es muss ebenso robust wie entwicklungsfähig sein, um auch die Ansprüche der Zukunft zu erfüllen - und das für mindestens drei Jahrzehnte, der theoretischen Lebensdauer eines Flughafens“, fasst Philippe Hogommat, Abteilungsleiter IT und Telekommunikation bei Aéroports de Paris, die Ansprüche des Unternehmens zusammen.

Die R\"M-Lösung für den Pariser Flughafen im überblick.

  • 19-Zoll-Schaltfelder und Gestelle Global System 3U, 60 Ports
  • 11.500 Kat. 6 Anschlüsse geschirmt
  • 5.800 Kat. 6 Verbindungen
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Umdasch AG unterstützt ärzte ohne Grenzen

ärzte ohne Grenzen wird den gespendeten Betrag ihrem Notfall-Fonds zuführen, der in Katastrophenfällen einen sofortigen internationalen Einsatz ermöglicht. Die Umdasch AG setzt mit dieser Spende die Tradition vergangener Jahre fort, anstelle von Weihnachtsgeschenken für Geschäftpartner wohltätige Organisationen finanziell zu unterstützen. \"Mit dieser Spende wollen wir nicht nur unser soziales Engagement gegenüber hilfsbedürftigen Menschen zum Ausdruck bringen, sondern auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ärzte ohne Grenzen Anerkennung verleihen“, würdigt Generaldirektor Dr. Reinhold Süßenbacher die selbstlose Einsatzbereitschaft der Hilfsorganisation anlässlich der übergabe des Spendenschecks.
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Haben Sie eine gute Trennungskultur?

Es wurde in den bisherigen Glossen bereits mehrfach auf die Notwendigkeit eines stimmigen Dreiklangs zwischen den Schlüsselfähigkeiten

>> Bewahren des Bewahrenswerten,
>> Werdenlassen von Neuem und
>> Abschaffen von überholtem

und deren Nutzung hingewiesen. Auf das Bewahren des Bewahrenswerten kann stolz hingewiesen werden und das Werdenlassen von Neuem wird von Neugier, Freude und Leidenschaft begleitet und kann gefeiert werden. Was bleibt dann noch für das Abschaffen?
Der Lohn für das Platzmachen für Neues wird meist taxfrei dem Neuen zugerechnet. Der »Abschaffer« wird nur dann geehrt, wenn er als Retter in höchster Not auftritt. Besteht keine existenzielle Not mehr, dann ist Tarnen, Drücken, Verniedlichen, Ableugnen, Widerstand, Blockieren usw. angesagt. Ist die Not weg, dann ist auch meist die Achtung vor dem Abschaffer weg. Dies gesagt, kann zweifelfrei festgestellt werden, Bewahren und Werdenlassen ist wahrscheinlicher und viel angenehmer als Abschaffen.

Wird eine solche Verhaltensweise über längere Zeiträume fortgesetzt, dann werden aus »Wohl-Habenden« zunehmend »Lastenträger«, in der weiteren Folge »Unwohl-Seiende« und »Problem-Habende«. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende, soll aber hier nicht mehr fortgesetzt werden. Das Haben und Hinzufügen hat also verschiedene Gesichter, wie dies auch die Krise (Umkehr oder Weiterverschlechterung bzw. Ende) hat.
Wenden wir uns nun den Ergebnissen einer empirischen Studie zu, die ich am 15.11.2007 im IfU Dialog (www.wu-wien.ac.at/ifu) an der WU-Wien vorgestellt habe. Dabei bediene ich mich wieder einmal des Konzepts der Entwicklungspfade. Es handelt sich dabei um die Entwicklungspfade

>> A (Erneuerer),
>> B (Optimierer),
>> C (Kämpfer) und
>> D (Kümmerer).

Gemäß den Ergebnissen der genannten Studie kann weitgehend gesichert festgestellt werden, dass die »Trennfähigkeit« von überholten Produkten, Annahmen, Prozessen, Strukturen usw. und deren Nutzungsart (Trennungskultur) ein entscheidender Gestaltungshebel dafür ist, ob sich Unternehmen über längere Zeiträume auf den wünschenswerten Pfaden Erneuerer oder Optimierer bewegen können oder auf die weniger wünschenswerten Pfade Kämpfer und Kümmerer voraussichtlich absteigen werden.
Es ist einmal so, dass über einen längeren Zeitraum insbesondere erfolgreiche Unternehmen von der Gefahr der Unterlassung des Abschaffens bedroht werden.

