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Archiv (11315)

Mehr und gut

Langsam, aber sicher naht die Zeit des großen Schenkens. Weil die meisten erwachsenen Menschen aber eh schon haben, was sie brauchen, stellt sich oft die bange Frage, was man denn überhaupt noch schenken kann. Da sind Gutscheine meist die letzte Rettung. Sie haben mitunter einen schalen Beigeschmack, weil der, der den Gutschein erhält, vom Schenker eine schlechte Meinung kriegt - »das war aber nicht sehr kreativ«, denkt sich der Beschenkte nicht selten.
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Sportliche Mittelklasse

Mit dem neuen A4 will sich Audi von seiner betont sportlichen Seite zeigen. Der vordere überhang wurde verkürzt, Motorhaube und Radstand wuchsen deutlich in der Länge. Das Regelsystem Audi drive select erlaubt dem Fahrer die freie Einstellung der Charakteristik des Motor, des Automatikgetriebes, der Lenkung und der adaptiv ausgelegten Dämpfung. Die Dynamiklenkung soll die Lenkübersetzung je nach gefahrener Geschwindigkeit verändern und im Grenzbereich in Zusammenarbeit mit dem ESP stabilisieren. Die fünf zur Auswahl stehenden Motoren decken eine Spanne von 143 PS bis 265 PS ab.
Das Innenleben wird von einem reichhaltigen Portfolio an Kommunikations- und Entertainment-Technologien dominiert, darunter verschiedene Soundsysteme, ein TV-Empfänger, zwei Navigationssysteme, eine Schnittstelle für den iPod und ein hochkomfortables Bluetooth-Telefon. Auf Wunsch lässt sich das Interieur mit einer ganzen Palette High-Tech-Lösungen aus der Oberklasse upgraden, vom MMI-Bediensystem bis zur Klimaautomatik mit Dreizonen-Regelung.
In österreich sollen bis Jahresende noch 1.100 neue A4 Limousinen verkauft werden, für 2008 sind 2.300 Limousinenverkäufe anvisiert. Der Einstiegspreis für den neuen A4 liegt bei 31.500 Euro.
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überragender Turm

Im Oktober wurde im Rahmen der Golf-Europe im Münchner Messezentrum erstmals der neue \"Srixon Tower\" präsentiert. Knapp ein halbes Jahr später steht der Turm bereits in Orlando/USA bei der weltweit größten Golfmesse. Unter internationaler Beteiligung konnte sich die Werbe- und Designagentur Windhofer+Partner mit ihrem Konzept durchsetzen.

Das Kernstück des Designs ist der alles überragende Srixon Tower der wie ein Keil in die Golfmarkt-Landschaft stößt. Umgeben von transparenten Segeln, die vor allem den immerwährenden Fortschritt im Bereich Forschung und Entwicklung des Unternehmens aus Japan repräsentieren. Der Srixon-Tower beherbergt das Innovationszentrum und um ihn ist ein großzügig angelegtes Kommunikationszentrum platziert.

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In Brüssel nichts Neues

Die globale Verstädterung ist einer der Megatrends unserer Zeit, ebenso die Mobilität. Was also liegt näher, als beide Entwicklungen unter einem Aspekt zu betrachten? Das dachte sich auch die Europäische Kommission und hat das Grünbuch »Hin zu einer neuen Kultur der Mobilität in der Stadt« veröffentlicht. Ziel ist es, die Debatte über die wichtigsten Fragen der urbanen Mobilität zu eröffnen: frei fließender Verkehr, grünere Städte sowie ein Nahverkehr, der für alle Bürger zugänglich und sicher ist. Es soll festgestellt werden, welche Faktoren eine erfolgreiche urbane Mobilität behindern und wie diese Hindernisse beseitigt werden können. Die Probleme in den europäischen Städten sind überall gleich: Verkehrsüberlastung, Klimawandel, Umweltverschmutzung und Sicherheit. »Das Grünbuch wird die Aufmerksamkeit Europas auf die urbane Dimension der Verkehrspolitik lenken und innovative Strategien beleuchten, die in Städten, die mit gutem Beispiel vorangehen, bereits umgesetzt werden«, sagt Verkehrskommissar Jacques Barrot. Inhaltlich bringt das Buch nicht viel Neues. Im Zentrum des Interesses stehen die Bereiche Forschung und Technologie: Intelligente Verkehrssysteme sollen einen flüssigen Verkehr gewährleisten und die Kapazitäten der Transportinfrastruktur erweitern. Saubere und energiewirksame Fahrzeugtechnologien in Verbindung mit alternativen Kraftstoffen sollen zur Verringerung der Umweltbelastung beitragen. Das Grünbuch markiert den Beginn einer neuen Anhörungsphase und wird von den europäischen Organen erörtert. Bürger und interessierte Kreise sind aufgerufen, der Kommission bis zum 15. März 2008 ihre Ansichten mitzuteilen.
Aus österreich werden Graz und Linz als Best-Practice-Beispiele angeführt, Graz für seinen Stadtkern mit zahlreichen Fußgängerzonen sowie den hohen Anteil des Fahrradverkehrs, Linz für die Förderung von Fahrten zu beruflichen Terminen außerhalb des Büros mit dem Fahrrad. Graz hat als erste Stadt Europas eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h auf 80 Prozent der Straßen im Stadtzentrum eingeführt und damit bessere Bedingungen für Radfahrer und Fußgänger, eine deutliche Reduktion der Verkehrsunfälle sowie einen geringeren Lärmpegel in der Stadt erreicht. In Linz wurden über 500 Mitarbeiter des Bauamts dazu angeregt, sich aufs Fahrrad zu schwingen und zu Terminen im Umkreis von 1,5 Kilometern mit dem Fahrrad zu fahren. In Brüssel hofft man, dass diese Beispiele auch international Schule machen.
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Kraft des Mangels

