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Archiv (11315)

Verstärkte DURISOL

Salentinig hat das Studium der Handelswissenschaften an der WU Wien absolviert und war zuletzt bei Würth österreich für die Leitung des Großkundenbereichs Haustechnik tätig . \"Mein Ziel in meiner neuen Position ist es, die Marke DURISOL weiterzuentwickeln und die hervorragenden Eigenschaften unseres Baustoffes durch gezielte Marketingmaßnahmen zu transportieren\
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Potential für Steuerung

Nach der übernahme von Business Objects kündigt SAP die nächsten Schritte an, mit denen die zwei Technologieunternehmen den Spitzenplatz im Markt für Business Performance Optimization - Unternehmenssteuerung in Echtzeit - anstreben. \"Ziel ist es, diesen jungen Markt mit neuen Konzepten für die Verbindung zwischen Menschen, Informationen und Geschäftprozessen auszubauen\", hießt es bei SAP. Als ein Gradmesser für die schnelle und erfolgreiche Integration beider Unternehmen, präsentieren SAP und Business Objects erste gemeinsame Produkte, mit denen Kunden in unterschiedlichen Branchen ihre Unternehmensleistung verbessern können.

Durch die Integration der rund 7.000 Business-Objects-Mitarbeiter mit dem entsprechenden SAP-Geschäftsbereich entsteht die weltweit größte Organisation, die speziell auf den Markt für so genannte Business User ausgerichtet ist. \"Wir kombinieren herausragende Softwarelösungen für Performance Management und Informationsanalyse\

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50 Jahre Neustart

Der ehemalige \"Verein für Bewährungshilfe und Soziale Arbeit\" - heute als Neustart bekannt - feiert seinen 50. Geburtstag und kann auf einen bewegte Geschichte zurückblicken. Mehr als 400.000 Menschen wurden betreut, Täter wie Opfer. Begonnen wurde 1957 mit der Betreuungvon 20 Jugendlichen, derzeit sind es rund 40.000 Menschen pro Jahr. Seit 2007 ist man auch im Ausland aktiv und wickelt die Gerichts- und Bewährungshilfe in Baden-Würtemberg ab. Dafür hat Justizministerin Maria Berger dem Verein in diesem Jahr die Opferhilfe entzogen. Es tut sich also einiges bei Neustart, langweilig wird es nicht. Das gilt auch für die Festivitäten zum 50er.
Zahlreiche Prominente aus Politik, Justiz,Wirtschaft und Medien kamen zu den Feierlichkeiten unter dem Motto \"...es geht um Menschen!\". Glückwünsche per Videobotschaft entsandte Bundespräsident HeinzFischer, der vor allem das Engagement der rund 1.400 Mitarbeiter - sowohlehrenamtliche als auch hauptamtliche - hervorhob.Neben Nationalratspräsidentin Barbara Prammer gratulierte auchJustizministerin Maria Berger als Vertreterin des größten Auftraggebersdes Vereins. Sie bedankte sich für die Arbeit und betonte, dass dasgeplante Haftentlastungspaket ohne Neustart nicht durchführbar wäre.Außerdem wären trotz des Wegfalls der Opferhilfe auch in Zukunft eine Füllevon Aufgaben vorhanden, etwa im Bereich des AußergerichtlichenTatausgleichs, wo Neustart besondere Kompetenz aufweist.Die ehemalige Präsidentin der Richtervereinigung, Barbara Helige,erinnerte an den aktuellen Vorschlag der Richterschaft, eine Gerichtshilfebereitzustellen und wies darauf hin, dass es Richtern und Richterinnenbewusst ist, dass die Bewährungshilfe der Schlüssel zur Resozialisierung,bei Jugendlichen oftmals sogar zur Sozialisierung, sei.Der ebenfalls anwesende Vertreter des Baden-WürttembergischenJustizministeriums, Ministerialdirektor Michael Steindorfner, zeigte sichmit der professionellen Umsetzung der Bewährungs- und Gerichtshilfe sowiedem Täter-Opfer-Ausgleich in Baden-Württemberg sehr zufrieden.