= = = und + + + funktioniert ohne Einlagerungen von - - - nicht.1

Wer auf die »schöpferische Zerstörung vergisst« - schlag nach bei Joseph A. Schumpeter -, der kann auf längere Sicht kein erfolgreicher Entrepreneur oder Manager sein. Also, bei jeder Genehmigung von Budgets, mittelfristigen Plänen und Strategien, neben den Absichten zum Bewahren- und Werdenlassen, insbesondere auch nach den Absichten zum Abschaffen sowie den Entstarrungsplänen fragen und diese in die Jahreszielvereinbarungen einbeziehen. Damit ist sichergestellt, dass aus dem zum Erfolg erforderlichen Dreiklang nicht ein den Erfolg mindernder oder gar zerstörender Zweiklang oder Einheitsbrei wird.

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Risiko mit Handbremse

Sicherheit wird in österreich groß geschrieben. Auch und gerade bei Geldangelegenheiten. Vor allem beim Sparen zeigen sich die österreicher von sehr konservativer Seite. So liegt der Bausparvertrag auf der Beliebtheitsskala seit Jahren ganz oben. In der jüngsten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts GfK Austria stuften 49 Prozent der Befragten den Klassiker als interessante Sparform ein.
Seit dem Jahr 2000 feiert jedoch das Sparbuch ein Comeback und nähert sich dem Platz eins mit Riesenschritten. 2000 legten nur 15 Prozent ihr Geld auf ein Sparbuch, im Vorjahr waren es bereits 35 Prozent und im dritten Quartal 2007 schwörten bereits 44 Prozent der österreicher auf das kleine Bücherl. »Das Interesse am Sparbuch lässt sich durch die offensive Konditionenpolitik der Finanzdienstleister erklären«, sagt Alexander Zeh von GfK. Eine Absage erteilen die österreicher der Veranlagung in Aktien, die sich nunmehr klar rückläufig entwickelten. Eine leicht positive Tendenz zeigten lediglich Investmentfonds. Insgesamt wurden laut Oesterreichischer Nationalbank (OeNB) heuer bisher 1,7 Milliarden Euro in Wertpapieren veranlagt, im ersten Halbjahr 2006 waren es noch 4,8 Milliarden Euro. Auch OeNB-Direktor Peter Zöllner spricht von einer »Renaissance des Sparens«, von der vor allem täglich fällige und kurzfristig gebundene Anlageformen profitieren. Die starken Schwankungen an den Börsen schrecken potenzielle Aktieninteressenten zusätzlich ab.
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Dicht ins Dunkel

Ich sag’s Ihnen: Weihnachten ist eine magische Zeit. Wenn die ganze Stadt in idyllischer Leuchtreklame erstrahlt, die Menschen in sich versunken und voller besinnlicher Gedanken in Fußgängerzonen Schlange stehen und auf Weihnachtsmärkten die gesammelte Körperwärme der friedlichen Christenmenschen den Schnee im Umkreis von zwei Häuserblocks zum Schmelzen bringt, dann, ja dann ist sie da: die stillste Zeit im Jahr. Doch für mich genügt es nicht, nur meinen Nächsten und Liebsten ein schönes Weihnachtsfest zu wünschen, nein, im Advent werde ich ganz von selbst freigebig und großzügig. Denn Spenden macht Freude.

