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Digitaler Zugfunk für Bombardier

Bombardier Transportation ist einer der Global Player in der Schienenverkehrstechnik und den damit verbundenen Dienstleistungen. Von der Deutschen Bahn hat der kanadische Konzern den Auftrag über die Lieferung von 321 Züge des Typs Talent 2 erhalten. Center Systems stattet diese Züge mit neuem digitalen Kommunikationssystem aus.
Das Funknetz der Deutschen Bahn ist eines der technisch anspruchvollsten innerhalb Europas. Auf Grund der fast vollständigen digitalen Funknetzabdeckung hat sich die Deutsche Bahn für einen reinen digitalen Funkbetrieb entschieden. Das Cab Radio von Center Systems soll diesen hohen Anforderungen gerecht werden.
Der Talent 2 kann mit diesem hochwertigen Zugfunksystem von der Deutschen Bahn AG in Deutschland, österreich und der Schweiz eingesetzt werden.

Die zukünftige Zugfunkkommunikation wird bei allen Bahnen Europas durch einheitliche interoperable digitale Funksysteme nach dem GSM-R Standard durchgeführt. Das Center Cab Radio CGR3000 unterstützt diese bereits eingesetzte Migration durch ein zukunftsorientiertes Konzept:
Das kompakte Basis-Modul integriert bereits alle wesentlichen Funktionen eines GSM-R Single-Mode Gerätes. Für die Migration vom bestehenden analogen Zugfunk zu GSM-R können die noch in Betrieb stehenden Analogfunkgeräte an das CGR3000 über eine Schnittstelle angeschlossen und über das CGR3000 Bediengerät im Dual-Mode Betrieb genützt werden. Weiteres werden moderne Technologien vorweggenommen, wie eine IP-basierte Zug-interne Schnittstelle, die unter anderem für ein einheitliches Service-Konzept verwendet wird. \"Wir freuen uns über die positive Kaufentscheidung von Bombardier und uns entgegengebrachte Vertrauen. Das Cab Radio - die Steuereinheit und das Bediengerät - wurden zur Gänze bei Center Systems entwickelt und basieren auf der langjährigen Erfahrung im Bereich professioneller Funksysteme für den Bahnbetrieb, für sicherheitskritische Anwendungen in öffentlichen Einsatzorganisationen und für GSM-Lösungen\", sagt Robert Pangerl, Geschäftsführer von Center Communication Systems GmbH.

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Wechsel bei Henkel

Geitner wird zum 1. März 2008 in die Henkel-Geschäftsführung eintreten und ab 1. Oktober 2008 die Leitung des Unternehmensbereichs Adhesives Technologies übernehmen.
Geitner blickt auf eine sehr erfolgreiche Karriere in der Maschinenbau- und Telekommunikationsbranche zurück. Er hat leitende Funktionen in internationalen Unternehmen ausgeübt. Nach Stationen bei der Heidelberger Druckmaschinen AG und der Leybold AG war er Mitglied des Vorstands der RWE AG. Anschließend gehörte Geitner fast sieben Jahre dem Vorstand der Vodafone Group PLC in Großbritannien an. In dieser Zeit verantwortete er unter anderem die erfolgreiche Integration der ehemaligen Mannesmann-Geschäfte, den Aufbau der weltweiten Vodafone Marke, die Entwicklung globaler Produkte sowie die Konsolidierung der weltweiten Infrastruktur und des Einkaufs.

\"Ich bin überzeugt, dass Thomas Geitner mit seiner internationalen Managementerfahrung und seiner ausgezeichneten Führungskompetenz die Weiterentwicklung und Internationalisierung unserer Klebstoffgeschäfte erfolgreich fortführen wird“, so Ulrich Lehner, Vorsitzender der Geschäftsführung von Henkel.
\"Ich freue mich auf die anspruchsvolle Aufgabe. Henkel gehört zu den weltweit erfolgreichsten Unternehmen bei Klebstoffen, und die Akquisition der National Starch-Geschäfte eröffnet neue Wachstumsperspektiven“, so Thomas Geitner.