Ein starker Befürworter des \"komplementären Zugangs“, Werner Pleischl,Leiter der Oberstaatsanwaltschaft Wien, lobte Neustart als sehrprofessionelle Organisation, die nicht nur den Täter, sondern vor allemauch den Menschen dahinter sieht. Der stellvertretende Leiter derVollzugsdirektion, Oberst Peter Prechtl, betonte den Wert derZusammenarbeit mit Neustart, da eine Weiterentwicklung der Persönlichkeitder Insassen im Interesse aller sei. Wichtig sei es, so Prechtl, derBewährungshilfe aus der Haft Menschen zu übergeben, die in der Gesellschaftreale Chancen haben.

Die Geschäftsführung des Vereins, Karin Waidhoferund Wolfgang Hermann, kündigte für die Zukunft die Unterstützungdes Haftentlastungspakets durch Steigerung der Bewährungshilfe und derVermittlung gemeinnütziger Leistungen und verstärkte Aktivitäten in derPrävention an.

Erfolgsquoten 2006:
In der Bewährungshilfe konnten rund 80 Prozent der Fälle positiv abgeschlossen werden, bei 20 Prozent kam es zu einer neuerlichen Verhandlung beziehungsweise dem Widerruf der angeordneten Bewährungshilfe.
Der Außergerichtliche Tatausgleich, das heißt, die Konfliktregelung zwischen Täter und Opfer, war in 74,4 Prozent der Fälle erfolgreich. Das heißt, das Verfahren wurde aufgrund der gütlichen Einigung zwischen Täter und Opfer (Entschuldigung, Schadenswiedergutmachung) vom Staatsanwalt eingestellt.
Die Gemeinnützige Leistung als Alternative zur Gerichtsverurteilung war in rund 81 Prozent der Fälle erfolgreich.
Die Betreuung nach der Haft war in rund 90 Prozent der Fälle erfolgreich. Ohne Erfolg blieb die Betreuung bei 10 Prozent der Betreuten, welche wieder in Haft zurückkehren mussten Das Arbeitstraining als Ersatz einer gerichtlichen Verurteilung war in 76 Prozent der Fälle erfolgreich.
Die Suchtprävention war in 91 Prozent der Fälle erfolgreich, es konnte die Aufarbeitung der Suchtproblematik in Gruppenarbeit und Einzelbetreuung zum Abschluss gebracht werden.
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Sanierungskurs wird forgesetzt

Unmittelbar im Anschluss an die Aufsichtsratsitzung der Austrian Research Centers gab Aufsichtsratpräsident Hannes Androsch einen überblick über die zentralen Inhalte: \"Der wirtschaftliche Sanierungskurs der ARC zeigt erste Wirkungen. Die finanzielle Situation der ARC hat sich durch außerordentliche Zuwendungen des BMVIT zwar stabilisiert, ist aber noch nicht auf tragfähigen Grundlagen. Der eingeschlagene Sanierungskurs wird daher zu intensivieren sein. Für das heurige Geschäftsjahr wird ein stabiles Betriebsergebnis erwartet. Der eingeschlagene Sanierungskurs wird auch in den Folgejahren konsequent eingehalten. Dazu gehören die vollständige Umsetzung der Vollkostenrechnung und Reduktion der Verwaltungskosten im Wissenskonzern ebenso wie der komplette Abbau der Verbindlichkeiten. Mit Ende des ersten Quartals 2008 muss das bereits in Ausarbeitung befindliche ARC-Restrukturierungskonzept ebenfalls umgesetzt werden. Aus diesem Grunde wurde auch das Budget 2008 zunächst als Provisorium bewilligt.\"
In der Aufsichtsratsitzung wurde auch der Bericht des wissenschaftlichen Beirates der ARC präsentiert. Dieser empfiehlt \"die thematische Fokussierungsstrategie auf dem eingeschlagenen Weg unter langfristig stabilen Managementstrukturen und einer langfristigen gesicherten Finanzierung weiter zu verfolgen.\" Im Vordergrund stünden daher die Konzentration auf Exzellenzfelder und das Verhindern einer Zersplitterung.
Als nächste Meilensteine werden die Berücksichtigung der noch ausstehenden Ergebnisse der Rechnungshofprüfung, sowie die umfassende Evaluation der Gesamtstrategie der nächsten Jahre durch eine externe Expertengruppe genannt.
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Schulinitiative von Festo