Wie ich ihn liebe, den unverwechselbaren Duft der Vorweihnachtszeit, der sich wie eine warme Punschglocke über die Straßen legt! Der sanfte Duft des Glühweingewürzes, der scharfe, doch heimelige Geruch des Jagatees, der sentimental an Kopfschmerzen erinnernde süße Hauch von Punsch oder das unverkennbare, romantisch psychosomatische Sodbrennen, das den Anblick eines Apfelgrogs im Plastikbecher begleitet! Schon am frühen Morgen, wenn ich auf dem Weg ins Büro den am Vorabend besinnlich auf den Trottoiren der Stadt ausgelegten Gehsteigpizzen meiner friedlichen, weniger trinkfesten Mitmenschen ausweiche, kann ich nicht anders, als an all jene zu denken, die es nicht so gut haben. In der ers­ten Pause um neun wird dieses existenzielle Unbehagen, dieses schlechte Gewissen, privilegiertes Mitglied einer ungerechten Welt zu sein, unerträglich, und ich stehle mich kurz davon, um am Punschstand der Volkshilfe ein klein wenig dazu beizutragen, dass die Welt gerechter wird. In der Mittagspause animiere ich meist die Kollegen, auf einen Sprung am Christkindlmarkt nebenan schnell etwas Gutes für die Sportlerhilfe zu tun - und ich schwör Ihnen, wenn das ganze Jahr über, nicht nur im Winter, so entschlossen für unseren sportlichen Nachwuchs Jagatree getrunken würde wie vor Weihnachten, dann hätten wir nicht nur die besten Schifahrer der Welt, sondern vielleicht auch Fußballer, die hin und wieder den Ball … aber nein, lassen wir dieses unerfreuliche Thema, auf dem Rückweg ins Büro schnell noch einen Glühwein für die Aids-Hilfe, und dann ist mein schlechtes Gewissen, der Welt zu wenig zurückzugeben, wieder fürs Erste beruhigt.

Erfahrungsgemäß geht im Büro um diese Jahres- und Tageszeit sowieso wenig Arbeit voran, und so beschließen meine Kollegen und ich für gewöhnlich, am frühen Nachmittag noch weiterhin Gutes zu tun. Also der WWF schenkt heuer einen hervorragenden Grog für die Erhaltung der Regenwälder aus - hamma das auch erledigt - und Vier Pfoten sammelt für den Erhalt des Lebensraumes von was-weiß-ich, jedenfalls ein Beerenpunsch, da is das Mitmachen sowieso Ehrensache. Ein Glühmost für Erdbebenopfer in Pakistan? Logisch, man is ja kein Unmensch! Ein Granatapfelpunsch für SOS Kinderdorf?

AaaaallesfürngutenSweck! Aber nein, den Falotten von PETA geben ma nix, weil die solln sich ihren Ginsengtee fürn guten Zweck selber saufn, weil! Weil! Man muss schon a bissi auswähln, weil man is ja net Krösus, oder?!? Oder?!? Ebennn. Vielleicht is jetzt ein kurses Innehalten am Würschtlstandl eine super Idee, weil die Buben und i müssn erst wieder ein bissi weitere Kräfte sammeln für den weiteren Spendenmatha… Spendenmartha… Spendenmarthoro ... fürn weiteren Abend. Und uijeh, uijeh, neiiin, dem Standl von der Suchtprävention kaufma jetzt aber SICHER NICHT einen Punsch ab, weil, Burschen, i sog’s, man muss nicht ALLES unnerstützen. Neiiin, weil ehrlich, diese Giftler, oiso, diese Giftler, die richtn si olle selber zgrund, do fehlt mir das Verständnis. Aber! Do drüben gibt’s noch einen Glühwein für die Obdachlosenhilfe, und die Pfarre braucht Geld für a neiche Glockn, isjologisch: Do hilft man gern! Wenn olezsammhelfn …
Und wenn’s dann so um halb zwölf Richtung heimwärts geht und ich mitm Fredi friedlich »Last Christmas« grölend nach Hause wank, dann machma immer so einen Zwischenstopp bei dem Sandler, der aufm Heizungsgitter beim Bahnhof schläft. Wir kaufeneam an »Augustin« vom letzten Monat ab und nehmen dafür an lestn Schluck aus seim Tetrapack Hauswein. Weil Spenden, ja Spenden macht Freude und man mussjomaleinOpferbringn. Bsonders su Weihnachten. Weil: Esisjoollessobesinnlich. Ismirschlecht.