In seiner fast 30-jährigen Tätigkeit für Henkel war der gebürtige österreicher Alois Linder in unterschiedlichen Managementfunktionen überaus erfolgreich. 2002 wurde er zum Mitglied der Geschäftsführung ernannt, zuständig für den Unternehmensbereich Klebstoffe für Konsumenten und Handwerker. 2007 hat Alois Linder die Zusammenführung dieses Unternehmensbereichs mit dem Bereich Henkel Technologies geleitet. Seitdem steht er dem größten Henkel-Unternehmensbereich Adhesives Technologies vor und trägt die Verantwortung für die Vorbereitung der Integration der Adhesives (Klebstoffe) und Electronic Materials-Geschäfte von National Starch.

Nach der erfolgreichen Zusammenlegung der beiden Geschäftsbereiche und der Weichenstellung zur bevorstehenden Integration der National Starch-Geschäfte hat Alois Linder den Gesellschafterausschuss gebeten, seinen Verantwortungsbereich bereits zum 1. Oktober 2008, und nicht erst mit Erreichen der Altersgrenze 2009, an seinen Nachfolger zu übergeben.
Der Unternehmensbereich Adhesives Technologies bietet Klebstoffe, Dichtstoffe und Produkte zur Oberflächenbehandlung, die in zahlreichen Märkten, wie im Transportwesen, in der Elektronik-industrie, in der Luft- und Raumfahrt, in der Metallindustrie und in der Verpackungsindustrie verwendet werden. Die Lösungen von Adhesives Technologies bieten breit gefächerte Möglichkeiten sowohl für Handwerker und Konsumenten als auch für die industrielle Anwendung.

Die Henkel Central Eastern Europe mit Sitz in Wien trägt die Verantwortung für 30 Länder in Mittel- und Osteuropa sowie Zentralasien. Sie hält eine Top-Position mit Wasch-, Reinigungsmittel- und Kosmetikmarken und ist Marktführer bei Haarkosmetik und Klebstoffen sowie Oberflächentechnik. Im Jahr 2006 erwirtschaftete das Unternehmen mit über 8.760 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,881 Milliarden Euro. In österreich gibt es Henkel-Produkte seit 120 Jahren. Und am Standort Wien wird seit 1927 produziert.

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Dachausbau vorantreiben

Leidinger, der bei A1 und mobilkom austria das Produktmarketing leitete, möchte die Marketingausrichtung des Unternehmens deutlich ausbauen und mit zahlreichen Innovationen wie dem Niedrig-Energiefenster und anderen Produkten im Bereich Solar und Sonnenschutz den Dachausbau deutlich vorantreiben. Allein in Wien beziffern Experten die Anzahl der noch unausgebauten Dachböden mit 27.600, was in etwa 80.000 neuen Wohnungen entspricht.
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Weniger ist mehr

Von Rainer Sigl

Ist er ein Notebook? Ein Subnotebook? Ein Taschenrechner in Maximalvariante? Ein aufgemotzter PDA? Egal, wie man ihn bezeichnet, der von der taiwanesischen Hardwareschmiede Asus im letzten Jahr in Asien und zu Jahresbeginn in Europa eingeführte Eee PC ist vor allem eines: ein Kassenschlager. Wochenlange Wartelisten, ausverkaufte Lager und Lieferengpässe machen es ganz schön schwierig, in Europa trotz wiederholter Verschiebung des Markteinführungstermins selbst eines der kleinen Wunderdinger in die Hand zu bekommen. Das Gerät, das nur etwas größer als DIN A5 ist und somit sogar in die Wintermanteltasche passt, ist beileibe kein Hardwaremonster. Schlappe 900 MHz Taktung, 512 MB RAM und eine Bildschirmdiagonale von nur sieben Zoll müssen reichen, und statt einer Festplatte und einem optischen Laufwerk versehen nur mickrige 4 GB Flashspeicher ihren Dienst im Eee Pc. Die drei E stehen übrigens für \"Easy to learn, Easy to work, Easy to play“. WLAN, Mikro, Lautsprecher und Webcam sind an Bord, als Betriebssystem dient eine spezielle Xandros-Linux-Variante, aber auch Windows XP ist installierbar.