Alle reden davon, Festo tut etwas. So könnte man die jüngste Initiative des Pneumatikspezialisten zusammenfassen. Während landauf, landab über den Technikermangel disuktiert und lamentiert wird, macht Festo Nägel mit Köpfen und geht dorthin, wo die Techniker der Zukunft sitzen, in die Volksschulen. \"Technische Jobs sind Berufe mit Zukunft. Untersuchungen belegen aber, dass das nachhaltige Interesse für Technik und Naturwissenschaften bereits im Volksschulalter geweckt und gefördert werden muss - sowohl bei Buben aber vor allem auch bei Mädchen\", erklärt Festo-Geschäftsführer Wolfgang Keiner. In einem ersten Schwung werden bis Weihnachten die Volksschulen im 14. und 15. Bezirk mit den KiNT-Boxen (\"Kindern lernen Naturwissenschaft und Technik\") ausgestattet, alle anderen Wiener Volksschulen erhalten die Boxen 2008.

Inhalt der Boxen
Die KiNT-Boxen enthalten diverse Utensilien, um das Thema \"Luft und Luftdruck“ experimentell zu erleben. Ein Buch für die LehrerInnen umfasst organisatorische Hinweise für den Unterricht, fachliche Hintergrundinformationen, Hinweise auf typische Schülervorstellungen und auf den Umgang damit, detaillierte Anregungen für die Unterrichtsgestaltung für das erste bis zum vierten Schuljahr mit Stationskarten, Abbildungen, Schülerarbeitsblättern sowie Aufgaben zur Lernstandsdiagnostik. In den Boxen befinden sich Experimentier- sowie Demonstrationsmaterialien für sämtliche Versuche zu den Themenbereichen \"Eigenschaften der Luft“ und \"Luftdruck und Vakuum“. Entwickelt wurden die KiNT-Boxen von der Universität Münster.

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Katastrophen verhindern

Gottfreid Biegelmeier war seines Zeichens Physiker und Leiter der Entwicklungsabteilung bei Felten & Guillaume, der heutigen Moeller Gebäudeautomation. Das ist an und für sich noch nichts besonderes. Dass Biegelmeier zumindest in Technikerkreisen auch heute noch größtes Ansehen genießt, liegt an dem Patent mit der Nummer 197468 vom 15. Oktober 1957. Dieses Patent beschreibt das Prinzip der Energiespeicherschaltung und gilt als Geburtsstunde des modernen FI-Schalters.
Biegelmeier war nicht der erste, der sich mit dem Prinzip eines Schutzschalters beschäftigte. Das Prinzip wurde bereits 1928 beschrieben. Allerdings waren die ersten Vertreter ihrer Art aufgrund der unausgereiften Schalter- und Magnettechnik noch alles andere als betriebssicher. Erst mit Biegelmeiers Patent konnte sicher gestellt werden, dass die Geräte auch wirklich in einem bestimmten Bereich auslösen. Denn Biegelmeier war bekannt dafür, seine Erfindungen aufwändigen Tests zu unterziehen. Dabei soll er weder das Material noch sich geschont haben. Immer wieder soll er in den Stromkreis gegriffen haben, um die Funktionsweise des FI-Schalters zu zeigen und neue Erkenntnisse über die Wirkung von Strom auf den menschlichen Körper zu gewinnen.
Sein Konzept zeichnet sich dadurch aus, dass bei Fehlerströmen ein Kondensator Energie sammelt. überschreitet der Energiewert eine bestimmte Schwelle, löst der Schalter aus. Alleine in österreich soll der FI-Schalter bislang rund 1000 Menschenleben gerettet haben. Während es laut einer Statistik des Wirtschaftsministeriums vor 1980, dem Jahr der gesetzlichen Verankerung von Schutzschaltern in Privathaushalten, jährlich noch über 40 Stromtote gab, ist diese Zahl auf heute sechs gesunken.
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Neue Geschäftsführung