Der Technikermangel ist aufgrund sinkender Studentenzahlen absehbar«, bedauert Günther Rabensteiner, Präsident des österreichischen Verbandes für Elektrotechnik. Die Gründe dafür seien vielfältig, es reiche nicht, den Ausbildungsstätten allein den Schwarzen Peter zuzuschieben, wenngleich es dort teilweise strukturelle Probleme gäbe. Einen Aspekt stelle auch die Technikskepsis der österreicher dar, die insbesonders Frauen davon abhalte, in die Welt der Ingenieure einzutauchen. Was auch wieder nur zum Teil stimmt, denn die Fächer Pharmazie und Biotechnologie etwa werden von weiblichen Studenten gerne gebucht, wie die Statistik zeigt. Ein weiterer Grund, die Technischen Hochschulen zu meiden, könnte darin liegen, dass die Luft in den Vorstandsetagen für Techniker sehr dünn wird, mutmaßt Rabensteiner. »Dass Techniker zweite Wahl bei Vorstandsbesetzungen sind, ist sicher ein Problem«, bedauert der Vorstandsdirektor der Verbund-Austrian Power Trading AG. Er blickt bei diesem Thema hoffnungsfroh in die USA, wo der Chief Technical Officer (CTO) gerade eine Renaissance erlebe. Bis sich das allerdings nach Europa durchspricht, kann es noch dauern. Die Zeitachse des Fachkräftemangels ist jedoch, wie Friedrich Faulhammer, Sektionschef im Wissenschaftsministerium, betont, eine lange. »Wir haben den Technikermangel seit nunmehr 17 Jahren, trotzdem lebt die Industrie noch«, bemerkt er spitz und entkräftet damit ein wenig die Dramatik der Sache. Gleich gar nicht existent ist der Fachkräftemangel für Hans-Jörg Schweinzer, Geschäftsführer der Loytec electronics GmbH mit Sitz in Wien, die Elektronik für Gebäudeautomation entwickelt. »Die Rekrutierung unserer Mitarbeiter beruht im Wesentlichen auf persönlichen Kontakten unserer Mitarbeiter«, erklärt er und fügt hinzu: »So schlecht ist der Arbeitsmarkt nicht, wir hatten bislang keine Probleme und bieten gerechte Entlohnung.« Dass aber die Technik-Welt nicht ganz in Ordnung ist, bestätigt auch Schweinzer. Er berichtet von Fällen, in denen die Eltern davon abraten, ein Technikstudium anzugehen.
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Starten Sie jetzt in eine neue Welt:

Das Mondseer Softwarehaus AUER Bausoftware brachte Anfang Oktober 2007 die brandneuen Versionen Success NG und Regie NG auf den Markt. Mehr als 30 Module von der Ausschreibung, über Abrechnung und Kalkulation bis hin zu Controlling und Bauzeitplan sind komplett überarbeitet und den zahlreichen Wünschen und Anregungen der Kunden angepasst worden. Das Entwicklerteam der Firma AUER integrierte an die 400 neue Features in die Welt von AUER Success und Regie.
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Die Sieger in Oberösterreich

Am 2. Oktober verlieh Staatssekretärin Heidrun Silhavy gemeinsam mit Landeshauptmann Josef Pühringer und prominenten Vertretern aus Wirtschaft und Politik die Auszeichnung \"ebiz egovernment award 2007“ für die schlagkräftigsten Branchenlösungen im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie. Der ebiz egovernment award zeichnete Unternehmen in Oberösterreich aus, die IT und E-Business zu ihrem Vorteil gewinnbringend nutzen.

Bundesrat Wolfgang Schimböck wies in seinen Begrüßungsworten auf die Bedeutung von IKT für Klein- und Mittelbetriebe hin und strich die Vorbildfunktion von E-Government in österreich für andere europäische Staaten hervor. Landeshauptmann Josef Pühring betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der Breitbandinfrastruktur für den ländlichen Raum und strich auf die vielen positiven Initiativen der Bundesregierung im E-Business Bereich heraus. Unter den weiteren Laudatoren: Landtagsabgeordneter Hans Affenzeller und TMG-Geschäftsführerin Gerlinde Pöchhacker.