Trotz der sehr bescheidenen Hardwareausstattung ist der Eee PC schon jetzt ein voller Verkaufserfolg. Daran hauptbeteiligt ist der rekordverdächtig günstige Preis: Schlappe 299 Euro kostet die in Europa erhältliche Version - eine Kampfansage an alle Mitbewerber und ein Totschlagargument, das die technischen Unzulänglichkeiten schnell vergessen macht. Bisher galt: Je kleiner und tragbarer, desto teurer - wer die Annehmlichkeiten eines handlichen Subnotebooks genießen wollte, musste dafür bisher deutlich tiefer in die Tasche greifen. Möglichst kleine Notebooks, so die angegraute Logik der Konkurrenz, würden eher von der kleinen, aber dafür höchst solventen mobilen Businessklasse nachgefragt - der durchschnittliche Privatkunde raufte sich angesichts der Preise für Notebooks im Mitnehm-Format bisher verzweifelt die Haare.

Asus wendet sich mit dem Eee PC nun an eine Kundenschicht, die den Platzhirschen im Subnotebooksegment bisher entgangen war: den durchschnittlichen Privatkonsumenten, der für unterwegs einen handlichen, günstigen Zweit- oder gar Drittcomputer zum Internetsurfen, Skypen und Emailen will.

Palm, Dell, Apple und Microsoft haben erwartungsgemäß wenig Freude mit der Konkurrenz aus Taiwan. Microsoft sieht - wie schon beim OLPC-Projekt - die Gefahr einer millionenfachen \"Infektion“ ihrer potenziellen Kunden mit den erwachsen gewordenen Windows-Alternativen Linux und nicht zuletzt Open Office. Palm, Apple und Dell wiederum sehen ihre mittelfristigen Pläne durchkreuzt, selbst mit mobilen Minigeräten den gewohnten Markt zu beackern. Palms letzten Mai vorgestellter Foleo etwa muss seit Herbst als Totgeburt abgeschrieben werden, und bis Palm mit neuem Konzept nachzieht, werden vermutlich sowohl Apple als auch Dell ihre Versionen des neuen, handlichen Minilaptops im Markt platziert haben. Freilich stellt sich diese Platzierung durch den frühen Start und den Kampfpreis des Eee PC auch schwieriger dar als erwartet. Bei der Konzept kleiner, auf Flash-Speicher basierender mobiler Allroundgeräte rechneten wohl sowohl Apple als auch Dell nicht mit den Taiwanesen. Den Preiskampf wird wohl weiterhin Asus gewinnen, Dell bleibt vom Low-End-Publikum hier wenig Spielraum übrig. Doch auch Designprimus Apple, verwöhnt vom sorgsam kultivierten Kultstatus seiner Produktlinien, sieht sich durch den Billigkonkurrenten aus dem Fernen Osten bedrängt: Der Eee PC, bisher in Schwarz und Weiß erhältlich, ist schick designt und passt sich dem schlichtes Apple-Design gewohnten Geschmack des Massenpublikums an - und überdies wird die offene Architektur und Offenheit des Betriebssystem nicht nur technikaffine Bastler nachhaltiger begeistern als Apples traditionell restriktive Gadget-Architektur. Das Fazit? Die Chancen stehen gut, dass Asus mit seinem frischem Konzept, attraktiver Preispolitik und sympathisch offenem Zugang ein neues mobiles Computerzeitalter für jedermann eingeläutet hat.

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Speicher verdoppelt

Apple hat heute neue Modelle des iPhone und des iPod touch mit jeweils verdoppelter Speicherkapazität vorgestellt. Sie speichern die zweifache Menge an Musik, Fotos und Videos und machen sie überall unterwegs verfügbar. Apples Handy iPhone gibt es jetzt auch in einer 16 GB Version. Der Musicplayer iPod touch ist zusätzlich zu seinen 16-GB- und 8-GB-Kollegen in einer Ausführung mit 32 GB erhältlich.

Sowohl das iPhone als auch der iPod touch verfügen über die eine Benutzeroberfläche, die es Benutzern mit nur einer Fingerberührung ermöglicht, Musik, Videos, Fotos und mehr zu finden und zu genießen. Alle iPhone- und iPod touch-Modelle beinhalten die neuesten Softwareerweiterungen, die letzten Monat vorgestellt wurden. Unter anderem erhalten Nutzer die Möglichkeit, den eigenen Standort automatisch anzeigen zu lassen oder den Startbildschirm selbst zu konfigurieren. Auf beiden Geräten ist Apples Webbrowser Safari installiert.