Hans Bangert und Anthony Tosti lösen damit Bernhard und Christian Dorninger, die sich aus persönlichen Gründen aus dem Unternehmen zurückgezogen haben, in der Geschäftsführung ab. Bangert ist seit 25 Jahren bei Bosch in verschiedenen Funktionen tätig. Nach Stationen in den USA, Australien und Belgien kehrt er nun nach österreich zurück. Tosti ist seit 1990 beim Unternehmen und übernahm 2003 die kaufmännische Leitung bei Bosch Rexroth China in Shanghai. In österreich wird er unter anderem auch für die Personalagenden verantwortlich sein.

Bangert und Tosti haben den zeitpunkt ihrer Rückkehr nach österreich gut gewählt. In den letzten vier Jahren verzeichnete die Bosch Rexroth GmbH jeweils Umsatzsteigerungen. Für 2008 setzt sich Bangert das ambitionierte Ziel, wie auch in den Vorjahren, deutlich zu wachsen. Anfragen kommen vor allem aus dem Stahlwerksbereich, der Papierindustrie sowie aus dem Bau - und Landmaschinenbereich. Zuwächse verzeichnet Bosch Rexroth auch aus dem Bereich der Kunststoffmaschinen. Basierend auf der sehr hohen Marktnachfrage rechnet man 2008 mit einem erheblichen Plus.

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Lösung für Netzwerkdrucker

Epson erhöht den Sicherheitslevel beim Druck von vertraulichen Dokumenten im Firmennetzwerk: Die neue EpsonNet Authentification Lösung gewährleistet, dass vertrauliche Dokumente erst dann ausgedruckt werden, wenn sich ihr Inhaber per individueller ID-Karte am Drucker authentifiziert - ideal für alle zentral aufgestellten Abteilungsdrucker, auf denen vertrauliche Dokumente gedruckt werden sollen. Die neue Sicherheitslösung ist dabei kompatibel zu aktuellen Epson Schwarz-/Weiß- und Farblaserdruckern.

Die EpsonNet Authentification Lösung wird in zwei Versionen angeboten. Die Einzelplatzausführung eignet sich für vernetzte Einzel-Arbeitsplätze, die auf einen Abteilungsdrucker zugreifen. Die Serverausführung ist hingegen als Lösung für Servier in größeren Unternehmensnetzen konzipiert. Beide Varianten lassen sich nahtlos in viele bestehende IT-Infrastrukturen und Sicherheitssysteme integrieren. Dank der neuen EpsonNet Service Plattform (ENSP) ist die EpsonNet Authentification Lösung auch mit vielen bestehenden Karten Systemen (etwa für die Methoden Annäherung oder kontaktlos) kompatibel.