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Innovation Day 2007

Ein riesiges weißes Zelt im Brüsseler Parc du Cinquantenaire war Schauplatz des 4. Innovation Day von Microsoft. Einen Steinwurf vom Europäischen Parlament entfernt diskutierten hochrangige Politiker und Experten über die digitale Zukunft und Microsoft präsentierte eine Auswahl an innovativen Partnerprojekten. Neben internationalen Vorzeigeprojekten wie der Forschungsplattform \"living tomorrow“, der in Kanada entwickelten Fahnungssoftware CETS oder der Multimedia-Plattform \"Connected TV“ gab es auch heimische Kost. \"Intoi“, das interaktive, digitale Flipchart schaffte den Sprung von Hagenberg nach Brüssel.
Schwerpunkt des Innovation Day war der \"digital lifestyle“. Robbie Bach, Entertainment-Chef bei Microsoft, verwies in seiner Key Note auf die enormen Veränderungen der letzten Jahre im Entertainment-Business. Das zeige sich auch an den Protagonisten. Zu den üblichen Verdächtigen wie Sony, Philips oder Disney haben sich neue Player wie Apple, Google oder eben Microsoft gesellt. Neue Plattformen wie Handys und IPTV hätten zu neuen Geschäftsmodellen geführt und ehemalige Randgruppen wie die Gaming-Industrie sind zu einem milliardenschweren Business geworden, in dem auch Microsoft ordentlich mitmischt. \"Die Videospiel-Industrie ist längst erwachsen geworden und ein internationaler Trendsetter für den digital lifestyle“, sagt Bach. Dabei handle es sich längst nicht mehr um eine amerikanische oder japanisch Domäne. Rund 50 Prozent von Microsofts Gaming-Aktivitäten passieren in Europa. Insgesamt ist der Markt in Europa 9 Milliarden Euro schwer. Im Jahr 2008 sollen in Europa mehr als 20 Millionen Konsolen über die Ladentische gehen.
Auch echte Neuigkeiten wurden am Innovation Day präsentiert. Laut der Microsoft-Studie \"Play Smart, Play Safe“ wünschen sich stolze 75 Prozent der Eltern mehr Kontrolle über das Spielverhalten des Nachwuchses. Microsoft reagiert auf diesen Wunsch mit dem Family Timer für die Xbox. Damit können Eltern genau regulieren, wie viel Zeit ihre Kinder täglich mit Videospielen verbingen dürfen. Eine weitere Neuheit rund um die Xbox betrifft die Ausweitung der Konsole zum Multimedia-Center. Der Xbox live Video-Marktplatz macht aus der Spielkonsole eine Online-Videothek. Filme können in Standardauflösung oder High-Definition direkt vom Internet auf die Konsole geladen werden. Derzeit stehen 22 Filme von Warner Bros. zur Auswahl. Aktuelle Blockbuster sind allerdings kaum vertreten. Es handelt sich in erster Linie um Filmmaterial aus den letzten zehn bis 20 Jahren. Darunter Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Ocean’s Eleven, Eyes Wide Shut und als jüngere Vertreter 300 und The Good German. 2008 sollen weitere Titel dazukommen - auch von anderen Studios.
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Viele Säfte, ein Cocktail

Report: Mobiles Breitband wurde vor nicht allzu langer Zeit noch skeptisch beäugt. Breitband war bis vor kurzem eine Domäne des Festnetzes. Jetzt wandert die­se Kompetenz zunehmend in den Mobilfunk. Ein Paradigmenwechsel?
Peter Zehetner: Im vergangenen Jahr hat mobiles Breitband mit der Einführung von HSDPA und HSUPA so richtig abgehoben. Mit Downloadgeschwindigkeiten von 3,6 und 7,2 Megabit pro Sekunde und einem Upload bis 1,4 Mbit hat der Mobilfunk jetzt Kapazitäten erreicht, die den Usern eine echte Alternative oder zumindest Ergänzung zum Festnetz bieten. Wir wollen heute aber Breitband im Festnetz oder Mobilfunk gar nicht mehr unterscheiden. Ericsson sieht in seinen Analysen einen einzigen Breitbandmarkt - basierend auf Technologien wie DSL, Mobilfunk oder Kabel. Interessanterweise setzten hier vor allem die Heavy User auf eine Komplementärnutzung. Zum vorhandenen Flatrate-Anschluss im Festnetz wird oft noch eine Flatrate im mobilen Breitband hinzugenommen. Weiters gibt es in österreich einen relativ hohen Anteil an älteren Menschen und unregelmäßigen Usern, die sich ebenfalls für mobiles Breitband aufgrund der Einfachheit des Produkts entscheiden. Schließlich ist die Herstellung eines Festnetzbreitbandanschlusses ungleich zeitaufwendiger als der Kauf eines USB-Modems im Shop, das nur noch ans Endgerät geschlossen werden muss. Diese Einfachheit ist überzeugend: Im ersten Halbjahr gab es in der Breitbandlandschaft österreichs fast nur noch mobiles Breitband als Zuwachs. Dabei ist nicht die Breitbandgeschwindigkeit ausschlaggebend. Gut die Hälfte der User weiß nicht einmal, wie schnell ihr Anschluss wirklich ist. Für viele ist dies auch völlig unerheblich: Applikationen, die in der Verbindung zu einem Server vier, fünf oder mehr Megabit pro Sekunde benötigen, sind schließlich noch die Ausnahme. Ein Breitbandanschluss muss einfach schnell genug sein, um den User zufrieden zu stimmen. Das ist der Punkt.