Preise
Das 32 GB Modell des iPod touch ist um 459 Euro verfügbar. Das neue 16 GB Modell des iPhone ist in Kürze ausschließlich in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland für 499 Euro offiziell verfügbar.

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Der Sonne entgegen

Die Luftfahrt ist ein Wachstumsmarkt, daran lässt sich nicht rütteln. Alleine für das Jahr 2007 meldet der Weltluftfahrtverband IATA einen Zuwachs im Personenverkehr von mehr als sieben Prozent auf 2,24 Milliarden Passagiere. Für 2011 rechnet der Verband mit einem Anstieg auf 2,7 Milliarden Passagiere. Der größte Wachstumsmotor ist Südamerika, gefolgt vom Nahen Osten, wo vor allem in Dubai jede Menge Petro-Dollars in den Aufbau riesiger Flotten investiert werden. Aber auch in Europa ist einiges los. Eurocontrol-Direktor Gerhard Stadler rechnet bis 2020 mit einer Verdopplung der täglichen Flüge. Wer von diesem Mobilitätsboom am meisten profitiert, ist umstritten. Mit einiger Wahrscheinlichkeit wird es aber der Kunde sein, dem der zunehmende Konkurrenzkampf zu Gute kommt. Die einzelnen Glieder Wertschöpfungskette profitieren sehr unterschiedlich vom Boom. Der Generalsekretär des österreichischen Luftfahrtclusters AAIG, Franz Hrachowitz, nennt diese Ungleichverteilung das \"Uncharmante an der Branche“. Am wenigsten gut, um nicht zu sagen am Schlechtesten, geht es denjenigen, die den eigentlich Hauptjob machen und die Passagiere von A nach B transportieren - den Airlines. Das hat zum einen historische Gründe, weil verstaatlichte Unternehmen halt nicht immer die effektivsten sind, liegt aber auch am harten Preiskampf zwischen den alt eingesessenen Airlines mit den Billigfluganbietern. Bei Austrian hofft man, dass das bereinigte EBIT für das Gesamtjahr 2007 nicht negativ ausfallen wird. Für 2009 strebt man einen dividendenfähigen Gewinn an. Das gilt in einer Branche, die sich mit dem Geldverdienen schon immer etwas schwer getan hat, bereits als Erfolg. Etwas besser geht es den Herstellern der geflügelten Taxis. Mit Margen bis zu sieben Prozent lässt man die Airlines deutlich hinter sich. Zwar sorgen auch die beiden Giganten Boeing und Airbus in schöner Regelmäßigkeit für negative Schlagzeilen, die Auftragsbücher sind aber voll wie nie zuvor. 2007 verbuchte Boeing 1.413 Netto-Bestellungen und liegt damit knapp vor Airbus mit 1.341 Bestellungen. Bei den Auslieferungen wechselt das Bild. Da haben die Europäer mit 453 Maschinen knapp die Nase vor den Amerikanern, die nur 441 Flieger an den Kunden brachten. Noch viel besser geht es den Airports mit Margen bis zu 30 Prozent. Der Flughafen Wien verzeichnete im Jahr 2007 ein Passagierwachstum von 11,3 Prozent und liegt damit deutlich über dem gesamteuropäischen Durchschnitt von 5,6 Prozent. Selbst die eigene - ohnehin positive - Prognose von acht Prozent wurde übertroffen. Bei 254.870 Starts und Landungen wurden 18,8 Millionen Passagiere transportiert. Den größten Zuwachs gab es bei den Billigfluglinien mit 3,5 Millionen Passagieren, das entspricht einem Plus von 57,2 Prozent. Für 2008 rechnet Vorstandssprecher Herbert Kaufmann mit neuen Bestwerten. \"Wir erwarten heuer mehr als 20 Millionen Passagiere, zwei Jahre früher als in unserer Langzeitprognose geplant.“ Ebenfalls auf der Sonnenseite der Branche befinden sich die Zulieferer, zumindest die meisten von ihnen. Die globalen Wachstumsraten liegen zwischen fünf und sechs Prozent. österreich fällt dabei etwas aus dem Rahmen. Die heimischen Zulieferer wachsen derzeit gleich um 16 Prozent. Zwischen 30 und 40 Unternehmen sind in österreich der Branche zuzurechnen. Sie erwirtschaften laut Hrachowitz einen Umsatz von knapp über 500 Millionen Euro.
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Datenbank für Wachstum