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Zu viel saniert

Gegen thermische Sanierung sei ja nichts einzuwenden, nur bitte nicht auf Kosten des Neubaus - so lässt sich die Position der Arbeitsgemeinschaft Bau Massiv nach dem abgeschlossenen Finanzausgleich zusammenfassen. \"Es stört uns, dass noch mehr in die Sanierung und den Klimaschutz gesteckt werden soll“, meinte Othmar Kronthaler, der Vorsitzende der Arge, bei einem Expertengespräch zur Zukunft der Wohnbauförderung. Im neuen Finanzausgleich zwischen Bund und Ländern einigte man sich darauf, ab 2009 das jährliche vom Bund verteilte Fördervolumen von rund 1,78 Milliarden Euro noch stärker an Klimaschutzmaßnahmen zu koppeln und sowohl für thermische Sanierung als auch für Neubau einzusetzen. \"Klimaschutz darf nicht auf Kosten des Bauens gehen“, meinte der Tiroler Bauinnungsmeister und plädierte für ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen den drei Säulen ökologie, ökonomie und sozialer Nachhaltigkeit. Ein Fördersystem der Zukunft müsse den Wohnbedarf decken und zugleich dem Klimaschutz gerecht werden. \"Mit den derzeitigen Mitteln ist das nicht erreichbar“, so Kronthaler.
Die Arge Bau Massiv will im Gegensatz dazu die vereinbarten Mittel ausschließlich dem Neubau zukommen lassen, für die Sanierung müsste zusätzliches Geld - mindestens eine Milliarde - mit Hilfe alternativer Finanzierungsmodelle zur Verfügung gestellt werden. Etwa durch eine Senkung der Mehrwertsteuer für Renovierungen von Privatwohnungen oder die Möglichkeit, Sanierungen in der Einkommens- oder Lohnsteuer geltend zu machen. Wohnbauforscher Wolfgang Amann möchte einen \"Masseneffekt“ in der Eigenheimsanierung erreichen, indem bis zu 50.000 Euro Sanierungskosten steuerlich geltend gemacht werden können. Für bedenklich hält er, dass das Zweckzuschussgesetz im nächsten Jahr ausläuft und die Bundesländer ab dann untereinander aushandeln können, wofür die Wohnbaufördergelder verwendet werden. Für ebenso fragwürdig hält Amann die Zusammensetzung des von der Bundesregierung installierten Kioto-Forums, in dem die Verhandlungen über Klimaschutz und Wohnbauförderung geführt werden und wo nur die Energiebeauftragten der Länder und Vertreter des Umweltministeriums sitzen. \"damit hat das Umweltministerium das Thema Wohnbauförderung für sich vereinnahmt und ihm rein ökologische Zielsetzungen gegeben“, kritisiert Amann.
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Licht aus - ein Graus

Licht aus, lautet die Devise zur Rettung der Welt durch mehr Aktivitäten im Klimaschutz. Die Aktion wird hierzulande auch von Umweltminister Josef Pröll unterstützt, in Deutschland hat sich sogar die Bild-Zeitung dem Ausschalten verschrieben. Auch die Schweiz ist Ausschaltzone. \"Es gewinnen Umwelt und Haushaltsbusdget\", meint Bundeskanzler Alfred Gusenbauer der bereits veranlasst hat, dass im ganzen Kanzleramt das Licht abgedreht wird. Dass neben der Grünen Parteizentrale auch das Nobelrestaurant Steirereck finster sein wird erfährt man exklusiv in der Tageszeitung \"österreich\".
Für die Stromnetz- und Kraftwerksbetreiber ist der Spuk nicht ganz ohne, sie haben erhöhte Alarmbereitschaft. Das Problem ist, dass niemand abschätzen kann, wie viele Verbraucher tatsächlich kurzfristig wegfallen. Sind es sehr viele, muss Kraftwerksleistung zurückgenommen werden, im Notfall gehen einzelne Erzeuger vom Netz um die Stabilität zu halten. Nach fünf Minuten muss die Leistung aber sofort wieder vorhanden sein. Das geht nur mit Gaskraft- oder Speicherkraftwerken, die bei Umweltschützern nicht gerade den besten Ruf haben. Ingesamt ist die Aktion bei entsprechender Beteiligung aus der Sicht der Techniker eine Belastungsprobe für das europäische Stromnetz. Der Einspareffekt hingegen bleibt unter der Wahrnehmungsgrenze, jeder Tag hat schließlich 288 Einheiten mit fünf Minuten. Nachhaltiger Klimaschutz sieht anders aus. Tagtäglich die Stand-by-Geräte vom Netz zu nehmen erfordert zum Beispiel Konsequenz. Und die Umrüstung auf Energiesparlampen ist auch nicht in fünf Minuten erledigt. Dabei könnte man damit wirklich ganz heimlich die Effizienz erhöhen.
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