Den 1. Platz erreichte der Linzer IT-Dienstleister DIG mit \"eRelation\" für den Kunden UNIQA. eRelation ist eine Plattform zum Austausch von elektronischen Ausgangs- und Eingangsrechnungen, mit digitaler Signatur und Integration in ERP- und Archivsysteme, zwischen Kunden, Lieferanten und Partnern. Platz zwei erging an Bauernfeind IT für \"Jause online\", ein Webservice um den täglichen Lieferdienst einer Bäckerei für Firmenkunden zu optimieren und so neue Kunden zu gewinnen. Dritter Preisträger wurde das Unternehmen MOWIS für \"wetter.at - Das Wetterportal österreichs\".

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Die Sieger in der Steiermark

Unter dem Motto \"einfach, schneller, besser - das ist amtlich\" stand die Verleihung des \"ebiz egovernment award\" für das Bundesland Steiermark, der von Staatssekretärin Silhavy am 1. Oktober in Graz übergeben wurden. Den ersten Platz für vorbildliche und kreative IT-Services erhielt die steirische icomedias für ihr Projekt \"Digitale Einsatzpläne für den Katastrophenschutz\". Die Lösung unterstützt die Arbeit von Gemeinden, Bezirksverwaltungsbehörden und Einsatzkräften durch ein umfangreiches, verteiltes Datenbanksystem mit katastrophenschutzrelevanten Daten, wie zum Beispiel Geräte, Gefahrenstoffe, Ansprechpartner. icomedias konnte damit bereits zum zweiten Mal in Folge diesen Preis erringen, denn auch das Siegerprojekt 2006 - der Papierlose Landtag Steiermark - wurde von icomedias konzipiert und umgesetzt.

Zweitplazierte wurde Telekom Austria für den \"Gemeindeserver Steiermark RIS 3.0\". Der Server ist eine Businessplattform für die 542 Gemeinden in der gründen Mark und stellt sowohl den kommunalen Verwaltungen als auch Bürgern einen professionellen und leistungsfähigen Rahmen für die Online-Kommunikation und E-Government zur Verfügung. Der dritte Platz ging an ZT DatenForum für das Projekt \"Immobilien Vergleichspreise Steiermark\". Das Datenforum bietet die Möglichkeit der Abfrage, geographisch über Adresse, Grundstücksnummer oder GPS-Koordinaten und präsentiert auf übersichtskarten Vergleichspreise des Interesses nach Art und Zeitraum.

Der ebiz egovernment award wird vom Report Verlag gemeinsam mit dem österreichischen Bundeskanzleramt veranstaltet. Der Award richtet sich an Unternehmen in allen österreichischen Bundesländern und zeichnet die wirtschaftlichsten, nachhaltigsten sowie kreativsten Lösungen für Business und Verwaltung aus. Christian Ekhart, Geschäftsführer der icomedias österreich Systemhaus, hat in seiner Dankesrede diesen Preis dem vor wenigen Monaten verstorbenen Projektleiter beim Katastrophenschutz Steiermark, Andreas Hawranek, gewidmet.

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Material Vision

Die Bedeutung neuer Materialien hat in nahezu allen Bereichen der Produktentwicklung und in der Architektur stark zugenommen. Ob in den Sparten Licht, Möbel, Sport oder Technik - Materialien mit neuen Eigenschaften bieten eine Vielzahl an Möglichkeiten, innovative Produkte zu entwickeln und zu gestalten. Diesem Zukunftsthema widmet sich die Material Vision am 22. und 23. November in Frankfurt am Main. Zum dritten Mal stehen dabei Werkstoffe und Materialien im Vorproduktstadium im Mittelpunkt. Kernzielgruppe sind vor allem Produktentwickler, Industriedesigner und Architekten. Parallel zur Fachmesse findet auch eine hochkarätig besetzte Konferenz statt, in deren Mittelpunkt Projekte mit innovativen Materialien stehen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Messen versteht sich die Material Vision weder als Verkaufs- noch als Präsentationsmesse, sondern als Plattform zur Recherche neuer Materialien. »Sie ist die Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie auf der einen und Architekten, Designern und Produktgestaltern auf der anderen Seite«, ist man bei der Frankfurter Messe überzeugt. Im Fokus stünden das Querdenken, Vernetzen und die Diskussion über neue Anwendungsbereiche von Materialien.
Die Aussteller der ersten beiden Visions zeigen sich mit dem Konzept zufrieden. Horst Ulrich Reimer von Dupont Deutschland sprach nach der letzten Auflage 2005 von »einem ausgezeichneten Forum für den Dialog mit Industriedesignern, Material-Scouts und Architekten«. Für Monika Brandt von Bayer Material Science ist die Messe da, »um Netzwerke aufzubauen, Synergien zu nutzen und gemeinsam Produktlösungen zu entwickeln«. Und Andreas Greiner von der Universität Marburg hat auf der Material Vision »den Grundstein für manch zukunftsweisende Kooperation gelegt«.
Seit der ersten Auflage im Jahr 2003 íst Nicola Stattmann als fachliche Beraterin mit an Bord der Material Vision. Im Interview spricht die international renommierte Produktdesignerin und Materialspezialistin über ihre Erwartungen an die Material Vision, die Trends in der Materialforschung und erklärt, warum die Messe für sie eine Inspirationsmesse ist.
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