Der österreichische Online-Reiseanbieter Eurotours ist auf Wachstum ausgerichtet. Möglich wird das durch die neue Datenbank von Oracle. Bisher konnten nur bis zu 3.000 Buchungs-Anfragen pro Tag durchgeführt werden. Ab sofort sind bis zu 15.000 tägliche Buchungen möglich. \"Das ist gut für das Geschäft“, sagt Horst Glasauer, Bereichsleiter EDV bei Eurotours: \"Unsere neue Datenbank wächst mit dem Unternehmen mit: Wir können jetzt unter Zeitdruck rasch, zuverlässig und mit kalkulierbarem Aufwand unsere IT-Infrastruktur anpassen. Jedes Mal, wenn wir neue Web Services anbieten, fällt der aufwändige Migrationsaufwand weg. Das war mit ein Grund, warum sich Eurotours für die neue Oracle-Datenbank entschieden hat.“

Geringere Rechnerkosten. Oracle macht leistungsstärkere und somit teurere Hardware überflüssig. Denn die Anwendung holt das Optimum aus den bestehenden Rechnern heraus, sagt Glasauer: \"Durch Oracle haben wir die gleiche Rechner-Leistung mit 30 Prozent geringeren Hardware-Kosten erreicht.“ Eurotours verwendet die Datenbank-Software Oracle Real Application Clusters, kurz Oracle RAC. Dadurch kann Eurotours preiswerte, handelsübliche Hardware verwenden. Mit einem Unterschied: Mit Oracle RAC werden die Kosten für die Stillstandszeiten verringert.

Das macht die Oracle-Lösung verhältnismäßig preisgünstig, sagt Glasauer: \"Wenn wir uns eine Vier-Prozessoren-Maschine gekauft hätten, hätten wir für die Hardware 50 Prozent mehr bezahlen müssen. Dieser Bonus kommt uns auch bei künftigen Erweiterungen des Clusters zugute.“ Insgesamt hat Eurotours rund 240.000 Euro in seine neue Serververwaltung investiert. Jeweils die Hälfte davon entfällt auf Soft- und Hardware.

Ausfallsicherheit. Ein weiteres Plus: Die neue Datenbank ist rund um die Uhr ausfallsicher. Glasauer: \"Als Online-Reisebüro brauchen wir bei unseren Servern eine 24 Stunden-Ausfalls-Garantie. Stillstandzeiten schlagen sich unmittelbar in einem Geschäftsentgang nieder.“ Oracle RAC unterstützt einzelne Datenbanken in einem Cluster von Servern. Fällt ein Server aus, kann der Techniker den betreffenden Server abhängen, analysieren und reparieren. Das alles läuft im Hintergrund. Der Kunde bekommt davon nichts mit. In Kombination mit gleichzeitig mehr Leistung und geringeren Kosten ist das einzigartig auf dem IT-Markt.

Zusammenarbeit mit Solucio. Geplant hat das IT-Projekt der langjährige Oracle-Partner Solucio IT. Glasauer: \"Wir arbeiten seit acht Jahren gut mit Solucio zusammen. Daher war für uns klar, dass wir auch die Datenbank-Implementierung mit Solucio abwickeln wollen. Hier besteht ein optimales Vertrauensverhältnis.“ Solucio-Geschäftsführer Wolfgang Dittrich: \"Eurotours hat uns seine Anforderungen an die IT erläutert. Daraufhin haben wir die Hochverfügbarkeits-Lösung von Oracle vorgeschlagen. Gemeinsam mit den Technikern von Oracle haben wir dann die neue Datenbank implementiert. Die Zusammenarbeit war wie gewohnt sehr professionell und sämtliche Vorgaben wurden termin- und budgetgerecht durchgeführt.“