Der ehemalige T-Mobile-Geschäftsführer Georg Pölzl hatte vor einem Jahr noch kämpferisch von der völligen Ablöse des Festnetzes durch den Mobilfunk gesprochen. Sie wiederum setzen auf Komplementarität. Befinden wir uns hier in einem Religionskrieg?
Ich sehe dies nicht als Religionskampf. Für beide Welten gibt es ja legitime Anwendungsbeispiele. In österreich werden in der Sprachtelefonie mittlerweile zwei Drittel der Minuten mobil und ein Drittel übers Festnetz abgewickelt. Ich könnte mir vorstellen, dass auch die Breitbandnutzung in diese Richtung geht - etwa in ein 50:50-Verhältnis zwischen Festnetz und Mobilfunk. Die Zuwachsraten alleine liegen heuer bei hunderttausend zusätzlichen Mobil-Breitbandkunden pro Quartal. Bereits drei Quartale hintereinander gegeben, das macht diesen massiven Zuwachs stabil.

Beim jüngsten Breitbandforum in Berlin wurde die Femto-Zelle als letzter Schrei für der Provider gepriesen. Femto - ein neuer Begriff, den man sich merken sollte?
Die Femto-Zelle versinnbildlicht den Trend zur Konvergenz in der IKT. Sie bringt die Technologien Mobilfunk und Festnetz zueinander, indem sie auf einen Festnetzbreitbandanschluss setzt, der dem Enduser das Gefühl gibt, im Mobilfunk unterwegs zu sein. Das ist der Nutzer auch, letztlich wird der Traffic dann aber wieder über die Festnetzleitung abgewickelt. Ein weiterer Begriff, »Fixed Wireless Terminals«, wiederum steht für eine Empfangseinheit, die sich fix im Mobilfunknetz einloggt und als Basis fürs ganz normale Festnetztelefon, Faxgerät oder den PC dient - samt WLAN-Anschluss fürs Heimnetzwerk. Terminals wie dieses bieten eine Funktionsbreite, die ich eigentlich von einem ADSL-Modem erwarte. Sie sehen, die neuen Ansätze konvergenter Lösungen gehen in alle Richtungen. Man spricht dabei eigentlich von mobilem Breitband, oft wird es aber innerhalb der eigenen vier Wände oder Büroräume verwendet. Dafür müssen wir nun optimale Lösungen finden.

Mobiles Breitband bedeutet also, zu Hause auf der Couch zu liegen und mobil dort Breitband nutzen zu können?
Wir sprechen nicht mehr von mobilem oder festem Breitband. Wir nennen es Full-Service-Broadband. Dabei geht es stets um die drei »Cs«: »Connectivity« bedeutet, dass die Nutzer stets und ohne Unterbrechung im Netz sind, und zwar mit jenem Gerät, das gerade am bequemsten scheint. Mit dieser »Convenience« kann der User mit all seinen Einstellungen am Büro-Laptop auch zu Hause nahtlos weiterarbeiten. Drittens geht es um die Kosten, die natürlich ebenfalls optimiert sein müssen. Sobald die Anforderungen Connectivity, Convenience und Costs erfüllt sind, wird der User das jeweils für ihn passende Angebot nutzen. Wenn wir von der Couch zu Hause sprechen wollen: Dem User ist es egal, ob er über WLAN und DSL im Netz ist, oder über einen 3G-Anschluss.