Solide Basis. Die neue Datenbank ist die Basis für das Wachstum von Eurotours, sagt Glasauer: \"Oracle ist das solide Fundament unserer IT. Denn in der IT ist es wie bei einem Haus: Das muss auch auf einem festen Untergrund stehen.“

Als Betriebssystem verwendet Eurotours Red Hat Linux. Der Cluster wird von zwei IBM Zwei-Wege (Dual Core) Maschinen mit 16 Gigabyte Hauptspeicher gebildet. Eine kleinere Maschine - ein Prozessor mit acht Gigabyte - dient als physischer Standby Server.

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Hoval kooperiert mit IDM

Gut in der Gruppe, mäßig in österreich. So stellt sich das noch laufende Geschäftsjahr (2007) der Hoval-Gruppe mit Sitz in Liechtenstein dar. Obwohl die endgültigen Zahlen erst im März vorliegen werden geht Peter Gerneer, CEO Heiztechnik Hoval International für 2007/8 von einem Umsatzplus von rund zehn Prozent aus. Im Jahr davor erwirtschafteten die gut tausend Hoval-Mitarbeiter 178 Millionen Euro. Besonders erfreulich haben sich laut Gerner die Märkte Italien, Großbritannien und Osteuropa entwickelt. Hoval unterhält im Osten einige Niederlassungen und ist auch in Russland (seit 2007) und China vertreten.

Die österreich-Tochter von Hoval kann zum aktuellen Wachstum nichts beitragen. Christian Hofer, Geschäftsführer von Hoval österreich geht davon aus, dass die zuletzt 2006 zugelegten 11 Prozent beim Umsatz (42,9 Mio. Euro) 2007 wieder verlorengegangen sind. \"Das ist schmerzlich, der Umstand, dass es anderen noch schlechter geht ist ein schwacher Trost\", sagt er. Die Ursache für den Dämpfer liegt klar auf der Hand: die extremen Preissteigerungen bei Pellets Ende 2006 haben das Segment schwer geschädigt und die Kunden verunsichert, glaubt Hofer und berichtet, dass der Pelletskesselmarkt hierzulande um rund 60 Prozent eingebrochen sei. Es werde vermutlich noch ein, zwei Jahre brauchen um diesen Schaden zu beheben, meint Hofer und ergänzt, dass 2007 auch erstmals der Verkauf von Gasbrennern rückläufig war. Der Absatz von ölkessel ist ohnehin schon seit Jahren rückläufig. Die Kesselindustrie hat einst sehr langlebige Geräte verkauft, nur wenige Kunden rüsten auf neue effizientere Kessel um. Zugelegt haben dagegen die Wärmepumpe sowie die kontrollierte Wohnraumlüftung. Da passt es ganz gut, dass Hoval für diese Segmente mit Neuerungen aufwarten kann.

Ab März wird in Matrei (Tirol) die WPM Wärmepumpen GmbH die Produktion starten. Dabei handelt es sich um ein Joint Venture von Hoval und der Firma IDM, das sich auf die Entwicklung und Produktion von Wärmepumpen beschränkt. Beide Unternehmen haben ihr Wärmepumpen-Know how eingebracht und versprechen Premuim-Geräte, was sich bei Hoval in einer 12-Jahres-Garantie manifestiert. \"Mit dieser Bündelung wollen wir eine führende Rolle am europäischen Wärmepumpen-Markt übernehmen\", betont Gerner. Der Vertrieb bleibt getrennt, auch die Steuerungskomponenten werden vom jeweiligen Erzeuger eigens adaptiert. Bei Hoval wird die Wärmepumpe den Namen Belaria tragen. Die Luft-Wärmepumpe wird in sieben Leistungsstufen zwischen 8 und 33 kW angeboten und preislich rund 30 Prozent über den Erdsonden-Wärmepumpen liegen. Dafür braucht es vor Ort keine Sondenbohrung, was letztlich zu etwas geringeren Gesamtkosten führen soll. Der Wirkungsgrad entspricht allerdings auch nicht jenen Wärmepumpen, welche die Erdewärme nutzen. Das Segment der Luft-/wasser-Wärmepumpensegment stellt jedoch das am raschest wachsende Segment bei Wärmepumpen dar. Hierzulande ist diese Art der Wärmepumpe wenig im Einsatz, eher nicht beliebt, und von der Wohnbauförderung ausgeklammert, wie Hofer zugibt.

Für Effizienzfeaks, die in stark gedämmten Häusern nach einer Wärmelösung suchen, hält Hoval mit dem Produkt Altherma eine Wärmepumpe in der Leistungsklasse 5 bis 7 kW bereit. Sie hat in etwa die Abmessungen eines Gas-Wandkessels und zeilt auch auf diese Zeilgruppe ab. Für das Segment der kontrollierten Wohnraumlüftung stellt Hoval zusätzlich das Produkt HomeVent ins Messeregal.

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Neue Konzernleitung bei Huber+Suhner

Die geplante Neuorganisation des in der elektrischen und optischen Verbindungstechnik tätigen Unternehmen Huber+Suhner ist voll im Gange. Das Ziel ist die Gruppen-Organisation konsequent auf die drei Kerntechnologien Hochfrequenz, Fiberoptik und Niederfrequenz auszurichten. Die vorläufigen Ergebnisse der Neuorganisation sind die Schaffung der Bereiche Niederfrequenz und Fieberoptik inklusive der Besetzung der Steuermänner. Der Bereich Hochfrequenz bleibt unter der Leitung von Hanspeter Bär.
Patrick Riederer übernimmt den Bereich Niederfrequenz. Der Chemiker Riederer ist Schweizer Staatsbürger und begann seine Tätigkeit bei Huber+Suhner 1991 als Entwicklungs-Ingenieur im Fachbereich Forschung und Entwicklung. Seit 2001 führte er die Geschäftseinheit Kabeltechnik..
Der Bereich Fiberoptik steht unter der Leitung von Urs Ryffel. Ryffel ist ebenfalls Schweizer Staatsbürger. Er übernahm im Jahr 2002 bei Huber+Suhner die Leitung der Geschäftseinheit Walzen, zwei Jahre später die Leitung der Geschäftseinheit Kabelsystemtechnik.
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Wohltemperiertes Shopping

Das Stadion Center beim Ernst Happel Stadion ist Wiens neuestes Shopping-Highlight. Eine wesentliche Rolle für die Wirtschaftlichkeit spielt der Energiehaushalt. Deshalb erhielten Fassade und Innenhof eine Wärmedämmung mit einem styroporgedämmten Capatect Basic-Line Dämmsystem. Zur Dämmung der darüber liegenden Büroflächen bekamen die Untersichten im Bereich der Parkdecks ein Capatect Minera-Line Dämmsystem mit 14 cm-Steinwolle-Dämmung. Die Größenverhältnisse lassen das Herz eines jeden \"Dämmerers“ höher schlagen, denn insgesamt ging es um über 22.000 qm Wärmedämmung. Drei Fussballfelder wie im benachbarten Ernst Happel Stadion ließen sich mit dem gelieferten Dämmstoff bedecken. Die Arbeiten wurden von Verarbeiter Sareno (www.sareno.at), österreichischer Marktführer am Sektor Wärmedämmung, in der Rekordzeit von 16 Wochen ausgeführt, das ist mit ca. 1.500 qm pro Woche ein Schnitt, der sich sehen lassen kann.

\"Die Baustelle Stadioncenter war nicht nur durch die Zeitknappheit besonders spannend,“ so Sareno-Geschäftsführer Leopold Fischer, \"sondern auch durch die extremen logistischen Bedingungen. Der einzige Zugang zur Baustelle führte nämlich über die Zufahrtsschnecke der Parkgarage und hier war für die Sattelzüge mit Dämmstoff, Spachtelmassen und Putzen Schluss. 750 Tonnen von Steinwolle und Klebern mussten nun palettenweise mit dem Stapler über Rampen und durch die Garagen gekarrt werden. Gott sei Dank lieferte Capatect die Kleber und Putze in praktischen Oneway-Containern. So mussten wir wenigstens nicht mit zahllosen Gebinden hantieren!“

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