Die Festnetzbetreiber haben TV als Umsatzbringer entdeckt. Die Mobilfunkbetreiber wollen ebenfalls auf mobiles Fernsehen setzen. Wer sitzt am längeren Ast?
Beobachten Sie doch einmal, wie viele mobile TV-User es heute gibt - diese werden allesamt über die 3G-Netze generiert. Hutchison verfügt über rund 150.000 Mobil-TV-Kunden derzeit. Gut ein Drittel dieser User nutzt das TV-Angebot regelmäßig. Dies sind weit aus mehr, als irgendein DVB-H-Trial aufweisen kann. Weiters offerieren die 3G-Netze Unicast, also eine direkte 1:1-Verbindung zwischen Server und Endgerät. Ich denke, dass mit diesem Broadcastkonzept eine größere Userzahl bedient werden kann. Bei MSDM (Anm. d. Red. \"Marconi Digital Multipoint System\") wird eine TV-Sendung nur einmal pro Funkzelle gesendet. Auch wenn dann innerhalb einer Zelle sechs, sieben oder mehr Nutzer das EM-Finalspiel im Sommer sehen wollen, wird dies aufgrund der Architektur möglich sein. Die Nutzer greifen bei MSDM nur auf den einen vorhandenen Stream zu und überlasten dabei nicht die Basisstation. Bei DVB-H dagegen muss ein eigenes Netz komplett aufgebaut werden - was Zeit und auch später im Netzbetrieb noch viel Geld kosten wird. Weiters gibt es bei DVB-H ebenso wie schon im guten, alten Fernsehen keinen Rückkanal für Interaktivität. Heute sind aber die User vom Fernsehen im Internet her bereits ein gewisses Maß an Interaktivität gewohnt. Auch ein Couchpotato wird auf den Komfort von Video-on-Demand, Voting-Features oder das Weiterleitungen von Sendungen an Freunde nicht verzichten wollen. über 3G sind diese Features sehr wohl umsetzbar.
Man muss sich auch den Aufwand vorstellen: DVB-H wird das erste Netz sein, das nur für eine einzige Anwendung errichtet wird. Ein Vorteil der bereits bestehenden 3G-Netze ist dagegen die Multifunktionalität. Eine einzige Killerapplikation, wie man sie in den ersten Jahren noch gesucht hatte, gibt es ja nicht. Es ist vielmehr ein Killercocktail, der nun mal nicht aus nur einem Saft besteht. Man wird sehen, wie gut ein zusätzliches Netz finanziert werden kann. Letztlich wird davon abhängen, wie viel die User bereit sind zu bezahlen.

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Mandlbauer-Chef.

Jörg Siegel, ehemaliger Vosstandschef der Südoststeirischen Sparkassen AG, ist der neue Chef der Mandlbauer-Gruppe. Er unterstützt die Geschäftsführern Peter Kothgasser und Franz Trink. Mandelbauer erwirtschaftet einen Umsatz von rund 100 Millionen Euro. Neben Immobilienbeteiligungen befinden sich Beton- und Asphaltwerke, ein Speditionsunternehmen sowie einige branchenfremde Beteiligungen in der Mandlbauer-Gruppe. Zusätzlich betreibt die Gruppe fünf Hotelanlagen, darunter das \"Werzer’s Hotel Resort Pörtschach\".
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Exzellenter Techniker

Als Sieger des nationalen Hyundai-Technikwettbewerbs qualifizierte sich Hans-Jürgen Freiler vom Denzel-Kundencenter Wiener Neustadt für die 7. Techniker Olympiade in Südkorea. Im Chonan HMC-Training-Center, rund 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Seoul, traten die besten Kraftfahrzeugtechniker aus über 100 Ländern an, um ihr Wissen, ihr Geschick und ihre Erfahrung zu beweisen.
In der Gesamtwertung hat Hans-Jürgen Freiler das Siegerpodest nur knapp verfehlt, konnte jedoch in der Einzelwertung Antriebstechnik eine Goldmedaille erringen. Damit zählt Hans-Jürgen Freiler ab sofort zu den Top 10 \"Excellent Hyundai technicians“ weltweit.
\"Wir sind sehr stolz auf diese hervorragende Leistung und gratulieren Herrn Freiler aufs Herzlichste. Mit diesem großartigen Erfolg wird das hohe Niveau unserer Mitarbeiter eindrucksvoll unter Beweis gestellt, “ freut sich Alfred Stadler, Sprecher des Vorstandes der Wolfgang Denzel AG. Auch der Präsident des österreichischen Wirtschaftsbundes, Christoph Leitl, zeigt sich begeistert: \"Herzliche Gratulation an Hans-Jürgen Freiler zu dieser außerordentlichen Leistung. Diese zeigt die hohe Kompetenz österreichischer Handwerker und gilt als Musterbeispiel dafür, was durch die sehr guten heimischen Rahmenbedingungen in Handwerksberufen möglich ist. “
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